USK: Florin fordert Abschaffung

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Bigproofe86
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Beitrag von Bigproofe86 »

Natanji hat geschrieben:Ihr habt scheinbar alle nicht verstanden, warum das der Mann sagt.

Vielleicht habt ihr einfach PEGI nicht verstanden. Bei PEGI sagt der Hersteller einfach selber, welche Einstufung sein Spiel erhlt. Natürlich können Publisher dadurch besser planen, weil sie einfach komplett selbst entscheiden können.

Das, was hier gefordert wird, dass sich Leute tatsächlich mit den Spielen befassen und diese testen und basierend darauf Alterseinstufung machen, das macht nur die USK!!!

Und die USK macht hierzulande einen sehr guten Job. Ohne USK wären viele Titel hierzulande nicht als "ab 18" eingestuft, sondern indiziert worden.

Die "Zensur" macht der Mann letzlich auch nur selbst! ER, nicht die USK! Was er der USK vorwirft ist also wirklich albern! Es funktioniert so: die USK sagt einfach nur, was für eine Alterseinstufung es gäbe. Wenn jetzt der Publisher damit nicht einverstanden ist, weil er sein Spiel eben nun mal auch an 16-Jährige oder 12-Jährige verkaufen können will - nun, dann verändert der Entwickler selbst das Spiel. Auf Drängen des Publishers (!!!), also von EA in diesem Fall.

Von Zensur zu sprechen ist einfach nur lächerlich. Es wird hier von staatlicher Seite absolut nichts verboten. Das einzige was geschieht ist, dass manche Titel nicht für kindern zugänglich oder im Laden sichtbar sind. Gears of War kriegst du unter der Ladentheke aber problemlos in jedem Saturn (!).

Das einzige, was "zensiert" wird, sind gewaltverherrlichende Spiele wie Manhunt, die aufgrund geltender Gesetze verboten werden. Ein kleines Übel, wenn man bedenkt was durch dieses klare Gesetz alles an Nazipropaganda vom Markt bleibt.
Das ist nicht ganz richtig:
Denn nachdem die Spiele vom Hersteller (Wahrheitskodex) getestet wurden werden sie zusätzlich noch von der unabhängigen NICAM (im Auftrag von ISFE) geprüft bzw kontrolliert. Und das es in anderen Ländern (mit PEGI) auch nicht mehr Amokläufe gibt spricht wohl auch für sich.

Wie ja schon gesagt wurde, ist die ganze Zensiererei von Videospielen eine Krass absurde Erfindung unwissender Politiker. Klar we3nn man sich mit der Materie nie befasst hat ist es schon heftig wenn man sieht wie Leute vorm PC bzw Konsole Menschen niedermähen, jedoch sollte man sich bewusst sein dass das virtuell ist und eben NICHT Real.

Meiner Meinung hat dieser Mann absolut recht und ich stehe voll und ganz hinter Ihm, nur wir deutschen währen uns halt nicht darum können die sowas mit uns machen.

Macht ein Termin für ne Massen Demonstration in allen größeren Stätten fest und es wird sich langsam was ändern, aber kaum einer wird mitmachen, das ist fakt.

Da Videospiele einer meiner Hobbys ist wäre ich sofort gewillt etwas dagegen zu unternehmen, nur müssten sich Sympatisanten halt zusammen tun.

Organisiert was, ich bin Dabei!!!
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artmanphil
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Beitrag von artmanphil »

An dieser Stelle möchte ich einmal ansprechen, wofür USK steht:

Unterhaltungssoftware-SELBSTkontrolle.

