Joachim Herrmann über "Killerspiele"

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Termix
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Beitrag von Termix »

AEV-Fan hat geschrieben: Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll bei solchen Schlussfolgerungen...
"Die Politik" hat verdammt nochmal keine Schuld daran, wenn Gewalttäter Bürger niederschlagen! Ich hasse diese Einstellung "alle anderen sind Schuld, dass ich keinen Erfolg habe, also habe ich Narrenfreiheit." :Spucklinks:

Geldmangel :arrow: Ehrlich Geld verdienen
Arbeitslosigkeit :arrow: Sich um Arbeit bemühen
Schlechtes soziales Umfeld :arrow: Umfeld wechseln

Jeder ist für sein Tun und handeln voll zurechnungsfähig, wenn nicht, dann sitzt man recht schnell in einer Einrichtung. Der Staat gibt die Rahmenbedingungen vor und ja, vielleicht sieht es zZ nicht rosig aus für einige Leute. Aber "das Recht" zu sagen, dass andere Schuld sind am eigenen Misserfolg und dann auch noch kriminelle, bösartige und menschenverachtende Taten rechtfertigen geht garnicht.
Du solltest weinen.
Wer aus einem "schlechten" Elternhaus kommt hat kaum eine Chance etwas vernünftiges zu werden, geschweige denn zu studieren.
Leute die ALG II / Hartz IV beziehen haben keine Möglichkeiten ihren Kindern eine anständige Ausbildung zu finanzieren. Man muss nicht IMMER selbst Schuld an seiner Lage haben.
Ich bin froh, dass es mir nicht so geht, trotzdem ist es ignorant zu glauben alle Menschen hätten die gleichen Chancen.
Termix
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Beitrag von Termix »

Wulgaru hat geschrieben:Oh ja, bei diesem Gedanken habe ich AEV ja auch zugestimmt. Politiker sollen nicht alles regeln. Das war ja Termix Eingangsstatement was wir glaube ich alle 3 bescheuert finden, wenn ich mir das mal so durchlese. Es ging hier ja auch um einen ganz speziellen Punkt in AEVs Argumentation, dem ich nicht zustimmen kann, ansonsten hat er ja Recht. Natürlich sollen uns die Politiker nicht unser Leben vorschreiben, wir sollen es selbst bestimmen , aber es ging mir um AEVs Bemerkung das man das soziale Umfeld nach eigenen Willen wechseln könnte bzw. selber daran Schuld sei wenn man sich innnerhalb eines schlechten Umfeldes befände. Das halte ich eben für diskutabel. Aber ich denke wir sind uns im großen und ganzem einig, deswegen schließen wir mal diese Zitatkette.

Nebenbei: Was habt ihr nur immer gegen den armen Schäuble, schon einmal darüber nachgedacht, das Schäubles Verhaltensweise mehr dem Amt des Innenministers geschuldet sein könnte, als seinen persönlichen Ansichten? Nur so ein Gedanke :wink:
Ok, scheinbar haben nicht alle die PRISE Übertreibung erkannt. Ich habe lediglich die Politik für alles verantwortlich gemacht, da es in dem Brief von Herr Herrmann genauso mit den Killerspielen gemacht wird oder habe ich die Stelle mit Waffenverbot überlesen?
RobSince88
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Beitrag von RobSince88 »

ERHEBT EUCH UND WÄHLT PIRATEN.

FREIHEIT SCHÜTZT MAN NICHT, INDEM MAN SIE ABSCHAFFT.
Tetrisblock nummer 4
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Beitrag von Tetrisblock nummer 4 »

Und was ist mit der Frage, warum Need for Speed oder ähnliches nicht verboten wird, weil es eventuell neue Raser in Jugendlichen Jahren formt?

Das ist doch alles, b******t. Wie oben gesagt: Viele Studien besagen, dass es keine Auswirkungen, außer villeicht schnelleres Klicken oder bessere Räumliche Orientierung, bei gewaltspielen gibt. Jeder denkt, dass wir Gamer nicht zwischen Realität und der Virtuellen Welt unterscheiden können.
Und Außerdem würden die sich mit dem Verbot von Gewaltspielen einen RIESEN Markt kaputt machen. Dieser Mr. "Ich bin so Wichtig" hat ja selber gesagt, dass es ein Milliarden-markt ist.

