"Killerspiele": Neues Dittmayer-Video
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ZockerManiac
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Ich habe nie behauptet, dass jemand, der "gerne schnelle Unterhaltung in Sachen Videospiele" sucht, zwangsläufig dumm ist. Darum geht es in diesem Thread aber auch überhaupt nicht. Sicher darf (und sollte) man sich beim Spielen entspannen und kann auch mal Intellekt bzw. Verstand beiseite lassen, aber bitte nicht einer Diskussion, in der es um "Killerspiele" und Gewalt geht (und darum ging es eigentlich, was nichts damit zu tun hat, ob man sich beim Spielen entspannen sollte oder nicht).
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Ich hab meine Aussage nicht aufgrund deines Posts getroffen. Bin abgedrifted. Sorry! Natürlich sollte man bei der Killerspieldebatte den Verstand einschalten. Aber wohin der Gedanke geht, ist seltens objektiv. Sowohl die Gamergemeinde als auch die Gegner der "Killerspiele" haben die für sie schlüssigen Argumente (die alle irgendwo wahr sind). Die Wahrheit liegt, wie so oft, dazwischen. Ich würd auch nie behaupten das je nach psychischer Verfassung "Killerspiele" nie negativen Einfluss haben können.
Ich seh es ja bei mir. Wenn ich NBA 2k9 zock, dann brenn ich aufs Training und reiß mir doppelt so viel den Arsch auf (so wie am Dienstag). Das ist positives kanalisieren von Eindrücken. Es kann auch negativ ausgehen, oder zumindest kann es sich neben 1000 anderen Faktoren negativ Auswirken.
Ich seh es ja bei mir. Wenn ich NBA 2k9 zock, dann brenn ich aufs Training und reiß mir doppelt so viel den Arsch auf (so wie am Dienstag). Das ist positives kanalisieren von Eindrücken. Es kann auch negativ ausgehen, oder zumindest kann es sich neben 1000 anderen Faktoren negativ Auswirken.
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ZockerManiac
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Das ist genau der Punkt...
@iconoclasm:
Zitat: "Die Wahrheit liegt, wie so oft, dazwischen. Ich würd auch nie behaupten das je nach psychischer Verfassung "Killerspiele" nie negativen Einfluss haben können.
Ich seh es ja bei mir. Wenn ich NBA 2k9 zock, dann brenn ich aufs Training und reiß mir doppelt so viel den Arsch auf (so wie am Dienstag). Das ist positives kanalisieren von Eindrücken. Es kann auch negativ ausgehen, oder zumindest kann es sich neben 1000 anderen Faktoren negativ Auswirken."
Das ist genau der Punkt: Die allermeisten Gamer werden - wenn sie denn mal bereit sind, die Realität kritisch zu reflektieren - letztendlich zu dem Schluss kommen, dass diese Spiele irgendwo auch ihr Erleben und Verhalten beeinflussen können und im Falle der sog. "Killerspiele" gibt es nun einmal reichlich überzeugende Evidenz dafür, dass hier die Einflüsse mit großer Wahrscheinlichkeit in eine ganz bestimmte Richtung (Aggression) gehen.
Natürlich können 100 Leute Counterstrike spielen, ohne dass etwas passiert... Und beim 101. kommen dann noch die anderen Faktoren zusammen, was dann in der Summe evtl. zu einem Ausflug mit der Pump Gun durch die nächste Schule führt... Die Frage ist: Will man das akzeptieren, damit die anderen 100 Leute weiter ihren Spaß haben können?
Deshalb finde ich es ja so wichtig, dass auch von den Killerspiel-Fans die Befundlage endlich so akzeptiert wird, wie sie nun einmal ist!
ZockerManiac
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Zitat: "Die Wahrheit liegt, wie so oft, dazwischen. Ich würd auch nie behaupten das je nach psychischer Verfassung "Killerspiele" nie negativen Einfluss haben können.
Ich seh es ja bei mir. Wenn ich NBA 2k9 zock, dann brenn ich aufs Training und reiß mir doppelt so viel den Arsch auf (so wie am Dienstag). Das ist positives kanalisieren von Eindrücken. Es kann auch negativ ausgehen, oder zumindest kann es sich neben 1000 anderen Faktoren negativ Auswirken."
Das ist genau der Punkt: Die allermeisten Gamer werden - wenn sie denn mal bereit sind, die Realität kritisch zu reflektieren - letztendlich zu dem Schluss kommen, dass diese Spiele irgendwo auch ihr Erleben und Verhalten beeinflussen können und im Falle der sog. "Killerspiele" gibt es nun einmal reichlich überzeugende Evidenz dafür, dass hier die Einflüsse mit großer Wahrscheinlichkeit in eine ganz bestimmte Richtung (Aggression) gehen.
