Der 4P-Kommentar: Call of Blutbad
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Liebe.Frieden.TNT
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gewalt macht spaß? was ist an dieser erklärung nicht zu verstehen? soll ich dir jetzt medizinisch erklären, was für hormone da durch das hirn geschossen werden, oder was erwartest du?
@coldfever
ich habe mit 7 jahren schon blutige horrorfilme gesehen, die ein mitschüler aus der videothek geklaut hat. mit 11 jahren habe ich angefangen killerspiele wie duke3d und doom zu zocken.
und inwiefern soll das mir jetzt geschadet haben? das einzige mal, wo ich gewalttätig wurde, war als ich einem mitschüler die nase gebrochen habe. der typ hat aber auch gemeint, daß er mich ohne ersichtlichen grund mobben könnte. da ist mir irgendwann der kragen geplatzt.
ansonsten bin ich eher friedlich. wenn meine türkenkollegen (viel zu arm für killerspiele) beim mäckes ne schlägerei anfangen, weil sich irgendjemand angeblich vorgedrängelt hat, dann steh ich meistens auch nur daneben und schau zu. da hab ich also immer noch genug natürliche feigheit in mir um für mich gewalt zu verneinen.
natürlich könnte durch die ganze gewalt in meinem kopf die abschreckung dieser gegenüber verschwunden sein, so daß ich solchen gewalttaten eher interessiert zusehe, als mich davor zu erschrecken. was ist aber daran so schlimm?
es ist doch wohl besser, wenn ich nicht, wie die anderen, hysterisch werde.
sollte ich wirklich mal in eine situation wo ich jemanden helfen kann, ist es doch besser wenn ich ruhig und nüchtern bleibe und mich auf die hilfe konzentrieren kann, statt gegen meine angst zu kämpfen.
diese medien mit drogen zu vergleichen ist völlig absurd. hast du überhaupt schonmal drogen genommen? das ist aber ein himmelweiter unterschied, was die mit dir anrichten können. das jugendliche sich ins koma saufen ist viel schlimmer, als wenn sie ein brutales spiel zocken.
wenn du nur mal 3-4 flaschen bier getrunken hast, dann verlierst du hemmschwellen, das kriegt kein videospiel hin.
da ist es völlig richtig, daß man den konsum kontrolliert und für minderjährige einschränkt. da sieht man ja auch unmittelbare effekte. was für effekte siehst du denn bei videospielen? das war bislang ziemlich hohles gelaber.
also hör auf mit diesen becktstein argumenten.
@coldfever
ich habe mit 7 jahren schon blutige horrorfilme gesehen, die ein mitschüler aus der videothek geklaut hat. mit 11 jahren habe ich angefangen killerspiele wie duke3d und doom zu zocken.
und inwiefern soll das mir jetzt geschadet haben? das einzige mal, wo ich gewalttätig wurde, war als ich einem mitschüler die nase gebrochen habe. der typ hat aber auch gemeint, daß er mich ohne ersichtlichen grund mobben könnte. da ist mir irgendwann der kragen geplatzt.
ansonsten bin ich eher friedlich. wenn meine türkenkollegen (viel zu arm für killerspiele) beim mäckes ne schlägerei anfangen, weil sich irgendjemand angeblich vorgedrängelt hat, dann steh ich meistens auch nur daneben und schau zu. da hab ich also immer noch genug natürliche feigheit in mir um für mich gewalt zu verneinen.
natürlich könnte durch die ganze gewalt in meinem kopf die abschreckung dieser gegenüber verschwunden sein, so daß ich solchen gewalttaten eher interessiert zusehe, als mich davor zu erschrecken. was ist aber daran so schlimm?
es ist doch wohl besser, wenn ich nicht, wie die anderen, hysterisch werde.
sollte ich wirklich mal in eine situation wo ich jemanden helfen kann, ist es doch besser wenn ich ruhig und nüchtern bleibe und mich auf die hilfe konzentrieren kann, statt gegen meine angst zu kämpfen.
diese medien mit drogen zu vergleichen ist völlig absurd. hast du überhaupt schonmal drogen genommen? das ist aber ein himmelweiter unterschied, was die mit dir anrichten können. das jugendliche sich ins koma saufen ist viel schlimmer, als wenn sie ein brutales spiel zocken.
wenn du nur mal 3-4 flaschen bier getrunken hast, dann verlierst du hemmschwellen, das kriegt kein videospiel hin.
da ist es völlig richtig, daß man den konsum kontrolliert und für minderjährige einschränkt. da sieht man ja auch unmittelbare effekte. was für effekte siehst du denn bei videospielen? das war bislang ziemlich hohles gelaber.
also hör auf mit diesen becktstein argumenten.
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Help
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Hättest Du diesen Satz nicht zuerst schreiben können? Dann hätte ich mir das Lesen deines Postes sparen können.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben:das war bislang ziemlich hohles gelaber.
Achso... ok, so kann man das sehen...Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben:gewalt macht spaß?
Zuletzt geändert von Help am 10.11.2009 17:06, insgesamt 2-mal geändert.
