Joachim Herrmann über "Killerspiele"
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pom3k
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Jeder sollte sich mal, unabhängig davon, welche politische Auffassung er hat, die Fragen stellen:
Was bringt mir eine exzessive Gewaltdarstellung? Was bringt es mir zu sehen wie virtuelle Körper zerrissen, Projektile in virtuelles Fleisch treffen oder auf virtuelle Menschen eingetreten wird?
Was für Auswirkungen hat Gewalt auf unseren Alltag? Kann so etwas unsere Gesellschaft weiter bringen?
Bin ich wirklich schon so abgestumpft, dass micht das alles kalt lässt?
Wenn ihr darauf positive Antworten findet, bin ich wirklich überrascht. Nur weil man ein Recht auf/zu etwas hat, bedeutet dass nicht das es auch richtig und sinnvoll ist.
Was bringt mir eine exzessive Gewaltdarstellung? Was bringt es mir zu sehen wie virtuelle Körper zerrissen, Projektile in virtuelles Fleisch treffen oder auf virtuelle Menschen eingetreten wird?
Was für Auswirkungen hat Gewalt auf unseren Alltag? Kann so etwas unsere Gesellschaft weiter bringen?
Bin ich wirklich schon so abgestumpft, dass micht das alles kalt lässt?
Wenn ihr darauf positive Antworten findet, bin ich wirklich überrascht. Nur weil man ein Recht auf/zu etwas hat, bedeutet dass nicht das es auch richtig und sinnvoll ist.
- Parindur
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Ersteinmal sollte man dabei berücksichtigen, dass man diese Fragen ohne weiteres auf alle Bereiche im Leben erweitern kann. Denn ich finde man sollte durchaus einmal auch Filme, Bücher und Nachrichten mit in den Betrachtungskreis schließen. Wenn man etwas immer wieder tut, sieht oder ließt, dann stumpft man zwangsläufig ab, da man sich selbst trainiert diese Sache als normal anzusehen. Kann ich aus dem persönlichen Bereich nur bekräftigen. Früher konnte ich kaum echtes Blut und Operationen sehen, mittlerweile ist es das normalste was ich kenne (für die die sich jetzt wundern, ich arbeite im Krankenhaus).pom3k hat geschrieben:Jeder sollte sich mal, unabhängig davon, welche politische Auffassung er hat, die Fragen stellen:
Ich spiele aber durchaus gern Ego-Shooter, da ich für mich selbst differenzieren kann, das das was ich dort sehe und erlebe nicht die Realität ist.
Meiner Meinung nach geht es in der Kernfrage nicht ob ich das Pixelblut brauche, sondern warum Kinder die Möglichkeit haben an diese Spiele zu kommen? Warum? Und warum werden deshalb dann alle über einen Kamm gezogen? Das wichtige ist, dass man hierbei lernt zu differenzieren. Das Erwachsene sehr wohl eigen Entscheidungen treffen können und das Kinder geschützt werden, das schafft man aber nicht indem man Medien verteufelt. Sondern indem man das ganze Familienwesen mal überarbeitet und einfach mal nachfragt, warum die Eltern sich nicht um Ihre kümmern und vor allem warum sie es zulassen, das sie in den Besitz der Spiele gelangen?
Ganz einfach, ist hier auch schon mal gesagt worden, weil sie 6 Tage zu 10 Stunden arbeiten sind und weil sie gar keine Zeit mehr für Kinder bzw. Familie haben. In diesem System stinkt etwas gewaltig!
- ImperiuDamnatu
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Mich würde in diesem Zusammenhang interessieren, wie es sich der Herr Innenminister erklärt, dass es in einigen unserer Nachbarländer (z.B. Österreich, Schweiz) bislang keine Amokläufe gegeben hat, die in ihrem Ausmaß mit den Massakern in Erfurt oder Winnenden vergleichbar gewesen wären, obwohl dort teils Videospiele öffentlich zum Verkauf angeboten werden, die in Deutschland längst indiziert sind. Ich meine...ein Titel wie Gears of War, den der Innenminister Hermann ja für die Personifikation des reinen Bösen halten muss, liegt dort einfach so im Regal rum. Müsste diese Ausgeburt der Hölle die Jugend unserer zitierten deutschsprachigen Nachbarländer dann nicht schon fast zwangsläufig jede Woche aufs Neue zu den widerwärtigsten Gräueltaten animieren? Wenn tatsächlich ein Zusammenhang zwischen den von Jugendlichen begangenen Straftaten und der Verfügbarkeit und dem Konsum gewalthaltiger Videospiele bestünde, dann müsste Deutschland innerhalb Europas doch so ziemlich das letzte Land sein, in dem sich Vorfälle wie die oben genannten Schulmassaker ereignen, oder etwa nicht? Immerhin nutzen nahezu alle anderen europäischen Staaten ohne Einschränkung das PEGI-System, das jedes Videospiel lediglich mit einer Alterempfehlung und - im Gegensatz zum USK-System - nicht mit einer verbindlichen Alterseinstufung versieht.
