*
Die 20 Level so ziehen, dass man sie erst Richtung Ende erreicht? Das lässt sich bei der Menge der Sidequests nicht abschätzen. Was sollte das zudem bringen? Mehrwert sicher nicht.
*
Levelcap gleich bei 30? Dann hätten sie trotzdem mehr Perks rausgegeben als man haben kann. Dann hätten die gleichen Leute rumgemault, die das jetzt auch tun.
*
Kein Levelcap? Bei einer endlichen Anzahl von Perks hätte man ja alle bekommen können inkl. allen Stats auf 10.
Dann hätten wieder welche gemeckert: der Charaufbau sei fürn Arsch, man bekommt ja sowieso alles irgendwann, man könne sich nicht spezialisieren, eierlegende Wollmilchsau, Pseudocharakteraufbau blablabla..
Und mit Sicherheit hätten sich einige gefunden, die den Aufwand bis man alles erreicht hat dann Richtung Asiagrinder bemängelt hätten.
*
Was ist denn eigentlich mit dem Schwierigkeitsgrad? Ist es zu einfach, jaulen alle rum, weil man sich über das Ende des Spiels nicht richtig freuen kann - das ist ja klar.
Aber welche Varianten gibt es denn?
Würden Sie die Schlüsselquests mit einem fest ansteigenden Schwierigkeitsgrad machen, wäre man mitunter gezwungen vor der nächsten Quest erstmal zu leveln. Das hätte mit Sicherheit auch den einen oder anderen auf die Barrikaden getrieben. Was wäre das auch für ein Gamedesign, bei dem der Erfolg zu einem großen Prozentsatz vom Level abhängt und dann nur zweitrangig vom Geschick? Daumen runter.
Jetzt haben wir dynamischen Schwierigkeitsgrad, aber fürn Arsch ist der auch. Das Spiel mit Level 14 beenden ist exakt so schwer, wie mit Level 20, weil die Gegner mit steigendem Level bessere Waffen, Rüstungen und Widerstandsfähigkeit bekommen. Mich hat beim ersten Durchlauf die Story so interessiert, dass ich keine Sidequest gemacht habe. Dann hab ich nochmal angefangen und die Achievements abgeklappert und am Ende war nichts von beidem schwerer als das andere.
Da kann man auch drüber meckern. Wozu lvln, leichter oder schwerer wirds ja nicht.
*
Ich find auch nciht alles gut gelöst, aber mir fällt nix besseres oder diplomatischeres gegenüber anderen Geschmäckern ein. Ich bin nicht so arrogant, meinen Geschmack für so wichtig einzuschätzen, dass ich bestimmte Spielkonzepte pauschal als schlecht bezeichne.Wenn ich ein Rollenspiel auf Level 20 begrenze, damit es nicht zu leicht ist, dann stimmt was nicht mit meinem gameplay.
Warum ich das dummes rumbashen nenne? Weil es keine Lösung dafür gibt, die alle zufrieden stellt. Und die Leute, deren Geschmack nicht getroffen wird, können das nicht akzeptieren und bezeichnen Sachen als schlecht, die anders umgesetzt genauso viele Leute angepisst hätten und dann auch genauso schlecht wären.
Wenn denn wenigstens alternative Konzepte diskutiert werden würden, aber unkonstruktive Kritik ist und bleibt dummes Rumgebashe.
Man kann Levelanzahl und Schwierigkeitsgrad nicht auf ein Spiel skalieren, dass man mit 11 Quests im Schnelldurchlauf oder gründlich mit 85 Quests beenden kann UND dabei noch jeden Geschmack treffen.
Die bei Bethesda haben sich entschieden und das ist völlig legitim. Sie haben die Level und Perks so angeordnet, dass man in einem Durchlauf nicht alles erreichen kann und bieten so die Motivation nochmal anzufangen. Dazu gibt es ein Gerüst aus Perks, dass überschaubar ist und nicht vor schwachsinnigen Pseudoperks trieft, die nur drin sind, damit es schön viele sind, die aber eigentlich keiner braucht.
Das ist ok und sollte für jeden zumindest nachvollziehbar sein, darum kann ich das akzeptieren, auch wenn es meinen Geschmack nicht zu 100% trifft.
Ja ich find das auch furchtbar, dass die die Designer davon ausgegangen sind, dass Story, Quests und das Schicksal des Capitol Wastelands als Motivation ausreichen. Dabei weiß doch jeder, dass die Levelzahl im PiP-Boy der eigentliche Inhalt und Ziel des Spiels ist.Level 20 hat man nach circa 40 Std. erreicht. Ob das sinnvoll ist, bei einem Spiel, das auf über 100 Std. Spielzeit angelegt ist, wage ich zu bezweifeln. Viele liessen verlauten, sie würden erst weitermachen, wenn das geändert ist, die Motivation würde darunter leiden.
Und dieses "DLC" als Drittes und Letztes anzubieten, ist Mist, ich bleibe dabei.
Ja das ist Mist, das seh ich genauso, aber da kannst du dich bei Microsoft bedanken. Was meinst du, wer das Sprachenkonzept für seine Platformen bestimmt.Ausserdem sprach ich auch von dem unsäglichen Sprachmix.
Ich greife keine Leute an, sondern ich kritisiere den Scheiss, den sie schreiben. Das sollte man vielleicht unterscheiden können.Denk' du erst mal nach, bevor du Leute angreifst!
