"Killerspiele": Innenminister fordern Verbot
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- AEV-Fan
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Bevor mir jetzt alle an die Gurgel gehen:
Ich bin selbst leidenschaftlicher Zocker, spiele auch Ballerspiele und bin bedacht darauf Games uncut zu kaufen.
Aber: Seht euch mal die Spiele an, die wir tagtäglich spielen. Brutaler, realitätsnaher, moralisch fragwürdiger, blutrünstiger und krasser in Bezug auf Darstellungen expliziter Gewaltakte geht bald nicht mehr. Natürlich sind solche Games für Amok-Täter eher ein Symptom als eine Ursache, ganz klar. Doch nur die wenigsten Leute der Altersklasse 40 aufwärts spielen diese Spiele. Und wenn jemand nicht selbst mal intensiv(!) so etwas konsumiert hat und letztendlich versteht, dass es im Prinzip doch um einiges harmloser ist, als es aussieht, dann verstehe ich schon, wenn man z.B. ein GTA IV mit einem Amok-Lauf in Verbindung bringt.
Das soll keine Rechtfertigung sein für Verbotsvorschläge, aber man muss auch die andere Seite verstehen.
Letztendlich sollte man "die Politiker" sowieso nicht ins Schussfeld nehmen, sondern unsere Gesellschaft! Denn in unserer Demokratie repräsentieren Politiker die Gesellschaft (zwangsweise, da sie gewählt werden müssen). Und wenn ein Politiker meint "Zack, wir verbieten alle Killerspiele", dann macht er das nicht, weil er uns mit einem fiesen Grinsen im Gesicht den Stecker aus der Konsole ziehen will. Nein, er macht es, damit 1.000.000 potentielle Wähler applaudieren.
Die Grundprobleme sind also folgende:
A) Unsere Gesellschaft tolleriert die immer präsenter werdende Spieleindustrie nicht, da es "neu" ist und die Mehrheit nicht interessiert.
B) Die Spielebranche sowie die Zocker haben keine funktionierende/ einflussreiche Lobby. Wie auch, besteht der Großteil der Kunden doch aus Menschen, die entweder noch nicht volljährig sind oder mit unter 30 Jahren sozial/finanziell/kulturell wenig Einfluss besitzen.
Zu lösen ist das ganze nur mit Aufklärung. Threads vollzuposten mit Aussagen á la "Buäh, die dämlichen Holzköpfe im Parlament" bringt nichts... Konstruktive Stellungnahmen müssen publik gemacht werden. Und da müsste dann auch die Branche in Form von ENtwicklern und vor allem der (Spiele)-Presse aktiver unter die Arme greifen, denn es scheitert oft nicht an Ideen und Konzepten, sonder schlicht und ergreifend an Organisation.
Ich bin selbst leidenschaftlicher Zocker, spiele auch Ballerspiele und bin bedacht darauf Games uncut zu kaufen.
Aber: Seht euch mal die Spiele an, die wir tagtäglich spielen. Brutaler, realitätsnaher, moralisch fragwürdiger, blutrünstiger und krasser in Bezug auf Darstellungen expliziter Gewaltakte geht bald nicht mehr. Natürlich sind solche Games für Amok-Täter eher ein Symptom als eine Ursache, ganz klar. Doch nur die wenigsten Leute der Altersklasse 40 aufwärts spielen diese Spiele. Und wenn jemand nicht selbst mal intensiv(!) so etwas konsumiert hat und letztendlich versteht, dass es im Prinzip doch um einiges harmloser ist, als es aussieht, dann verstehe ich schon, wenn man z.B. ein GTA IV mit einem Amok-Lauf in Verbindung bringt.
Das soll keine Rechtfertigung sein für Verbotsvorschläge, aber man muss auch die andere Seite verstehen.
Letztendlich sollte man "die Politiker" sowieso nicht ins Schussfeld nehmen, sondern unsere Gesellschaft! Denn in unserer Demokratie repräsentieren Politiker die Gesellschaft (zwangsweise, da sie gewählt werden müssen). Und wenn ein Politiker meint "Zack, wir verbieten alle Killerspiele", dann macht er das nicht, weil er uns mit einem fiesen Grinsen im Gesicht den Stecker aus der Konsole ziehen will. Nein, er macht es, damit 1.000.000 potentielle Wähler applaudieren.
