Al Lowe: "Spiele sind unreifer geworden"

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Kajetan »

Schön zu sehen, wie das geistige Alter nicht immer mit dem biologischen Alter eines Menschen mithalten kann ...

:P
Arieve
Beiträge: 21
Registriert: 11.11.2008 10:32
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Arieve »

Kajetan hat geschrieben:Schön zu sehen, wie das geistige Alter nicht immer mit dem biologischen Alter eines Menschen mithalten kann ...

:P
Weil ich mit dem Welpen herumdiskutiere? Der will doch nur spielen! :D

Aber mal im Ernst: Ich mag es nicht, wenn man Leute, die in ihrem Leben etwas geleistet haben mit dem Spruch abtut "Was hat der denn schon gemacht...".
Aber in meinem Alter hätte ich lieber milde Lächelnd den Mund ähm, die Tastatur, halten sollen, hast recht. :P

Gruß
Arieve
Benutzeravatar
RoKKei
Beiträge: 472
Registriert: 06.09.2008 11:57
Persönliche Nachricht:

Beitrag von RoKKei »

Arieve hat geschrieben:
RoKKei hat geschrieben: Mehr als ROFL un LOL hast du nich zu bieten... Und mit Urvater mein ich dich...
Da sind Dir jetzt aber doch mal echt die Argumente ausgegangen! Och, mach Dir nichts draus, Mutti tröstet Dich!

Und ach ja: Danke für Dein Kompliment!

Gruß
Arieve
Das war eine Reaktion auf deine hirnlosen Kommentare... Soweit ich weiss ist er bei Kings Quest "nur" Programmierer gewesen... Die kreativen Köpfe waren andere... Aber du bist ja so alt du warst sicherlich dabei damals... Ach was diskutier ich überhaupt mit dir... Spiel du weiter auf deine Floppys wenns dir Spass macht...

Ich weiss ja auch dass die Qualität vornehmlich in den Medien sinkt... Nemen wir mal das Beispiel Musik... Nus dreck verkauft sich heute... Aber weisst du woran das liegt? Weil nur noch pubertäre Mädchen und Schlager-Opis geld für Platten ausgeben... Ihr braucht euch nich wundern dass die Plattenfirmen nur noch Schund produzieren wenn es das einzige ist was sich Legal verkaufen lässt... Die ganzen "Urväter der Computergeschichte" laden doch alles runter... Und so isses wirklich...

Aber trotzdem gibt es sehr viele gute Videospiele heute genauso wie Musik... man muss sie nur ein wenig mehr suchen...
Arieve
Beiträge: 21
Registriert: 11.11.2008 10:32
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Arieve »

RoKKei hat geschrieben: Das war eine Reaktion auf deine hirnlosen Kommentare... Soweit ich weiss ist er bei Kings Quest "nur" Programmierer gewesen... Die kreativen Köpfe waren andere... Aber du bist ja so alt du warst sicherlich dabei damals... Ach was diskutier ich überhaupt mit dir... Spiel du weiter auf deine Floppys wenns dir Spass macht...

Ich weiss ja auch dass die Qualität vornehmlich in den Medien sinkt... Nemen wir mal das Beispiel Musik... Nus dreck verkauft sich heute... Aber weisst du woran das liegt? Weil nur noch pubertäre Mädchen und Schlager-Opis geld für Platten ausgeben... Ihr braucht euch nich wundern dass die Plattenfirmen nur noch Schund produzieren wenn es das einzige ist was sich Legal verkaufen lässt... Die ganzen "Urväter der Computergeschichte" laden doch alles runter... Und so isses wirklich...

Aber trotzdem gibt es sehr viele gute Videospiele heute genauso wie Musik... man muss sie nur ein wenig mehr suchen...
Hey, warum nicht gleich so. Sachliche Diskussionen sind immer besser.
Und ich gebe Dir Recht: Es gibt noch gute Spiele und auch Musik usw. Man muss sie aber teilweise sehr suchen, bis man sie findet. :)
Was runterladen angeht: ich weiß nicht ob das, das eigentliche Problem ist. Ich selber lade aus prinzip nicht runter, weil ich es schätze eine CD, ein Booklett, oder bei Spielen, eine schöne Verpackung und Handbuch zu haben. Die hebe ich auch nach Jahren noch auf. So habe ich zB hier noch einige schmucke Packungen von Spielen mit Disketten im Regal stehen (ZB Betreyal at Krondor oder das Ur-SimCity).
Natürlich kosten Raubkopien die Firmen Geld, das ihnen für die Entwicklung fehlt, aber die wahren Gründe liegen doch auch in der Tatsache begraben, dass man weniger CDs und Spiele kauft, da es weniger wirklich gute gibt.

