BioWare: Story anstatt Gewalt

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Azraiyl
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Beitrag von Azraiyl »

Ich finde die Frage sehr interssant und hoffe dass sie sich das ernsthaft überlegen. Irgendwie finde ich teilweise ein bisschen krank was da gemetzelt wird auch wenn ich es selber auch mache.

Wer hingegen schon einmal P&P Rollenspiel gespielt hat, der weiss das man ganze Abende ohne Kämpfe verbringen kann. Gerade wenn man so Spielsysteme wie DSA anguckt kann man ja sehen dass ein Unmenge mehr an Fertigkeiten hat, die nichts mit kämpfen zu tun haben. Ebenfalls zum Thema DSA: Im Spiel Drankensang kämpft man innerhalb der Stadt grundsätzlich nicht und trotzdem gibt es einiges zu tun. Weiterhin gibt es Spiele wie Deus Ex, wo das kämpft thereotisch überflüssig wäre. Es würde mich daher auch freuen wenn man Spiele entwickelt welche das kämpfen optional machen bzw. man kann sein Ziel auch erreich ohne Kampf z.B. durch Intrigen. Nicht kämpfen heisst nicht = Film.
pLayN
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blub

Beitrag von pLayN »

oh mann.. stelle mir grade ein West-Rpg im Stil einer Visual Novel vor xD.. o.O bei der man sich nur noch durch Textbalken klickt .. ^^ ob dass mal gut geht,
West-Rpg haben meiner Meinung nach die schwäche das eig. überhaupt keine Charakterinteraktion besteht, was bei mir immer sehr auf den Spielspass drückt ...
die einzige Firma die überhaupt Charakterinteraktionen in die Spiele einbaut ist Bioware, wobei davon die meisten Spiele ( von der Interaktion ) auch eher lau waren -.-

- BG (Habe ich leider nie wirklich spielen können :(.. also kann ich dazu nix sagen)
- NWN (Also das Spiel war super, aber die Story war auch eher nebensächlich, wobei es mit gutem Gameplay punkten konnte, die einzige wirkliche Interaktion, mit den gekauften "Handlangern" war^^
... die doch eher langweilig und nichts zur Hauptstory beigetragen hat.)
- Mass Effect ( Also die grundsetzliche Story war super, sehr interessante Welt und viele Information über die Völker und deren Geschichte.
Unter Charakterinteraktion stelle ich mir immer eine Entwicklung vor, zb das Verhältnis der Personen untereinander sowie die Veränderung der Person selber
.. was bei Mass Effect aber leider nicht der Fall war, wenn man die miese LoveStory außen vorlässt -.-)
da frage ich mich echt was sie für miese Schreiber eingestellt haben um eine so Oberflächliche bzw. langweilige LoveStory zu schreiben...
.. sie treffen sich, fliehen vom Planeten um BAMM sind verliebt... Gespräche?? wofür Liebe auf den ersten Blick.. kennenlernen ist sowieso überbewertet -.- ,
da frage ich mich ob die Charaktere im Spiel nicht einfach nur notgeil waren ...
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danke15jahre4p
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Re: blub

Beitrag von danke15jahre4p »

pLayN hat geschrieben: .. sie treffen sich, fliehen vom Planeten um BAMM sind verliebt... Gespräche?? wofür Liebe auf den ersten Blick.. kennenlernen ist sowieso überbewertet -.- ,
da frage ich mich ob die Charaktere im Spiel nicht einfach nur notgeil waren ...
jo ist es, habe schon frauen einfacher in die bettlaken bekommen ohne z.b. von einem planeten fliehen zu müssen! ;)

greetingz
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Sir Richfield
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Re: blub