Die Grundprobleme sind also folgende:
A) Unsere Gesellschaft tolleriert die immer präsenter werdende Spieleindustrie nicht, da es "neu" ist und die Mehrheit nicht interessiert.
B) Die Spielebranche sowie die Zocker haben keine funktionierende/ einflussreiche Lobby. Wie auch, besteht der Großteil der Kunden doch aus Menschen, die entweder noch nicht volljährig sind oder mit unter 30 Jahren sozial/finanziell/kulturell wenig Einfluss besitzen.
Zu lösen ist das ganze nur mit Aufklärung. Threads vollzuposten mit Aussagen á la "Buäh, die dämlichen Holzköpfe im Parlament" bringt nichts... Konstruktive Stellungnahmen müssen publik gemacht werden. Und da müsste dann auch die Branche in Form von ENtwicklern und vor allem der (Spiele)-Presse aktiver unter die Arme greifen, denn es scheitert oft nicht an Ideen und Konzepten, sonder schlicht und ergreifend an Organisation.
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Betzeteufel
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Alle 15-25 Jährigen Amokläufer hatten Ballerspiele aufm PC-wer hätte das gedacht.Man kann aber genauso sagen 90% der unter 40 Jährigen Männer die noch nie was mit der Polizei zu tun hatten,haben schon mal zumindest gelegentlich Ballerspiele gezockt.
Ich kann nur sagen,geht mit offenen Augen durchs Leben,bildet euch eigene Meinungen und geht davon aus das ihr in Bild-Zeitung und Co oft nur verarscht werdet.Spiele sind nur ein Beispiel dafür wie aus Berechnung und/oder Unwissenheit Stimmung und Meinung in diesem Land gemacht wird.
Ich kann nur sagen,geht mit offenen Augen durchs Leben,bildet euch eigene Meinungen und geht davon aus das ihr in Bild-Zeitung und Co oft nur verarscht werdet.Spiele sind nur ein Beispiel dafür wie aus Berechnung und/oder Unwissenheit Stimmung und Meinung in diesem Land gemacht wird.
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ZappaGHost
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@AEV-Fan
ZITAT :
"Bevor mir jetzt alle an die Gurgel gehen:
Ich bin selbst leidenschaftlicher Zocker, spiele auch Ballerspiele und bin bedacht darauf Games uncut zu kaufen.
Aber: Seht euch mal die Spiele an, die wir tagtäglich spielen. Brutaler, realitätsnaher, moralisch fragwürdiger, blutrünstiger und krasser in Bezug auf Darstellungen expliziter Gewaltakte geht bald nicht mehr. Natürlich sind solche Games für Amok-Täter eher ein Symptom als eine Ursache, ganz klar. Doch nur die wenigsten Leute der Altersklasse 40 aufwärts spielen diese Spiele. Und wenn jemand nicht selbst mal intensiv(!) so etwas konsumiert hat und letztendlich versteht, dass es im Prinzip doch um einiges harmloser ist, als es aussieht, dann verstehe ich schon, wenn man z.B. ein GTA IV mit einem Amok-Lauf in Verbindung bringt.
Das soll keine Rechtfertigung sein für Verbotsvorschläge, aber man muss auch die andere Seite verstehen.
Letztendlich sollte man "die Politiker" sowieso nicht ins Schussfeld nehmen, sondern unsere Gesellschaft! Denn in unserer Demokratie repräsentieren Politiker die Gesellschaft (zwangsweise, da sie gewählt werden müssen). Und wenn ein Politiker meint "Zack, wir verbieten alle Killerspiele", dann macht er das nicht, weil er uns mit einem fiesen Grinsen im Gesicht den Stecker aus der Konsole ziehen will. Nein, er macht es, damit 1.000.000 potentielle Wähler applaudieren.
Die Grundprobleme sind also folgende:
A) Unsere Gesellschaft tolleriert die immer präsenter werdende Spieleindustrie nicht, da es "neu" ist und die Mehrheit nicht interessiert.
B) Die Spielebranche sowie die Zocker haben keine funktionierende/ einflussreiche Lobby. Wie auch, besteht der Großteil der Kunden doch aus Menschen, die entweder noch nicht volljährig sind oder mit unter 30 Jahren sozial/finanziell/kulturell wenig Einfluss besitzen.
