Der 4P-Kommentar: Call of Blutbad
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- johndoe869725
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Nur zur Erinnerung:
Wir haben keinen Wahlkampf und es gab keinen Amoklauf. Die Killerspielhysterie ist stärker von diesen beiedn Faktoren als von den tatsächlichen Spielen abhängig. Darüber hinaus haben wir im Moment eine Regierung, in der die FDP sitzt, eine Partei, der ich zwar überhaupt keine Sympathie entgegenbringe, mit der aber ein Medienverbot, wie sie z.B. einem Herrn Bosbach vorschwebt, niemals zu machen sein wird.
Außerdem möchte ich hier mal anmerken, dass es nicht nur eine Hysterie von Seiten der Killerspielgegner gibt, sondern auch eine, die ihren Ursprung bei den Befürwortern hat, die auch bei jeder klitzkleinen News über eventuelle Einschränkungen sofort auf die Barrikaden gehen und dabei selbst oft maßlos übertreiben.
Wir haben keinen Wahlkampf und es gab keinen Amoklauf. Die Killerspielhysterie ist stärker von diesen beiedn Faktoren als von den tatsächlichen Spielen abhängig. Darüber hinaus haben wir im Moment eine Regierung, in der die FDP sitzt, eine Partei, der ich zwar überhaupt keine Sympathie entgegenbringe, mit der aber ein Medienverbot, wie sie z.B. einem Herrn Bosbach vorschwebt, niemals zu machen sein wird.
Außerdem möchte ich hier mal anmerken, dass es nicht nur eine Hysterie von Seiten der Killerspielgegner gibt, sondern auch eine, die ihren Ursprung bei den Befürwortern hat, die auch bei jeder klitzkleinen News über eventuelle Einschränkungen sofort auf die Barrikaden gehen und dabei selbst oft maßlos übertreiben.
- xionlloyd
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Tja, man kann es vorher zwar nicht wissen, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass "Six days in Falujah" so ein Spiel hätte werden können . . . aber man sieht ja, der Mut fehlt . . .4P|T@xtchef hat geschrieben:@muecke-the-lietz: Ja, du hast natürlich Recht - auch das einfache Ballern muss erlaubt sein, ohne dass man gleich die Menschenwürde zitiert; gar keine Frage. Aus kreativer Sicht ist das rein Destruktive aber immer auch das Einfachste. Wenn sich das Genre entwickeln will, braucht es jedoch mehr als das.
@4P|TGfkaTRichter: Jep, die Umsetzung eines guten Anti-Kriegsspiels wäre schwieriger und riskanter als in einem Buch oder Film - gar keine Frage. Aber der erste Entwickler, der das zur richtigen Zeit mit dem nötigen Mut leistet, der könnte auch ein Genre ins Rollen bringen. Ich hatte so ein Konzept schon in einem anderen Thread, auch schon vor Jahren angerissen...vielleicht schreibe ich es mal komplett fertig.
- ColdFever
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Ich hätte absolut nichts gegen "ernsthafte", "seriöse" und "reife" Spiele. Was gäbe es da nicht alles an tollen Themen. Ich sehe hier jedoch eher ein billiges, unseriöses und unreifes Spiel, das auf Schockeffekte statt erwachsener Reflexion setzt. Insoweit stimme ich Jörg völlig zu.huslhusl hat geschrieben:Heute angekommen, bin ich froh, dass sich Spiele weiterentwickeln! Das sie durchaus in Richtung ernsthaftes Medium gehen und ab und an mal ein Titel für Erwachsene erscheint, der wenigstens versucht, seriös zu wirken...ich will auch mal Inhalt "spielen" dürfen, wenn ich es will.
Bis Du sicher? Ich musste mich hier belehren lassen, dass all dieses schon normal sei. Da frage ich mich schon, wohin dieser Trend zur ultraharten Gewaltdarstellung noch führen soll. Da kommen mir die USA teilweise seltsam vor. Beim Thema Sex drohen dort bereits Millionenklagen, falls einmal versehentlich ein nackter Busen zu sehen ist, das Thema wird folglich verklemmt an der Wirklichkeit vorbei dargestellt. Beim Thema Gewalt werden dagegen manchmal Darstellungen zelebriert, die teilweise schon über die grausame Wirklichkeit hinaus gehen. Einerseits total verklemmt, andererseits total enthemmt. Kennen wir solche Leute nicht schon lange, gerade wir Deutschen?4P|T@xtchef hat geschrieben:Können wir die Diskussion über den reifen Einsatz von Gewalt auch weiter führen, ohne Vergewaltigungs-, Folter oder Auschwitzgespenster an die Wand zu malen? Das führt zu rein gar nichts, denn um so einen Dreck geht es doch nicht...
Kann es nicht vielleicht sein, dass die Medienindustrie der USA langsam psychopathisch wird? Und ist es wirklich nur ein Zufall, das psychopatische Gewalttäter bei uns zusehends in den Medien auftauchen?Wikipedia hat geschrieben:Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht.