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Liebe.Frieden.TNT
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- Jörg Luibl
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Ich begebe mich jetzt mal auf die praktische Ebene des Spielekritikers. Ich mache diesen Job auch, weil ich mir einbilde, dass wir nur über die ernsthafte Auseinandersetzung mit Inhalten auch in Zukunft bessere Spiele bekommen. Das mag naiv sein, denn der Markt ist mächtig, aber wir Kritiker geben letztlich auch das wider, was in der Gesellschaft an Strömungen existiert. Momentan besteht der Wunsch nach reiferen, emotionaleren und auch gesellschaftskritischen Spielen - Flower, Heavy Rain & Co gehen mit unterschiedlichen Spieldesigns zaghaft in die emotionale und dramatische Richtung. Und MGS4 hat antiamerikanisch Stellung bezogen.
Aber rein in die Praxis: Ich gehe jetzt, um mich mal in ColdFevers Position hinein zu versetzen, davon aus, dass mir tatsächlich eine Handlungssimulation für PS3, es könnte auch Wii sein (wegen der Gesten und der tollen lokalen Spielmodi, die soziale Kontakte fördern), auf den Tisch flattern würde, die meinen Erfolg beim Vergewaltigen oder Foltern oder Vergasen misst, die den Spaß daran quasi zum Spielinhalt macht. Man darf nicht vergessen: In Spielen geht es auch immer um Immersion, um das Abtauchen in und Verschmelzen mit virtuellen Welten.
Egal ob virtuell oder nicht, egal ob ich in der Theorie natürlich für die Freiheit der Darstellung bin: Ich will beim Testen nicht das kalte Kotzen kriegen! In diesem Fall wären meine ethischen Grenzen so weit überschritten, dass ich gar nichts schreiben könnte - außer einem Pamphlet wider die Krankheit Mensch, denn statt Immersion würde das bei mir zu erhöhter Aggression führen. Und wenn mir ein Entwickler ein Kinderporno-Spiel schicken würde, in dem tatsächlich etwas simuliert würde, würde ich sofort die Nummer der Staatsanwaltschaft wählen.
Widerspricht das meinem Grundsatz, dass es in der Kunst/Kultur nicht darauf ankommt was man darstellt, sondern wie man es darstellt. Ja, ganz klar. Weil ich diesen Grundsatz in dieser letzten Konsequenz der beruflichen Praxis nicht konsequent tolerieren könnte. Aber all das ist natürlich auch hysterische Fiktion.
Ich sage auch nicht, das oben erwähnte Extreme nicht erzählerische "Motive" für ein Spiel sein könnten - das findet sich auch in der Literatur zur Genüge, vom Törleß über die Wohlgesinnten bis zu Lolita oder in den Gesängen des Maldoror. Vom Film ganz zu schweigen. Und es muss erlaubt sein, sich mit diesen Themen auseinander zu setzen. Es kommt nur darauf an, wie man das macht. Ich sage nur, dass all das als "Simulation" auch gegen meine Werte verstoßen würde.
Wir sind mit den Extremen natürlich sehr weit weg von dem, was ich mir als Spielekritiker wünsche. Ich will Spiele, die faszinieren, die bewegen und mich abtauchen lassen! Wenn ich im Rahmen des Kommentars von reifer Inszenierung eines Kriegsspiels oder von Gewalt im Spiel spreche, dann meine ich natürlich auch Tabubrüche, auch Seiten- und Perspektivwechsel.
Ich will Anti-Kriegsspiele, ich will Drama, ich will emotionale Konflikte und ich will ein Spiel, das mal die Rolle des Terroristen oder Fahnenflüchtigen thematisiert, der in einem Epos von der Front in die Heimat zurück kommen muss - da kann Gewalt ein wertvolles Stilmittel sein. Es fehlen auch politische und gesellschaftliche Kontrapunkte in der Spielwelt.
Es fehlt so viel, wir brauchen so viel Fortschritt und auch moralische Reflektion, die so weit geht, dass man sich in die Rolle eines "Bösewichts" hinein versetzen kann - nicht als Spanner, sondern als Mensch. Aber was wir sicher nicht brauchen, was auch gar nicht im Rahmen aktueller Rechtsprechung möglich wäre, ist irgendein Vergewaltigungs- oder Kinderporno-Scheiß. Und wenn mir jemand sagen würde, dass er das als Erwachsener gerne virtuell konsumiert, würde ich mich schwer zusammen reißen müssen - es sei denn, ein Psychiater empfiehlt ihm das in einer geschlossenen Anstalt als Therapiemethode. Das musste jetzt mal so raus, weil mir diese Begriffe hier doch etwas zu leichtfertig durch das Forum flatterten.
Aber rein in die Praxis: Ich gehe jetzt, um mich mal in ColdFevers Position hinein zu versetzen, davon aus, dass mir tatsächlich eine Handlungssimulation für PS3, es könnte auch Wii sein (wegen der Gesten und der tollen lokalen Spielmodi, die soziale Kontakte fördern), auf den Tisch flattern würde, die meinen Erfolg beim Vergewaltigen oder Foltern oder Vergasen misst, die den Spaß daran quasi zum Spielinhalt macht. Man darf nicht vergessen: In Spielen geht es auch immer um Immersion, um das Abtauchen in und Verschmelzen mit virtuellen Welten.
