"Killerspiele"-Beschluss: Reaktionen

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JackJohnson
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Beitrag von JackJohnson »

Ich verstehe den ganzen Aufstand nicht....

ES GIBT DOCH GAR KEINE KILLERSPIELE!

Wieso redet man in der Politik über Dinge die nicht existieren???
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Joe-Z
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Beitrag von Joe-Z »

TheDrifter hat geschrieben: Im Endeffekt ist es so als würde einem der Metzger von nebenan die Bremsen am Auto reparieren.
Mfg
Hmmm, der Vergleich hinkt ein bisschen. Die Bremsen im Auto, auf die man sich zu 100% verlassen können muss, da sie im Notfall über Leben und Tod entscheiden spielen doch eine wesentlich gewichtigere Rolle als Spiele (und hier geht's ja nichtmal um alle Spiele sondern nur um die bösen bösen Baller-Spiele) im Leben eines Menschen.
Wär wohl vergleichbar damit wenn er dir die Klimaanlage repariert, zwar nicht schön wenn die nicht funktioniert, aber fahren tut's Auto auch so.

Nichtsdestotrotz kann ich euch nur wünschen dass es nicht so weit kommt, wär ein weiterer Schritt in eine Richtung in die eigentlich keiner will.
Zum Glück ticken bei uns in Österreich die Uhren noch anders... :roll:
Ich geh jetzt GOW2 spielen :twisted:
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ThePlake0815
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Re: Aha

Beitrag von ThePlake0815 »

Troublemaker_ hat geschrieben:Ich sag nur: Gears of War 2. Erstens verstehe ich gar nicht warum das Game indiziert ist (Kettensägen gibt es auch in Resident Evil 4 etc.) und Zweitens ist es eine Frechheit, dass viele deutsche Spieler nicht in den Genuss davon kommen.

Im Grunde wird man durch den Text nicht klüger bzw. ist er wenig informativ und liest sich seltsam, aber wenigstens weiss ich jetzt, dass es ein paar wenige Fürsprecher gibt.
Spiel erst mal Resident Evil 4, bevor du dass anbringst... :roll:
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Simpsonatiker
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Beitrag von Simpsonatiker »

Tyrion7 hat geschrieben:Killerspiele sind nunmal ein Sündenbock für Politiker die sich mit den tatsächlichen Problemen nicht befassen wollen^^
Probleme wie:

schlechte Erziehung,
schlechtes soz. Umfeld,
unterdrückung durch Mitmenschen,
und, und, und...

das sollten die mal anpacken^^
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Ein Pirat
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Beitrag von Ein Pirat »

Wenn Killerspiele verboten werden, wäre das nicht so als wenn man eine Partei verbietet?

Solang eine Partei nicht verboten ist, sind alle Aktivitäten und Mitglieder irgendwo registriert. Wird eine Partei verboten existiert sie im Untergrund weiter und kein Außenstehender hat mehr Gewalt über die Partei, was dazu führt das die Partei noch viel gefährlicher wird.

Gäbe es diese Entwicklung nicht genauso auch bei Killerspielen?

Werden Killerspiele verboten, wird kräftig aus dem Ausland importiert und keiner kann etwas dagegen unternehmen.

Schneiden sich Politiker damit nicht ins eigene Fleisch?
derzeit
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Re: Mit der Piratenpartei wäre das nicht passiert

Beitrag von derzeit »

Memfisline hat geschrieben:Ich habe bei der EU-Wahl die Piratenpartei gewählt und werde das auch bei der Bundestagswahl machen. Die SPD ist ja schon auf dem absteigenden Ast (Hab ich mich gefreut), spätestens in vier Jahren wird die CDU/CSU ihr folgen.
Genau! Und sicher kommt alles der supertollen Piratenpartei zu gute ^^... Ich hoffe für dich, dass du nie einen tollen Einfall oder eine tolle Idee hast, die du zu Geld machen könntest, denn genau das ginge nicht mehr, wenn die Piratenpartei irgendwas zu sagen hätte. Einfach mal ab und an ein bisschen nachdenken, hmm?
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Kajetan
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Re: Mit der Piratenpartei wäre das nicht passiert

Beitrag von Kajetan »

derzeit hat geschrieben:Genau! Und sicher kommt alles der supertollen Piratenpartei zu gute ^^... Ich hoffe für dich, dass du nie einen tollen Einfall oder eine tolle Idee hast, die du zu Geld machen könntest, denn genau das ginge nicht mehr, wenn die Piratenpartei irgendwas zu sagen hätte. Einfach mal ab und an ein bisschen nachdenken, hmm?
Wieso hälst Du Dich nicht selbst daran? Oder plapperst Du einfach etwas nach, ohne auch nur den Hauch einer Ahnung zu haben, über was Du hier redest? Möchtest Du nicht Berufspolitiker werden? Das Zeug dazu, einfach unreflektierten Unsinn von Dir zu geben, das hast Du jedenfalls schon mal drauf ...
WickerMan
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Beitrag von WickerMan »

Die wissen nicht mehr wie sie uns weiter drücken sollen, wie auch bei der EU-Wahl, wird auch meine Stimme(n) bei der Bundestagswahl sein -> ungültig! Ich verschenke nix! Die sollen sich meine Stimme verdienen!

