Activision Blizzard: Hat nichts gegen höhere Preise

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saddy1234
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Beitrag von saddy1234 »

Z3R0MAN hat geschrieben:70 Euro sind aber schon ganz schön viel. Ich arbeite und würde nicht so viel Geld für ein Spiel ausgeben, obwohl ich es könnte. Was ist mit den ganzen Schülern und sonstigen Spieler, die nicht so viel Geld überhaben?
An den Endkunden wird nie gedacht, immer nur an den eigenen Gewinn. Die sollen sich mal wieder vor Augen führen, für wen die die Spiele machen und worum es dabei geht.

Na ja, mal die weitere Entwicklung abwarten.
Naja Offiziell ist das Spiel ja nicht für Schüler gedacht :D
gotTnTeufel
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Beitrag von gotTnTeufel »

@psyemi
es kommt aber wiederrum darauf an, wie dieser interaktive part ausschaut. wenn er dich durchweg nur langweilt oder eben nicht so stimmig zu den zwischensequenzen passt, dann ist dieses gefühl schnell wieder verflogen.
wenn ich jetzt entscheiden müsste, was ich eher tuen wollte, ob ich lieber cod4 nochmal spielen wollte oder mir nochmal transformers 2 reinziehe, würde ich mich klar für letzteres entscheiden, auch wenn ich in den letzten jahren genauso wenige bessere actionshooter gezockt habe wie bessere action filme gesehen.

und zu mw2: ich denke es würde mich mittelmäßig unterhalten :D
psyemi
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Beitrag von psyemi »

gotTnTeufel hat geschrieben:@psyemi
es kommt aber wiederrum darauf an, wie dieser interaktive part ausschaut. wenn er dich durchweg nur langweilt oder eben nicht so stimmig zu den zwischensequenzen passt, dann ist dieses gefühl schnell wieder verflogen.
wenn ich jetzt entscheiden müsste, was ich eher tuen wollte, ob ich lieber cod4 nochmal spielen wollte oder mir nochmal transformers 2 reinziehe, würde ich mich klar für letzteres entscheiden, auch wenn ich in den letzten jahren genauso wenige bessere actionshooter gezockt habe wie bessere action filme gesehen.

und zu mw2: ich denke es würde mich mittelmäßig unterhalten :D
hehe transformers 2 war schlechter als der erste fand ich.. von story usw.. ist aber halt etwas was man mal so schauen kann effekte bla... naja cod4 einmal durch und gut unterhalten brauche ich aber nicht nochmal....

bist ja doch nicht so ein mw 2 feind wie es die ganze zeit klang :D
Skarn
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Beitrag von Skarn »

Ich muss zugeben die hitzige Diskussion zwischen den beiden "Hauptschreibern" in diesem Thema ziemlich interessant zu finden.

Meiner Meinung nach (!) sollte man sich die Dimensionen deutlich machen. Modern Warfare ist ein amüsantes, herrvorragend inszeniertes Spiel und ich habe es sehr gerne gespielt. Allerdings habe ich es wirklich nur wegen der narrativen Ebene gespielt, nicht der technischen Seite wegen, denn da herrschen - und das muss man auch als Befürworter der Serie zugeben - Mängel. Aber das heißt ja nicht dass es keinen Spaß machen kann!

Wenn ich aber zu meinem früheren Deutschlehrer gehe und sage "Harry Potter Nr. 34" ist literarisch viel wertvoller als "Schillers Werk XYZ" würde er mir, wenn er könnte, ziemlich sicher den Schulabschluß nachträglich entziehen. Nur weil etwas spaßig zu spielen ist und man sich durchaus für Stunden darin verlieren kann (was nicht auf Harry Potter zutrifft, fand das Beispiel nur gut) muss es nicht auf allen Ebenen durchschlagen, und Modern Warfare ist spielerisch nunmal eher "flach" gehalten.

Abschließend möchte ich gerne daran erinnern dass Modern Warfare ein durchschlagender Erfolg war und sich wahnsinnig schnell in der "Spielekultur" als Titel etabliert hat. Aber ist es deshalb wertvoll? Hat es die Spielekultur in irgendeiner Form ernsthaft bereichert? Man könnte dem Titel wohl eher zu Gute halten dass einige Spieler über Modern Warfare den Einstieg in die Shooterlandschaft gemacht haben.