Zu lösen ist das ganze nur mit Aufklärung. Threads vollzuposten mit Aussagen á la "Buäh, die dämlichen Holzköpfe im Parlament" bringt nichts... Konstruktive Stellungnahmen müssen publik gemacht werden. Und da müsste dann auch die Branche in Form von ENtwicklern und vor allem der (Spiele)-Presse aktiver unter die Arme greifen, denn es scheitert oft nicht an Ideen und Konzepten, sonder schlicht und ergreifend an Organisation. "
Zitat Ende:
Das ist der erste Kommentar (bezgl. Killerspielverbot) in den Weiten des Internets, den ich lese, der auf ein denkendes Individuum schliessen läßt.
Ansonsten herrscht hier kindliche Aufgeregtheit und "Stammtischwut".
Wie dieses Clientel sich selbst helfen will, darf skeptisch hinterfragt werden.
Best
ZappasGHost
ZITAT :
"Bevor mir jetzt alle an die Gurgel gehen:
Ich bin selbst leidenschaftlicher Zocker, spiele auch Ballerspiele und bin bedacht darauf Games uncut zu kaufen.
Aber: Seht euch mal die Spiele an, die wir tagtäglich spielen. Brutaler, realitätsnaher, moralisch fragwürdiger, blutrünstiger und krasser in Bezug auf Darstellungen expliziter Gewaltakte geht bald nicht mehr. Natürlich sind solche Games für Amok-Täter eher ein Symptom als eine Ursache, ganz klar. Doch nur die wenigsten Leute der Altersklasse 40 aufwärts spielen diese Spiele. Und wenn jemand nicht selbst mal intensiv(!) so etwas konsumiert hat und letztendlich versteht, dass es im Prinzip doch um einiges harmloser ist, als es aussieht, dann verstehe ich schon, wenn man z.B. ein GTA IV mit einem Amok-Lauf in Verbindung bringt.
Das soll keine Rechtfertigung sein für Verbotsvorschläge, aber man muss auch die andere Seite verstehen.
Letztendlich sollte man "die Politiker" sowieso nicht ins Schussfeld nehmen, sondern unsere Gesellschaft! Denn in unserer Demokratie repräsentieren Politiker die Gesellschaft (zwangsweise, da sie gewählt werden müssen). Und wenn ein Politiker meint "Zack, wir verbieten alle Killerspiele", dann macht er das nicht, weil er uns mit einem fiesen Grinsen im Gesicht den Stecker aus der Konsole ziehen will. Nein, er macht es, damit 1.000.000 potentielle Wähler applaudieren.
Die Grundprobleme sind also folgende:
A) Unsere Gesellschaft tolleriert die immer präsenter werdende Spieleindustrie nicht, da es "neu" ist und die Mehrheit nicht interessiert.
B) Die Spielebranche sowie die Zocker haben keine funktionierende/ einflussreiche Lobby. Wie auch, besteht der Großteil der Kunden doch aus Menschen, die entweder noch nicht volljährig sind oder mit unter 30 Jahren sozial/finanziell/kulturell wenig Einfluss besitzen.
Zu lösen ist das ganze nur mit Aufklärung. Threads vollzuposten mit Aussagen á la "Buäh, die dämlichen Holzköpfe im Parlament" bringt nichts... Konstruktive Stellungnahmen müssen publik gemacht werden. Und da müsste dann auch die Branche in Form von ENtwicklern und vor allem der (Spiele)-Presse aktiver unter die Arme greifen, denn es scheitert oft nicht an Ideen und Konzepten, sonder schlicht und ergreifend an Organisation. "
Zitat Ende:
Das ist der erste Kommentar (bezgl. Killerspielverbot) in den Weiten des Internets, den ich lese, der auf ein denkendes Individuum schliessen läßt.
Ansonsten herrscht hier kindliche Aufgeregtheit und "Stammtischwut".
Wie dieses Clientel sich selbst helfen will, darf skeptisch hinterfragt werden.