Egal ob virtuell oder nicht, egal ob ich in der Theorie natürlich für die Freiheit der Darstellung bin: Ich will beim Testen nicht das kalte Kotzen kriegen! In diesem Fall wären meine ethischen Grenzen so weit überschritten, dass ich gar nichts schreiben könnte - außer einem Pamphlet wider die Krankheit Mensch, denn statt Immersion würde das bei mir zu erhöhter Aggression führen. Und wenn mir ein Entwickler ein Kinderporno-Spiel schicken würde, in dem tatsächlich etwas simuliert würde, würde ich sofort die Nummer der Staatsanwaltschaft wählen.
Widerspricht das meinem Grundsatz, dass es in der Kunst/Kultur nicht darauf ankommt was man darstellt, sondern wie man es darstellt. Ja, ganz klar. Weil ich diesen Grundsatz in dieser letzten Konsequenz der beruflichen Praxis nicht konsequent tolerieren könnte. Aber all das ist natürlich auch hysterische Fiktion.
Ich sage auch nicht, das oben erwähnte Extreme nicht erzählerische "Motive" für ein Spiel sein könnten - das findet sich auch in der Literatur zur Genüge, vom Törleß über die Wohlgesinnten bis zu Lolita oder in den Gesängen des Maldoror. Vom Film ganz zu schweigen. Und es muss erlaubt sein, sich mit diesen Themen auseinander zu setzen. Es kommt nur darauf an, wie man das macht. Ich sage nur, dass all das als "Simulation" auch gegen meine Werte verstoßen würde.
Wir sind mit den Extremen natürlich sehr weit weg von dem, was ich mir als Spielekritiker wünsche. Ich will Spiele, die faszinieren, die bewegen und mich abtauchen lassen! Wenn ich im Rahmen des Kommentars von reifer Inszenierung eines Kriegsspiels oder von Gewalt im Spiel spreche, dann meine ich natürlich auch Tabubrüche, auch Seiten- und Perspektivwechsel.
Ich will Anti-Kriegsspiele, ich will Drama, ich will emotionale Konflikte und ich will ein Spiel, das mal die Rolle des Terroristen oder Fahnenflüchtigen thematisiert, der in einem Epos von der Front in die Heimat zurück kommen muss - da kann Gewalt ein wertvolles Stilmittel sein. Es fehlen auch politische und gesellschaftliche Kontrapunkte in der Spielwelt.
Es fehlt so viel, wir brauchen so viel Fortschritt und auch moralische Reflektion, die so weit geht, dass man sich in die Rolle eines "Bösewichts" hinein versetzen kann - nicht als Spanner, sondern als Mensch. Aber was wir sicher nicht brauchen, was auch gar nicht im Rahmen aktueller Rechtsprechung möglich wäre, ist irgendein Vergewaltigungs- oder Kinderporno-Scheiß. Und wenn mir jemand sagen würde, dass er das als Erwachsener gerne virtuell konsumiert, würde ich mich schwer zusammen reißen müssen - es sei denn, ein Psychiater empfiehlt ihm das in einer geschlossenen Anstalt als Therapiemethode. Das musste jetzt mal so raus, weil mir diese Begriffe hier doch etwas zu leichtfertig durch das Forum flatterten.
Zuletzt geändert von Jörg Luibl am 10.11.2009 17:53, insgesamt 1-mal geändert.
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DoctoroDoom
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@Jörg Luibl
diese einstellung finde ich okay, es ist aber eine geschmackssache.
andere menschen, mich eingeschlossen, möchten in spielen so viele freiheiten haben wie möglich, und dort auch über reale moralvorstellungen hinaus agieren.
es ist ja ein videospiel, und keine anleitung unschuldige menschen zu misshandeln.
es gibt bestimmt auch leute, die gegen rennspiele sind, weil man da die verkehrsregeln nicht beachten muss.
von daher gesehen finde ich hier alle aussagen sehr subjektiv, genau wie die von videospielgegnern. meiner ansicht nach kann man sich nicht auf der einen seite für unzensierte games einsetzen, aber andererseits aus persönlichen beweggründen ein spiel wie mw2 anprangern, weil man dort nicht die moralvorstellungen der realität zugrunde legt.
andere menschen, mich eingeschlossen, möchten in spielen so viele freiheiten haben wie möglich, und dort auch über reale moralvorstellungen hinaus agieren.
es ist ja ein videospiel, und keine anleitung unschuldige menschen zu misshandeln.
es gibt bestimmt auch leute, die gegen rennspiele sind, weil man da die verkehrsregeln nicht beachten muss.
von daher gesehen finde ich hier alle aussagen sehr subjektiv, genau wie die von videospielgegnern. meiner ansicht nach kann man sich nicht auf der einen seite für unzensierte games einsetzen, aber andererseits aus persönlichen beweggründen ein spiel wie mw2 anprangern, weil man dort nicht die moralvorstellungen der realität zugrunde legt.
- ColdFever
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Du tust mir leid, ohne Scheiss. Natürlich halten sich als Kinder geschädigte Opfer für normal. Wer als Kind missbraucht wurde, weiß ja oft gar nicht mehr, wie reich wertvoll das Leben sein kann, weil er diese Werte verloren hat. Er auch oft kein Gefühl mehr für die Gefühle anderer, weil er das Mitgefühl verloren hat. Er verzweifelt nur oft daran, dass das Leben irgendwie nicht funktioniert, weil er anders tickt. Vor allem Beziehungen sind instabil und gehen leicht in die Brüche. Falls Du Dich darin erkennst, nimm Deine Kraft zusammen und bring Deine Welt in Ordnung. Suche einen Freund oder Therapeuten, der Dir helfen kann.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben:ich habe mit 7 jahren schon blutige horrorfilme gesehen, die ein mitschüler aus der videothek geklaut hat. mit 11 jahren habe ich angefangen killerspiele wie duke3d und doom zu zocken. und inwiefern soll das mir jetzt geschadet haben?
