Six Days in Fallujah: Spiel als Dokumentarerlebnis
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OG_Shoot
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der zivilist
das könnte interresant werden, wenn ich mir vorstelle wie sich so ein zivilist spielen könnte
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Krautsalat
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Shedao
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- Linden
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Ich bin da sehr skeptisch. Sollten sie den Fokus auf den Terror, die Angst, die ganzen Emotionen legen und wie verstörend ein Krieg ist, dann wäre es mal was anderes. Da aber die Amis ihre Finger im Spiel haben, wird es wie alle anderen Spiele. "Wir Amis befreien euer Land vom Terror Regime, liebt uns, wir sind die besten". Man sieht ja schon bei CoD4 wieviel "spaß" Krieg macht.
Ich würde so gerne mal aus der Sicht spielen, der Jenigen die ohne Vorwarnung bombadiert werden bzw mal eins aus beiden Sichten.
Aber da die neue Engine ja für zukünftige US Army Simulationen verwendet werden soll und das Spiel auch "unterhaltsam" sein muss, wird daraus bestimmt nur ein gut inszinierter Neuzeit Kriegsshooter.
Das hat mich auch schon bei WW1 und WW2 Shootern gestört, immer so einseitig.
Aber da die neue Engine ja für zukünftige US Army Simulationen verwendet werden soll und das Spiel auch "unterhaltsam" sein muss, wird daraus bestimmt nur ein gut inszinierter Neuzeit Kriegsshooter.
Das hat mich auch schon bei WW1 und WW2 Shootern gestört, immer so einseitig.
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AceStriker
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Vom Konzept her interessant. Die Einbindung von original oder nachgestellten Berichten kann zusätzlich für Atmosphäre sorgen.
Ein Problem sehe ich darin das Ganze realitätsnah zu halten. In den meisten Singleplayer-Shootern ist das Alter Ego ja doch in gewisser Hinsicht ein Übermensch - man ist auf sich allein gestellt, aussichtslose Situationen können doch noch gemeistert werden usw. Das wird sich wohl auch hier nicht ändern: "Funktion als Spiel gerecht werden und den Nutzer unterhalten".
Als Alternative nennt man ja zum Beispiel Unterstützung anfordern oder immer wieder eine neue Deckung suchen. Das kann klappen, wenn es spontan und nicht aufgezwungen wirkt.
Ein Problem sehe ich darin das Ganze realitätsnah zu halten. In den meisten Singleplayer-Shootern ist das Alter Ego ja doch in gewisser Hinsicht ein Übermensch - man ist auf sich allein gestellt, aussichtslose Situationen können doch noch gemeistert werden usw. Das wird sich wohl auch hier nicht ändern: "Funktion als Spiel gerecht werden und den Nutzer unterhalten".
Als Alternative nennt man ja zum Beispiel Unterstützung anfordern oder immer wieder eine neue Deckung suchen. Das kann klappen, wenn es spontan und nicht aufgezwungen wirkt.
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SplitterWind
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noob_deluxe
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naja die entwickler wollen ja den krieg auch aus der sicht der widerstandskämpfer und der zivilisten darstellen. für mich klingt es schon stark nach serious game, dass sich von der masse der, wie du vollkommen richtig sagtst, viel zu einseitigen bis propagandistischen military-shooter abhebt. das die army sich gleich mal für die engine angemeldet hat, hat ja nix mit dem inhalt des spiels zu tun.Linden hat geschrieben:Ich bin da sehr skeptisch. Sollten sie den Fokus auf den Terror, die Angst, die ganzen Emotionen legen und wie verstörend ein Krieg ist, dann wäre es mal was anderes. Da aber die Amis ihre Finger im Spiel haben, wird es wie alle anderen Spiele. "Wir Amis befreien euer Land vom Terror Regime, liebt uns, wir sind die besten". Man sieht ja schon bei CoD4 wieviel "spaß" Krieg macht.Ich würde so gerne mal aus der Sicht spielen, der Jenigen die ohne Vorwarnung bombadiert werden bzw mal eins aus beiden Sichten.
Aber da die neue Engine ja für zukünftige US Army Simulationen verwendet werden soll und das Spiel auch "unterhaltsam" sein muss, wird daraus bestimmt nur ein gut inszinierter Neuzeit Kriegsshooter.
Das hat mich auch schon bei WW1 und WW2 Shootern gestört, immer so einseitig.
optimistisch stimmt mich zudem dass in den usa ein umdenken statt gefunden hat, das in der wahl von obama gegipfelt ist. so ein umdenken wird sich wohl auch bei den medienschaffenden äußern.
man kann im moment natürlich nur spekulieren und gefahr besteht durchaus das nur ein "call of duty: fallujah" daraus wird.
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Evilwait
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Naja, wenns zu gut wird kommt´s in germanien ja doch nicht auf den markt.
Und als kriegssimulation wird´s wohl auch so in den wenigsten Ländern auf zustimmung stoßen.
Dabei wär das mal eine deutliche bereicherung für die viedeospiele - als interaktive zugabe zum bildungswesen -
gerade für geschichte z.b. Kommunismus:
Du sollst als einfacher arbeiter in der Udssr eine woche dein leben bestreiten so quasi als Wisim
da würd mir viel blödsinn einfallen
Und als kriegssimulation wird´s wohl auch so in den wenigsten Ländern auf zustimmung stoßen.
Dabei wär das mal eine deutliche bereicherung für die viedeospiele - als interaktive zugabe zum bildungswesen -
gerade für geschichte z.b. Kommunismus:
Du sollst als einfacher arbeiter in der Udssr eine woche dein leben bestreiten so quasi als Wisim
da würd mir viel blödsinn einfallen
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Oberdepp
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Auch wenn das Spiel atmosphörisch mehr in ein CoD ausartet, solange sie aber taktische Spielelemente einführen, kann ich trotzdem Spaß mit dem Spiel haben.
Wenn die Entwickler es aber schaffen, die Falluja-Gefechte reflektiert darzustellen, dann ist das ein großes Plus. Vorallem sollen die Erfahrungen der Soldaten als Atmosphäre herhalten. Und es ist nun mal so, dass Soldaten im Gefecht nicht viel von Propaganda halten, sondern eher den Sinn des Krieges hinterfragen, zumindest die Soldaten, die im Irak stationiert sind. In Afghanistan sieht es wieder etwas anders aus.
Naja. In dem Projekt steckt auf jeden Fall viel Potential.
Wenn die Entwickler es aber schaffen, die Falluja-Gefechte reflektiert darzustellen, dann ist das ein großes Plus. Vorallem sollen die Erfahrungen der Soldaten als Atmosphäre herhalten. Und es ist nun mal so, dass Soldaten im Gefecht nicht viel von Propaganda halten, sondern eher den Sinn des Krieges hinterfragen, zumindest die Soldaten, die im Irak stationiert sind. In Afghanistan sieht es wieder etwas anders aus.
Naja. In dem Projekt steckt auf jeden Fall viel Potential.