Best
ZappasGHost
- Wulgaru
- Beiträge: 29391
- Registriert: 18.03.2009 12:51
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Leute wie dich meine ich ja gar nicht, aber leis dir mal den thread durch.Kaesevic hat geschrieben:wulgaru- wieso denn hysterie?
ich finde es absolut legitim, wenn die leute sich hier und andernorts aufregen, wenn sie wie die letzten assis und potentielle gewalttäter dargestellt und sogar auf eine stufe mit kinderschändern gestellt werden.
stell dir mal vor, wie sich die angler oder andere aufregen würden, wenn man ihr hobby in ein solches licht stellen würde.
natürlich wiederholt sich alles: der roman, dann das radio, der film, das fernsehen, rockmusik und jetzt die spiele- der teufel hats gemacht. die leute haben nunmal angst vor neuen dingen, die sie nicht kennen. kulturpessimismus at it's best. dabei sind spiele mittlerweile voll in der gesellschaft angekommen, man muss sich doch nur mal die kids ansehen. und etwas so zu verdammen und die schuld an allem zu geben ist einfach nur lächerlich.
aber die ganzen senioren verstehen den reiz des computerspielens nicht und die sind nunmal die stammwählerschaft von cdu/csu. die sollten sich lieber mal überlegen, dass die den 2. weltkrieg ganz ohne computerspiele hinbekommen haben....
und dabei haben wir schon das strengste jungendschutzgesetz der welt. trotzdem sind wir nach den usa auf platz 2 der amokläuferstatistik. hmmm, schon komisch....
wir dürfen kein pixelblut in computerspielen sehen, aber mit 18 komm ich zum bund, lerne schießen und werde eventuell sogar nach afghanistan geschickt. ziemlich paradox, das alles......
Da kannst du so interessante Sachen lesen wie:
Untergang Deutschlands; ich wandere aus; Faschismus; Überwachungsstaat; CDU gehört ins Mittelalter; Man sollte eine neue RAF gründen usw.
Sorry wer so reagiert sollte sich fragen, ob man nicht tatsächlich ein leichtes Agressionsproblem hat.
Interessant ist auch die Selbsterkenntnis (hier auch irgendwo zu lesen), das die großen Hersteller, mit der Einschränkung Nintendos, ihr Line-Up zu ca. 90% einstampfen müssten...
Das sagt doch auch einiges über die Gamelandschaft aus, ich habe nichts gegen Gewalt und spiele z.b. gerne Survial Horror, aber es scheint das Hauptkonzept bei der Herangehensweise an die Entwicklung von Videospielen zu sein. Und da müssen wir Gamer uns auch mal an die eigenen Nase fassen, wenn dann der Eindruck entsteht es gehe bei Spielen nur um Gewalt.
Leute die von der Materie keine Ahnung haben beängstigt es eben, wenn ihr Kind oder Enkel, Killzone oder Resident Evil spielt.
Ich bin gegen Verbote und Zensur aber man sollte nicht den heiligen Zorn vertreten, dass solch eine Debatte keine Grundlage hat... :wink:
-
Nookn
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- Registriert: 04.06.2009 00:20
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Die Politik ist und bleibt Naiv, unmoralisch, inkompetent, falsch usw...so viel Platz hats hier nicht um alles aufzuführen.
Die hirnlosen Herrschaften von Politikern (woraus der größte Teil dieser Gattung von Menschen besteht) ist einfach nicht in der Lage dazu eine vernünftige Politik in diesem Lande zu machen. Das ist und wird auch immer so bleiben wenn nicht junge weltoffene Menschen in die Politik gelangen.
"Sie werden ernten was sie sähen"
Sollten sich doch lieber mal den wirklichen Problemen zuwenden und nicht alles mit so einer billigen Masche verschleiern, aber leider gibt es da die breite "dumme" Masse an Menschen die die Bildzeitung oder sonst was lesen und sich von so was beeinflussen und leiten lassen.
Ich und viele ander müssen und sollten sich nicht darüber aufregen das die sogenannten "Killerspiele" verboten werden sollen, es wird nicht passieren. Jeder der das Grundgesetz kennt, weiß was drinn steht und ändern wird es sich nicht.
Demnach würde ein solches Verbot einige Rechte des Grundgesetzes mißachten und Volljährige Bürger in ihrer freien Handlung und Entscheidung zu tun was sie als richtig erachten, bevormunden.
Zu guter Letzt sollten so einige wissen, dass man an Spielen im Internet so ziemlich alles irgendwie bekommen kann. Ob Uncut oder Indiziert oder sonstiges...sogar kostenlos.
