Activision Blizzard: Hat nichts gegen höhere Preise

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Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

gotTnTeufel hat geschrieben:ich bin dem doch allem schon entgegnet. wenn du wirklich eine fundierte meinung hättest, würdest du auch mehr ins detail gehen können und meiner entgegnung widerrum etwas entgegensetzen, als nur deine behauptungen zu wiederholen.

darin manifestiert sich der unterschied zwischen uns beiden.
Mehr ins Detail... willst du mit mir jetzt wirklich eine wissenschaftliche Analyse anfangen, warum COD 4 mich als Spieler mehr gepackt hat als andere Shooter?

Nehmen wir deine Gegenargumente:
- 08/15 Story: Ich erwarte in einem Kriegsspiel kein Tolstoi oder Nitzsche, sowas hat man im Kino schon mal gesehen, stimmt.
Dennoch ist die Geschichte sehr packend inszeniert (Stichwort Immersion, wie eben genannt).
- Levelschläuche: Geradlinigkeit ist kein Merkmal für ein schlechtes Spiel.
Durch die geradliniegen Level konnte bei COD 4 ein gutes Pacing geschaffen werden, gute Abwechslung zwischen eher ruhigen und actionlastigen Abschnitten.

Meine Argumente hast du ja gelesen, nehme ich an. Grafik, Sound, Aiming, Synchronisation, sprich der ganze technische Rahmen stimmt.
Zur Immersion hatte ich etwas gesagt und das ist so ziemlich der wichtigste Punkt, um einen Spieler zu "kriegen". Ich fühlte mich in das Spiel reingesogen.

Welche Details hättest du denn gerne noch, die meine Meinung untermauern?

Und wo wir schon dabei sind, wo waren eigentlich deine Argumente für Operation Flashpoint, außer der Nennung des Namens?

Und wo du meine "fundierte Meinung" anzweifelst. Auf welchem Fundament basiert denn deine?
Zuletzt geändert von Nanimonai am 06.08.2009 17:44, insgesamt 1-mal geändert.
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

breakibuu hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben: Ich rechtfertige nicht, ich begründe höchstens meine Meinung und COD 4 ist wie schon gesagt meiner Meinung nach der beste Shooter bisher. Die Inszenierung ist dramatisch und spannend (Snipermission), die Immersion ist hervorragen (erinnere dich an den spielbaren Gang zu deiner eigenen Hinrichtung oder der Todesmarsch nach der Atombombe), grafisch wurde einiges aus der alten Engine rausgeholt, das Aiming ist erstklassig und im MP-Part waren die Errungenschaften und Level sehr motivierend.

Die Hinrichtung, die Atombombe und sogar die Snipermission waren doch
kaum mehr als Zwischensequenzen bei denen man sich umgucken konnte.
Spielbar bedeutet, zumindest für mich, das ich auch irgendeinen Einfluss
auf das Spielgeschehen hab und nich das ich einem Typen zugucken muss,
wie er von A nach B rennt (Sniper Mission), oder das ich 10 Minuten in nem
Auto sitze und nichts nennenwertes passiert.
Zwischensequenzen, in denen man sich umgucken kann sind dennoch interaktiv und haben im Fall von COD 4 sehr viel zur Atmosphäre beigetan.
Die Snipermission allerdings als Zwischensequenz zu bezeichnen ist ein wenig übertrieben, da man besonders am Ende ja noch eine ziemlich große Schlacht führt (auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad die wohl fieseste Stelle im Spiel).

Wem das nicht gefällt, dem gefällt es eben nicht. Wer in einem Shooter lieber die Freiheiten einer offenen Welt geniessen will, wird mit COD 4 nicht bedient, so viel ist klar.
Ich gehöre aber eher zu den Leuten, die lieber geradlinieg durch Level laufen, als auf der Suche nach dem nächsten Zielpunkt ständig ins Logbuch schauen zu müssen.

