Joachim Herrmann über "Killerspiele"

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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

AEV-Fan hat geschrieben:
Termix hat geschrieben: 1. S-Bahn Mörder - 2 Jugendliche prügeln einen Mann zu Tode, weil er Kindern die erpresst und geschlagen wurden helfen wollte.
Hintergrund: Geldmangel/Arbeitslosigkeit/schlechtes soziales Umfeld
-> Politik failed
Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll bei solchen Schlussfolgerungen...
"Die Politik" hat verdammt nochmal keine Schuld daran, wenn Gewalttäter Bürger niederschlagen! Ich hasse diese Einstellung "alle anderen sind Schuld, dass ich keinen Erfolg habe, also habe ich Narrenfreiheit." :Spucklinks:

Geldmangel :arrow: Ehrlich Geld verdienen
Arbeitslosigkeit :arrow: Sich um Arbeit bemühen
Schlechtes soziales Umfeld :arrow: Umfeld wechseln

Jeder ist für sein Tun und handeln voll zurechnungsfähig, wenn nicht, dann sitzt man recht schnell in einer Einrichtung. Der Staat gibt die Rahmenbedingungen vor und ja, vielleicht sieht es zZ nicht rosig aus für einige Leute. Aber "das Recht" zu sagen, dass andere Schuld sind am eigenen Misserfolg und dann auch noch kriminelle, bösartige und menschenverachtende Taten rechtfertigen geht garnicht.
Ich würde dir im Ansatz zustimmen, aber deine These, dass es einfach möglich sei das soziale Umfeld zu wechseln ist schlicht und einfach naiv.
Natürlich kann man die Politik nicht für alles verantwortlich machen. Allerdings kann man auch nicht schlicht und einfach sagen der Mensch ist für sich selbst verantwortlich und folglich selbst Schuld an seinem Schicksal.
Das soziale Umfeld ist selten selbstgewählt und noch noch schwieriger ist es dieses zu verlassen, vor allem wenn es gilt sein Schicksal zu verbessern.
Und hier hat der Staat Möglichkeiten durch Hebel innerhalb der Sozialen Netzwerke, Integrationspolitik, Bildungspolitik usw. usw. wie das alles im Detail aussieht ist Teil des politischen Prozesses.
Deine These läuft darauf hinaus nichts zu tun, nichts zu verbessern und jedermann sich selbst zu überlassen, dass funktioniert leider nicht...es sei denn es würde allen Menschen in diesem Land gutgehen, was ja offenkundig nicht der Fall ist.
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IsaacFromSpace
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Beitrag von IsaacFromSpace »

Wulgaru hat geschrieben:
AEV-Fan hat geschrieben:
Termix hat geschrieben: 1. S-Bahn Mörder - 2 Jugendliche prügeln einen Mann zu Tode, weil er Kindern die erpresst und geschlagen wurden helfen wollte.
Hintergrund: Geldmangel/Arbeitslosigkeit/schlechtes soziales Umfeld
-> Politik failed
Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll bei solchen Schlussfolgerungen...
"Die Politik" hat verdammt nochmal keine Schuld daran, wenn Gewalttäter Bürger niederschlagen! Ich hasse diese Einstellung "alle anderen sind Schuld, dass ich keinen Erfolg habe, also habe ich Narrenfreiheit." :Spucklinks:

Geldmangel :arrow: Ehrlich Geld verdienen
Arbeitslosigkeit :arrow: Sich um Arbeit bemühen
Schlechtes soziales Umfeld :arrow: Umfeld wechseln

Jeder ist für sein Tun und handeln voll zurechnungsfähig, wenn nicht, dann sitzt man recht schnell in einer Einrichtung. Der Staat gibt die Rahmenbedingungen vor und ja, vielleicht sieht es zZ nicht rosig aus für einige Leute. Aber "das Recht" zu sagen, dass andere Schuld sind am eigenen Misserfolg und dann auch noch kriminelle, bösartige und menschenverachtende Taten rechtfertigen geht garnicht.
Ich würde dir im Ansatz zustimmen, aber deine These, dass es einfach möglich sei das soziale Umfeld zu wechseln ist schlicht und einfach naiv.
Natürlich kann man die Politik nicht für alles verantwortlich machen. Allerdings kann man auch nicht schlicht und einfach sagen der Mensch ist für sich selbst verantwortlich und folglich selbst Schuld an seinem Schicksal.
Das soziale Umfeld ist selten selbstgewählt und noch noch schwieriger ist es dieses zu verlassen, vor allem wenn es gilt sein Schicksal zu verbessern.
Und hier hat der Staat Möglichkeiten durch Hebel innerhalb der Sozialen Netzwerke, Integrationspolitik, Bildungspolitik usw. usw. wie das alles im Detail aussieht ist Teil des politischen Prozesses.
Deine These läuft darauf hinaus nichts zu tun, nichts zu verbessern und jedermann sich selbst zu überlassen, dass funktioniert leider nicht...es sei denn es würde allen Menschen in diesem Land gutgehen, was ja offenkundig nicht der Fall ist.

