CoD: Modern Warfare 2 - Terror-Mission-Trubel in Australien

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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Es ist gut über solche Dinge nachzudenken, darüber lernt man über sich selbst, andere und die "Welt" sehr viel.
Man sollte sich dabei aber nicht runterziehen lassen, würde ich sagen.
Klar gibt es viele Dinge die nicht "gut" sind. Die man verbessern sollte, vor allem an sich selbst. Aber es gibt immer auch "gute" Sachen und an denen sollte man sich meiner Meinung nach orientieren.
...okay ich/wir schweifen glaube ich gerade ab :D
alpha84
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Beitrag von alpha84 »

deine antwort ist sehr nett... ich respektiere deine meinung und dich, lass uns hier einfach aufhören mal gucken ob sich bei mir irgendwas geaendert hat wenn ich mir jetzt mw2 kaufe.

wer weiss, die frage ist einfach!

ist das alles so trivial wie wir es immer als spieler darstellen? solange die gewalt nur virtuell ist wahrscheinlich schon.

ich werde niemals jemandem ohne grund leid zufügen und das wird auch so bleiben auch mit all der gewalt in spielen
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Onekles
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Beitrag von Onekles »

Die Welt ist schon grausam...

Alle 60 Sekunden vergeht in Afrika eine Minute...
Couch-Potatoman
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Beitrag von Couch-Potatoman »

8O
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PabloCHILE
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Beitrag von PabloCHILE »

:baeh:
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W.Sobchak
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Beitrag von W.Sobchak »

Moin,

zunächst fogendes:
1. Gewalt ist seit Jahren in Videospielen angekommen.
2. Es wird Erwachsenen zugetraut, dass sie mit Gewaltspielen umgehen können, deswegen sind diese (die meisten) ab 18 frei verfügbar.

Jedoch kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen, dass die Grenzen, auch in Videospielen (prallel zur Realität), zwischen "legitimer" Gewalt (zynisch: sauberer Krieg) z.B. in OF2? und "schmutziger" Gewalt immer mehr verschwinden.
Activision brüstet sich ja damit, dass Sie die Grausamkeiten des realen Krieges darstellen wollen. Nun zynischer Weise ist der letzte Schritt, vor allem heutzutage, dahin Zivilisten statt Soldaten zu töten, Stichwort: asymmetrischer Krieg.
Fazit: Die virtuelle nimmt die Bilder und Geschnisse der Realität auf und präsentiert sie uns auf einen Bildschirm mit virtuellen Protagonisten. Jedoch können wir gerade dadurch keine Emotion dafür empfinden. Demzufolge ist die reale ist immer noch grausamer als virtuelle Welt. Die Frage bleibt für mich trotzdem, ob wir alles, was in der Realität passiert in der Virtualität zeigen und nachspielen müssen.
lord-matte
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Beitrag von lord-matte »

W.Sobchak hat geschrieben:Die Frage bleibt für mich trotzdem, ob wir alles, was in der Realität passiert in der Virtualität zeigen und nachspielen müssen.
:roll:

ich glaube davon sind wir noch weit entfernt...
Volhv
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Beitrag von Volhv »

Ich hab mir erst mal das Video in HD besorgt bevor ich meinen Senf dazugebe - auf Video Plattformen wie youtube, lifeleak usw. ist es überall rausgenommen worden, die Downloadplattformen waren nicht allzu schnell : )

Die Terroristen tauchen im Flughafen auf und ballern auf eine Schalterschlange los. Der Flughafen ist fiktiv, als Anschlagsort wird Moskau genannt. Jeder hat 2 schwere Waffen, meist ein Sturmgewehr und ein leichtes Maschinengewehr oder MP, dazu Granaten und vielleicht auch eine Faustfeuerwaffe, wie man es von COD so kennt.

Die Zivilistenerschießung dauert ca. 2 Minuten, danach verschwinden die Zivis und es tauchen überall bewaffnete Einsatzkräfte auf, gegen die in bester COD Manier weitergekämpft wird.

Eher unüblich für COD4 „Modern Warfare“ gibt es relativ viel Blut und teilweise längere Todessanimationen. Menschen kriechen durch die Gegend, Verletzte verstecken sich, Geschrei usw. Die meisten Opfer scheinen eines Alters zu sein, ich habe nur Männer und hübsche Frauen in besten Jahren entdecken können, keine Greise oder Kinder.

Ein Vergleich mit GTA IV fällt hier sehr leicht - GTA bietet etwas weniger Blut, Skripte und Pathos. Dafür bessere Physik und unendliche Möglichkeiten das Morden beliebig oft zu wiederholen.

