Dragon Age: Kamera-Unterschiede

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hydro skunk 420
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Beitrag von hydro skunk 420 »

Mich würde halt mal interessieren, wie nachteilhaft die Kameraperpektive bei der Konsolenversion wirklich ist.

Bisher habe ich das Gefühl, dass man es mit einer kurzen Handbewegung abtut. Wie störend es auf dem Schlachtfeld aber wohl ist, wenn ich alles aus der nahen Third-Person-Ansicht sehe und somit null Überblick habe, wer aus meiner Party wo gerade rumkreucht, kann das schon ziemlich frustrierend sein.
Vielleicht bekommt man zwar mit Pfeilen angezeigt, in welcher Richtung hinter oder neben dir der jeweilige Char ist, aber man kann zum Beispiel überhaupt nicht ausmachen, in welcher Entfernung. Erreicht der ausgewählte Zauber, der eine Reichweite von 20m hat, überhaupt sein Ziel? Ist der Char noch weit genug vom Gegner entfernt, um mit dem Bogen anzugreifen, oder sollte er besser schonmal die Nahkampfwaffe zücken?

Usw.
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onewinged_angel
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Beitrag von onewinged_angel »

Also für mich scheidet die Konsolenversion wegen der Kamera und vor allem dem nicht vorhanden Toolset eh aus (wäre ja, als ob man NWN ohne Toolset hat ^^).
Wer mehr konkrete Infos bezüglich des Regelwerks haben will, hier gibt es schon mal einiges:
http://www.rpguides.de/fullnews.php?288 ... 951f55daaf
Ares101
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Beitrag von Ares101 »

Auch wenn die Disskusion hier eigendlich wirklich nicht hingehört muss ich auch nochmal anfügen das Tolkien zwar der Wegbereiter der modernen Fantasy war, aber Stielistisch schon damals keine Granate war. Das sieht man schon an der Ausarbeitung der Charaktere. Es ist schön das zum Beispiel in meiner Version des Buches hinten ein Kompendium ist mit vielen kleinen Storyhäppchen die eines drumherum erklären, aber das macht einen Charakter auch nicht mehr zugänglicher, wenn es im Hauptwerk noch nicht geschafft. Martin schaft das in seinem Lied von Eis und Feuer wirklich besser und verdient dafür auch Respekt, allerdings sehe Ich im Moment nicht wie er seine Sage mal beenden möchte :wink: Ich selbst muss zugeben das Fantasyliteratur nur bedingt lese, da es ja wirklich Trivialliteratur ist und einfach nur eine nette Geschichte möchte ich nicht lesen. Ich lese wirklich viel vorallem Historische Romane, in denen aber das Historische im Vordergrund steht und nicht eine fiktive Handlung , da man da nebenbei meist auch was lernt.

Eine komplett fiktive Geschichte macht für mich nur dann sind sie zu verfolgen, wenn mir das verfolgen auch etwas bringt und wenn es nur der Aspekt ist das ich über das gesehen, gelesene nachdenke und Parallelen zu unserer Welt sehe. Im Fernsehen hat das bei Battlestar Galactica funktioniert, was im übrigen eine der besten Serien aller Zeiten ist wenn man etwas Anspruch vorrausetzt und bei Spielen hat damals Age of Empires 2 mein Interesse für Geschichte geweckt und die Total War Reihe hat das noch weitergeführt. An den Bioware spielen reizt mich dieser stielistisch gesehen wirklich gute Erzählstiel und ich bin einfach gespannt wie und ob das Konsequent weitergeführt wird.
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

Ares101 hat geschrieben:Auch wenn die Disskusion hier eigendlich wirklich nicht hingehört muss ich auch nochmal anfügen das Tolkien zwar der Wegbereiter der modernen Fantasy war, aber Stielistisch schon damals keine Granate war. Das sieht man schon an der Ausarbeitung der Charaktere. Es ist schön das zum Beispiel in meiner Version des Buches hinten ein Kompendium ist mit vielen kleinen Storyhäppchen die eines drumherum erklären, aber das macht einen Charakter auch nicht mehr zugänglicher, wenn es im Hauptwerk noch nicht geschafft. Martin schaft das in seinem Lied von Eis und Feuer wirklich besser und verdient dafür auch Respekt, allerdings sehe Ich im Moment nicht wie er seine Sage mal beenden möchte :wink: Ich selbst muss zugeben das Fantasyliteratur nur bedingt lese, da es ja wirklich Trivialliteratur ist und einfach nur eine nette Geschichte möchte ich nicht lesen. Ich lese wirklich viel vorallem Historische Romane, in denen aber das Historische im Vordergrund steht und nicht eine fiktive Handlung , da man da nebenbei meist auch was lernt.

Eine komplett fiktive Geschichte macht für mich nur dann sind sie zu verfolgen, wenn mir das verfolgen auch etwas bringt und wenn es nur der Aspekt ist das ich über das gesehen, gelesene nachdenke und Parallelen zu unserer Welt sehe. Im Fernsehen hat das bei Battlestar Galactica funktioniert, was im übrigen eine der besten Serien aller Zeiten ist wenn man etwas Anspruch vorrausetzt und bei Spielen hat damals Age of Empires 2 mein Interesse für Geschichte geweckt und die Total War Reihe hat das noch weitergeführt. An den Bioware spielen reizt mich dieser stielistisch gesehen wirklich gute Erzählstiel und ich bin einfach gespannt wie und ob das Konsequent weitergeführt wird.
Ich möchte dir wirklich nicht zu nahe treten, aber den gut gemeinten Ratschlag geben, deinen Text Korrektur lesen zu lassen, bevor du Literaturkritik übst... es verliert sonst seine Wirkung.
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Janosch31
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Beitrag von Janosch31 »

Hihi, Wahnsinn wie alle abschweifen hier *gg* - naja, ich wollt mich eigentlich noch zu Jörg's kleinem Ausblick melden:

Danke Jörg! Hast meine Erwartungen nochmal ein bissel erhöht.
Danke Jörg! Jetzt wird die verbleibende Wartezeit noch härter.
Danke Jörg! Konnte DA:O jetzt doch endlich ruhigen Gewissens vorbestellen.