Nichts für ungut!

Gruß
Arieve
Benutzeravatar
pum@stinker
Beiträge: 143
Registriert: 17.07.2008 22:30
Persönliche Nachricht:

Beitrag von pum@stinker »

bin der selben Meinung

man setzt heute nur noch auf bewehrtes gameplay und nicht auf neue Ansätze!!!!!
Benutzeravatar
8492nd
Beiträge: 984
Registriert: 28.07.2007 08:47
Persönliche Nachricht:

Beitrag von 8492nd »

Die Entwicklung kann man in jeder Branche der Unterhaltungsmedien sehen: Serien, Filme, Animes, Spiele, alle leiden unter der Verwahrlosung des Geschmackes. Alles muss stylisch, schnell, einfach und schön anzuschauen sein. Am Ende soll man nicht mehr darüber nachdenken, sondern "Aha" sagen und sich auf die nächste Karnation des Werkes freuen.

Auf der anderen Seite herrscht auch so eine Art Innovationssucht, die die Sicht verzerrt. Da wird ein neuer Grafikstil/neues Setting (Okami z.B) als Revolution schon abgöttisch verehrt. Auch das ist nur Fassade.

Die Spiele müssen anspruchsvoller werden, in Sachen Gameplay und Story. Man braucht keine ultra-neue Steuerung oder ein absolut extra vagantes Setting. Irgendwann muss man als sprechende Amöbe den perfekten Erdbeerquark machen, damit man gegen die bösen Pantoffeltierchen in einem Dessert-Krieg gewinnt. Und das wird dann als ultra-geilo-matico bezeichnet, auch wenn Gameplay und Story 0 Substanz haben.

Ich möchte ein Spiel, mit forderndem Gameplay verbunden mit einer epischen Story und vielschichtigen Charakteren.

Aber Spiele sind auch irgendwie technisch unreifer geworden. Selbst Konsolenspiele plagen heutzutage Bugs, Slowdowns usw. Von heutigen PC Spielen brauch ich gar nicht anzufangen.
Grafisch finde ich neue Spiele auch nicht immer soo dolle. Ich finde Texturen sind immer noch ziemlich matschig und alles wird mit Bloom und Shadern übersät.
a.user
Beiträge: 665
Registriert: 29.11.2007 10:42
Persönliche Nachricht:

Beitrag von a.user »

das gameplay ist in allen spielengenren immer anspruchsloser geworden - ausser bei shootern. bei einem shooter kann man nichts vereinfachen ^^

rpg gibts seit jahren nicht mehr wirklich. und auch bei anderen spielen ist von einem gameplay, bei dem man wirklich das gefühl hat es "können" zu müssen kaum was zu sehen. man hat fast nur noch interaktive filme, die sich fast von alleine spielen.

aber das wurde ja auch offiziel von spieleschmieden als casual-gamer-freundlich betietelt.
neu ist das allerdings auhc nciht, eine der ersten entwicklungen in der hinsicht sah man schon beim schritt von system-shock 1 auf 2.

unter anderem darunter litt gothik 3. manch ein spiel tut nur so als hätte es ein ausgefeilteres gameplay, in der praxis ist es dann aber doch wieder banane was man drückt (drakenang).
Benutzeravatar
RoKKei
Beiträge: 472
Registriert: 06.09.2008 11:57
Persönliche Nachricht:

Beitrag von RoKKei »

Arieve hat geschrieben:
RoKKei hat geschrieben: Das war eine Reaktion auf deine hirnlosen Kommentare... Soweit ich weiss ist er bei Kings Quest "nur" Programmierer gewesen... Die kreativen Köpfe waren andere... Aber du bist ja so alt du warst sicherlich dabei damals... Ach was diskutier ich überhaupt mit dir... Spiel du weiter auf deine Floppys wenns dir Spass macht...

