Der 4P-Kommentar: Hier steht kein Kommentar
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- Billie?
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Ich lasse mich hier mal aus, auch wenn das vielleicht nicht das ist, worauf man hier hinaus möchte.
Wieso zur Hölle sind sogennante Amokläufe überhaupt ein Thema?
Wie viele Menschen sind bis heute an einem dieser Amokläufe gestorben. Ich weiß es nicht. 100-200? Weltweit, versteht sich. Die Bundeswehr hat in einem Augenblick ca. 100 Menschen in einem für unser Land unrelevanten Auftrag getötet. Autounfälle raffen jährlich tausende dahin. Krebs und Krankheit sind die topkiller nr.1.
Aber Amokläufe? Um ehrlich zu sein, es ist ein nichtiges, wintziges Problem. Es kommt nicht häufig vor, es gibt wenig Opfer - im Vergleich zu anderen "Katastropfen". Gewissen Risiken gehören zum Leben eben dazu und haben die Menschen dazu geformt, was sie ist. Durch diese nicht adäquate Aufmerksamkeit zu diesen Tragödien geben wir ausgegrenzten, psychisch labilen Jugendlichen eine Sprungchance aus der Bedeutungslosigkeit.
Wieso zur Hölle sind sogennante Amokläufe überhaupt ein Thema?
Wie viele Menschen sind bis heute an einem dieser Amokläufe gestorben. Ich weiß es nicht. 100-200? Weltweit, versteht sich. Die Bundeswehr hat in einem Augenblick ca. 100 Menschen in einem für unser Land unrelevanten Auftrag getötet. Autounfälle raffen jährlich tausende dahin. Krebs und Krankheit sind die topkiller nr.1.
Aber Amokläufe? Um ehrlich zu sein, es ist ein nichtiges, wintziges Problem. Es kommt nicht häufig vor, es gibt wenig Opfer - im Vergleich zu anderen "Katastropfen". Gewissen Risiken gehören zum Leben eben dazu und haben die Menschen dazu geformt, was sie ist. Durch diese nicht adäquate Aufmerksamkeit zu diesen Tragödien geben wir ausgegrenzten, psychisch labilen Jugendlichen eine Sprungchance aus der Bedeutungslosigkeit.
- Bedlam
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Es gibt keine Institution, die irgendetwas offiziell als Kunst anerkennt oder eben nicht.Tony hat geschrieben:video- und computerspiele sind in deutschland in allen genres nicht als kunst anerkannt.Sarnar hat geschrieben:Ich hätte mal eine Frage: FPS sind doch genau genommen Kunst oder nicht? Und Kunst sowie Medien müssen doch jedem Bürger unzensiert etc. zur Verfügung stehen oder?(So in der Art hab ich das zumindest Verstanden) Wäre ein Verbot von Shootern dann nicht gesetzeswidrig? (Mal davon abgesehen, dass man doch dann auch Kriegsfilme etc. auch verbieten müsste?)
Wär super wenn mir jemand, der sich mit der Materie auskennt, eine pm schreiben könnte.
Grüße
Es gibt aber wohl die offizielle Bezeichnung "Kulturgut" welche den künstlerischen Aspekt beinhaltet (siehe Begründung). Und als das sind Videospiele mittlerweile offiziell anerkannt: http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeu ... 52,00.html
"Zur Begründung hieß es, die Branche sei Auftraggeber für Künstler unterschiedlichster Sparten wie Designer, Drehbuchautoren bis hin zu Komponisten."
- IxAxUx
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"Wir waren uns in der Redaktion einig, dass wir nicht darüber berichten werden." Naja, ihr habt zwar nicht direkt über den Amoklauf geschrieben, aber so ganz verkneifen konntet ihr euch einen Seitenhieb auf das Geschehene aber dann doch nicht. Immerhin kam am Tag des Amoklauf ein 4P-Kommentar mit dem fast schon skandalösen Titel "Die Frage der wertvollen Gewalt " online und in dessen Einleitung wurde ein Bezug zu vorhergegangenen und eben diesen einen speziellen Amoklauf genommen. Ich bleibe auch der Meinung, dass das herausbringen dieses Kommentars unmoralisch war.
Aber abgesehen davon, ist der jetzige Kommentar sehr gut gelungen und ich kann inhaltlich allen Aspekten nur zustimmen. Bisher der beste 4P-Kommentar.
