Der 4P-Kommentar: Call of Blutbad

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b0genlampe
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Beitrag von b0genlampe »

Ich habe das Spiel nun endlich durchgespielt und muß sagen, daß es doch sehr langweilig und das ganze Setting inklusive Spielmechanik ziemlich ausgenudelt ist. Die einstreuten Geschicklichkeitspassagen, die das Ganze auflockern sollen, sind neben ihrer Lächerlichkeit letztlich nur Ausdruck der Einfallslosigkeit der Entwickler, die sich scheinbar selber an ihrem Machwerk langweilen. Es ist daher nicht verwunderlich, daß man durch ein paar Aufreger-Elemente das Ganze aus seiner absoluten Mittelmäßigkeit herausheben möchte.
Insofern ist die Flughafenszene eigentlich auch das Highlight des Spiels und es hätte gereicht, sich hier das Video anzusehen bzw. nur diesen Abschnitt zu spielen, um die Spielerfahrung in nuce serviert zu bekommen. Durch den Rest der Kampagne habe ich mich dann auch eher nur gequält, weil ich ein elender Komplettist bin.
Mein Fazit: Spiel belanglos. Das einzig Interessante am Spiel hat in dieser Diskussion hier stattgefunden, wenn auch auf eine sehr unfruchtbare Weise. Denn zwischen all den geistigen Unausgegorenheiten, die hier zum Besten gegeben werden, finden sich allenfalls an einer Hand abzuzählende Beiträge, deren Gehalt beachtenswert ist. Das restliche Reflexionsniveau bewegt sich auf der Bandbreite von Pennäler-Nietzsche bis VWL-Gelegenheitsphilosoph. Und natürlich nicht zu vergessen: die netten Einstrengsel von Totalausfällen, bei denen man nicht weiß, ob man nur schmunzeln oder laut lachen soll.
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muecke-the-lietz
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Beitrag von muecke-the-lietz »

kann man sich hier eigentlich nicht 2 minuten unterhalten, ohne dass gleich die nächste beleidigung losgetreten wird? es ist sowas von nervig, wenn immer mal wieder zwischendurch kommentare eingeworfen werden, die einfach nur beleidigen sollen.
mal ist man krank, dann sind die einzigen paar leute hier, die sich nicht die birne eintreten gleich vwl-gelegenheitsphilosophen und "pennäler-nietzsches", dann wird man alle nase absichtlich falsch interpretiert.

natürlich ist das spiel belanglos. es macht dich jetzt natürlich unheimlich großartig, dass du es gespielt hast. applaus. das habe mio. menschen weltweit auch getan und die meinung sind wie immer sehr unterschiedlich.

aber was sag ich. anscheinend ist es auf dieser seite unmöglich, einfach mal ungestört seinen gedanken freien lauf zu lassen und einen interessanten disput zu führen, ohne sich immer gleich dafür rechtfertigen zu müssen.
Liebe.Frieden.TNT
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Beitrag von Liebe.Frieden.TNT »

@bad robot
statt rumzupöbeln hättest du ja selber zeigen können wie fähig du bist intelligente beiträge zu diesem thema zu verfassen. andere ankacken, aber es nicht besser machen wollen, das haben wir gern :)

und im übrigen habe ich schon bei cod2 gemerkt, daß diese reihe belanglos und langweilig ist. sei also mal nicht so stolz auf dich.
Vandyre hat geschrieben:
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: aber wie ich schon vorher an einigen beispielen zeigte: japan ist das land mit der härtesten pornographie. die stellen ja wirklich alles dar. trotzdem haben die deutlich weniger vergewaltigungen als wir.
dafür wiederrum ist die vergewaltigungsrate in ländern, die überhaupt keine pornographie haben, viel höher! und das sind auch noch meistens länder, wo frauen eben nicht gleichgestellt sind, also nicht mal wirklich politische rechte haben.
das muss man sich mal durch den kopf gehen lassen :)
Uiuiuiuiui. Ich bin mir zwar sicher, dass du weißt, dass die Aussage ziemlich problematisch ist, nur ich befürchte, dass sich jemand ernsthaft darüber Gedanken machen könnte. Aber der Gedanke, dass Pornographie die Würde eines Geschlechtes erhöhen könnte ist einfach zu absurd. :wink: Auch wenn ich sie amüsant finde.
ich sag mal so: es ist sicher bei weitem weniger unwürdiger in einem porno mitzuspielen, als vergewaltigt zu werden. von daher sollte man das nicht so abwerten.
wenn es darum geht vergewaltigungen, vorallem von kindern, zu verhindern, da kann doch ruhig jeder etwas zu beigetragen und notfalls mal auf etwas würde verzichten. :)
b0genlampe
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Beitrag von b0genlampe »

