Activision Blizzard: Hat nichts gegen höhere Preise

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Teufelsgreis
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Beitrag von Teufelsgreis »

@ Zula
Was ist ein Propgandawink?
Die Motivation einen Shooter zu zocken, ist doch der Wunsch jemanden abzuknallen, Frust rauslassen, den Dicken markieren, Held sein etc... und sehr wohl nicht das Interesse vom tatsächlichen Kriegsgeschehen angewidert zu werden.

In diesem Sinne bietet sich sogar ein COD4 eher an als ein OFP, in dem es minutenlang keinen Feindkontakt gibt und somit stinklangweilig ist, wäre da nicht die intelligente KI des Gegners und die Gewissheit, dass jeder Treffer sofort den Tod bedeutet.

Das hat auch schon Gee erkannt, in seinem Buch nachzulesen:
http://www.amazon.com/Video-Games-Teach ... 1403961697
Übrigens ein sehr gutes Buch, das die psychologischen Aspekte beim Computerspielen beleuchtet und klar verdeutlicht, dass Computerspiele eine perfekte Lernumgebung schaffen. Dies auch zum Thema, Computerspiele machen blöd! :-)
psyemi
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Beitrag von psyemi »

Zulustar hat geschrieben: PS @ nanimonai ein Gameplayelemente sind Stilmittel in Spielen, bspw Entscheidungsmöglichkeiten Ob man links oder rechts herum geht . Allg sind Gameplayelemente Interaktionsoptionen für den Spieler, die einen das Spiel auf andere Art und Weise ermöglichen. Bspw schon bezeichnend wenn bspw die Story fortgesetzt wird, wenn man über eine bestimmte Stelle im Spiel tritt(trigger), das ist eine Möglichkeit das Gameplay fortzusetzen, andere Optionen wären da noch versteckte Pfade zu benutzen, oder Teilmissionen, Schlüssel für verschlossene Türen versteckte Waffen und Bonuslevel, sind ein andere Stilmittel.
Bei Cod 4 kannst du dich weder anschleichen noch kannst du einen eigenen Weg gehen, du kannst nur und einzigst den vorgefertigten Hollywoodeffektschlauch entlang gehen, toll das dieser ohne Fehler daherkommt. Dieses Spiel ist vor lachen nicht der beste Shooter, da muss man Crysis komplett verpennt haben.
lol crysis... erstens ist crysis nicht das selbe shootergenre weil du teilweise offene welt hast....
und naja habe lange nicht mehr sowas schlechtes gespielt, die erste hälte war noch ganz ok. war aber auch nur pseudo openworld, ab da wo man rumgeschwebt ist und die aliens aufgetaucht sind war es nurnoch schlecht und musste mich zwingen bis zum ende zu spielen.
also für mich crysis nie wieder.
Teufelsgreis hat geschrieben:@ Zula
Was ist ein Propgandawink?
Die Motivation einen Shooter zu zocken, ist doch der Wunsch jemanden abzuknallen, Frust rauslassen, den Dicken markieren, Held sein etc... und sehr wohl nicht das Interesse vom tatsächlichen Kriegsgeschehen angewidert zu werden.

In diesem Sinne bietet sich sogar ein COD4 eher an als ein OFP, in dem es minutenlang keinen Feindkontakt gibt und somit stinklangweilig ist, wäre da nicht die intelligente KI des Gegners und die Gewissheit, dass jeder Treffer sofort den Tod bedeutet.

Das hat auch schon Gee erkannt, in seinem Buch nachzulesen:
http://www.amazon.com/Video-Games-Teach ... 1403961697
Übrigens ein sehr gutes Buch, das die psychologischen Aspekte beim Computerspielen beleuchtet und klar verdeutlicht, dass Computerspiele eine perfekte Lernumgebung schaffen. Dies auch zum Thema, Computerspiele machen blöd! :-)
du spielst shooter aus dem wunsch herraus jemanden abzuknallen und frust rauszulassen, solltest das vielleicht mal überdenken, würde ja fast heissen hättest du keine shooter mehr würdest zum amokläufer? ;)

ich spiele shooter um spannend unterhalten zu werden und gegen eine moralische komponente dabei habe ich nichts. das macht es intensiver.
Teufelsgreis
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Beitrag von Teufelsgreis »

@pseymi

Dann hoff ich mal für mich, dass Egoshooter nie verboten werden.