TIP:
http://www.wahlrecht.de/lexikon/ungueltig.html

Desweiteren sollte man die Erwachsenen bestrafen, die wo ihren Kindern - Spiele, Filme,..... ab 16 oder 18 zugänglich machen! Für mich fällt das unter ihre Aufsichtspflicht!

Zum Glück haben Schulen keine Auffahrrampen, sonst gings NFS an den Kragen :roll:
johndoe843877
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Beitrag von johndoe843877 »

*schnarch*

Dieses ewig gleiche rumgetrampel auf Videospielen langweilt und der ständige Versuch der Bevormundung von Politikern nervt mich!
Verkäufer ,welche 14jährigen 18er Titel verkaufen sollten bestraft und Erwachsene in Ihrer Entscheidung der Freizeitgestaltung sowie das Recht darauf Kunst in jedweger Form "uncut" zu erleben unangetastet bleiben.
Ende!
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TachiFoxy
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Beitrag von TachiFoxy »

Wird doch sowieso im Endeffekt nicht durchkommen. Wenn doch, dann passiert das, was Kajetan beschrieb: CDU/CSU sowie andere Parteien mit Bevormundungsgesetzesvorschlaegen gegen die Jugend sind bald weg vom Fenster und Parteien, welche mal sinnvolle Ideen bringen, werden groesser.
gh0
Beiträge: 656
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Beitrag von gh0 »

Ich erinnere an Elvis Presley. Der durfte in 4 US-Bundesstaaten nicht auftreten, weil sein Hüftschwung die Jugend verführen könnte Unzucht zu treiben.

Das ist kein Witz, das war deren Argumentation damals.


Problem ist, dass die Politik nahezu ausschliesslich von 50+jährigen geführt wird, die weder Ahnung von Computern noch von der Jugend im Allgemeinen hat. Nur weil die v.d. Leyen ein paar Kinder gezeugt hat, heisst das eben noch lange nicht, dass die Frau Kompetenz ausstrahlen könnte. Mir übrigens egal ob die noch keine 50 ist. Die sieht wie 50 aus, das reicht bei meiner Argumentation vollkommen.
;)


Um auf den Punkt zu kommen: In jedem Jahrzehnt der politischen Geschichte finden sich etliche Ansichtsweisen von Politikern, die nicht einhergeht mit der Anschauung des Volkes. Zumindest eines Teils davon.
Aber welchen Bauarbeiter interessiert es, ob ein brutales Computerspiel nicht mehr verkauft werden darf?

Anders gefragt: welchen Nicht-Motorradfahrer würde es interessieren, wenn die Regierung beschliessen würde, dass die Motorräder nur noch mit 3 Rädern gebaut werden dürften, weil sie so mehr Sicherheit bieten würden?

Ich fahre nicht Motorrad, also wäre es mir egal und die Argumentation "3 Räder sind sicherer als 2" würde bei mir sogar logisch klingen!
Aber die Motorradfahrer würden natürlich - wie wir Computerspieler jetzt - auf die Barrikaden gehen.


Die Geschichte zeigt auch, dass sobald in den Parteien wieder neue, junge Politiker dazustossen, was wahrscheinlich noch 10 Jahre andauern wird, bis alle "Alten Eisen" weg sind, schnell eine 180 Grad Drehung gemacht wird und früher verschmähte Dinge ("Arrrgh! Rockmusik! Teufelszeug! Teufelszeug! Verbrennt die LPs!") als doch gar nicht mehr so schlimm angesehen werden.
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clekuehl
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Registriert: 17.11.2007 00:18
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Re: Mit der Piratenpartei wäre das nicht passiert

Beitrag von clekuehl »

Memfisline hat geschrieben:Ich habe bei der EU-Wahl die Piratenpartei gewählt und werde das auch bei der Bundestagswahl machen. Die SPD ist ja schon auf dem absteigenden Ast (Hab ich mich gefreut), spätestens in vier Jahren wird die CDU/CSU ihr folgen.
lol.. ich auch.. immerhin 0,9%.. das ist fürs erste mal ziemlich gut. ich fühle mich auch von den politikern einfach nur noch verarscht. leute die keine ahnung haben beraten über dinge, die sie nicht verstehen. das ist einfach nur erbärmlich. ich würde sagen: "heiße luft würde SPD und CDU wählen" waren diese menschen eigentlich früher mal menschen?
Kate93
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Beitrag von Kate93 »

Die Politiker haben absolut keine Ahnung von "Killerspielen". Und wenn man keine Ahnung davon hat, wie soll man dann das verbieten können? Oder was dagegen sagen? fährt halt jeder, der sowas haben will nach Österreich/Schweiz oder importiert es sich privat. Ein Verbot kann gar nicht klappen - ansonsten müssten die nämlich jedes Päckchen, jeden Koffer von jedem und jeder kontrollieren. Und das wäre ein wenig unmöglich.