Aber abgesehen davon, ist der jetzige Kommentar sehr gut gelungen und ich kann inhaltlich allen Aspekten nur zustimmen. Bisher der beste 4P-Kommentar.
Ich finde die Vergleiche sehr angebracht und gar nicht weit hergeholt.Lege Artis hat geschrieben:Also die Kernaussage des Kommentars ist verständlich, aber die Vergleiche die ihr bringt( Lifestyle Magazin/Arzt) sind dämlich...
- Pyoro-2
- Beiträge: 28311
- Registriert: 07.11.2008 17:54
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Mh, irgendwas stört mich an dem Kommentar. Wahrscheinlich, weil das, was da steht, mMn so selbstverständlich wie das Amen in der Kirche ist und ich den Kommentar damit für so überflüssig wie ...wie irgendwelche ziemlich überflüssigen Dinge eben halte.
Irgendwie fehlt da ein springender Punkt, eine Klimax, wenigstens eine etwas steilere These als das, was eh jedem vernünftigen Menschen einleuchten sollte.
Nichts für ungut, aber hätte man sich imo sparen können. Daraus ergibt sich nichts, was nicht schon tausende Male durchgekaut wurde; naja, abgesehen von 1 Minute Unterhaltung
Nichts für ungut, aber hätte man sich imo sparen können. Daraus ergibt sich nichts, was nicht schon tausende Male durchgekaut wurde; naja, abgesehen von 1 Minute Unterhaltung
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ShaneRR
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- Registriert: 02.09.2007 12:08
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Ich würde nicht sagen, daß es ohne Konsequenzen bleibt.
Nach etlichen Jahres ist die CDU/CSU für mich unwählbar geworden.
Ich fand es ebenfalls erschreckend wie sehr die Politiker die Bevölkerung gezielt angelogen haben. Ob das Unwissen oder Absicht war ist mir dabei egal. Ich kann doch keine Partei wählen die es hinnimmt wenn man Computerspieler mit Kinderschändern vergleicht.
Und das ist nur ein Thema, bei dem ich persönlich beurteilen kann was die Herren in Berlin einem erzählen. Was ist mit den duzenden von Themen mit denen man sich nicht auskennt? Da tun sich Abgründe auf, da mag man gar nicht daran denken.
Also ganz kurz: keine CDU wählen, das reicht als Reaktion.
Nach etlichen Jahres ist die CDU/CSU für mich unwählbar geworden.
Ich fand es ebenfalls erschreckend wie sehr die Politiker die Bevölkerung gezielt angelogen haben. Ob das Unwissen oder Absicht war ist mir dabei egal. Ich kann doch keine Partei wählen die es hinnimmt wenn man Computerspieler mit Kinderschändern vergleicht.
Und das ist nur ein Thema, bei dem ich persönlich beurteilen kann was die Herren in Berlin einem erzählen. Was ist mit den duzenden von Themen mit denen man sich nicht auskennt? Da tun sich Abgründe auf, da mag man gar nicht daran denken.
Also ganz kurz: keine CDU wählen, das reicht als Reaktion.
- Bedlam
- Beiträge: 1675
- Registriert: 20.05.2008 20:34
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Nochmal ein Aspekt, über den viel zu wenig diskutiert wird: Die Eltern haben also gewusst, dass ihr Sohn in psychatrischer Behandlung ist. (anfangs haben sie das btw noch bestritten und meinten ihr Sohn sei evtl. ohne ihr Wissen in die Behandlung gegangen)
TROTZDEM ließen sie ihn am Schießstand ballern!
TROTZDEM kauften sie ihrem minderjährigen Sohn viele Gewalt-beinhaltende Videospiele, die erst ab 18 freigegeben sind! (geht aus den Akten der Staatsanwaltschaft hervor)
Dazu kommt die verantwortungslose Aufbewahrung der Tatwaffe.
Die Eltern von Tim K. sind hier meiner Meinung nach mitverantwortlich für diese Tragödie. Die Staatanwaltschaft prüft auch gerade, ob sie Anklage gegen den Vater erheben wird.
TROTZDEM ließen sie ihn am Schießstand ballern!