Und selbst wenn es einmal zum Verbot kommen sollte, wer der Englischen Sprache mächtig ist, könnte sich die spiele dennoch besorgen und spielen.
Zumindest diese welche nicht in Deutschland produziert werde würden....Wo ich nicht denke, dass es in naher Zukunft dazu kommen kann oder wird...
Wer Grammatikalische inkorrekte Textstellen oder Rechtschreibfehler findet kann sie bitte behalten, geht aufs Haus!
Die hirnlosen Herrschaften von Politikern (woraus der größte Teil dieser Gattung von Menschen besteht) ist einfach nicht in der Lage dazu eine vernünftige Politik in diesem Lande zu machen. Das ist und wird auch immer so bleiben wenn nicht junge weltoffene Menschen in die Politik gelangen.
"Sie werden ernten was sie sähen"
Sollten sich doch lieber mal den wirklichen Problemen zuwenden und nicht alles mit so einer billigen Masche verschleiern, aber leider gibt es da die breite "dumme" Masse an Menschen die die Bildzeitung oder sonst was lesen und sich von so was beeinflussen und leiten lassen.
Ich und viele ander müssen und sollten sich nicht darüber aufregen das die sogenannten "Killerspiele" verboten werden sollen, es wird nicht passieren. Jeder der das Grundgesetz kennt, weiß was drinn steht und ändern wird es sich nicht.
Demnach würde ein solches Verbot einige Rechte des Grundgesetzes mißachten und Volljährige Bürger in ihrer freien Handlung und Entscheidung zu tun was sie als richtig erachten, bevormunden.
Zu guter Letzt sollten so einige wissen, dass man an Spielen im Internet so ziemlich alles irgendwie bekommen kann. Ob Uncut oder Indiziert oder sonstiges...sogar kostenlos.
Und selbst wenn es einmal zum Verbot kommen sollte, wer der Englischen Sprache mächtig ist, könnte sich die spiele dennoch besorgen und spielen.
Zumindest diese welche nicht in Deutschland produziert werde würden....Wo ich nicht denke, dass es in naher Zukunft dazu kommen kann oder wird...
Wer Grammatikalische inkorrekte Textstellen oder Rechtschreibfehler findet kann sie bitte behalten, geht aufs Haus!
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Duschkopf.
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Sehe ich auch so. Perfide wird es dann, wenn die geäußerten Aggressionen gegen Verbotsforderungen als Beleg dafür herhalten müssen, dass da ein generelles Aggressionsproblem vorläge und damit insuiert wird, dass das wohl mit den Gewaltspielen zu tun habe, weshalb diese zurecht verboten gehörten.Kaesevic hat geschrieben:wulgaru- wieso denn hysterie?
ich finde es absolut legitim, wenn die leute sich hier und andernorts aufregen, wenn sie wie die letzten assis und potentielle gewalttäter dargestellt und sogar auf eine stufe mit kinderschändern gestellt werden.
stell dir mal vor, wie sich die angler oder andere aufregen würden, wenn man ihr hobby in ein solches licht stellen würde.
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Duschkopf.
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Grundlage einer Debatte kann prinzipiell alles sein, was Menschen dazu bewegt, in die Debatte einzutreten. Das können neben Fakten auch Ängste, Ressentiments, Vorurteile, politische Interessen, moralische Werturteile sein. All diese Dinge sind psychologisch verstehbar. Grundlage für Verbote müssen hingegen prinzipell die Fakten bleiben. Und wenn ich schreibe, dass eine Verbotsforderung keine Grundlage hat, dann mache ich damit eine Aussage zur Faktenlage und keine Aussage darüber, ob ich die Beweggründe der Verbotsbefürworter verstehen kann oder nicht.Wulgaru hat geschrieben: Ich bin gegen Verbote und Zensur aber man sollte nicht den heiligen Zorn vertreten, dass solch eine Debatte keine Grundlage hat... :wink:
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Duschkopf.
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So, wie man z.B. auch die Herstellung harter Pornographie verbietet.EZR hat geschrieben:Ein Herstellungsverbot, wie es ekelhaft populistisch immer wieder gefordert wird, wird es so niemals geben.
Wie will man die Herstellung eines "Killerspiels" verbieten?
Indem man die Herstellung eines Killerspiels unter Strafandrohung setzt und diejenigen bestraft, die ein Killerspiel hergestellt haben.