So schon durchaus richtig, aber nicht alles kann in der Verantwortung des Staats liegen. Die meisten Leute machen sich das zu einfach, zu sagen das die Politik an allem Schuld ist, und ignorieren dabei nur mal nebenbei das wir in einer Demokratie leben (ja ich weiß es ist keine gute, aber stellt euch mal Schäuble als Dikator in irgendeiner Bananrepublik vor ... ich krieg jetzt schon Alpträume.) In letzter Konsequenz sollen sie schließlich immer unseren Willen vertreten, was heißt das wir genauso daran schuld wie die Politiker. Nur mal so als Idee :wink:
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Mindfre@k
Beiträge: 1403
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Beitrag von Mindfre@k »

AEV-Fan hat geschrieben:
Termix hat geschrieben: 1. S-Bahn Mörder - 2 Jugendliche prügeln einen Mann zu Tode, weil er Kindern die erpresst und geschlagen wurden helfen wollte.
Hintergrund: Geldmangel/Arbeitslosigkeit/schlechtes soziales Umfeld
-> Politik failed
Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll bei solchen Schlussfolgerungen...
"Die Politik" hat verdammt nochmal keine Schuld daran, wenn Gewalttäter Bürger niederschlagen! Ich hasse diese Einstellung "alle anderen sind Schuld, dass ich keinen Erfolg habe, also habe ich Narrenfreiheit." :Spucklinks:

Geldmangel :arrow: Ehrlich Geld verdienen
Arbeitslosigkeit :arrow: Sich um Arbeit bemühen
Schlechtes soziales Umfeld :arrow: Umfeld wechseln

Jeder ist für sein Tun und handeln voll zurechnungsfähig, wenn nicht, dann sitzt man recht schnell in einer Einrichtung. Der Staat gibt die Rahmenbedingungen vor und ja, vielleicht sieht es zZ nicht rosig aus für einige Leute. Aber "das Recht" zu sagen, dass andere Schuld sind am eigenen Misserfolg und dann auch noch kriminelle, bösartige und menschenverachtende Taten rechtfertigen geht garnicht.
Stimme dir zu ^^
Grauer_Prophet
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Beitrag von Grauer_Prophet »

Hm ich wage mal zu behaupten das niemand der GTA spielt sich anfängt mit der Polizei zu brügeln . Entweder das macht man sowieso oder gar nicht. Sicher sollte man nur Spiele spielen die seinem Alter entsprechen. Aber Menschen die Volljährig sind können (fast) machen was sie wollen
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Wulgaru
Beiträge: 29391
Registriert: 18.03.2009 12:51
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Beitrag von Wulgaru »

IsaacFromSpace hat geschrieben:
Wulgaru hat geschrieben:
AEV-Fan hat geschrieben: Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll bei solchen Schlussfolgerungen...
"Die Politik" hat verdammt nochmal keine Schuld daran, wenn Gewalttäter Bürger niederschlagen! Ich hasse diese Einstellung "alle anderen sind Schuld, dass ich keinen Erfolg habe, also habe ich Narrenfreiheit." :Spucklinks:

Geldmangel :arrow: Ehrlich Geld verdienen
Arbeitslosigkeit :arrow: Sich um Arbeit bemühen
Schlechtes soziales Umfeld :arrow: Umfeld wechseln