Natürlich können 100 Leute Counterstrike spielen, ohne dass etwas passiert... Und beim 101. kommen dann noch die anderen Faktoren zusammen, was dann in der Summe evtl. zu einem Ausflug mit der Pump Gun durch die nächste Schule führt... Die Frage ist: Will man das akzeptieren, damit die anderen 100 Leute weiter ihren Spaß haben können?
Deshalb finde ich es ja so wichtig, dass auch von den Killerspiel-Fans die Befundlage endlich so akzeptiert wird, wie sie nun einmal ist!
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Oberdepp
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Ich finde das Video extrem schlecht gemacht. Dabei meine ich die Argumente. Warum schafft es die Gaming-Gemeinschaft nicht im Gegensatz zu Politikern, die ich jetzt nicht namentlich nenne (*hust*Herrmann*hust*), objektiv an das Thema zu gehen? Statt dessen fallen sie genau in solch eine Subjektivität wie Politiker, nur halt von der anderen Seite.
Jedem, der nur halbwegsintelligent ist, sollte klar sein, dass sogenannte Killerspiele - nennen wir sie einfachshalber Shooter - nicht Amokläufer heranzüchten, sondern viel mehr als ein Katalysator für _psychisch_ _Labile_ dienen _kann_, aber auch nicht muss.
Versteht einfach, dass die Politiker nichts weiter als Populismus betreiben.
Jedem, der nur halbwegsintelligent ist, sollte klar sein, dass sogenannte Killerspiele - nennen wir sie einfachshalber Shooter - nicht Amokläufer heranzüchten, sondern viel mehr als ein Katalysator für _psychisch_ _Labile_ dienen _kann_, aber auch nicht muss.
Versteht einfach, dass die Politiker nichts weiter als Populismus betreiben.
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ZockerManiac
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@REG TheRipper: Ja, heilig's Blechle
! Ist es wirklich so schwierig, mehr als fünf Sätze im Stück zu lesen
? Wie liest Du denn Bücher?? Oder kopierst Du Dir die zeilenweise auf Extrablätter *Scherz*?! Aber gut, morgen gibt's die neue Version - versprochen! (c:
@Oberdepp: Dein erster Absatz entspricht genau meiner Meinung (siehe oben)! Generell besteht ein weiteres Problem darin, dass zu solchen Themen viel zu selten Fachleute befragt werden, von denen - wenn sie denn ausnahmsweise doch mal zu Wort kommen - dann auch viel zu früh kompetente und umfassende Statements erwartet werden...
Deiner Anmerkung, dass Shooter "als ein Katalysator für psychisch Labile dienen" könne, muss ich allerdings widersprechen:
Diese Annahme entspricht der sog. "Kathasis-Hypothese" von Sigmund Freud, die empirisch als widerlegt gilt. Die Katharsistheorie als Methode des prophylaktischen und gesteuerten Abreagierens von Aggression ist experimentell nicht haltbar.
Nachdem in den 1960er Jahren methodisch unsaubere Experimente zunächst Belege für diese Hypothese geliefert hatten, führten zahlreiche spätere Replikationsversuche dagegen nicht zu entsprechenden, sondern zu gegenteiligen Befunden.
Tatsächlich führt das Ausleben von Aggressionen also nicht zum Abbau, sondern zu einer Steigerung aggressiver Tendenzen.
Der Glaube an den Kathasis-Effekt hält sich in den Köpfen der Menschen, wie Unkraut im Garten. Dennoch trifft er in vivo nun einmal nicht zu, sondern das Gegenteil ist der Fall!
ZockerManiac
PS: Ich bin ja richtig begeistert, wie sich das hier entwickelt! Schön zu sehen, dass man eben doch auch sachlich und reflektiert über dieses Thema diskutieren kann, wenn man es denn möchte...
@Oberdepp: Dein erster Absatz entspricht genau meiner Meinung (siehe oben)! Generell besteht ein weiteres Problem darin, dass zu solchen Themen viel zu selten Fachleute befragt werden, von denen - wenn sie denn ausnahmsweise doch mal zu Wort kommen - dann auch viel zu früh kompetente und umfassende Statements erwartet werden...
Deiner Anmerkung, dass Shooter "als ein Katalysator für psychisch Labile dienen" könne, muss ich allerdings widersprechen:
Diese Annahme entspricht der sog. "Kathasis-Hypothese" von Sigmund Freud, die empirisch als widerlegt gilt. Die Katharsistheorie als Methode des prophylaktischen und gesteuerten Abreagierens von Aggression ist experimentell nicht haltbar.
