Was war zuerst da, das Kopfschuss-Huhn oder das CS-Ei?mesche hat geschrieben:Beste möglichkeit gegner zu liquidieren und punkte in counterstrike zu erzielen ist der kopfschuss. und jetzt ratet mal was der herr K. die ganze zeit gemacht hat? und das kalt und gefühlslos wie in einem spiel... wie zahlreiche zeugen berichten....
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langhaariger bombenleger
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- Axim
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Danke für die unterhaltsame Lektüre. 
Nur zu schade, dass diese ganze Games-Diskussion immer mehr auch in die Schweiz überschwappt. Da wird doch in den Medien tatsächlich lang und breit behauptet, dass wir in Sachen Einschränkungen und Zensur Deutschland hinterher sind, statt einfach zu erkennen, dass Deutschland (als ziemlich einziger Vertreter der gesamten westlichen Kulturgemeinschaft) dem Rest der Welt hinterher hinkt.
Nur zu schade, dass diese ganze Games-Diskussion immer mehr auch in die Schweiz überschwappt. Da wird doch in den Medien tatsächlich lang und breit behauptet, dass wir in Sachen Einschränkungen und Zensur Deutschland hinterher sind, statt einfach zu erkennen, dass Deutschland (als ziemlich einziger Vertreter der gesamten westlichen Kulturgemeinschaft) dem Rest der Welt hinterher hinkt.
- Arkinos
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Wie kommst du darauf das ein Shooter Kunst ist ?Sarnar hat geschrieben:Ich hätte mal eine Frage: FPS sind doch genau genommen Kunst oder nicht? Und Kunst sowie Medien müssen doch jedem Bürger unzensiert etc. zur Verfügung stehen oder?(So in der Art hab ich das zumindest Verstanden) Wäre ein Verbot von Shootern dann nicht gesetzeswidrig? (Mal davon abgesehen, dass man doch dann auch Kriegsfilme etc. auch verbieten müsste?)
Wär super wenn mir jemand, der sich mit der Materie auskennt, eine pm schreiben könnte.
Grüße
Videospiele sind keine Kunst und selbst wenn einige Spiele durchaus diesen Anspruch haben und sich darum bemühen werden Shooter die sich auch nur ansatzweise an derzeitigen Shootern orientieren zurecht niemals Kunst sein.
Mal abgesehen von einigen, wenigen Außnahmen ist das einzige Genre das meiner Meinung nach überhaupt mal als Kunst angesehen werden könnte das RPG. Allerdings muss dafür auch noch viel getan werden um in Punkten wie Charakterentwicklung und co zu literarischen Vorbildern aufzuschließen. Aber immerhin haben gute RPGs zumindest den Anspruch a) eine Geschichte zu erzählen und b) die Entwicklung eines Charakters aufzuzeigen bzw erlebbar zu machen.
Versuch das mal in CS
Zum Thema, der Kommentar ist zwar in sich richtig, aber was will man denn erreichen wenn man au einer Seite für Computerspiele einen Kommentar veröffentlicht der diese Art von SPielen von der Schuld für Amokläufe freispricht ?
Etwa so sinnvoll wie eine Anti Killerspiel Rede auf'm CSU Parteitag.
- Ignatz Frobel
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Schöner Kommentar. Aber solange Politiker Ängste mit etwas schüren können, von denen die meisten Wähler keine Ahnung haben, solange wird es solche haltlosen Vorwürfte geben. Und was dagegen hilft ist nur Aufklärung. Nur da hat es eine "Randgruppe" schwer, eine gesamte Gesellschaft über ein verteufeltes Produkt aufzuklären.
Aber wie bei allen neuen Dingen, wird sich das mit der Zeit ändern. Entweder zum Guten oder zum Schlechten...
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- xionlloyd
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bursus
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An die, welche am 27.09.09 wahlberechtigt sind:
Nicht zur wahl gehen ändert überhauptnichts. Es bestätigt nur die etablierten Politiker in ihrer Meinung!!
Von den Parteien werden Nichtwähler nicht als das angesehen was sie sind : Protest. Sie werden hingenommen und sogar als demokratieverdrossen diffamiert.