Und wer kontrolliert, sind momentan nicht wir User selbst. Es lag schon immer in der Natur der Deutschen, Zensur und verkrampfte Kontrollorgien zu veranstalten, siehe ehemalige Institutionen wie StaSi und GeStaPo. In keinem anderen Land der Welt habe ich je so oft von "neugierigen Nachbarn" gehört, die versuchen, die Leben ihrer Mitmenschen zu durchleuchten und zu regulieren. Die USK ist genau dieser Nachbar, den unser Spielverhalten nichts angeht, solange es nicht verfassungswidrig ist.
fickteuch
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Beitrag von fickteuch »

Dass die Spielehersteller selber zensieren stimmt schon. Allerdings werden sie durch die Ökonomie dazu gezwungen, sollten sie keine ab18-Freigabe enthalten. Und genau das ist ja der Punkt:

Jugendliche bekommen immer die Spiele, die für sie bestimmt sind. Das regelt die Usk hier sehr gut und man kann ihnen auch nicht unterstellen, sie hätten keine Erfahrung mit Spielen

Erwachsene bekommen aber nicht immer das, was für sie bestimmt ist und das ist das eigentlich Widersprüchliche an der Jugendschutzorganisation USK.
Wenn Spiele für Erwachsene sind, bekommen sie nicht automatisch ab18, nööö, sie bekommen unter Umständen gar kein Kennzeichen, werden von der BpjM mit aller Wahrscheinlichkeit indiziert und das dann auch noch mit ganz anderen Maßstäben als bei Filmen.

Klar, ich kann als Erwachsener Titel auf dem Index A im Inland trotzdem erwerben, aber da der Publisher so erhebliche Verluste macht, zensiert er eben oftmals. Und wenn ich Pech hab, bekomm ich das Spiel uncut nur in einer anderen Sprache. Wenn ich diese nicht verstehe, hab ich halt verschissen, v.a. bei Rollenspielen mit viel Text und Sprache.

Ich hätte absolut nichts dagegen, wenn Spiele, die offen zur Volksverhetzung aufrufen oder ohne Differenzierung Folter befürworten (z.B. Grenzfall: Spiel Manhunt) verboten werden, aber solange die Usk wegen ein paar Blutspritzern oder Splatterelementen die Spiele wegen der Gesetzeslage nicht einfach ab 18 freigeben kann, ist und bleibt die Usk trotz des guten Ansatzes die Spiele für den Jugendschutz zu prüfen, ein WITZ!!!
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Beam02
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Beitrag von Beam02 »

Über den Kriterienkatalog der USK kann man sicherlich streiten, ohne Frage.
Aber ein Empfehlungssystem wie PEGI ist eben nach deutschem Recht nicht möglich, da unser Jugendschutzgesetz eine verbindliche Altersfreigabe vorschreibt.
Und wie ich bereits gesagt habe, ihr möchtet wirklich nicht die Alternative haben, die von der Politik angedacht wird. Mit der Einstufung durch die USK fahren wir da wirklich noch gut, auch wenn die ein oder andere Entscheidung vielleicht mal nicht gleich verständlich ist.
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Weavel[GER]
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Beitrag von Weavel[GER] »