Beitrag von Sir Richfield »

pLayN hat geschrieben: - BG (Habe ich leider nie wirklich spielen können :(.. also kann ich dazu nix sagen)
Oh ihr Götter, Du arme Sau, ehrlich.
Gerade die Baldur's Gates... halt stop... die sind gar nicht von Bioware.
Die sind von Black Isle Studios, die auch das mehr als grandiose Planescape Torment gemacht haben.
Also... gerade die Baldur's Gates und Icewind Dales waren voll mit interessanten Geschichten um und mit den Charakteren (Dynahir - NOOOOOOO!). Man hat zwar nicht so mit denen gesprochen wie in Mass Effekt, Knights of the old Republik (Ebenfalls große Spiele!), aber die hatten alle etwas zu sagen und einen eigenen Charakter.
(Auch wenn man für einige Vorwissen mitbringen muss. es gibt 10 Sorten Mensch: Die, die wissen was es bedeutet, wenn man "Untoter Paladin" schreibt und die, denen das nichts sagt. War das BG oder Icewind, weiß das noch einer?)
Bei Icewind Dale sind die sogar so weit gegangen und haben den Figuren entsprechende Verhaltensweisen mitgegeben. Wer mit einem Paladin Gespräche führt, muss miterleben, wie der ALLE! Belohnungen erfolgreich ablehnt.
Bei ME bist Du nur Du selber und alle folgen Dir, weil sie nichts besseres zu tun haben, als Deine Taten irgendwie zu rechtfertigen, egal was ihre Gesinnung sagt. (Das fing mit KOTOR schon an, setzte sich über Jade Empire fort und ist in ME nicht besser geworden. Anstatt Dir der rechtschaffen gute Charakter was auf die Nase gibt, wenn Du eindeutig zu weit gegangen bist, biegen die sich die Wahrheit so lange zurecht, bis sie ins Weltbild passt.)

Und über allem schwebt Planescape Torment. Dieses Spiel sticht schon in dem Moment aus der Masse heraus in dem man merkt, dass man mit hohen Werten bei Intelligenz, Weisheit und Charisma deutlich weiter kommt als mit Stärke, Konstitution und Geschicklichkeit.
Nicht jeder Konflikt in PT läßt sich mit Gewalt lösen. Und wenn, dann hat das langfristig negative Folgen, der Charakter steigt nur mühsam im Level auf. Gewalt ist in diesem Spiel nicht wirklich die Lösung, im Gegenteil.
Jeder der NPC aus der Party hatte eine Geschichte - und was für eine. Die konnte man denen auch nicht einfach aus der Nase ziehen, man musste sich anstrengen und die richtigen Voraussetzungen haben. Wenn man sie dann kannte, profitierte der eigene Charakter davon, der NPC und die Hauptstory an sich auch.
Die NPC haben auch die Party verlassen oder Dich sogar angegriffen, wenn Du das Falsche gesagt hast. Wenn das passierte, war der NPC weg.
(Darüber hinaus ist das Setting des Spiels dermaßen bizarr, es macht einfach nur Spaß *g*)
Einziges Problem ist nur, dass der ganze Text in einer kleinen Box in einer miserablen Auflösung steht...
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diehenne
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Beitrag von diehenne »

Ach Publisher ham doch alle einen an der Klatsche, "Spieler" werden immer in Gruppen aufgeteilt - denn es gibt die Gruppe die auf Story steht und die Gruppe die auf Action steht und die Gruppen die auf Realismus oder Strategie und Taktik stehen... ich frage mich was das soll ? Kann man denn nicht alles mögen? Ich will nicht auf eine Zielgruppe dezimiert werden, ich will schon 10 Jahre gezockt haben und immernoch Story mögen können... Ich bin kein Core Gamer, weil ich scheinbar dran gewöhnt sei Action zu mögen oder irgentwelchen Faktoren entspreche die mich zu einem machen. Ich bin ein Spieler, der von einem Spiel in dessen Bann gezogen werden will. Ich will damit Spaß haben, wie, ist mir egal! Ich will, dass mir das Spiel eine Geschichte erzählt, die mich sprichwörtlich aufschluckt, ich will dabei Action und Taktik und Realismus oder fantastisches, ich will denken können ich will gefordert werden und ich will auch was dabei tun - kurz: Ich will alles. Denn ich bin keine Zielgruppe - niemand ist eine Zielgruppe. Mich nervt das ungemein jedesmal auf irgentetwas von der Industrie beschränkt zu werden! -.- grummel