Nein, ich will auch unterhalten werden und meine Graka ( eine übertaktete 3dfx Voodoo 3, die ich per Softwaremod mit DirectX 11 ausgestattet habe :lol: ) zum Glühen bringen.....
psyemi
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Beitrag von psyemi »

Teufelsgreis hat geschrieben:@pseymi

Dann hoff ich mal für mich, dass Egoshooter nie verboten werden.

Nein, ich will auch unterhalten werden und meine Graka ( eine übertaktete 3dfx Voodoo 3, die ich per Softwaremod mit DirectX 11 ausgestattet habe :lol: ) zum Glühen bringen.....
he ne voodoo hatte ich auch mal, fand ich echt toll.... schade das es die firma nicht mehr gibt :(
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

@ Greis

Ein Propaganda ist eine einseitige Darstellung eines Geschehens die dem Zuhörer/zuschauer Agressionen und mögliche Rachegelüste wecken soll.
Ein Popagandawink ist in unserem Falle nur eine kleine versteckte Botschaft, bspw die Belobigung für einen Abschuss, da man die Kampagne nur aus einer Sicht spielen darf, suggeriert das in jeglicher Hinsicht, das benutzen der Waffe gegen das vermeindlich böse legitim und vor allem richtig ist.
CoD 4 kam mit seiner Kampagne während der Irakkrieg war, die Scene mit der Erschiessung, war evtl hart, aber nur für jemanden der naiv davon ausgeht, das nur die Gegner auf der anderen Seite die wahren bösen sind.
Gründe für das Handeln der Terroristen könnte bspw. ein Handelsembargo sein, das man gegenüber einem Staat verhängt (indem man die NATO kauft, oder indirekt erpresst, erst verkauft man verbotene Waffen und dann zwingt man die Institution zu reagieren da man ja Beweise für die Existenz der Waffen haben muss, ne Quittung bspw) und somit die Menschen des betroffenen Landes ins halbe Elend stürtzt nur weil dort ein Regent herrscht, welcher die Ressourcen seines Landes nicht 0815 raushauen will. Auch sollte man sich fragen wieso dieses gut böse geleier auch ständig von irgendwelchen imaginären Politikern verwendet wird.
Im Falle von CoD 4 geht es sogar noch weiter, dort bringt man einen längst totgeglaubten Feind wieder zum Leben den Russen. Was die Schrecken des kalten Krieges anbelangt, sind sich wohl alle Beteiligten im klaren, sie brauchen keine Spiele die Menschen erneut in gut und böse unterteilen, das ist genauso blind wie die nazis mit ihrem Arierstreben, ich finde wir sollten bei Shootern auch die Auswahl haben wen wir erschiessen müssen. Shooter bei denen es nur ums ballern geht von einer Explosion zur nächsten gehetzt sorgen für eine qualitative herabsetzung der Spielinhalte und zu einer exremen Abstumpfung des Skills der Spieler.


so dann hoffe ich mal meinen Standpunkt klar dargelegt zu haben, Rest in Peace 3dfx ^^
Teufelsgreis
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Beitrag von Teufelsgreis »

@ Zulu

ich finde wir sollten bei Shootern auch die Auswahl haben wen wir erschiessen müssen

> Das trifft nicht nur auf Shooter zu! :-)
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

