Mass Effect 2 - Allerlei Informationen
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TNT.Achtung!
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- Kajetan
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Weil dies, man muss nach all den Jahren sagen, meistens in Hosen geht. Werden Genres vermischt, müssen Kompromisse gemacht werden. Das kann manchmal klappen. Meist klappt es jedoch nicht und der Spieler sitzt vor etwas, das weder Fisch noch Fleisch ist, in manchen Teilen einigermassen funktioniert und in vielen anderen Teilen eine einzige Katastrophe ist. Idealerweise entscheidet man sich als Entwickler für ein bestimmtes Gameplay, zieht dies konsequent (!) durch das ganze Spiel und flanscht an passender Stelle andere Elemente an, die jedoch keinen grundlegenden Einfluss auf das Kern-Gameplay haben sollten.Ilove7 hat geschrieben:Und wieso können nicht beide genres irgendwie in einem spiel zusammen finden?
Man kann natürlich auch etwas ganz neues erfinden, aber das ist doch die große Ausnahme
Nein, natürlich nicht. Darum geht es aber nicht. Es geht darum, dass Genremischungen nur sehr selten funktionieren und in der Regel auch mißverständlich vermarktet werden. Ich hatte mich zB. damals für Jade Empire interessiert. Setting ist klasse, kommt von Bioware. Was kann da schon schiefgehen? Nun, Jade Empire wurde tatsächlich als Rollenspiel vermarktet und verkauft. Dabei war es nichts anderes, als ein BeatEmUp mit leichten RPG-Elementen. Was in Ordnung ist, wenn man mit BeatEmUps kein Problem hat. Ich hatte jedoch erhebliche Mühe die ersten Kämpfe zu gewinnen, weil ich, was Kloppmist betrifft, vollkommen grobmotorisch und unbegabt bin. Erst mit Hilfe eines Trainers konnte ich den allerersten Spielabschnitt überhaupt beenden. Ich werfe das nun aber nicht dem Spiel vor. Das ist so, wie es ist. Ich werfe es der Werbung vor, die mir weismachen wollte, dass Jade Empire ein Rollenspiel in der Tradition von Neverwinter Nights ist. Ich werfe es auch der Presse vor, die darauf nur ungenügend hinwies, wie ich nachträglich beim Lesen so mancher Review zu meinem großen Erstaunen feststellen durfte.Man muss doch nicht auf jeder kleinigkeit pochen, es kann doch nicht jedes spiel einfach immer gleich sein.
Anderes Beispiel: KotOR. Auch von Bioware. Feines Spiel. Hat mir ganz ausgezeichnet gefallen. Ich kenne aber Leute, die dieses Spiel hassen wie die Pest, weil sie mit den Swoop-Rennen nicht zurecht gekommen sind und weil sie noch nie in ihrem Leben eine Space-Sim wie zB. Tie Fighter gespielt haben. Sie mögen Rollenspiele. In Kotor MUSS man jedoch ein Swoop-Rennen gewinnen und MUSS gegen Sith-Jäger im Weltraum kämpfen. Für diese Leute war Kotor an diesen Stellen faktisch zu Ende.
Oder nehmen wir all die Adventure, in denen man plötzlich Actioneinlagen und die allergrößte Seuche überhaupt, Quicktime-Events vorfindet. Ich spiele ein Adventure, damit ich eben NICHT hektisch auf Knöpfe drücken muss. Will ich das, würde ich mir einen Shooter vornehmen und umgekehrt. Ist mir ein Adventure zu öde, baller ich lieber ein wenig in einem Shooter. Der Spieler muss sich darauf verlassen können, dass er ein bestimmtes Gameplay von A bis Z in einem Spiel vorfindet. Denn er kauft sich ein Rollenspiel oder ein Adventure oder ein RTS aus einem ganz bestimmten Grund: Er erwartet ein ganz bestimmtes Gameplay vorzufinden, welches ihm Freude bereitet! Er mag es nicht in seiner Freizeit Dinge zu tun, die ihm eben KEINEN Spass bereiten.
