4P-Bilderserie: Die Geschichte des Kopierschutzes
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Clank
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Shedao
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Ich denke mal der Anteil der Kopierer die es sich kaufen sind zu einem großen Teil Leute, die es sich eh gekauft hätten, auch wenn sie es nicht hätten kopieren können. Der Anteil derer die erst durch eine Kopie zum kauf überredet werden dürfte verschwindent gering seinspliffb hat geschrieben:Natürlich gibt es solche und solche, und nicht jeder Kopierer kauft auch.
Die Branche wächst, aber grade den Mainstream Studios, die die Umsatzstarken Marken Produzieren und auch am meisten mit Kopierern zu kämpfen haben gehts häufig nicht so prall.spliffb hat geschrieben:Die Frage ist inwieweit es sich hierbei wirklich um ein ernstzunehmendes Problem (Kopierer) handelt, denn offensichtlich geht es der Spieleindustrie eben ganz und gar nicht schlecht.
EA hat in den letzten Jahren massiv rote Zahlen geschrieben, Eidos ist fast pleite, Atari ist fast pleite....von den ganzen Studios die dichtmachen müssen mal ganz zu schweigen.
Also von jemandem der sich subventionierte Hardware kauft um dann gebrannte Spiele darauf zu zocken und anscheinend kein Problem damit hat, dass er einen tatsächlichen Schaden erzeugt, anzunehmen dass er in ein paar Jahren ne ehrliche Haut ist......spliffb hat geschrieben:Der Jugendliche, der sich heute seine 360 flashen lässt, kauft u.U. in ein paar Jahren das Nachfolgemodell und Originalspiele, eben weil er Gefallen daran gefunden hat zu spielen, und nun das nötige Kleingeld und eine veränderte Mentalität entwickelt hat.
Meine zahlreichen Spielerfahrungen und meine Liebe zum Hobby Computerspiele rühren aus Amigazeiten und jeder Menge Kopien her.
Ohne diese ganzen Erfahrungen, hätte ich heute nicht diese Leidenschaft zu Games entwickelt und nicht mehrere tausend € in Spiele verballert.
Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, daß jene C64/Amiga/Atari Generation, die damals eine Vielzahl an Kopien besaß, maßgeblich am Wachstum und der Popularität der Softwareindustrie heutiger Zeit Anteil hat und zu einem beträchtlichen Anteil gut zahlende Kunden sind.
Außerdem kann man auch ohne Raubkopien nen Spielefan werden und ich glaub die Entwickler können auf "Fans" die nicht bereit sind sie für ihre Arbeit zu entlohnen auch gut verzichten.
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spliffb
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Das kann man vermuten, allerdings muß es nicht der Wirklichkeit entsprechen. Ich kann dir aus meinen eigenen Erfahrungen und denen zahlreicher anderer Spieler berichten, daß viele Leute ohne die Möglichkeit der Kopie so gut wie gar keine Spiele mehr kaufen würden. Sie wollen einen umfassenden Einblick auf schnelle und unkomplizierte Weise erhalten und da bietet sich in Zeiten von keiner oder nur unzureichender Demos die Kopie an.Ich denke mal der Anteil der Kopierer die es sich kaufen sind zu einem großen Teil Leute, die es sich eh gekauft hätten, auch wenn sie es nicht hätten kopieren können. Der Anteil derer die erst durch eine Kopie zum kauf überredet werden dürfte verschwindent gering sein
Das die Mainstream Studios zum Teil schlechte Zahlen schreiben, liegt doch in allererster Linie an der betriebenen Politik, d.h. ihnen gehen immer mehr treue Fans verloren, wenn z.B. das x-te Sequel nicht mehr als ein kleines Update ist oder der Markt von 0815 Baller/Sportgames irgendwann gesättigt ist und nicht mehr so schnell den Geldbeutel bereitwillig zückt.Die Branche wächst, aber grade den Mainstream Studios, die die Umsatzstarken Marken Produzieren und auch am meisten mit Kopierern zu kämpfen haben gehts häufig nicht so prall.
EA hat in den letzten Jahren massiv rote Zahlen geschrieben, Eidos ist fast pleite, Atari ist fast pleite....von den ganzen Studios die dichtmachen müssen mal ganz zu schweigen.
Was meinst du warum John Riccitelli (EA) vor nicht allzu langer Zeit eine neue Ausrichtung und Produktstrategie (gezwungenermaßen) verkündet hat?!
Hinzu kommt die Finanzkrise die sich auch, wenn auch nicht so stark wie in anderen Industriezweigen, bei der Softwareindustrie bemerkbar macht.
Und das immer wieder einige Firmen schliessen ist letztlich ein ganz normaler Prozess unseres Wirtschaftssystems, den du genauso in jeder anderen Branche vorfinden kannst.
Nur haben die anderen Branchen eben nicht so einen universell einsetzbaren Sündenbock "Raubkopierer" mit dem sie ihre schlechte Produktstrategie und Finanzplanung kaschieren können.
Auch wenn es dir schwer fällt zu glauben: Menschen ändern sich, gerade vom Kindes-/Jugendalter bis zum erwachsenen Menschen passiert da sehr viel. :wink: Der Geist wird reifer, das Portemonnaie wird voller, und die Leute kaufen für gewöhnlich auch mehr Spiele.Also von jemandem der sich subventionierte Hardware kauft um dann gebrannte Spiele darauf zu zocken und anscheinend kein Problem damit hat, dass er einen tatsächlichen Schaden erzeugt, anzunehmen dass er in ein paar Jahren ne ehrliche Haut ist......
Klar geht das auch ohne Kopien, aber du wirst dich wohl damit abfinden müssen, daß gerade durch Kopien (z.B. in den C64/Amiga Zeiten) die Spielebranche eine gigantische Anhängerschaft sammeln konnte, und viele dieser Kopierer heute zahlende Kunden sind und ihre SpielebegeisterungAußerdem kann man auch ohne Raubkopien nen Spielefan werden und ich glaub die Entwickler können auf "Fans" die nicht bereit sind sie für ihre Arbeit zu entlohnen auch gut verzichten.
auch wegen der damaligen Kopien bis heute ungebremst anhält.
- Zierfish
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you are joking right?! schnell und unkompliziert? Sich erstma 6 oder mehr GB über mehrere Tage saugen ums dann noch zu cracken (u.U. ziemlich umständlich) soll schnell und unkompliziert sein? Und seit wann ist es eigentlich nötig, dass eine Demoversion oder ein guter Test nicht mehr ausreicht? Ich kann mir auch nicht mal eben ein iPhone bei Tmobile nehmen und sagen: "wenn cool is komm ich wieder und zahl was, wenn ichs nicht mag fischt es bei mir aus der Mülltonne"Sie wollen einen umfassenden Einblick auf schnelle und unkomplizierte Weise erhalten und da bietet sich in Zeiten von keiner oder nur unzureichender Demos die Kopie an.
Mit Verlaub ... äh... nein! Fans gehen vllt Nintendo verloren, aber sicher nicht einer Reihe wie Fifa oder so. Wenn man jetzt Activision mit seiner GH-Reihe als Beispiel betrachtet mag deine These stimmen. Ein neues CoD als billiges Sequel hinzustellen um damit die geringen Verkaufszahlen zu rechtfertigen (die ja überhaupt nicht gering sind) ist doch auch Hohn.Das die Mainstream Studios zum Teil schlechte Zahlen schreiben, liegt doch in allererster Linie an der betriebenen Politik, d.h. ihnen gehen immer mehr treue Fans verloren, wenn z.B. das x-te Sequel nicht mehr als ein kleines Update ist oder der Markt von 0815 Baller/Sportgames irgendwann gesättigt ist und nicht mehr so schnell den Geldbeutel bereitwillig zückt.
Es ist nunmal einfach so, dass die Produktionskosten eines Tripple-A-Titels heutzutage immens sind. Und da der User(Gamer) viel wert auf gute Reviews usw legt (60€ sind eben doch kein Pappenstiel) muss das Spiel gut werden und sich verkaufen. Häufig funktioniert das eben nur mit Sequels, weil sich ein CoD einfach verkauft. Punkt. Und wenn es ein paar Leute mehr kaufen und nicht saugen würden, würde EA (ja CoD ist nicht von EA thx) auch nicht in den roten Zahlen stecken.
Das Problem besteht aber nicht erst seit der Finanzkrise, dass die Publisher zu wenig Umsatz machen.Was meinst du warum John Riccitelli (EA) vor nicht allzu langer Zeit eine neue Ausrichtung und Produktstrategie (gezwungenermaßen) verkündet hat?!