Sorry, wenn Du wahrscheinlich meinst, ich hätte das Thema gekapert. Ich glaube, jeder hier hat Deine gut schriebene Kolumne gelesen und verstanden. Du möchtest das Thema Gewalt "reifer" umgesetzt haben. Ich frage mich dagegen, warum man so etwas überhaupt zum Spaß spielen möchte. Ich habe die Menschenwürde als Richtlinie vorgeschlagen, du möchtest dagegen eine Linie zwischen reifer Gewaltdarstellung und "Dreck" gezogen haben. Dazu kann man sicher verschiedener Meinung sein, aber der zweite Ansatz dürfte auf jeden Fall deutlich schwieriger zu realisieren sein.4P|T@xtchef hat geschrieben:vielleicht ist das einfach das Problem an Forendiskussionen: Was man vor einer Seite schrieb, interessiert auf der nächsten nicht mehr.
Auch Dir ein schönes Wochenende!
Zuletzt geändert von ColdFever am 06.11.2009 18:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Liebe.Frieden.TNT
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Re: Der 4P-Kommentar: Call of Blutbad
ich versuche nur soweit es geht vorurteilsfrei zu sein. dafür muss man schonmal in den sauren apfel beissen und akzeptieren, daß man in einigen standpunkten falsch gelegen hat oder anmassend war.RosaElfe hat geschrieben: Wieso kehrst du hier unsere Standpunkte um? Ich finde es ja gerade bedenklich, dass du aus dem "aus Spaß unschuldige Töten" eine Frage der individuellen Vorliebe machst. Ich eben nicht.
das ist aber doch meine eigene willkür. weil ich, und viele andere, wohl wollen, daß sie nicht umgebracht werden, entfernen wir einfach alle mörder als aktiven teil unserer gesellschaft.Man kann natürlich auch jede Diskussion per sé irrelevant machen, weil man allem die Objektivität abspricht und sich bequem zurücklehnt.
Dann kannst du doch die forensischen Psychiatrien öffnen, da sitzen dann eben nur Leute fest, die weggesperrt wurden, weil wir als Gesellschaft so böse böse waren, unsere eigenen Wertmaßstäbe anzulegen und die Leute für ihre persönlichen Geschmäcker zu verurteilen und einzusperren.
ob es natürlich richtig ist, daß ich nur mit meinem willen den mörder seine freiheit nehme, das ist eine frage, die niemand beantworten kann. bin da mal gespannt was passiert, wenn ich tot bin. da hört man ja viele geschichten zu ^^
ob der destruktive gedanke nun mit der überzeugung kollidiert oder mit dem gesetz, ist letztendlich egal. fakt ist, daß der gedanke nicht in eine tat umgesetzt wird.Wenn man sich nur an die Regeln der Gesellschaft hält, weil man nicht ins Gefängnis kommen will, spricht das nicht für hohe moralische Überzeugung (also wenn man die ganzen knusprigen Passanten gerne verspeisen würde, es sich aber wegen der Polizei verkneift)...
Wobei ich denke, du meinst eher den einen oder anderen destruktiven Gedanken, der jedoch sofort mit der eigenen Überzeugung kollidiert und deswegen nicht ausgeführt wird, klingt allerdings trotzdem etwas missverständlich.
wenn menschen von sich aus so moralisch wären, dann frag ich mich doch, warum es kriege gibt? wofür brauchen wir militär? wofür die polizei? wozu richter? das sind doch alles institutionen um uns vor der unmoralischen willkür anderer menschen zu schützen.
und das kann auch schutz vor jemanden wie mir bedeuten. woher soll ich denn bei all meiner überzeugung wissen, ob ich nicht doch irgendwann dazu neige etwas absolut unmoralisches zu tuen? da bedarf es nurmal extremer umstände um mich in die richtige gefühlslage zu bringen. die gedanken sind sowieso da, es liegt dann lediglich an den äußeren bedingungen, ob ich bereit bin sie umzusetzen.
ich verstehe aber den zusammenhang immer noch nicht. wieso sollten videospiele, denn zu dem verlust von rechtlichen und moralischen werten führen?Das Wort Angst hast du ins Spiel gebracht, von daher brauche ich das nicht zu kommentieren. Bedenklich ist fehlendes Bewusstsein von Unrecht, Werten, Moral usw.
oder hab ich da was missverstanden?
dann bist du aber anscheinend nicht vollkommen moralistisch.Daher tangieren mich deine Beispiele ehrlich gesagt nicht. Wenn ich heute in einem anderen Land geboren werde, in dem Völkermord eine Normalität ist und da gleich Kindersoldat geworden wäre, dann werde ich auch andere moralische Überzeugungen haben (und zwar schlechtere). Aber das bin ich nicht, ich habe das Glück im post-Aufklärungs-Europa geboren zu sein, und ausgehend davon habe ich entsprechende Überzeugungen.
ok, das mit dem kindersoldat ist schon etwas extrem, denn von einem kind kann man nicht verlangen schon moralisch handeln zu können. aber sagen wir mal du überlebst als kindersoldat, wirst erwachsen und was dann? bist du immer noch für den bürgerkrieg?
wenn du wirklich vernünftig bist und dazu mündige, moralische gedanken fast müsstest du den krieg ablehnen, egal was für einen kulturellen hintergrund du gelernt hast.
ist ja ganz toll, daß wir hier in europa mal aufgeklärt wurden, und wo sind jetzt all die mündigen? die willst mir doch nicht erzählen, daß diese egomanische leistungsgesellschaft hier der weisheit letzter schluss ist.