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AceStriker
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Hat man diesen Aufdruck nicht erst vor gewisser Zeit erheblich vergrößert? Weiß jemand ob das nur in Deutschland war oder EU-Bestimmung? Den Sinn dahinter verstehe ich immer noch nicht. Bei den Elektronikhändlern die ich kenne, kommt beim Einscannen solcher Ware immer der Hinweis dessen im Display und auch akustisch durch ein Piepsignal.[...]gelangt es schnell in die Hände von Kindern und Jugendlichen; der Aufdruck "keine Jugendfreigabe" hat hier eher Anreizwirkung.
Im Zuge des "Killerspielverbots" bzw. deren Herstellung finde ich gut, dass er zum Einen zugibt, dass der Begriff reißerischer Art ist und für die "Masse" ist. In dem Wort steckt alles drin, was man wissen muss. Deshalb hat es mich auch gefreut, dass er eine Art Definition gegeben hat. Auf so etwas hab ich nämlich schon lange gewartet:
Andererseits hilft dies keinem Hersteller weiter, wenn er abwägen muss, ob er eine Produktion hierzulande beginnt oder auswärts, denn Interpretationsspielraum gibt es viel und eine teure Produktion auf gut Glück in die Waagschale zu werfen wird niemand machen. Selbst wenn Regeln existieren sollten könnte es schwer werden von Fall zu Fall zu unterscheiden."Ein Computerspiel, das beherrscht wird von besonders realistischer, grausamer und reißerischer Gewalt."
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Gast
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Totaler Humbug. Die große Mehrheit der mittlerweile ausgewerteten Langzeitstudien bestätigt, dass sich Videospiele langfristig betrachtet genauso auf das Gehirn auswirken, wie Filme mit dem gleichen Gewaltanteil - wer also von einem Killerspieleverbot spricht, der muss auch "Killerfilme" in den Mund nehmen.Das Spielen derartiger Spiele, bei dem der Spieler handelnder Akteur ist und in eine mittlerweile fotorealistische virtuelle Welt eintaucht, unterscheidet sich hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen dabei ganz deutlich vom bloßen passiven Betrachten vergleichbarer Filme.
Und im Gegensatz zu Hermann habe ich mir das nicht etwa ausgedacht oder auf die Schnelle einen erzkonservativen und multimediafeindlichen "Experten" angefragt. Nachzulesen ist das hier, schwarz auf weiß:
http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw ... d=31892536Bei Computerspielen, so nahmen die Forscher zunächst an, könnte dieser Effekt noch viel deutlicher sein. Immerhin greift man selbst ein, feuert Schüsse mit einem Mausklick ab oder rammt ein Messer in die Brust des virtuellen Gegners. Doch die Studien konnten nicht belegen, dass aktiv gestaltete Spiele intensiver wirken als passiv konsumierte Filme.
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psyemi
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verkaufsverbot und indizierung ist sinnlos.
ich hatte mit 14 schon spiele besessen welche auf dem index waren,
es war damals sogar so das man spiele gespielt und besessen hat die nicht gut waren und nur "cool" weil sie auf dem index waren.
verbot ist eher da noch werbung für solche spiele, das man nicht mitbekommt durch ein werbeverbot das so etwas auf dem markt kommt ist vorallem heute durch das allgegenwärtige internet lächerlich.
selbst vor 15 jahren wo noch niemand online war wusste jeder der sich mit spielen beschäftigt hat wann welcher verbotene titel auf den markt kommt.
ich hatte mit 14 schon spiele besessen welche auf dem index waren,
es war damals sogar so das man spiele gespielt und besessen hat die nicht gut waren und nur "cool" weil sie auf dem index waren.
verbot ist eher da noch werbung für solche spiele, das man nicht mitbekommt durch ein werbeverbot das so etwas auf dem markt kommt ist vorallem heute durch das allgegenwärtige internet lächerlich.
selbst vor 15 jahren wo noch niemand online war wusste jeder der sich mit spielen beschäftigt hat wann welcher verbotene titel auf den markt kommt.