Grüßßßeee
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47Ronin
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Beitrag von 47Ronin »

diehenne hat geschrieben:Ach Publisher ham doch alle einen an der Klatsche, "Spieler" werden immer in Gruppen aufgeteilt - denn es gibt die Gruppe die auf Story steht und die Gruppe die auf Action steht und die Gruppen die auf Realismus oder Strategie und Taktik stehen... ich frage mich was das soll ? Kann man denn nicht alles mögen? Ich will nicht auf eine Zielgruppe dezimiert werden, ich will schon 10 Jahre gezockt haben und immernoch Story mögen können... Ich bin kein Core Gamer, weil ich scheinbar dran gewöhnt sei Action zu mögen oder irgentwelchen Faktoren entspreche die mich zu einem machen. Ich bin ein Spieler, der von einem Spiel in dessen Bann gezogen werden will. Ich will damit Spaß haben, wie, ist mir egal! Ich will, dass mir das Spiel eine Geschichte erzählt, die mich sprichwörtlich aufschluckt, ich will dabei Action und Taktik und Realismus oder fantastisches, ich will denken können ich will gefordert werden und ich will auch was dabei tun - kurz: Ich will alles. Denn ich bin keine Zielgruppe - niemand ist eine Zielgruppe. Mich nervt das ungemein jedesmal auf irgentetwas von der Industrie beschränkt zu werden! -.- grummel

Grüßßßeee
Wie wahr. Aber das Ökonomen dieses Geschäft irgendwann übernehmen war absehbar, und die hantieren mit Zielgruppen. Scheint im Übrigen auch zu funktionieren.
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blackeagle2k3
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Beitrag von blackeagle2k3 »

ich fand schon immer das spiele einfach realistisch zum verhälltnis zur story stehn sollen

WTF?

okei ganz einfach von mir aus kann die story so abgedreht sein wie auch immer nur es muss einfach zusammen passen sprich wen ich einem auf dem arm schieße soll auch blut spritzen bzw bei einem Größeren kalibieren die fetzen fliegen sollen.

wen ich mit dem schwert drauf haue sollen die knochen brechen(bei katana halt der arm durchschneiden)

bei einer laser was auch immer waffe sollen einfach verbrennungen da sein...

usw einfach das das umfeld zur stroy passt...

das bedeutet auch ich brauche in einem Jum n Run nicht 20 liter blut und in einem shooter grünes blut...

Naja ich glaube das mit dem gewalt grad ist vor allem bei den Mennern ein ausgeprägter sinn? oder so weil früher in der Römer zeit da gab es ja noch kein TV was vll hier ein paar manche wissen...?! :D

Und so gab es halt Blut und Spiele und brot koloseums gladiatoren Circuse(mit tollen pferden)

nur weil heute die möchtegern politiker glauben das sex was schlimmes ist und blut und mord in video games uns alle zu potenziale massen amokläufer mörder macht heißt das noch lange nicht das es stimmt und wir uns alles gefallen lassen werden tun...?

und jetzt die entwickler alle sagen achne lassma das mal mit blut und sex das ist total unnatürlich sex ist sowiso ein göttlicher akt und darf nicht in dieser form praktiziert werden aber fraun vergewaltigen in andren länder von soldaten wird glaub ich langsam mehr tolleriert wie gewalt in games

unterschied zwischen gott und bush? (gott weiß das er nicht bush ist xD )

okei ein bischen abgedriftet aber das ist die meinung zu dem thema
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alex9k
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Beitrag von alex9k »

Ich muss da irgendwie an Silent Hill denken - an die ganze Serie.
Super Story, Super Grafik (mal abgesehen von Teil 4), Super Soundtrack etc. - nurs Kämpfen fand ich in der Serie schon immer scheiße :D
kollimator
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Beitrag von kollimator »