In meiner Familie haben Leute ihr Leben mit Drogen ruiniert, ich habe selber eine Ader für exzessiven Genuss, und ich habe als Musiker gelernt, mich genau zu beobachten und zu wissen, welche Genussmittel wie wirken und wie viel ich vertrage. Ich weiß, was ein Glas zu viel bei Motorik und Denken anrichten kann, und ich kenne den Einfluss auf Motorik und Denken, wenn ich bestimmte Spiele exzessiv zocke. Natürlich ist jeder Mensch anders, aber ich rede mir nicht ein, als Durchschnittsmensch besonders empfindlich oder unempfindlich für Alkohol und Spiele zu sein. Und ich glaube schon, dass Drogensüchige und Spielsüchtige etwas gemein haben.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben:diese medien mit drogen zu vergleichen ist völlig absurd. hast du überhaupt schonmal drogen genommen? das ist aber ein himmelweiter unterschied.
Zuletzt geändert von ColdFever am 10.11.2009 20:37, insgesamt 3-mal geändert.
- xKepler-186f (f*ck marquard)
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Ich weiß nicht, ob es hier gerade allen klar ist, aber ich würde mal gerne von euch hören, wie ihr Film und Spiel definiert. Es ist oftmals hilfreich, wenn man sich zum Ursprung der Diskussion begibt, bzw. worüber wir diskutieren. Mittlerweile sind wir soweit, dass wir gar nicht mehr unbedingt über Massenerschießungen auf Flughäfen, sondern über die Grenze des Darstellbaren in Medien sprechen. Um das genauer zu untersuchen, müssen wir uns klar machen, mit was wir es zu tun haben.
Ich fordere euch auf einmal eine Definition einer Szene in einem Film und Spiel aufzuschreiben. Und welche Wirkung sie auf euch hat? Bitte nur kurz und treffend auf das Thema formuliert. D.h. nicht über Themen, die hier sowieso nicht angesprochen werden.
Definition:
In einem Film agieren Schauspieler und stellen eine Szene dar, die, wenn sie nicht gerade auf der Realität basiert, eine Fiktion darstellt. Diese Fiktion wiederum soll aber glaubwürdig wirken, damit sich die Konsumenten vorstellen, es passiere in der realen Welt. Ein Film kann nicht beeinflusst werden. Er kann lediglich vom Konsumenten aufgenommen werden.
In einem Spiel agieren Figuren, die (für unser Thema zutreffend) Menschen darstellen. Sie werden so programmiert, dass sie eine bestimmte Verhaltensweise aufweisen, um den Spieler in eine bestimmte fiktive Szene zu versetzen, mit der er sich auseinandersetzen muss. Die ausschlaggebende Kraft, damit das Vorankommen des Charakters im Spiel gesichter ist, ist der Spieler. Alle Aktionen des Charakters sind die des Spielers. Dabei soll sich der Spieler als Teil der fiktiven Szene sehen, bzw. hineinfühlen. Das Spiel wird demnach vom Konsumenten beeinflusst. Zudem soll, genau wie im Film, die fiktive Szene glaubwürdig wirken, damit sich der Spieler auch in sie hineinversetzen kann.
Warum Film und Spiel? Nunja, die beiden hängen einfach sehr nahe zusammen und wir diskutieren darüber, ob das Gezeigte im Film auch im Spiel möglich ist.
In meiner kleinen Hobby-Definition, die ich mal eben aus dem Ärnmel geschüttelt habe, wollte ich darauf aufmerksam machen, dass Film und Spiel Fiktion sind. Dabei ist es auch nicht weniger drastisch, wenn ein Mensch in einem Spiel getötet wird, als in einem Film, weil die Idee dahinter die gleiche ist. In beiden Fällen kommt dabei niemand um, aber letztlich soll der Eindruck erschaffen werden, dass diese dargestellte Person, mag sie nun aus Polygonen oder aus Atomen bestehen, tot ist.
Außerdem will ich sagen, dass die Emotion Spaß in der MW2 Mission nicht vorhanden ist. Ein Videospiel nur mit der Emotion Spaß zu verbinden ist ein Unding. Auch wenn es Paradox klingt, weil Spiele immer Spaß machen sollten. Zumindest ist dies der ursprünglich Sinn dahinter.
In der Akte Videospiel gibt es nun aber einen Sinneswandel. Was vor über 20 Jahren nur Spaß machen sollte, ist mittlerweile überholt. Daher ist das Wort Spiel eigentlich in dieser Form nicht mehr korrekt, bzw. irreführend. Man könnte "Spiel" auch anders definieren, aber das Wort hat sich zu sehr in der Gesellschaft verankert, als das man es für andere Zwecke benutzen könnte, so denke ich. Vielleicht mag ich aber auch falsch liegen.