Nachtrag: Bevor es gleich heißt "Offtopic!" - meine Meinung zum Hauptthema hab ich ja ein paar Seiten vorher schon abgegeben ; )
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

Skarn hat geschrieben: Meiner Meinung nach (!) sollte man sich die Dimensionen deutlich machen. Modern Warfare ist ein amüsantes, herrvorragend inszeniertes Spiel und ich habe es sehr gerne gespielt. Allerdings habe ich es wirklich nur wegen der narrativen Ebene gespielt, nicht der technischen Seite wegen, denn da herrschen - und das muss man auch als Befürworter der Serie zugeben - Mängel. Aber das heißt ja nicht dass es keinen Spaß machen kann!

Wenn ich aber zu meinem früheren Deutschlehrer gehe und sage "Harry Potter Nr. 34" ist literarisch viel wertvoller als "Schillers Werk XYZ" würde er mir, wenn er könnte, ziemlich sicher den Schulabschluß nachträglich entziehen. Nur weil etwas spaßig zu spielen ist und man sich durchaus für Stunden darin verlieren kann (was nicht auf Harry Potter zutrifft, fand das Beispiel nur gut) muss es nicht auf allen Ebenen durchschlagen, und Modern Warfare ist spielerisch nunmal eher "flach" gehalten.

Abschließend möchte ich gerne daran erinnern dass Modern Warfare ein durchschlagender Erfolg war und sich wahnsinnig schnell in der "Spielekultur" als Titel etabliert hat. Aber ist es deshalb wertvoll? Hat es die Spielekultur in irgendeiner Form ernsthaft bereichert? Man könnte dem Titel wohl eher zu Gute halten dass einige Spieler über Modern Warfare den Einstieg in die Shooterlandschaft gemacht haben.
Da ist auch der große Unterschied zwischen Literatur, Film und Spiel.
In der Literatur (auf Belletristik bezogen) geht es um die narrative Ebene und das Vorstellungsvermögen des Lesers.
Bei Spiel und Film wird die narrative Ebene allgemein überschätzt.
Film ist weit mehr als Geschichte, es sind die bewegten Bilder, die fesseln. Der Schauwert eines Films kann aber nicht größtenteils an der Handlung bemessen werden (bei einer Umsetzung des Lord of the Rings mit der Besetzung von GZSZ wird den Zuschauern vermutlich auch die Handlung ziemlich egal sein).

Bei Spielen hat es sich leider eingebürgert, besonders in der (immer noch in den Kinderschuhen steckenden) Spielekritik ständig diesen Vergleich von Spiel und Film anzustellen, von cineastischer Inszenierung zu reden (und das immer als Pluspunkt hinzustellen) und diesen wirklich inflationär misbrauchten "epischen Geschichten" zu sprechen.

Modern Warfare bedient sich auch ganz stark an den Mechanismen des Kinos (virtuelle Kameraführung in den Cutscenes, Einführungssequenzen der Protagonisten und Antagonisten, die Inszenierung allgemein) und es funktioniert ja auch sehr gut, da es eben unseren Sehgewohnheiten entspricht, auf lange Sicht sollte man aber versuchen, sich eben nicht an Filmen zu orientieren, weil es nie möglich sein wird, die Tiefe eines guten Schauspiels mit CGIs zu erreichen.
Was Modern Warfare als Shooter so erstaunlich gut gelungen ist, ist eben nicht das "Was" (also die Handlung), sondern das "Wie" (wie werde ich als Spieler in das Spiel und die Welt des Spiels eingebunden). Es sind eben nicht die Ballersequenzen, die mich gereizt haben (die sind in Shootern halt so) und die das Spiel zum für mich besten Shooter machen, sondern tatsächlich diese wenigen Momente der Immersion, in denen ich die Welt aus den Augen der Protagonisten sehe und so etwas wie Mitleid mit Pixelmännchen empfinde.
Als ich die Helisequenz das erste Mal gespielt habe, musste ich das Joypad weglegen und mit großen Augen und Gänsehaut ein "krass" murmeln. In der Snipermission habe ich real die Luft angehalten, als ich mich durch das Gras neben den zahlreichen Stiefeln robben musste.
Zu der Zeit war ich "in" dem Spiel, ich war Teil davon.
Nicht viele Spiele (und nicht ein einziger Shooter) zuvor konnten mich so in ihre Welt ziehen.