Und das Theater um "Killerspiele" allgemein verstehe ich auch nicht. Wenn man auf dem Controller ein paar knöpfe drückt soll das die Gewaltbereitschaft steigern? Klingt an irgendeiner Stelle ganz schön hirnrissig...
langhaariger bombenleger
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Beitrag von langhaariger bombenleger »

Ich finds gut das durch solche greifbaren Beispiele auch für Politikdesinteressierte wie mich einmal deutlich gemacht wird, was so alles in der Politk falsch laufen kann.

Was ich mich in konsequenz frage ist, ob die Hauptschuld bei den Politikern liegt, die die ganzen Studien ignorieren oder ob sie einfach auf eingefahrenen Kanälen nur die Informationen erhalten, die sie halt von "renomierten" Gestalten wie Pfeiffer kriegen.

Ist es also Falschinformation, derer sie einfach nur Opfer sind oder ist es einfach politisches Kalkül?
Ich tippe eher auf ersteres, denn ich schätze den Prestigegewinn durch Aktionismus gegen "Killerspiele" als relativ gering ein.

Ich tippe darauf, das durch die Medien ein negatives Bild auf die Spiele geworfen wurde, welches auch die Politiker erreicht hat und sie dann von Pfeiffer und seinen Freunden in hohen Positionen und Ämtern, mit ihren pseudo-fachmännischen Aussagen und fehlerhaften Studien und ungesicherten Folgerungen aus Studien darin bestärkt wurden und sie diese Spiele deshalb für eine wirkliche Gefahr halten, die man zum Wohle aller bannen muss, weil sie es nicht besser wissen.

Politiker sind nunmal keine Wissenschaftlicher und sie müssen auf die Erkenntnise trauen, die man ihnen vorsetzt, weil sie auch einfach keine Zeit haben um selber jedem Sachverhalt nachzuforschen.

Schuld sind also entweder Politker, die sich garkeine Informationen geholt haben, weil sie glauben keine zu brauchen (CSU?), oder diejenigen, die den Politikern die Informationen zukommen lassen.
Ich kann mir vorstellen, das da ein kriminologisches Institut eine große Rolle bei spielen kann und so würde ich eher ausziehen um Pfeiffer zu lynchen, als irgendeinen Politker, ausser diejenigen, bei denen eh bekannt ist das man sie verbrennen kann.

Vielleicht ist es aber auch der Herr Unbekannt, ein Zuarbeiter des Politikers, genau der, der sich die Arbeit hätte machen müssen mehrere Studien zu vergleichen, der sich aber mit Pfeiffer schon hat zufrieden gegeben, weil er noch viele andere Dinge mit weit höherer Priorität zusammenfassen musste.

Ein Stück versagen ist es vielleicht an jeder Stufe. Jemand wie Pfeiffer, der anscheindend nicht weiss was wissenschaftliches Arbeiten ist, Zuarbeiter, die es auch nicht wissen und die Ansichten eines Pfeiffers ungefiltert an die Politiker weitergeben und Politiker die glauben, etwas Handfestes in der Hand zu haben um populistische Aktionen durchzudrücken.

Es fehlt vielleicht an Kontrolle. Jemand wie Pfeiffer erzählt den letzten Mist, das aber seriöse Wissenschaftler das als unbewiesen bzw ganz anders sehen, kommt bei den Politikern garnicht an.
Sie bekommen nur ein Ergebnis vorgesetzt, und es wird vergessen zu erwähnen wie kontrovers die Sache noch diskutiert wird und das die Meinungen von Pfeiffer und Co eine Minderheitenmeinung(?!) in der Wissenschaft ist.

Wo nun wirklich der Schuh am stärksten drückt, wird man wohl leider nie erfahren...


Nebenbei: Das Argument das Politker über Computerspiele nicht richten dürfen/sollten, wenn sie selber nie gespielt haben ist übrigens nischts wert, sonst würden wir uns auch heute noch über freie Zugänglichkeit sämtlicher Drogen bis auf Alkohol und Kokain erfreuen (ok, ich würds cool finden). Ein Politiker muss auch nicht unbedingt erst mit einer M14 geschossen haben um sie dem Normalbürger zu verwehren. So lässt sich diese Argumentation noch mit zahlreichen Beispielen ab adsurdum führen.