Jeder ist für sein Tun und handeln voll zurechnungsfähig, wenn nicht, dann sitzt man recht schnell in einer Einrichtung. Der Staat gibt die Rahmenbedingungen vor und ja, vielleicht sieht es zZ nicht rosig aus für einige Leute. Aber "das Recht" zu sagen, dass andere Schuld sind am eigenen Misserfolg und dann auch noch kriminelle, bösartige und menschenverachtende Taten rechtfertigen geht garnicht.
Ich würde dir im Ansatz zustimmen, aber deine These, dass es einfach möglich sei das soziale Umfeld zu wechseln ist schlicht und einfach naiv.
Natürlich kann man die Politik nicht für alles verantwortlich machen. Allerdings kann man auch nicht schlicht und einfach sagen der Mensch ist für sich selbst verantwortlich und folglich selbst Schuld an seinem Schicksal.
Das soziale Umfeld ist selten selbstgewählt und noch noch schwieriger ist es dieses zu verlassen, vor allem wenn es gilt sein Schicksal zu verbessern.
Und hier hat der Staat Möglichkeiten durch Hebel innerhalb der Sozialen Netzwerke, Integrationspolitik, Bildungspolitik usw. usw. wie das alles im Detail aussieht ist Teil des politischen Prozesses.
Deine These läuft darauf hinaus nichts zu tun, nichts zu verbessern und jedermann sich selbst zu überlassen, dass funktioniert leider nicht...es sei denn es würde allen Menschen in diesem Land gutgehen, was ja offenkundig nicht der Fall ist.

So schon durchaus richtig, aber nicht alles kann in der Verantwortung des Staats liegen. Die meisten Leute machen sich das zu einfach, zu sagen das die Politik an allem Schuld ist, und ignorieren dabei nur mal nebenbei das wir in einer Demokratie leben (ja ich weiß es ist keine gute, aber stellt euch mal Schäuble als Dikator in irgendeiner Bananrepublik vor ... ich krieg jetzt schon Alpträume.) In letzter Konsequenz sollen sie schließlich immer unseren Willen vertreten, was heißt das wir genauso daran schuld wie die Politiker. Nur mal so als Idee :wink:
Oh ja, bei diesem Gedanken habe ich AEV ja auch zugestimmt. Politiker sollen nicht alles regeln. Das war ja Termix Eingangsstatement was wir glaube ich alle 3 bescheuert finden, wenn ich mir das mal so durchlese. Es ging hier ja auch um einen ganz speziellen Punkt in AEVs Argumentation, dem ich nicht zustimmen kann, ansonsten hat er ja Recht. Natürlich sollen uns die Politiker nicht unser Leben vorschreiben, wir sollen es selbst bestimmen , aber es ging mir um AEVs Bemerkung das man das soziale Umfeld nach eigenen Willen wechseln könnte bzw. selber daran Schuld sei wenn man sich innnerhalb eines schlechten Umfeldes befände. Das halte ich eben für diskutabel. Aber ich denke wir sind uns im großen und ganzem einig, deswegen schließen wir mal diese Zitatkette.

Nebenbei: Was habt ihr nur immer gegen den armen Schäuble, schon einmal darüber nachgedacht, das Schäubles Verhaltensweise mehr dem Amt des Innenministers geschuldet sein könnte, als seinen persönlichen Ansichten? Nur so ein Gedanke :wink:
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Zenith
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Beitrag von Zenith »

@AEV-Fan..Stimme dir da voll und ganz zu

@Wulgaru
Natürlich ist es schwer, aber jeder hat die Möglichkeit sein Soziales Umfeld zu wechseln. Dafür benötigt es Entschlossenheit und ein pfündchen Mut!

Manchmal soll es schon helfen, sich eine Arbeit und ein neues Umfeld in einer anderen Stadt zu suchen und die alten Kontakte abzubrechen.
Ist zwar hart, aber es geht!
Outerheaven
Beiträge: 17
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Beitrag von Outerheaven »

Mal daran gedacht das viele Leute gerade deswegen Spiele mit Gewalt spielen, weil sie genau wissen das man so etwas nicht in der Realität veranstalten kann ohne gleich Leid über die Menscheit zu bringen...
Dort kann man nun mal machen was man will ohne gleich Konsequenzen auf Lebenszeit zu befürchten... ist halt eine Phantasie-Welt wenn man so will.

Und das sozial ausgegrenzte Menschen gerne in Phantasie-Welten flüchten ist doch mehr als verständlich, dort kann man die Ablehnung der anderen Menschen entgehen.