Hinzu kommt die Finanzkrise die sich auch, wenn auch nicht so stark wie in anderen Industriezweigen, bei der Softwareindustrie bemerkbar macht.
tja liegt wohl daran, dass man Autos und Hardware nicht kopieren kann. Wenn man Hufgetrappelt hört sollte man eben an ein Pferd denken und nicht an ein Zebra. Was ich damit sagen will ist:Nur haben die anderen Branchen eben nicht so einen universell einsetzbaren Sündenbock "Raubkopierer" mit dem sie ihre schlechte Produktstrategie und Finanzplanung kaschieren können.
Andere Branchen haben das Problem nicht, weil es dort nicht existieren kann. Wenn man Autos kopieren könnte... jeder würde es tun!
Das mag für einige Leute stimmen ist aber für den Mittelstand schlicht schwachfug (sry, dass ich das so ausgedrückt hab)Auch wenn es dir schwer fällt zu glauben: Menschen ändern sich, gerade vom Kindes-/Jugendalter bis zum erwachsenen Menschen passiert da sehr viel. Der Geist wird reifer, das Portemonnaie wird voller, und die Leute kaufen für gewöhnlich auch mehr Spiele.
der Durchschnittsmensch verdient im Monat so um die 1400€ netto
tja dann zieh mal Auto, Wohnung, Essen, Kleider, Fixkosten (wie Handy und Inet) usw. alles ab. Und dann frag dich, ob er noch Lust hat jeden Monat 60€ ggf mehr für Spiele auszugeben. Und dann natürlich auch noch für Musik, Filme und sowieso alles.... was ältere und reifere Menschen vllt tun. Das wird er nicht! Denn sein Bier am Samstag abend kann er sich nicht klaun. Und bei so nem mittelmäßigem Gehalt nehm ich es niemandem übel, dass er sich was rippt. Aber dass im Alter die Mehrzahl "ehrlich" wird... pah.... wieso sollten sie? Sie konnten als Kinder 100€ / Monat sparen und fahren jetzt lieber nen änständig ausgestatten Golf als nen Polo und investiere die 100€ da rein. Würde doch jeder so machen...
ich denke wir können uns darauf einigen, dass Kopien Spiele zu Leuten bringen, welche im Traum nicht bereit wären dafür etwas zu zahlen, weil sie gar nicht wissen wie viel Spaß es machen kann. Bei denen ist es quasi egal ob sie es haben oder nicht, weil sie es eh nicht gekauft hätten. Das Problem daran ist aber: Die Person die es hat, und es nie gekauft hätte, die hätte es sich in einigen Fällen ja nichtmal gesaugt, sondern hat es von nem Kumpel oder so bekommen der gesagt hat "probiers mal aus" um sie/ihn evlt zum gamer zu machen. Und von denen wird auch nicht jeder n Gamer... und dann ist es immer noch so, dass es andere möglichkeiten gibt die Leute zu überzeugen (Spiel verleihen, Demo Version ziehen, usw.)Klar geht das auch ohne Kopien, aber du wirst dich wohl damit abfinden müssen, daß gerade durch Kopien (z.B. in den C64/Amiga Zeiten) die Spielebranche eine gigantische Anhängerschaft sammeln konnte, und viele dieser Kopierer heute zahlende Kunden sind und ihre Spielebegeisterung
auch wegen der damaligen Kopien bis heute ungebremst anhält.
Es gibt einfach keinen guten Grund dafür, aber du wirst es auch weiterhin nicht einsehen. Und es ist auch im Grunde egal, aber meinst du wirklich, dass wenn Kopien egal wären oder unbedeutend. Dass die Publisher dann so nen Aufwand dagegen fahren würden?! I beg to differ....[/quote]
Zuletzt geändert von Zierfish am 30.06.2009 13:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Aron_dc
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Es wird immer Leute geben die Software kopieren.
Es wird immer Leute geben die Software erst kopieren um sie ausgiebig zu testen und sie, bei gefallen auch zu kaufen.
Es wird immer Leute geben die Software kaufen, selbst wenn es der letzte Schund ist.
Es wird immer Leute geben die Software kaufen, wenn sie von Qualität und Quantität überzeugt wurden.
Wie groß jetzt die einzelnen Menschenmengen sind, darüber können wir uns bis zu Apokalypse streiten, es wird trotzdem nichts dabei herauskommen.
Genauso verhält es sich mit Kopierschutzmechanismen.
Es gibt Leute die kaufen Spiele wegen des Spiels und die interessiert der Kopierschutz nicht die Bohne.
Es gibt Leute die kaufen Spiele zusätzlich nur, wenn der Kopierschutz keine Kundengängelung ist.
Es gibt Leute die kopieren Spiele wegen des kundenunfreundlichen Kopierschutzes.
Es gibt Leute die kopieren alle Spiele die sie haben wollen, völlig unabhängig vom Kopierschutz.
Auch hier kann man sich nun bis zum Weltuntergang streiten... das Ergebnis wäre das gleiche wie bei obiger Diskussion. Da kann auch jeder seine eignen Erfahrungen anbringen, es wird nichts ändern, da es niemals representativ sein würde.
Von den 4 (wirklich) grob umrissenen Käuferarten kann man also nur 2 zum Kauf bewegen und zwar duch Qualität und eine kundenfreundliche Kopierschutzpolitik. Eine Gruppe kauft eh alles, die andere dafür nichts.
Das ganze ist nur als Modell zu sehen... mir ist klar, dass da noch mehr Faktoren eine Rolle spielen, als grobe Einteilung reicht das aber denke ich.
Nun meine persönlichen Eindrücke:
Ich selbst gehörte mal zur Gruppe der "alles Kopierer" (Kopiert wurde damals aus Geldmangel), habe aber damit aufgehört, da mir die Sinnlosigkeit dessen was ich da getan hab aufgefallen ist (ich hab die dinger nurnoch geladen um sie zu besitzen). Heute gehör ich zur Gruppe "Ich kaufe, solang es mir gefällt und es keine Kundengängelung beinhaltet ist".
Der Griff zu Spielen die mir nicht gefallen ist damit deutlich seltener passiert. Ich zeige mit meinem Kauf, den entwicklern und Publishern, was ich möchte und im Gegenzug auch, was ich nicht möchte (Bis heute z.B. den neuesten Red Alert Teil oder auch seit kurzem der neue Anno Teil), denn die Dinger bleiben einfach mal im Regal stehen.
Zudem hat sich auch meine Zeitplanung drastisch verändert.Wo ich früher meine paar Stunden in der Schule verbracht hab, danach Hausaufgaben und gelernt und dann viel Zeit mit zocken verbraten habe, ist heute Arbeiten (oder Arbeit suchen), Wohnung in Schuss halten, alltägliche Besorgungen machen, um die Familie kümmern, privat Programmieren und nur noch ein sehr geringer Teil zocken vorhanden.
Nicht zuletzt nimmt ja auch die Masse an günstigen oder gar kostenlosen guten Titeln immer weiter zu. Wodurch zusätzliche Konkurrenz zu großen AAA Titeln entsteht. Alte Spiele werden als Freeware oder Open Source (zuletzt hab ich mir die Open Source Variante von Outpost2 und Transport Tycoon Deluxe heruntergeladen) neu released, neuere Spiele kriegt man auf der Softwarepyramide (oder an Steam Wochenenden) für nen Apfel und n' Ei und auch die Heimentwicklerszene, die hochwertige Spiele mit neuen und interessanten Spielideen entwickelt knöpft ihren Fans für ihre Spiele meist nicht mehr ab als den Preis eines Subway-Menüs.
Kopieren lohnt sich also für mich garnichtmehr. Der Gewinn an irgendwelchen Spielen, die ich aus Zeitmangel eh nicht zocken könnte ist marginal und mir meine Zeit und Bandbreite nicht wert.
Das war jetzt mal eher mein persönlicher Eindruck des ganzen. Ich hab mich bemüht das ganze frei von Vermutungen zu halten, die einen in der Diskussion sowieso nicht vorwärts bringen würden.
Es wird immer Leute geben die Software erst kopieren um sie ausgiebig zu testen und sie, bei gefallen auch zu kaufen.
Es wird immer Leute geben die Software kaufen, selbst wenn es der letzte Schund ist.
Es wird immer Leute geben die Software kaufen, wenn sie von Qualität und Quantität überzeugt wurden.
Wie groß jetzt die einzelnen Menschenmengen sind, darüber können wir uns bis zu Apokalypse streiten, es wird trotzdem nichts dabei herauskommen.
Genauso verhält es sich mit Kopierschutzmechanismen.
Es gibt Leute die kaufen Spiele wegen des Spiels und die interessiert der Kopierschutz nicht die Bohne.
Es gibt Leute die kaufen Spiele zusätzlich nur, wenn der Kopierschutz keine Kundengängelung ist.