TROTZDEM kauften sie ihrem minderjährigen Sohn viele Gewalt-beinhaltende Videospiele, die erst ab 18 freigegeben sind! (geht aus den Akten der Staatsanwaltschaft hervor)
Dazu kommt die verantwortungslose Aufbewahrung der Tatwaffe.
Die Eltern von Tim K. sind hier meiner Meinung nach mitverantwortlich für diese Tragödie. Die Staatanwaltschaft prüft auch gerade, ob sie Anklage gegen den Vater erheben wird.
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robhappy21
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- Registriert: 15.04.2006 01:19
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Da sprciht mal einer wahre Worte.Billie_the_man hat geschrieben:Ich lasse mich hier mal aus, auch wenn das vielleicht nicht das ist, worauf man hier hinaus möchte.
Wieso zur Hölle sind sogennante Amokläufe überhaupt ein Thema?
Wie viele Menschen sind bis heute an einem dieser Amokläufe gestorben. Ich weiß es nicht. 100-200? Weltweit, versteht sich. Die Bundeswehr hat in einem Augenblick ca. 100 Menschen in einem für unser Land unrelevanten Auftrag getötet. Autounfälle raffen jährlich tausende dahin. Krebs und Krankheit sind die topkiller nr.1.
Aber Amokläufe? Um ehrlich zu sein, es ist ein nichtiges, wintziges Problem. Es kommt nicht häufig vor, es gibt wenig Opfer - im Vergleich zu anderen "Katastropfen". Gewissen Risiken gehören zum Leben eben dazu und haben die Menschen dazu geformt, was sie ist. Durch diese nicht adäquate Aufmerksamkeit zu diesen Tragödien geben wir ausgegrenzten, psychisch labilen Jugendlichen eine Sprungchance aus der Bedeutungslosigkeit.
- ShinmenTakezo
- Beiträge: 5320
- Registriert: 29.07.2004 23:04
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bei der killerspiel-debatte is eher das problem dass anstatt nach einer lösung nur nach einem sündenbock gesucht wird und der sündenbock ist unser hobby bzw der inhalt dieses online spiele magazins deshalb wird hierzu auch ein kommentar geschriebenrobhappy21 hat geschrieben:Da sprciht mal einer wahre Worte.Billie_the_man hat geschrieben:Ich lasse mich hier mal aus, auch wenn das vielleicht nicht das ist, worauf man hier hinaus möchte.
Wieso zur Hölle sind sogennante Amokläufe überhaupt ein Thema?
Wie viele Menschen sind bis heute an einem dieser Amokläufe gestorben. Ich weiß es nicht. 100-200? Weltweit, versteht sich. Die Bundeswehr hat in einem Augenblick ca. 100 Menschen in einem für unser Land unrelevanten Auftrag getötet. Autounfälle raffen jährlich tausende dahin. Krebs und Krankheit sind die topkiller nr.1.
Aber Amokläufe? Um ehrlich zu sein, es ist ein nichtiges, wintziges Problem. Es kommt nicht häufig vor, es gibt wenig Opfer - im Vergleich zu anderen "Katastropfen". Gewissen Risiken gehören zum Leben eben dazu und haben die Menschen dazu geformt, was sie ist. Durch diese nicht adäquate Aufmerksamkeit zu diesen Tragödien geben wir ausgegrenzten, psychisch labilen Jugendlichen eine Sprungchance aus der Bedeutungslosigkeit.
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anigunner
- Beiträge: 1276
- Registriert: 05.08.2002 13:01
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Mal ehrlich, wer erwartet denn noch etwas brauchbares von der Politik? Wenn ich mir die letzten Jahre so ankucke dann kriege ich nur noch das kalte Krausen. Es ist mittlerweile 365 Tage Wahlkampf, und alles was die interessiert ist der eigene Machterhalt. Mutige Reformen? Eingestehen eigener Fehler? Ein Konzept für die Gesellschaft? Alles Fehlanzeige. Man windet sich durch, passt sich den Gegebenheiten an.
Da liegt eine Frau Merkel an der Spitze der Beliebheit, obwohl sie die letzten Jahre kaum Stellung bezogen hat und mehr durch Schweigen geglänzt hat. Da wird tagelang über eine völlig unwichtige "Dienstwagenaffäre" rumgemacht, während eine tiefgreifende Krise durch das Land fegt. Da nimmt man alles zu Ableckung was geht, auch diese Amokfälle. Ändern tut sich daran gar nichts. Außer Polemik und Aktionismus kann man da nichts erwarten. Internetsperre anyone? Kostet nichts, und man kann dem Volk vorgaukeln das was passiert. Wir sperren das "böse" Internet aus.
