Fallout 3: Drittes Zusatzpaket veröffentlicht

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

wayniac
Beiträge: 120
Registriert: 04.03.2009 14:24
Persönliche Nachricht:

Beitrag von wayniac »

Na was hätten sie denn deiner Meinung nach anders machen sollen?
*
Die 20 Level so ziehen, dass man sie erst Richtung Ende erreicht? Das lässt sich bei der Menge der Sidequests nicht abschätzen. Was sollte das zudem bringen? Mehrwert sicher nicht.
*
Levelcap gleich bei 30? Dann hätten sie trotzdem mehr Perks rausgegeben als man haben kann. Dann hätten die gleichen Leute rumgemault, die das jetzt auch tun.
*
Kein Levelcap? Bei einer endlichen Anzahl von Perks hätte man ja alle bekommen können inkl. allen Stats auf 10.
Dann hätten wieder welche gemeckert: der Charaufbau sei fürn Arsch, man bekommt ja sowieso alles irgendwann, man könne sich nicht spezialisieren, eierlegende Wollmilchsau, Pseudocharakteraufbau blablabla..

Und mit Sicherheit hätten sich einige gefunden, die den Aufwand bis man alles erreicht hat dann Richtung Asiagrinder bemängelt hätten.
*
Was ist denn eigentlich mit dem Schwierigkeitsgrad? Ist es zu einfach, jaulen alle rum, weil man sich über das Ende des Spiels nicht richtig freuen kann - das ist ja klar.

Aber welche Varianten gibt es denn?

Würden Sie die Schlüsselquests mit einem fest ansteigenden Schwierigkeitsgrad machen, wäre man mitunter gezwungen vor der nächsten Quest erstmal zu leveln. Das hätte mit Sicherheit auch den einen oder anderen auf die Barrikaden getrieben. Was wäre das auch für ein Gamedesign, bei dem der Erfolg zu einem großen Prozentsatz vom Level abhängt und dann nur zweitrangig vom Geschick? Daumen runter.

Jetzt haben wir dynamischen Schwierigkeitsgrad, aber fürn Arsch ist der auch. Das Spiel mit Level 14 beenden ist exakt so schwer, wie mit Level 20, weil die Gegner mit steigendem Level bessere Waffen, Rüstungen und Widerstandsfähigkeit bekommen. Mich hat beim ersten Durchlauf die Story so interessiert, dass ich keine Sidequest gemacht habe. Dann hab ich nochmal angefangen und die Achievements abgeklappert und am Ende war nichts von beidem schwerer als das andere.
Da kann man auch drüber meckern. Wozu lvln, leichter oder schwerer wirds ja nicht.
*
Wenn ich ein Rollenspiel auf Level 20 begrenze, damit es nicht zu leicht ist, dann stimmt was nicht mit meinem gameplay.
Ich find auch nciht alles gut gelöst, aber mir fällt nix besseres oder diplomatischeres gegenüber anderen Geschmäckern ein. Ich bin nicht so arrogant, meinen Geschmack für so wichtig einzuschätzen, dass ich bestimmte Spielkonzepte pauschal als schlecht bezeichne.

Warum ich das dummes rumbashen nenne? Weil es keine Lösung dafür gibt, die alle zufrieden stellt. Und die Leute, deren Geschmack nicht getroffen wird, können das nicht akzeptieren und bezeichnen Sachen als schlecht, die anders umgesetzt genauso viele Leute angepisst hätten und dann auch genauso schlecht wären.
Wenn denn wenigstens alternative Konzepte diskutiert werden würden, aber unkonstruktive Kritik ist und bleibt dummes Rumgebashe.

Man kann Levelanzahl und Schwierigkeitsgrad nicht auf ein Spiel skalieren, dass man mit 11 Quests im Schnelldurchlauf oder gründlich mit 85 Quests beenden kann UND dabei noch jeden Geschmack treffen.