Vor allem Pathos ist für mich entscheidend. Ein Amoklauf oder -Fahrt hat in GTA absolut jeder ausprobiert, aber niemand ist von der Story her drauf vorbereitet worden. „Modern Warfare 2“wird hier anders sein – man wird garantiert erfahren warum die Bösen so sauer sind und über ihre Motive urteilen können.

Auffällig ist dass der Player einen Schwachsinn an Kommentaren von sich hergibt. Er redet tranceähnlich dass die Pixel auf die er ballert „keine Leben und Träume“ haben und erschießt sie mit einer ähnlichen Präzision wie die bewaffneten Gegner.
Die Kommentare des Spielers würde ich als gefährlicher auffassen als das Video selbst. Ich halte nichts von expliziten Verboten, verstehe andererseits warum solche Bilder mit den unpassenden Gamer – Reaktionen beängstigen können.

Noch kommt der zweite Teil des Hollywood - übertreffenden Schlauchschooters wie ein gewöhnliches PC Spiel rüber, ohne Charakteridentifikation oder Realismus durch Bild und Handlung. Vom „Krieg“ der kugelsicheren Helden mit 10- 20 Kills pro Minute kann da keine Rede sein.

Sollte sich dies irgendwann ändern, müsste man sich schon Gedanken machen was die zum Teil aufgezwungenen Erlebnisse mit dem Verstand anstellen. Zum Glück sind wir von solchen Rape & Kill Simulationen noch sehr weit entfernt. Da gibt es weitaus wichtigere Sachen wie z.B. Drogen- oder Alkoholkonsum oder massiv sozial gestörte Menschen um die sich alle Moralapostel zuerst kümmern sollten.

Das ist allerdings nicht so einfach wie fertige Inhalte zu kritisieren oder ganz zu verbieten!
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JoeDreck
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Beitrag von JoeDreck »

Ich finde grundsätzlich, daß man über Spiele reden sollte, bei denen Tötungen anderer Menschen simuliert wird und das von Jahr zu Jahr immer realistischer. Dies kann durchaus bedenklich sein. Man sollte immer wieder erwähnen, daß es nur Pixel sind und nicht Figuren mit einer Familie, die auf ihren Sohn und Vater wartet und sich sorgen macht. Den im echten Leben gibt es kein "Mission wiederholen".

Auf der anderen Seite sollte die Politik mal ganz ruhig sein. In Kriegsgebieten sterben echte Menschen. Amerikaner, Deutsche, Australier und andre Nationalitäten.

Gerade diese Politik, die ihre Söhnen zum echten Sterben und echten Töten schickt, spricht vom Verbot von PC Spielen. Sehr bedenklich.
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Infi88
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Beitrag von Infi88 »

JoeDreck hat geschrieben:Ich finde grundsätzlich, daß man über Spiele reden sollte, bei denen Tötungen anderer Menschen simuliert wird und das von Jahr zu Jahr immer realistischer. Dies kann durchaus bedenklich sein. Man sollte immer wieder erwähnen, daß es nur Pixel sind und nicht Figuren mit einer Familie, die auf ihren Sohn und Vater wartet und sich sorgen macht. Den im echten Leben gibt es kein "Mission wiederholen".

Auf der anderen Seite sollte die Politik mal ganz ruhig sein. In Kriegsgebieten sterben echte Menschen. Amerikaner, Deutsche, Australier und andre Nationalitäten.

Gerade diese Politik, die ihre Söhnen zum echten Sterben und echten Töten schickt, spricht vom Verbot von PC Spielen. Sehr bedenklich.
Dein Beitrag finde ich im Kern richtig gut, nur kann man einen Menschen nie auf einem Monitor simulieren. Erst recht nicht wenn er nach einem Kopfschuss in der nächsten Runde wieder entgegen kommt, wie in CS z.B.! Was ja immer und immer wieder auftaucht, logisch weil es viele spielen aber sicherlich nicht weil es so brutal oder realistisch ist.

Ich denke man sollte lieber darüber sprechen das in Deutschland unter dem Mantel des Jugenschutzes Zensur für erwachsene Menschen betrieben wird. Im Pornoladen neben an gibt es die perversesten Sachen aber eine CD muss aus dem Verkauf gezogen werden, lächerlicher gehts nicht. Videospiele bzw. Action-Spiele sind einfach nur das Schach der Neuzeit und nichts anderes.....

