Insomniac Games und die 60 fps-Bildrate

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xAvalanchEx
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Beitrag von xAvalanchEx »

ArthurDentist hat geschrieben:nix Verstanden? :roll:

Ich setz das hier einfach mal voraus...

aaaaalso: Killzone 2 hat nicht etwa deshalb bessere Bewertungen bekommen, weil es sich besser Spielen würde, als Resistance 2 (ich habe beide und glaube, R2 spielt sich einen Tick besser), sondern weil es deutlich besser aussieht. Gleichzeitig hat man sich ironischerweise über eine schwammige Steuerung (bei Killzone 2) beklagt - was genau das ist, was passiert, wenn die Framerate deutlich unter 60 liegt: die Genauigkeit der Steuerung leidet.
Wenn Resistance 3 also doppelt so gut aussieht, wie Resistance 2 (wovon ich ausgehe) und die Steuerung dafür ETWAS ungenauer ist, wird es sich doppelt gut verkaufen.

kurz: der Mann hat Recht! 8)
wozu die Aufregung?
(Insomniac glänzte bisher durch hervorragende Bildwiederholungsraten)
Es regt sich doch niemand über die Frage 30 oder 60 Fps auf, sondern darüber es scheiße ist wenn es, ganz egal ob man sich als Entwickler für 30 oder 60 entschieden hat, zu Framerate-Einbrüchen kommt. Was er auf sehr blöde Art versucht schön zu reden.
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EZR
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Beitrag von EZR »

HAHA die Aussage zu den Slowdowns ist echt gut. Als gäbe es nicht sowieso schon zu viele PS3-Spiele mit nicht-konstanten Framerates...
Royale
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Beitrag von Royale »

xAvalanchEx hat geschrieben: Es regt sich doch niemand über die Frage 30 oder 60 Fps auf, sondern darüber es scheiße ist wenn es, ganz egal ob man sich als Entwickler für 30 oder 60 entschieden hat, zu Framerate-Einbrüchen kommt. Was er auf sehr blöde Art versucht schön zu reden.
Das ist so nicht ganz richtig.
Denn gerade die Entscheidung zwischen 30 und 60 FPS beeinflusst, ob der Spieler etwas von den Framerate einbrüchen mitbekommt.
Der der Mann redet von durchschnittlichen FPS. Hätte man konstante 30 FPS (das heißt: keine Slowdowns), dann würde man keine großen Unterschiede zu hören FPS zahlen merken.
Und das deswegen, weil die Augen Bewegungen ab 30 FPS (wohl eher noch etwas darunter) als 100 % flüssig sehen.
Allein ein leichtes Flimmern (kein Ruckeln) könnte man merken, da das Auge an den Randbereichen Helligkeit mit einer höheren "Bildrate" aufnimmt. (Das ganze ist natürlich noch etwas komplexer)

Wenn der Entwickler aber sein Spiel so optimiert, dass es mit 60 FPS durchschnittlich läuft, dann deswegen, damit der Spieler die (meist vorhandenen vorhandenen) Framerate-Einbrüche nicht merkt. Denn Einbrüche im Bereich 60-30 FPS werden vom Auge nicht wahrgenommen. Wenn man sich also als Entwickler für 60 FPS entscheidet, dann lässt man sich bewusst "Platz nach unten", damit der Spieler ein durchgehend flüssiges Spielerlebnis hat.

Das Problem ist also nicht, dass man es nicht schafft, eine konstante Bildrate zu erreichen (das schaffen nämlich die wenigsten), sondern dass man sich nicht mehr genug Freiraum nach unten lässt, um die Slowdowns nicht bemerkbar zu machen.
Zuletzt geändert von Royale am 31.10.2009 16:19, insgesamt 2-mal geändert.
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kilL666
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Beitrag von kilL666 »

der neue doom titel wird laut carmack übrigens auch auf 30fps beschränkt sein. nur so am rande.

ich persönlich spiele aber lieber ein spiel mit 60bildern pro sekunde, wenn sie denn konstant bleiben.

aber so ganz einfach ist die geschichte nicht. so können sich z.b. konstante 30bilder flüssiger anfühlen als variable 30-60 bilder pro sekunde. dazu kommen dann noch die animationen, die viel performance verschlingen können, vorallem in multiplayer spielen. so werden animationen bspw. interpoliert, damit sie zu der passenden spielbildrate nicht ruckelig wirken.

