Nanimonai hat geschrieben:Preiserhöhungen werden besonders in einem Forum wie diesem hier immer mit Todesstrafe oder mindestens 50 Peitschenschläge auf die blanke Eichel bestraft...
Aber denkt mal über die Preisentwicklung von Computerspielen in den letzten 20 Jahren nach und rechnet die Produktionskosten gegen.
Dann argumentiert noch mal.
Dann ist das die Sache der Entwickler das deren Spiele so teuer zu Produzieren sind, nicht die Sache des Kunden. Denn besser wurden die Spiele keinesfalls sodass der Spieler nunmal nicht mehr bekommt wenn er auch mehr Zahlen muss.
Ich finde das okay, jemand, der mein, sich ein Spiel wie CoD bei Release kaufen zu müssen, schadet eh schon dem Genre massiv. Wenn er das tut, soll er dafür auch tiefer in die Tasche greifen müssen. Ist wie Rauchen.
Nanimonai hat geschrieben:Preiserhöhungen werden besonders in einem Forum wie diesem hier immer mit Todesstrafe oder mindestens 50 Peitschenschläge auf die blanke Eichel bestraft...
Aber denkt mal über die Preisentwicklung von Computerspielen in den letzten 20 Jahren nach und rechnet die Produktionskosten gegen.
Dann argumentiert noch mal.
Du hast schon Recht.
Geht man von 2% Inflation aus liegen 59€ durchaus noch im ordentlichen Bereich. (objektiv)
Überlegt man sich aber, was einem heutzutage teilweise dafür geboten wird steht das dennoch in keinem Verhältnis mehr. (subjektiv)
ich erinner mich noch an zeiten in denen ein spiel locker um die 120 Mark gekostet hat. allerdings waren damals die qualität und der aufwand ein ganz anderer (ich weiß die alte früher war alles besser leier) nur überlegt mal ... xwing hat um die 110 Mark gekostet also knapp 55 Euro zum releasetag ... dafür hat man ewig mit begeisterung daran gesessen ... es waren zwei handbücher und eine kurzanleitung sowie eine übersichtskarte dabei ... das eine handbuch erzählte nur hintergrundinfos die anleitung gab strategietipps und die karte die notwendigsten abkürzungen ... ich hab xwing und tiefighter jahrelang auf der festplatte gehabt ...
nur zu vergleich die pcgames hatte zu dem zeitpunkt noch eine kategorie "motivation" und die stand bei den meisten guten titeln auf MONATE ... ein spiel das man in 5 stunden durchgezockt hat ... dafür hätte niemand geld ausgegeben ... zudem bei dem mitgelieferten umfang ... heute sehen die spiele besser aus aber die qualität ist haarsträubend wenn ich an die verbuggten verkauftitel denke ... es gibt auch ausnahmen was die spielequalität angeht aber selbst die haben meist mit kopierschutzmacken oder grafikfehlern etc zu tun ...
ich glaube es ist wieder zeit für eine Renaissance des guten Geschmacks ... wenn umfang qualität und Spielbarkeit wieder stimmen ... DANN reden wir GERN darüber spiele mit 60 Euro + auszupreisen ... ich würde sagen König Kunde hat das letzte Wort meine Damen und Herren ...
Zuletzt geändert von Blind Talamasca am 06.08.2009 14:42, insgesamt 2-mal geändert.
Nanimonai hat geschrieben:Preiserhöhungen werden besonders in einem Forum wie diesem hier immer mit Todesstrafe oder mindestens 50 Peitschenschläge auf die blanke Eichel bestraft...
Aber denkt mal über die Preisentwicklung von Computerspielen in den letzten 20 Jahren nach und rechnet die Produktionskosten gegen.
Dann argumentiert noch mal.
Dann ist das die Sache der Entwickler das deren Spiele so teuer zu Produzieren sind, nicht die Sache des Kunden. Denn besser wurden die Spiele keinesfalls sodass der Spieler nunmal nicht mehr bekommt wenn er auch mehr Zahlen muss.
Gut, dann sag doch den Entwicklern einfach, die sollen ihre Produktionskosten an Spielen aus den 80ern orientieren.
Ich glaube allerdings nicht, dass du mit dem Endprodukt sonderlich zufrieden sein wirst...
Seht ihr nicht, dass es irgendwie nicht passt, als Spieler ständig nach dem neuesten Grafik- und Soundstandard zu schreien, nach "epischen" Geschichten zu verlangen, Multiplayerunterstützung bei jedem Spiel zu fordern und nicht die Bereitschaft zu zeigen, etwas mehr dafür auszugeben?