Nachdem in den 1960er Jahren methodisch unsaubere Experimente zunächst Belege für diese Hypothese geliefert hatten, führten zahlreiche spätere Replikationsversuche dagegen nicht zu entsprechenden, sondern zu gegenteiligen Befunden.
Tatsächlich führt das Ausleben von Aggressionen also nicht zum Abbau, sondern zu einer Steigerung aggressiver Tendenzen.
Der Glaube an den Kathasis-Effekt hält sich in den Köpfen der Menschen, wie Unkraut im Garten. Dennoch trifft er in vivo nun einmal nicht zu, sondern das Gegenteil ist der Fall!
ZockerManiac
PS: Ich bin ja richtig begeistert, wie sich das hier entwickelt! Schön zu sehen, dass man eben doch auch sachlich und reflektiert über dieses Thema diskutieren kann, wenn man es denn möchte...
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Oberdepp
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Katalysator ist vielleicht das falsche Wort, vielleicht sollte man es Inspiration nennen. Zumindest sehe ich Parallele zu einem Shooter, wenn jemand in einem "Kampfanzug" (Winninden-Fall) zur Schule kommt und in Rambo-Manier ziellos um sich ballert, oder der Fall in den USA, wo man Parallele zu Doom 3 gefunden hat.
Oder anders: warum schaffen es andere, einfach nur von einem Hochhaus runter zu springen und nicht Amok zu laufen? Wo ist der Unterschied bei solchen Selbstmordgefähredeten? Ich will nicht sagen, dass Shooter schuld an Amokläufen sind, aber sie haben definitiv Einfluss auf solche Menschen.
Doch weiter möchte ich betonen, dass Medien generell Einfluss auf uns haben. Das gilt auch für Fernsehen und Co. Selbst Fantasy-Bücher könnnen anscheinend genug Motiviation für Leute geben, sich als Ritter zu verkleiden und über ein Rollenspiel hinaus mit scharfen Stichwaffen auf jemanden einstechen und umbringen.
Oder anders: warum schaffen es andere, einfach nur von einem Hochhaus runter zu springen und nicht Amok zu laufen? Wo ist der Unterschied bei solchen Selbstmordgefähredeten? Ich will nicht sagen, dass Shooter schuld an Amokläufen sind, aber sie haben definitiv Einfluss auf solche Menschen.
Doch weiter möchte ich betonen, dass Medien generell Einfluss auf uns haben. Das gilt auch für Fernsehen und Co. Selbst Fantasy-Bücher könnnen anscheinend genug Motiviation für Leute geben, sich als Ritter zu verkleiden und über ein Rollenspiel hinaus mit scharfen Stichwaffen auf jemanden einstechen und umbringen.
- Peacemaker47
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Re: Das ist genau der Punkt...
Du erwähnst so nebenbei die anderen Faktoren und doch scheint in dieser gesamten Argumentation als Hauptsündenbock die Spieleindustrie schuldig zu sein. Also frei nach dem Motto"Produziert keine Ego-Shooter und sonstigen Gewaltspiele und es gibt keine Amokläufe mehr".quote="ZockerManiac"
Natürlich können 100 Leute Counterstrike spielen, ohne dass etwas passiert... Und beim 101. kommen dann noch die anderen Faktoren zusammen, was dann in der Summe evtl. zu einem Ausflug mit der Pump Gun durch die nächste Schule führt... Die Frage ist: Will man das akzeptieren, damit die anderen 100 Leute weiter ihren Spaß haben können?
Deshalb finde ich es ja so wichtig, dass auch von den Killerspiel-Fans die Befundlage endlich so akzeptiert wird, wie sie nun einmal ist.
Interessant finde ich das du dir den Umgang mit Waffen so einfach vorstellst. Ich steh also locker flockig von meinem PC auf, schieb Maus+Tastatur bei Seite und hole Pump Gun und Pistole raus.
Hmm ist da nicht ein grober Denkfehler?
Ja klar wirst du jetzt hoffentlich sagen und damit setzt du bei deinen Amokläufern das Wissen wie man mit einer Waffe umzugehen hat vorraus.
Wenn man sich nun das Alter dieser Amokschützen anschaut ist das ganze doch schon sehr beachtlich und man fragt sich mit welchem Alter diese jungen Menschen mit realen Waffen in Verbindung kamen und wer dies gefördert hat.
Meiner Meinung nach spielt ein junger Mensch, der im realen Leben im Schützenverein oder sonstwo mit realen Waffen umgeht, in der heutigen Zeit zwangsläufig in virtuellen Welten Ego-Shooter usw. ,weil es ganz einfach seinen Interessen entspricht.
Ein Fussballfan wird sich für FIFA begeistern, ein Motorsportfan .......
