"Killerspiele": Innenminister fordern Verbot

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The SPARTA
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Beitrag von The SPARTA »

MysteryMrMoe hat geschrieben:Sollen sie doch ruhig machen, spätestens nach dem nächsten Amoklauf werden sie dann merken das Verbote keine Wunderlösung sind.
Dann wird es aber zu spät sein, den kein Publisher möchte wieder eine zerstörte Firma in der gleichen Gegend wieder bauen, da gehen Kosten verloren und verlieren das Vertrauen unserer Wirtschaft.
jacksohn
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egal

Beitrag von jacksohn »

Wer sich heut zu Tage noch "Killerspiele" in Deutschland kauft ist es eh selber schuld,entweder zensiert oder geschnitten,oder einfach beides.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

The SPARTA hat geschrieben:
4P|TGfkaTRichter hat geschrieben:@ Angel

Dir ist schon klar, dass die Innenministerkonferenz schon zweimal zuvor ein verbot beschlossen hatte und jedesmal nicht durchgekommen ist.
Muss nicht gleich heissen das es ein drittes mal funktioniert, so wie es aussieht ist das ganze früher so Nebensache gewesen, jetzt reagieren die Politiker nicht so gut drauf, jetzt fangen die schon an Killerspiele für eine Schuld von einem Amoklauf zu verwenden. Gab es den früher Amokläufe, also soviele nacheinander, ne nicht. Früher haben es die meisten nicht ernst genommen aber jetzt schon das es "angeblich" schuld an diese Sachen ist.
Es gab auch vor Jahren üble Amokläufe und auch damals haben alle sofort CS und Killerspiel geschrien und da sah die Berichterstattung auch nicht groß anders aus, siehe z.B. hier: http://www.readers-edition.de/2006/11/2 ... kommentar/
(in dem Jahr wurde übrigens auch ein Verbot der Innenministerkonferenz gefordert).
keinesahne
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Beitrag von keinesahne »

Lächerlich, langsam schäme ich mich echt in diesem Land zu leben.
Unsere Regierung die nur aus alten Säcken besteht, die eh keine Ahnung haben, hätte mal paar junge Politiker nötig.
Ach ich studier Politik, wenn ich mit der Schule fertig bin...
Duschkopf.
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Beitrag von Duschkopf. »

The SPARTA hat geschrieben:
MysteryMrMoe hat geschrieben:Sollen sie doch ruhig machen, spätestens nach dem nächsten Amoklauf werden sie dann merken das Verbote keine Wunderlösung sind.
Dann wird es aber zu spät sein, den kein Publisher möchte wieder eine zerstörte Firma in der gleichen Gegend wieder bauen, da gehen Kosten verloren und verlieren das Vertrauen unserer Wirtschaft.
Zweitens das, und erstens würde obige Erkenntnis noch lange nicht bedeuten, dass das Gesetz wieder verschwindet.
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Simpsonatiker
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Beitrag von Simpsonatiker »

dcc hat geschrieben:Ganz ehrlich, wenn ich solche Sachen sehe dann hätte ich schon Lust blaue Augen zu verteilen.
Danke, du sprichst mir aus der Seele...
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Simpsonatiker
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Beitrag von Simpsonatiker »

Holoclaus hat geschrieben:Außerdem denke ich, dass das Hauptproblem vielleicht sogar an der Erziehung und der Psyche des jeweiligen Menschen liegt, möglicherweise sogar, wie diese Person in ihrem sozialen Umfeld aufgenommen wird.
Genau da liegt nämlich das Problem...
Kaesevic
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Beitrag von Kaesevic »

oh mann, ich könnte kotzen, wenn ich einen solchen dünnpfiff lese. und ich weiß, wovon ich rede, ich hab den mist nämlich studiert. das, was der schünemann da labert, nennt sich habitualisierungsthese. also, durch das betrachten von gewalt in den medien "gewöhnt" man sich daran und ist dann eher dazu bereit, echte gewalt auszuüben. diese these ist in der wissenschaft seit ewigkeiten verworfen- ebenso wie all die anderen, die da wären z.b. katharis- oder substitualisierungstheorie. es gibt keinen real nachgewiesenen zusammenhang zwischen zocken und amokläufen- punkt, aus und fertig. wer was anderes behauptet, labert scheisse und kennt sich nicht aus!

und dass alle kids, die amok gelaufen sind gezockt haben, liegt wohl daran, dass 90% der kids in diesem alter zocken. und vor allem die, die von ihrer familie ignoriert und in der schule fertig gemacht werden, wenden sich spielen zu, um einmal der held zu sein! diese armen schweine! aber die spiele sind damit symptom und nicht ursache!

aber hauptsache keiner redet über unsere gesellschaft, den leistungsdruck schon auf kinder, den umgang von eltern oder auch lehrern mit kindern und jugendlichen und wie generell in unserer gesellschaft mit versagen - in welcher form auch immer- umgegangen wird.

das sind heikle themen, die nicht einfach zu lösen sind und deshalb hat keiner lust, sie anzusprechen. dann doch lieber ein paar spiele verbieten.

nur eines bedenken diese flachpfeifen nicht: nämlich den verbotene-früchte-effekt. wenn die spiele verboten sind, ziehen die kids sie aus dem internet, prahlen und tauschen damit auf dem schulhof und der kram ist noch viel interessanter, weil er verboten ist.

diese ahlen schnarchsäcke von der cdu und csu verstehen einfach die heutige welt und vor allem das inet nicht und deshalb haben die kids keine lust mehr auf sie. da muss man dann halt auf die alten n+zs aus den schützenvereinen vertrauen. die würden auch noch ganz anders wählen, wenn man sie nur lassen würde!
Mineral4r7s
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Beitrag von Mineral4r7s »