Ich fordere euch auf einmal eine Definition einer Szene in einem Film und Spiel aufzuschreiben. Und welche Wirkung sie auf euch hat? Bitte nur kurz und treffend auf das Thema formuliert. D.h. nicht über Themen, die hier sowieso nicht angesprochen werden.
Definition:
In einem Film agieren Schauspieler und stellen eine Szene dar, die, wenn sie nicht gerade auf der Realität basiert, eine Fiktion darstellt. Diese Fiktion wiederum soll aber glaubwürdig wirken, damit sich die Konsumenten vorstellen, es passiere in der realen Welt. Ein Film kann nicht beeinflusst werden. Er kann lediglich vom Konsumenten aufgenommen werden.
In einem Spiel agieren Figuren, die (für unser Thema zutreffend) Menschen darstellen. Sie werden so programmiert, dass sie eine bestimmte Verhaltensweise aufweisen, um den Spieler in eine bestimmte fiktive Szene zu versetzen, mit der er sich auseinandersetzen muss. Die ausschlaggebende Kraft, damit das Vorankommen des Charakters im Spiel gesichter ist, ist der Spieler. Alle Aktionen des Charakters sind die des Spielers. Dabei soll sich der Spieler als Teil der fiktiven Szene sehen, bzw. hineinfühlen. Das Spiel wird demnach vom Konsumenten beeinflusst. Zudem soll, genau wie im Film, die fiktive Szene glaubwürdig wirken, damit sich der Spieler auch in sie hineinversetzen kann.
Warum Film und Spiel? Nunja, die beiden hängen einfach sehr nahe zusammen und wir diskutieren darüber, ob das Gezeigte im Film auch im Spiel möglich ist.
In meiner kleinen Hobby-Definition, die ich mal eben aus dem Ärnmel geschüttelt habe, wollte ich darauf aufmerksam machen, dass Film und Spiel Fiktion sind. Dabei ist es auch nicht weniger drastisch, wenn ein Mensch in einem Spiel getötet wird, als in einem Film, weil die Idee dahinter die gleiche ist. In beiden Fällen kommt dabei niemand um, aber letztlich soll der Eindruck erschaffen werden, dass diese dargestellte Person, mag sie nun aus Polygonen oder aus Atomen bestehen, tot ist.
Außerdem will ich sagen, dass die Emotion Spaß in der MW2 Mission nicht vorhanden ist. Ein Videospiel nur mit der Emotion Spaß zu verbinden ist ein Unding. Auch wenn es Paradox klingt, weil Spiele immer Spaß machen sollten. Zumindest ist dies der ursprünglich Sinn dahinter.
In der Akte Videospiel gibt es nun aber einen Sinneswandel. Was vor über 20 Jahren nur Spaß machen sollte, ist mittlerweile überholt. Daher ist das Wort Spiel eigentlich in dieser Form nicht mehr korrekt, bzw. irreführend. Man könnte "Spiel" auch anders definieren, aber das Wort hat sich zu sehr in der Gesellschaft verankert, als das man es für andere Zwecke benutzen könnte, so denke ich. Vielleicht mag ich aber auch falsch liegen.
- muecke-the-lietz
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Sorry GoldFever, aber du hast nen Schatten. Ich glaube du weißt nicht mehr, was du da von dir gibst.
Wäre ich der Diskursleiter hätte ich dir längst nen Dämpfer verpasst, aber gut, hier soll ja jeder seine Meinung äußern dürfen, so wie ich es jetzt tue. Aber ich bleibe dabei: Du hast echt nen Ei am Laufen. Vielleicht wirst du ja verwarnt, vielleicht auch nicht, ich persönlich werde wegen dir keine verwarnung riskieren, bitte dich aber irgendwie im rahmen zu bleiben. Denn der einzige der hier reale, moralisch bedenkliche Beleidungen um sich schmeißt, bist du.
Wäre ich der Diskursleiter hätte ich dir längst nen Dämpfer verpasst, aber gut, hier soll ja jeder seine Meinung äußern dürfen, so wie ich es jetzt tue. Aber ich bleibe dabei: Du hast echt nen Ei am Laufen. Vielleicht wirst du ja verwarnt, vielleicht auch nicht, ich persönlich werde wegen dir keine verwarnung riskieren, bitte dich aber irgendwie im rahmen zu bleiben. Denn der einzige der hier reale, moralisch bedenkliche Beleidungen um sich schmeißt, bist du.
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RosaElfe
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Die meiste Zeit bemühe ich die Flughafenszene. Ich denke ich brauche auch kein unwissen umschiffenmuecke-the-lietz hat geschrieben: Ihr beide habt nicht die geringste Ahnung um was es geht. GoldFever quatscht die ganze Zeit von COD 2, um das es hier gar nicht geht und RosaElfe umspielt die ganze Zeit so geschickt sein Unwissen, indem er seitenweise faselt, aber nicht einen Titel nennt.
Da ich selber mit Videospielen aufgewachsen bin und auch aktuell spiele, werde ich denke ich keinen Wiki-Artikel brauchen, dankemuecke-the-lietz hat geschrieben: Belest euch mal bitte auf Wikipedia über die Thematik Videospiele, bevor ihr wild drauf los diskutiert.
Ist auch besser so.muecke-the-lietz hat geschrieben: Ich will nicht für mich behaupten allwissend zu sein, oder klüger, oder sonst irgend etwas.