Und wenn ich dann 10 Minuten in einem Auto sitze und mich nur umschauen kann, während ich zu meiner eigenen Hinrichtung geführt werde, packt mich das deutlich mehr, als würde ich die Wachen entwaffnen und alles zu Kleinholz verarbeiten können.
Genau diese Situationen, in denen man machtlos ist, ausgeliefert ist, hat für mich einen entscheidenden Punkt zur Spannung beigetragen.
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nekojaghen
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Beitrag von nekojaghen »

Tja, ich persönlich kaufe aus Prinzip nur noch aus dem günstigen England und dort (mit GANZ wenigen Ausnahmen) auch nur noch Spiele für die ich mit höchster Toleranz maximal 40 Euro hinlatzen muss, eher 30 (Ausnahmen sind natürlich lohnenswete Special Editions).

Ich weiß nicht, in welcher Welt der Typ lebt, aber spätestens wenn man sein Geld selbst verdient ist man wohl als Konsument kaum noch bereit, Unmengen an Kohle in irgendwelche Spiele zu stecken. Dann warte ich halt ein paar Monate, danach passt der Preis dann auch wieder. Und wenn nicht, kommt halt ein anderes Spiel ins Haus. Ist ja nicht jedes so unersetzlich wie z.B. MGS4 ;-)
anigunner
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Beitrag von anigunner »

50 Euro sind meine absolute Schmerzgrenze... und das würde ich auch nur für Titel ausgeben, bei denen ich wüsste das ich längere Zeit meine Freude daran hätte. Alles was drüber ist kommt mir nicht in den Einkaufswagen ;)

Aber der Typ hat Recht... es gibt bestimmt noch genug Spieler, die 60 Euro oder mehr für einen Titel hinblättern würden. Warum sollten die das nicht mitnehmen? Solange es genug gibt die das zahlen ist das nicht das Problem vom Publisher. :roll:
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Gonzo_the_Rat
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Beitrag von Gonzo_the_Rat »

Nanimonai hat geschrieben:
gotTnTeufel hat geschrieben:ich bin dem doch allem schon entgegnet. wenn du wirklich eine fundierte meinung hättest, würdest du auch mehr ins detail gehen können und meiner entgegnung widerrum etwas entgegensetzen, als nur deine behauptungen zu wiederholen.

darin manifestiert sich der unterschied zwischen uns beiden.
Mehr ins Detail... willst du mit mir jetzt wirklich eine wissenschaftliche Analyse anfangen, warum COD 4 mich als Spieler mehr gepackt hat als andere Shooter?

Nehmen wir deine Gegenargumente:
- 08/15 Story: Ich erwarte in einem Kriegsspiel kein Tolstoi oder Nitzsche, sowas hat man im Kino schon mal gesehen, stimmt.
Dennoch ist die Geschichte sehr packend inszeniert (Stichwort Immersion, wie eben genannt).
- Levelschläuche: Geradlinigkeit ist kein Merkmal für ein schlechtes Spiel.
Durch die geradliniegen Level konnte bei COD 4 ein gutes Pacing geschaffen werden, gute Abwechslung zwischen eher ruhigen und actionlastigen Abschnitten.

Meine Argumente hast du ja gelesen, nehme ich an. Grafik, Sound, Aiming, Synchronisation, sprich der ganze technische Rahmen stimmt.
Zur Immersion hatte ich etwas gesagt und das ist so ziemlich der wichtigste Punkt, um einen Spieler zu "kriegen". Ich fühlte mich in das Spiel reingesogen.

Welche Details hättest du denn gerne noch, die meine Meinung untermauern?

Und wo wir schon dabei sind, wo waren eigentlich deine Argumente für Operation Flashpoint, außer der Nennung des Namens?

Und wo du meine "fundierte Meinung" anzweifelst. Auf welchem Fundament basiert denn deine?
So sehe ich das auch. CoD4 hat mich wirklich gepackt, da es einfach super inszeniert war. Das Spiel ist zwar nicht besonders originell und ein bisschen sehr Propaganda, aber das hat mich wenig gejuckt. Ist halt das Gleiche wie in jedem x-beliebigen Hollywood-Pro-USA-Blockbuster.