Und er muss sich darauf verlassen können, dass vom Schema F abweichende Gameplay-Elemente entweder sehr gut erklärt werden/eingeführt werden, oder sie optional und überspringbar sind.
Das heisst nicht, dass es keine Genremischungen geben darf. Ganz und gar nicht. Doch nur selten gelingt das und dann gibt es immer noch genügend Leute, denen diese Mischung nicht zusagt, weil sie einen anderen Geschmack haben.
Solange es Dir Spass macht ... es sagt ja niemand, dass ME ein schlechtes Spiel ist. Es jedoch als RPG zu verkaufen, das ist in meinen Augen schlichtweg gelogen, da seine grundlegenden Gameplay-Elemente ganz klar im Action-Bereich angesiedelt sind. Ich finde es daher sogar gut, wenn Bioware für den zweiten Teil eben diese Action-Elemente stärker betonen und herausarbeiten möchte.In dem fall muss ich dann wirklich sagen, pech gehabt, ich liebe das spiel weil es eben nicht ein beinhartes RPG ist.
- Dean.
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TNT.Achtung!
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Akill
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Vieles ist sicher Ansichtssache....ich persönliche fand das Kampfsystem einfach nur schlecht, ob nun als Shooter oder als RPG....die Pausefunktion war nicht nützlich, da keine präzisen Kommandos gegeben werden konnten alla gehe hinter dieser Kiste in Deckung und setze dann diesen Skill ein.DdCno1 hat geschrieben:Mir geht dieses ganze "ME war kein richtiges Rollenspiel" hier reichlich auf die Nerven. Warum fällt es einigen Leuten so schwer, ein Spiel für das zu akzeptieren und zu schätzen, was es ist und nicht, was es nicht ist?
Mass Effect war ein innovativer Genremix aus Action- und Rollenspiel. Das Spiel bot, meiner Meinung nach, sowohl spannende Kämpfe mit einem guten Deckungssystem, als auch ein glaubwürdiges Universum zum Erkunden und gute Dialoge. ME war nie als beinhartes Rollenspiel alter Bauart gedacht, sondern hat es durch die Verbindung zweier populärer Genres geschafft, Rollenspieler für Action und Actionspieler für Rollenspielelemente zu begeistern. Dass dabei natürlich einzelne Fans des einen oder des anderen Lagers auf der Strecke bleiben, die gerne IHR Lieblingsgenre mit größerer Gewichtung gesehen hätten, ist dabei nicht zu vermeiden.
Leider sind diese Fans anscheinend sehr lautstark in den Foren vertreten. Obwohl ME schon ein pausierbares Kampfsystem, eine lange Liste von Kampffertigkeiten, Massen von Beute und eben die Maßstäbe setzenden Dialoge hatte, wird sich nun lautstark darüber beschwert, dass Bioware, überspitzt gesagt, nicht endlich rundenbasierte Kämpfe aus der Iso-Perspektive einführt.
Mass Effect war als Genremix natürlich ein Kompromiss, doch als solcher absolut herausragend: Gut spielbar, ordentlicher Umfang, eine sehr gute Handlung und vor allem ein faszinierendes neues Universum standen auf der Positivseite. Gerade im englischen Sprachraum, wo die Begeisterung für klassische Rollenspiele weniger fest verankert ist als hierzulande, erhielt der Titel nicht umsonst exzellente, wenn auch teils überzogen gute Kritiken.
Ich bin vielleicht in der glücklichen Lage, beide in ME verbundenen Genres sehr zu mögen. Deswegen hat mich das Spiel wahrscheinlich auch so begeistert. Vielleicht ist es aber auch meine Einstellung, ein Werk für das zu akzeptieren und zu schätzen, was es ist und nicht zu versuchen, es anhand der Erwartungen, die man vorher hatte, zu beurteilen.