Was den Politikern aber sehr weh tut und wo sie wirklich rumrennen wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen, ist wenn eine zählbare Menge an jungen Menschen plötzlich vollständig ausserhalb der "Lager" wählen, also plötzlich kleine Parteien wählen die ausserhalb des 5-Parteien-Koordinatensystems liegen.
Sucht euch eine solche Partei. Und geht wählen! Auch wenn eure Partei dabei nicht über 5 % kommt, glaubt mir die Politiker schaue da ganz gebannt und ängstlich drauf.
Nicht zur wahl gehen ändert überhauptnichts. Es bestätigt nur die etablierten Politiker in ihrer Meinung!!
Von den Parteien werden Nichtwähler nicht als das angesehen was sie sind : Protest. Sie werden hingenommen und sogar als demokratieverdrossen diffamiert.
Was den Politikern aber sehr weh tut und wo sie wirklich rumrennen wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen, ist wenn eine zählbare Menge an jungen Menschen plötzlich vollständig ausserhalb der "Lager" wählen, also plötzlich kleine Parteien wählen die ausserhalb des 5-Parteien-Koordinatensystems liegen.
Sucht euch eine solche Partei. Und geht wählen! Auch wenn eure Partei dabei nicht über 5 % kommt, glaubt mir die Politiker schaue da ganz gebannt und ängstlich drauf.
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kollimator
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Kleine methodische Überlegungen
1. Ein kleines Wehrmutströpfchen für alle die mit wissenschaftlichen Studien in irgendeine Richtung zu diesem Thema argumentieren: Es gibt bisher keine wissenschaftlichen Studien die valide die Theorie erschließen, daß Spiele mit gewaltvollem Inhalt zu Amokläufen führen. (Man braucht erstmal empirische Studien um überhaupt eine Theorie zu entwickeln - ansonsten handelt es sich dabei lediglich im Thesen, bestenfalls um Hypothesen.)
2. Ohne valide empirische Belege lassen sich keine Fakten korrelieren. D. h. einfach ausgedrückt: Wenn ganz viele Menschen gewaltvolle Spiele spielen und nicht Amok laufen ist das genauso wenig ein Beleg für irgendwas wie der Konsum von gewaltvollen Spielen von Amokläufern. Ersteres deutet aufgrund der Mennge an Untersuchungsobjekten (die vielen nicht amoklaufenden Gewlatspieler) lediglich eine Wahrscheinlichkeit an.
3. Für Überlegungen bezüglich des Einflusses von Spielen auf die Gewaltbereitschaft von Menschen sind Amokläufe aus wissenschaftlicher Sicht im Grunde ziemlich uninteressant (zumindest dann wenn man sich nicht spezifisch mit den Ursache-Wirkungs-Komplexen von Amokläufen auseinandersetzen will.)
Der Grund ist einfach. Amokläufe sind zum Glück solitäre Einzelverhaltensweisen. Interessanter sind Forschungen zu verbreiteterem antisolzialem Verhalten in Bezug zum Konsum von gewaltvollen Spielen (z. B. Verkehrsdelikte, Sachbeschädigung, Diebstahl, Nötigung, Körperverletzung)
Spielt weiter
1. Ein kleines Wehrmutströpfchen für alle die mit wissenschaftlichen Studien in irgendeine Richtung zu diesem Thema argumentieren: Es gibt bisher keine wissenschaftlichen Studien die valide die Theorie erschließen, daß Spiele mit gewaltvollem Inhalt zu Amokläufen führen. (Man braucht erstmal empirische Studien um überhaupt eine Theorie zu entwickeln - ansonsten handelt es sich dabei lediglich im Thesen, bestenfalls um Hypothesen.)
2. Ohne valide empirische Belege lassen sich keine Fakten korrelieren. D. h. einfach ausgedrückt: Wenn ganz viele Menschen gewaltvolle Spiele spielen und nicht Amok laufen ist das genauso wenig ein Beleg für irgendwas wie der Konsum von gewaltvollen Spielen von Amokläufern. Ersteres deutet aufgrund der Mennge an Untersuchungsobjekten (die vielen nicht amoklaufenden Gewlatspieler) lediglich eine Wahrscheinlichkeit an.