Für eine Verurteilung reicht es völlig aus, wenn ein Richter befindet, dass ein Killerspiel hergestellt wurde.Bevor das Spiel fertig ist, steht gar nicht fest, ob es ein "Killerspiel" ist.
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contenance
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- Registriert: 24.10.2006 19:24
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"Killerspiele" sollen abermals verboten werden ??? Komisch das ich mir in jeder X-beliebigen Videothek Filme ausleihen kann, in denen sich spätestens nach fünf Minuten der erste in die Hand kackt und die Scheisse in die Menge wirft... und das schon ab 18 Jahren. Nur bei der Spielewahl kann ich nicht selbst entscheiden und das mit 40. Armes Deutschland 
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Kaesevic
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- Registriert: 07.05.2009 19:17
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man darf aber auch nicht vergessen, dass viele der leute, die hier und andernorts schreiben, noch sehr jung sind und dann wird eben auch viel pubertärer, unreflektierter quatsch geredet. nichts für ungut, jungs. dennoch dürfen auch diese kids ihre meinung haben und diese auch äußern, auch wenn sie teilweise albern ist.
und ja, es gibt viele spiele, die wirklich ekelhaft sind, z.b. manhunt und einige andere.
ich kann alte leute verstehen, die etwas gegen spiele haben, wenn sie sehen, wie der enkel in gta oder resi rummetzelt. aber es ist auch so, dass spiele und spieler generell ein schlechtes image haben. zocker sind einzelgänger, die sozial gestört sind, kein richtiges leben haben und bei den spielen ihren gewaltphantasien frönen. und das ist ein klischee, dass wie die meisten klischees dumm und ungerechtfertigt ist.
es gab doch schon immer gewaltdarstellungen, auch in der literatur, in der kunst, im film und so weiter. ganz einfach, weil die neigung zur gewalt in der natur des menschen liegt. und das kriegt man nicht in den griff, indem man spiele verbietet.
mich ärgert einfach die engstirnigkeit von den befürwortern eines verbots. studien, die keinen zusammenhang zwischen zocken und gewaltbereitschaft finden, werden ignoriert, alle die mit einer anderen meinung daherkommen, werden belächelt und nicht ernst genommen. beispielsweise gibt es studien, die belegen, dass reale und virtuelle gewalt im gehirn ganz unterschiedlich verarbeitet werden. ich habe schon so viele fiese spiele gespielt, dennnoch könnte ich nie mit einer echten waffe umgehen und wäre beim anblick realer gewalt genauso geschockt wie jeder andere nichtzocker auch.
es fehlt die sachlichkeit- auf beiden seiten. und vor allem die bereitschaft, die andere seite und ihre argumente ernst zu nehmen und sich auch so damit auseinanderzusetzen.
und ja, es gibt viele spiele, die wirklich ekelhaft sind, z.b. manhunt und einige andere.
ich kann alte leute verstehen, die etwas gegen spiele haben, wenn sie sehen, wie der enkel in gta oder resi rummetzelt. aber es ist auch so, dass spiele und spieler generell ein schlechtes image haben. zocker sind einzelgänger, die sozial gestört sind, kein richtiges leben haben und bei den spielen ihren gewaltphantasien frönen. und das ist ein klischee, dass wie die meisten klischees dumm und ungerechtfertigt ist.
es gab doch schon immer gewaltdarstellungen, auch in der literatur, in der kunst, im film und so weiter. ganz einfach, weil die neigung zur gewalt in der natur des menschen liegt. und das kriegt man nicht in den griff, indem man spiele verbietet.
mich ärgert einfach die engstirnigkeit von den befürwortern eines verbots. studien, die keinen zusammenhang zwischen zocken und gewaltbereitschaft finden, werden ignoriert, alle die mit einer anderen meinung daherkommen, werden belächelt und nicht ernst genommen. beispielsweise gibt es studien, die belegen, dass reale und virtuelle gewalt im gehirn ganz unterschiedlich verarbeitet werden. ich habe schon so viele fiese spiele gespielt, dennnoch könnte ich nie mit einer echten waffe umgehen und wäre beim anblick realer gewalt genauso geschockt wie jeder andere nichtzocker auch.
es fehlt die sachlichkeit- auf beiden seiten. und vor allem die bereitschaft, die andere seite und ihre argumente ernst zu nehmen und sich auch so damit auseinanderzusetzen.