Ich habs neulich auf dem Marktplatz erlebt, an einem Stand der Piratenpartei. Da standen doch echt ein paar Renter, die die Leute dort angebrüllt haben das sie Kinderpornos gutheißen würden. Nur weil Sie gegen die Internetsperre sind. Das kommt auch aus der Politik, diese hirnlose Verbindung. Politik ala Bush. Mit uns, oder gegen uns. Und jeder der Kritik übt, der ist ein nicht patrio, ähm, der kuckt auch Kinderpornos.
Was soll man von solchen Leuten denn erwarten, die dem ganzen Mist so auf dem Leim gehen? Wenn man denen sagt Computerspiele machen Akokläufer, dann fressen die das so. Wer fragt da bitte nach? Ich meine es gibt zig Studien, die darlegen das dem nicht so ist, aber das interessiert keinen. Lieber sucht man die Gründe in den Medien, als sich selbst man an die Nase zu fassen. Überfüllte Klasse, junge Menschen die immer noch ohne Abschluss von der Schule gehen, fehlgeschlagene Integration von Ausländern, fehlgeschlagende Erziehung seitens der Eltern und und und. Es gibt so viele Dinge die einen jungen Menschen zum Amokläufer werden lassen, aber davon hört man gar nichts. Kostet ja alles Geld, und wer von den Politikern hat den Mumm den Leuten zu sagen ihr seid auch selbst mit dran Schuld?
Man kann es den Leuten nicht verübeln das sie politikverdrossen sind. Ich meine wenn ich mir diesen ganzen Mist jeden Tag ankucken muss, dann kiege ich auch Bluthochdruck. Ich hoffe das nach den Wahlen sich wenigtens ein bisschen was ändern, und das mehr Parteien auch mal etwas mehr Bewegung bedeutet. Ich würde man gerne wieder eine Politik für Deutschland sehen, nicht für den eigenen Arsch oder die Partei. Oder einfach damit der andere Arsch von der anderen Partei dumm darsteht.
Daher, wenn der nächste Amoklauf kommt (und der wird kommen... versprochen) dann geht das ganze Theater wieder los. Aber ändern wird sich nichts. Irgendwie ist das doch echt ne Ohrfeige für die ganzen Hinterbliebenen der Opfer.
Da liegt eine Frau Merkel an der Spitze der Beliebheit, obwohl sie die letzten Jahre kaum Stellung bezogen hat und mehr durch Schweigen geglänzt hat. Da wird tagelang über eine völlig unwichtige "Dienstwagenaffäre" rumgemacht, während eine tiefgreifende Krise durch das Land fegt. Da nimmt man alles zu Ableckung was geht, auch diese Amokfälle. Ändern tut sich daran gar nichts. Außer Polemik und Aktionismus kann man da nichts erwarten. Internetsperre anyone? Kostet nichts, und man kann dem Volk vorgaukeln das was passiert. Wir sperren das "böse" Internet aus.
Ich habs neulich auf dem Marktplatz erlebt, an einem Stand der Piratenpartei. Da standen doch echt ein paar Renter, die die Leute dort angebrüllt haben das sie Kinderpornos gutheißen würden. Nur weil Sie gegen die Internetsperre sind. Das kommt auch aus der Politik, diese hirnlose Verbindung. Politik ala Bush. Mit uns, oder gegen uns. Und jeder der Kritik übt, der ist ein nicht patrio, ähm, der kuckt auch Kinderpornos.
Was soll man von solchen Leuten denn erwarten, die dem ganzen Mist so auf dem Leim gehen? Wenn man denen sagt Computerspiele machen Akokläufer, dann fressen die das so. Wer fragt da bitte nach? Ich meine es gibt zig Studien, die darlegen das dem nicht so ist, aber das interessiert keinen. Lieber sucht man die Gründe in den Medien, als sich selbst man an die Nase zu fassen. Überfüllte Klasse, junge Menschen die immer noch ohne Abschluss von der Schule gehen, fehlgeschlagene Integration von Ausländern, fehlgeschlagende Erziehung seitens der Eltern und und und. Es gibt so viele Dinge die einen jungen Menschen zum Amokläufer werden lassen, aber davon hört man gar nichts. Kostet ja alles Geld, und wer von den Politikern hat den Mumm den Leuten zu sagen ihr seid auch selbst mit dran Schuld?