Er kann den Preis gern anheben wenn das Spiel ein Kracher wird. Hoffe aber, dass das nicht als schlechtes Beispiel fuer die Konkurrenten dient, wie der DRM-Exzess...
Seht ihr nicht, dass es irgendwie nicht passt, als Spieler ständig nach dem neuesten Grafik- und Soundstandard zu schreien, nach "epischen" Geschichten zu verlangen, Multiplayerunterstützung bei jedem Spiel zu fordern und nicht die Bereitschaft zu zeigen, etwas mehr dafür auszugeben?
Filme werden doch auch immer teurer und der Preis steigt nicht. Sowohl Hollywood wie auch die Videospielindustrie generieren doch immer noch grosse Gewinne.
Zuletzt geändert von hanzelklick am 06.08.2009 14:37, insgesamt 2-mal geändert.
Nanimonai hat geschrieben:Preiserhöhungen werden besonders in einem Forum wie diesem hier immer mit Todesstrafe oder mindestens 50 Peitschenschläge auf die blanke Eichel bestraft...
Aber denkt mal über die Preisentwicklung von Computerspielen in den letzten 20 Jahren nach und rechnet die Produktionskosten gegen.
Dann argumentiert noch mal.
Du hast schon Recht.
Geht man von 2% Inflation aus liegen 59€ durchaus noch im ordentlichen Bereich. (objektiv)
Überlegt man sich aber, was einem heutzutage teilweise dafür geboten wird steht das dennoch in keinem Verhältnis mehr. (subjektiv)
Früher wurde wirklich mehr geboten?
Ist das nicht auch wieder eine "früher war alles besser" Floskel?
Ich kann mich erinnern, ziemlich viele Spiele in den 80ern gespielt zu haben, die nicht mal zu Ende gecoded wurden und nicht durchzuspielen waren (besonders auf dem Atari 2600).
Was genau wurde denn früher mehr geboten als heute?
Sir_pillepalle hat geschrieben:Merkt der Typ ganix mehr? Der Konsument möchte keine teuren Spiele die immer schlechter und kürzer werden...
Natürlich will der Konsument das!!!
Wenn es ihm zuviel wäre, würde er es nicht kaufen aber die Mio. Absätze geben der Preisgestalltung der Publisher recht!
Spiele sind für viele etwas fast unverzichtbares geworden, wie eine Droge.
Es wird stillschweigend ein höherer Preis angenommen nur um das sehnlichst erwartete Spiel zu haben!
Solange es immer noch genügend Leute gibt, die Spiele für 70 € und mehr kaufen, werden die Preise nicht runtergehen. Wenn ich bedenke, das vor kurzem Saturn, GTA IV noch für 65 € liegen hatte und es bestimmt noch verkauft wurde dann ist es kein Wunder, das alle daran noch ein Stück mitverdienen wollen. Ich kann mich nur noch an Spiele von früher erinnern die so um die 70 Mark lagen, ein Konsolenspiel für umgerechnet ca. 140 Mark finde ich schon mehr als
Ich erinnere mich da z.B. an Diablo 2 + LOD.
Ich weiß nicht wieviele hundert Stunden ich mit diesem Spiel verbracht habe. Und das hat sicherlich nicht 70€ gekostet.
Oder wenn ich mich an Forza 2 erinnere. Da hab ich für die LCE 61€ bezahlt und hatte rund 300 Spielstunden ... da ist dann so ein Preis auch wirklich OK.
Moere1974 hat geschrieben:Ich kann mich nur noch an Spiele von früher erinnern die so um die 70 Mark lagen, ein Konsolenspiel für umgerechnet ca. 140 Mark finde ich schon mehr als
Dann hat dich dein Gedächtnis aber schon arg im stich gelassen.
Auch früher haben neue Spiele um die 100 - 120 DM gekostet!
BloodyJesus hat geschrieben:Oder wenn ich mich an Forza 2 erinnere. Da hab ich für die LCE 61€ bezahlt und hatte rund 300 Spielstunden ... da ist dann so ein Preis auch wirklich OK.
Aber nicht für 5-10 Stunden.
Was heißt hier 5-10 Stunden?
Im Multiplayer kann ich auch locker an die 3000 Stunden kommen.
CoD mag ja nicht das weltbewegenste Spiel sein was je erfunden wurde aber diese ständige Kaufpreis/Singleplayerdpielzeit Rechnung ist absolut daneben.
CoD ist mitlerweile ein reines Onlinespiel geworden mit einer kleine Kampagne als Beilage!