zu dem thema gibts nen ellenlangen thread im splash damage forum, bzgl. der 30 fps fixierung bei enemy territory:quake wars (die man per console allerdings deaktivieren kann).

dort wird die thematik ganz genau außeinandergenommen.
johndoe776539
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Beitrag von johndoe776539 »

bitte nicht nur 30fps ... das ist kacke
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Cosii
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Beitrag von Cosii »

Gut, dass man (zumindest ich) den Unterschied zwischen 45 und 60 Frames oder so gar nicht merkt, nur unter 30 sollte es nie fallen, dann merkt mans. Von da her, is mir egal :)
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Sid6581
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Beitrag von Sid6581 »

Ihr könnt euch ja so lange drüber lustig machen wie ihr wollt, aber es stimmt nunmal, der Mann hat Recht. Eine Engine, die Gigantisches auf den Bildschirm zaubert und konstant bei 720p bei 30fps liegt, wird grafisch immer bessere Wertungen einfahren und auf den Spieler mehr Eindruck machen als eine 1080p/60fps-Engine, die sich aber mit Effekten etwas zurückhalten muss.

Aber die 60fps-Junkies muss es ja auch geben, sonst verkaufen nVidia und ATI keine Karten mehr ;)
NaDannMaGoGo
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Beitrag von NaDannMaGoGo »

Der Typ sagt doch jetzt eigentlich nur aus, dass es besser wäre weil die Wertungen von den Spielen durch die bessere Grafik höher ausfallen.

Aber dennoch bevorzugt jeder Spieler natürlich 60fps über nur 30.
Stimmt natürlich schon, das so was vielleicht echt erwähnt werden sollte in tests. Denn 30fps ist für mich schon fast n No-Go. Besitze aber auch keine Konsole.

Ich gehe auch lieber nach der Devise: Lieber gute Performance und konstant hohe fps anstatt hoher Grafik.
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soilworker92
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Beitrag von soilworker92 »

MoS. hat geschrieben:So ganz unrecht hat er aber nicht. Dirt2 z.B läuft auch nur auf 30FPS auf den Konsolen. Kriegt aber überall Knallerbewertungen auch wegen der Grafik.

Hätten die nun als Ziel 60 FPS gehabt, wäre die Grafik schlechter, und einige Wertungen ebenfalls.
dirt2 läuft mit 30fps flüssig und hat nur äußerst selten slowdowns und ruckelt dann nur sehr, sehr DEZENT. in dem fall nehm ich die wenigen slowdowns gerne für die grandiose grafik in kauf, da sie den spielspaß in keinster weise beenträchtigen. wenns aber so aussieht wie beispielsweise bei nfs undercover is echt schluss -.-
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ArthurDentist
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Beitrag von ArthurDentist »

Ein Irrtum geht hier um: Man merkt den Unterschied zwischen 30 und 60FPS sehr wohl! Und zwar an der Steuerung! Jeder, der schon mal einen FPS gespielt hat, wird feststellen, dass bei herunterfahren der Details die Steuerung wesentlich genauer wirkt.
Wenn ich zum Beispiel bei einem Online-Shooter eine 180 Grad-Drehung mit der Maus in einer Zehntel-Sekunden vollführe, wird diese Drehung bei 30FPS in genau 3 Bildern dargestellt. Für die Steuerung heißt das: Ich lande nie ganz genau dort, wo ich eigentlich wollte! Habe ich aber 120 FPS, setzt sich die selbe Bewegung schon aus 12 Bildern zusammen und ich habe keine Probleme, in einer Millisekunde einen Kopfschuss anzubringen.

Deswegen werden auch Profi-Zocker IMMER die Framerate dem Detailgrad vorziehen! Sie manifestiert sich in mehr Kills/besseren Rundenzeiten.

Das Schlimmste beim 30FPS Dirt2 ist übrigens die überempfindliche Steuerung :wink:
man vergleiche auch hier mit GT. 8)
sychobob
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Beitrag von sychobob »

Dummheit, egal wohin man schaut!

Sagt mal, hat sich jemand von euch die Mühe gemacht den englischen Text zu lesen UND ist auch fähig diesen zu verstehen? Anscheinend nicht, denn dieser Mann hat NIE behauptet, dass "seiner Meinung nach Slowdowns nicht unbedingt schlecht" sind. Wenn ihr über jemand herziehen wollt, dann doch bitte über Autor des Artikels. Boah, da wird sich 3 Seiten über etwas echauffiert, was nie gesagt wurde. Ganz großer Sport hier!