Die Wahrscheinlichkeit bei einem Amoklauf der von einem jungen Täter mit Waffen durchgeführt wurde Computer- oder Videospiele mit dementsprechenden gewalthaltigen Inhalten zu finden ist relativ hoch.
Man stelle sich den Hass auf seine Umwelt und Mitmenschen vor den solche Täter haben müssen um so eine Aktion Wochen oder sogar Monate vorher zu planen bzw. sich vorzustellen und vorzubereiten.
Dies alles auf Computerspiele als Ursachen bzw. als ein erheblichen Teil davon darzustellen und das man das Problem zu lösen glaubt wenn man gewalthaltige Spiele verbietet halte ich für reinsten Populismus.
Und zur Frage was will man akteptieren damit andere 100 Leute weiter ihren Spaß haben können kann ich nur sagen, das diese Frage hier so nicht angebracht ist, weil kein Zusammenhang besteht und schon gar nicht zwischen Spaß und Mord.
Die Moralfrage ist auf soviele verschiedene Sachen anwendbar wo ganz andere Interessenkonflikte und sogar absolut eindeutige Zusammenhänge bestehen (Waffen,Straßenverkehr,Alkohol...)überall Tot und Verderben ausgelöst durch einzelne Personen.
Aber OK lieber stellst du uns die Moralfrage in Sachen Amoklauf.
Computerspiele --->Amoklaufförderprogramm
Amokläufe sind eigentlich Hilferufe der ausführenden Person, aber leider hat diese Person scheinbar kein Vertrauen mehr in die Gesellschaft und will sich mit einem absoluten Highlight verewigen. Dank den Medien und dem großen Vorbild Columbine wird die Gefahr wohl so schnell nicht mehr aus der Welt zu schaffen sein.
Es sei denn man beschäftigt sich vielleicht mal mit richtiger Ursachenforschung und nicht mit billigem Populismus in Sachen Computerspiele.
- johndoe869725
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Ich verstehe nicht, weshalb so viel über dieses Thema berichtet wird. Es war vollkommen klar, das spätestens 2 Wochen nach dem Amoklauf wieder Ruhe einkehren würde und das ist ja auch passiert. Also was soll der Mist? Anstatt sich über diese ganzen skurillen Darstellungen seitens einiger weniger Politiker, eines einzigen sogenannten Experten und ein paar Medienvertretern aufzuregen, sollte man lieber in Ruhe was spielen und sich (als Erwachsener) an all den Titeln erfreuen, die es vor zehn, zwölf Jahren in Deutschland alle nicht gegeben hätte, denn trotz aller Killerspielhysterie, die Tendenz des Jugendschutzes zeigt klar in Richtung mehr erlauben, statt mehr verbieten.
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ZockerManiac
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Erst lesen, dann antworten!
@Peacemaker47:
Sorry, aber wenn Du meine Beiträge gelesen hättest, dann wüsstest Du, dass Du mir gerade ziemlich die Worte im Mund herumdrehst. Auch wüsstest Du dann, dass die "Killerspiele" keineswegs der "Hauptsündenbock" in meiner Argumentation sind. Lies doch bitte einfach mal meine bisherigen Beiträge, dann sollte es sich erübrigen, dass ich nochmals auf diese Punkte eingehe.
Um es nochmals in aller Kürze zu wiederholen: Gewalttaten und Amokläufe entstehen immer aus der Interaktion zwischen mehreren Faktoren heraus. Nach der momentan relativ klaren Befundlage weist vieles darauf hin, dass in bestimmten Fällen "Killerspiele" zu diesen Faktoren gehören (was NICHT bedeutet, dass sie als alleinige Faktoren hinreichend sind!).
Dass ein Verbot von "Killerspielen" allein wenig Sinn hätte und vermutlich nicht eine einizige dieser Taten dadurch verhindert werden könnte, habe ich eigentlich genau so geschrieben (s.o.).
An keiner Stelle habe ich beschrieben, dass ich mir den Umgang mit Waffen so vorstelle, wie Du es mir unterstellst. Bei meinem Beispiel mit den 101 Leuten bleibe ich, da es ziemlich treffend ist. Dass zwischen Spaß und Mord kein Zusammenhang besteht, ist erstmal eine Behauptung von Dir. Wo sind die Belege?! Der Zusammenhang besteht hier jedenfalls darin, dass 100 von diesen 101 Leuten einfach nur Spaß an diesen Spielen haben, ohne jemals auch nur im Traum daran zu denken, sowas in die Tat umzusetzen. Beim 101. mag dies aber anders sein, sofern hier weitere dispositionelle und situative Faktoren ins Spiel kommen (und genau da besteht das Risikopotential gewalthaltiger Medien).