Einer der wenigen, der diesen elementaren Aspekt in Spielen schon früh erkannt war, war Hideo Kojima, der sich genau auf diese Immersion konzentriert hat und den Spieler förmlich aus der realen Welt in die eigene Spieldimension gesogen hat, in dem er eine Brücke zwischen Virtualität und Realität geschlagen hat (erinnere dich an die Szene in MGS mit Psycho Mantis, der mit Kraft seiner Gedanken den Controller im Wohnzimmer zum vibrieren gebracht hat und die Speicherstände deiner Memorycard gegen dich verwenden konnte).

Daher auch mein Plädoyer an zukünftige Produktionen: Scheiss auf die Handlung, holt mich zu Hause ab und zieht mich in eure Welt... großes Potential sehe ich da in derzeitigen Entwicklungen bei Heavy Rain. Ich bin gespannt.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

Nanimonai hat geschrieben:Daher auch mein Plädoyer an zukünftige Produktionen: Scheiss auf die Handlung, holt mich zu Hause ab und zieht mich in eure Welt...
Den Satz unterschreibe ich!
vegaVII
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Beitrag von vegaVII »

gotnteufel...im grunde genommen hast du mit deiner aussage und bewertung von cod4 recht, aber findest du nicht das du ziemlich viel aufwand betreibst andere spieler davon zu überzeugen?

man könnte fast meinen du hälst dich für den neuen gaming-revoluzzer :)

wie gesagt...ich bin der selbern meinung was cod4 betrifft wie du und ich hoffe das das sich das spiel grottig verkaufen wird (nicht wegen dem spiel an sich, sondern wegen der preiserhöhung).
johndoe824834
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Beitrag von johndoe824834 »

gotTnTeufel hat geschrieben:lol ja ich kann am cod4 gameplay auch nicht meckern, was aber traurigerweise daran liegt, daß dieses spiel kein gameplay hat ^^

Unterschreib.

Naja ich kann immer nur auf die schlechten Verkaufszahlen von Cod4 für den PC hinweisen die ganz klar am Gameplay liegen.

Im Singleplayer bekommt es eine niedrige 70% Wertung und im Multiplayer hat man auf PC einfach 10mal soviele Alternativen
gegenüber Ps3/360.



Meine Prognose für den Release:

Die Verkaufszahlen von Modern Warfare 2 auf PC werden noch
schlechter ,wegen des Preises und wahrscheinlich des Gameplays,
das Activision wieder nen Heulkrampf bekommt weil ihr achso
"gutes" Spiel nicht gekauft wird und die PC Welt als Raubkopierer kritisiert.

Kommentare werden wieder voll davon sein "der PC ist tot" bla bla bla....
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steamx
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Beitrag von steamx »

Dank twitter bin ich auf einen Artikel gestoßen, in dem einige Publisher (!?) schon darauf plädieren eine "blockbuster-game" für 70 Pfund anzubieten. Ernsthaft. Es gibt so wenige Titel die ihr Geld wert sind. Und wenn die Entwickler oder sonst wer scheiße gebaut hat, dann soll er auch kein Geld dafür bekommen.
gotTnTeufel
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Beitrag von gotTnTeufel »

same procedure as every year ^^
schlanblondledigsucht hat geschrieben:gotnteufel...im grunde genommen hast du mit deiner aussage und bewertung von cod4 recht, aber findest du nicht das du ziemlich viel aufwand betreibst andere spieler davon zu überzeugen?
kann schon sein. aber solange ich von ihnen mit dem gleichen aufwand etwas wiederbekomme geht das für mich in ordnung. ich führ hier ja keine monologe :)
Nanimonai hat geschrieben: Als ich die Helisequenz das erste Mal gespielt habe, musste ich das Joypad weglegen und mit großen Augen und Gänsehaut ein "krass" murmeln. In der Snipermission habe ich real die Luft angehalten, als ich mich durch das Gras neben den zahlreichen Stiefeln robben musste.
Zu der Zeit war ich "in" dem Spiel, ich war Teil davon.
Nicht viele Spiele (und nicht ein einziger Shooter) zuvor konnten mich so in ihre Welt ziehen.