Irgendwie geht mein Kommentar ein bisschen am Thema vorbei - oder auch nich - egal.
Alles was hier über Planscape gesagt wurde will ich nochmal zusammenfassen, einfach weil ich Spaß dran habe: Es ist ein Meisterstück.
Allen die es noch nie gespielt haben sage ich: Überlegt euch das nachzuholen. Es lohnt sich wirklich.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

kollimator hat geschrieben:Irgendwie geht mein Kommentar ein bisschen am Thema vorbei - oder auch nich - egal.
Alles was hier über Planscape gesagt wurde will ich nochmal zusammenfassen, einfach weil ich Spaß dran habe: Es ist ein Meisterstück.
Allen die es noch nie gespielt haben sage ich: Überlegt euch das nachzuholen. Es lohnt sich wirklich.
Das aber auch nur wirklich dann, wenn man praktisch von der ersten Spielminute an dazu bereit ist, sich durch unzählige Fenster voll mit bestenfalls mittelprächtig geschriebenen Testen durchzuarbeiten. Ich hatte keinen Bock da drauf und hatte deswegen nur zwei Stunden "Spaß" an Torment und hab es dann von der Platte geschmissen.
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J1natic
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Beitrag von J1natic »

Bioware: Sex statt Gewalt wäre mir lieber.
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Können wir nicht einfach Sex, Gewalt und Story haben? Ist meiner Meinung nach eh die einzige "realistische" Option - 'ne gute Romanze + Sex gehört in jedes noch so schlechte Buch, da braucht man in games nicht immer so verklemmt mit umgehen. Gewalt ist einfach Nebenprodukt wenn man irgendwelche Dinge erschießt, that's life. Und Story sollte sowieso selbstverständliche Grundlage von alledem sein ;)
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

Pyoro-2 hat geschrieben:Können wir nicht einfach Sex, Gewalt und Story haben? Ist meiner Meinung nach eh die einzige "realistische" Option - 'ne gute Romanze + Sex gehört in jedes noch so schlechte Buch, da braucht man in games nicht immer so verklemmt mit umgehen. Gewalt ist einfach Nebenprodukt wenn man irgendwelche Dinge erschießt, that's life. Und Story sollte sowieso selbstverständliche Grundlage von alledem sein ;)
Das Problem ist simpel:

Gewalt? In USA kein Problem.

Sex? In USA = Index, schwarze Liste + Mediengekreisch.

Spiele sind auch deswegen so prüde, weil sie sonst einfach große Probleme mit den Behörden kriegen würden.
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Pyoro-2
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Beitrag von Pyoro-2 »

Lässt sich nicht von der Hand weisen, aber meine große Befürchtung ist ja, dass sich die (amerikanischen) Spieleentwickler selbst zensieren, also selbst bei lockereren Bestimmungen nichts kommen würde. Das gehört sich für die, glaube ich, einfach nicht; jedenfalls nicht so offen und geradlinig ;) Weiß nicht, wie oft wir vor dem Schüleraustausch damals auf Dinge aufmerksam gemacht wurden - Bart, nicht gut, Rauchen, nicht in der Öffentlichkeit, Alk gibt's eh kein, über Politik, Religion und Sex redet auch keiner. War auch alles richtig, aber nur, solange man irgendwie "öffentlich" war - verdammt heuchlerisches Völkchen, die Amis ;)
gotTnTeufel
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Beitrag von gotTnTeufel »

ich hab auch mal gehört, daß die amis immer gewarnt werden, wenn sie nach europa und vorallem nach deutschland reisen, weil man hier ständig titten im fernsehen sehen kann und sex auch öffentlich ständig diskutiert wird ^^

ich finde man sollte dahingehend mehr europäische spiele fördern. verkauft mal lieber eure xboxen und holt euch mal so aufgeklärte und mündige spiele wie den witcher :)

hot coffee wurde von jack thompson ausgetrunken, kiddies :)