klar gibt es hier andere werte zu lernen, aber das dient doch lediglich der vereinfachung von aufgeklärten denken. denken sollte man immer noch selbst.
wir haben hier nicht das optimum. es geht immer noch besser, immer noch moralischer. wir würden diese diskussion doch garnicht führen, wenn es nicht diese offensichtliche doppelmoral gäbe.
warum sollte man das nicht abändern wollen?
unsere werte sind vielleicht kongruenter als die eines kindersoldaten, aber warum sollten wir nicht auch mal unrecht haben?
das hat doch damit überhaupt nichts zu tuen. mir geht es eher darum, daß man in 50 jahren darüber lachen wird, daß wir hier uns die köpfe einschlagen wegen so einer harmlosen szene. in 50 jahren wird das niemand mehr bedenklich finden, genauso wie heute darüber gelacht wird das man vor 50 jahren noch glaubte mit rocknroll musik satan zu beschwören.Eine finstere Zukunft, wenn wir lachend auf Grundsätze wie Menschenwürde, Gleichberechtigung usw. lachend zurückblicken.
wenn menschen etwas nicht vollständig verstehen können erfinden sie wirklich die erstaunlichsten kausalitäten.
wir verstehen halt diese mediale gewaltgeilheit nicht. na und? wir haben bisher noch keinen empirischen beweis dafür, daß dies irgendwelche negativen auswirkungen hätte. wie kommt man also zu dem schluss, daß es in 50 jahren keine menschenwürde und gleichberechtigung mehr geben könnte?
das ist mir zu absurd ^^
wenn aber sport nicht mehr reicht? sport ist gut um meinen bewegungsdrang zu befriedigen, aber gewaltgedanken werde zumindest ich deswegen nicht los.Wenns überquillt, kann das Ganze auch mit Sport ausgeglichen werden. Auch mit einer kleinen Sparringrunde des Kampfsports seiner Wahl. Ersatzbefriedigungen gibt es genug.
Computerspiele sind nicht unbedingt DAS Mittel des Aggressionsabbaus. Vorallem da man zwar auf "Kampf" geschaltet wird, der Körper aber inaktiv bleibt und sich nicht bewegt.
ich brauche das einfach irgendwie, andere menschen zu verletzen oder zu töten, so primitiv das auch klingen mag. das macht einfach spaß, das fühlt sich gut an. und je extremer die gewalt wird, desto mehr spaß habe ich damit. ist nunmal so.
ich kann das auch für mich so weit akzeptieren, da ich in der realität niemanden versuche schaden zuzufügen. ist also doch kein problem, mich mit diesen spielen zufrieden geben, oder?
oder darf ich mir jetzt wieder reflexartig anhören, wie ich gestört und krank ich doch sei? das bringt uns nicht weiter.
jaja, das war bekloppt. ist ja gut ^^Und einen Zusammenhang zwischen Frieden und der Anwesenheit von Videospielen herzustellen ist einfach kindisch und undurchdacht.
Frieden entsteht vorallem aus gesicherten Lebensbedingungen, Wohlstand und Zufriedenheit. Der Tatsache das keine bärtigen Horden an der Grenze stehen, die deine Weiber, dein Bier und dein Essen rauben wollen.
das ist auch wieder geschmackssache. ich finde grünkohl zum kotzen.Naja, weil Nihilismus nunmal nicht cool ist, sondern ziemlich zum Kotzen.
richtig, aber jedes spiel ist zumindest mal ein kulturgut. ob es kunst ist, das liegt dann auch wieder im subjektiven auge des betrachters.Nicht jedes Bild was gemalt wird, ist Kunst. Ich bin kein Kunstexperte. Aber ich bin der Ansicht, wenn ich ein Bild male, ist es zwar ein Bild, hat mit Kunst aber nichts zu tun (außer vieleicht mit seehr abstrakter)...
Ebensowenig ist jedes Spiel gleich ein Kulturgut mit irgendeinem Wert. Eher sogar sehr wenige. Und das kann ich mir auch als Spieler eingestehen.
hinsichtlich cod6 würde ich eher zu nein tendieren, da ich cod sowieso schon zu primitiv und billig finde. andererseits stehe ich aber auch wieder auf provokationen.
diese flughafenszene hat zumindest hohe wellen geschlagen und die menschen dazu veranlasst über gewaltspiele an sich zu reden. ist sowas nicht auch schon irgendwie kunst?
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RosaElfe
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Re: Der 4P-Kommentar: Call of Blutbad
Klar ist es richtig.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: das ist aber doch meine eigene willkür. weil ich, und viele andere, wohl wollen, daß sie nicht umgebracht werden, entfernen wir einfach alle mörder als aktiven teil unserer gesellschaft.
ob es natürlich richtig ist, daß ich nur mit meinem willen den mörder seine freiheit nehme, das ist eine frage, die niemand beantworten kann. bin da mal gespannt was passiert, wenn ich tot bin. da hört man ja viele geschichten zu ^^
Wenn man nichtmal die goldene Regel anerkennen kann, dann kann ich auch nicht mehr helfen.