beam 02 hat geschrieben:Außerdem sind die Tester bei der USK selber ambitionierte Spieler, und auch Herr Hilse als ständiger Vertreter der OLJB (Oberste Landesjugendbehörden) ist ein sehr fähiger und sympathischer Mann, der in seinem Leben wohl schon mehr Videospiele gesehen hat, als wir alle zusammen.
Das stellt auch niemand ich Frage. Gegen die USK Leute an sich habe ich nichts (und warscheinlich ein Großteil der Spieler selbst auch nicht, vorrausgesetzt sie wissen wie der hiesige Jugenschutzapparat funktioniert). Nichts würde mir ferner liegen als der USK Fachtkompetenz abzusprechen, aber der senile Politikerhaufen dahinter weiss nunmal fast garnichts von der Materie und regiert über die Köpfe der Spieler und USK hinweg.
beam 02 hat geschrieben: ....mit eurer Forderung die USK abzuschaffen steht ihr übrigens auf genau der selben Seite wie der große Teil der wetternden Politiker.
Den Politikern wäre es am Liebsten die jungen Leute würden sich eine Holzeisenbahn und Plastiksoldaten zu Weihnachten wünschen. Ergo wäre ein komplettes Verbot von solchem "Unfug" in deren Interesse. "Wir" wollen den Jugendschutz auch nicht abschaffen, sondern nur ein System einführen dass sich International bewährt hat und wegen dessen man nicht in anderen Ländern ausgelacht wird. (Es ist tatsächlich schon vorgekommen dass ich in Onlinespielen mit Amerikanern, Italienern oder Franzosen stundenlange Dialoge über den deutschen Jugenschutz geführt habe. Die Reaktionen waren fast immer eine Mischung aus Unverständnis, Schadenfreude und Mitleid)
beam 02 hat geschrieben: Erteilt jetzt die USK keine Einstufung, hat der Publisher nur die Wahl eine Indizierung hinzunehmen (aus wirtschaftlichen Gründen nicht sinnvoll) oder das Spiel eben zu entschärfen, um doch noch eine Freigabe zu erhalten. Die sogenannten "Zensuren" sind also überhaupt keine, der Hersteller nimmt die Veränderungen eben vor, um sein Produkt öffentlich bewerben und verkaufen zu dürfen. Weil jede neue Prüfung aber wieder kostenpflichtig ist, bearbeiten viele Publisher ihre Versionen für den deutschen Markt schon im Voraus. Einige Spiele, die hier in stark verstümmelter Form erschienen sind, hätten also auch bequem mit einem 18er-Rating durchkommen können (siehe z.B. F.E.A.R 2), aber den Vorwurf kann man nur den Publishern machen.
Und genau hier liegt meiner Meinung nach das Problem:
Wenn die USK jetzt sagt "Schneidet oder ihr bekommt hier keinen Fuß auf den Boden" dann ist das auch nicht besser als würde die USK selbst zensieren. Das Ergebnis wäre jedenfalls das selbe -> Der Unterschied ist reine Formsache. Der Konsument kriegt davon in der Regel nichts mit, dem ist es egal ob EA selbst oder USK-Mitarbeiter Mustermann die Schere angesetzt hat...
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monotony
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Beitrag von monotony »

Silver hat geschrieben:Ich wäre für demo's.... Aber es wird ja eh nicht passieren. :(


Allerdings verstehe ich nicht warum wir deutschen ne extra wurst kriegen? Warum nicht einfach die Standart einstufung akzeptieren...?
weil die deutschen nunmal die besseren menschen sind.
t0XiC [Ger]
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Beitrag von t0XiC [Ger] »

USK ist schon gut, um sich zu orientieren, ab wie viel jahren das medium geeignet ist. LEIDER hallten sich kaum welche eltern daran. kenne viele leute, die ihren kindern spiele ab 18 geben und ihnen das sogar wissentlich egal ist. die USK sollte aber KEINE medien ab 18 zensieren. dass ist nicht richtig. aber solange es eltern so handhaben, muss man es auch akzeptieren, dass AB 18 TITEL und AB 16 TITEL auf eine theoretische altersfreigabe ab 12 geschnitten oder sogar ganz verboten werden.
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Beam02
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Beitrag von Beam02 »

Weavel[GER] hat geschrieben: Und genau hier liegt meiner Meinung nach das Problem:
Wenn die USK jetzt sagt "Schneidet oder ihr bekommt hier keinen Fuß auf den Boden" dann ist das auch nicht besser als würde die USK selbst zensieren. Das Ergebnis wäre jedenfalls das selbe -> Der Unterschied ist reine Formsache. Der Konsument kriegt davon in der Regel nichts mit, dem ist es egal ob EA selbst oder USK-Mitarbeiter Mustermann die Schere angesetzt hat...
Man muss dabei aber bedenken, dass die USK immer einem enormen Druck ausgesetzt ist. Es ist ja nichts neues, dass von Seiten der Politik offen die Abschaffung der USK gefordert wird.
Und da man dort nicht ständig mit diesen Vorwürfen konfrontiert werden und den Fortbestand der Einrichtung nicht gefährden will, wird bei der Bewertung oft auch besonders sensibel reagiert. Und selbst dann muss sich Herr Hilse noch ständig von selbsternannten Experten aus der Politik anhören, dass die USK zu lasch wäre und menschenverachtenden und gewaltverherrlichenden Spielen ohne weiteres eine Freigabe erteilen würde.
Also da herrscht schon ein enormer Druck von allen Seiten. Ich möchte da wirklich nicht arbeiten, und ich kann mir auch gut vorstellen, dass die meisten USK-Kritiker überhaupt nicht wissen, wie die Institution arbeitet und wie die Altersfreigaben überhaupt zustande kommen.
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Asmilis
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Beitrag von Asmilis »