Es gibt Leute die kopieren Spiele wegen des kundenunfreundlichen Kopierschutzes.
Es gibt Leute die kopieren alle Spiele die sie haben wollen, völlig unabhängig vom Kopierschutz.
Auch hier kann man sich nun bis zum Weltuntergang streiten... das Ergebnis wäre das gleiche wie bei obiger Diskussion. Da kann auch jeder seine eignen Erfahrungen anbringen, es wird nichts ändern, da es niemals representativ sein würde.
Von den 4 (wirklich) grob umrissenen Käuferarten kann man also nur 2 zum Kauf bewegen und zwar duch Qualität und eine kundenfreundliche Kopierschutzpolitik. Eine Gruppe kauft eh alles, die andere dafür nichts.
Das ganze ist nur als Modell zu sehen... mir ist klar, dass da noch mehr Faktoren eine Rolle spielen, als grobe Einteilung reicht das aber denke ich.
Nun meine persönlichen Eindrücke:
Ich selbst gehörte mal zur Gruppe der "alles Kopierer" (Kopiert wurde damals aus Geldmangel), habe aber damit aufgehört, da mir die Sinnlosigkeit dessen was ich da getan hab aufgefallen ist (ich hab die dinger nurnoch geladen um sie zu besitzen). Heute gehör ich zur Gruppe "Ich kaufe, solang es mir gefällt und es keine Kundengängelung beinhaltet ist".
Der Griff zu Spielen die mir nicht gefallen ist damit deutlich seltener passiert. Ich zeige mit meinem Kauf, den entwicklern und Publishern, was ich möchte und im Gegenzug auch, was ich nicht möchte (Bis heute z.B. den neuesten Red Alert Teil oder auch seit kurzem der neue Anno Teil), denn die Dinger bleiben einfach mal im Regal stehen.
Zudem hat sich auch meine Zeitplanung drastisch verändert.Wo ich früher meine paar Stunden in der Schule verbracht hab, danach Hausaufgaben und gelernt und dann viel Zeit mit zocken verbraten habe, ist heute Arbeiten (oder Arbeit suchen), Wohnung in Schuss halten, alltägliche Besorgungen machen, um die Familie kümmern, privat Programmieren und nur noch ein sehr geringer Teil zocken vorhanden.
Nicht zuletzt nimmt ja auch die Masse an günstigen oder gar kostenlosen guten Titeln immer weiter zu. Wodurch zusätzliche Konkurrenz zu großen AAA Titeln entsteht. Alte Spiele werden als Freeware oder Open Source (zuletzt hab ich mir die Open Source Variante von Outpost2 und Transport Tycoon Deluxe heruntergeladen) neu released, neuere Spiele kriegt man auf der Softwarepyramide (oder an Steam Wochenenden) für nen Apfel und n' Ei und auch die Heimentwicklerszene, die hochwertige Spiele mit neuen und interessanten Spielideen entwickelt knöpft ihren Fans für ihre Spiele meist nicht mehr ab als den Preis eines Subway-Menüs.
Kopieren lohnt sich also für mich garnichtmehr. Der Gewinn an irgendwelchen Spielen, die ich aus Zeitmangel eh nicht zocken könnte ist marginal und mir meine Zeit und Bandbreite nicht wert.
Das war jetzt mal eher mein persönlicher Eindruck des ganzen. Ich hab mich bemüht das ganze frei von Vermutungen zu halten, die einen in der Diskussion sowieso nicht vorwärts bringen würden.
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spliffb
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6GB über mehrere Tage? Cracken umständlich und kompliziert? Da gebe ich gerne "you are joking right?!" an dich zurück.you are joking right?! schnell und unkompliziert? Sich erstma 6 oder mehr GB über mehrere Tage saugen ums dann noch zu cracken (u.U. ziemlich umständlich) soll schnell und unkompliziert sein? Und seit wann ist es eigentlich nötig, dass eine Demoversion oder ein guter Test nicht mehr ausreicht? Ich kann mir auch nicht mal eben ein iPhone bei Tmobile nehmen und sagen: "wenn cool is komm ich wieder und zahl was, wenn ichs nicht mag fischt es bei mir aus der Mülltonne"
Ob und wie sehr das nötig ist beurteile ich gar nicht, ich sage nur das es mittlerweile eine Menge Leute in meinem Bekanntenkreis gibt, die auf diesem Wege verfahren und auch kaufen.
Ob es dir gefällt oder nicht, es gibt auch Fans der Fifa Reihe die irgendwann keine Lust mehr auf das x-te Grafikupdate hatten aber die Reihe seit den 90ern kauften und mochten, genauso bei NfS und Co.Mit Verlaub ... äh... nein! Fans gehen vllt Nintendo verloren, aber sicher nicht einer Reihe wie Fifa oder so. Wenn man jetzt Activision mit seiner GH-Reihe als Beispiel betrachtet mag deine These stimmen. Ein neues CoD als billiges Sequel hinzustellen um damit die geringen Verkaufszahlen zu rechtfertigen (die ja überhaupt nicht gering sind) ist doch auch Hohn.
Und wenn die Verkaufszahlen bei CoD nicht gering sind, ist es offenbar kein mißlungenes Sequel und die Qualität stimmt.
EA ist ja eben nicht wegen CoD in roten Zahlen, da es ihnen ordentliche Gewinne beschert, ergo müssen die Fehler woanders gemacht worden sein und genau dort setzt Riccitelli in seiner Analyse und der Neuausrichtung ja auch an.Es ist nunmal einfach so, dass die Produktionskosten eines Tripple-A-Titels heutzutage immens sind. Und da der User(Gamer) viel wert auf gute Reviews usw legt (60€ sind eben doch kein Pappenstiel) muss das Spiel gut werden und sich verkaufen. Häufig funktioniert das eben nur mit Sequels, weil sich ein CoD einfach verkauft. Punkt. Und wenn es ein paar Leute mehr kaufen und nicht saugen würden, würde EA auch nicht in den roten Zahlen stecken.
Je größer ein Publisher wird, desto festegfahrener und unbeweglicher verhält er sich auch allzu oft, verpennt Trends, vergrault einst kreative Köpfe usw.
Dem gilt es vorzubeugen und stets für frischen Wind zu sorgen, und so ist es nicht verwunderlich wenn beispielsweise auch ein neues Team an NfS rangelassen wurde.
"Wenig" ist hierbei relativ zu sehen, betrachtet man die Entwicklung der Spieleindustrie von den 80ern bis heute, scheint ihnen die Raubkopierproblematik wohl doch nicht allzu sehr geschadet zu haben :wink:Das Problem besteht aber nicht erst seit der Finanzkrise, dass die Publisher zu wenig Umsatz machen.
Und wenn man dann noch bedenkt, daß so manches Computerspiel mehr Umsatz generiert als ein Hollywoodblockbuster, relativiert sich das ewige Klagen, Jammern und Lamentieren doch schon etwas.
Und ich sage dir nun schon zum x-ten Male, keiner weiß wie groß das Problem mit Kopien denn nun wirklich ist (verursachter Schaden). Ja es lässt sich nicht mal mit Gewissheit sagen, ob es überhaupt ein Problem ist. Es gibt bisher nur panisches Gekreische und Hetzparolen, die "Raubkopie" wird instrumentalisiert und zum universellen Sündenbock erhoben, mit dem sich alle eigenen Fehler und Makel der Publisher und Hersteller beiseite schieben lassen.tja liegt wohl daran, dass man Autos und Hardware nicht kopieren kann. Wenn man Hufgetrappelt hört sollte man eben an ein Pferd denken und nicht an ein Zebra. Was ich damit sagen will ist:
Andere Branchen haben das Problem nicht, weil es dort nicht existieren kann. Wenn man Autos kopieren könnte... jeder würde es tun!
Klaro gibt es einige Menschen, die auch mit mehr Geld noch kopieren, aber es sind eben längst nicht alle und darum geht es. Es gibt auch Jugendliche die in ihren jungen Jahren und mit wenig Taschengeld schon viele Originale besitzen. Aber um das Feuer der Spieleleidenschaft zu entfachen, dienten und dienen eben auch bei Vielen die Kopien. Und von diesen Leuten werden im späteren Verlauf auch viele zu Käufern.Das mag für einige Leute stimmen ist aber für den Mittelstand schlicht schwachfug (sry, dass ich das so ausgedrückt hab)
der Durchschnittsmensch verdient im Monat so um die 1400€ netto
tja dann zieh mal Auto, Wohnung, Essen, Kleider, Fixkosten (wie Handy und Inet) usw. alles ab. Und dann frag dich, ob er noch Lust hat jeden Monat 60€ ggf mehr für Spiele auszugeben. Und dann natürlich auch noch für Musik, Filme und sowieso alles.... was ältere und reifere Menschen vllt tun. Das wird er nicht! Denn sein Bier am Samstag abend kann er sich nicht klaun. Und bei so nem mittelmäßigem Gehalt nehm ich es niemandem übel, dass er sich was rippt. Aber dass im Alter die Mehrzahl "ehrlich" wird... pah.... wieso sollten sie? Sie konnten als Kinder 100€ / Monat sparen und fahren jetzt lieber nen änständig ausgestatten Golf als nen Polo und investiere die 100€ da rein. Würde doch jeder so machen...