Das ist eben nicht egal. Das Eine ist Pragmatismus, das andere ist Überzeugung. Fällt die gesellschaftliche Kontrolle weg durch Krise, Naturkatastrophe oder sonstwas wird der eine zum Monster, der andere eher nicht.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: ob der destruktive gedanke nun mit der überzeugung kollidiert oder mit dem gesetz, ist letztendlich egal. fakt ist, daß der gedanke nicht in eine tat umgesetzt wird.
Du gibst dir die Antwort ja selber. Um sich vor Leuten ohne moralische Überzeugungen zu schützen. Außerdem habe ich nie behauptet, dass alle Menschen so moralisch wären. Ganz im Gegenteil!!!Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: wenn menschen von sich aus so moralisch wären, dann frag ich mich doch, warum es kriege gibt? wofür brauchen wir militär? wofür die polizei? wozu richter? das sind doch alles institutionen um uns vor der unmoralischen willkür anderer menschen zu schützen.
und das kann auch schutz vor jemanden wie mir bedeuten. woher soll ich denn bei all meiner überzeugung wissen, ob ich nicht doch irgendwann dazu neige etwas absolut unmoralisches zu tuen? da bedarf es nurmal extremer umstände um mich in die richtige gefühlslage zu bringen. die gedanken sind sowieso da, es liegt dann lediglich an den äußeren bedingungen, ob ich bereit bin sie umzusetzen.
Allerdings. Weder rede ich vom Verbieten, noch davon dass Spiele dich unmoralisch machen.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: ich verstehe aber den zusammenhang immer noch nicht. wieso sollten videospiele, denn zu dem verlust von rechtlichen und moralischen werten führen?
oder hab ich da was missverstanden?
Aber es ist ein Indikator, wie es so ums moralische Bewusstsein bestellt ist.
Bei manchen scheinbar nicht besonders gut.
Wie, nicht vollkommen moralistisch? Was ist das? Wo habe ich es behauptet, was auch immer es bedeuten soll? Und wieso bin ichs nicht? Den Teil verstehe ich nicht.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: dann bist du aber anscheinend nicht vollkommen moralistisch.
ok, das mit dem kindersoldat ist schon etwas extrem, denn von einem kind kann man nicht verlangen schon moralisch handeln zu können. aber sagen wir mal du überlebst als kindersoldat, wirst erwachsen und was dann? bist du immer noch für den bürgerkrieg?
wenn du wirklich vernünftig bist und dazu mündige, moralische gedanken fast müsstest du den krieg ablehnen, egal was für einen kulturellen hintergrund du gelernt hast.
Als Erwachsener wirst du mit der Vorgeschichte nicht plötzlich besser. Du kanntest nur Greuel und Gewalt und hast gelernt, dass das normal ist und der stärkere den schwächeren quält, um seine Männlichkeit zu beweisen.
Moralische Werte sind kulturelle Errungenschaften, die nicht in jeder Kultur gleichmäßig vorkommen. Andere Gesellschaften haben andere als ich. Deswegen muss ich sie aber nicht als genausogut anerkennen. Bevor du da widersprichst, denke gut darüber nach und überlege dir mal z.B. die Behandlung einer mutmaßlich ehebrechenden Frau in verschiedenen Kulturen.
Was hat eine wie auch immer geartete Leistungsgesellschaft damit zu tun? Es geht um Dinge wie: Menschenwürde, Gleichberechtigung, Freizügigkeit etc.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: ist ja ganz toll, daß wir hier in europa mal aufgeklärt wurden, und wo sind jetzt all die mündigen? die willst mir doch nicht erzählen, daß diese egomanische leistungsgesellschaft hier der weisheit letzter schluss ist.
klar gibt es hier andere werte zu lernen, aber das dient doch lediglich der vereinfachung von aufgeklärten denken. denken sollte man immer noch selbst.
wir haben hier nicht das optimum. es geht immer noch besser, immer noch moralischer. wir würden diese diskussion doch garnicht führen, wenn es nicht diese offensichtliche doppelmoral gäbe.
warum sollte man das nicht abändern wollen?
Von welcher Doppelmoral redest du?
Kongruent bzgl. was? Das ist doch eine leere Worthülse. Klingt aber wenigstens gut udn besonders "intellent".Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: unsere werte sind vielleicht kongruenter als die eines kindersoldaten, aber warum sollten wir nicht auch mal unrecht haben?
Wenn man ehrlich in Betracht zieht, mit Dingen wie der Menschenwürde falsch zu liegen, disqualifiziert man sich von jeder Diskussion.
Wenn das so ist, werde ich nicht Lachen sondern Weinen und sehen das wir uns zurückentwickelt haben.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: das hat doch damit überhaupt nichts zu tuen. mir geht es eher darum, daß man in 50 jahren darüber lachen wird, daß wir hier uns die köpfe einschlagen wegen so einer harmlosen szene. in 50 jahren wird das niemand mehr bedenklich finden, genauso wie heute darüber gelacht wird das man vor 50 jahren noch glaubte mit rocknroll musik satan zu beschwören.
Es geht hier um keine Wirkung besagter Szenen oder Medien. Die bezweifele ich selbst. Es geht darum, welche Schlüsse man aus der Reaktion der Spieler auf solche Szenen ziehen muss.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: wir verstehen halt diese mediale gewaltgeilheit nicht. na und? wir haben bisher noch keinen empirischen beweis dafür, daß dies irgendwelche negativen auswirkungen hätte. wie kommt man also zu dem schluss, daß es in 50 jahren keine menschenwürde und gleichberechtigung mehr geben könnte?
das ist mir zu absurd ^^
Du hast ein echtes Problem mit Gewaltgedanken. Geht es in denen dann darum, irgendwelche Unbeteiligten Zivilisten zu verletzen? Einfach mal die Kontrolle verlieren zu wollen? Wie habe ich mir das vorzustellen?Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: wenn aber sport nicht mehr reicht? sport ist gut um meinen bewegungsdrang zu befriedigen, aber gewaltgedanken werde zumindest ich deswegen nicht los.
Tja. Dann bist du nunmal ernsthaft gestört. Ich würde dir da ja zumindest eine Beratung von einem Psychiater empfehlen, aber wenn du selber kein Problem erkennst, dann bringt das ja ohnehin nichts.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: ich brauche das einfach irgendwie, andere menschen zu verletzen oder zu töten, so primitiv das auch klingen mag. das macht einfach spaß, das fühlt sich gut an. und je extremer die gewalt wird, desto mehr spaß habe ich damit. ist nunmal so.
Wenn du niemandem wirklich Schaden zufügst, gebe ich mich damit zufrieden, auch wenn ich es furchtbar finde. Ich mache mir nur Sorgen, was ist, wenn gesellschaftliche Kontrolle mal fehlt.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: ich kann das auch für mich so weit akzeptieren, da ich in der realität niemanden versuche schaden zuzufügen. ist also doch kein problem, mich mit diesen spielen zufrieden geben, oder?
oder darf ich mir jetzt wieder reflexartig anhören, wie ich gestört und krank ich doch sei? das bringt uns nicht weiter.
Nein. Das ist keine Geschmackssache. Hier diskutiere ich nicht und hier akzeptiere ich keinen Kompromiss. Wenn du das ehrlich meinst, fehlt es dir an geistiger Gesundheit oder an geistiger Reife.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: (mit dem Nihilismus...))das ist auch wieder geschmackssache (. ich finde grünkohl zum kotzen.![]()
Naja, ich kann auch in die Fußgängerzone defäkieren. Die Aufmerksamkeit und diverse Diskussionen sind mir sicher. Kunst ist das trotzdem nicht, auch wenn es sicherlich Leute gäbe, die das meinenLiebe.Frieden.TNT hat geschrieben: richtig, aber jedes spiel ist zumindest mal ein kulturgut. ob es kunst ist, das liegt dann auch wieder im subjektiven auge des betrachters.
hinsichtlich cod6 würde ich eher zu nein tendieren, da ich cod sowieso schon zu primitiv und billig finde. andererseits stehe ich aber auch wieder auf provokationen.
diese flughafenszene hat zumindest hohe wellen geschlagen und die menschen dazu veranlasst über gewaltspiele an sich zu reden. ist sowas nicht auch schon irgendwie kunst?
Noch sind da keine hohen Wellen zu sehen. Aber mediale Aufmerksamkeit ist der Szene sicher. Und das zum Nachteil für die gesamte Spielerschaft.
- AEV-Fan
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Natürlich sind diese Beispiele (noch?) fiktiv und eher abstrakte Beispiele. Dennoch sehe ich schon einen nicht zu unterschätzenden Zusammenhang mit dem Thema hier.4P|T@xtchef hat geschrieben:Können wir die Diskussion über den reifen Einsatz von Gewalt auch weiter führen, ohne Vergewaltigungs-, Folter oder Auschwitzgespenster an die Wand zu malen? Das führt zu rein gar nichts, denn um so einen Dreck geht es doch nicht...
Der aktuelle COD-Teil will Käufer durch einen Terror-Amoklauf locken und es klappt par excellence. Man braucht sich doch nur die Forenbeiträge ansehen "Huuuiii, geil muss ich haben" "Bah, geschnitten?? Ich will uncut Terror-metzeln..." und die Verkaufszahlen ansehen.
jetzt lass mal ein paar findige Geister auf die Idee kommen eben jene gespenster von oben geschickt zu vermarkten, ich bin mir inzwischen sicher, dass sich viele Gamer danach die Finger lecken (natürlich möglichst uncut, dreckig, pervers und abstoßend)!
- MaxDetroit
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Ich geb's offen zu: Ich habe mir Call of Duty 4: Modern Warfare, also den ersten Teil, gekauft und auch gerne gespielt. Aber wegen dieser Szene werden ich mir den zweiten Teil absichtlich nicht mehr kaufen, obwohl ich es eigentlich vorgehabt habe. Ich liebe Computerspiele, aber ich möchte so etwas nicht unterstützen, weil es eine Provokation ist die mein Hobby fast absichtlich wieder in ein schlechtes Licht stellt. Deshalb habe ich mir stattdessen lieber Machinarum gekauft, und ich bereue diese Entscheidung keinen Millimeter. 