Die bei Bethesda haben sich entschieden und das ist völlig legitim. Sie haben die Level und Perks so angeordnet, dass man in einem Durchlauf nicht alles erreichen kann und bieten so die Motivation nochmal anzufangen. Dazu gibt es ein Gerüst aus Perks, dass überschaubar ist und nicht vor schwachsinnigen Pseudoperks trieft, die nur drin sind, damit es schön viele sind, die aber eigentlich keiner braucht.
Das ist ok und sollte für jeden zumindest nachvollziehbar sein, darum kann ich das akzeptieren, auch wenn es meinen Geschmack nicht zu 100% trifft.
Level 20 hat man nach circa 40 Std. erreicht. Ob das sinnvoll ist, bei einem Spiel, das auf über 100 Std. Spielzeit angelegt ist, wage ich zu bezweifeln. Viele liessen verlauten, sie würden erst weitermachen, wenn das geändert ist, die Motivation würde darunter leiden.
Und dieses "DLC" als Drittes und Letztes anzubieten, ist Mist, ich bleibe dabei.
Ja ich find das auch furchtbar, dass die die Designer davon ausgegangen sind, dass Story, Quests und das Schicksal des Capitol Wastelands als Motivation ausreichen. Dabei weiß doch jeder, dass die Levelzahl im PiP-Boy der eigentliche Inhalt und Ziel des Spiels ist.
Ausserdem sprach ich auch von dem unsäglichen Sprachmix.
Ja das ist Mist, das seh ich genauso, aber da kannst du dich bei Microsoft bedanken. Was meinst du, wer das Sprachenkonzept für seine Platformen bestimmt.
Denk' du erst mal nach, bevor du Leute angreifst!
Ich greife keine Leute an, sondern ich kritisiere den Scheiss, den sie schreiben. Das sollte man vielleicht unterscheiden können.
Benutzeravatar
BySu
Beiträge: 28
Registriert: 06.12.2008 12:51
Persönliche Nachricht:

Beitrag von BySu »

wayniac hat geschrieben:Na was hätten sie denn deiner Meinung nach anders machen sollen?
*
Die 20 Level so ziehen, dass man sie erst Richtung Ende erreicht? Das lässt sich bei der Menge der Sidequests nicht abschätzen. Was sollte das zudem bringen? Mehrwert sicher nicht.
*
Levelcap gleich bei 30? Dann hätten sie trotzdem mehr Perks rausgegeben als man haben kann. Dann hätten die gleichen Leute rumgemault, die das jetzt auch tun.
*
Kein Levelcap? Bei einer endlichen Anzahl von Perks hätte man ja alle bekommen können inkl. allen Stats auf 10.
Dann hätten wieder welche gemeckert: der Charaufbau sei fürn Arsch, man bekommt ja sowieso alles irgendwann, man könne sich nicht spezialisieren, eierlegende Wollmilchsau, Pseudocharakteraufbau blablabla..

Und mit Sicherheit hätten sich einige gefunden, die den Aufwand bis man alles erreicht hat dann Richtung Asiagrinder bemängelt hätten.
*
Was ist denn eigentlich mit dem Schwierigkeitsgrad? Ist es zu einfach, jaulen alle rum, weil man sich über das Ende des Spiels nicht richtig freuen kann - das ist ja klar.

Aber welche Varianten gibt es denn?

Würden Sie die Schlüsselquests mit einem fest ansteigenden Schwierigkeitsgrad machen, wäre man mitunter gezwungen vor der nächsten Quest erstmal zu leveln. Das hätte mit Sicherheit auch den einen oder anderen auf die Barrikaden getrieben. Was wäre das auch für ein Gamedesign, bei dem der Erfolg zu einem großen Prozentsatz vom Level abhängt und dann nur zweitrangig vom Geschick? Daumen runter.