Natanji hat geschrieben:Ihr habt scheinbar alle nicht verstanden, warum das der Mann sagt.

Vielleicht habt ihr einfach PEGI nicht verstanden. Bei PEGI sagt der Hersteller einfach selber, welche Einstufung sein Spiel erhlt. Natürlich können Publisher dadurch besser planen, weil sie einfach komplett selbst entscheiden können.

Das, was hier gefordert wird, dass sich Leute tatsächlich mit den Spielen befassen und diese testen und basierend darauf Alterseinstufung machen, das macht nur die USK!!!

Und die USK macht hierzulande einen sehr guten Job. Ohne USK wären viele Titel hierzulande nicht als "ab 18" eingestuft, sondern indiziert worden.

Die "Zensur" macht der Mann letzlich auch nur selbst! ER, nicht die USK! Was er der USK vorwirft ist also wirklich albern! Es funktioniert so: die USK sagt einfach nur, was für eine Alterseinstufung es gäbe. Wenn jetzt der Publisher damit nicht einverstanden ist, weil er sein Spiel eben nun mal auch an 16-Jährige oder 12-Jährige verkaufen können will - nun, dann verändert der Entwickler selbst das Spiel. Auf Drängen des Publishers (!!!), also von EA in diesem Fall.

Von Zensur zu sprechen ist einfach nur lächerlich. Es wird hier von staatlicher Seite absolut nichts verboten. Das einzige was geschieht ist, dass manche Titel nicht für kindern zugänglich oder im Laden sichtbar sind. Gears of War kriegst du unter der Ladentheke aber problemlos in jedem Saturn (!).

Das einzige, was "zensiert" wird, sind gewaltverherrlichende Spiele wie Manhunt, die aufgrund geltender Gesetze verboten werden. Ein kleines Übel, wenn man bedenkt was durch dieses klare Gesetz alles an Nazipropaganda vom Markt bleibt.
Du biegst es dir zurecht um dein Argument zu untermauern. Beschreib Pegi doch richtig. Es ist nicht so das entwickler sagen können wir geben jetzt diesem brutelen Zombiespiel eine freigabe für Kinder. Es sind klare und feststehende Regelungen und Vorgaben, an dennen die Entwickler sich für die altersfreigabe orientieren müssen. Ein absolut durchsichtiges System. Sollten die Entwickler sich allerdings nicht an diese Regelungen halten und eine unrealistische Altersfreigabe geben dann gibt es strafen usw.

Zensur ist vorenthaltung von Informationen, Informationen wie Spielebewertungen oder jegliche erwähnung der Spiele in der öffentlichkeit. Die indizierung fällt also absolut unter diese Definition. Es ist Zensur.
Zuletzt geändert von Asmilis am 24.08.2009 20:07, insgesamt 1-mal geändert.
dcc
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Beitrag von dcc »

Deutsche haben doch ein Verhalten eines Affen was den Onlinestatus angeht. Selbst im RL sind sie extrem ego und zurückhaltend.

Bei Ausländern ist es z.B. eher selten dass sie ihre Nachbarn (Landsleute) nicht kennen oder gar befreundet sind.