Aber solche Szenen wie die Explosion der Atomrakete, die Fahrt zur Hinrichtung (wo übrigens doch einiges passiert: Schon mal auf die Hinrichtungen am Straßenrand geachtet? oO ) haben mich gefesselt und sogar wirklich bewegt. Sowas schaffen nicht viele Spiele.

Ich verstehe auch nicht, wieso hier auf der Meinung rumgehackt wird. CoD4 ist ein Topgame. Wer es schlecht findet, findet es eben schlecht. Das kann ich sogar nachvollziehen. BioShock hat mich auch mehr gefesselt, war aber etwas vollkommen anderes.

Und gleich vorweg: Ja, ich habe VIELE andere Titel auch gespielt. Darunter alle Quake-Teile (MP und SP), Far Cry (wo ich auch sehr von dem Mutantenscheiß enttäuscht war), das Ur-CS, Nam, RS1,bla...
Deus Ex zählt heute noch zu meinen absoluten Lieblingstiteln. Und trotzdem finde ich CoD4 klasse... Auch wenn es seltsam anmutet.

Zum Thema: Ich werde mir MW2 wohl wieder aus den USA importieren, wenn der Preis dort nicht auch so angehoben werden soll. Aus GB lohnt sich ja nicht, wenn es echt knappe 55 Pfund kosten soll. Aber aus den USA kann man es mit Versandkosten wahrscheinlich wieder locker für knappe 40 Euro bekommen. Und das lohnt sich sicher. ;)
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

Gonzo_the_Rat hat geschrieben:
So sehe ich das auch. CoD4 hat mich wirklich gepackt, da es einfach super inszeniert war. Das Spiel ist zwar nicht besonders originell und ein bisschen sehr Propaganda, aber das hat mich wenig gejuckt. Ist halt das Gleiche wie in jedem x-beliebigen Hollywood-Pro-USA-Blockbuster.
So stark fand ich die Propaganda gar nicht.
Klar, man spielt keinen Gotteskrieger oder russischen Revolutionär, aber das kann man von einer amerikanischen Produktion auch nicht erwarten.
Mir sind sogar eher einige durchaus kritische Aspekte aufgefallen, beispielsweise die sterile Tötung in der AC-130 Gunship Mission oder die kaltblütigen Hinrichtungen der schlafenden Soldaten auf dem Schiff.
Das war für mich nicht mehr "Pro-USA" als es sich ein Saving Private Ryan erlaubt hat.

Das "rumhacken" auf meiner Meinung finde ich eher amüsant, da sich die selbsternannten Spieleexperten ja irgendwie auch 90% der Weltpresse und ca. 14 Mio. Käufern gegenübersehen, die allesamt nicht über eine fundierte Meinung verfügen können, weil sie COD4 ja ähnlich gut finden wie ich oder du.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Nanimonai hat geschrieben: Du weißt aber sicher auch, was eine SAP Arbeitsumgebung in einem Unternehmen ungefähr kostet oder?
Sry, da habe ich mich ungenau ausgedrückt. Ich meine NICHT Softwareprodukte von SAP, sondern Methoden und Vorgehensweisen, wie man komplexe Software-Projekte angeht und umsetzt. In der Spielebranche arbeitet man oft genug in dieser Hinsicht noch ziemlich vorsinflutlich. Was die Projektdauer verlängert und somit die Kosten in die Höhe treibt.
Ich will nur diese forentypischen Zeter und Mordio Schreie mit Argumenten belegt wissen und einfach auch mal die Gegenseite öffnen, da es wirtschaftlich gesehen durchaus Sinn macht, die Preise anzuheben.
Wirtschaftlich gesehen ist eine Preiserhöhung nur dann sinnvoll, wenn der Kunde diese Preiserhöhung mitträgt. Ist das nicht der Fall, schiesst man sich wunderbar selber ins Aus! Sieht man ja schön an Sony und der PS3, wo sich der Kunde zur großen Verwunderung Sonys irgendwie nicht so recht davon überzeugen lässt für technisch überlegene Hardware mehr Geld auszugeben. Dem Kunden ist das Technikwunder aber scheissegal. Der Kunde will eine Spielkonsole und will dafür nur Betrag X ausgeben. Ebenso will er für Spiele nur einen Betrag Y ausgeben, auch wenn Betrag Z der Industrie natürlich sehr viel lieber wäre. Der KUNDE bestimmt die Preise. Und nicht der Anbieter. Auch wenn das so manch Anbieter und Kunde anders sieht.