Jetzt haben wir dynamischen Schwierigkeitsgrad, aber fürn Arsch ist der auch. Das Spiel mit Level 14 beenden ist exakt so schwer, wie mit Level 20, weil die Gegner mit steigendem Level bessere Waffen, Rüstungen und Widerstandsfähigkeit bekommen. Mich hat beim ersten Durchlauf die Story so interessiert, dass ich keine Sidequest gemacht habe. Dann hab ich nochmal angefangen und die Achievements abgeklappert und am Ende war nichts von beidem schwerer als das andere.
Da kann man auch drüber meckern. Wozu lvln, leichter oder schwerer wirds ja nicht.
*
Wenn ich ein Rollenspiel auf Level 20 begrenze, damit es nicht zu leicht ist, dann stimmt was nicht mit meinem gameplay.
Ich find auch nciht alles gut gelöst, aber mir fällt nix besseres oder diplomatischeres gegenüber anderen Geschmäckern ein. Ich bin nicht so arrogant, meinen Geschmack für so wichtig einzuschätzen, dass ich bestimmte Spielkonzepte pauschal als schlecht bezeichne.

Warum ich das dummes rumbashen nenne? Weil es keine Lösung dafür gibt, die alle zufrieden stellt. Und die Leute, deren Geschmack nicht getroffen wird, können das nicht akzeptieren und bezeichnen Sachen als schlecht, die anders umgesetzt genauso viele Leute angepisst hätten und dann auch genauso schlecht wären.
Wenn denn wenigstens alternative Konzepte diskutiert werden würden, aber unkonstruktive Kritik ist und bleibt dummes Rumgebashe.

Man kann Levelanzahl und Schwierigkeitsgrad nicht auf ein Spiel skalieren, dass man mit 11 Quests im Schnelldurchlauf oder gründlich mit 85 Quests beenden kann UND dabei noch jeden Geschmack treffen.

Die bei Bethesda haben sich entschieden und das ist völlig legitim. Sie haben die Level und Perks so angeordnet, dass man in einem Durchlauf nicht alles erreichen kann und bieten so die Motivation nochmal anzufangen. Dazu gibt es ein Gerüst aus Perks, dass überschaubar ist und nicht vor schwachsinnigen Pseudoperks trieft, die nur drin sind, damit es schön viele sind, die aber eigentlich keiner braucht.
Das ist ok und sollte für jeden zumindest nachvollziehbar sein, darum kann ich das akzeptieren, auch wenn es meinen Geschmack nicht zu 100% trifft.
Level 20 hat man nach circa 40 Std. erreicht. Ob das sinnvoll ist, bei einem Spiel, das auf über 100 Std. Spielzeit angelegt ist, wage ich zu bezweifeln. Viele liessen verlauten, sie würden erst weitermachen, wenn das geändert ist, die Motivation würde darunter leiden.
Und dieses "DLC" als Drittes und Letztes anzubieten, ist Mist, ich bleibe dabei.
Ja ich find das auch furchtbar, dass die die Designer davon ausgegangen sind, dass Story, Quests und das Schicksal des Capitol Wastelands als Motivation ausreichen. Dabei weiß doch jeder, dass die Levelzahl im PiP-Boy der eigentliche Inhalt und Ziel des Spiels ist.
Ausserdem sprach ich auch von dem unsäglichen Sprachmix.
Ja das ist Mist, das seh ich genauso, aber da kannst du dich bei Microsoft bedanken. Was meinst du, wer das Sprachenkonzept für seine Platformen bestimmt.
Denk' du erst mal nach, bevor du Leute angreifst!
Ich greife keine Leute an, sondern ich kritisiere den Scheiss, den sie schreiben. Das sollte man vielleicht unterscheiden können.
Wenn es hier die Möglichkeit gäbe, dann ++ von mir ;-)
Cyberblitzbirne
Beiträge: 147
Registriert: 07.10.2007 01:52
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Cyberblitzbirne »

Muss ich jetzt einen älteren Spielstand laden, an dem ich das Ende der Mainquest erreiche, damit ich Broken Steel aktiviere? :|

Ich hatte die Mainquest nämlich schon durch, und stehe gerade auf dem Schlauch, wie ich Broken Steel aktivieren kann. Die Meldung, dass die Levelgrenze auf 30 gehoben wurde, habe ich schon bekommen.
wayniac
Beiträge: 120
Registriert: 04.03.2009 14:24
Persönliche Nachricht:

Beitrag von wayniac »

Weißt du was Nettoeinkommen ist? Die Provision, die Dir der Staat zur Erwirtschaftung der Steuern überlässt.
Ich finde deine Signatur gut. Ich bin nur unsicher, ob das eine Wertung beinhaltet oder lediglich eine interessante Umformulierung der Wirklichkeit ist.
Iloveyourmom
Beiträge: 119
Registriert: 08.03.2009 12:46
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Iloveyourmom »

@wayniac

Ich habe deinen Beitrag mehrmals aufmerksam gelesen und gebe deinen Erläuterungen und vertiefenden Einwänden teilweise recht.