Von Seiten der Spieler wird hier häufig argumentiert, dass man aufgrund dieser Tatsache nicht alle Spieler unter einen Generalverdacht stellen kann - stimmt! Jedoch geht man mit der unkritischen Akzeptanz solcher Medien ein großes Risiko ein, da es immer wieder Fälle geben wird, in denen diese Spiele eben doch eine Triggerwirkung haben. Häufig hört man hier Pseudoargumente der Sorte "aber bei mir und meinem Freund Peter ist das bestimmt nicht so...". Mag sein, aber es funktionieren eben nicht alle Menschen in jeder erdenklichen Situation genau gleich und es ist immer problematisch, von Einzelbeobachtungen auf alle Menschen und Situationen zu schließen.
Es geht hier auch nicht um "Moralfragen", sondern um die Beurteilung wissenschaftlicher Befunde und deren Konsequenzen. Sicher könnte man dieselbe Diskussion auch in vielen anderen Bereichen führen, aber wenn mich nicht alles täuscht, dann geht es hier nun einmal um "Killerspiele" und nicht um Straßenverkehr oder Alkohol...
Den Zusammenhang "Computerspiele ---> Amoklaufförderprogramm habe ich so niemals unterstützt und halte ihn auch für eine unzulässige Vereinfachung der realen Zusammenhänge. Für Deine Behauptung, Amokläufe seien "eigentlich Hilferufe der ausführenden Person", hätte ich gerne Belege gesehen. In dieser Debatte wird von verschiedensten (mehr oder auch weniger kompetenten) Seiten alles Mögliche und Unmögliche behauptet und vieles einfach gemutmaßt, ohne dafür irgendeine harte empirische Evidenz liefern zu können.
Kategorisch widerspreche ich der (Deinerseits populistischen) Behauptung, man beschäftige sich bisher nicht mit "richtiger" Ursachenforschung. Der Populismus wird nicht von Wissenschaftlern, sondern von Politikern einerseits und den Spielern andererseits betrieben, die entgegen jeglicher empirischer Vernunft einfach das glauben, was sie glauben wollen.
Diese beiden Lager haben häufig eines gemeinsam: Sie werfen der Wissenschaft vor, keine "richtige" Ursachenforschung zu betreiben, wobei implizit davon ausgegangen wird, dass die Forschung nur dann "richtig" ist, wenn sie auch das herausfindet, was diese Leute hören wollen...
Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du beim nächsten Mal meine Beiträge zum Thema lesen würdest, bevor Du mir irgendwelche Sachen in den Mund legst, die ich so nie geschrieben habe! Das ist wirklich nicht böse gemeint, aber wenn das jeder so machen würde, wäre die Diskussion hier bald uninteressant, weil jeder dem anderen nur noch irgendwas unterstellen würde und man für jeden neuen Teilnehmer der Diskussion wieder seine gesamte Argumentationskette erläutern müsste.
ZockerManiac
Sorry, aber wenn Du meine Beiträge gelesen hättest, dann wüsstest Du, dass Du mir gerade ziemlich die Worte im Mund herumdrehst. Auch wüsstest Du dann, dass die "Killerspiele" keineswegs der "Hauptsündenbock" in meiner Argumentation sind. Lies doch bitte einfach mal meine bisherigen Beiträge, dann sollte es sich erübrigen, dass ich nochmals auf diese Punkte eingehe.
Um es nochmals in aller Kürze zu wiederholen: Gewalttaten und Amokläufe entstehen immer aus der Interaktion zwischen mehreren Faktoren heraus. Nach der momentan relativ klaren Befundlage weist vieles darauf hin, dass in bestimmten Fällen "Killerspiele" zu diesen Faktoren gehören (was NICHT bedeutet, dass sie als alleinige Faktoren hinreichend sind!).
Dass ein Verbot von "Killerspielen" allein wenig Sinn hätte und vermutlich nicht eine einizige dieser Taten dadurch verhindert werden könnte, habe ich eigentlich genau so geschrieben (s.o.).
An keiner Stelle habe ich beschrieben, dass ich mir den Umgang mit Waffen so vorstelle, wie Du es mir unterstellst. Bei meinem Beispiel mit den 101 Leuten bleibe ich, da es ziemlich treffend ist. Dass zwischen Spaß und Mord kein Zusammenhang besteht, ist erstmal eine Behauptung von Dir. Wo sind die Belege?! Der Zusammenhang besteht hier jedenfalls darin, dass 100 von diesen 101 Leuten einfach nur Spaß an diesen Spielen haben, ohne jemals auch nur im Traum daran zu denken, sowas in die Tat umzusetzen. Beim 101. mag dies aber anders sein, sofern hier weitere dispositionelle und situative Faktoren ins Spiel kommen (und genau da besteht das Risikopotential gewalthaltiger Medien).