Also. Ich würde gern mal mit dem Herrn Herrman über dieses Thema Diskutieren.

MFG
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danibua
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Beitrag von danibua »

Warum bei dieser Gewaltdiskussion ständig die Eltern ,die sich ja scheinbar einen Sch.... um ihren Nachwuchs kümmern, aussen vor gelassen werden ist für mich unverständlich.

Scheinbar trauen die deutschen Politiker auch volljährigen Menschen nicht mehr zu das diese wissen was denn gut für sie ist!
Bei der derzeit vorherrschenden Zensur von allem was Politiker schlecht finden und dem Überwachungswahn fühlt man sich gerade in Bayern schon fast wie in der DDR.
stepcke
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27. September Bundestagswahl Wählen gehen

Beitrag von stepcke »

Hi,


es war für mich schon vorher klar, dass CDU/CSU nicht wählbar sind, basta.

Und wenn man konsequent ist, gilt das auch für die FDP.Deren Liberalismus
geht in einer CDU/CSU/FPD Koalition soweiso den Bach runter.
FDP und liberal, dass ich nicht lache, die sind in einer CDU/CSU Regierung
genauso konservativ. :twisted:

Die FDP wird doch von der CDU an der Leine gehalten. :roll:

Ich hätte Penner schon gerne mal gewählt, leider hält mich dies davon. :lol:



Am 27.September keine CDU/CSU/FDP wählen.Bastardo
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Blind Talamasca
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Beitrag von Blind Talamasca »

politisieren von themen um öffentlichkeitswirksam die eigene doppelmoral zu zelebrieren ... ich verachte spielekiller und werde bestimmt nicht auf die idee kommen eine partei/schwesterpartei zu wählen die mündige bürger so bevormunden möchte ... zensur ist nie eine lösung für probleme ... sie ist der beginn für eine reihe neuer schwierigkeiten herr herrmann
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Aläx
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Re: 27. September Bundestagswahl Wählen gehen

Beitrag von Aläx »

stepcke hat geschrieben:Hi,


es war für mich schon vorher klar, dass CDU/CSU nicht wählbar sind, basta.

Und wenn man konsequent ist, gilt das auch für die FDP.Deren Liberalismus
geht in einer CDU/CSU/FPD Koalition soweiso den Bach runter.
FDP und liberal, dass ich nicht lache, die sind in einer CDU/CSU Regierung
genauso konservativ. :twisted:

Die FDP wird doch von der CDU an der Leine gehalten. :roll:

Ich hätte Penner schon gerne mal gewählt, leider hält mich dies davon. :lol:



Am 27.September keine CDU/CSU/FDP wählen.Bastardo
Was für ein Schwachsinn.
Die FDP ist zum Beispiel gegen die Online-Untersuchung,
also mach hier keine Hetze gegen die FDP. Es stimmt zwar, dass sie von der CDU an der Leine gehalten werden, aber so ein Ansatz zu sagen "Dann wähl ich die Partei nicht." ist echt arm.

Dann ändert sich ja nichts daran, dass die FDP von der CDU zu stark beeinflusst wird!
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the curie-ous
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Beitrag von the curie-ous »

@ Aläx

Die FDP hat mir bisher mit ihrem Wahlprogramm sehr gut gefallen und war weitestgehend mit meinen politischen Ansichten übereinstimmend. Aber wer sich freiwillig mit der CDU zusammenschließt und sie dabei unterstützen will Deutschland zu regieren, hat meine Stimme verspielt.

Es kommt mir jedes Wahljahr aufs neue so vor, dass die FDP nur dafür da ist, damit die CDU die Stimmenmehrheit im Bundestag hat, um ihre politische Macht zu erhalten. Wie groß der Einfluß durch die FDP sein wird, wenn CDU "So wirds gemacht" sagt, wird sich zeigen.
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Aläx
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Beitrag von Aläx »

Aber man löst dieses Problem ja nicht, wenn man die Partei nicht wählt.
Da vergibt man ja die Chance, dass die Partei mehr stimmen erhält.