Geschichte wiederholt sich nunmal. Früher waren es Hexen die für Probleme verantwortlich waren heute sind es Computerspiele. Die Menschen lernen nie aus Ihren Fehlern. Ich zitiere Albert Einstein: "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Dummheit der Menschen. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht so sicher. "
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Wulgaru
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Beitrag von Wulgaru »

Naja, was solls mit euren Untergangsgrabesthesen verhaltet irh euch genau wie die von euch gehassten Innenminister die aus der Hysterie heraus solche Sachen beschließen. :wink:
Lest diesen Thread mal genau durch, geht in euch und schiebt nicht so viel Panik und vor allem werft nicht mit Steinen nach den Steinewerfern, ihr gebt ihnen so nur Munition :wink:
Zoog
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Beitrag von Zoog »

Ist nicht bald Europawahl?
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kaozgurke
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Beitrag von kaozgurke »

ich freu mich schon aufs verbot
dann bin ich kriminell und kuhäääl

bushidostyle
:roll:
Kaesevic
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Beitrag von Kaesevic »

wulgaru- wieso denn hysterie?
ich finde es absolut legitim, wenn die leute sich hier und andernorts aufregen, wenn sie wie die letzten assis und potentielle gewalttäter dargestellt und sogar auf eine stufe mit kinderschändern gestellt werden.
stell dir mal vor, wie sich die angler oder andere aufregen würden, wenn man ihr hobby in ein solches licht stellen würde.

natürlich wiederholt sich alles: der roman, dann das radio, der film, das fernsehen, rockmusik und jetzt die spiele- der teufel hats gemacht. die leute haben nunmal angst vor neuen dingen, die sie nicht kennen. kulturpessimismus at it's best. dabei sind spiele mittlerweile voll in der gesellschaft angekommen, man muss sich doch nur mal die kids ansehen. und etwas so zu verdammen und die schuld an allem zu geben ist einfach nur lächerlich.
aber die ganzen senioren verstehen den reiz des computerspielens nicht und die sind nunmal die stammwählerschaft von cdu/csu. die sollten sich lieber mal überlegen, dass die den 2. weltkrieg ganz ohne computerspiele hinbekommen haben....

und dabei haben wir schon das strengste jungendschutzgesetz der welt. trotzdem sind wir nach den usa auf platz 2 der amokläuferstatistik. hmmm, schon komisch....
wir dürfen kein pixelblut in computerspielen sehen, aber mit 18 komm ich zum bund, lerne schießen und werde eventuell sogar nach afghanistan geschickt. ziemlich paradox, das alles......
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EZR
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Beitrag von EZR »

Ein Herstellungsverbot, wie es ekelhaft populistisch immer wieder gefordert wird, wird es so niemals geben.

Wie will man die Herstellung eines "Killerspiels" verbieten? Bevor das Spiel fertig ist, steht gar nicht fest, ob es ein "Killerspiel" ist. Erst das fertige Spiel kann den Behörden vorgelegt werden. Alles andere wäre eine vorzeitige Zensur - überhaupt nicht umsetz- (wie merkt man, ob ein Killerspiel produziert wird oder nicht?) sowie durchsetzbar vor dem Verfassungsgericht, vor welchem dieses Gesetz mit Sicherheit landen würde.

Das gilt für ein Herstellungsverbot, wie ich es verstehe. Wenn es gar nicht um die Entwicklung geht, sondern nur um die Produktion der entsprechenden Datenträger... Naja, was solls, ist in China eh günstiger.
Riff Riffington
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Beitrag von Riff Riffington »

DonPeon hat geschrieben:wenn ich zocke, dann hauptsächlich Shooter und RTS für PC. Die Ausgaben werden für mich in naher Zukunft wohl wegfallen und mein aufgebohrter Rechner wird wohl auch zum Staubfänger verkommen. Zumindest spare ich haufen Geld, dass ich sonst über Spiele und Hardware der Wirtschaft zuführen würde. Ein weiterer positiver Aspekt ist die gewonnene freie Zeit. Fragt sich nur, was damit anfangen wenn man gerade sein liebstes Hobby verboten bekommen hat. Vielleicht raus an die frische Luft und pa Leute treffen und wenn die Freunde gerade keine Zeit haben, dann geselt man sich halt zu den Dealern und Kleinkriminelen aus der Umgebung die nie richtig gezockt haben und bestens wissen was man mit seiner freien Zeit so anfangen kann. Den Kampfhund mit Stückchen über den Kinderspielplatz jagen, durch die Gegend ziehen und Leute klatschen, potenziele Kunden für illegal erworbene Handys und MP3-Player suchen, Handel und Konsum mit verbotenen Substanzen usw. der Real-Life-Shooter halt. Abends gehts dann mit Freunden in den Park. Hört sich langweillig an, ist es auch aber nur bis man den Alkohol entdeckt. Glücklicherweise ist durch den anfangs erwähnten Verzicht von Soft- und Hardware genügend Geld vorhanden und man kann die billige Wodka auch mal mit anständigem Saft mischen. Ein Traum für einen Jugendlichen dessen bisheriges wertloses Amokleben sich auf Organisation und Vorbereitung von LAN-Partys, der Führung des Clans, der Gestaltung der Clanwebseite, Einrichtung von Servern, Foren und sonstigem Schnick Schnack, Trainig und Arbeit um sein Hobby zu finanzieren beschränkt hat.

Junge, junge, man könnte hier ja auf viele sinnbefreite Kommentare antworten; aber dir dampft ja wirklich das Oberstüble 8O