Kenne alle drei Teile, wobei ich den letzten Teil als Satire auf die eigenen Vorgänger am besten finde.muecke-the-lietz hat geschrieben: 1981 kam ein Film Namens Evil Dead (Tanz der Teufel) raus und löste in Dtl. eine Massenhysterie bei den Moralisten dieses Landes aus. Der Film schrieb weltweit Horror-Geschichte nur in Dtl. wurde dieser Film beschlagnahmt, weil er Grenzen der Gewalt in Medien übertrete. Das ist fast 30 Jahre her.
Ich habe sogar zehnmal gesagt ich wolle nichtmal irgendetwas verbieten. Allerdings ist es keine Frage davon, wer mit dem Inhalt "klarkommt". Nebenbei kommt das Argument meistens von Leuten, die noch nie mehr als 10ml Blut im echten Leben gesehen haben und sich trotzdem als ganz schön harte Hunde fühlen.muecke-the-lietz hat geschrieben: Also wenn hier irgendjemand mit Videospielen und virtueller Gewalt nicht klarkommt, ist das ok. Aber so wie das hier läuft, ist es lächerlich, albern und auf billige, sehr tumpfe aufgezwungen Weise "politisch korrekt".
muecke-the-lietz hat geschrieben: Wenn ihr Killerspielegegner seid, sucht euch nen anderes Forum. Hier geht es um Modern Warfare II und um die Flughafen-Szene, nicht um Vergewaltigung, Drittes Reich, Massenfolter oder sonst irgendetwas in dieser Richtung.
Ich bin kein Killerspielgegner, ich spiele wie gesagt selber und tue das auch seit langem.
Über die Flughafenszene habe ich mich oft genug ausgelassen, die Diskussion ging dann aber langsam in eine allgemeine Richtung über "Grenzen" im Spiel, dementsprechend änderten sich auch beschriebene Szenarien.
Nur zur Erklärung, ich spüre ja das du sehr aufgebracht bist. Aber ich will dir dein Spielzeug nicht wegnehmen, genauso wie mir selbst.
Allerdings könnte auch uns als Spielern ein wenig Selbstreflexion nicht schaden.
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RosaElfe
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Ich hoffe man verzeih tmir diesen Doppelpost, aber ich dachte mir es wird einfach zu lang und unübersichtlich wenn ich das noch hineineditiere
Tja, wenn du keinerlei Grenzen im Spiel anerkennst, dann findes tdu das auch nicht falsch. Mir tuts leid das es so ist. Aber hier dreht man sich im Kreis, ich habe oft genug dargelegt worum es geht (eben nicht darum, ob real jemand zu schaden kommt) und sehe nicht ein mich hier noch öfter zu wiederholen.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: meine eltern haben mir bei gebracht, daß ich keinen spaß auf kosten anderer haben soll. wenn ich virtuell menschen erschiesse, auf wessen kosten geht das denn? da ist niemand, dem ich damit schade.
wenn du solche spiele nicht magst, ist das deine sache. falsch ist da dennoch garnichts. da gibt es nichts richtiges zu beanstanden.
Arroganz und vorallem eine falsche Selbsteinschätzung sind ebenfalls eine Plage. Argumente hast du genug bekommen.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: intelligenz kann auch eine plage sein.
aber schon klar, daß du mich nicht sachlich widerlegen kannst![]()
Und deswegen sind Werte wie die Menschenwürde auch nicht wirklich gültig, möglicherweise falsch und nicht wirklich wichtig, sie hochzuhalten? Das ist doch keine Argumentation!Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: und wie sieht das dann aus? versuch es dir doch mal vorstellen. allein die tatsache, daß wir immer noch unter kontrolle leben müssen, beweist doch, daß wir ohne diese eben nicht so nett und friedlich miteinander umgehen. wenn nur die moralischen werte für jeden menschen das höchste gut sind, dann bräuchten wir keine polizei, kein militär und überhaupt keine staaten.
Für mich schon. Doublethink beherrsche ich nicht, auch wenn 1984 schon vorbei ist.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: man kann doch diesen wert als zivilisatorisch und kulturell relevant betrachten, ihn allgemein aber trotzdem als nichtig beschreiben. das ist weder ein widerspruch, noch ein problem.
Entschuldige wenn ich lache. Woher hast du das denn? Das würde mich per PN interessieren, da das wirklich nicht mehr in die Diskussion gehört.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: der sieg gegen frankreich war der größte erfolg, den es jemals in der militär historie gegeben hat.
Welche ethischen Werte soll denn ein Nihilist vertreten? Das würde mich jetzt stark interessieren.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: da niemand aber völlig wertelos ist, auch ein nihilist nicht, halte ich diese aussage für zweifelhaft. jemand der weitesgehend moral negiert und jemand der zu blöd ist moral zu kapieren sind beides potentielle gefahren. von letzteren gibt es aber mehr.
Ich verweifele höchstens an Ignoranz. Das sinnlose Geschwätz gebe ich einfach mal so zurück, denn übleres habe ich seit langem nicht mehr gelesen. Das hätte ich auch schon früher gerne geschrieben, aber ich dachte es ist schlechter Stil mit sowas anzufangen.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: das ist doch jetzt sinnleeres geschwätz. hast du nicht gelesen, was ich dazu letzte nacht noch geschrieben hab?
ich verstehe, daß dir missfällt das ich kaum von meinen positionen abweiche, aber mit verzweifelten phrasen wirst du bei mir überhaupt nichts erreichen.