Zulustar hat geschrieben:@ Greis

Ein Propaganda ist eine einseitige Darstellung eines Geschehens die dem Zuhörer/zuschauer Agressionen und mögliche Rachegelüste wecken soll.
Ein Popagandawink ist in unserem Falle nur eine kleine versteckte Botschaft, bspw die Belobigung für einen Abschuss, da man die Kampagne nur aus einer Sicht spielen darf, suggeriert das in jeglicher Hinsicht, das benutzen der Waffe gegen das vermeindlich böse legitim und vor allem richtig ist.
CoD 4 kam mit seiner Kampagne während der Irakkrieg war, die Scene mit der Erschiessung, war evtl hart, aber nur für jemanden der naiv davon ausgeht, das nur die Gegner auf der anderen Seite die wahren bösen sind.
Gründe für das Handeln der Terroristen könnte bspw. ein Handelsembargo sein, das man gegenüber einem Staat verhängt (indem man die NATO kauft, oder indirekt erpresst, erst verkauft man verbotene Waffen und dann zwingt man die Institution zu reagieren da man ja Beweise für die Existenz der Waffen haben muss, ne Quittung bspw) und somit die Menschen des betroffenen Landes ins halbe Elend stürtzt nur weil dort ein Regent herrscht, welcher die Ressourcen seines Landes nicht 0815 raushauen will. Auch sollte man sich fragen wieso dieses gut böse geleier auch ständig von irgendwelchen imaginären Politikern verwendet wird.
Im Falle von CoD 4 geht es sogar noch weiter, dort bringt man einen längst totgeglaubten Feind wieder zum Leben den Russen. Was die Schrecken des kalten Krieges anbelangt, sind sich wohl alle Beteiligten im klaren, sie brauchen keine Spiele die Menschen erneut in gut und böse unterteilen, das ist genauso blind wie die nazis mit ihrem Arierstreben, ich finde wir sollten bei Shootern auch die Auswahl haben wen wir erschiessen müssen. Shooter bei denen es nur ums ballern geht von einer Explosion zur nächsten gehetzt sorgen für eine qualitative herabsetzung der Spielinhalte und zu einer exremen Abstumpfung des Skills der Spieler.


so dann hoffe ich mal meinen Standpunkt klar dargelegt zu haben, Rest in Peace 3dfx ^^

Auf welchen Shooter trifft dein Propagandavorwurf denn nicht zu?
Mit Begründung bitte.
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

Nanimonai hat geschrieben:
Zulustar hat geschrieben:@ Greis

Ein Propaganda ist eine einseitige Darstellung eines Geschehens die dem Zuhörer/zuschauer Agressionen und mögliche Rachegelüste wecken soll.
Ein Popagandawink ist in unserem Falle nur eine kleine versteckte Botschaft, bspw die Belobigung für einen Abschuss, da man die Kampagne nur aus einer Sicht spielen darf, suggeriert das in jeglicher Hinsicht, das benutzen der Waffe gegen das vermeindlich böse legitim und vor allem richtig ist.
CoD 4 kam mit seiner Kampagne während der Irakkrieg war, die Scene mit der Erschiessung, war evtl hart, aber nur für jemanden der naiv davon ausgeht, das nur die Gegner auf der anderen Seite die wahren bösen sind.
Gründe für das Handeln der Terroristen könnte bspw. ein Handelsembargo sein, das man gegenüber einem Staat verhängt (indem man die NATO kauft, oder indirekt erpresst, erst verkauft man verbotene Waffen und dann zwingt man die Institution zu reagieren da man ja Beweise für die Existenz der Waffen haben muss, ne Quittung bspw) und somit die Menschen des betroffenen Landes ins halbe Elend stürtzt nur weil dort ein Regent herrscht, welcher die Ressourcen seines Landes nicht 0815 raushauen will. Auch sollte man sich fragen wieso dieses gut böse geleier auch ständig von irgendwelchen imaginären Politikern verwendet wird.
Im Falle von CoD 4 geht es sogar noch weiter, dort bringt man einen längst totgeglaubten Feind wieder zum Leben den Russen. Was die Schrecken des kalten Krieges anbelangt, sind sich wohl alle Beteiligten im klaren, sie brauchen keine Spiele die Menschen erneut in gut und böse unterteilen, das ist genauso blind wie die nazis mit ihrem Arierstreben, ich finde wir sollten bei Shootern auch die Auswahl haben wen wir erschiessen müssen. Shooter bei denen es nur ums ballern geht von einer Explosion zur nächsten gehetzt sorgen für eine qualitative herabsetzung der Spielinhalte und zu einer exremen Abstumpfung des Skills der Spieler.


so dann hoffe ich mal meinen Standpunkt klar dargelegt zu haben, Rest in Peace 3dfx ^^

