Normalerweise müssten sie sowieso Bilder von verkrüppelten Toten, nach ihren Müttern schreienden Kindern und Familien zeigen,
die wegen dem Tod eines oder mehrerer Angehörige trauern.
Aber dann würden vielleicht manche Menschen das Spiel nicht mehr spielen. Krieg ist halt doch kein Moorhuhnschießen, und wer sich
dessen nicht bewusst ist, sollte allgemein keine Spiele mit einem Kriegsszenariothema spielen...
Ihr spielt auch keine Kinderfickerspiele (Hoffentlich gibt (wird) es so etwas nicht (geben)) und beschwert euch dann darüber, dass
das Kind schreit und beim Versuch es Still zu bekommen, nach Schlägen stark blutet.
Perverser Vergleich?
Mir geht es hier nicht darum, dass sie so etwas zeigen müssen, mir geht es aber darum, dass sie es zeigen können, denn es
würde nur veranschaulichen, was denn Draussen in der Welt wirklich abläuft. Und hoffentlich ist jedem der das Spiel spielt, bewusst,
was denn abseits des "coolen" Schlachtfelds und des begrenzten Sichtraums in Wirklichkeit abläuft und passiert. Man sollte sich immer
vor Augen führen, dass "das hier" virtuell ist, es aber Real absolut gar keinen "Spaß" macht, Menschen genau zwischen die Augen zu
schießen (normalerweise sollte es dies nicht).
Krass gesehen, ist eine Zensur doch im Endeffekt auch eine Verherrlichung oder

?
Guck mal, wenn du auf den schießt spritzt da ja nur voll wenig Blut, aber es passiert nichts weiter ist ja geil, und guck mal, wenn du
den erschießt, dann passiert ja gar nichts, ist ja cool und der stirbt fast sofort, nach nur drei oder vier Bauchschüssen...
-> Möglicherweise wäre das gar nicht mehr so geil, oder cool, wenn wie in der Wirklichkeit, plötzlich das Sichtbare voller Blut ist und
die Brust (als Beispiel) nur noch ein Klumpen unförmigen Fleischs mit herausragenden gesplitterten Knochen. Ebenfalls unangenehm
wäre es wohl, wenn denn wenigstens bei ein paar getöteten Menschen, plötzlich deren Geschichte und Familie gezeigt wird und wie
z.B. die Tochter um ihren toten Vater trauert. Aber das würde voraussetzen, dass ich die Leute mit dem Thema mal beschäftigen...
Verdammt, warum fühle ich mich nur so an den Film "Der Soldat James Ryan" erinnert, der gerade weil er so gnadenlos "realistisch"
ist, und bannt, anekelt und zum Nachdenken anregt, so "gut" ist.