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Liebe.Frieden.TNT
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Re: Der 4P-Kommentar: Call of Blutbad
eher nicht? das klngt aber sehr zweifelnd. ich denke wir wissen beide, daß der andere auch irgendwann zum monster wird, wenn er nicht von den anderen monstern getötet werden will.RosaElfe hat geschrieben: Das ist eben nicht egal. Das Eine ist Pragmatismus, das andere ist Überzeugung. Fällt die gesellschaftliche Kontrolle weg durch Krise, Naturkatastrophe oder sonstwas wird der eine zum Monster, der andere eher nicht.
ist das jetzt nicht schon polemisch? also gerade in unserer gesellschaft kann ich nicht feststellen, daß es mit der moral bergab geht.Allerdings. Weder rede ich vom Verbieten, noch davon dass Spiele dich unmoralisch machen.
Aber es ist ein Indikator, wie es so ums moralische Bewusstsein bestellt ist.
Bei manchen scheinbar nicht besonders gut.
vergleich das doch mal mit dem was vorher da war. wie es allein noch in den 60er jahren hier zu ging, wo die polizei noch fast bedenkenlos zuschlagen konnte.
und nur weil die jetzt nicht mehr so zuschlagen sind wir deswegen noch lange nicht gewalttätiger geworden.
ja und was ist, wenn ich eine moral entwickelt habe, die eindeutig moralischer ist, als die bestehenden werte? ich denke auch im iran werden die irgendwann keine ehebrechenden frauen mehr hinrichten, weil es eben moralische vorbilder gibt.Moralische Werte sind kulturelle Errungenschaften, die nicht in jeder Kultur gleichmäßig vorkommen. Andere Gesellschaften haben andere als ich. Deswegen muss ich sie aber nicht als genausogut anerkennen. Bevor du da widersprichst, denke gut darüber nach und überlege dir mal z.B. die Behandlung einer mutmaßlich ehebrechenden Frau in verschiedenen Kulturen.
ich kann in jeder bestehenden kultur die normen und werte brechen. gerade hier ist es ja einfach sich nicht alles und jedem mist zu fügen.
ich finde die musikindustrie scheffelt zu viel geld? ok, lad ich halt musik runter, obwohl das gegen das gesetz ist. aber ich bin dennoch davon überzeugt das richtige zu tuen, selbst wenn die mehrheit das anders sieht.
es ist natürlich wirklich so, daß unsere kultur uns sehr viel moralisches verhalten vor gibt. aber das sind doch alles nur kleinigkeiten für unseren alltag. die wirklich wichtigen dinge, die muss jeder selbst begreifen. jeder mensch muss verstehen, wofür moral eigentlich gut ist. das da mehr dahinter steckt als bloss mal einer oma in der bahn den platz frei zu machen.
von gewalt in medien? warum das eine erlaubt ist und das andere nicht? warum das hier in deutschland zensiert wird? hast du den kommentar etwa nicht gelesen? ^^
Was hat eine wie auch immer geartete Leistungsgesellschaft damit zu tun? Es geht um Dinge wie: Menschenwürde, Gleichberechtigung, Freizügigkeit etc.
Von welcher Doppelmoral redest du?
es geht hier weder um die von mir genannte leistungsgesellschaft, noch um menschenwürde, gleichberechtigung oder freizügigkeit.
das ist doch reine polemik. nur weil jemand eine andere ansicht zur menschenwürde hat, ist er kein würdiger diskussionspartner mehr? das sind aber ziemlich ignorante ansichten.Kongruent bzgl. was? Das ist doch eine leere Worthülse. Klingt aber wenigstens gut udn besonders "intellent".
Wenn man ehrlich in Betracht zieht, mit Dingen wie der Menschenwürde falsch zu liegen, disqualifiziert man sich von jeder Diskussion.
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Du hast ein echtes Problem mit Gewaltgedanken. Geht es in denen dann darum, irgendwelche Unbeteiligten Zivilisten zu verletzen? Einfach mal die Kontrolle verlieren zu wollen? Wie habe ich mir das vorzustellen? einfach nur wahllos leid unter menschen zu verursachen macht mich dann doch eher bestürzt. daran habe ich nur unter dramaturgischen gesichtspunkten "freude" dran.
das ist nur notwendig für solche, die sich auch gestört verhalten. ich wüsste aber nicht inwiefern ich das mache, zumindest nicht so, daß ich anderen schade. ich habe nur schadhaftes denken, aber kein schadhaftes verhalten. was also soll ich mit einem psychiater?Tja. Dann bist du nunmal ernsthaft gestört. Ich würde dir da ja zumindest eine Beratung von einem Psychiater empfehlen, aber wenn du selber kein Problem erkennst, dann bringt das ja ohnehin nichts.
darüber würde ich mir sogar sorgen machen, wenn es keine gestörten gäbe. vor der unreflektierten willkür des einfachen idioten habe ich mehr angst, als vor einem wahnsinnigen intelligenten.Wenn du niemandem wirklich Schaden zufügst, gebe ich mich damit zufrieden, auch wenn ich es furchtbar finde. Ich mache mir nur Sorgen, was ist, wenn gesellschaftliche Kontrolle mal fehlt.
jaja, aber mir worthülsen vorwerfen ^^Nein. Das ist keine Geschmackssache. Hier diskutiere ich nicht und hier akzeptiere ich keinen Kompromiss. Wenn du das ehrlich meinst, fehlt es dir an geistiger Gesundheit oder an geistiger Reife.
wenn ich nihilist wäre, könnte ich den nihilismus doch garnicht gut oder schlecht finden. deswegen ist ein so krasses urteil darüber schon sehr irreführend. ich denke da sollte man einfach neutral bleiben. das klingt sonst sehr idealistisch.
