"der Klügere gibt nach" war hierbei mein erster Gedanke.
So wurde kein wirklicher Erfolg von den Politikern erwirkt und auch kein Exempel statuiert welches zukünfiges Projekte dieser Art erst recht gefährend könnte. Ich denke mal in der aktuellen Wahlkampfssituation ist es klüger einfach die Wellen glätten zu lassen und lieber später aufs Schlachtfeld zu ziehen).
Zuletzt geändert von FUSiONTheGhost am 26.05.2009 14:19, insgesamt 2-mal geändert.
yo, das ganze denken sie solange bis sie in 4 jahren feststellen das sich der markt für zocker kaum verändert hat, um dann einzusehen dass das ganze mehr als nur ein phänomen wie die "großen, bösen und brutalen Splatterfilme" der 70er und 80er ist.
das turtle das ganze abgeblasen haben is schwach, und das schlimme: es könnte als paradebeispiel und argument gegen jede andere form von computerspieleveranstaltungen instrumentalisiert werden, was deutschland noch unattraktiver macht für den pc markt
Ich finde es ist ein guter Schachzug. Nun dürften ein paar Leute mehr auf die Sache aufmerksam werden, und die Veranstalter konnten ihren Ärger publik machen. Diejenigen die bis jetzt noch nicht verstanden haben, dass es sich um Wahlkampf handelt und nicht um Jugendschutz, die werden vielleicht (ein bisschen, bitte!) aufhorchen.
Außerdem findet nun auch die Veranstalltung nicht statt, d.h es wird ein paar schlechtgelaunte Wähler geben (denn die betrofenden Spieler sind nunmal 18+). Dadurch ist fuer mich nur noch deutlicher geworden, wer sich hier besser verhaellt.
das war ein falscher Schritt das abzusagen! Warum beugt man sich der Politik wenn man gegen diese ist? Echt schwach vom Veranstalter!
Da würd ich lieber vor Gericht eine grosse Madiensause machen und darum kämpfen, dass die sinnlose und ungerechte "Demokratie" die sich anscheinend bald wieder zur Diktatur wandelt, keine Chance bekommt solchen Einfluss auf die Spielergemeinde die niemanden was antut zu haben!
Wer behauptet Spiele sind Schuld an diesen Amokläufen ist einfach nur dämlich und Medienverblendet!
Setschmo hat geschrieben:das war ein falscher Schritt das abzusagen! Warum beugt man sich der Politik wenn man gegen diese ist? Echt schwach vom Veranstalter!
"Wenn du weißt, dass du eine Schlacht verlieren wirst, suche dir einen günstigeren Zeitpunkt!"
Aktuell wäre das ganze 1:0 für die Politik ausgegangen, da im Wahlkampf das Engagement der Politiker in diese Richtig sehr sehr groß ist und sie somit alle Hebel in Bewegung setzen würden, die sie in Bewegung setzen können um hier ihre Wählerschaft für sich zu gewinnen.
Zuletzt geändert von FUSiONTheGhost am 26.05.2009 14:24, insgesamt 1-mal geändert.
An den TNT Kasper! Werde deine Äusserungen von einer entsprechenden Stelle prüfen lassen. Vielleicht lernst du mal wie man sich in der Öffentlichkeit zu verhalten hat.
Lieben Gruß aus dem Schwabenland, nicht weit von Winnenden....
Argumentieren könnt ihr alle nicht. Es geht nur darum, den anderen runter zu machen.
Der Amokläufer hat eine Weltsicht gehabt, die die Mehrheit nicht versteht. Einige verstehen sie wohl. Das Resultat daraus ist vom menschlichen Standpunkt aus betrachtet verachtenswert, hat aber nichts mit der Weltsicht selbst zutun. Ich kann seine Weltsicht durchaus vertreten, ohne gleich zur Waffe greifen zu müssen. Wie die Werte Mama von Forest Gump schon immer sagte: Dumm ist der, der Dummes tut. Gar nicht so falsch.
Eine Person für ihre Meinung zu diffamieren ist ebenfalls verachtenswert und gehört nicht in einen Rechtsstaat. Diese Art der Argumentation nennt man "ad personam", und sie ist einer der fiesen Tricks, eine Diskussion zu auf den ersten Blick eigenen Gunsten zu beenden; unsachlich. Wer sich aber eingehender mit Argumentation auseinandersetzt, wird feststellen, dass konstruktive Argumente für oder gegen eine Sache viel eher zu einem für alle akzeptablen Ergebnis führen.
Um nun die Diskussion auf einen sachlichen Weg zu führen: nicht ALLE Süddeutschen sind so, aber ein Teil. Nicht alle Norddeutschen sind so, aber ein Teil. Denn eines haben sie alle gemeinsam: sie sind Menschen und Menschen sind zum Teil so, zum Teil so, sprich, individuell, aber von Verhaltensmustern geprägt, die abhängig sind von der Gesellschaft, in der sie sich bewegen. Diese wiederum unterscheidet sich von Ort zu Ort. Im gesellschaftlichen Durchschnitt, würde ich persönlich behaupten, ist der Süden konservativer als der Norden. Meine Meinung. Wer Gegenargumente hat, die sich auch wirklich gegen diese Sicht wenden und nicht gegen mich persönlich, der mag sie vorbringen. Ich bin da ganz offen.
Dass die Jungs von Turtle Entertainment die IFNG abgesagt haben, hat in meinen Augen strategisch betrachtet durchaus seine Berechtigung. Denn was passiert nun? Der Stadt Karlsruhe gehen Einnahmen aus dem Tourismus verloren und nachfolgende Veranstalter aus der selben oder ähnlichen Branchen werden es sich vielleicht zwei mal überlegen, ob sie in Karlsruhe eine Veranstaltung dieser Art starten wollen oder vielleicht doch lieber auf nicht so konservativ ablehnende Orte ausweichen. Es geht darum, zu zeigen, wer am längeren Hebel sitzt. Letztendlich war dies rein rechtlich betrachtet Turtle Entertainment, denn es gab einen rechtsgültigen Vertrag und keine rechtliche Grundlage für ein Verbot der Veranstaltung. So hat Turtle nun von seiner Position Gebrauch gemacht und gesagt, wer nicht will, der hat schon. Gibt genügend Alternativen.