Natürlich führen viele Wege nach Rom. Meine Aussage ist, daß Kopien auch positive Auswirkungen auf die Spieleindustrie haben *können*.ich denke wir können uns darauf einigen, dass Kopien Spiele zu Leuten bringen, welche im Traum nicht bereit wären dafür etwas zu zahlen, weil sie gar nicht wissen wie viel Spaß es machen kann. Bei denen ist es quasi egal ob sie es haben oder nicht, weil sie es eh nicht gekauft hätten. Das Problem daran ist aber: Die Person die es hat, und es nie gekauft hätte, die hätte es sich in einigen Fällen ja nichtmal gesaugt, sondern hat es von nem Kumpel oder so bekommen der gesagt hat "probiers mal aus" um sie/ihn evlt zum gamer zu machen. Und von denen wird auch nicht jeder n Gamer... und dann ist es immer noch so, dass es andere möglichkeiten gibt die Leute zu überzeugen (Spiel verleihen, Demo Version ziehen, usw.)
Aber langsam vergeht mir die Lust dies anhand von einigen Beispielen aufzuzeigen, weil man nur versucht, mich in irgendwelche Klein-klein-Kriege zu verzetteln und immer wieder den Grundtenor meines Anliegens gekonnt beiseite schiebt.
Wenn es keinen Grund gäbe, würden es die Leute nicht machen.Es gibt einfach keinen guten Grund dafür, aber du wirst es auch weiterhin nicht einsehen.
Publisher sehen bei den Kopien potentiellen Gewinn, den sie versuchen auszuschöpfen. Nur stellen sie sich dabei ganz offensichtlich bisher nicht besonders schlau an, betrachtet man die Gängelung der wirklichen Käufer mit DRM und die permanenten Drohgebärden und das Jammern auf hohem Niveau.Und es ist auch im Grunde egal, aber meinst du wirklich, dass wenn Kopien egal wären oder unbedeutend. Dass die Publisher dann so nen Aufwand dagegen fahren würden?! I beg to differ....
Ob die Spieleindustrie der 80er bis heute diesen steilen Aufstieg ganz ohne den werbenden Effekt der Kopie erlebt hätte, wage ich jedoch zu bezweifeln.
- Padiiii
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Versteh den 4P|Zierfish auch nicht so ganz ?!
Schonmal was von DSL gehört ? Wer nichtgerade über P2P zieht und eher der FTP Szene angehört ladet mit z.B. meiner Leitung 16000 6 GB in ner guten Stunde. Was am Cracken schwer sein soll versteh ich auch nicht man gehe auf gamecopy..... zieht sich da denn crack denn man braucht, packt das teil in das Spieleverzeichnis, sagt ja zum überschreiben und das wars dann, ist heut zutage alles schnell und leicht von schwer keine spur.
Schonmal was von DSL gehört ? Wer nichtgerade über P2P zieht und eher der FTP Szene angehört ladet mit z.B. meiner Leitung 16000 6 GB in ner guten Stunde. Was am Cracken schwer sein soll versteh ich auch nicht man gehe auf gamecopy..... zieht sich da denn crack denn man braucht, packt das teil in das Spieleverzeichnis, sagt ja zum überschreiben und das wars dann, ist heut zutage alles schnell und leicht von schwer keine spur.
- Pyoro-2
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Kaufste dir'n Rapidshare Premium Account für ein paar cent und du hast Zugang zu allem
Oder tippst in deine Adressleiste sowas wie "g Spielname torrent" und du bekommst unter Garantie ein brauchbares torrent und hast das Ding in ein paar Stunden spätestens (je nach Größe und Populariät, logisch).
Hab ich jedenfalls gehört. Worum geht's hier eigentlich?
Hab ich jedenfalls gehört. Worum geht's hier eigentlich?
- Padiiii
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- Zierfish
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jaja wenns so einfach wär6GB über mehrere Tage? Cracken umständlich und kompliziert? Da gebe ich gerne "you are joking right?!" an dich zurück.
Ob und wie sehr das nötig ist beurteile ich gar nicht, ich sage nur das es mittlerweile eine Menge Leute in meinem Bekanntenkreis gibt, die auf diesem Wege verfahren und auch kaufen.
mein letztes Spiel dass ich mir als torrent geladen hab hat 3 Tage gedauert, weil so beschissen geseedet war. Und man kann nicht davon ausgehen, dass man für das game nen FTP findet oder bereit ist für nen rapidshare-premium acc zu blechen.
Also JA
es kann durchaus eine Weile dauern
und JA es kann unter Umständen auch schwieriger sein als "kopiere den crack über die blabla.exe" und gut...
ich erinnere mich da gern früher an Starforce wo ich meine Laufwerke virtuell abstecken musste und es dann ggf immer noch nicht lief. Das ist nichts was jeder Otto-normal-user und sein Hund hinbekommen.
tja aber man kann leider auch nicht erwarten das Rad neu zu erfinden in einem Jahr. Und bei alteingesessenen Serien gilt, dass die Hardware oft auch die Möglichkeiten limitiert. Wer immer nach Innovation schreit und sich beschwert, dass nix voran geht. Der kann ja gamedesigner werden und wird sich bald mit der Realität anfreunden müssen. Molyneux ist doch der atmende Beweis dafür, dass Anspruch und Umsetzung oft Meilenweit auseinander klaffen. Und das obwohl Millionen im Spiel versunken sind. Und das liegt jetzt nicht nur daran, dass die Leute einfach alle unfähig sind.Ob es dir gefällt oder nicht, es gibt auch Fans der Fifa Reihe die irgendwann keine Lust mehr auf das x-te Grafikupdate hatten aber die Reihe seit den 90ern kauften und mochten, genauso bei NfS und Co.
Und wenn die Verkaufszahlen bei CoD nicht gering sind, ist es offenbar kein mißlungenes Sequel und die Qualität stimmt.
Tja EA kann nicht wegen CoD in den roten Zahlen sein, weil CoD zu activision gehört (btw). Der Fehler von EA ist klar. Zu hohe Kosten bei zu geringen Umsätzen. Zum einen haben sie ja bereits zugegeben, dass es auf ihre Wasserkopfmentalität zurückzuführen ist und sie zu hohe Kosten im Bürokratiebereich haben, aber auf der andern Seite natürlich auch einen Mangel an qualitativ hochwertigen Titeln. Ist unbestritten. Dennoch sollte es ja wohl möglich sein selbst mit guter bis mittelmäßig guter Ware zu überleben. Das ist es aber nicht wenn jeder sich sein Tomb Raider nur saugt, weil er zwar Bock drauf hat ihm das 76% review dann aber doch zu mager war um den Geldbeutel zu öffnen. So funktioniert das nicht!EA ist ja eben nicht wegen CoD in roten Zahlen, da es ihnen ordentliche Gewinne beschert, ergo müssen die Fehler woanders gemacht worden sein und genau dort setzt Riccitelli in seiner Analyse und der Neuausrichtung ja auch an.
Je größer ein Publisher wird, desto festegfahrener und unbeweglicher verhält er sich auch allzu oft, verpennt Trends, vergrault einst kreative Köpfe usw.
Dem gilt es vorzubeugen und stets für frischen Wind zu sorgen, und so ist es nicht verwunderlich wenn beispielsweise auch ein neues Team an NfS rangelassen wurde.
Und zu EA im speziellen... ihre Neuausrichtung in allen Ehren. Und dennoch werden sie es nicht schaffen anständige Gewinne zu erwirtschaften (in dem Ausmaß, welches sie verdient hätten zumindest) Warum nicht, weils nicht genug Leute kaufen.
Und nein das liegt nicht nur am Preis und Produkt.
Wenn meine Ausgaben höher sind als meine Einnahmen, dann mach ich zu wenig Umsatz. Da muss ich nichts relativ sehen."Wenig" ist hierbei relativ zu sehen, betrachtet man die Entwicklung der Spieleindustrie von den 80ern bis heute, scheint ihnen die Raubkopierproblematik wohl doch nicht allzu sehr geschadet zu haben
Und wenn man dann noch bedenkt, daß so manches Computerspiel mehr Umsatz generiert als ein Hollywoodblockbuster, relativiert sich das ewige Klagen, Jammern und Lamentieren doch schon etwas.