Auf welchen Shooter trifft dein Propagandavorwurf denn nicht zu?
Mit Begründung bitte.
Auf alle Shooter, die in einer fiktiven Erde/Planeten, wo nichts mit unserer Welt vergleichbar ist, ausser vielleicht die Kontinente, spielen.
Deus Ex bspw ist zwar kein reinrassiger Shooter gewesen, weil er auch Schleichelemente eines Hitmans und die Charackterentwicklung beinhaltete, war aber auf einer gänzlich fiktiven Erde gewesen, dort hat man so wie in Aquanox, die menschliche Geschichte einfach mal weitergesponnen, in solchen Spielen kann ich versinken, weil ich mir relativ sicher sein kann das keine versteckten hassbotschaften fürs Jetzt enthalten sind. Im Gegenteil in jeden Shooter, bis auf CoD und die MoH reihe sind Botschaften enthalten die viel tiefgründiger gehen, bspw wenn Politiker mit ihren Gesetzen dafür sorgen das Menschen zw die Fronten geraten, wenn das mit vielen Menschen passiert, meisst wenn Steuern und Polizeigewalt überhand nehmen, dann ist jeder sich selbst am nächsten.
Dann hat jeder Angst denn aus irgend einem unerfindlichen Grund könnte die Polizeiwillkür ihn auch treffen. Allg. sind wir uns wohl beide einig ein CoD auf einem fiktiven Kontinenten unabhängig von aktuellen Weltgeschehen, hätte Modern Warfare nicht geschadet. Ein CoD mit einem realistischen Scenario, das grade wirklich auf der Welt passiert ist einfach piätätlos in Anbetracht der Tatsache das dort täglich Zivilisten und unschuldige sterben durch die Willkür von Regenten und der Unfähigkeit der Soldaten etwas dagegen zu sagen. Naja wenigstens beim Irakkrieg wars fast soweit das ein Teil des Militärs gegen den Präsidentenplan waren. Zurück zu den Herstellern und Geldgebern, wenn die soviele Mio haben, schaffen die es nicht sich mal was neues auszudenken, muss man bereits existente Krisenherde durch Halbwahhreiten wie diese Warfare spiele noch anheizen? In MW2 werden wir dann gegen tschetschenen Taliban und andere freiheitskämpfende "Terroristenvölker" kämpfen.
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Rickenbacker
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Beitrag von Rickenbacker »

Man hier im Forum fehlt eindeutig die Serien Funktion " Was bisher geschah".
Habe ich irgendwas wichtiges verpasst ?

Moin Zulu altes Haus, dass Inet rückt immer näher, bald können wir uns endlich vereinigen. =)
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

Rickenbacker hat geschrieben:Man hier im Forum fehlt eindeutig die Serien Funktion " Was bisher geschah".
Habe ich irgendwas wichtiges verpasst ?

Moin Zulu altes Haus, dass Inet rückt immer näher, bald können wir uns endlich vereinigen. =)
jiiiiiiiiiiiiiiiiiiiihaaaaaaaaaaaaaaa

ich freu mich schon auf CRCTI Bürgerkrieg mit dir :D
Und auf unsere Abertausend selbsterstellten maps :D
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Rickenbacker
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Beitrag von Rickenbacker »

Yeah Baby!

Habt ihr eigentlich schon raus, wie man eine Respawn Funktion einbaut, ich war da immer etwas zu faul, dass würde einige meiner Maps etwas leichter machen . =)
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

Zulustar hat geschrieben: Auf alle Shooter, die in einer fiktiven Erde/Planeten, wo nichts mit unserer Welt vergleichbar ist, ausser vielleicht die Kontinente, spielen.
Ich glaube, damit macht man es sich zu leicht.
Im Gegenteil, gerade bei fiktiven Szenarien sehe ich die Gefahr der politischen Manipulation höher, weil es subtiler geschieht. Sowohl bei Filmen als auch bei Spielen.

Wenn wir Star Wars auf politische Botschaften hin analysieren, kommen einige interessante Punkte zum Tragen.
Nach welchem "Vorbild" wurden in Star Trek die Klingonen gestaltet?
An was sind die Helghast in Killzone 2 angelehnt?
Wen repräsentiert JC Denton in Deus Ex, der für die United Nations kämpft?
Für was steht das römische Reich in Gladiator eigentlich stellvertretend?
Allein die Tatsache, dass die deutsche Version von Soldier of Fortune 2 in einer Parallelwelt spielt und auf Roboter geschossen wird, macht dieses Spiel noch lange nicht unpolitisch.