Ist nur schwierig ohne Hilfe von außen aus dem Teufelskreislauf wieder raus zu kommen. Da ist dann konkrete Hilfe von Außen gefragt und dies muss auch erkannt werden. Da sind die Freunde, Bekannte und Lehrer/ Ausbilder etc. gefragt, nicht die Politiker, das ist ja klar.
Als Politiker kann man da nur gewisse Rahmenbedingungen schaffen, mit einem Killerspiel-Verbot ist es leider nicht getan... hat dann den gleichen Effekt wie die Aktion von unserer Zensursula... Augen zu und weggucken.

Gibt ja schließlich noch genug andere mittel um von der Realität zu flüchten.
Sylarx
Beiträge: 489
Registriert: 29.06.2009 10:16
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Beitrag von Sylarx »

Artikel: http://www.psychosoziale-gesundheit.net/seele/amok.html

Ich muss auch sagen das nimmt langsam lächerliche Ausmasse an.

Vor etwa 4 Jahren ist bei uns im Nachbarort einer ausgerastet , der hat seine Freundin erstochen und sie dann mit einer Motorsäge zerstückelt. Die Polizei hat bei ihm zuhause eine grosse Menge an Gewaltvideos gefunden, PC etc. hat er nicht besessen. Ich meine auch entgegen allen Studien, das Medien in jeglicher Form vielleicht abstumpfen aber da spielt auch das geistige Alter eine Rolle und definitiv der geistige Zustand einer Person. Ein totales Verbot von "Killerspielen" wird an der Situation nichts ändern, selbstverständlich löst die Darstellung von Gewalt in jeglicher Form Reaktionen im Gehirn aus , ich bin auch der Meinung das der Grossteil der Jugendlichen nicht die geistige Reife besitzt um zu differenzieren und moralisch abzuwägen.
Und genau in diesen Punkten sind einfach die Eltern Behörden und Verkäufer gefordert, es ist mir einfach unbegreiflich warum sich alle der Verantwortung entziehen und nicht penibel kontrollieren was ihre Kinder medientechnisch konsumieren.
Da fiele mir beispielsweise mein Nachbar ein mit dem ich seit klein auf befreundet bin , dessen Mutter Lehrerin an einer Grundschule ist .
Vor paar Jahren im Media Markt gewesen und Kingpin als Geschenk für einen Freund besorgt. Der Verkäufer wies noch darauf hin wie gewaltverherrlichend das Spiel sei , gekauft wurde es dennoch, gecracked war es dann eine Woche später auf unser beider Rechner.

Ich bin jedenfalls der Meinung das ein totales Verbot wie das das hier angestrebt wird auf keinen Fall in irgendeiner Form etwas dazu beitragen wird das Gewalttaten zurückgehen, das Problem ist schlicht und einfach in unserer Gesellschaft verankert , Computerspiele werden seit vielen Jahren gespielt und ich sehe da nicht wie irgendeine Tat da in Zusammenhang mit Spielen stehen würde.
Die Bequemlichkeit unserer Politiker geht mir erheblich auf die Nerven, denke aber das CDU/CSU nicht wählen nichts bringen wird der Grossteil der Bevölkerung gehört noch der letzten Generation an. Spieler sind im besten Fall Anfang 40 und mit Sicherheit in der Minderheit.

Ich denke auch das das ledglich ein Wahlkampf förderndes Mittel ist.
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Aläx
Beiträge: 498
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Beitrag von Aläx »