Es lag und liegt nicht in meiner Absicht, andere zu beleidigen. Die zugegeben etwas saloppe Ausdrucksweise verfolgt eigentlich rein deskriptive Ziele. Falls sich jemand beleidigt fühlt, tut es mir leid.
Im Übrigen verweise ich auf meine bereits getätigten Beiträge.
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Zappes
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Beitrag von Zappes »

Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben:ich sag mal so: es ist sicher bei weitem weniger unwürdiger in einem porno mitzuspielen, als vergewaltigt zu werden. von daher sollte man das nicht so abwerten.
Ich empfehle zu dem Thema, mal die diversen Textbeiträge auf der Website von Asia Carrera (verlinke ich hier wegen Familienfreundlichkeit nicht -> ask Google) zu lesen. Ich glaube ehrlich gesagt, dass sich über Pornos nur Leute aufregen, die noch nie in einem mitgespielt haben... Die Darsteller selbst wirken da in ihren Äußerungen immer deutlich professioneller.
Liebe.Frieden.TNT
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Beitrag von Liebe.Frieden.TNT »

willst du etwa sagen, ich hätte schon mal in einem porno mitgespielt? :D

also ich denke mal normale pornos gehören in deutschland einfach zum altag. da hat niemand wirklich etwas gegen, bis auf einige ausnahmen.
nur gibt es auch dort diese geschmacksgrenzen. alles will man pornos ja auch nicht erlauben, genauso wie den gewaltdarstellungen in videospielen.


@badrobot
trotzdem hättest du dir das sparen können. hätte auch ein konstruktiverer beitrag werden können und zeugt von deiner ahnungslosigkeit bzgl forumsdiskussionen.
nicht jeder tickt wie du und will die problematik dieser szene in seiner ästhetik feststellen. da hätte man auch ruhig schönere worte finden können wie: "vielen dank, daß ihr euch mit dem bigotten gesocks auseinander gesetzt habt" oder so ^^
Help
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Beitrag von Help »

Ich finde es gut und wichtig, das man über das Thema "Gewalt in Spielen" überhaupt diskutiert. Das zeigt doch, dass Spieler sich Gedanken machen - was Frontal21 und Co. nicht immer suggerieren. Von daher geht man schon sehr Erwachsen mit diesem Kulturgut um... was der Akzeptanz der PC-Spiele als "Kulturgut" durchaus förderlich sein wird.

Deshalb Daumen hoch für Jörgs Kommentar und den Streitigkeiten hier im Forum. Dem kann ich nur gutes Abgewinnen, blendet man Beleidungen etc aus. :)
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xKepler-186f (f*ck marquard)
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Beitrag von xKepler-186f (f*ck marquard) »

Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben:

@badrobot
trotzdem hättest du dir das sparen können. hätte auch ein konstruktiverer beitrag werden können und zeugt von deiner ahnungslosigkeit bzgl forumsdiskussionen.
nicht jeder tickt wie du und will die problematik dieser szene in seiner ästhetik feststellen. da hätte man auch ruhig schönere worte finden können wie: "vielen dank, daß ihr euch mit dem bigotten gesocks auseinander gesetzt habt" oder so ^^
Sein Beitrag ist völlig gerechtfertigt. Diese Diskussion besteht aus einer Handvoll Usern, die sich in regelmäßigen Abschnitten zitieren und sich gegenseitig ankeifen. Wenn jemand anderes einen Beitrag schreibt, wird er entweder überlesen oder links liegen gelassen.

Seht euch die Seitenzahl an. Wenn das hier eine vernünftige Diskussion hätte sein sollen, wäre es die Hälfte. Aber anstatt euch hinzusetzen und eine halbe Stunde opfert, um einen ordentlichen Beitrag zu schreiben, anstatt in 5 Minuten euren Gegner möglichst hohes Contra zu bieten, weil ihr in eurer Meinung fixiert seid und Recht haben wollt und diesen Thread mit dem letzten Beitrag enden wollt, kann aus dieser Diskussion nichts werden.

Das einzige, was ich hieraus gelernt habe, ist, dass ernsthafte Diskussion wahrlich nicht in Foren ausgetragen werden können. Wie schön es gewesen wäre, wenn jeder maximal 3 Beiträge pro Tag gehabt hätte.