Im Gegenteil in jeden Shooter, bis auf CoD und die MoH reihe sind Botschaften enthalten die viel tiefgründiger gehen, bspw wenn Politiker mit ihren Gesetzen dafür sorgen das Menschen zw die Fronten geraten, wenn das mit vielen Menschen passiert, meisst wenn Steuern und Polizeigewalt überhand nehmen, dann ist jeder sich selbst am nächsten.
Shooter wie Doom, Wolfenstein, Quake, Unreal, Vietcong, Battlefield, Crysis, Far Cry, Soldier of Fortune, Left 4 Dead, NOLF, Halo, Brothers in Arms, Turok, Killzone, Resistance, Duke Nukem, Fear, Postal?

Vermutlich sind mir die tiefgründigen Botschaften entgangen, die du nennst... vielleicht ist der Satz "in jedem Shooter bis auf CoD und MoH" aber auch einfach übertrieben?
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sourcOr
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Beitrag von sourcOr »

Zulustar hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben:
Zulustar hat geschrieben:@ Greis

Ein Propaganda ist eine einseitige Darstellung eines Geschehens die dem Zuhörer/zuschauer Agressionen und mögliche Rachegelüste wecken soll.
Ein Popagandawink ist in unserem Falle nur eine kleine versteckte Botschaft, bspw die Belobigung für einen Abschuss, da man die Kampagne nur aus einer Sicht spielen darf, suggeriert das in jeglicher Hinsicht, das benutzen der Waffe gegen das vermeindlich böse legitim und vor allem richtig ist.
CoD 4 kam mit seiner Kampagne während der Irakkrieg war, die Scene mit der Erschiessung, war evtl hart, aber nur für jemanden der naiv davon ausgeht, das nur die Gegner auf der anderen Seite die wahren bösen sind.
Gründe für das Handeln der Terroristen könnte bspw. ein Handelsembargo sein, das man gegenüber einem Staat verhängt (indem man die NATO kauft, oder indirekt erpresst, erst verkauft man verbotene Waffen und dann zwingt man die Institution zu reagieren da man ja Beweise für die Existenz der Waffen haben muss, ne Quittung bspw) und somit die Menschen des betroffenen Landes ins halbe Elend stürtzt nur weil dort ein Regent herrscht, welcher die Ressourcen seines Landes nicht 0815 raushauen will. Auch sollte man sich fragen wieso dieses gut böse geleier auch ständig von irgendwelchen imaginären Politikern verwendet wird.
Im Falle von CoD 4 geht es sogar noch weiter, dort bringt man einen längst totgeglaubten Feind wieder zum Leben den Russen. Was die Schrecken des kalten Krieges anbelangt, sind sich wohl alle Beteiligten im klaren, sie brauchen keine Spiele die Menschen erneut in gut und böse unterteilen, das ist genauso blind wie die nazis mit ihrem Arierstreben, ich finde wir sollten bei Shootern auch die Auswahl haben wen wir erschiessen müssen. Shooter bei denen es nur ums ballern geht von einer Explosion zur nächsten gehetzt sorgen für eine qualitative herabsetzung der Spielinhalte und zu einer exremen Abstumpfung des Skills der Spieler.


so dann hoffe ich mal meinen Standpunkt klar dargelegt zu haben, Rest in Peace 3dfx ^^