- muecke-the-lietz
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RosaElfe:
Darum geht es nicht. Gerade GoldFever wird auf eine Weise ausfallend, dass es keinen Spaß mehr macht zu reflektieren. Aber da ihr beide anscheinend überhaupt keine Lust habt, andere Posts zu lesen, drehen wir uns ständig im Kreis. Wenn du allerdings meine Beiträge und die der Anderen mal gründlicher studiert hättest, wäre mir so ein, tschudligung, dämlicher Schlusssatz erspart geblieben. Bis ihr beide hier angefangen habt, Medienfaschisten zu spielen, wurde reflektiert, es wurde sogar um mögliche Games gesprochen, wo man nicht die ganze Zeit tumpf auf Gegner schießt.
Tut mir leid, aber mit mir habt ihr beide euch in diesem Post keinen Freund gemacht. Interessiert euch vielleicht nicht, aber enttäuscht bin ich trotzdem.
Aber jetzt mischt ja Help auch endlich mit. Der kann sich dann mit GoldFever zusammen tun und die Welt von schmutzigen, schmutzigen Spielen befreien.
Darum geht es nicht. Gerade GoldFever wird auf eine Weise ausfallend, dass es keinen Spaß mehr macht zu reflektieren. Aber da ihr beide anscheinend überhaupt keine Lust habt, andere Posts zu lesen, drehen wir uns ständig im Kreis. Wenn du allerdings meine Beiträge und die der Anderen mal gründlicher studiert hättest, wäre mir so ein, tschudligung, dämlicher Schlusssatz erspart geblieben. Bis ihr beide hier angefangen habt, Medienfaschisten zu spielen, wurde reflektiert, es wurde sogar um mögliche Games gesprochen, wo man nicht die ganze Zeit tumpf auf Gegner schießt.
Tut mir leid, aber mit mir habt ihr beide euch in diesem Post keinen Freund gemacht. Interessiert euch vielleicht nicht, aber enttäuscht bin ich trotzdem.
Aber jetzt mischt ja Help auch endlich mit. Der kann sich dann mit GoldFever zusammen tun und die Welt von schmutzigen, schmutzigen Spielen befreien.
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Liebe.Frieden.TNT
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ich ticke anders, ja. ich bin kein vollidiot. ich weiß meine eigenarten zu nutzen. ich krieg das leben immer noch besser auf die reihe als die meisten "normalos".ColdFever hat geschrieben: Du tust mir leid, ohne Scheiss. Natürlich halten sich als Kinder geschädigte Opfer für normal. Wer als Kind missbraucht wurde, weiß ja oft gar nicht mehr, wie reich wertvoll das Leben sein kann, weil er diese Werte verloren hat. Er auch oft kein Gefühl mehr für die Gefühle anderer, weil er die Sensibilität verloren hat. Er verzweifelt nur oft daran, dass das Leben irgendwie nicht funktioniert, weil er anders tickt. Vor allem Beziehungen sind instabil und gehen leicht in die Brüche. Falls Du Dich darin erkennst, nimm Deine Kraft zusammen und bring Deine Welt in Ordnung. Suche einen Freund oder Therapeuten, der Dir helfen kann.
aber dir fehlt offensichtlich der argumentative grundsatz. sonst würdest du mal im kontext bleiben und mir erklären, welche auswirkungen gewaltmedien nun tatsächlich auf mich gehabt haben könnten. stattdessen fantasierst du dir irgendwas mit kindesmissbrauch zusammen. das ist sehr sachlich
ja und ich glaube an grüne kobolde und die barmherzigkeit gottes...In meiner Familie haben Leute ihr Leben mit Drogen ruiniert, ich habe selber eine Ader für exzessiven Genuss, und ich habe als Musiker gelernt, mich genau zu beobachten und zu wissen, welche Genussmittel wie wirken und wie viel ich vertrage. Ich weiß, was ein Glas zu viel bei Motorik und Denken anrichten kann, und ich kenne den Einfluss auf Motorik und Denken, wenn ich bestimmte Spiele exzessiv zocke. Natürlich ist jeder Mensch anders, aber ich rede mir nicht ein, als Durchschnittsmensch besonders empfindlich oder unempfindlich für Alkohol und Spiele zu sein. Und ich glaube schon, dass Drogensüchige und Spielsüchtige etwas gemein haben.
meine fresse, entweder kommst du jetzt mal mit argumenten und fakten, die wirklich zeigen, inwiefern das die psyche beeinflusst, oder lass es. auf glauben und bauchempfindungen brauch ich nichts zu geben.
ich sehe diese polemik auch als vorwurf an mich.4P|T@xtchef hat geschrieben:Aber was wir sicher nicht brauchen, was auch gar nicht im Rahmen aktueller Rechtsprechung möglich wäre, ist irgendein Vergewaltigungs- oder Kinderporno-Scheiß. Und wenn mir jemand sagen würde, dass er das als Erwachsener gerne virtuell konsumiert, würde ich mich schwer zusammen reißen müssen - es sei denn, ein Psychiater empfiehlt ihm das in einer geschlossenen Anstalt als Therapiemethode. Das musste jetzt mal so raus, weil mir diese Begriffe hier doch etwas zu leichtfertig durch das Forum flatterten.
liegt das vielleicht bei dir am alter, daß du so voreingenommen denken musst? es gibt leute, die versuchen wirklich durch konstruktive ideen vergewaltigungen und kindesmißbrauch zu verhindern oder wenigstens einzudämmen. so ein undifferenziertes gelaber hilft da bestimmt nicht bei.