Übrigens hier die richige Übersetzung für alle, die es wirklich interessiert was der Mann gesagt hat:
Die Framerate sollte immer so beständig wie möglich bleiben und sollte niemals den Spielfluss behindern. Interessanter Weise wird ein Einbruch der Framerate von manchen Spielern als der Preis für das Erschaffen oder Forcieren eines komplexen Aufbaus angesehen...

Würde sich jemand an einer Petition für eine IQ-Abfrage vor dem Posten beteiligen?
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soilworker92
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Beitrag von soilworker92 »

The Cosen One hat geschrieben:Gut, dass man (zumindest ich) den Unterschied zwischen 45 und 60 Frames oder so gar nicht merkt, nur unter 30 sollte es nie fallen, dann merkt mans. Von da her, is mir egal :)
ich seh auch zwischen 30 und 60 fps kaum nen unterschied. und wenn ich voll in meim element bin und konzentriert bin, merk ichs eh nich mehr :D mir reichen 30.

grundsätzlich ist es mir aber wichtig dass spiele zumindest mit 30fps also flüssig laufen. der ganze grips, innovation und die heiden arbeit hinter spielen sollen find ich einfach perfekt rüber gebracht werden, sonst is es das einfach nicht wert.
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soilworker92
Beiträge: 41
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Beitrag von soilworker92 »

ArthurDentist hat geschrieben:Ein Irrtum geht hier um: Man merkt den Unterschied zwischen 30 und 60FPS sehr wohl! Und zwar an der Steuerung! Jeder, der schon mal einen FPS gespielt hat, wird feststellen, dass bei herunterfahren der Details die Steuerung wesentlich genauer wirkt.
Wenn ich zum Beispiel bei einem Online-Shooter eine 180 Grad-Drehung mit der Maus in einer Zehntel-Sekunden vollführe, wird diese Drehung bei 30FPS in genau 3 Bildern dargestellt. Für die Steuerung heißt das: Ich lande nie ganz genau dort, wo ich eigentlich wollte! Habe ich aber 120 FPS, setzt sich die selbe Bewegung schon aus 12 Bildern zusammen und ich habe keine Probleme, in einer Millisekunde einen Kopfschuss anzubringen.

Deswegen werden auch Profi-Zocker IMMER die Framerate dem Detailgrad vorziehen! Sie manifestiert sich in mehr Kills/besseren Rundenzeiten.

Das Schlimmste beim 30FPS Dirt2 ist übrigens die überempfindliche Steuerung :wink:
man vergleiche auch hier mit GT. 8)
kann man nicht grundsätzlich sagen, dass die steuerung schwammiger oder wie auch immer wird. hängt immer ganz vom spiel ab. oftmals ists aber so...und für alle die sich einbilden sie sehen zwischen echten 30 und 60 fps nen unterschied liegen falsch, weil das menschliche auge eh nicht mehr als 24 bilder pro sekunde aufnehmen kann...
Liebe.Frieden.TNT
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Beitrag von Liebe.Frieden.TNT »

wieso werden konsolenspiele überhaupt noch frameabhängig programmiert? können das nicht mal besser hinkriegen? dann gäb es nämlich auch keine slowdowns mehr, wenn das spiel bei 60 fps um 5 oder fps dropt.
warum müssen da auch ausgerechnet diese 30 oder 60 fps raten immer eingehalten werden? was für einen sinn ergibt das? das schränkt doch nur ein.

wenn mir da irgendein technisches hintergrundwissen fehlt, so bitte ich das mir zu erklären.
NaDannMaGoGo
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Beitrag von NaDannMaGoGo »

soilworker92 hat geschrieben:kann man nicht grundsätzlich sagen, dass die steuerung schwammiger oder wie auch immer wird. hängt immer ganz vom spiel ab. oftmals ists aber so...und für alle die sich einbilden sie sehen zwischen echten 30 und 60 fps nen unterschied liegen falsch, weil das menschliche auge eh nicht mehr als 24 bilder pro sekunde aufnehmen kann...
So mein Herr, ich habe diese Diskussion schon ca. 5 mal gehabt. Und nun bitte nach Motion Blur googlen. Letzter Denkanstoß, warum sollte überhaupt irgendein Monitor mehr als 24Hz haben wenn das Auge nicht mehr wahrnimmt? Und nu geh googlen, husch, husch.
Achja, schon mal was von "Doppelposts und Edit" gehört?