Ich habe aber letztlich gelesen, dass die FDP, falls es zu einer Schwarz-Gelben Koalition kommt, sich nicht mehr so stark von der CDU überstimmen lassen will!

Ganz ehrlich: mir ist Schwarz-Gelb lieber als Rot-Grün oder Rot-Rot...
Und jetzt geht mal nicht nur danach, ob man Computerspiele spielen darf,
sondern was generell gut für's Land ist!
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the curie-ous
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Beitrag von the curie-ous »

@ Aläx

"Ich habe aber letztlich gelesen, dass die FDP, falls es zu einer Schwarz-Gelben Koalition kommt, sich nicht mehr so stark von der CDU überstimmen lassen will! "

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber ich drück der FDP die Daumen, dass sie genug Stimmen (= mehr Regierungseinfluss) bekommt, um der CDU merklich auf die Finger hauen zu können.

"Und jetzt geht mal nicht nur danach, ob man Computerspiele spielen darf,
sondern was generell gut für's Land ist! "

Glaub mir, da schaue ich mir die Parteien ganz genau an, da vorallem mein Beruf stark von deren Entscheidungen beeinflußt wird.
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AEV-Fan
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Beitrag von AEV-Fan »

Termix hat geschrieben:
Du solltest weinen.
Wer aus einem "schlechten" Elternhaus kommt hat kaum eine Chance etwas vernünftiges zu werden, geschweige denn zu studieren.
Leute die ALG II / Hartz IV beziehen haben keine Möglichkeiten ihren Kindern eine anständige Ausbildung zu finanzieren. Man muss nicht IMMER selbst Schuld an seiner Lage haben.
Ich bin froh, dass es mir nicht so geht, trotzdem ist es ignorant zu glauben alle Menschen hätten die gleichen Chancen.
Ich sage nicht, dass alle Menschen die selben Startchancen haben. Natürlich gibt es gesellschaftliche Unterschiede, die sich auf alle Lebenbereiche beziehen. Aber auch mit arbeitslosen Eltern kann das Kind Abitur machen. Ein guter Kumpel von mir kam als kleines Kind aus Rumänien, die Eltern sind auch sehr einfache Leute und er hat selbst das Gymnasium durchwandert und erfolgreich Abitur gemacht!
Wer es im Kopf hat und sich durchbeißt, der kann etwas erreichen... Das habe ich schon oft gesehen und bei dieser Meinung bleibe ich. Dass die Söhne von Arbeitslosen auch arbeitslos enden "müssen", ist zu simpel. Dass es für viele Leute schwierig ist, ist leider wahr, dennoch ist und bleibt jeder seines Glückes Schmied. Man muss ja nicht in der Limo Kaviar schlürfen, ein normal geregelter Beruf reicht doch völlig aus, um ein glückliches Leben zu führen. Und das ist keine unmögliche Aufgabe.
langhaariger bombenleger
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Beitrag von langhaariger bombenleger »

Termix hat geschrieben:
AEV-Fan hat geschrieben: Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll bei solchen Schlussfolgerungen...
"Die Politik" hat verdammt nochmal keine Schuld daran, wenn Gewalttäter Bürger niederschlagen! Ich hasse diese Einstellung "alle anderen sind Schuld, dass ich keinen Erfolg habe, also habe ich Narrenfreiheit." :Spucklinks:

Geldmangel :arrow: Ehrlich Geld verdienen
Arbeitslosigkeit :arrow: Sich um Arbeit bemühen
Schlechtes soziales Umfeld :arrow: Umfeld wechseln