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Liebe.Frieden.TNT
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ich habe nie gesagt, daß es nicht wichtig ist, sie hochzuhalten. zumindest bei der dummen allgemeinheit. eigentlich dachte ich wir beide würden das besser wissen.RosaElfe hat geschrieben: Und deswegen sind Werte wie die Menschenwürde auch nicht wirklich gültig, möglicherweise falsch und nicht wirklich wichtig, sie hochzuhalten? Das ist doch keine Argumentation!
jaja sehr lustiger spruch. warum versuchst du nicht, dich ernsthaft damit auseinanderzusetzen?Für mich schon. Doublethink beherrsche ich nicht, auch wenn 1984 schon vorbei ist.
ich versteh das nicht so ganz. was für werte soll der schon haben? wie jeder andere jeck auch haben könnte.Welche ethischen Werte soll denn ein Nihilist vertreten? Das würde mich jetzt stark interessieren.
ich hab doch schonmal gesagt: nihilismus ist nur eine philosophische disziplin. mehr nicht. du interpretierst da offensichtlich etwas zuviel hinein.
ähja und der spruch mit dem dampf in deinem shirt war natürlich völlig gentleman like. au man ^^Ich verweifele höchstens an Ignoranz. Das sinnlose Geschwätz gebe ich einfach mal so zurück, denn übleres habe ich seit langem nicht mehr gelesen. Das hätte ich auch schon früher gerne geschrieben, aber ich dachte es ist schlechter Stil mit sowas anzufangen.
ich habe dir sehr wohl erklärt, was es mit dieser ignoranz auf sich hat. für mich bist du ja auch ignorant. ich habe dafür verständnis geäußert.
aber dich scheint beides ja nicht zu interessieren. jetzt zwingst du mich schon zu so erbärmlichen floskeln: "ich hoffe du lernst es noch"
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RosaElfe
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Ich habe jeden post dieses Threads gelesen, keine Sorge.muecke-the-lietz hat geschrieben: Darum geht es nicht. Gerade GoldFever wird auf eine Weise ausfallend, dass es keinen Spaß mehr macht zu reflektieren. Aber da ihr beide anscheinend überhaupt keine Lust habt, andere Posts zu lesen, drehen wir uns ständig im Kreis. Wenn du allerdings meine Beiträge und die der Anderen mal gründlicher studiert hättest, wäre mir so ein, tschudligung, dämlicher Schlusssatz erspart geblieben. Bis ihr beide hier angefangen habt, Medienfaschisten zu spielen, wurde reflektiert, es wurde sogar um mögliche Games gesprochen, wo man nicht die ganze Zeit tumpf auf Gegner schießt.
...und die Welt von schmutzigen, schmutzigen Spielen befreien....
Bevor du mich als Medienfaschisten bezeichnest, würde ich dir allerdings raten, deinen eigenen Worten folge zu leisten und genauer zu lesen. Ich habe es sogar für dich nochmal extra ein x-tes Mal erwähnt: Ich will überhaupt nichts verbieten. Von daher ist der Vorwurf ziemlich überflüssig.
Also das interessiert mich wirklich nicht die Bohne, muss ich sagen. Und ich sehe auch keinen grund dafür, da ich dir eigentlich sehr freundlich geantwortet habe, hatte ich den Eindruck.muecke-the-lietz hat geschrieben: Tut mir leid, aber mit mir habt ihr beide euch in diesem Post keinen Freund gemacht. Interessiert euch vielleicht nicht, aber enttäuscht bin ich trotzdem.
Ganz einfach: Weil es ein unvereinbarer Widerspruch ist.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: jaja sehr lustiger spruch. warum versuchst du nicht, dich ernsthaft damit auseinanderzusetzen?
Der Nihilist verneint die Gültigkeit moralischer Werte. Und du hast dir alle Mühe gegeben, das ebenfalls zu tun. Ich interpretiere da gar nichts.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: ich versteh das nicht so ganz. was für werte soll der schon haben? wie jeder andere jeck auch haben könnte.
ich hab doch schonmal gesagt: nihilismus ist nur eine philosophische disziplin. mehr nicht. du interpretierst da offensichtlich etwas zuviel hinein.
touché, der war mir wirklich rausgerutscht.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: ähja und der spruch mit dem dampf in deinem shirt war natürlich völlig gentleman like. au man ^^
Jaja, ist gut. Ich denke ich muss da nichts lernen, den ethischen Nachholbedarf hast du hier für dich eindeutig bewiesen. Aber ich hoffe ebenfalls, dass du noch dazulernst über die Jahre.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: ich habe dir sehr wohl erklärt, was es mit dieser ignoranz auf sich hat. für mich bist du ja auch ignorant. ich habe dafür verständnis geäußert.
aber dich scheint beides ja nicht zu interessieren. jetzt zwingst du mich schon zu so erbärmlichen floskeln: "ich hoffe du lernst es noch"