- Asmilis
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Re: Killerspiel Verbtot
Ich denke das hast du falsch verstanden. Was ich daraus lese ist das die hemmungen zur gewaltbeireitschaft sinken. Spieler sind nicht automatisch aggresiv, aber aggresive Spieler haben weniger Angst und hemmungen Gewalt einzusetzen.best24 hat geschrieben:Ich muss in manchen Sachen mit dem Herr Hermann übereinstimmern doch mit was ich überhaupt nicht einverstanden bin ist das er trotzdem behauptet das alle killerspiel-spieler agressiver sind und das es alle gefärhdet und wenn er sich sorgen macht das auch jugendliche und kinder an spiele rankommen die mit dem roten usk siegel ruiniert sind, dann soll er doch bitte verbieten das sich kinder das spiel kaufen können. Damit meine ich selbst wenn kinder mit ihren eltern in einen laden gehen und sich ein ab 18 spiel holen wollen sollten sie es nicht bekommen.
Aber es sollten nicht die volljährigen darunter leiden.
Der hat wohl den brief nicht selbst verfasst sondern irgend einer seiner sekräterinnen oder so. Denn wenn er sich den Brief nochmal durchliest dann wird er merken das die hälfte davon nur Schwachsinn ist.
Was meint ihr ?
- W4ldmeister
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- Registriert: 04.11.2007 14:25
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Naja.. wenn Wahlen wirklich etwas verändern würden, wären sie schon längst verboten.ShaneRR hat geschrieben:Ist doch toll, so eine Demokratie, da kann man sich selbst frewillig entscheiden wer Politik macht
Noch einer: In einer Demokratie bekommt das Volk nicht die beste Regierung, sondern die, die es verdient hat.
Mal im Ernst: Uns bleibt eigtl. nix anderes übrig, als Piraten (oder eine andere Partei, die noch als Aussenseiter gilt, sprich der Populismus nicht ganz so stark ausgeprägt ist) zu wählen. Und selbst wenn sie die 5% Hürde nehmen würden, würde sie vom Großteil der Bevölkerung immer noch belächelt.
Solange nicht nach Politischer Taten sondern nach Politischen Worten gewählt wird, wird sich so schnell nichts verändern. Nach dem 27. September spricht doch sowieso niemand mehr über das Thema (außer zu gegebenem Anlass).
- snusnu
- Beiträge: 24
- Registriert: 15.11.2008 03:27
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ich bin kein diplompsychologe, aber ich denke mal so kaputte leute die nen amoklauf planen tun das zu 99% wegen dem medienrummel .... damit jeder ihren namen kennt und erfährt was für arme zerrüttete menschen sie waren (wobei es keine situation gibt die sowas in irgendeiner weise rechtfertigt, aber das sollte ja jedem klar sein der halbwegs klar in der birne ist...)
was genau jetzt der auslöser für solch eine tat sein mag ist ansich völlig uninteressant ... gäbs nicht jedesmal diesen monatelang tv berichte ... zeitungsberichte ... interviews von angehörigen und die biographie und blablabla, dann würde es garnicht zu sowas kommen...
der ganze killerspielspieler blödsinn ist nur der verzweifelte versuch einen grund für etwas zu finden wofür es keinen grund gibt ... manche leute sind einfach bekloppt und das wars auch schon....
wenn killerspiele vom markt genommen werden sollen, dann müssten auch jegliche actionfilme ... krimiserien etc aus dem tv programm und dem kino verbannt werden + bücher verboten werden in denen irgendwelche verbrechen beschrieben werden oder irgendwelche orks geköpft werden ... aber wo würden wir da landen? mal equilibrium gesehen? is das das wunschkonzept deutscher politiker? ....
uga aga oga ich habe gesprochen und geh jetzt ne runde cod4 spielen und nebenbei 300 gucken
was genau jetzt der auslöser für solch eine tat sein mag ist ansich völlig uninteressant ... gäbs nicht jedesmal diesen monatelang tv berichte ... zeitungsberichte ... interviews von angehörigen und die biographie und blablabla, dann würde es garnicht zu sowas kommen...
der ganze killerspielspieler blödsinn ist nur der verzweifelte versuch einen grund für etwas zu finden wofür es keinen grund gibt ... manche leute sind einfach bekloppt und das wars auch schon....
wenn killerspiele vom markt genommen werden sollen, dann müssten auch jegliche actionfilme ... krimiserien etc aus dem tv programm und dem kino verbannt werden + bücher verboten werden in denen irgendwelche verbrechen beschrieben werden oder irgendwelche orks geköpft werden ... aber wo würden wir da landen? mal equilibrium gesehen? is das das wunschkonzept deutscher politiker? ....
uga aga oga ich habe gesprochen und geh jetzt ne runde cod4 spielen und nebenbei 300 gucken
Zuletzt geändert von snusnu am 18.09.2009 19:08, insgesamt 2-mal geändert.