Man kann es den Leuten nicht verübeln das sie politikverdrossen sind. Ich meine wenn ich mir diesen ganzen Mist jeden Tag ankucken muss, dann kiege ich auch Bluthochdruck. Ich hoffe das nach den Wahlen sich wenigtens ein bisschen was ändern, und das mehr Parteien auch mal etwas mehr Bewegung bedeutet. Ich würde man gerne wieder eine Politik für Deutschland sehen, nicht für den eigenen Arsch oder die Partei. Oder einfach damit der andere Arsch von der anderen Partei dumm darsteht.
Daher, wenn der nächste Amoklauf kommt (und der wird kommen... versprochen) dann geht das ganze Theater wieder los. Aber ändern wird sich nichts. Irgendwie ist das doch echt ne Ohrfeige für die ganzen Hinterbliebenen der Opfer.
- IxAxUx
- Beiträge: 420
- Registriert: 07.01.2009 23:02
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Ich finde den Kommentar gerade deswegen so gut, weil er relativ nüchtern geschrieben ist. Anders als die meisten (?) 4Players-User mag ich die Kommentare von Jörg überhaupt nicht. Sie erwecken bei mir den Eindruck, dass versucht wird künstlich eine Streitdisskussion zu entfachen. Sie sind teilweise skandalös, provozierend und beinhalten oftmals ein Übermaß an Sarkasmus und Ironiem usw.. Der jetzige Kommentar ist fast genau das Gegenteil und eine willkommene Erfrischung. Ein Kommentar, der der Community ein (durchaus bekanntes) Problem aufzeigt und kein Kommentar, nach dem eine übertrieben heftige Diskussionsrunde im Forum geführt wird.Pyoro-2 hat geschrieben:Mh, irgendwas stört mich an dem Kommentar. Wahrscheinlich, weil das, was da steht, mMn so selbstverständlich wie das Amen in der Kirche ist und ich den Kommentar damit für so überflüssig wie ...wie irgendwelche ziemlich überflüssigen Dinge eben halte.Irgendwie fehlt da ein springender Punkt, eine Klimax, wenigstens eine etwas steilere These als das, was eh jedem vernünftigen Menschen einleuchten sollte.
Nichts für ungut, aber hätte man sich imo sparen können. Daraus ergibt sich nichts, was nicht schon tausende Male durchgekaut wurde; naja, abgesehen von 1 Minute Unterhaltung
Das sehe ich komplett anders. Nach dieser Logik dürften in den Nachrichten und Talkshows nur noch Themen behandelt werden, die zu den Top-Ten der Rubrik "Tote Menschen" gehören. Keiner, auch nicht die Politiker, bestreiten, dass die Anzahl der Toten durch einen Amoklauf niedriger ist, als die Anzahl der Toten in einem Krieg. Aber die Frage ist: Darf ein Thema nur Bedeutung erlangen, wenn viele Opfer vorhanden sind? Wohl kaum! Das einzige, was man in den Nachrichten noch hören/sehen würde wären Themen über Aids und Krebs und Herzinfakt und Autounfälle (wobei bei einem einzigen Autounfall meist weniger Menschen sterben, als bei einem Amoklauf, nur die Gesamtanzahl an Autounfälle ergibt eine wirklich hohe Opferzahl).Billie_the_man hat geschrieben:Ich lasse mich hier mal aus, auch wenn das vielleicht nicht das ist, worauf man hier hinaus möchte.
Wieso zur Hölle sind sogennante Amokläufe überhaupt ein Thema?
Wie viele Menschen sind bis heute an einem dieser Amokläufe gestorben. Ich weiß es nicht. 100-200? Weltweit, versteht sich. Die Bundeswehr hat in einem Augenblick ca. 100 Menschen in einem für unser Land unrelevanten Auftrag getötet. Autounfälle raffen jährlich tausende dahin. Krebs und Krankheit sind die topkiller nr.1.