EDIT: So und jetzt beschimpft mich. -.-
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muecke-the-lietz
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Beitrag von muecke-the-lietz »

Capricorn:
Du hast Recht. Aber wir können noch die Kurve kriegen, wenn wir uns Mühe geben.
Selbst Help hat mitlerweile ein Einsehen erlangt und schreibt ganz friedlich und sachlich...da sind wir schon mal ein ganzes Stück weiter gekommen.
Liebe.Frieden.TNT
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Beitrag von Liebe.Frieden.TNT »

wieviele diskussionen habt ihr denn bisher erlebt, wo es wirklich zu einem konsens kam?

ich bin immer einer der in diskussionen viele fragen stellt, aber fast keine davon wird ordentlich beantwortet. was soll ich denn dann noch machen?
man hört immer nur vorwürfe, aber keiner ist so schlau und sagt was man besser machen könnte.
sich nicht mehr an solchen diskussionen zu beteiligen ist für mich auch der falsche weg.

was ist daran schlimm wenn es off-topic wird? hier gibt es viele mit einer differenzierten weltsicht. ist es denn so schlimm sich mit denen auszutaschen, selbst wenn es nicht zum thema passt?
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IsaacFromSpace
Beiträge: 287
Registriert: 05.04.2009 11:36
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Beitrag von IsaacFromSpace »

Hey, was ist denn hier passiert, ist der Missionar ColdFever nich nicht wach oder wie konnte hier ne vernünftige Diskussion entstehen?

Also alsich finde, Jörg hat das ja in seiner Zusammenfassung schon recht ordentlich dargestellt, korrigiert mich wenn ihr wollt, aber ich hab da keine grundlegenden Fehler gefunden. Ich tendiere auch eher zu Ansicht 2, nur mal so anbei.
Auch für die virtuellen Terroristen stellen sie kein Hindernis dar.
Nun, wenn die Terroristen keine Unschuldigen sprich Unbewaffneten töten würden, wäre die Szene per se ziemlich harmlos und niemand würde sich beschweren. Abgesehen von dem Tod der eintreffenden Spezialeinheiten, die ja mal gar nicht soooooo speziall sind :D

Das ist aber auch das Problem mit Terroristen, sie greifen nicht das direkte Hinderniss an, zumindest eher selten. Wie denn auch, ein moderner amerikanischer Panzer lacht doch über eine RPG aus alten russischen Restbeständen. Also nimmt man sich lieber weiche Ziele, die man auch viel eher treffen kann. Klingt zynisch, ist es auch.

Im Kontext ergibt die Szene also durchaus Sinn, die Zivilisten sind keine Hindernisse, sondern nur eine Möglichkeit eine Botschaft zu vermitteln, wie der Anführer der Russen auch am Ende sagt.

Achtung, nicht meine Sichtweise sondern nur ein Erklärungsversuch!
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W.Sobchak
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Beitrag von W.Sobchak »

Moin,

Für mich ist dieses Level nur Effekthascherei seitens IW.
ich habe alle Teil aus 1 und 5 gespielt und „innere Monologe“ habe ich noch nie gesehen bzw. gehört.
CoD spielte mMn nie mit subtilen, vielleicht manchmal kitschigen, Gefühlsregungen des Protagonisten. Für mich brachte CoD die Schrecken des Krieges immer durch die Vermittlung von Angst und einer unglaublich authentischen Atmosphäre nahe.
Dieses winzige ! Nähe zum möglichen Empfinden eines echten Soldaten, was mMn das beste ist was ein Spiel erreichen kann, machte für mich CoD2 zum besten Teil der Reihe. Denn hier wurde mir als Spieler die Gefahr, des jederzeit möglichen Ablebens, permanent bewusst gemacht, v.a. bei der Landung in der Normandie.
Diese inszinatorische und dramaturgische Brillanz wurde in Teil 3 schon weniger spürbar und endete für mich in CoD4 nahezu ! ganz.
Um diese große Vergangenheit wieder aufleben zu lassen, würde ich dasselbe empfehlen, wie ein Rezensent auf Amazon.de: Der Protagonist muss vor den tödlichen Schüssen der Terroristen fliehen.
Jedoch muss ich sagen, dass Gewalt gegen Zivilisten immer mit gesellschaftlichen Sanktionen zu rechnen hat. Egal ob im Fernsehen oder in Spielen. Entweder der Doppelagent, wie in diesem Fall, tötet niemanden, man spielt selbst die Polizei oder man ist der Böse und muss zwangsläufig sterben.
Natürlich bin ich mir bewusst, dass es viele Ausnahmen gibt.
Und dennoch bleibt für mich als Verbraucher von Gewaltspielen die Frage: Muss ein Spieleentwickler wirklich jede Geschmacklosigkeit, die nicht bei 3 auf dem Baum ist, in einem Spiel unterbringen.
Help
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Beitrag von Help »

W.Sobchak hat geschrieben:Muss ein Spieleentwickler wirklich jede Geschmacklosigkeit, die nicht bei 3 auf dem Baum ist, in einem Spiel unterbringen.
Das ist wohl die entscheidende Frage. Doch sie geht noch nicht weit genug. Sie müsste vielmehr lauten:
"Muss ein Spiel jegliche Tabus brechen, damit es für Spieler interessant wird?"
Wolverine_0087
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Wir wollen doch nur spielen!