- Nerix
- Beiträge: 8737
- Registriert: 22.11.2006 11:23
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Die Diskussion wird glaube ich von der falschen Seite aufgerollt... Natürlich kommt wohl jeder zu den gleichen Antworten bezüglich Deiner rhetorischen Fragen.pom3k hat geschrieben:Jeder sollte sich mal, unabhängig davon, welche politische Auffassung er hat, die Fragen stellen:
Was bringt mir eine exzessive Gewaltdarstellung? Was bringt es mir zu sehen wie virtuelle Körper zerrissen, Projektile in virtuelles Fleisch treffen oder auf virtuelle Menschen eingetreten wird?
Was für Auswirkungen hat Gewalt auf unseren Alltag? Kann so etwas unsere Gesellschaft weiter bringen?
Bin ich wirklich schon so abgestumpft, dass micht das alles kalt lässt?
Wenn ihr darauf positive Antworten findet, bin ich wirklich überrascht. Nur weil man ein Recht auf/zu etwas hat, bedeutet dass nicht das es auch richtig und sinnvoll ist.
Aber rechtfertigt dies ein Verbot bzw. eine Indizierung gewalthaltiger Medien? Wo zieht man die Grenze, ist ein Spiel anders als ein Film zu bewerten? Ist ein Mord im Krimi der Anfang, und die Darstellung einer Hinrichtungsszene in einem Computerspiel das Ende der Fahnenstange?
Ich möchte diese Fragen garnicht beantworten, sondern damit auf die Problematik der Zensur hinweisen, wenn man ersteinmal damit anfängt. Ein evtl. passender Vergleich ist die Argumentation bei der Gesetzesvorlage von unserer "Zensursula" (Ursula von der Leyen). Jeder wird unterschreiben, dass Kinderpornographie ein Verbrechen ist und bestraft gehört. Dennoch wird dieses Gesetz scharf kritisiert, da es in keinster Weise die Ursache bekämpft, leicht umgangen werden kann und (zumindest wird dies von vielen befürchtet) Tür und Tor für eine weitere Zensur des Internets öffnet.
Grundsätzlich ist die Freiheit der Medien und der Zugriff auf diese sicherzustellen, es sei denn, es werden andere Gesetze (wie z.B. das Jugendschutzgesetz) verletzt. Diese Abwägung ist notwendig, richtig und schwierig, aber es ist nicht die Aufgabe des Staates, über den Geschmack seiner Bürger zu entscheiden, was bei der Medienform "Videospiel" noch sehr viel eher passiert als bei Filmen.
Wahrscheinlich wird sich die Diskussion darüber erst versachlichen, wenn eine Generation von Politikern an die Macht kommt, die selber mit diesem Medium aufgewachsen ist.
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johndoe820056
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- Melcor
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TerrorPuschel82 hat geschrieben:Hi Leute,
Ich habe dem Joachim Herrmannauch mal ne E-mail zu dem Thema geschrieben, und habe genau die selbe Antwort als PDF erhalten...
Hier ein Link:
http://ultrazz.de/index.php?site=forum_ ... ASC&page=1
Zum Thema "Killerspiele" und CDU/CSU braucht man nichts mehr drüber sagen... Die haben eh keine Ahnung von diesem Thema....
Und als nächstes treten die auch noch Clans bei, wie die Frau von Tony Blair.
Die Argumentation ist ja das dümmste das ich in letzter Zeit gelesen habe.Bevor Sie (auch Ihre Kollegen aus den anderen Parteien) nach einem Verbot für "Killerspiele" aussprechen, sollten Sie sich erstmal besser mit den Spielen und der Community beschäftigen. Wo Sie dann (wie durch ein Wunder) feststellen, das es nur ein sehr sehr kleiner Prozentsatz aller Spieler (ich beziehe mich hier auf das Spiel: Counter-Strike Source) Realität und Virtuelle Welt vermischen und Gewalt und Brutalität ausleben
Nur ein geringer Prozentsatz? Die Gefahr das auch nur eine einzige Person diese Gewalt in der Realität auslebt und Menschen tötet wäre für mich Grund genug dieses Spiel verbieten zu wollen!