Und mit Massen an Loot zugeschmissen zu werden ist für mich kein Rollenspielbezogenes Qualitätsmerkmal sondern allenfalls ein Merkmal für Hack & Slays alla Diablo. Bei guten Rollenspielen wird Loot Maßvoll eingesetzt ist aber auch im Lategame noch immer nützlich und vorallem machen Händler keinen Sinn wenn man ihnen eh schon früh den Laden aufkaufen kann.
Aber was mich mal wirklich interessieren würde ist was du an den Dialogen Maßstab setzend empfunden hast? Die Rote und blaue Markierung sodass lesen spielerisch nicht nötig war weil man eh schon von der Farbe her wusste was verlangt war? Oder die wenigen Entscheidungssituationen die meist noch sehr eingeengt waren und häufig auf genau 2 Alternativen herausliefen? Da gabs nun wirklich x bessere Dialogsysteme!
Sicher Charaktere und Story waren stark. Da sagt ja auch niemand was. Aber spielerisch war das Spiel nicht Fisch und nicht Fleisch und in beiden Kategorien einfach unkomplex und nicht ausgefeilt.
Wie man spielerisch genial Shooter und RPG verzahnen kann hat Deus Ex gezeigt, welches für mich spielerisch in einer ganz anderen Liga spielt.
Ich sage ja nicht , dass Mass Effect Müll ist. Ich sage nur, dass es für mich bei Mass Effect 2 spielerisch mehr sein muss, damit ich es zum Vollpreis kaufe. Denn neue Maßstäbe hat das Spiel leider nirgentwo gesetzt. Es hat bestenfalls bekannte Dinge in cineastischer Inszenieren abgespeckt vermengt.
- Dean.
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weil offenbar viele leute sich davor scheuen, sich mal progressiv zu zeigen und innovationen nur skepsis entgegen bringen können, weil sie in ihrer meinung festgefressen sind, dass nur altbewährtes was taugt.DdCno1 hat geschrieben:Mir geht dieses ganze "ME war kein richtiges Rollenspiel" hier reichlich auf die Nerven. Warum fällt es einigen Leuten so schwer, ein Spiel für das zu akzeptieren und zu schätzen, was es ist und nicht, was es nicht ist?
wär zumindest 'ne möglichkeit..
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Mockingbird
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Wirklich fein.Mass Effect
Es wird weiteren Download-Content für Mass Effect (Teil 1) geben.
Mit meiner kürzlich erworbenen Mass Effect (PC) Version, kann ich noch nicht mal den Download-Content Kollisionskurs freischalten, da mein CD Key angeblich nicht gültig ist, dabei handelt es sich nicht um gebrauchte Software, sondern habe ich mir das Game neu bei Saturn gekauft.
Wie schaut es bei euch aus, habt ihr ähnliche Probleme bei der Freischaltung?
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Blasebalken
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... oder weil es einfach kein richtiges Rollenspiel ist und ständig als solches dagestellt wird.Dean. hat geschrieben:weil offenbar viele leute sich davor scheuen, sich mal progressiv zu zeigen und innovationen nur skepsis entgegen bringen können, weil sie in ihrer meinung festgefressen sind, dass nur altbewährtes was taugt.DdCno1 hat geschrieben:Mir geht dieses ganze "ME war kein richtiges Rollenspiel" hier reichlich auf die Nerven. Warum fällt es einigen Leuten so schwer, ein Spiel für das zu akzeptieren und zu schätzen, was es ist und nicht, was es nicht ist?
wär zumindest 'ne möglichkeit..
MassEffect war nichts anderes als ein durchgestyler Aktionfilm. Sehr unterhaltsam und spannend erzählt, aber nichts wirkliches zum Spielen.
