Spammtisch! Viel Spaß!
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Jein. Die Mags tragen sie mit. Der Ursprung sind in der Regel schon die Publisher. Allerdings muss man auch hier sagen, dass die Leser diese Hypes offensichtlich haben wollen. Zu Halo 3 gab es, wenn ich mich richtig erinnere, auf 4P vor Release über 100 News und Berichte und jeder davon wurde kommentiert und generierte Klicks. Auf gamestar.de gab es z.B. Infos über jeden neuen Screenshot von Crysis (und wenn es nur die Verpackung war) und jeder davon generierte Klicks. Man muss sich also die Frage stellen, ob die Mags etwas falsch machen, wenn sie den Lesern das liefern, was diese offensichtlich interessiert.Mauricius hat geschrieben:Hypes werden allerdings immer von Online und/oder Printmags initialisiert. Und genau das sollten sie eigentlich nicht tun.
- Howdie
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Kein Hype ohne Medium. Allerdings auch kein Medium ohne Hype. Ich arbeite in der Printbranche und es gibt nicht umsonst das alte Sprichwort: Klappern gehört zum Handwerk.Mauricius hat geschrieben:Hypes werden allerdings immer von Online und/oder Printmags initialisiert. Und genau das sollten sie eigentlich nicht tun.
Ohne Hypes würden sich die Hefte weit schlechter verkaufen und die Web-Seiten hätten weniger Klicks. Hypes sind für die Branche immens wichtig. Ohne Hypes würde der Branche ihr Momentum fehlen und das wäre auch für uns Spieler nicht gut.
@Cheffe: Man vielleicht. Echte Gamer zocken Q3A und belächeln Leute die kein Q3A als Disk zuhause haben und sich das Ganze in einem Browser antun.
Zuletzt geändert von Howdie am 20.08.2009 22:52, insgesamt 1-mal geändert.
- Mauricius
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Die Publisher hypen nicht mehr als Henkel sein neues Persil.4P|TGfkaTRichter hat geschrieben:Jein. Die Mags tragen sie mit. Der Ursprung sind in der Regel schon die Publisher. Allerdings muss man auch hier sagen, dass die Leser diese Hypes offensichtlich haben wollen. Zu Halo 3 gab es, wenn ich mich richtig erinnere, auf 4P vor Release über 100 News und Berichte und jeder davon wurde kommentiert und generierte Klicks. Auf gamestar.de gab es z.B. Infos über jeden neuen Screenshot von Crysis (und wenn es nur die Verpackung war) und jeder davon generierte Klicks. Man muss sich also die Frage stellen, ob die Mags etwas falsch machen, wenn sie den Lesern das liefern, was diese offensichtlich interessiert.Mauricius hat geschrieben:Hypes werden allerdings immer von Online und/oder Printmags initialisiert. Und genau das sollten sie eigentlich nicht tun.
Problematisch wird es erst durch die gänzlich unkritische Berichterstattung von schlecht ausgebildeten, unreflektierten Quereinsteigern die am Tropf der Industrie hängen. Und die bilden ihre Leser aus, die wiederum verlernen, was der Unterschied zwischen Gameplay unf Grafik, Story und Inszenierung ist. Und sie verlernen bzw. haben nie gelernt, wie man einzelne Teile eines Spiels wahrnimmt und erkennt, ob sie gut oder weniger gut sind.
- johndoe869725
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@ Mauro
Das habe ich ja in meinem Blog über die Wertungsskala auch teilweise thematisiert: Die Spielemags sind sicherlich kein Beispiel von Vorzeigejounalismus und ihre Berichte sind auch Schuld daran, dass es eben bei vielen Spielern scheinbar nur die Kriterien genial und beschissen gibt. Hinzu kommt, dass viele zu jung sind und zu wenig kennen, um gescheite Vergleiche heranziehen zu können. Aber auch bei einigen älteren Leuten hier sah oder sieht man teilweise eine erschreckende Unfähigkeit, ein Spiel (oder sonst irgendwas) mal in halbwegs angemessener Weise kritisch wahrzunehmen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass viele, aufgrund mangelnder Wahrnehmung vielleicht, ihren Geschmack als allgemeines Qualitätskriterium begreifen. Und natürlich helfen die Gamemags diesen Leuten bei der Entwicklung einer kritischen Wahrnehmung in keiner Weise mit.
Edit: Es ist geschafft. Er hat seinen ersten legendären Gegenstand gefunden.
Das habe ich ja in meinem Blog über die Wertungsskala auch teilweise thematisiert: Die Spielemags sind sicherlich kein Beispiel von Vorzeigejounalismus und ihre Berichte sind auch Schuld daran, dass es eben bei vielen Spielern scheinbar nur die Kriterien genial und beschissen gibt. Hinzu kommt, dass viele zu jung sind und zu wenig kennen, um gescheite Vergleiche heranziehen zu können. Aber auch bei einigen älteren Leuten hier sah oder sieht man teilweise eine erschreckende Unfähigkeit, ein Spiel (oder sonst irgendwas) mal in halbwegs angemessener Weise kritisch wahrzunehmen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass viele, aufgrund mangelnder Wahrnehmung vielleicht, ihren Geschmack als allgemeines Qualitätskriterium begreifen. Und natürlich helfen die Gamemags diesen Leuten bei der Entwicklung einer kritischen Wahrnehmung in keiner Weise mit.
Edit: Es ist geschafft. Er hat seinen ersten legendären Gegenstand gefunden.
- Mauricius
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