Wer mir Populismus vorwirft, liegt völlig falsch.[/qoute]
Er hat nicht nur keine Ahnung, er lügt auch noch rotzfrech!
Niemand behauptet im Übrigen, dass Killerspiele zwangsläufig zum Amoklauf führen.
Wieso muss man solche Spiele dann verbieten? bzw wieso wird dann so ne Hexenjagd gegen "Killerspiele" (omg, ich hasse das Wort) gemacht?
Weil es viel zu anstrengend wäre auf die ganzen anderen Punkte,
die auch noch eine Rolle spielen, einzugehen.
Da macht man es sich halt leicht und nimmt das, was der breiten, unwissenden Massen am besten gefällt...
Schlichtweg falsch ist die immer wieder zu lesende Behauptung, es gäbe keine wissenschaftlichen Erkenntnisse über die schädliche Wirkung gewalthaltiger Computerspiele. Zwischenzeitlich gibt es zahlreiche Untersuchungen anerkannter Wissenschaftler aus der Medienwirkungsforschung und den Neurowissenschaften,wonach die Gewaltbereitschaft steigt und die Fähigkeit sinkt, Mitleid zu empfinden, je intensiver jemand gewalthaltige Computerspiele spielt.
Es mag ja wissenschaftliche Erkenntnisse geben, dass die Wahrnehmung von Menschen, die Computerspiele und Menschen, die keine Computerspiele spielen, unterschiendlich sein mag, jedoch in welchem Verhältnis?
Keiner der Computerspieler wird sich darüber freuen, jedoch reagieren sie ncith so "entsetzt" darauf wie zum Beispiel Hausfrauen. Das heißt aber nicht, dass wir das komplette Gegenteil empfinden. Schwachsinn also!
Professor Dr. Manfred Spitzer, sagt dazu: "Diese Spiele hinterlassen tiefe Spuren im Gehirn: Es gibt viel Gewalt, es gibt keine Alternativen zu Gewalt, sie tut nicht weh, und ich komme davon. Wenn ich das 200.000 Mal multimedial lerne, dann habe ich das intus."
Diese Spiele lassen nur Spuren bei Menschen, die eh schon völlig Banane in der Birne sind. Es gibt immer mal ein schwarzes Schaf, dass aus der Reihe tanzt und bei so vielen Gamern (eigentlich müssen ja alle maßlos gefährdet sein ;) ) ist es im Vergleich noch wenig.
Ich fordere deshalb schon lange ein gesetzliches Herstellungs- und Verbreitungsverbot für Killerspiele.
Ist ihm gar nicht klar, dass wenn ein Spiel von der USK gekürzt wird (ok, es wird von den Entwicklern gekürzt, damit es von der USK ne gescheite Altersfreigabe bekommt und nicht auf der Indizierungsliste landet), dass es somit Zensur ist? Ich dachte ja immer, dass es da irgendso ne Freiheit gibt...

Außerdem ist es doch gesetzlich festegelegt, dass man mit dem erreichen des 18. Lebensjahres ein Erwachsener Mann ist, der aus den vergangenen 18 Jahrent gelernt haben soll, mit sich und der Umwelt, klar zu kommen.
Niemand hat mir vorzuschreiben, was ich sehen darf und was nicht. Vor allem nicht so ein ahnungsloser Minister von der CSU.

Das ist vor allem ein Grund für uns (ganz Deutschland) wählen zu gehen! Informiert Euch bitte vorher über die einzelnen Parteien!
ozKaOne
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Registriert: 30.09.2004 11:45
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Beitrag von ozKaOne »

Die sollten lieber diese Psychopharmaka verbieten, mit denen die meisten "Durchgedrehten" in Berührung kamen.
Aber diese eindeutige Parallele wird völlig unter den Teppich gekehrt.
Warum das so ist sollte klar ist. :roll:

Zitat Joachim Herrmann: "Wir wollen keine Gesellschaft, in der Gewalt zur Selbstverständlichkeit wird. Deshalb muss Gewalt geächtet werden...."

Das ist ja wohl gelogen, wenn er von "Wir" redet.

Normale Menschen wollen natürlich keine Gewalt-Krieg-Terror etc.

Aber diese Vögel wollen ja das wir uns die Köpfe einschlagen, um uns danach zu sagen "Ey Mensch, du bist ein gewalttätiges und umweltverschmutzendes perverses Tier" Wir müssen dich umerziehen in und obendrein besser überwachen.


Dass die Psychodoktoren nicht schon lange auf den Barrikaden stehen ist mir eh ein Rätsel. Die sehen doch als erstes was die Gesellschaft für Schaden anrichtet mit den Kindern/Jugendlichen.

Was das alles mit Computer/Videospielen zu tun hat?
Genau, gar nichts, die Gründe liegen ganz woanders. :x
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Zenith hat geschrieben:@AEV-Fan..Stimme dir da voll und ganz zu

@Wulgaru
Natürlich ist es schwer, aber jeder hat die Möglichkeit sein Soziales Umfeld zu wechseln. Dafür benötigt es Entschlossenheit und ein pfündchen Mut!