Die Besonderheiten bei einem Rollenspiel sind ja gerade die Nebenquests, die taktischen Kämpfe, schon alleine aufgrund der Enstehung dieses Genres (Pen&Paper), die Entscheidungsfreiheit und die Länge Und mal ehrlich, abseits der Hauptbahnen hatte das Spiel einfach nicht viel zu bieten. Die meisten Nebenquest verliefen nach dem Schema "Gehe dorthin, besiege die", da hat sich einfach nichts geformt. Da gab es einfach keinen wirklich Sideplot. Zeitweise war ich einfach kurz davor, das Spiel zu beenden, was nur durch den Hauptplot gerettet werden konnte. Auch war die Gruppe doch meist relativ blaß, ganz selten haben sie sich in Dialoge eingebracht und im "Einsatz" konnte man sich sowieso nicht mit ihnen unterhalten. Wirklich eigene Plots hatten sie ja auch nicht. Untereinander haben sich die Gruppenmitglieder auch nicht sonderlich viel miteinander beschäftigt.
Außerdem müsst ihr auch verstehen, dass es in den letzten Jahren für wirkliche Rollenspieler so unglaublich mau aussah. Was kam den da raus? The Witcher war geil, aber auch kein wirkliches Rollenspiel. NWN2 war noch so etwas in der Art und davor? Dragon Age? Einfach viel zu kindlich, naiv. Fallout 3? Ähnlich wie Mass Effect größtenteils ein Shooter. Oblivion? Keine Gruppe, viel Aktion und draufhauen. Von dem ganzen Kloppmist erst garnicht zu sprechen.
Aus vielen der Kommentare der Rollenspieler hier, ist dieser Frust halt auch zu erkennen und das jetzt Bioware, DIE RPG Schmiede überhaupt, sich mehr und mehr richtig Aktion und Shooter orientiert, ist eigentlich sehr traurig. Ist aber natürlich auch verständlich, da bei den Produktionskosten heutzutage lieber auf der sicheren Schiene gefahren wird, da sich halt Effekte besser verkaufen, als durchdachtes Gameplay und Komlexität.
- Dean.
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ich bin auch mit der 'erwartung' in's rennen gegangen, mit mass effect mal wieder 'n langes, forderndes und vor allem intensives solo-rpg zocken zu dürfen. zwar wurde mein bedarf nicht ganz gedeckt, aber es war doch irgendwie erfrischend und hat laune gemacht.Blasebalken hat geschrieben:... oder weil es einfach kein richtiges Rollenspiel ist und ständig als solches dagestellt wird.Dean. hat geschrieben:weil offenbar viele leute sich davor scheuen, sich mal progressiv zu zeigen und innovationen nur skepsis entgegen bringen können, weil sie in ihrer meinung festgefressen sind, dass nur altbewährtes was taugt.DdCno1 hat geschrieben:Mir geht dieses ganze "ME war kein richtiges Rollenspiel" hier reichlich auf die Nerven. Warum fällt es einigen Leuten so schwer, ein Spiel für das zu akzeptieren und zu schätzen, was es ist und nicht, was es nicht ist?
wär zumindest 'ne möglichkeit..
MassEffect war nichts anderes als ein durchgestyler Aktionfilm. Sehr unterhaltsam und spannend erzählt, aber nichts wirkliches zum Spielen.
Die Besonderheiten bei einem Rollenspiel sind ja gerade die Nebenquests, die taktischen Kämpfe, schon alleine aufgrund der Enstehung dieses Genres (Pen&Paper), die Entscheidungsfreiheit und die Länge Und mal ehrlich, abseits der Hauptbahnen hatte das Spiel einfach nicht viel zu bieten. Die meisten Nebenquest verliefen nach dem Schema "Gehe dorthin, besiege die", da hat sich einfach nichts geformt. Da gab es einfach keinen wirklich Sideplot. Zeitweise war ich einfach kurz davor, das Spiel zu beenden, was nur durch den Hauptplot gerettet werden konnte. Auch war die Gruppe doch meist relativ blaß, ganz selten haben sie sich in Dialoge eingebracht und im "Einsatz" konnte man sich sowieso nicht mit ihnen unterhalten. Wirklich eigene Plots hatten sie ja auch nicht. Untereinander haben sich die Gruppenmitglieder auch nicht sonderlich viel miteinander beschäftigt.