Genauso wie es falsch ist zu behaupten, dass die Publisher sich ja ne goldene Nase verdienen könnten wenn man sich die heutigen Umsätze anschaut. Dazu müssten wir uns erstma anschauen was Computerspiele eigentlich Inflationsbereinigt heute kosten müssten. Und obendrauf sollten wir uns noch vor Augen führen, dass ein Spiel heute nicht mehr von 5 Leuten im Keller gemacht wird. Die Kosten (welche nötig sind um auf dem heutigen Markt ein konkurrenzfähiges Produkt zu liefern) sind einfach explodiert. Und man kann froh sein (und das mein ihc ernst) dass die Spiele nicht schon teurer sind. Bsp. Goldeneye von Rare release 1997 Preis 140DM -> 70€ Dann würde das Spiel bei einer jährlichen Inflation seit 1997 (die ist belegt mit 1,6%) bis heute 84,69€ (72,59€ gehen wir von 120DM früher aus)kosten. Aber es kostet weiterhin nur 60€. Der preis ist auch nur durch die gestiegenen Verkaufszahlen zu erklären. Also erzähl nicht rum, dass man ja in dem business sooo dick schotter machen könnte wenn man wollte...
Und ich sage dir zum x-ten mal, dass es ein Problem ist und Schaden verursacht. Dass man keine anständige Statistik darüber findet ist doch richtig, aber allein die Umfrage die ich gemacht hab zeigt mir, dass da etwas dran ist. Das Ausmaß ist ja zunächst mal zweitrangig. Was sind denn bitte die Fehler der Hersteller und Publisher? Verkaufen sie die games zu billig? Oder sind die alle nur zu blöd ein Spiel zu machen? So ganz versteh ichs halt nicht...Und ich sage dir nun schon zum x-ten Male, keiner weiß wie groß das Problem mit Kopien denn nun wirklich ist (verursachter Schaden). Ja es lässt sich nicht mal mit Gewissheit sagen, ob es überhaupt ein Problem ist. Es gibt bisher nur panisches Gekreische und Hetzparolen, die "Raubkopie" wird instrumentalisiert und zum universellen Sündenbock erhoben, mit dem sich alle eigenen Fehler und Makel der Publisher und Hersteller beiseite schieben lassen.
Gegen den Absatz sag ich ja nichtma was, aber es gibt für jeden eine Möglichkeit mit Computerspielen in Kontakt zu kommen ohne dafür exorbitante Summen zu zahlen. Bei Freunden zocken, Demos laden...Klaro gibt es einige Menschen, die auch mit mehr Geld noch kopieren, aber es sind eben längst nicht alle und darum geht es. Es gibt auch Jugendliche die in ihren jungen Jahren und mit wenig Taschengeld schon viele Originale besitzen. Aber um das Feuer der Spieleleidenschaft zu entfachen, dienten und dienen eben auch bei Vielen die Kopien. Und von diesen Leuten werden im späteren Verlauf auch viele zu Käufern.
Es ist mitnichten so, dass nur derjenige ein Käufer wird, der mal ne Raubkopie gezockt hat. Grade in der heutigen Gesellschaft in der jeder zocken kann und seis nur im Media Markt lass ich das nicht gelten!
Außerdem stellt sich mir folgende Frage: warum zockt Person XY überhaupt eine Raubkopie, wenn sie ja quasi gar nicht weiß was Spiele sind und dass sie Spaß machen können?!
Dein Grundtenor hilft niemanden. Du gehst ja auch nicht auf meine Argumente ein. Empirisch belegt ist dahingehend nichts. Und der werbende Effekt von Raubkopien ist mit Sicherheit kleiner als der Schaden der entsteht. Ich kenne nur Leute die sich ne Raubkopie gesaugt haben, nachdem sie wussten, dass das Spiel was taugt. Die meisten haben nämlich keine Lust jeden Müll zu laden nur um ihn dann wieder deinstallieren zu können. Ich halte es einfach für schwachsinn zu sagen, dass Raubkopien einen positiven Effekt haben können. Und wenn du dich auf den Kopf stellst und mir nen Zaunpfahl vors Gesicht zimmerst. Ich glaub es dennoch nicht.Natürlich führen viele Wege nach Rom. Meine Aussage ist, daß Kopien auch positive Auswirkungen auf die Spieleindustrie haben *können*.
Aber langsam vergeht mir die Lust dies anhand von einigen Beispielen aufzuzeigen, weil man nur versucht, mich in irgendwelche Klein-klein-Kriege zu verzetteln und immer wieder den Grundtenor meines Anliegens gekonnt beiseite schiebt
Der Grund ist simpel, etwas bekommen ohne dafür Geld zu zahlen und das gesparte dann fürs saufen, essen, oder sonstwas zu haben. Dafür muss ich nicht Freud sein...Wenn es keinen Grund gäbe, würden es die Leute nicht machen.
Klar stellen sie sich dumm an, weil sie sich nicht klug anstellen können. Die Quadratur des Kreises gelang bis heute nicht. Und so ist es auch hier. Und zum werbenden Effekt.... die Videospielkrise war zu einer Zeit wo Kopien schon super easy waren. Und da hat die "Werbung" auch nichts gebracht.Publisher sehen bei den Kopien potentiellen Gewinn, den sie versuchen auszuschöpfen. Nur stellen sie sich dabei ganz offensichtlich bisher nicht besonders schlau an, betrachtet man die Gängelung der wirklichen Käufer mit DRM und die permanenten Drohgebärden und das Jammern auf hohem Niveau.
Ob die Spieleindustrie der 80er bis heute diesen steilen Aufstieg ganz ohne den werbenden Effekt der Kopie erlebt hätte, wage ich jedoch zu bezweifeln.
Letztlich bleibst du bei deiner Meinung und ich bei meiner... is ja doch nur Zeitverschwendung was wir hier betreiben.
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spliffb
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*seufz*
Die Spieleindustrie hat ihren Umsatz vervielfacht, ist zu einem Riesen der Unterhaltungsbranche aufgestiegen und beschäftigt mittlerweile das zigfache an Arbeitern im Vergleich zu früheren Zeiten.
Das durch die gestiegene Konkurrenz natürlich auch mehr Verlierer entstehen, ist doch selbstverständlich und nicht branchenspezifisch.
) drauf, was mich derart faszinierte und überzeugte, auch einen Computer haben zu wollen, und diesem Computer folgten zahlreiche weitere und (neben einigen Kopien) auch haufenweise Originale.
Als Freunde und Bekannte später auf meinem Amiga die Vielzahl und das bunte Treiben an Games begutachten konnten, überzeugte sie auch dies und sie griffen ebenfalls zum Computer und viele sind dabei geblieben und immer noch begeisterte Spieler und ehrliche Käufer.
Und so könnte es eben bei Vielen aussehen bzw. ausgesehen haben.
Und auch die Kopierer die Geld sparen möchten könnten irgendwann soweit Gefallen an diesem Hobby finden, daß sie ihrem Fav Game die Anerkennung erweisen und es sich trotz ihrer bescheidenen Mittel einmal kaufen.
Was glaubst du warum sich Monkey Island 1-3 original in meinem Besitz befindet? Weil mich die *Kopie* des ersten Teils derart überzeugte, daß ich es mir auch noch Original holte, und die beiden Nachfolger im späteren Verlauf noch dazu.
Wie wär damit: Es kann durchaus eine ganze Weile dauern, eine Kopie zu ziehen, muß es aber nicht, und anscheinend ist es einer ganzen Reihe Leute die kurze (oder eben auch lange) Weile wert, sich ein Spiel zu kopieren/saugen, um es auszuprobieren und gegebenenfalls auch im Nachhinein zu kaufen.jaja wenns so einfach wär
mein letztes Spiel dass ich mir als torrent geladen hab hat 3 Tage gedauert, weil so beschissen geseedet war. Und man kann nicht davon ausgehen, dass man für das game nen FTP findet oder bereit ist für nen rapidshare-premium acc zu blechen.
Also JA
es kann durchaus eine Weile dauern
und JA es kann unter Umständen auch schwieriger sein als "kopiere den crack über die blabla.exe" und gut...
ich erinnere mich da gern früher an Starforce wo ich meine Laufwerke virtuell abstecken musste und es dann ggf immer noch nicht lief. Das ist nichts was jeder Otto-normal-user und sein Hund hinbekommen.