Jeder ist für sein Tun und handeln voll zurechnungsfähig, wenn nicht, dann sitzt man recht schnell in einer Einrichtung. Der Staat gibt die Rahmenbedingungen vor und ja, vielleicht sieht es zZ nicht rosig aus für einige Leute. Aber "das Recht" zu sagen, dass andere Schuld sind am eigenen Misserfolg und dann auch noch kriminelle, bösartige und menschenverachtende Taten rechtfertigen geht garnicht.
Du solltest weinen.
Wer aus einem "schlechten" Elternhaus kommt hat kaum eine Chance etwas vernünftiges zu werden, geschweige denn zu studieren.
Leute die ALG II / Hartz IV beziehen haben keine Möglichkeiten ihren Kindern eine anständige Ausbildung zu finanzieren. Man muss nicht IMMER selbst Schuld an seiner Lage haben.
Ich bin froh, dass es mir nicht so geht, trotzdem ist es ignorant zu glauben alle Menschen hätten die gleichen Chancen.
Schonmal was von Bafög, Studienkrediten etc gehört? Ich musste Studienkredite aufnehmen, da ich es mir mit dem Bafög verleidet hatte und in diesen Semestferien habe ich auch gearbeitet (wenn man konsequent jede Semesterferien durcharbeitet, hat man am Ende des Studiums eventuell recht wenig/keine Schulden.)
Bei vielen Studiengängen ist sicherlich auch ein wenig nebenher möglich.

Ich habe am Ende dann circa zwar 10000 Euro Schulden, kann die aber über 20 Jahre abbezahlen wenn ich möchte, keine sonderlich große Belastung, selbst gut tragbar wenn man dann nicht das Sahneghalt erhält.

Es war in keinster Weise schwer diese Kredite zu erhalten.

Und so wie ich es gemacht habe kann es jeder machen, auch ein Kind eines Hartz4 Empfängers.

Wer ein sehr gutes Abi hat, oder in den ersten Semestern sehr gute Leistungen bringt, hat bei einigen Studiengängen auch gute Chancen ein Stipendium zu erhalten, die von einigen Institutionen vergeben werden und das Studium bezahlen. Ich hörte das teilweise nur wenige Leute um eines konkurrierten weil viele nicht mitmachen/ sich drüber nicht informieren und das auch deshalb schon wer mit nem miesen Schnitt eins erhalten hat.

Wenn man keine wohlhabenden Elten hat, muss man sich den Schritt ein Studium anzufangen wohl besser überlegen, aber von einer generellen Chancenungleichheit kann deshalb doch keine Rede sein.
Man hat doch dieselben Chance, nur ein größeres Risko.
Wer reich ist, kann einfach mal gucken ob studieren was für ihn ist, ein Armer sollte sich gut informieren und dann durchbeißen (ein abbrechen innerherhalb der ersten Semester treibt aber auch niemandn wirtschaftlich in den Ruin. Vielleicht 3000 Euro oder 1500 Bafög in 20 Jahren abzubezahlen, rechnet es euch aus und lernt schonmal was fürs Studium)

Im übrigen bin ich der Auffassung, dass niemand an seiner Situation schuld ist. Jeder handelt in jedem Moment so, wie es ihm seine Erfahrung und sein Verstand gebieten. Und wenn die Eltern und das Umfeld ein nicht erfolgsorientiertes Arbeitsleben vorleben, dann wiegt dieser Grund vielleicht viel schwerer als das Fehlen des nötigen Geldes für ein Studium, was ich ja auch grade meine als Scheinargument entlarvt zu haben.

Desweiteren kann ich die Position des Politikers aufgrund der von ihm genannten Quellen gut verstehen. Was da herausgefunden wurde ist halt kein Pappenstiel, für die Wissenschaftler dort ist der Zusammenhang Killerspiele = reale Gewalt zweifelsfrei bewiesen, so wie sie sich ausdrücken.
Man müsste mal (wenn es das noch nicht gibt, wenn ja wäre ich um einen Link sehr dankbar) ähnlich gebündelt all die Studien und Metastudien zusammenfassen, die das Gegenteil herausgefunden haben.

Bei den von von Hermann genannten Studien waren ja wieder einige "Wissenschaftsverbrecher" wie Hopf und Anderson dabei, über derer zweifelhaften Methoden uns der gute Viccarocha vor einiger Zeit ja aufgeklärt hat.