Einer der wenigen, der diesen elementaren Aspekt in Spielen schon früh erkannt war, war Hideo Kojima, der sich genau auf diese Immersion konzentriert hat und den Spieler förmlich aus der realen Welt in die eigene Spieldimension gesogen hat, in dem er eine Brücke zwischen Virtualität und Realität geschlagen hat (erinnere dich an die Szene in MGS mit Psycho Mantis, der mit Kraft seiner Gedanken den Controller im Wohnzimmer zum vibrieren gebracht hat und die Speicherstände deiner Memorycard gegen dich verwenden konnte).
nett das du mgs dabei erwähnst. zumindest der erste teil war nämlich wirklich immersiv, was aber eben nicht nur an den zwischensequenzen lag, sondern auch an der teils bedrückenden atmossphäre während des gameplays und eben auch dem gameplay an sich, was durchaus originell war und gerade solche genialen momente hatte wie der bosskampf gegen psycho mantis.

das sind halt dinge, die cod4 nicht hat. jeden etwas anspruchsvolleren gamer werden diese konventionellen gameplay sequenzen wieder völlig aus der immersion reissen. wenn man wieder mal die soldaten dutzendweise über den haufen am ballern ist, wünscht man sich doch einfach nur aus der welt. das ist einfach viel zu langweilig und ordinär um auch nur ansatzweise interessant zu wirken.
mit den zwischensequenzen und der story gestaltung hätte man mich ja gerne noch etwas überzeugen können, nur hätte man dann eben auch die 90% die den rest des spiels ausmachen origineller gestalten sollen als mit diesem hirnlosen 08/15 geballer.

ich weiß, du möchtest es auch nicht mehr hören, aber ich muss es einfach loswerden: du bist einfach zu leicht zu begeistern. gewinne endlich mal mehr anspruch :)
psyemi hat geschrieben: bist ja doch nicht so ein mw 2 feind wie es die ganze zeit klang :D
wie gesagt: ich bin halt eigentlich gegen die spieler und nicht gegen das spiel. ich hab nicht gelogen :)
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knödelheinz
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Beitrag von knödelheinz »

wenn operation flashpoint spitze wird, wer braucht da ein modernwarface 2. ich drück die daumen.
ps:die haben was an ihrer zworbel bei activision
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Rickenbacker
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Beitrag von Rickenbacker »

Klar wird es wohl niemals ein Spiel schaffen, derart die Phantasie anzuregen wie ein Buch, also zumindest ein Buch welches man interessant findet. =)
Wenn ich da an Dan Simmons Hyperion denke, meine Fresse war das geil, naja ich bin aber auch eher ein midlevel Leser, die 100.000 Seiten habe ich noch nicht geknackt. =)

Man kann Spiele aber gut mit Filmen vergleichen, ansich hätten die Spiele wegen ihrer dauer auch viel mehr Möglichkeiten ein Thema richtig zu vertiefen.
Bei den Games sollte es wie bei den Filmen für alle was geben, ok die Games sind zwar noch sehr Männer verseucht, daher wird es zum Glück so schnell keine Lovestory Games geben, aber was solls.
Es ist also garnichts gegen hirnlose Ballerorgien einzuwenden, im Gegenteil, wo bleibt der Duke verdammt ?!
Auch kann es bei Spielen richtig nach hinten los gehen wenn man 30 Stunden langweilige scheisse zocken muss.

Aber rein THEORETISCH müsste es doch möglich sein, neben meinen geliebten Guido Knopp WW2 RTS und den Chuck Norris Shootern, mal wieder was auf den Markt zu bringen was mal etwas mehr, bzw. etwas anderes zu bieten hat.
Ein mittendrin Gefühl wie bei Flashpoint 1, eine schöne Story alla Deus Ex oder die Atmosphäre eines System Shocks.