Schönes WE
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Janosch31
Beiträge: 40
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Beitrag von Janosch31 »

Nachtrag zum Thema "rein fiktive Geschichten":

Zwar keine klassische Fantasy-Reihe, aber trozdem eine sehr gelungene Reihe (mit Fantasy-Anklängen UND sehr guten Charakteren) ist für mich die Dunkle Turm Reihe von King, da braucht man sich dann auch nicht mehr über's stilistische streiten.

Greets
johndoe797130
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Beitrag von johndoe797130 »

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass hier einige die Storylines von Spielen sehr oberflächlich betrachten und deswegen runterbuttern. Gerade die echten Bioware-Klassiker strotzen nur so vor wahrer Epik, sofern man sich mit ihr beschäftigt.

Wenn ich dann lese, dass Leute, die Planescape Torment langweilig fanden und es nicht gespielt haben, weil sie dabei ja hätten LESEN müssen, gleichzeitig behaupten, dass bis dato kein Spiel eine anständige Story geboten hat, kann ich nur traumatisiert mit dem Kopf schütteln.

Der ganze Unsinn der hier seit Seite 5 verzapft wird, schmälert mir wirklich die Hoffnung auf das Spiel, denn das Spiel soll ja von der Masse gekauft werden. Zum Glück hat Jörgs inoffizieller Zwischenbericht den intellektuellen Sturzflug in diesem Thread leicht abgefedert.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Wenn man sich die News noch mal durchliest, wäre alles andere als ein zum großen Teil bugfreies Spiel auf dem PC ein Armutszeugnis. Ich meine, auch wenn die PC Version wahrscheinlich seit 6 Monaten irgendwo im Kämmerchen vor sich dämmert und Staub fängt, wäre es doch irgendwie daneben, wenn sie am Ende ernste Bugs hätte. Allerdings gehe ich nicht davon aus.

Worauf ich wirklich mal gespannt bin, ist, ob es eine echte Wertungsdifferenz zwischen der PC und der Konsolenfassung geben wird, also nicht die 1 opder 2 Pünktchen, die durch kleinere Bugs oder hübschere Texturen zustande kommen.

Dabei hätte ich auch gleich eine Frage an die Red.: Wie testet ihr DA eigentlich? Bei so einem Spiel müsste man doch eigentlich zwei Leute dran setzen, von denen jeder eine Version des Spiels ernsthaft spielt und sich dann die andere mal ansieht, um die beiden Versionen vergleichen zu können. Oder habt ihr da einen anderen Weg gefunden? Würde mich bei dem Titel echt mal interessieren.

@ Vaedian

Über eine so leichtfertige Benutzung des Wortes Epik kann man wirklich nur den Kopf schütteln. Vielleicht entwickelst du irgendwann mal einen echten Anspruch an Texte. Solltest du das tun, wirst du Spiele wie Torment mit anderen Augen sehen. Du wirst wahrscheinlich immer noch Spaß an ihnen haben, aber du wirst mit Worten wie anständiger Story oder eben Epik sehr viel vorsichtiger werden, denn dann wird man sehen, dass da nichts ist, mit dem man sich ernsthaft beschäftigen könnte. Und mehr werde ich dazu nicht sagen, weil es eh sinnlos ist.
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W.Sobchak
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Beitrag von W.Sobchak »

Ich hoffe die bügeln aus der 360-Version wenigstens die matschigen Texturen raus.
Sylarx
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Registriert: 29.06.2009 10:16
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Beitrag von Sylarx »

ich denke eher nicht das man irgendwelche nachteile hat nur weil man nicht rauszoomen kann , als nachteil würde ich es empfinden sollte in der x360 version es nicht möglich sein das spielgeschehen zu pausieren (was ja aber möglich ist) , bin persönlich sowieso lieber näher am Geschehen dran

Prinzipiell ist die Kamera bei solchen spielen schon fast zweitrangig, es gab auch bei NWN nie irgendwelche Vorteile durch die Kamera, die PC Version sollte hinsichtlich der Grafik opulenter ausfallen , man hatte ja 6 Monate mehr Zeit für den Feinschliff, matschige Texturen möchte ich aber in der X360
Version nicht sehen (ich spiel lieber gemütlich im Sessel mittlerweile , kaufe daher kaum noch PC Spiele).

Ich hoffe das Jörg nicht übertrieben hat und wir da eine echte Perle bekommen.

Und zu Torment , nun das ist einfach die Referenz an denen sich RPGs erzähltechnisch messen müssen , PT ist da bisher unerreicht, selbst ein Baldurs Gate kam da nicht ran.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Ich kenne die Kameras nicht, wage aber mal die Behauptung, dass Dir ein wenig Übersicht fehlt, wenn Du nicht bis in die Vogelperspektive zoomen kannst.
Ist aber Gewöhnungssache und seit Chamions of Krynn selig ist der PCler halt einfach gewohnt, von oben auf die Schlacht zu gucken. So wie in den P&P Originalen auch.

Das ist aber auch generell richtig - ich kenne da ein (gescheitertes) Arpg, in dem die Leute statt der ISO eine 3rd Person Ansicht haben wollten. Haben dann allerdings gemerkt (allerdings nicht begriffen!!!), dass man so nicht vernünftig zocken kann - schon gar nicht ein Diabloeskes ARPG mit Mausklick-Steuerung...