Ich erwarte gar keine ständigen Innovationen, glaube aber, daß ein zu langes auf der Stelle treten und lieblose Sequels den Umsatz der Industrie schmälern.tja aber man kann leider auch nicht erwarten das Rad neu zu erfinden in einem Jahr. Und bei alteingesessenen Serien gilt, dass die Hardware oft auch die Möglichkeiten limitiert. Wer immer nach Innovation schreit und sich beschwert, dass nix voran geht. Der kann ja gamedesigner werden und wird sich bald mit der Realität anfreunden müssen. Molyneux ist doch der atmende Beweis dafür, dass Anspruch und Umsetzung oft Meilenweit auseinander klaffen. Und das obwohl Millionen im Spiel versunken sind. Und das liegt jetzt nicht nur daran, dass die Leute einfach alle unfähig sind.
Na also sind ja nun doch nicht die Kopierer die Schuldigen und oft genug ist stattdessen vielmehr die Mißwirtschaft der Publisher ausschlaggebend. Denn mit dem Phänomen "Raubkopierer" lebt die Spieleindustrie schon seit Anbeginn ihrer Tage und konnte trotzdem blendend sprießen und gedeihen.Der Fehler von EA ist klar. Zu hohe Kosten bei zu geringen Umsätzen. Zum einen haben sie ja bereits zugegeben, dass es auf ihre Wasserkopfmentalität zurückzuführen ist und sie zu hohe Kosten im Bürokratiebereich haben, aber auf der andern Seite natürlich auch einen Mangel an qualitativ hochwertigen Titeln. Ist unbestritten.
Je größer die Spieleindustrie wird, desto mehr Verlierer wird es auch geben, die aufgrund fehlerhafter Finanzpolitik in der Fülle mittelmäßiger Spiele untergehen. Keiner kann hier nun den Raubkopierern als Schuldigen definitiv ausmachen, auch wenn dieser durchaus einen Anteil am Bankrott eines Unternehmens haben *kann*.Dennoch sollte es ja wohl möglich sein selbst mit guter bis mittelmäßig guter Ware zu überleben. Das ist es aber nicht wenn jeder sich sein Tomb Raider nur saugt, weil er zwar Bock drauf hat ihm das 76% review dann aber doch zu mager war um den Geldbeutel zu öffnen. So funktioniert das nicht!
Ja, aber dieser Umstand muß eben nicht zwangsläufig an den Kopierern liegen, das ist der Trugschluß den Viele begehen.Wenn meine Ausgaben höher sind als meine Einnahmen, dann mach ich zu wenig Umsatz. Da muss ich nichts relativ sehen.
Da kannst sagen was du willst, die Fakten sprechen eine klare Sprache im Vergleich von heute zu früher:Genauso wie es falsch ist zu behaupten, dass die Publisher sich ja ne goldene Nase verdienen könnten wenn man sich die heutigen Umsätze anschaut. Dazu müssten wir uns erstma anschauen was Computerspiele eigentlich Inflationsbereinigt heute kosten müssten. Und obendrauf sollten wir uns noch vor Augen führen, dass ein Spiel heute nicht mehr von 5 Leuten im Keller gemacht wird. Die Kosten (welche nötig sind um auf dem heutigen Markt ein konkurrenzfähiges Produkt zu liefern) sind einfach explodiert. Und man kann froh sein (und das mein ihc ernst) dass die Spiele nicht schon teurer sind. Bsp. Goldeneye von Rare release 1997 Preis 140DM -> 70€ Dann würde das Spiel bei einer jährlichen Inflation seit 1997 (die ist belegt mit 1,6%) bis heute 84,69€ (72,59€ gehen wir von 120DM früher aus)kosten. Aber es kostet weiterhin nur 60€. Der preis ist auch nur durch die gestiegenen Verkaufszahlen zu erklären. Also erzähl nicht rum, dass man ja in dem business sooo dick schotter machen könnte wenn man wollte...
Die Spieleindustrie hat ihren Umsatz vervielfacht, ist zu einem Riesen der Unterhaltungsbranche aufgestiegen und beschäftigt mittlerweile das zigfache an Arbeitern im Vergleich zu früheren Zeiten.
Das durch die gestiegene Konkurrenz natürlich auch mehr Verlierer entstehen, ist doch selbstverständlich und nicht branchenspezifisch.
Das kannst du gerne sagen, trotzdem bleibt es nichts weiter als eine unbewiesene Behauptung.Und ich sage dir zum x-ten mal, dass es ein Problem ist und Schaden verursacht.
Das es diese Möglichkeiten gibt bleibt unbestritten, nur gab und gibt es eben auch einen Anteil an Spielern, die andere Möglichkeiten wahrnahmen/wahrnehmen.Gegen den Absatz sag ich ja nichtma was, aber es gibt für jeden eine Möglichkeit mit Computerspielen in Kontakt zu kommen ohne dafür exorbitante Summen zu zahlen. Bei Freunden zocken, Demos laden...
Habe ich doch auch nirgends geschrieben, daß nur Kopierer zu Käufern werden. Es stellt lediglich eine mögliche Form von vielen weiteren dar und dient zu Veranschaulichung, weshalb Kopien auch den Verkauf förderlich sein können.Es ist mitnichten so, dass nur derjenige ein Käufer wird, der mal ne Raubkopie gezockt hat. Grade in der heutigen Gesellschaft in der jeder zocken kann und seis nur im Media Markt lass ich das nicht gelten!
Als ich das erste mal (bei meinem Onkel) vor einem Computer saß, hat mich seine Textverabreitung wenig interessiert, allerdings hatte er damals auch mehrere Raubkopien (z.B. Bubble BobbleAußerdem stellt sich mir folgende Frage: warum zockt Person XY überhaupt eine Raubkopie, wenn sie ja quasi gar nicht weiß was Spiele sind und dass sie Spaß machen können?!
Als Freunde und Bekannte später auf meinem Amiga die Vielzahl und das bunte Treiben an Games begutachten konnten, überzeugte sie auch dies und sie griffen ebenfalls zum Computer und viele sind dabei geblieben und immer noch begeisterte Spieler und ehrliche Käufer.
Und so könnte es eben bei Vielen aussehen bzw. ausgesehen haben.
Das glaube ich aber schon, denn er zeigt auf, daß wie in allen Lebensbereichen pures Schwarz/Weiß Denken der eigentlichen Wahrheit zuwiderläuft und zu kurz gedacht ist.Dein Grundtenor hilft niemanden.
Das lässt sich eben nicht mit Sicherheit bestimmen und sollte deshalb auch als das was es ist, eine bloße Vermutung, gekennzeichnet werden.Empirisch belegt ist dahingehend nichts. Und der werbende Effekt von Raubkopien ist mit Sicherheit kleiner als der Schaden der entsteht.
Ja, viele werden sich wohl nur Spiele saugen, von denen sie sich ein gewisses Potential versprechen. Und die Ehrlichen von ihnen kaufen sich das Spiel, sollten sie überzeugt sein.Ich kenne nur Leute die sich ne Raubkopie gesaugt haben, nachdem sie wussten, dass das Spiel was taugt.
Nun, du musst nicht glauben, daß eine Kopie sich auch positiv auf den Umsatz eines Unternehmens auswirken *kann*, allerdings habe ich hier eine Menge Möglichkeiten dargelegt, wie und warum dies durchaus der Wirklichkeit entspricht.Ich halte es einfach für schwachsinn zu sagen, dass Raubkopien einen positiven Effekt haben können. Und wenn du dich auf den Kopf stellst und mir nen Zaunpfahl vors Gesicht zimmerst. Ich glaub es dennoch nicht.
Ja, das ist einer der Gründe, warum Menschen kopieren: Um Geld zu sparen. Andere Kopieren um sich einen Eindruck des Spiels zu verschaffen.Der Grund ist simpel, etwas bekommen ohne dafür Geld zu zahlen und das gesparte dann fürs saufen, essen, oder sonstwas zu haben. Dafür muss ich nicht Freud sein...
Und auch die Kopierer die Geld sparen möchten könnten irgendwann soweit Gefallen an diesem Hobby finden, daß sie ihrem Fav Game die Anerkennung erweisen und es sich trotz ihrer bescheidenen Mittel einmal kaufen.
Was glaubst du warum sich Monkey Island 1-3 original in meinem Besitz befindet? Weil mich die *Kopie* des ersten Teils derart überzeugte, daß ich es mir auch noch Original holte, und die beiden Nachfolger im späteren Verlauf noch dazu.
Es gab und gibt immer wieder erfolgreiche Spiele ohne Kopierschutz und Firmen mit einer kundenfreundlichen Verkaufspolitik.Klar stellen sie sich dumm an, weil sie sich nicht klug anstellen können. Die Quadratur des Kreises gelang bis heute nicht. Und so ist es auch hier.