Ich weiss ja auch dass die Qualität vornehmlich in den Medien sinkt... Nemen wir mal das Beispiel Musik... Nus dreck verkauft sich heute... Aber weisst du woran das liegt? Weil nur noch pubertäre Mädchen und Schlager-Opis geld für Platten ausgeben... Ihr braucht euch nich wundern dass die Plattenfirmen nur noch Schund produzieren wenn es das einzige ist was sich Legal verkaufen lässt... Die ganzen "Urväter der Computergeschichte" laden doch alles runter... Und so isses wirklich...

Aber trotzdem gibt es sehr viele gute Videospiele heute genauso wie Musik... man muss sie nur ein wenig mehr suchen...
Hey, warum nicht gleich so. Sachliche Diskussionen sind immer besser.
Und ich gebe Dir Recht: Es gibt noch gute Spiele und auch Musik usw. Man muss sie aber teilweise sehr suchen, bis man sie findet. :)
Was runterladen angeht: ich weiß nicht ob das, das eigentliche Problem ist. Ich selber lade aus prinzip nicht runter, weil ich es schätze eine CD, ein Booklett, oder bei Spielen, eine schöne Verpackung und Handbuch zu haben. Die hebe ich auch nach Jahren noch auf. So habe ich zB hier noch einige schmucke Packungen von Spielen mit Disketten im Regal stehen (ZB Betreyal at Krondor oder das Ur-SimCity).
Natürlich kosten Raubkopien die Firmen Geld, das ihnen für die Entwicklung fehlt, aber die wahren Gründe liegen doch auch in der Tatsache begraben, dass man weniger CDs und Spiele kauft, da es weniger wirklich gute gibt.

Nichts für ungut!

Gruß
Arieve
Na siehste wir sind auf einmal "fast" einer Meinung... Aber das mit den Raubkopien ist definitiv so... Ich hör gerrne Vynil, von daher hab ich sowieso hohe Fixkosten was Musik betrifft... Aber der großteil der Leute heutzutage ist nicht bereit Geld auszugeben für Musik... Trotzdem sind die Konzerte von guten Bands immer ausverkauft... Kunden sowie Musik wäre also genug da... Nur ob diese Kunden bereit sind 20 euronen für ne CD hinzublättern wenn es so einfach ist ein Album runterzuladen, ist eine andere Sache... Und wenn du dir den ersten Post anguckst verstehst du vllt warum ich sauer wurde... Es ist nie gut den Versuch einer sachlichen Diskussion mit einem ROFL oder LOL anzufangen, die Bedeutung dessen lassen wir hier mal aussen vor...

Muss jetzt zur Uni...

euch trotzdem noch nen schönen Tag...
t!52Cent
Beiträge: 25
Registriert: 14.12.2008 14:18
Persönliche Nachricht:

Beitrag von t!52Cent »

also recht hat der mann. heutzutage haben spiele wirklich keine neuen ideen und die spiele werden extrem anspruchslos egal bei welchem genre! :cry:
Benutzeravatar
sahel35
Beiträge: 406
Registriert: 08.08.2007 17:19
Persönliche Nachricht:

Beitrag von sahel35 »

bestes beispiel ist doch RE5:
(natürlich) stark inspiriert von anderen spielen, welche wiederum inspiriert sind von anderen, welche wiederum was von RE haben usw...

im endeffekt dreht man sich doch nur im kreis mit diesen diskussionen. wenn ich ein spiel mag, besorg ich es mir. und ich warte bestimmt nicht auf revolutionen, weltbewegende erneuerungen und unfassbare konzepte.

ich zocke nicht um die welt zu verbessern,
sondern um meine freizeit spaßig zu verbringen.

hat mir Assassins Creed Spaß gemacht; auf jeden Fall
mag ich mgs4 auch noch: sicher. schließlich bin ich fan.
mag ich ff12: nein, ist mir zu "revolutionär"^^

soviel also dazu. das einzige was immer unreifer wird, ist das gerede über eine bessere gamerwelt. ich lass mich gerne überraschen (wie zB mirrors edge) aber ich geh doch nicht an die kasse im getränke markt und sage, ich warte lieber auf weiterentwickeltes wasser bevor ich was kaufe..