Und die forentypischen Zeter- und Mordio-Schreie ... mei, lass sie halt :)
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Raskolnikow
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Beitrag von Raskolnikow »

30€ für PC-Spiele, 50€ für Konsolenspiele. Mehr zahl ich nicht und es gibt trotzdem immer mehr als genug Nachschub.
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Gonzo_the_Rat
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Beitrag von Gonzo_the_Rat »

Nanimonai hat geschrieben:
Gonzo_the_Rat hat geschrieben:
So sehe ich das auch. CoD4 hat mich wirklich gepackt, da es einfach super inszeniert war. Das Spiel ist zwar nicht besonders originell und ein bisschen sehr Propaganda, aber das hat mich wenig gejuckt. Ist halt das Gleiche wie in jedem x-beliebigen Hollywood-Pro-USA-Blockbuster.
So stark fand ich die Propaganda gar nicht.
Klar, man spielt keinen Gotteskrieger oder russischen Revolutionär, aber das kann man von einer amerikanischen Produktion auch nicht erwarten.
Mir sind sogar eher einige durchaus kritische Aspekte aufgefallen, beispielsweise die sterile Tötung in der AC-130 Gunship Mission oder die kaltblütigen Hinrichtungen der schlafenden Soldaten auf dem Schiff.
Das war für mich nicht mehr "Pro-USA" als es sich ein Saving Private Ryan erlaubt hat.

Das "rumhacken" auf meiner Meinung finde ich eher amüsant, da sich die selbsternannten Spieleexperten ja irgendwie auch 90% der Weltpresse und ca. 14 Mio. Käufern gegenübersehen, die allesamt nicht über eine fundierte Meinung verfügen können, weil sie COD4 ja ähnlich gut finden wie ich oder du.
Ja, das stimmt. Es gab ziemlich viele kritische Aspekte. Und nach etwa der Hälfte ist die "US-Story" auch vorbei. Das stimmt auch. Über die Gunship Mission und die Ermordung der schlafenden Soldaten habe ich ehrlich gesagt noch gar nicht so nachgedacht. Die Gunship Mission war schon sehr "distanziert", wohl wahr. Trotzdem fand ich es doch ziemlich "Pro-West". Aber es wird ja eigentlich auch nicht wirklich auf diese Themen eingegangen.
Eigentlich, glaube ich, soll CoD ja auch eher eine Art Anti-Kriegsfilm als Spiel darstellen. Vielleicht hat es mir auch deswegen so gut gefallen.
Ich bin auf jeden Fall auf MW2 gespannt.

Nun, dass Du das amüsant findest finde ich in Ordnung. Gut dass Du das nicht so ernst nimmst. Geht ja eigentlich auch bloß um ein dummes Game. Aber TnT scheint ja eh so ein kleiner Provokateur zu sein. Aber alleine deswegen liebe ich es irgendwie, seine Kommentare zu lesen. :)
Ich hoffe, dass er jetzt nicht auf mir rumhackt, wegen meiner nicht allzu fundierten Aussage... :wink:
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