3. Für Überlegungen bezüglich des Einflusses von Spielen auf die Gewaltbereitschaft von Menschen sind Amokläufe aus wissenschaftlicher Sicht im Grunde ziemlich uninteressant (zumindest dann wenn man sich nicht spezifisch mit den Ursache-Wirkungs-Komplexen von Amokläufen auseinandersetzen will.)
Der Grund ist einfach. Amokläufe sind zum Glück solitäre Einzelverhaltensweisen. Interessanter sind Forschungen zu verbreiteterem antisolzialem Verhalten in Bezug zum Konsum von gewaltvollen Spielen (z. B. Verkehrsdelikte, Sachbeschädigung, Diebstahl, Nötigung, Körperverletzung)
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Null.
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Gerade gefunden auf spiegel.de:
Da blickt doch wenigstens schon eine Diskussionsbereitschaft zu Ursache und Wirkung durch und Fehler in der Argumentation werden aufgezeigt. Ist doch mal ein gutes Zeichen, schließlich ist der Spiegel ein Massenblatt.
[Man muss ja mal ein bisschen Optimismus verbreiten hier]
Übrigens handelt der Artikel davon, dass Tim K. 1000 Schuss Munition mit seinem Vater gekauft hat, nachdem er selbst als Minderjähriger abgewiesen wurde.
Eat this, Jugendschutz.
Laut SPIEGEL geht der psychiatrische Gutachter Reinmar du Bois davon aus, dass die Ego-Shooter-Spiele, mit denen sich Tim K. beschäftigte, Einfluss auf das spätere Tatgeschehen hatten. Du Bois teilt den Amoklauf in zwei Phasen ein. In einer ersten Phase habe Tim K. seine "Counter-Strike"-Erfahrungen in die Realität umgesetzt.
Seine spätere Flucht vor der Polizei und die Geiselnahme mit vorgehaltener Pistole gleicht dem Gutachter zufolge "dem Handlungsschema aus 'Far Cry 2'". Geiseln kann der Spieler in "Far Cry 2" allerdings nicht nehmen.
Am Ende, glaubt der Psychiater, könnte Tim wieder "in der Realität aufgetaucht" sein - und habe sich selbst getötet. Das Spiel "Far Cry 2" hatte Tim K. Weihnachten 2008 von seiner Mutter geschenkt bekommen. Das Spiel ist in Deutschland nicht für Jugendliche unter 18 Jahren freigegeben, Tim K. hätte es also nicht besitzen dürfen. Ein kausaler Zusammenhang zwischen der Nutzung von Computerspielen und Gewalttaten ist unter Wissenschaftlern nach wie vor umstritten. Unumstritten ist dagegen, dass sich potentielle Gewalttäter sehr häufig auch für gewalthaltige Formen der Unterhaltung interessieren.
Da blickt doch wenigstens schon eine Diskussionsbereitschaft zu Ursache und Wirkung durch und Fehler in der Argumentation werden aufgezeigt. Ist doch mal ein gutes Zeichen, schließlich ist der Spiegel ein Massenblatt.
[Man muss ja mal ein bisschen Optimismus verbreiten hier]
Übrigens handelt der Artikel davon, dass Tim K. 1000 Schuss Munition mit seinem Vater gekauft hat, nachdem er selbst als Minderjähriger abgewiesen wurde.
Eat this, Jugendschutz.
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Määäx67
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Schaut euch das mal an:
http://www.youtube.com/watch?v=gf81pPf5KWA&hl=de
Klingt zwar sehr nach Verschwörungstheorie, ist aber interessant anzuaschauen, wie sehr die Polizei in Winnenden versagt hat.
http://www.youtube.com/watch?v=gf81pPf5KWA&hl=de
Klingt zwar sehr nach Verschwörungstheorie, ist aber interessant anzuaschauen, wie sehr die Polizei in Winnenden versagt hat.