- knödelheinz
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- Hongii
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Leute..das ist ein Spiel mensch..die Menschen sehn aus wie Puppen, und bluten nichmal heftig..was es für Pussys heute gibt...
Ohne diese Mission hat das spiel ja nix mehr besonderes..
Wenn ich mich von meinem gestressten Alttag erhole kann man hier kompromisslos Spaß haben..wenn solche Fantasien nicht mehr ausgelebt werden dürfen..schwappen sie eben ins Real Life
Ohne diese Mission hat das spiel ja nix mehr besonderes..
Wenn ich mich von meinem gestressten Alttag erhole kann man hier kompromisslos Spaß haben..wenn solche Fantasien nicht mehr ausgelebt werden dürfen..schwappen sie eben ins Real Life
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RosaElfe
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Re: Der 4P-Kommentar: Call of Blutbad
Wer beim Zusammenbruch der Ordnung mordend und/oder vergewaltigend durch die Straßen zieht ist das Monster. Wer sich eines solchen Monsters erwehrt, ist deswegen noch lange keines, auch wenn das Monster dabei umkommt. Und um sich zu wehren, muss man nicht selber mordend und schändend durch die Straßen ziehen.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: eher nicht? das klngt aber sehr zweifelnd. ich denke wir wissen beide, daß der andere auch irgendwann zum monster wird, wenn er nicht von den anderen monstern getötet werden will.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: ist das jetzt nicht schon polemisch? also gerade in unserer gesellschaft kann ich nicht feststellen, daß es mit der moral bergab geht.
vergleich das doch mal mit dem was vorher da war. wie es allein noch in den 60er jahren hier zu ging, wo die polizei noch fast bedenkenlos zuschlagen konnte.
und nur weil die jetzt nicht mehr so zuschlagen sind wir deswegen noch lange nicht gewalttätiger geworden.
Wieso fängst du stets ganz neue Themen an? Davon habe ich nicht geredet. Ich rede von diesem Thread und den Kommentaren die ich teilweise lese. Und an dem Indikator "Beurteilung dieser Spielszene"
lese ich Dinge ab, die ich als nicht gerade positiv bewerte.
Nach deinen bisherigen Äußerungen hast du nichts entwickelt sondern hast eher einen gehörigen Aufholbedarf.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: ja und was ist, wenn ich eine moral entwickelt habe, die eindeutig moralischer ist, als die bestehenden werte?
Das ist doch Kleinkram. Unwichtiger Mist. Es geht um echte Werte, grundlegendes des menschlichen Zusammenlebens, nicht ums Herunterladen von schlechten songs.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: ich kann in jeder bestehenden kultur die normen und werte brechen. gerade hier ist es ja einfach sich nicht alles und jedem mist zu fügen.
ich finde die musikindustrie scheffelt zu viel geld? ok, lad ich halt musik runter, obwohl das gegen das gesetz ist. aber ich bin dennoch davon überzeugt das richtige zu tuen, selbst wenn die mehrheit das anders sieht.
Und auch das ist zwar nicht legal, aber in der Gesellschaft gibt es wenige Leute, die das derart scharf verurteilen.
Doch, ich lese sehr aufmerksam. Nur wirfst du ständig neue Themen auf, über die ich überhaupt nicht rede. Welche Zensur? Das du hier nicht auf die Zivilisten mitballern darfst?Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: von gewalt in medien? warum das eine erlaubt ist und das andere nicht? warum das hier in deutschland zensiert wird? hast du den kommentar etwa nicht gelesen? ^^
Falscher Punkt zum Aufregen. Ich würde mich eher daran stören, was für Szenarien und Handlungsweisen hier als Unterhaltung dargeboten werden.
Dann such nach einem Taschentuch....manche Werte sind nicht verhandelbar. Und keine Ansichtssache.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: das ist doch reine polemik. nur weil jemand eine andere ansicht zur menschenwürde hat, ist er kein würdiger diskussionspartner mehr? das sind aber ziemlich ignorante ansichten.
Oder ist aufeinmal okay, wenn Menschenwürde nicht für Blonde gilt, weil das nunmal die Meinung einer Person ist das das so sein sollte?
Hier wird nicht geschachert. Das ist ein Gesamtpaket. Wenn einer meint, dass sei doof und er fühlt sich unterdrückt indem er irgendeine Art von Mensch nicht totschlagen darf, dann sollte er sich verziehen. Wenn nicht, dann muss er sich fügen und die Blonden in Ruhe lassen. Wenn er das nicht tut, braucht er keine Gnade erwarten, nur weil er meint die Blonden sind keine Menschen und hätten daher keine Menschenwürde. Das interessiert nicht.
Na wenigstens ein Hoffnungsschimmer.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: nee das ist eher gewalt gegen bestimmte personen, die mich nerven oder einfach nur so geschichten, die ich mir zusammenspinne.
einfach nur wahllos leid unter menschen zu verursachen macht mich dann doch eher bestürzt. daran habe ich nur unter dramaturgischen gesichtspunkten "freude" dran.