Kajetan hat geschrieben:
Nanimonai hat geschrieben: Du weißt aber sicher auch, was eine SAP Arbeitsumgebung in einem Unternehmen ungefähr kostet oder?
Sry, da habe ich mich ungenau ausgedrückt. Ich meine NICHT Softwareprodukte von SAP, sondern Methoden und Vorgehensweisen, wie man komplexe Software-Projekte angeht und umsetzt. In der Spielebranche arbeitet man oft genug in dieser Hinsicht noch ziemlich vorsinflutlich. Was die Projektdauer verlängert und somit die Kosten in die Höhe treibt.
Bei kleinen Softwareschmieden wird das vermutlich so sein, alleine weil die finanziellen Mittel anfangs nicht ausreichen, um das zu realisieren. Langwierige Softwareprojekte haben ja leider den Nachteil, dass man erst ne ganze Weile lang investieren muss, bevor ein Break Even überhaupt in Sicht ist.
Ob das bei Branchenriesen methodisch auch so problematisch ist, kann ich nicht beurteilen, dafür habe ich zu wenig Unternehmensberatung für EA, Activision und Konsorten gemacht.
Aber wenn du meinst, da über genug spezielles Hintergrundwissen zu verfügen, kann ich das nicht ausschliessen.
Wirtschaftlich gesehen ist eine Preiserhöhung nur dann sinnvoll, wenn der Kunde diese Preiserhöhung mitträgt. Ist das nicht der Fall, schiesst man sich wunderbar selber ins Aus! Sieht man ja schön an Sony und der PS3, wo sich der Kunde zur großen Verwunderung Sonys irgendwie nicht so recht davon überzeugen lässt für technisch überlegene Hardware mehr Geld auszugeben. Dem Kunden ist das Technikwunder aber scheissegal. Der Kunde will eine Spielkonsole und will dafür nur Betrag X ausgeben. Ebenso will er für Spiele nur einen Betrag Y ausgeben, auch wenn Betrag Z der Industrie natürlich sehr viel lieber wäre. Der KUNDE bestimmt die Preise. Und nicht der Anbieter. Auch wenn das so manch Anbieter und Kunde anders sieht.

Und die forentypischen Zeter- und Mordio-Schreie ... mei, lass sie halt :)
Verkaufstechnisch hat sich die PS3 besser gemacht, als du vielleicht denkst, 360 und PS3 sind momentan in etwa gleich auf.
Klar kann das die Wii nicht schocken (wobei die momentan einen deutlich höheren Verkaufsrückgang beklagen müssen als Sony und Microsoft zusammen), aber das ist bei dem Preis auch kein Wunder... es werden ja auch mehr Kleinwagen als doppelt so teure Oberklassewagen verkauft.

Es wird sich zeigen, ob Modern Warfare 2 so einschlagen wird wie angekündigt. Ich prophezeie einfach mal: Ja. Aber das sehen wir dann.

Edit: Stimmt schon, in letzter Instanz machen wir die Preise. Jeder hat sein Limit und wenn das überschritten wird, wird halt nichts gekauft.
Aber da verhält es sich ähnlich wie bei Zigaretten und Benzin... anfangs maulen alle rum, früher oder später wird sich aber angepasst (jedenfalls tendentiell). Es wird immer genug Leute geben, die es nicht aushalten können und ein Spiel am Releasetag kaufen, obwohl das eigene Budget eigentlich "Nein" sagen müsste.
Zuletzt geändert von Nanimonai am 06.08.2009 18:59, insgesamt 2-mal geändert.
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CrazyO
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Beitrag von CrazyO »

Für mich sind 50€ die absolute Grenze,
schmerzt zwar erst später zocken zu können, besonders bei MP Spielen... dennoch in einer globalen Wirtschaftskrise bei der vile Menschen immer weniger Einkommen haben, solche Preise zu verlangen, ist einfach unverschämt.
Nanimonai
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Beitrag von Nanimonai »