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k4oss
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Die schönen Künste sind leider nur ein Teilbereich der Kunst.Arkinos hat geschrieben:Wie kommst du darauf das ein Shooter Kunst ist ?Sarnar hat geschrieben:Ich hätte mal eine Frage: FPS sind doch genau genommen Kunst oder nicht? Und Kunst sowie Medien müssen doch jedem Bürger unzensiert etc. zur Verfügung stehen oder?(So in der Art hab ich das zumindest Verstanden) Wäre ein Verbot von Shootern dann nicht gesetzeswidrig? (Mal davon abgesehen, dass man doch dann auch Kriegsfilme etc. auch verbieten müsste?)
Wär super wenn mir jemand, der sich mit der Materie auskennt, eine pm schreiben könnte.
Grüße
Videospiele sind keine Kunst und selbst wenn einige Spiele durchaus diesen Anspruch haben und sich darum bemühen werden Shooter die sich auch nur ansatzweise an derzeitigen Shootern orientieren zurecht niemals Kunst sein.
Mal abgesehen von einigen, wenigen Außnahmen ist das einzige Genre das meiner Meinung nach überhaupt mal als Kunst angesehen werden könnte das RPG. Allerdings muss dafür auch noch viel getan werden um in Punkten wie Charakterentwicklung und co zu literarischen Vorbildern aufzuschließen. Aber immerhin haben gute RPGs zumindest den Anspruch a) eine Geschichte zu erzählen und b) die Entwicklung eines Charakters aufzuzeigen bzw erlebbar zu machen.
Versuch das mal in CS
Im Endeffekt ist Kunst doch alles, was aus einem kreativen Prozess hervorgeht. Also nicht auch CS?
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langhaariger bombenleger
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Es gibt viele Definitionen von Kunst und in vielen davon würden auch sämtliche Computerspiele fallen.Arkinos hat geschrieben:Wie kommst du darauf das ein Shooter Kunst ist ?Sarnar hat geschrieben:Ich hätte mal eine Frage: FPS sind doch genau genommen Kunst oder nicht? Und Kunst sowie Medien müssen doch jedem Bürger unzensiert etc. zur Verfügung stehen oder?(So in der Art hab ich das zumindest Verstanden) Wäre ein Verbot von Shootern dann nicht gesetzeswidrig? (Mal davon abgesehen, dass man doch dann auch Kriegsfilme etc. auch verbieten müsste?)
Wär super wenn mir jemand, der sich mit der Materie auskennt, eine pm schreiben könnte.
Grüße
Videospiele sind keine Kunst und selbst wenn einige Spiele durchaus diesen Anspruch haben und sich darum bemühen werden Shooter die sich auch nur ansatzweise an derzeitigen Shootern orientieren zurecht niemals Kunst sein.
Mal abgesehen von einigen, wenigen Außnahmen ist das einzige Genre das meiner Meinung nach überhaupt mal als Kunst angesehen werden könnte das RPG. Allerdings muss dafür auch noch viel getan werden um in Punkten wie Charakterentwicklung und co zu literarischen Vorbildern aufzuschließen. Aber immerhin haben gute RPGs zumindest den Anspruch a) eine Geschichte zu erzählen und b) die Entwicklung eines Charakters aufzuzeigen bzw erlebbar zu machen.
Versuch das mal in CS
Wenn du über Anspruch argumentieren willst, vergiss es, es gibt schon sehr viele als Kunst geltende Werke denen man gut und gerne den Anspruch abstreiten kann. Filme zum Beispiel, auch Saw5, gelten auch als Kunst.
Also musst du sich selber fragen, warum Egoshooter keine Kunst sein sollen und dich fragen warum Dragon Ball Kunst sein soll, aber Bioshock nicht.
Die Art der Herstellung von Computerspielen und die Wirkung auf die Konsumenten dieser Spiele lassen mir garkeinen Zweifel an der Wahrhaftigkeit von Computerspielen als Kunst.
Jede Kunstdefinition, die Computerspiele ausschließt, kann ich nur als ignorant ablehnen.
Ich fomulier es mal so: Hätteste du die geringste Ahnung vom Kunstbegriff, dann würdest du nicht so pauschal ausschließen das Egoshooter Kunst sind.
Kunst ist immer im Wandel und hat mit Computerspielen ein neues Gesicht bekommen.