Außerdem müsst ihr auch verstehen, dass es in den letzten Jahren für wirkliche Rollenspieler so unglaublich mau aussah. Was kam den da raus? The Witcher war geil, aber auch kein wirkliches Rollenspiel. NWN2 war noch so etwas in der Art und davor? Dragon Age? Einfach viel zu kindlich, naiv. Fallout 3? Ähnlich wie Mass Effect größtenteils ein Shooter. Oblivion? Keine Gruppe, viel Aktion und draufhauen. Von dem ganzen Kloppmist erst garnicht zu sprechen.
Aus vielen der Kommentare der Rollenspieler hier, ist dieser Frust halt auch zu erkennen und das jetzt Bioware, DIE RPG Schmiede überhaupt, sich mehr und mehr richtig Aktion und Shooter orientiert, ist eigentlich sehr traurig. Ist aber natürlich auch verständlich, da bei den Produktionskosten heutzutage lieber auf der sicheren Schiene gefahren wird, da sich halt Effekte besser verkaufen, als durchdachtes Gameplay und Komlexität.
ich hab das wort 'progressiv' bewusst gewählt, da ich mass effect eher als sehr gelungenen versuch ansehe, einen interessanten stilmix zu kreiren. das ergebnis konnte nicht in allen belangen überzeugen. ME bietet aber definitiv eine solide grundlage, dieses genre, wenn man es überhaupt in ein genre einreihen kann, zu verfeinern. evtl. wird ja teil zwei besser ausgearbeitet und wird vielleicht auch die skeptiker wegflashen - vielleicht..
ich bin jedenfalls sehr gespannt.
- johndoe869725
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Der beste Mix aus Shooter und RPG, den ich persönlich kenne war und ist System Shock 2 (mochte ich auch viel lieber als Deus Ex). Und wenn man sich wiederum ansieht, wie Stalker den Mix aus Shooter und RPG in den Sand gesetzt hat, steht ME gar nicht mal so schlecht dar. Und jetzt will ich bei einer Häme ME mal für eine Sache dezidiert loben:
ME1 hat es nämlich im Gegensatz zu z.B. Assassins Creed hingekriegt, obwohl es von vorneherein als erster Teil einer Trilogie konzipiert wurde, dem Spieler ein mehr als nur gescheites und befriedigendes Ende zu liefern.
ME1 hat es nämlich im Gegensatz zu z.B. Assassins Creed hingekriegt, obwohl es von vorneherein als erster Teil einer Trilogie konzipiert wurde, dem Spieler ein mehr als nur gescheites und befriedigendes Ende zu liefern.
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mortis89
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hmm ich erinnere mich noch grob daran als ich den ersten teil auf dem pc durchgezockt hab. hat glaub ich spaß gemacht ^^ zumindest teilweise. bin mit der erwartung in das spiel gegangen, ein kotor ohne star wars zu finden. in dem punkt bin ich ein bisschen enttäuscht worden, da die richtung doch ganz wo anders hinging. mein eigentliches problem war eigentlich der abbau an spieldichte gegen ende. anfangs kommt man in diese riesen raumstation und denkt nur *wow*, man weis gar nicht wo man zuerst hin soll. alles wird erkundet, jede quest wird ausprobiert,etc. irgendwann im verlauf des spiels merkt man aber dass alles was folgt in nem viel geringeren maßstab vorhanden ist. da ist nicht mehr viel mit erkunden, da landet man, durchsucht das lager und rennt einfach wie wild durch den darauf folgenden level schlauch und ballert was der blaster hält.
ich war auch oft kurz davor aufzuhören, aber die hauptstory war doch irgendwie sau interessant und so hab ich mich dann durch das gemplay *gequält* um irgendwann endlich wieder story zu bekommen.