- Zappes
- Beiträge: 2532
- Registriert: 09.12.2008 23:15
- Persönliche Nachricht:
Ich erinnere daran, dass am Sonntag gewählt wird - und nein, eine Europawahl ist mitnichten etwas, was keine Auswirkungen auf uns hier in Deutschland hat. Hingehen ist angesagt, denn wer seine demokratischen Rechte nicht nutzt, sollte sich nicht darüber aufregen, wenn er undemokratisch regiert wird.
Dazu ein kleiner Denkanstoß von den Jungs bei "Stigma Videospiele":

Dazu ein kleiner Denkanstoß von den Jungs bei "Stigma Videospiele":

- tramposo84
- Beiträge: 453
- Registriert: 25.04.2008 23:58
- Persönliche Nachricht:
wow! tatsächlich mal eine vernünftige aussage! diese meinung vertrete ich auch!AEV-Fan hat geschrieben:Bevor mir jetzt alle an die Gurgel gehen:
Ich bin selbst leidenschaftlicher Zocker, spiele auch Ballerspiele und bin bedacht darauf Games uncut zu kaufen.
Aber: Seht euch mal die Spiele an, die wir tagtäglich spielen. Brutaler, realitätsnaher, moralisch fragwürdiger, blutrünstiger und krasser in Bezug auf Darstellungen expliziter Gewaltakte geht bald nicht mehr. Natürlich sind solche Games für Amok-Täter eher ein Symptom als eine Ursache, ganz klar. Doch nur die wenigsten Leute der Altersklasse 40 aufwärts spielen diese Spiele. Und wenn jemand nicht selbst mal intensiv(!) so etwas konsumiert hat und letztendlich versteht, dass es im Prinzip doch um einiges harmloser ist, als es aussieht, dann verstehe ich schon, wenn man z.B. ein GTA IV mit einem Amok-Lauf in Verbindung bringt.
Das soll keine Rechtfertigung sein für Verbotsvorschläge, aber man muss auch die andere Seite verstehen.
Letztendlich sollte man "die Politiker" sowieso nicht ins Schussfeld nehmen, sondern unsere Gesellschaft! Denn in unserer Demokratie repräsentieren Politiker die Gesellschaft (zwangsweise, da sie gewählt werden müssen). Und wenn ein Politiker meint "Zack, wir verbieten alle Killerspiele", dann macht er das nicht, weil er uns mit einem fiesen Grinsen im Gesicht den Stecker aus der Konsole ziehen will. Nein, er macht es, damit 1.000.000 potentielle Wähler applaudieren.
Die Grundprobleme sind also folgende:
A) Unsere Gesellschaft tolleriert die immer präsenter werdende Spieleindustrie nicht, da es "neu" ist und die Mehrheit nicht interessiert.
B) Die Spielebranche sowie die Zocker haben keine funktionierende/ einflussreiche Lobby. Wie auch, besteht der Großteil der Kunden doch aus Menschen, die entweder noch nicht volljährig sind oder mit unter 30 Jahren sozial/finanziell/kulturell wenig Einfluss besitzen.
Zu lösen ist das ganze nur mit Aufklärung. Threads vollzuposten mit Aussagen á la "Buäh, die dämlichen Holzköpfe im Parlament" bringt nichts... Konstruktive Stellungnahmen müssen publik gemacht werden. Und da müsste dann auch die Branche in Form von ENtwicklern und vor allem der (Spiele)-Presse aktiver unter die Arme greifen, denn es scheitert oft nicht an Ideen und Konzepten, sonder schlicht und ergreifend an Organisation.
- vienna.tanzbaer
- Beiträge: 922
- Registriert: 27.02.2008 11:33
- Persönliche Nachricht:
wohl war - die politik hat offensichtlich eine extrem hohe meinung von "selbstbestimmten menschen"...andi1969 hat geschrieben:"Killerspiele" sollen abermals verboten werden ??? Komisch das ich mir in jeder X-beliebigen Videothek Filme ausleihen kann, in denen sich spätestens nach fünf Minuten der erste in die Hand kackt und die Scheisse in die Menge wirft... und das schon ab 18 Jahren. Nur bei der Spielewahl kann ich nicht selbst entscheiden und das mit 40. Armes Deutschland
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Duschkopf.