Von Seiten der Spieler wird hier häufig argumentiert, dass man aufgrund dieser Tatsache nicht alle Spieler unter einen Generalverdacht stellen kann - stimmt! Jedoch geht man mit der unkritischen Akzeptanz solcher Medien ein großes Risiko ein, da es immer wieder Fälle geben wird, in denen diese Spiele eben doch eine Triggerwirkung haben. Häufig hört man hier Pseudoargumente der Sorte "aber bei mir und meinem Freund Peter ist das bestimmt nicht so...". Mag sein, aber es funktionieren eben nicht alle Menschen in jeder erdenklichen Situation genau gleich und es ist immer problematisch, von Einzelbeobachtungen auf alle Menschen und Situationen zu schließen.
Es geht hier auch nicht um "Moralfragen", sondern um die Beurteilung wissenschaftlicher Befunde und deren Konsequenzen. Sicher könnte man dieselbe Diskussion auch in vielen anderen Bereichen führen, aber wenn mich nicht alles täuscht, dann geht es hier nun einmal um "Killerspiele" und nicht um Straßenverkehr oder Alkohol...
Den Zusammenhang "Computerspiele ---> Amoklaufförderprogramm habe ich so niemals unterstützt und halte ihn auch für eine unzulässige Vereinfachung der realen Zusammenhänge. Für Deine Behauptung, Amokläufe seien "eigentlich Hilferufe der ausführenden Person", hätte ich gerne Belege gesehen. In dieser Debatte wird von verschiedensten (mehr oder auch weniger kompetenten) Seiten alles Mögliche und Unmögliche behauptet und vieles einfach gemutmaßt, ohne dafür irgendeine harte empirische Evidenz liefern zu können.
Kategorisch widerspreche ich der (Deinerseits populistischen) Behauptung, man beschäftige sich bisher nicht mit "richtiger" Ursachenforschung. Der Populismus wird nicht von Wissenschaftlern, sondern von Politikern einerseits und den Spielern andererseits betrieben, die entgegen jeglicher empirischer Vernunft einfach das glauben, was sie glauben wollen.
Diese beiden Lager haben häufig eines gemeinsam: Sie werfen der Wissenschaft vor, keine "richtige" Ursachenforschung zu betreiben, wobei implizit davon ausgegangen wird, dass die Forschung nur dann "richtig" ist, wenn sie auch das herausfindet, was diese Leute hören wollen...
Ich wäre Dir sehr dankbar, wenn Du beim nächsten Mal meine Beiträge zum Thema lesen würdest, bevor Du mir irgendwelche Sachen in den Mund legst, die ich so nie geschrieben habe! Das ist wirklich nicht böse gemeint, aber wenn das jeder so machen würde, wäre die Diskussion hier bald uninteressant, weil jeder dem anderen nur noch irgendwas unterstellen würde und man für jeden neuen Teilnehmer der Diskussion wieder seine gesamte Argumentationskette erläutern müsste.
ZockerManiac
Zuletzt geändert von ZockerManiac am 30.04.2009 23:20, insgesamt 2-mal geändert.
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tomaschek
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Dies ist kein wissenschaftliches Thema
@ZockerManiac: sportlicher Einsatz! sehr gut - auf sowas warte ich hier schon länger.
Zum Thema: Die Diskussion wird in der medialen Öffentlichkeit doch NIEMALS wissenschaftlich betrieben. Das wäre auch gar nicht zu bewerkstelligen. Weder in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung (stellvertretend für die Killerspielphobiker) noch hier im Forum (stellvertretend für die angeprangerte Community). Daher gehen Deine Ausführungen etwas zu weit. Worauf du aber meines Erachtens völlig zurecht hinweißt ist, dass die Diskussion beiderseits etwas reflektierter betrieben werden sollte. Weder der monokausale Zusammenhang, Spieler von Ego Shootern seien per se Gewaltbereiter als andere (kennt ihr: http://www.youtube.com/watch?v=Ee18vXyLBMM), noch das rigorose Abstreiten irgendeines Zusammenhangs (dazu zählen für mich auch Witzeleien über USK-70: http://www.4players.de/4players.php/kol ... ultur/223/) werden dem Thema gerecht. Erst wenn solcherlei Schmarrn in beiden Lagern verpönt ist, hat das Thema "Killerspiele" die Chance nicht nur im wissenschaftlichen Diskurs angemessen und vorurteilsfrei (@muecke-the-lietz: ja, es gibt genug Gegenbeispiele!) besprochen zu werden, sondern auch in der politischen Auseinandersetzung.