macht die augen auf leute. der laden steht voll mit knackigen erfrischungen und wahnsinnigen geschmacksrichtungen.
Benutzeravatar
crewmate
Beiträge: 18865
Registriert: 29.05.2007 15:16
Persönliche Nachricht:

Beitrag von crewmate »

Metalsplitter hat geschrieben:Es ist doch normal, dass von 100 Spielen nur eines überragend ist. In welcher Hinsicht auch immer (Spielmechanik, Grafik, Humor.....).
Bei Filmen ist es auch nicht anders, es gibt hin und wieder einfach Kracher wie Star Wars die seines gleichen suchen und eine Kultur erschuffen. Heute kann ich mir die Spielewelt auch nicht mehr ohne Dune, Civilisation, Zelda, GOW, Metal Gear Solid, Halo, FF usw. vorstellen.

Crewmate hat folgendes geschrieben:
Innovationen sind möglich, wenn die Spieler nicht so viel Angst davor hätten, etwas zu kaufen, was ihnen eventuell nicht gefallen könnte! Die Ur-Angst vor dem Unbekanntem.
Sehe ich nicht so, ich würde mir auch etwas Unbekanntes kaufen, wenn es verfügbar wäre. Aber leider werden doch solche Innovationen aus bekannten Gründen sehr selten Angeboten. Ausserdem zählt nicht die Innovation, sondern nur der Spassfaktor. Ich kann bei Spielen mit alter Spielmechnik genauso viel Spass haben als bei einem neuen innovation Game. Am Ende zählt nur das Spielerlebnis.
Spielspaß ist aber nicht das Thema, sondern ob es heutzutage noch innovative Konzepte gibt.

Für mich zählt das Gesamtbild, aber insgesammt passt sich das Niveau der Spiele den niedrigen Ansprüchen der Spieler an.
Zum Beispiel das mangelhafte Storytelling in sämtlichen Genres, allen vorran die Shooter.
Es gibt kaum einen Shooter, in dem die Spielfigur einen wirklichen Charakter hat. Die meisten Spieler glauben, sie könnten sich dann besser identifizieren. Nun, ich kann mich nicht mit einem stummen, profillosen Block identifizieren und ich grusel mich vor denen, die es können. "No One lives Forever" fällt mir da als positives Beispiel ein, in der die Protagonistin Charakter hatte.

Das alles ist ein Relikt aus den 80ern und 90ern, wo man noch nicht die Technik hatte, um eine sprachausgabe zu bieten. Und da das immer so war, und Spieler es akzeptieren, heben sie ihre Ansprüche nicht, und verlangen bessere geschichten in Spielen. Ein spielbares "1984" zB. Nichts anderes hatte ich von "Haze" erwartet.

@wulgaru
Warum könnenj dann noch Studios wie Double Fine, Clover/Platinium, die Darwinia Macher, Daedalic und wie sie alle heißen noch produzieren.
Vor nicht all zu langer Zeit hat Tim Schafer (Brütal Legend) in einem Interview gesagt, das Geld für einige Entwickler nicht das entscheidende sei. Geld mache nur die Dauer einer Produktion aus.
Es stimmt schon das manchmal Studios dicht machen müssen. Aber die Medalie hat zwei Seiten, kollege

Ja! Schau dir Probe an, die "Let's Tap!" entwickeln. Ein Spiel das du über Klopfen, Perkussion und Vibrationen steuerst. WTF!?
Und das ist nicht das erste Spiel dieser Art, das Studio hat unter anderem Namen schon mehrere solcher Games entwickelt.
Benutzeravatar
Hunk
Beiträge: 908
Registriert: 05.08.2002 13:01
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Hunk »

Crewmate hat geschrieben:Es gibt kaum einen Shooter, in dem die Spielfigur einen wirklichen Charakter hat. Die meisten Spieler glauben, sie könnten sich dann besser identifizieren. Nun, ich kann mich nicht mit einem stummen, profillosen Block identifizieren und ich grusel mich vor denen, die es können.
Was ist mit Gordon Freeman?
Für mich war er damals der erste Protagonist in einem FPS mit dem ich mich identifizieren konnte.
Eben auch, weil er nicht gesprochen hat.
Wobei du ihm wahrscheinlich nicht als profillos bezeichnen würdest.
Oder?
Benutzeravatar
crewmate
Beiträge: 18865
Registriert: 29.05.2007 15:16
Persönliche Nachricht:

Beitrag von crewmate »

Hunk hat geschrieben:
Crewmate hat geschrieben:Es gibt kaum einen Shooter, in dem die Spielfigur einen wirklichen Charakter hat. Die meisten Spieler glauben, sie könnten sich dann besser identifizieren. Nun, ich kann mich nicht mit einem stummen, profillosen Block identifizieren und ich grusel mich vor denen, die es können.
Was ist mit Gordon Freeman?
Für mich war er damals der erste Protagonist in einem FPS mit dem ich mich identifizieren konnte.
Eben auch, weil er nicht gesprochen hat.
Wobei du ihm wahrscheinlich nicht als profillos bezeichnen würdest.
Oder?
Bart und Brille machen noch keinen Winston Smith. :P
Hand aufs Herz, ich habe Half Life nie wirklich gespielt. Ich war zwar schon dabei, als ein Kollege von mir es gezockt hat und ich hab auch das Ende von HL2 gesehen aber Freeman hat wie ich das sehe auch nicht wirklich Ecken und Kanten. 4P selbst hat "wenig Storysubstanz" und einen "schweigsamen Helden" im Tets beklagt.

Ich habe dabei an Bioshock, fucking Haze, Halo, Crysis gedacht.
Jack Carver in Far Cry war mir sympatisch, er hat seinen Auftraggeber sarkastisch kommentiert mit der einen Frau geflirtet. Das brachte schon etwas abwechslung. Abgesehen davon war die Geschichte in FC Trash pur, aber nett präsentiert.
Ich würde mir wünschen das freeman Alex antwortet oder ein bisschen, ein paar Sekunden lang Smalltalk mit ihr macht. Ein Einblick ins Seelenleben, blablabla


Die Autoren sollen nicht gleich einen Tolstoi oder George Orwell abliefern, aber was spricht dagegen, wenn sich ein paar im Genre absetzten und sich auf die Story konzentrieren.
Benutzeravatar
sahel35
Beiträge: 406
Registriert: 08.08.2007 17:19
Persönliche Nachricht:

Beitrag von sahel35 »

das mit den profillosen helden unterschreibe ich! ich finde es grauenhaft einen stummen idioten zu steuern. das machte meiner meinung nach die FF-Reihe so groß: der Held zeigt emotionen, Hass, Trauer, Liebe,etc.. Sowas fesselt ungemein mehr als ein stummer nichtssager der ab und zu mal ne antwort auswählen kann, aber dennoch nichts sagt.
Benutzeravatar
Kajetan
Beiträge: 27139
Registriert: 13.04.2004 10:26
Persönliche Nachricht:

Beitrag von Kajetan »

Crewmate hat geschrieben:Ich würde mir wünschen das freeman Alex antwortet oder ein bisschen, ein paar Sekunden lang Smalltalk mit ihr macht. Ein Einblick ins Seelenleben, blablabla
Warum sollte er das tun? Es geht in HL nicht um Gordon, sondern um ein exzellent designtes Ego-Shooter-Gameplay, bei dem zuviel (!) Story- und Handlungselemente nur stören. Ausserdem könnte Alyx dann nicht hin und wieder blöde Bemerkungen machen, dass Gordon ja kein Mann der großen Worte sei :)
Die Autoren sollen nicht gleich einen Tolstoi oder George Orwell abliefern, aber was spricht dagegen, wenn sich ein paar im Genre absetzten und sich auf die Story konzentrieren.
Gerne ... wenn es zum Genre passt. Ich persönlich mag bei Shootern und Action-Spielen nur rumballern. Ich brauche da keine ausgefeilten Charaktere oder komplexe Handlungsbögen oder Leveldesigner, die mich mit einengenden Skriptereignissen nerven, weil diese Leveldesigner in Wirklichkeit verhinderte Filmregisseure sind und immer noch nicht kapiert haben, dass bestimmte Sequenzen zwar auf der Leinwand gut aussehen, sie in einer aktiven Umgebung nur höchst begrenzt einsetzbar sind. Ich brauche hier nur ein interessantes Setting. Bei RPGs oder Adventures hingegen kann ich nicht genug an Story, Background, guten Dialogen und überzeugenden Charakteren bekommen, da es hier hauptsächlich darum geht eine Geschichte zu erzählen.