Gonzo_the_Rat hat geschrieben: Nun, dass Du das amüsant findest finde ich in Ordnung. Gut dass Du das nicht so ernst nimmst. Geht ja eigentlich auch bloß um ein dummes Game. Aber TnT scheint ja eh so ein kleiner Provokateur zu sein. Aber alleine deswegen liebe ich es irgendwie, seine Kommentare zu lesen. :)
Ich hoffe, dass er jetzt nicht auf mir rumhackt, wegen meiner nicht allzu fundierten Aussage... :wink:
Ich habe auch nichts dagegen, wenn man hitzig diskutiert. Nur sollte es bei einer Diskussion bleiben.
Wenn jemand mit dem ersten Beitrag persönliche Angriffe austeilt und mit haltlosen Behauptungen um sich wirft, kann und will ich denjenigen nicht als Ernst zu nehmenden Diskussionspartner wahrnehmen.
Als Belustigung, Hofnarr oder Klassenclown ganz nett, zu mehr reichts dann aber auch nicht.
gotTnTeufel
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Beitrag von gotTnTeufel »

Nanimonai hat geschrieben:
gotTnTeufel hat geschrieben:ich bin dem doch allem schon entgegnet. wenn du wirklich eine fundierte meinung hättest, würdest du auch mehr ins detail gehen können und meiner entgegnung widerrum etwas entgegensetzen, als nur deine behauptungen zu wiederholen.

darin manifestiert sich der unterschied zwischen uns beiden.
Mehr ins Detail... willst du mit mir jetzt wirklich eine wissenschaftliche Analyse anfangen, warum COD 4 mich als Spieler mehr gepackt hat als andere Shooter?

Nehmen wir deine Gegenargumente:
- 08/15 Story: Ich erwarte in einem Kriegsspiel kein Tolstoi oder Nitzsche, sowas hat man im Kino schon mal gesehen, stimmt.
Dennoch ist die Geschichte sehr packend inszeniert (Stichwort Immersion, wie eben genannt).
- Levelschläuche: Geradlinigkeit ist kein Merkmal für ein schlechtes Spiel.
Durch die geradliniegen Level konnte bei COD 4 ein gutes Pacing geschaffen werden, gute Abwechslung zwischen eher ruhigen und actionlastigen Abschnitten.

Meine Argumente hast du ja gelesen, nehme ich an. Grafik, Sound, Aiming, Synchronisation, sprich der ganze technische Rahmen stimmt.
Zur Immersion hatte ich etwas gesagt und das ist so ziemlich der wichtigste Punkt, um einen Spieler zu "kriegen". Ich fühlte mich in das Spiel reingesogen.

Welche Details hättest du denn gerne noch, die meine Meinung untermauern?

Und wo wir schon dabei sind, wo waren eigentlich deine Argumente für Operation Flashpoint, außer der Nennung des Namens?

Und wo du meine "fundierte Meinung" anzweifelst. Auf welchem Fundament basiert denn deine?
hmmja dann vergleichen wir mal deine äpfel mit meinen kartoffeln:

cod4 hat, wie erwähnt, null spannung, da der schwierigkeitsgrad zu einfach ist. wenn man angeschossen wird hockt man sich hinter ne deckung und regeneriert. das gibt einem hundertprozentige sicherheit, da die ki niemals auf die idee kommt dich dahinter zu erschiessen. schwul.

das cod4 gameplay besteht zu 90 prozent aus deckungshüpfen, gegner welle abballern und zur nächsten deckung rennen um den spawn point der gegner zu unterdrücken, denn sonst spawnen sie ja unendlich weiter. ohja das war ja voll abwechslungsreich.
dagegen gibt es zwar noch die snipermission (ich nenne sie eher mal geisterbahnmission, denn man fuhr sowieso wieder nur auf einer schiene), eine mission wo man mit nem granatwerfer aus nem hubschrauber ballert und die mission wo man mit dem gunship um sich schiesst. sagen wir mal in 5-6 stunden spielzeit (denn länger braucht niemand beim ersten durchzocken, es sei denn er hat sich beim sylvesterfeuerwerk ein paar finger weggesprengt) gibt es ne gute halbe stunde was abwechslung. der rest besteht aus deckungsgelame und spawnpunkte abklappern. mehr ist da nicht.
wer so etwas toll findet, der schaut auch lieber stundenlang einer waschmaschine beim waschvorgang zu statt ins kino zu gehen.