Entweder sind die Entwickler zu blöde, zu faul, oder die Spieler wollen sowas nicht, was mich wundern würde, da die meissten Leute die ich kenne, sich sowas wünschen, ganz egal ob sie jetzt am PC oder der Konsole zocken.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

@ Rikkenbacker

Die Leute, die du kennst stehen dann wohl nicht für die Masse. Man sollte sich nur vor Augen führen, dass sich letztes Jahr NFSU besser auf der PS3 verkauft hat als Little Big Planet. Wenn man sich das überlegt, weiß man, was die Masse will. Die Masse will kein Deus Ex, Baldurs Gate oder Psychonauts. Die Masse will CoD, FIFA, Guitar Hero oder NFS und nichts anderes.
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Gonzo_the_Rat
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Beitrag von Gonzo_the_Rat »

4P|TGfkaTRichter hat geschrieben:@ Rikkenbacker

Die Leute, die du kennst stehen dann wohl nicht für die Masse. Man sollte sich nur vor Augen führen, dass sich letztes Jahr NFSU besser auf der PS3 verkauft hat als Little Big Planet. Wenn man sich das überlegt, weiß man, was die Masse will. Die Masse will kein Deus Ex, Baldurs Gate oder Psychonauts. Die Masse will CoD, FIFA, Guitar Hero oder NFS und nichts anderes.
Wo gehöre ich dann dazu? Ich z.B. habe mir LBP nicht geholt, weil es mir einfach nicht sooo gefällt, obwohl es an sich schon sehr gut ist. Aber ich habe auch kein NFS:U gekauft. Dafür steht aber neben meinem Condemned 2 noch 50 Cent: Blood on the Sand... Und neben Fallout 3 steht CoD4...
Und Deus Ex besitze ich auch noch. Sowohl im PC-Original als US-Import als auch als PS2-Version...
Auf so etwas wie Psychonauts oder Deus Ex wäre ich auch schon verdammt scharf. Nur leider kommt so etwas nur noch sehr selten auf den Markt. Ich kaufe/zocke halt das, was ich will. Wieso kann man dieses Schubladendenken sich nicht einfach mal abgewöhnen?

Ich sehe mich selbst als Spieler mit gutem Geschmack und habe trotzdem einige Titel im Regal stehen, die "die breite Masse" will. Es gibt eben nicht nur Schwarz und Weiß. Und Modern Warfare 2 werde ich mir, wie bereits erwähnt, einfach als US-Import zulegen wenn möglich. Einfach weil ich mir denke, dass das Spiel gut wird. Auf seine Weise. Ich weiß, Innovation null, Gameplay null da alles nur gescriptet ist, bla... Kann´s echt nicht mehr lesen.

Es ist einfach NUR EIN SPIEL!

Sorry, hab´s vergessen hinzuzufügen: Das soll kein persönlicher Angriff werden oder ähnliches. Ging mir nur um Deine "Breite Masse"-Argumentation. Also bitte nicht falsch auffassen. Ich wollte damit einfach nur ausdrücken, dass ich gerne alles Mögliche spiele. Teilweise auch richtig trashige, dafür aber solide Titel (Stranglehold oder Blood on the Sand).
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Rickenbacker
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Beitrag von Rickenbacker »

Erstmal sieht sich wohl jeder selbst als Spieler mit guten Geschmackt, ansonsten würde man sich wohl zusammen mit seinem zweiten Ich in einer geschlossenen Abteilung befinden.

Du glaubst garnicht was ich für Spiele im Regal stehen habe, Red Faction 2, Demonworld 2 und andere Grausamkeiten.

Nur bei den Games geht die Entwicklung momentan seltsame Wege, stell dir mal vor es würden nur noch Blockbuster aus Hollywood zu sehen sein, ab und an noch ein Chuck Norris Film und alle 4-5 Jahre ein Tarantino.
Wäre das eine schöne Film Welt ?
So ganz ohne krasse Filme aus Japan, Korea oder Frankreich, oder den öden Filmen aus Deutschland (ausgenommen Filme mit Jürgen Vogel, Oliver Koritke und Jürgen Tarrach).
Was wäre wenn plötzlich 80% der Menschen nur noch in Transformers gehen würden ?
Auf dauer würde mir das echt so denken geben.

Tja und so könnte bald unser Spielemarkt aussehen, klar es gibt immer noch die Sahne Entwicklungen und gegen einen guten Blockbuster sagt man ja auch nichts, die Mischung machts halt, oder sollte es zumindest...