so long
tomaš
Zum Thema: Die Diskussion wird in der medialen Öffentlichkeit doch NIEMALS wissenschaftlich betrieben. Das wäre auch gar nicht zu bewerkstelligen. Weder in der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung (stellvertretend für die Killerspielphobiker) noch hier im Forum (stellvertretend für die angeprangerte Community). Daher gehen Deine Ausführungen etwas zu weit. Worauf du aber meines Erachtens völlig zurecht hinweißt ist, dass die Diskussion beiderseits etwas reflektierter betrieben werden sollte. Weder der monokausale Zusammenhang, Spieler von Ego Shootern seien per se Gewaltbereiter als andere (kennt ihr: http://www.youtube.com/watch?v=Ee18vXyLBMM), noch das rigorose Abstreiten irgendeines Zusammenhangs (dazu zählen für mich auch Witzeleien über USK-70: http://www.4players.de/4players.php/kol ... ultur/223/) werden dem Thema gerecht. Erst wenn solcherlei Schmarrn in beiden Lagern verpönt ist, hat das Thema "Killerspiele" die Chance nicht nur im wissenschaftlichen Diskurs angemessen und vorurteilsfrei (@muecke-the-lietz: ja, es gibt genug Gegenbeispiele!) besprochen zu werden, sondern auch in der politischen Auseinandersetzung.
Der Mist nimmt Vorweg, dass wenn mal wieder "was passiert" die gleiche Berichterstattung abgespult wird und die gleichen Gegenstimmen laut werden. Der Versuch einer "Objektivierung" (ich setzte das an dieser Stelle mal lieber in Anführungszeichen) in ruhigen Zeiten scheint mir schon angebracht.4P|TGfkaTRichter hat geschrieben:Ich verstehe nicht, weshalb so viel über dieses Thema berichtet wird. Es war vollkommen klar, das spätestens 2 Wochen nach dem Amoklauf wieder Ruhe einkehren würde und das ist ja auch passiert. Also was soll der Mist? [...]
so long
tomaš
- johndoe869725
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Der Begriff "Killerspiel" an sich ist ja schon wissenschaftlich verpönt. Wenn ein Wissenschaftler dieses Wort ernsthaft in den Mund nimmt, weiß man meistens schon, woran man ist.
Allerdings geht es ja bei dieser ganzen Diskussion nicht nur um einen möglichen Zusammenhang zwischen Gewalt und Spiel, sondern auch, um die Frage einer sinnvollen Zensur und die kann man recht leicht beanworten: Zensur von "Killerspielen" ist Blödsinn. Dass Spiele wie Dead Space ab 18 sein müssen, dürfte klar sein, darüber muss man nicht reden, aber es gibt auch keinen Grund, Gewaltspiele zu verbieten und damit einem Bürger über 18 vorzuschreiben, was er spielen darf, so lange diese Spiele nicht extrem verfassungsfeindlich sind (was bei Spielen, die es darauf anlegen, im Laden verkauft zu werden, eh selten der Fall ist).
Allerdings geht es ja bei dieser ganzen Diskussion nicht nur um einen möglichen Zusammenhang zwischen Gewalt und Spiel, sondern auch, um die Frage einer sinnvollen Zensur und die kann man recht leicht beanworten: Zensur von "Killerspielen" ist Blödsinn. Dass Spiele wie Dead Space ab 18 sein müssen, dürfte klar sein, darüber muss man nicht reden, aber es gibt auch keinen Grund, Gewaltspiele zu verbieten und damit einem Bürger über 18 vorzuschreiben, was er spielen darf, so lange diese Spiele nicht extrem verfassungsfeindlich sind (was bei Spielen, die es darauf anlegen, im Laden verkauft zu werden, eh selten der Fall ist).
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ZockerManiac
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@tomaschek:
Danke für die Blumen - ich bin immer sportlich (c;!
Zu Deinem Beitrag, den ich recht gelungen finde:
LEIDER ist es tatsächlich so, dass Diskussionen in der Öffentlichkeit in aller Regel sehr unwissenschaftlich geführt werden, was in diesem Fall wohl auch tatsächlich nicht ohne Weiteres zu bewerkstelligen wäre, da es hierzu mehr oder weniger profunder empirischer, psychologischer und medienpädagogischer Kenntnisse bedarf.
LEIDER ist es aber andererseits immer wieder völlig problemlos zu bewerkstelligen, dass von Laien oberflächlich, unüberlegt, unreflektiert und teilweise grob unsinnig argumentiert wird. Sicher sind die Themen, um die es in dieser Debatte geht, äußerst komplex. Das Problem der Debatte liegt aber v.a. darin, dass sich dennoch jeder sofort dazu berufen fühlt, seine naive Privatmeinung zum Besten zu geben und selbst seriöse Wissenschaftler als Idioten zu bezeichnen, sobald ihre Befunde diese naive Privatmeinung nicht unterstützen.