Um die Powerpointpräsentationen nachzuvollziehen fehlt mir an einigen stellen die Fachkenntnis, was mir aber auffiel waren die teilweise arg kleinen Versuchsgruppen von weniger oder kaum mehr als 100 Personen. Inwiefern die Ergebnise dennoch statistisch gesichert sind kann ich nicht beurteilen.

Auch fällt auf das wohl irgendwie alle Studien dort ein positives Ergebnis haben, es also so wirkt als hätte man ordentlich aussortiert, denn wir alle wissen ja wieviele Studien es gibt die keinen Zusammenhang nachweisen konnten.
Entweder ist dies ein böses Spiel, welches sich an den publication bias anlehnt oder man gibt (zu recht oder zu unrecht), den Querschnitts und Langzeitstudien eine sehr hohe Evidenzgewichtung, sodass ihre Überzeugungskraft alle bisherigen Studien verblassen lässt, was ich auch wieder nicht beurteilen kann.

Die Forscher dort scheinen aber auch vorher schon ihre Meinung gehabt zu haben, so erklärte einer, der Forumspost auswertete (eine total lächerliche Studie in dem Kontext wie ich finde, die lächerliche willkürliche Schlüsse zieht, es wird Forumusern unterstellt sie würden posten genauso wie sie Killerspiele spielen würden) das das Argument das es nicht bewiesen sei, das Killerspiele zu Gewalt führen, sei ein "Argumentum ad ignorantiam".
Das ist es zweifelsfrei nämlich nicht, denn der Satz bezieht sich ja als Contra auf das aktionistische Politikervorhaben Computerspiele zu verbieten und ist damit logisch absolut korrekt.
Das es nicht stimmen kann, das Computerspiel Gewalt erzeugen hat man damit noch lange nicht ausgesagt, nur ist ein handeln ohne solche Fakten äusserst fragwürdig.

Der Hopf glaube ich, meinte dann auch noch sich auf das allerniedrigste Niveau begeben zu müssen, suhlt sich in seinem Studienergebnis und nennt in seiner Präsentation ganz am genüsslichen Ende 2 seiner Gegner mit Zitat, sozusagen als Teufelsbild. Erbärmlich.
Auch schon im Eröffnungstext wurden andere Wissenschaftler, die wohl nicht seiner Meinung sind, als "Wissenschaftler" benannt und damit verunglimpft.
Scheint ein richtig ekelhafter Kerl zu sein, ein Traum von Wissenschaftler.
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7yrael
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Beitrag von 7yrael »

langhaariger bombenleger hat geschrieben:...
Danke dafür, dass du mir bewiesen hast, das anscheinend auch vernünftige Menschen hier unterwegs sind.

Ich glaube im Übrigen, dass sog. "Killerspiele" tatsächlich schädlich für Leute mit psychologischer Instabilität sind und bei diesen Menschen die Gewaltbereitschaft erhöhen. Schwachsinn ist es aber natürlich trotzdem, alle Spieler dafür leiden zu lassen. Man verbietet schließlich auch keinen Alkohol, nur weil es Alkoholiker gibt. Trotzdem sollte man überlegen, ob Spiele, in denen Gewalt im wahrsten Sinne des Wortes verherrlicht und übertrieben explizit dargestellt wird, Kindern so leicht verfügbar gemacht werden sollten, wie es jetzt der Fall ist. Natürlich ist es unmöglich, alle Beschaffungsarten (vor allem per Download) zu unterbinden, aber Kontrolle durch Eltern kann sicherlich teilweise helfen.
dj-milch
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Beitrag von dj-milch »

Wenn das kein Grund ist zur Wahl zu gehen weiss ich auch nicht.

Mir ist nur unverständlich wie man immer wieder versucht durch Maßnahmen wie ein Verbot von "Gewaltspielen" unsere sozialen Probleme in den Griff zu bekommen.
Durch Perspektive und Bildung schafft man nachhaltig soziale Strukturen, in denen sich die Gewaltbereitschaft wieder verringert, aber NICHT durch Verbote!

Mein Vorschlag 27.09. - PIRATEN Wählen!
Oder eine andere Partei, die sich kompetent mit diesem Thema auseinander setzt.
EURE STIMME ZÄHLT!