bei kotor war das weitaus besser gelöst. da war die story interessant, es gab aber auch abseits der story genug nebenquests und nebenstorys. man beachte dabei nur die vielen dialoge mit den gruppenmitgliedern, welche auch je nach konstellation der gruppe anders aussahen ( carth macht sich über bastila lustig, jollee schwätzt irgendwas zusammenhangloses daher oder eben die göttlichen bemerkungen von hk xD )
das gesamtbild war einfach stimmig. man konnte sowohl das erkunden der planeten genießen, als auch die story und dialog parts, und bei allem kam die action nicht zu kurz.
die spannungskurve ging auch stetig nach oben, da jeder planet seine besonderheit hatte (das tuskenlager auf tattoine, die verhandlungen auf dem wasser planeten, die sith akademie auf korriban...)
die charakterentwicklung war auch deutlich besser, hier will ich aber nicht ins detail gehen. am besten beschreibt es einfach der umstand dass man sich bei kotor beispielsweise immer gefreut hat ne neue technik oder ähnliches zu lernen, während ich mich bei me nie damit beschäftigt habe sondern immer nur geguckt habe dass ich noch nen stärkeren blaster bekomme. bionik oder wie das zeug hieß? for wh0t? einfach schießen ...
was ich mit all dem geplärre sagen will ist eigentlich nur dass das gameplay geändert werden sollte...und zwar dringend. taktische kämpfe würde ich begrüßen. man muss die actioneinlagen als bestandteil des spiels so einbauen dass man wirklich spaß hat, gefordert wird, ... nicht dass es nur als platzhalter wirkt um mehr spielzeit bis zum nächsten story part zu bekommen O_o
ich war auch oft kurz davor aufzuhören, aber die hauptstory war doch irgendwie sau interessant und so hab ich mich dann durch das gemplay *gequält* um irgendwann endlich wieder story zu bekommen.
bei kotor war das weitaus besser gelöst. da war die story interessant, es gab aber auch abseits der story genug nebenquests und nebenstorys. man beachte dabei nur die vielen dialoge mit den gruppenmitgliedern, welche auch je nach konstellation der gruppe anders aussahen ( carth macht sich über bastila lustig, jollee schwätzt irgendwas zusammenhangloses daher oder eben die göttlichen bemerkungen von hk xD )
das gesamtbild war einfach stimmig. man konnte sowohl das erkunden der planeten genießen, als auch die story und dialog parts, und bei allem kam die action nicht zu kurz.
die spannungskurve ging auch stetig nach oben, da jeder planet seine besonderheit hatte (das tuskenlager auf tattoine, die verhandlungen auf dem wasser planeten, die sith akademie auf korriban...)
die charakterentwicklung war auch deutlich besser, hier will ich aber nicht ins detail gehen. am besten beschreibt es einfach der umstand dass man sich bei kotor beispielsweise immer gefreut hat ne neue technik oder ähnliches zu lernen, während ich mich bei me nie damit beschäftigt habe sondern immer nur geguckt habe dass ich noch nen stärkeren blaster bekomme. bionik oder wie das zeug hieß? for wh0t? einfach schießen ...
was ich mit all dem geplärre sagen will ist eigentlich nur dass das gameplay geändert werden sollte...und zwar dringend. taktische kämpfe würde ich begrüßen. man muss die actioneinlagen als bestandteil des spiels so einbauen dass man wirklich spaß hat, gefordert wird, ... nicht dass es nur als platzhalter wirkt um mehr spielzeit bis zum nächsten story part zu bekommen O_o
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Geralt von Rivia
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Vielleicht meint er ja Drakensang. Aber das fällt eher unter dir Kategorie Märchenhaft. Aber er sagt ja auch das Nwn müll ist weil es keine Gruppen und entscheidungen hat....ist halt ein vollpfostenArkune hat geschrieben:Ja ne ist klarBlasebalken hat geschrieben: Dragon Age? Einfach viel zu kindlich, naiv.