Gar nichts sollst du da. Denn ohne Problembewusstsein bringt es nichts. Man kann dann nur hoffen, dass die Kontrollmechanismen der Gesellschaft nicht ausfallen und derjenige dann ohne die Androhung von Strafe seine Wünsche in die Tat umsetzt, weil zum Beispiel die öffentliche Ordnung durch 2 Wochen ohne Strom zusammengebrochen ist. Oder man sollte hoffen, dass dann jemand in der Nähe ist, der solchem Treiben ein Ende setzt.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: das ist nur notwendig für solche, die sich auch gestört verhalten. ich wüsste aber nicht inwiefern ich das mache, zumindest nicht so, daß ich anderen schade. ich habe nur schadhaftes denken, aber kein schadhaftes verhalten. was also soll ich mit einem psychiater?
Intelligenz ist genauso eine Waffe wie jede andere auch. Kann man so oder so einsetzen. Und es steht einem nicht gut zu Gesicht, sich einfach mal über "den Pöbel" zu erheben. Man glaube es kaum, aber wir alle zusammen sind "die Masse".Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: darüber würde ich mir sogar sorgen machen, wenn es keine gestörten gäbe. vor der unreflektierten willkür des einfachen idioten habe ich mehr angst, als vor einem wahnsinnigen intelligenten.
Als Nihilist verneint man verbindliche moralische Werte. Genau das tust du permanent.Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: wenn ich nihilist wäre, könnte ich den nihilismus doch garnicht gut oder schlecht finden. deswegen ist ein so krasses urteil darüber schon sehr irreführend. ich denke da sollte man einfach neutral bleiben. das klingt sonst sehr idealistisch.
Es gibt keine Neutralität in diesem Fall, wenn man über Grundwerte redet. Man kann sich nicht in jedem Bereich als neutral bezeichnen, sich bequem zurücklehnen und von seinem Berg aus kryptische und sinnlose Pseudoweisheiten von sich geben.
Aber du kommst hoffentlich auch irgendwann noch darauf, dass man sich in manchen Bereichen einfach entscheiden muss. Es haben nicht immer alle gleich viel Recht oder gleichviel Schuld. Es ist nicht alles gleichgut, gleichschlecht oder Ansichtssache. Dieser Trugschluss war lange genug intellektuell chic.
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azrael-79
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Kennt Ihr Wayne? Wayne interessiert's ?
Da wollte Activision wohl noch ein bisschen Rummel veranstalten, na und? Nennt man PR.
Ich finde, es ist keine Doppelmoral, in der BRD diese Szenen nicht zuzulassen. Finde es macht schon einen Unterschied, ob man auf unbewaffnete oder wehrhafte Menschen feuert, und da die Mission ja ohnehin so öde ist, kann es dem geneigten Spieler doch eh egal sein!
Ich finde, da wird wieder zu viel Lärm um nichts gemacht.
Und warum regt sich Jörg so sehr über die schlechte, unreflektierte inszenierung auf? Was erwartet er denn, von einem Blockbuster-Fastfood-Casual-Shooter der Extraklasse? Dass der virtuelle Alter Ego das Entsetzten des Krieges reflektiert? Wer will das schon? Wenn man das will, sollte man "Die Nackten und die Toten" lesen, aber keinen, siehe oben benannten, Shooter spielen.
Das Ganze ist doch ein Baller-Spaß-Spiel, trotz des scheinbaren realistischen Settings. Nicht mehr und nicht weniger.
Für so einen Blödsinn eine so lange Kolummne voller vor- und sorgfältig formulierter Gedanken verfassen, scheint mir als muntere Zeitverschwendung. Dann doch lieber noch ein paar Unschuldige wegpusten. Ob das jetzt Zivilisten sind oder Terroristen. Wayne interessiert's!
Da wollte Activision wohl noch ein bisschen Rummel veranstalten, na und? Nennt man PR.
Ich finde, es ist keine Doppelmoral, in der BRD diese Szenen nicht zuzulassen. Finde es macht schon einen Unterschied, ob man auf unbewaffnete oder wehrhafte Menschen feuert, und da die Mission ja ohnehin so öde ist, kann es dem geneigten Spieler doch eh egal sein!
Ich finde, da wird wieder zu viel Lärm um nichts gemacht.
Und warum regt sich Jörg so sehr über die schlechte, unreflektierte inszenierung auf? Was erwartet er denn, von einem Blockbuster-Fastfood-Casual-Shooter der Extraklasse? Dass der virtuelle Alter Ego das Entsetzten des Krieges reflektiert? Wer will das schon? Wenn man das will, sollte man "Die Nackten und die Toten" lesen, aber keinen, siehe oben benannten, Shooter spielen.
Das Ganze ist doch ein Baller-Spaß-Spiel, trotz des scheinbaren realistischen Settings. Nicht mehr und nicht weniger.
Für so einen Blödsinn eine so lange Kolummne voller vor- und sorgfältig formulierter Gedanken verfassen, scheint mir als muntere Zeitverschwendung. Dann doch lieber noch ein paar Unschuldige wegpusten. Ob das jetzt Zivilisten sind oder Terroristen. Wayne interessiert's!