Die Videspielkrise wurde aber auch nicht durch die Kopierer verursacht sondern hatte maßgeblich andere Gründe. Und ich behaupte auch nicht, daß der werbende Effekt einen krisengeschüttelten Industriezweig retten kann.Und zum werbenden Effekt.... die Videospielkrise war zu einer Zeit wo Kopien schon super easy waren. Und da hat die "Werbung" auch nichts gebracht.
Und genau das war und ist eines meiner Hauptanliegen hierbei: Es handelt sich letztlich "nur" um Meinungen, Theorien, Spekulation, wenn darüber gesprochen wird, ob und wieviel Schaden die Kopien im Laufe der Zeit nun tatsächlich verursacht haben.Letztlich bleibst du bei deiner Meinung und ich bei meiner... is ja doch nur Zeitverschwendung was wir hier betreiben.
- Zierfish
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das hab ich mir aber auch schon öfter bei dir gedacht =P*seufz*
hmm klar ist es das vielen Wert... kostet ja nix xDWie wär damit: Es kann durchaus eine ganze Weile dauern, eine Kopie zu ziehen, muß es aber nicht, und anscheinend ist es einer ganzen Reihe Leute die kurze (oder eben auch lange) Weile wert, sich ein Spiel zu kopieren/saugen, um es auszuprobieren und gegebenenfalls auch im Nachhinein zu kaufen.
Das es einige im Nachhinnein kaufen hab ich im übrigen nie bestritten.
Aber die hätten es sich ja evlt auch gekauft ohne es vorher gesaugt zu haben. Es sich evlt mal aus der Videothek geliehen oder so... wer weiß?
niemand hat je behauptet, dass die Raubkopierer die Alleinschuldigen wären. Niemand. Aber das der Publisher an einer Kopie nichts verdient ist einfach Fakt. Und das es Leute gibt die sich nach der Kopie nicht mehr das Original kaufen ist es auch. Und damit ist die Diskussion "eigentlich" schon durch.Na also sind ja nun doch nicht die Kopierer die Schuldigen und oft genug ist stattdessen vielmehr die Mißwirtschaft der Publisher ausschlaggebend. Denn mit dem Phänomen "Raubkopierer" lebt die Spieleindustrie schon seit Anbeginn ihrer Tage und konnte trotzdem blendend sprießen und gedeihen.
Hier gilt das gleiche. Niemand macht die Raubkopien allein dafür schuldig, aber popcap wird sich sicher das ein oder andere Mal in den Hintern beißen, wenn ich mal darüber nachdenke wie viele ich kenne die Peggle spielen, es evlt sogar kaufen würden, aber es nicht tun, weil sie es schon haben. Aber das sag ihc ja die ganze Zeit. Du kennst anscheinend viele die erst saugen dann kaufen, ich kenne niemaden. Und das reicht für meine Behauptung wiederrum auch aus, dass die Spielebranche Umsatzeinbußen hat. Du müsstest ja im Umkehrschluss davon ausgehen, dass Person XY ohne Vorliegen einer Kopie Spiel YZ gar nicht erst gekauft hätte.Je größer die Spieleindustrie wird, desto mehr Verlierer wird es auch geben, die aufgrund fehlerhafter Finanzpolitik in der Fülle mittelmäßiger Spiele untergehen. Keiner kann hier nun den Raubkopierern als Schuldigen definitiv ausmachen, auch wenn dieser durchaus einen Anteil am Bankrott eines Unternehmens haben *kann*.
Das hat ja auch niemand behauptet oder?Ja, aber dieser Umstand muß eben nicht zwangsläufig an den Kopierern liegen, das ist der Trugschluß den Viele begehen.
(Das ist so der Trugschluss den du begehst)
was auch für dich gilt nicht wahr? =PDas kannst du gerne sagen, trotzdem bleibt es nichts weiter als eine unbewiesene Behauptung.
Wie gesagt, dass die Kopie per se als Werbung dient und den Verkauft in einem Maß fördert, dass die Einbußen aufgefangen oder sogar überkompensiert werden. Ich kann es einfach nicht glauben... das verstößt einfach zu krass gegen meine Menschenverstand.Habe ich doch auch nirgends geschrieben, daß nur Kopierer zu Käufern werden. Es stellt lediglich eine mögliche Form von vielen weiteren dar und dient zu Veranschaulichung, weshalb Kopien auch den Verkauf förderlich sein können.
tja jetzt gehst du aber davon aus, dass wir hier Schwarz/weiß-Denken betreiben. Das tun wir aber nicht. Ich will ja nichtma bestreiten, dass es wohl schon auch ne Raubkopie gab die einen Kauf getriggert hat. Aber das ist mit Sicherheit nicht die Regel und weiterhin ist einfach fraglich, ob der Kauf nicht ohne Kopie auch getätigt worden wäre.Das glaube ich aber schon, denn er zeigt auf, daß wie in allen Lebensbereichen pures Schwarz/Weiß Denken der eigentlichen Wahrheit zuwiderläuft und zu kurz gedacht ist.
und die geizigen Kaufen es nicht, weil sie es ja schon haben ohne einen Cent dafür zu zahlen.Ja, viele werden sich wohl nur Spiele saugen, von denen sie sich ein gewisses Potential versprechen. Und die Ehrlichen von ihnen kaufen sich das Spiel, sollten sie überzeugt sein.
Fragt sich doch nur, welche Gruppe ist größer?
Och klar... ich seh schon wie sie sich positiv auswirktNun, du musst nicht glauben, daß eine Kopie sich auch positiv auf den Umsatz eines Unternehmens auswirken *kann*, allerdings habe ich hier eine Menge Möglichkeiten dargelegt, wie und warum dies durchaus der Wirklichkeit entspricht.
von 100 Leuten die es gesaugt haben, kaufen es 2 weil sie es gut finden
8 kaufen es nun nicht mehr, weil sie es ja bereits haben und den restlichen 90 is es scheissegal.
und ich würde 1000€ darauf wetten, dass die zweite Zahl (hier die 8 ) immer die größere ist...
ja, weil Kopierschütze Geld kosten und nix bringen...Es gab und gibt immer wieder erfolgreiche Spiele ohne Kopierschutz und Firmen mit einer kundenfreundlichen Verkaufspolitik.
richig, an den Kopien lag die Krise nicht, aber die Tatsache, dass auf Computern leichter kopiert werden konnte hat dazu beigetragen.Die Videspielkrise wurde aber auch nicht durch die Kopierer verursacht sondern hatte maßgeblich andere Gründe. Und ich behaupte auch nicht, daß der werbende Effekt einen krisengeschüttelten Industriezweig retten kann.
logisch sind es Meinungen und ich bin mir weiterhin sicher Recht zu haben =PUnd genau das war und ist eines meiner Hauptanliegen hierbei: Es handelt sich letztlich "nur" um Meinungen, Theorien, Spekulation, wenn darüber gesprochen wird, ob und wieviel Schaden die Kopien im Laufe der Zeit nun tatsächlich verursacht haben.
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spliffb
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*doppelseufz*
Um nochmal kurz und bündig herauszustellen, auf was ich hinaus wollte:
- Es gibt keine klaren Belege ob und in welchem Maße Kopien der Industrie Schaden zufügen, deshalb kann man nur von potentiellen oder theoretischen Schaden ausgehen.
- Ich bestreite nicht, daß die Möglichkeit besteht, daß der Industrie durch die Kopien Schaden zugefügt werden kann, sehe es aber, aufgrund der fehlenden Belege, auch nicht als unumstößliche Tatsache an.
Und der werbende Effekt bleibt auch bei einer Kopie erhalten und *kann* (nicht muss
) den Umsatz ankurbeln.
Wieviel Taschengeld bekommt so der durchschnittliche Jugendliche und wieviel Gehalt ein Lehrling, und was müssen sie davon alles bezahlen? Und wenn man dies berücksichtigt kann man sich ganz schnell darüber klar werden, wie weit der potentielle Schaden von Kopien gegenüber den Tatsächlichen auseinanderklafft, sofern dann überhaupt noch ein realer Verlust, aufgrund der weiteren positiven Faktoren, besteht.
Du bist der Ansicht, das Kopien definitiv schädlich sind und der Spieleindustrie Verluste bescheren.
Ich bin der Meinung, daß dies durchaus im Bereich des Möglichen ist, aber keineswegs als gesichert anzusehen ist, und berechtigte Zweifel herrschen.
Ich denke man kann am Beispiel MS ganz gut erkennen, daß Kopien auch positive Effekte auf ein Unternehmen haben können. Popularität und Wachstum, zu einem großen Teil möglich gemacht, durch unzählige Kopien. Betrachtet man nur die eine Kopie also solche, sieht man nur einen (potentiellen) Schaden. Blickt man aber auf das große Ganze, die positiven Auswirkungen, die sich hieraus ergaben, kommt man zu dem Schluß, daß es für das Unternehmen viel Positives bewirkt hat.