- Beiträge: 1752
- Registriert: 02.05.2009 13:58
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Mal abgesehen davon, dass politisches Kalkül aber bei weitem nicht nur darin besteht, vorhandene Meinungen und Interessen zu bedienen, sondern Stimmungen gezielt zu schüren und zu manipulieren, folgt doch aus dem was Du beschreibst gerade das Gegenteil von dem was Du im ersten Satz forderst. Wenn sich Entscheidungsträger durch Applaus von Interessensgruppe A zugunsten derer Interessen beeinflussen lassen, warum sollte Interessensgruppe B dann darauf verzichten, ihrerseits Einfluss geltend zu machen, indem man gehörig Druck auf die Entscheidungsträger ausübt?AEV-Fan hat geschrieben: Letztendlich sollte man "die Politiker" sowieso nicht ins Schussfeld nehmen, sondern unsere Gesellschaft! Denn in unserer Demokratie repräsentieren Politiker die Gesellschaft (zwangsweise, da sie gewählt werden müssen). Und wenn ein Politiker meint "Zack, wir verbieten alle Killerspiele", dann macht er das nicht, weil er uns mit einem fiesen Grinsen im Gesicht den Stecker aus der Konsole ziehen will. Nein, er macht es, damit 1.000.000 potentielle Wähler applaudieren.
- LordVader86
- Beiträge: 181
- Registriert: 27.12.2007 22:17
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Ist die Wirtschaftskriese schon überwunden? Oder warum haben die Politiker wieder Zeit sich mit sowas zu beschäftigen? Oder ist ein Verbot von Pc-Spielen etwa wichtiger?
Fragen über Fragen.....
Die Leute von der FDP haben scheinbar als Einzige gemerkt, dass das Problem mit den Amokläufen und der Verrrohung der Jugend nicht allein von den "Killerspielen" abhängt, welche ja unter dem Begriff nicht mal existieren und somit ruhig verboten werden können
Die wirklichen Gründe für Amokläufe wurden glaub ich schon oft genug hier im Forum diskutiert, deswegen lasse ich dass nun.
Hier ein paar Vorschläge, wenn man schon beim Verbieten von Jugend und generell Gefährlichen Sachen ist:
Filme, mit Gewalthandlungen
Autos, die Zahl der Opfer von Autounfällen ist höher als die der Amokläufe!
Rauchen, ach nee.... die sterben ja früher und entlasten somit die Krankenkassen und an der Tabaksteuer verdient man ja auch kräftig...
Flugzeuge, wenn mal eins vom Himmelfällt sind ganz schnell 200 Menschen hops.
Naja, ob man sich drüber aufregt oder nicht, bringt glaub ich nicht viel, die Herren in der Polizik machen ja eh was sie wollen!
Allerdings sollte mal jeder Pc-Spiler eine Mail an einen oder mehrere Politiker schicken, vlt. brechen ihre Server ja dann zusammen
Fragen über Fragen.....
Die Leute von der FDP haben scheinbar als Einzige gemerkt, dass das Problem mit den Amokläufen und der Verrrohung der Jugend nicht allein von den "Killerspielen" abhängt, welche ja unter dem Begriff nicht mal existieren und somit ruhig verboten werden können
Die wirklichen Gründe für Amokläufe wurden glaub ich schon oft genug hier im Forum diskutiert, deswegen lasse ich dass nun.
Hier ein paar Vorschläge, wenn man schon beim Verbieten von Jugend und generell Gefährlichen Sachen ist:
Filme, mit Gewalthandlungen
Autos, die Zahl der Opfer von Autounfällen ist höher als die der Amokläufe!
Rauchen, ach nee.... die sterben ja früher und entlasten somit die Krankenkassen und an der Tabaksteuer verdient man ja auch kräftig...
Flugzeuge, wenn mal eins vom Himmelfällt sind ganz schnell 200 Menschen hops.
Naja, ob man sich drüber aufregt oder nicht, bringt glaub ich nicht viel, die Herren in der Polizik machen ja eh was sie wollen!
Allerdings sollte mal jeder Pc-Spiler eine Mail an einen oder mehrere Politiker schicken, vlt. brechen ihre Server ja dann zusammen