Ja, wir brauchen noch mehr Jugendschutz. Man ey, werft die Kinder endlich in die Welt rein statt alles vor ihnen zu verbergen. Die entwickeln sich nicht richtig ! Zensiert lieber Pornos. Wenn ich wie heute 12-14 jährige Mädchen schwanger durch die Straßen gehen sehe wird mir schlecht.
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Funfab
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Beitrag von Funfab »

Also wenn der kerl politiker wäre würde ich ihn wählen
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Beam02
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Beitrag von Beam02 »

Asmilis hat geschrieben: Es sind klare und feststehende Regelungen und Vorgaben, an dennen die Entwickler sich für die altersfreigabe orientieren müssen. Ein absolut durchsichtiges System.
Es ist aber keine Altersfreigabe, sonder nur eine Alterseinstufung, die den Status einer Empfehlung hat.
So klar und toll das System auch sein mag, es hat in Deutschland keine rechtliche Grundlage, da eine verbindliche Altersfreigabe hier gesetzlich vorgeschrieben ist.
Ihr unterschlagt bei eurer Argumentation übrigens stets, dass es in anderen europäischen Ländern überhaupt keinen ausreichenden Jugendschutz gibt.
Daher wird Deutschland in dieser Hinsicht ja auch als Vorbild wahrgenommen.
Über den Sinn und Unsinn von Jugendschutz könnte man jetzt natürlich auch diskutieren, aber dass wir eigentlich in jeder Hinsicht restriktiver vorgehen als unsere europäischen Nachbarn ist bei uns einfach historisch verwurzelt, und daran wird sich auch die nächste Jahrzehnte nichts ändern.
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nepumax
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Beitrag von nepumax »

Das interessiert den Staat nicht. Ich denke, selbst wenn hier alle Firmen, die an der Herstellung von Spielen mitwirken, ins Ausland gehen würden, wäre das der Regierung egal. Ich denke, PC-Spielehersteller stehen aus Sicht der Regierung noch weit unter dem horizontalen Gewerbe...
Jezias
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Beitrag von Jezias »

usk kann doch bleiben... mir wäre nur wichtig das die bevormundung aufhört wenn ein spiel KEINE jugendfreigabe bekommt dann ist das gut und richtig so, aber das diese spiele dann noch geschnitten werden und für den selben preis verkauft werden wie die ungeschnittenen das find ich wiederum nicht in ordnung.

spiele die ab 18 sind sollten ungeschnitten sein denn kinder und jugendliche dürften diese spiele nichtmal in den händen halten... aber an der endkontrolle scheitert es wiedermal. das sollte man direkt danach in angriff nehmen...

im moment werden erwachsene bevormundet und bisher lässt sich das quasi jeder 18+ jährige das gefallen. ich hoffe das sich da in geraumer zeit noch was ändert (dead space war da nen guter anfang, ungeschnitten und ab 18 so wie es sein sollte)
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cal.50_BMG
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Beitrag von cal.50_BMG »

Die USK kann von mir aus gerne bleiben. Ich würde mir allerdings ein überdachtes System für Spiele wünschen (und auch für Filme, die der Bewertung durch die FSK unterliegen, mal benebei bemerkt), die ausschließlich für Erwachsene gedacht sind.
Über Sinn und Zweck der Indizierung lässt sich sicherlich streiten. Ich jedenfalls bin dagegen - stattdessen fände ich es sinnvoller, die Ab-18-Bestimmungen u. U. ein wenig zu verschärfen und dann auch endlich einmaldie Jugendschutzbestimmungen durchzusetzen!
Fest steht jedenfalls: Was eine Ab-18-Freigabe bekommt, sollte prinzipiell ungeschnitten und ungekürzt sein. Nicht nur, was die Darstellung von Gewalt angeht, sondern auch alle anderen Formen von Schnitt, bis hin zu dem Verbot der "verfassungsfeindlichen Zeichen". Computerspiele sind Kunst, ebenso wie Filme. Und Kunst gehört - ebenso wie jegliches anderes Werk - nicht zensiert!