Aber Amokläufe? Um ehrlich zu sein, es ist ein nichtiges, wintziges Problem. Es kommt nicht häufig vor, es gibt wenig Opfer - im Vergleich zu anderen "Katastropfen". Gewissen Risiken gehören zum Leben eben dazu und haben die Menschen dazu geformt, was sie ist. Durch diese nicht adäquate Aufmerksamkeit zu diesen Tragödien geben wir ausgegrenzten, psychisch labilen Jugendlichen eine Sprungchance aus der Bedeutungslosigkeit.
Deine Rechung von 100-200 Amoklauf-Opfern weltweit sind übrigends sowas von unrealistisch und wahrscheinlich hundertfach bis tausendfach unter der eigentlichen "Opferzahl-Marke", dass ich einfach nur den Kopf schütteln kann. Ich glaube, du unterschätz das Thema viel zu sehr.
Soweit ich es aus "Expertenkreisen" vernommen habe, hat G. Schröder mit seiner Agenda 2010 und den Hartz-Reformen alles richtig gemacht. Sie trafen den Bürger zwar sehr hart, waren aber für die Zukunft des Landes notwendig. Doch was hatte Schröder von seiner mutigen Politik? Nichts! Er wurde abgewählt und sein negatives Hartz-Image hängt ihn bis heute nach. Die anderen Politiker haben nur eines daraus lernen können: In schwierigen Situationen bloß nichts riskieren.anigunner hat geschrieben:Mutige Reformen? Eingestehen eigener Fehler? Ein Konzept für die Gesellschaft? Alles Fehlanzeige. Man windet sich durch, passt sich den Gegebenheiten an.
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hanzelklick
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- madBoast
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Wunderschön geschribener Kommentar. Trifft ziemlich genau meine Meinung zu diesem Thema.
Zum Glück ist es in der Schweiz noch nicht _so_ schlimm, aber gewisse Politiker wollen auch bei uns immer wieder falsche Ansätze vom "Grossen Nachbarn" abschreiben.
Bleibt zu hoffen, dass vielleicht in nicht all zu ferner Zukunft, endlich mal wieder Sachlich über das Netz "an sich" diskutiert werden kann. Weil neben Killerspiele gibts ja auch noch das schöne rote Stopschild, Bundestrojaner, seltsame Urheberrechte, böse Filesharer und Songtextabschreiber (die sind sowieso die ganz gemeinen...).
Zum Glück ist es in der Schweiz noch nicht _so_ schlimm, aber gewisse Politiker wollen auch bei uns immer wieder falsche Ansätze vom "Grossen Nachbarn" abschreiben.
Bleibt zu hoffen, dass vielleicht in nicht all zu ferner Zukunft, endlich mal wieder Sachlich über das Netz "an sich" diskutiert werden kann. Weil neben Killerspiele gibts ja auch noch das schöne rote Stopschild, Bundestrojaner, seltsame Urheberrechte, böse Filesharer und Songtextabschreiber (die sind sowieso die ganz gemeinen...).
- Pyoro-2
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Verständlich Position und manchmal ist das sicherlich auch angebracht, aber das was in dem Kommentar so steht wurde anderenorts schon unzählige Male direkt nach Erfurt (lang lang ist's her...) geschrieben und naja, ob das "minus alles brisante" jetzt unbedingt nochmal geschrieben werden musste; ich denke halt nicht.IxAxUx hat geschrieben: Ich finde den Kommentar gerade deswegen so gut, weil er relativ nüchtern geschrieben ist. Anders als die meisten (?) 4Players-User mag ich die Kommentare von Jörg überhaupt nicht. Sie erwecken bei mir den Eindruck, dass versucht wird künstlich eine Streitdisskussion zu entfachen. Sie sind teilweise skandalös, provozierend und beinhalten oftmals ein Übermaß an Sarkasmus und Ironiem usw.. Der jetzige Kommentar ist fast genau das Gegenteil und eine willkommene Erfrischung. Ein Kommentar, der der Community ein (durchaus bekanntes) Problem aufzeigt und kein Kommentar, nach dem eine übertrieben heftige Diskussionsrunde im Forum geführt wird.
Fühlt sich irgendwie an wie 3 Cheeseburger, die ich schnell nach'm langen Tag an der UBahn Station mitnehm; schmeckt eigentlich, satt bin ich auch - kurz jedenfalls, aber irgendwie ist's halt nicht das wahre
- alex9k
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