Manchmal soll es schon helfen, sich eine Arbeit und ein neues Umfeld in einer anderen Stadt zu suchen und die alten Kontakte abzubrechen.
Ist zwar hart, aber es geht!
Keine uneingeschränkte Zustimmung. Von was reden wir? Von jemanden der ganz normal die Schule durchläuft, mit nem gut Hauptschulabaschluss, Realschule oder Abi abschließt , dann studiert und/oder ne Ausbildung macht?
Diese Person hat wahrscheinlich auch ein intaktes Umfeld, sodass ein Schritt in eine andere Stadt zu ziehen und dergleichen wirklich nicht die Welt wäre, diese Person findet Anschluss.
Aber es gibt genug Leute die das nicht können.
Die haben keinen oder nur einen sehr schlechen Abschluss, kein intaktes Elternhaus oder auch nur soziales/finanzielles Feedback usw.
Wenn wir davon reden, hört es sich meiner Meinung nach auch schon ganz anders an das "Umfeld" zu wechseln. Denn ohne Perspektive ist es egal ob ich schlechten Umgang in München oder in Flensburg pflege, denn letztendlich könnte ich meine Leben nur sehr schwer verändern. Natürlich kann man auch das schaffen, aber es ist ein ungleich größere und seltenere Leistung. Und darum ging es mir, nur um diesen klitzekleinen Spruch, dass es doch in jedem Fall kein Problem sei, denn dem ist nicht so. :wink:
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nailos
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Beitrag von nailos »

Ich bin dann mal zocken was :lol:
softmaster
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Beitrag von softmaster »

Hallo,
Ich finde,dass Brutale Rap-Musik viel gefährlicher ist als „Killer-spiele“.
Denn junge Straftäter lassen sich ehr von Rap Musik inspirieren als von Computerspielen!

Kriminelle junge Menschen können es sich oft gar nicht leisten einen guten Pc zu besitzen.
Also sucht lieber ein anderes Problem.
G/H/O/S/T/
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Beitrag von G/H/O/S/T/ »

Indizierung und strafrechtliches Verbot haben, anders als dies manche behaupten, ganz erhebliche Wirkung. Da damit ein Werbeverbot verbunden ist, werden davon betroffene Spiele nur noch sehr schwer bekannt. Außerdem wollen die Hersteller derartiger Spiele mit ihnen Geld verdienen. Dies ist bei einem illegalen Vertrieb auch über das Internet nur schwer möglich; Schwierigkeiten ergeben sich schon beim Geldtransfer.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie: ... puterspiel

schwer zu finden ?
nja für die liste hab ich 30 sekunden gebraucht ...
der mann sollte mal versuchen , sich pro schreiben wenigstens nur einmal lächerlich zu machen (:

und das die spiele unnereichbar sind , weil indiziert ist blödsinn.
hab vor einer woche noch in der pause neben sechstklässlern gesessen , die über manhunt geredet haben und wie geil das ist ...

das man es nicht kaufen könnte , wenn man denn wöllte , gibt raubkopierern eine motivation mehr , vo rapidshare etc. zu ziehen ....


Hm ich wage mal zu behaupten das niemand der GTA spielt sich anfängt mit der Polizei zu brügeln . Entweder das macht man sowieso oder gar nicht. Sicher sollte man nur Spiele spielen die seinem Alter entsprechen.
welche spiele entsprechen den einem bestimmeten alter , wenn du mal die usk rauslässt ...?

gar nicht so leicht , oder ;)
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GamePrince
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Joachim Herrmann über "Killerspiele"

Beitrag von GamePrince »

Der Brief ist totaler Müll.

Als ich es auf der Startseite gelesen habe, hab ich gehofft mal eine gute Stellungnahme zu bekommen ... es war nur typisches 0815-Gelabber ohne jegliche Aussage.
Es steht viel drinnen, aber nix was einem weiter bringt ... und dass der Brief als Antwort für zahlreiche Anfragen gelten soll ist einfach peinlich.
Da war wohl jemand zu faul was gescheides zu schreiben.

Wer erlaubt Leuten wie dem eigentlich zu entscheiden, was mit uns passiert?
Woher nimmt er sich das Recht an meiner Freiheit zu kratzen?
Ich leb nur einmal ... und da lass ich mir nix nehmen ... schon gar nicht von ahnungslosen Leuten.

Ich gehe zum Arzt, damit er mir was gutes tut.
Ich wähle Politiker, damit sie was gutes tun.

Wenn aber nix gutes für mich getan wird, wird das garantiert nicht einfach hingenommen - es wird Folgen nach sich ziehen.