Auf welchen Shooter trifft dein Propagandavorwurf denn nicht zu?
Mit Begründung bitte.
Auf alle Shooter, die in einer fiktiven Erde/Planeten, wo nichts mit unserer Welt vergleichbar ist, ausser vielleicht die Kontinente, spielen.
Deus Ex bspw ist zwar kein reinrassiger Shooter gewesen, weil er auch Schleichelemente eines Hitmans und die Charackterentwicklung beinhaltete, war aber auf einer gänzlich fiktiven Erde gewesen, dort hat man so wie in Aquanox, die menschliche Geschichte einfach mal weitergesponnen, in solchen Spielen kann ich versinken, weil ich mir relativ sicher sein kann das keine versteckten hassbotschaften fürs Jetzt enthalten sind. Im Gegenteil in jeden Shooter, bis auf CoD und die MoH reihe sind Botschaften enthalten die viel tiefgründiger gehen, bspw wenn Politiker mit ihren Gesetzen dafür sorgen das Menschen zw die Fronten geraten, wenn das mit vielen Menschen passiert, meisst wenn Steuern und Polizeigewalt überhand nehmen, dann ist jeder sich selbst am nächsten.
Dann hat jeder Angst denn aus irgend einem unerfindlichen Grund könnte die Polizeiwillkür ihn auch treffen. Allg. sind wir uns wohl beide einig ein CoD auf einem fiktiven Kontinenten unabhängig von aktuellen Weltgeschehen, hätte Modern Warfare nicht geschadet. Ein CoD mit einem realistischen Scenario, das grade wirklich auf der Welt passiert ist einfach piätätlos in Anbetracht der Tatsache das dort täglich Zivilisten und unschuldige sterben durch die Willkür von Regenten und der Unfähigkeit der Soldaten etwas dagegen zu sagen. Naja wenigstens beim Irakkrieg wars fast soweit das ein Teil des Militärs gegen den Präsidentenplan waren. Zurück zu den Herstellern und Geldgebern, wenn die soviele Mio haben, schaffen die es nicht sich mal was neues auszudenken, muss man bereits existente Krisenherde durch Halbwahhreiten wie diese Warfare spiele noch anheizen? In MW2 werden wir dann gegen tschetschenen Taliban und andere freiheitskämpfende "Terroristenvölker" kämpfen.
Du kannst in jeden beschissenen Shooter irgend was tiefgründiges reinprügeln. Das war aber sicherlich in 8 von 10 Fällen überhaupt keine Absicht gewesen. Wo du aber gerade von CoD sprichst: Es bedient sich dem Geschehen im Nahen Osten, ja, warum nicht? Es ist immer noch ein fiktiver Konflikt im Spiel. Und wenn ein Spiel ein halbwegs realistisch wirkendes Szenario will, dann muss es sich zwangsweise bei solchen Sachen bedienen. Da wird auch nix angeheizt, die bösen Parteien sind völlig fiktiv, alle von fiktiven Führern geleitet.
Dein Ziel ist im Spiel, wie dir sicherlich bekannt sein dürfte, auch ausschließlich die Eliminierung dieser Personen und Beseitigung der Atomwaffen, da ist keine "winkende" Propaganda drin, es geht ja garnicht speziell um den Irakkrieg oder die "blöden Russen".
Dass die Amis nunmal immer die Guten sind, muss man hinnehmen, da haben westliche Entwickler aber auch keine andere Wahl :wink:
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

Rickenbacker hat geschrieben:Yeah Baby!

Habt ihr eigentlich schon raus, wie man eine Respawn Funktion einbaut, ich war da immer etwas zu faul, dass würde einige meiner Maps etwas leichter machen . =)
Wie wärs wenn du mal im PC forum in den Arma Sammelthread ab und an lunschen würdest? :D Jo haben wir bereits etwas brauchbares gefunden, incl von weiteren freischaltbaren Spawnpunkten.

@ nanimonai ich sehe das ähnlich wie du, der Konflikt der in Star Wars beleuchtet wird ist der selbe Konflikt der auch Christen Juden und Moslems gegeneinander aufbringt, es gibt eine Macht beide bedienen sich daran (im falle der Religionen ist es Brainfuck) und wenn einer herausfinden will wie weit man gehen kann mit dieser macht, muss der andere eingedickscht einem den Krieg erklären, dann macht man es versteckt seine Forschung und wenn es rauskommt wird man aus dem orden entlassen und gründet seinen eigenen.
Der Konflikt der bei Deus Ex beleuchtet wird ist der Technik gegen Menchlichkeit, eigentlich ist JC ja der Überagent, der für die Sicherheit des Staatenbündnisses sorgen soll, doch dieser gerät in die Falle der Wahrheit. Es gibt überall etwas böses das bekämpft werden will. Aber beispielsweise jeden Revoluzzer oder Freiheitskämpfer als Terroisten hinzustellen ist für die ne Ehre und für uns nen Eigentor, damit belobigen wir die und fordern die sogar auf gegen uns etwas zu unternehmen. Wenn wir Spiele wie CoD 4 zu Zeiten der Tschetschenien und Irakinvasion gut heissen, geben wir diesen "verirrten" Selbstmördern Recht und eine Plattform sich zu beweisen.

Und @ sourcor das wär mir scheiss egal, wenn der Krieg gegen die Australier/Inder/Japaner/chinesen/oder Russen gewesen wär den Amerika geführt hätte, seit die Amerikaner in dem Land Öl und Massenvernichtungswaffen efunden haben.
Wir belustigen und unterhalten uns an dieser fiktiven Inscenierung und indirekt daran das in Krisengebieten täglich unschuldige durch selbsmordattentate ihr leben verlieren.