- 1990-NES-Super Mario Bros.
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Richtig!ApfelSaftSchorle hat geschrieben:Totaler Humbug. Die große Mehrheit der mittlerweile ausgewerteten Langzeitstudien bestätigt, dass sich Videospiele langfristig betrachtet genauso auf das Gehirn auswirken, wie Filme mit dem gleichen Gewaltanteil - wer also von einem Killerspieleverbot spricht, der muss auch "Killerfilme" in den Mund nehmen.Das Spielen derartiger Spiele, bei dem der Spieler handelnder Akteur ist und in eine mittlerweile fotorealistische virtuelle Welt eintaucht, unterscheidet sich hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen dabei ganz deutlich vom bloßen passiven Betrachten vergleichbarer Filme.
Und im Gegensatz zu Hermann habe ich mir das nicht etwa ausgedacht oder auf die Schnelle einen erzkonservativen und multimediafeindlichen "Experten" angefragt. Nachzulesen ist das hier, schwarz auf weiß:
http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw ... d=31892536Bei Computerspielen, so nahmen die Forscher zunächst an, könnte dieser Effekt noch viel deutlicher sein. Immerhin greift man selbst ein, feuert Schüsse mit einem Mausklick ab oder rammt ein Messer in die Brust des virtuellen Gegners. Doch die Studien konnten nicht belegen, dass aktiv gestaltete Spiele intensiver wirken als passiv konsumierte Filme.
"Killerspiele" ist nur eine Mode.
Zum Thema:
Ich spiele Shooter, oder andere gewaltverherrlichende Spiele ohne Blut generell nicht. Kann ich mir auch nicht vorstellen, weil es einfach unrealistisch ist.
Wenn ich auf jemanden schieße muss Blut spritzen. Das war schon immer meine Ansicht. Auch in den Nachrichten.
In Videospielen ist das einfach ein Erfolgserlebnis, weil man das Ergebnis in Form von Pixelblut sieht und auch sehen will.
Videospiele belohnen uns ständig und unmittelbar. Das Pixelblut hat sich halt etabliert. Schon bei den Römern war das so.
Und selbst wenn ich God of War spiele und dort Arme ausreißen kann, dann ist das nur verdammt cool und wirkt stimmig in Bezug auf Kratos.
Der ist die Wut selbst.
Das baut Stress ab, finde ich.
Wut mit Wut bekämpfen. So waren WIR, sind WIR und so werden WIR immer sein. WIR, die Videospieler.
-
RazerX30
- Beiträge: 2
- Registriert: 06.12.2008 07:42
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unglaublich
ist doch unglaublich was dieser Depp da erzählt,ich bin jetzt über 30 und habe viele generationen von shootern mitgemacht.Mir machts spass und ich neige nicht dazu öffentlichg zu killen.Man Man Man Eltern!!!Und Verkäufer Passt besser auf ,eure Kiddis müsst ihr!! erziehen und nicht alles auf Hobbies beziehen.Die Medien sind auch nicht unschuldig,warum muss das so gross an die Glocke gehangen werden.Haltet die Klappe und achtet auch mal an den Nachwuchs.
Doch ich bin 30 und voll im Leben!Lasst wenigstens Menschen in meinem Alter die Ruhe und den Spass am spielen!!!!!
Doch ich bin 30 und voll im Leben!Lasst wenigstens Menschen in meinem Alter die Ruhe und den Spass am spielen!!!!!
- hardcoreHARALD
- Beiträge: 265
- Registriert: 19.06.2009 03:50
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Astmeister hat geschrieben: Übrigens gebe ich persönlich insbesondere den Medien eine große Mitschuld an der "Verbreitung" von Amokläufen. Das wird dermaßen gehypte, dass verzweifelte Jugendliche einen Amoklauf als Denkmal für sich selbst betrachten könnten. Ein Amokläufer will doch genauso wie ein Selbstmörder auch nichts anderes als Aufmerksamkeit!
wie wahr, wie wahr... wir leben halt in einer politik der symptom-behandlung, deshalb gibt es auch solche antworten von politikern. wie der hautarzt der makeup über das hautkrebs-melanom malt und sagt: "so, jetzt ist wieder alles in ordnung."bennibanyo hat geschrieben: ...doch wie sollen eltern, die 5 tage die woche 10 stunden arbeiten müssen, weil sie sonst nich über die runden kommen auch noch gleichzeitig den ganzen tag auf ihre kinder aufpassen ?!
[x] piraten!