und genau in letzteres gehe ich, wenn ich diese art der immersion haben will. denn es ist nunmal keine spielerische immersion, sondern eine filmische. und im kino bezahl ich nur ein zehntel des preises und muss nicht noch stundenlang von abwechslungsarmen moorhuhn geballer gelangweilt werden.
das aiming von cod4 so hervorzuheben ist jawohl lachhaft. da geht doch jedes schuss gefühl bei verloren, so billig ist das. ich nenne das eher gegner wegklicken statt erschiessen.



das ist schonmal ein guter ansatz um zuzeigen warum die birne/kartoffel opflash das besser macht. (warum muss ich nur so einen scheiss vergleich jetzt machen? :( )
wenn du da einen gegner erschiesst hat das grundsätzlich einen effekt. du rennst da nicht einfach rum, und klickst alles weg was um die ecke schaut, sondern musst jedesmal viel mehr faktoren beachten. da sitzt nicht einfach jeder schuss. da kann man auch nicht mal mit dauerfeuer in die gegner menge reinsprayen. da knallt es, und wenn man trifft hat es immer einen spielerischen effekt.

genau so etwas ist nämlich auch teil der immersion (hast du diesen begriff überhaupt schonmal vorher gehört? denn irgendwie scheinst du hier einiges durcheinander zu bringen). dieses spiel ist realistisch. es fühlt sich echt an. cod4 tut das nie. in keinem einzigen spielabschnitt, außer man hat zuviele pilze intus, dann denkt man aber auch das unreal tournament realistisch ist ^^
in opflash stirbt man auch viel einfacher. ein treffer und man kann tot sein. es gab da eine mission, die immer noch ihresgleichen sucht. wo man alleine durch kilometerweites feindgebiet latschen muss und überall patrouillen und hubschrauber nach einem suchen. eine falsche bewegung und man wird entdeckt und stirbt. genauso wie es in der realität. da hat man spannung, da muss man immer mit der angst leben erwischt zu werden, fast wie im echten krieg.
und genau das ist spielerische immersion. nicht dieser mist, von dem du laberst. nicht ein haufen scriptereignisse, die absolut übertrieben dahingekünstelt über einen hereinbrechen. das ist hollywood!

und wieviel abwechslung man in so ein spiel reinbringen. ich will garnicht erst damit anfangen das man in opflash auch hubschrauber steuern kann, ebenso wie panzer, ja die sogar kommandieren kann!
nein, selbst in den einfachen infanterie missionen ist schon mehr abwechslung vorhanden, weil jedesmal, wenn man scheitert, hat man die möglichkeit einer variierenden taktischen vorgehensweise. das ist abwechslung, nicht wie dieser eisenbahn simulator namens cod4.



boah ja, jetzt durfte ich wieder einen haufen (normalerweise) selbsterklärender scheisse in diesem forum abladen.
was willst du mir jetzt noch sagen, was an cod4 besser ist? läuft das jetzt nur darauf hinaus, daß dir lineares schlauchlevel geballer einfach besser gefällt?
wenn ja, dann hättest du mir auch gleich sagen können, daß du für kreativ aufbauendes gameplay kognitiv nicht qualifiziert bist. hätte ich akzeptiert.
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Dan Chox
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Beitrag von Dan Chox »

gotTnTeufel,
Geschmack (selbst schlechter) lässt sich nicht durch Argumente bestimmen oder gar verbessern.
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über geschmack lässt sich nicht streiten blablabla

ja dann schliessen wir einfach das diskussionsforum und die kommentare. wofür sind sie denn noch gut?
für jeden geschmack gibt es einen grund und ich werde ihn herausfinden, also nerv mich nicht mit deinen beschränkten ansichten. du bist mir im weg :)