Wie man es macht, ist es falsch, da hast du recht.

Mein Ärger ist natürlich subjektiv. Wie auch in Morrowind und Oblivion habe ich mich nicht durch den Hauptquest gehechelt, sondern wollte das Spiel in seiner ganzen Breite erkunden. Wissend, dass einem sonst viel entgeht. Und es wäre mir auch viel entgangen, hätte ich dies nicht getan. So gesehen, hat mich das mit der Begrenzung auf Level 20 massiv geärgert. Das Schöne an Rollenspielen ist ja gerade das Leveln und Basteln an der Figur, das Erkunden der Gegend auf eigene Faust.

Jedoch bin ich nicht in der Situation, Rollenspielkonzepte zu entwerfen. Das ist Aufgabe der Industrie, deren Hausaufgaben.

Kritik ist immer subjektiv. Alles ist subjektiv, solange wir nicht im Besitz der objektiven, alles umfassenden Wahrheit sind. Das ist niemand, denke ich.

Aber nochmal: Dein Beitrag ist gut, weil du dich um eine Abwägung bemühst, auch wenn du etwas zu viel Bethesda das Wort redest, gebe ich dir recht.
Ich bin froh, nicht diesen Spagat verantworten zu müssen.
Bethesda ist eine der Wenigen auf dem Markt, die den Anspruch nicht völlig verloren haben und trotzdem Umsatz machen.
Morrowind war und ist mein Lieblingspiel, auch wenn manche es als Wandersimulation bezeichnen.
Ich messe alles, wo RPG draufsteht, daran. Subjektiv, ich weiss.

Noch was: Wozu eine riesige, fast offene Spielwelt, um dann nur, an der Hand geführt, den Hauptquest zu spielen. So toll war diese Wasserstory nun auch nicht.
Das Spiel ist voller Schwächen. Die Werkbank ein Witz, die Gegner-Ki gleich null, das Kampfsystem ein Schmarrn, das Reparieren der Waffen nervt nach einer Weile nur noch.
Es hat seine Momente, ja; und verglichen mit dem was es sonst so gibt, geht das Spiel in Ordnung. Guter Style, gute Musik, witzige Ideen. Mehr nicht.
Ob man die DLCs braucht, und darum ging es im Artikel, ist Geschmackssache.
Der Sprachmix war mein Hauptargument. (Es steht nicht im Xbox live-Menü, dass es deutschsprachig ist.) Ich habe es vermutet, darüberhinaus: irreführende Werbung ist man ja bei MS gewöhnt.

bash, bash


Spielerisch, ein Shooter-Rollenspiel light, kein highlight.
Konsequent für den Massenmarkt gemacht. Für jeden ist was dabei.

Zusammenfassend, kann ich nur sagen:
Ist doch bloss ein doofes Videospiel, ich verstehe nicht, warum sich hier alle so aufregen, sobald man mal was gegen irgendeine heilige Gemeinde sagt.
Die Industrie will euch doch so haben und ihr spielt deren Marketing-Soldaten.
Da wird verbissen gekämpft und geschrien, als hätte man jemanden den Teddy weggenommen.
Nicht nur die Spiele scheinen noch in den Kinderschuhen zu stecken.

Jeder halbwegs gebildete und erwachsene Mensch lächelt doch bloss milde, wenn man ihm erzählt, man befasst sich mit Videospielen. Das ist idiotischer, pubertärer Kinderkram.
Und irgendwie ist es das auch. Leider.

Ende