Beitrag von Wolverine_0087 »

4P|T@xtchef hat geschrieben:Ich mache diesen Job auch, weil ich mir einbilde, dass wir nur über die ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten auch in Zukunft bessere Spiele bekommen. Momentan besteht der Wunsch nach reiferen, emotionaleren und auch gesellschaftskritischen Spielen ...
Es fehlt so viel, wir brauchen so viel Fortschritt und auch moralische Reflektion, die so weit geht, dass man sich in die Rolle eines "Bösewichts" hinein versetzen kann - nicht als Spanner, sondern als Mensch. Aber was wir sicher nicht brauchen, was auch gar nicht im Rahmen aktueller Rechtsprechung möglich wäre, ist irgendein Vergewaltigungs- oder Kinderporno-Scheiß.
Wozu soll ich mir als Zocker Fragen zu Gewaltdarstellungen in Spielen stellen? Es handelt sich um Unterhaltung, das sollten wir nicht vergessen bei dieser Debatte. Wenn ich mir Fragen über Moral und Ethik bei einem Shooter stelle, muss ich mir die Frage gefallen lassen ob sich diesen Anspruch mit meinem Beruf als Kritiker vereinbaren lässt und überlegen ob ein Philosophiestudium mehr Sinn macht. (nicht so böse gemeint wie`s klingt)

Ich möchte keine political correctness sondern in erster Line gutes Gameplay und Spass. Nur weil aktuelle Titel moralische Reflektion beinhalten, sollte dies kein Kritikpunkt für die Bewertung von Spielen sein. Sicher ist das eine interessante Entwicklung und kann durchaus lobend erwähnt werden aber am aller wichtigsten ist bleibt der Spass, den ich beim Spielen habe. Wolfenstein bekam auch nur mittelprächtige Kritiken aber meist gute User-Reviews. Man kann also nicht verallgemeinern das es generell ein Wunsch nach moralischer Reflektion in Spielen gibt. Als Kritiker sollte man die dramturgische Qualität eines Spieles nicht überbewerten. Es macht macht ein Spiel nicht unbedingt gleich besser noch schlecher glaube ich.

Was diese sog. Vergewaltigungssmimulatoren aus Japan betrifft, gebe ich Ihnen völlig Recht. Nicht umsonst beschäftigt sich selbst die UN mit einem Verbot solcher "Spiele". Jedoch kann ich nicht nachvollziehen, weshalb Sie Kinderpornographie in einer Debatte um einen Shooter erwähnen. Ist jawohl klar, das dies völlig inakzeptabel ist und geahndet werden muss. Aber in der Diskussion um einen Shooter erinnern diese Ausführungen ein wenig an den unsäglichen Shooter/Kipo-Vergleich der CSU.

Es gibt in den Mainstream Medien schon genug unsinnige Debatten um Gewalt in Spielen(letztendlich Pixel). Im EU-Vergleich haben wir den strengsten Jugendschutz, der leider über`s Ziel hinausschießt. Wenn jetzt selbst Spielekritiker anfangen, Fragen nach Moral und Ethik in der Unterhaltungssoftware zu stellen, ist das bedenklich.
Zuletzt geändert von Wolverine_0087 am 11.11.2009 18:54, insgesamt 2-mal geändert.
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muecke-the-lietz
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Beitrag von muecke-the-lietz »

So ganz grob gesehen muss ich Wolverine leider Recht geben. Spiele sind tatsächlich viel stärker unterhaltungsorientiert als andere Medien. Und in Filmen, gerade im Splatter-Trash, feiert man stumpfe Gewaltorgien schon seit Jahren. Da hat die Gewalt nicht nur Selbstzweck, sie ist stellenweise der einzige Inhalt dieser Filme (z.B. Brain Dead, Dead Snow, etc.).
Spiele sollen vielleicht gar nicht großartig politisch und philosophisch werden. Auch ein Shadow of the Collossus lebt ja eher von seiner wunderbaren Spielbarkeit und von der fast reinen Ästhetik ohne groß Inhalte vermitteln zu wollen.
Aber leider übertritt CoD ja nun mal die Grenzen, das kann man in diesem Falle nicht ausblenden. Aber der Rest von dem Spiel ist ja halt auch nur ein spaßiger, schön blöder Schienen-Shooter mit geiler Grafik und guter Präsentation und Spielbarkeit. Das ist ja letztlich das Entscheidende.