Um nochmal kurz und bündig herauszustellen, auf was ich hinaus wollte:
- Es gibt keine klaren Belege ob und in welchem Maße Kopien der Industrie Schaden zufügen, deshalb kann man nur von potentiellen oder theoretischen Schaden ausgehen.
- Ich bestreite nicht, daß die Möglichkeit besteht, daß der Industrie durch die Kopien Schaden zugefügt werden kann, sehe es aber, aufgrund der fehlenden Belege, auch nicht als unumstößliche Tatsache an.
Ja hätten sie vielleicht, unter Umständen, eventuell. Aber das ändert nun mal nichts an der Tatsache, daß sie es in diesem Fall durch Kopien gemacht haben und die Kopie hierbei einen positiven Effekt hatte.Das es einige im Nachhinnein kaufen hab ich im übrigen nie bestritten.
Aber die hätten es sich ja evlt auch gekauft ohne es vorher gesaugt zu haben. Es sich evlt mal aus der Videothek geliehen oder so... wer weiß?
Der Eindruck wird aber nur allzu gerne in der Öffentlichkeit erweckt, z.B. wenn es darum geht schlechte Quartalszahlen vor den Aktionären zu rechtfertigen, oder in der Politik Stimmung zu machen. Und die ganzen rabiaten Anti-Raubkopierer Kampagnen der Unterhaltungsbranche sprechen auch eine deutliche Sprache, wer hier zum alleinigen Verlustgrund No1 stilisiert werden soll.niemand hat je behauptet, dass die Raubkopierer die Alleinschuldigen wären. Niemand.
Und ich sage dir das ist zu kurz gedacht und somit nicht als Faktum haltbar, da eine Kopie nachweislich auch Umsatz bescheren *kann* (kann <> muss).Aber das der Publisher an einer Kopie nichts verdient ist einfach Fakt.
Hierbei hast du meine volle Zustimmung :wink:Und das es Leute gibt die sich nach der Kopie nicht mehr das Original kaufen ist es auch.
Und hierbei auchUnd damit ist die Diskussion "eigentlich" schon durch.
Und wieder vergisst du zu bedenken, welchen Bekanntheitsgrad Popcap Games auch und gerade durch Kopien erhalten haben, und wieviele zusätzliche Käufer der Spiele und deren Nachfolger dadurch generiert werden konnten.aber popcap wird sich sicher das ein oder andere Mal in den Hintern beißen, wenn ich mal darüber nachdenke wie viele ich kenne die Peggle spielen, es evlt sogar kaufen würden, aber es nicht tun, weil sie es schon haben.
Klar reicht das für eine *Behauptung*.Du kennst anscheinend viele die erst saugen dann kaufen, ich kenne niemaden. Und das reicht für meine Behauptung wiederrum auch aus, dass die Spielebranche Umsatzeinbußen hat.
Genau das hab ich doch hier schon mehrmals dargelegt. Ob dies auch ohne Kopie sich alles so ereignet hätte, kann man nicht sicher abschließend beurteilen, aber Fakt ist das es sich dank der Kopien zu diesem glücklichen Umstand von Mehrkäufen entwickelt hatte, und das lässt sich auch nicht bestreiten.Du müsstest ja im Umkehrschluss davon ausgehen, dass Person XY ohne Vorliegen einer Kopie Spiel YZ gar nicht erst gekauft hätte.
Freut mich, dann sind wir uns ja einig, daß die Umsatzeinbußen der Publisher nicht zwangsläufig mit den Kopieren zusammenhängen.Wenn meine Ausgaben höher sind als meine Einnahmen, dann mach ich zu wenig Umsatz. Da muss ich nichts relativ sehen.
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Ja, aber dieser Umstand muß eben nicht zwangsläufig an den Kopierern liegen, das ist der Trugschluß den Viele begehen.
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Das hat ja auch niemand behauptet oder?
(Das ist so der Trugschluss den du begehst)
Ich behaupte ja nicht, daß Kopien keinesfalls schädlich sein können, ich stelle nur in Abrede, das sie es zweifelsfrei und in jedem Falle seien. :wink:Und ich sage dir zum x-ten mal, dass es ein Problem ist und Schaden verursacht.
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Das kannst du gerne sagen, trotzdem bleibt es nichts weiter als eine unbewiesene Behauptung.
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was auch für dich gilt nicht wahr? =P
Siehst du und da liegen wir gar nicht so fern. Ich behaupte nämlich nicht, daß der werbende Effekt den Umsatzverlust der Kopie zweifelsfrei auffängt, allerdings behaupte ich auch nicht das Gegenteil, und stelle dies schon gleich gar nicht als unumstößliche Tatsache hin.Wie gesagt, dass die Kopie per se als Werbung dient und den Verkauft in einem Maß fördert, dass die Einbußen aufgefangen oder sogar überkompensiert werden. Ich kann es einfach nicht glauben... das verstößt einfach zu krass gegen meine Menschenverstand.
Na soweit sind wir jetzt immerhin schon malIch will ja nichtma bestreiten, dass es wohl schon auch ne Raubkopie gab die einen Kauf getriggert hat.
Natürlich verfährt längst nicht jeder so, aber das ändert auch nichts an der Tatsache, daß Leute die kopieren und nicht kaufen immer noch keinen realen Schaden verursachen. Denn erst wenn sie ohne die Möglichkeit einer Kopie UND genügend Geld, sich das Spiel gekauft hätten, könnte man hier von einem wirklichen Schaden sprechen.Aber das ist mit Sicherheit nicht die Regel und weiterhin ist einfach fraglich, ob der Kauf nicht ohne Kopie auch getätigt worden wäre.
Und der werbende Effekt bleibt auch bei einer Kopie erhalten und *kann* (nicht muss
Könnte hinkommen. Aber die Frage bleibt bestehen, wieviele es sich denn nun tatsächlich hätten leisten können UND wollen, wenn es keine Möglichkeit der Kopie gegeben hätte?!Och klar... ich seh schon wie sie sich positiv auswirkt
von 100 Leuten die es gesaugt haben, kaufen es 2 weil sie es gut finden
8 kaufen es nun nicht mehr, weil sie es ja bereits haben und den restlichen 90 is es scheissegal.
Wieviel Taschengeld bekommt so der durchschnittliche Jugendliche und wieviel Gehalt ein Lehrling, und was müssen sie davon alles bezahlen? Und wenn man dies berücksichtigt kann man sich ganz schnell darüber klar werden, wie weit der potentielle Schaden von Kopien gegenüber den Tatsächlichen auseinanderklafft, sofern dann überhaupt noch ein realer Verlust, aufgrund der weiteren positiven Faktoren, besteht.
Gibt es dafür irgendwelche Belege oder handelt es sich dabei um eine Vermutung (von dir oder Person XY)?richig, an den Kopien lag die Krise nicht, aber die Tatsache, dass auf Computern leichter kopiert werden konnte hat dazu beigetragen.
Gut, halten wir abschließend fest:logisch sind es Meinungen und ich bin mir weiterhin sicher Recht zu haben =P
Du bist der Ansicht, das Kopien definitiv schädlich sind und der Spieleindustrie Verluste bescheren.
Ich bin der Meinung, daß dies durchaus im Bereich des Möglichen ist, aber keineswegs als gesichert anzusehen ist, und berechtigte Zweifel herrschen.
Ich denke man kann am Beispiel MS ganz gut erkennen, daß Kopien auch positive Effekte auf ein Unternehmen haben können. Popularität und Wachstum, zu einem großen Teil möglich gemacht, durch unzählige Kopien. Betrachtet man nur die eine Kopie also solche, sieht man nur einen (potentiellen) Schaden. Blickt man aber auf das große Ganze, die positiven Auswirkungen, die sich hieraus ergaben, kommt man zu dem Schluß, daß es für das Unternehmen viel Positives bewirkt hat.
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johndoe504156
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Du weißt aber schon, dass MS an der Konsole nichts verdient sondern an den Softwareverkäufen bzw. dem Verkauf zusätzlicher Peripherie?
Wenn sich jemand die 360 kauft, einen Firmwareflash macht und von da an keine Spiele mehr kauft bringt das MS nichts, außer dass die Hardwareverkäufe gut aussehen, profitabel wird das ganze dadurch aber nicht.
Wenn sich jemand die 360 kauft, einen Firmwareflash macht und von da an keine Spiele mehr kauft bringt das MS nichts, außer dass die Hardwareverkäufe gut aussehen, profitabel wird das ganze dadurch aber nicht.