Ich wollte mit meinen Beiträgen in erster Linie darauf hinweisen, dass eine wirklich fundierte Beschäftigung mit diesem Thema eben nur dann möglich sein kann, wenn man dazu bereit ist, sich auf diese detaillierte und komplexe Ebene zu begeben. Besteht diese Bereitschaft nicht - was völlig legitim ist -, dann sollte man sich jedoch mit vorschnellen Bewertungen der Sachlage und Verurteilungen von Experten eher zurückhalten (ein wenig Bescheidenheit wäre dann angebracht).
ZockerManiac
Danke für die Blumen - ich bin immer sportlich (c;!
Zu Deinem Beitrag, den ich recht gelungen finde:
LEIDER ist es tatsächlich so, dass Diskussionen in der Öffentlichkeit in aller Regel sehr unwissenschaftlich geführt werden, was in diesem Fall wohl auch tatsächlich nicht ohne Weiteres zu bewerkstelligen wäre, da es hierzu mehr oder weniger profunder empirischer, psychologischer und medienpädagogischer Kenntnisse bedarf.
LEIDER ist es aber andererseits immer wieder völlig problemlos zu bewerkstelligen, dass von Laien oberflächlich, unüberlegt, unreflektiert und teilweise grob unsinnig argumentiert wird. Sicher sind die Themen, um die es in dieser Debatte geht, äußerst komplex. Das Problem der Debatte liegt aber v.a. darin, dass sich dennoch jeder sofort dazu berufen fühlt, seine naive Privatmeinung zum Besten zu geben und selbst seriöse Wissenschaftler als Idioten zu bezeichnen, sobald ihre Befunde diese naive Privatmeinung nicht unterstützen.
Ich wollte mit meinen Beiträgen in erster Linie darauf hinweisen, dass eine wirklich fundierte Beschäftigung mit diesem Thema eben nur dann möglich sein kann, wenn man dazu bereit ist, sich auf diese detaillierte und komplexe Ebene zu begeben. Besteht diese Bereitschaft nicht - was völlig legitim ist -, dann sollte man sich jedoch mit vorschnellen Bewertungen der Sachlage und Verurteilungen von Experten eher zurückhalten (ein wenig Bescheidenheit wäre dann angebracht).
ZockerManiac
- johndoe869725
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@ ZockerManiac
Man kann in einem öffentlichen Forum eigentlich niemals wissenschaftlich diskutieren, weil dies voraussetzen würde, dass sich die Beteiligten intensiv mit der Materie beschäftigt haben und darüber hinaus auch noch die Fähigkeiten mitbringen, die Materie überhaupt zu begreifen. Das ist selbst bei einem weniger umstrittenen Thema ein riesiges Problem, das sich nicht wird lösen lassen. Da hast du ganz recht. Hinzu kommt, dass bei diesem speziellen Thema selbst in wissenschaftlichen Kreisen heiß diskutiert wird und es viele Studien gibt, die zu verschiedenen Schlussfolgerungen gelangen (auch wenn man die zurecht umstrittenen Studien des Dr. Pfeiffer außen vor lässt).
Bei diesem Thema kommt hinzu, dass sich viele Leute hier persönlich angegriffen fühlen und/oder ihr Hobby bedroht sehen. Außerdem rennen hier naturgegeben viele User rum, die einfach noch nicht alt genug sind, um bei einem solchen Thema den eigenen Standpunkt vernünftig zu reflektieren, was man ihnen kaum vorwerfen kann.
Man kann in einem öffentlichen Forum eigentlich niemals wissenschaftlich diskutieren, weil dies voraussetzen würde, dass sich die Beteiligten intensiv mit der Materie beschäftigt haben und darüber hinaus auch noch die Fähigkeiten mitbringen, die Materie überhaupt zu begreifen. Das ist selbst bei einem weniger umstrittenen Thema ein riesiges Problem, das sich nicht wird lösen lassen. Da hast du ganz recht. Hinzu kommt, dass bei diesem speziellen Thema selbst in wissenschaftlichen Kreisen heiß diskutiert wird und es viele Studien gibt, die zu verschiedenen Schlussfolgerungen gelangen (auch wenn man die zurecht umstrittenen Studien des Dr. Pfeiffer außen vor lässt).
Bei diesem Thema kommt hinzu, dass sich viele Leute hier persönlich angegriffen fühlen und/oder ihr Hobby bedroht sehen. Außerdem rennen hier naturgegeben viele User rum, die einfach noch nicht alt genug sind, um bei einem solchen Thema den eigenen Standpunkt vernünftig zu reflektieren, was man ihnen kaum vorwerfen kann.