Und speziell ein letztes zum Thema konkret, ich denke Videospiele sind Kunst und da sollte dann doch der Künstler in dem Fall der/die Entwickler entscheiden was auf die Bühne kommt und was nicht. Und nicht populisierenden Hippis oder Politiker.
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Ich verstehe nicht, warum hier von allen eventuelle Bedenken gegen dieses Spielkonzept, immer gleich als Verbotsbefürwortung von Killerspielen ausgelegt werden.
Wenn jemand sagt das ihm diese Szene nicht gefällt, er sie für überzogen, geschmacklos oder schlimmeres hält, will er das Spiel nicht verbieten.
Es könnte einfach daran liegen, dass genau diese Sachen auf diese Szene zutreffen, genau wie viele Leute bei Hostel oder Hills Have Eyes einen zuviel kriegen, ist das hier der Fall.
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MandrillSphinx
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Beitrag von MandrillSphinx »

ein problem, welches ich mit dieser mission habe ist: es wird spieler geben, die geistig so minderbemittelt sind, die sich dran aufgeilen, wie eine am bein angeschossene person am boden rumkriecht und der spieler sich dann "freut" und sich überlegt "wie gebe ich ihr den rest? schuss in den hinterkopf? in die brust?" - solche dinge werden kommen und genau DIESE leute sollten eben NICHT die möglichkeit haben, sowas in der form spielen zu können.

wenn man 2 teams gegeneinander antreten lässt ist das eine sache, aber sowas hier geht nicht und da hab ich als jahrelanger shooter-zocker echt kein verständnis für. es geht anders und man hätte es besser machen können. kein game braucht sowas für "die atmosphäre". absoluter schwachsinn und zeigt eher, dass die entwickler an der stelle mal eben hirn und herz ausgeschaltet hatten.

zudem wird wie schon erwähnt, genau diese mission jetzt schon hinterfragt und bald bei uns in den medien auftauchen und die diskussion neu entfachen. da wette ich für! und damit haben die "shooter-gegner" wieder neue munition und das noch zurecht!

ich für meinen teil hab die preorder zurückgezogen... erst keine dedicated server, wahrscheinlich kein modding, und dann noch das... nö danke!
schönen mist haben die gebaut. und es hätte so schön werden können...
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muecke-the-lietz
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Beitrag von muecke-the-lietz »

wäre es nicht call of duty, würde es wahrscheinlich gut gehen und die mission tatsächlich das gewünschte ergebnis erreichen. aber da mann keine wahlmöglichkeiten haben wird (außer dem überspringen natürlich) und keine möglichkeit, es zu verhindern, wird es einfach nur die befriedung primitivster gelüste sein. das war bei cod aber nie anders, also warum sich jetzt über diesen einen fall so aufregen. wahrscheinlich weil das spiel noch nebenher soviel mist macht, noch bevor es draußen ist. erst wird der preis der pc-version angehoben, dann keine dedicated serve und andere wichtige bestandteile des cod-online universums und jetzt eine mission, die sogar eingefleischte shooter-fans auf die barrikaden treibt.

und auch wenn spiele kunst wären, hieße das ja noch lange nicht, dass man nicht über einzelne inhalte streiten kann. gerade dann muss man sich über die elemente gedanken machen. und das wird bei cod und seinem fankreis nicht der fall sein, außer von einigen wenigen.
otothegoglu
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Beitrag von otothegoglu »

bluevenom hat geschrieben:ein problem, welches ich mit dieser mission habe ist: es wird spieler geben, die geistig so minderbemittelt sind, die sich dran aufgeilen, wie eine am bein angeschossene person am boden rumkriecht und der spieler sich dann "freut" und sich überlegt "wie gebe ich ihr den rest? schuss in den hinterkopf? in die brust?" - solche dinge werden kommen und genau DIESE leute sollten eben NICHT die möglichkeit haben, sowas in der form spielen zu können.
Aha...also bin ich minderbemittelt, bloß weil ich den Unterschied zwischen Realität & Virtualität sehe und erkenne....?!

Wie oft muss das hier noch einmal wiederholt werden: Es ist nur ein verdammtes Spiel, ähnlich wie eine Sequenz in einem Film, wo man ein gesamtes Kapitel (naja...mehr oder weniger^^) sogar bei Bedarf überspringen kann/darf.

Ist zwar weit hergeholt, aber jeder, der für eine Verhamlosung von Gewalt in Computerspielen ist, der unterstützt die Aussagen der Politikern, dass "Spiele ja zu Amokläufen und Kinderpornografie führen können...nein...definitiv führen werden!" -.-

Ich für meinen Teil freue mich auf nächste Woche Dienstag, da es endlich wieder richtiges Futter für meine 360 gibt...und für die Online-Gegner auch...oh...und hoffentlich darf man diese Szene im SpecOp-Modus mit einem Freund zusammen spielen, denn es ist ein Spiel - und in einem Spiel möchte ich mich entfalten können, Sachen tun können, die ich in der Realität höchstwahrscheinlich niemals tun würde.
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PabloCHILE
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Beitrag von PabloCHILE »

"Sollte ich mal einen Amoklauf starten bewerf ich Leute mit Backsteinen und lass auf meinem Desktop ein Bild von Tetris stehen, das wird den Psychologen zu denken geben."

Ironie nicht ausgeschlossen! :zoff: