DRM: Gunn schießt gegen Newell

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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

Simon_says hat geschrieben:Woher kommt die Verblendung, es sei Crackern möglich jeden Kopierschutz zu umgehen? Sicher klappt das, je nach dem wieviel Aufwand man reinpackt. Nimmt man einfach dein sehr simples(und auf diese Technik nicht zutreffendes) Beispiel, muss man nur noch einige Jahre für die Dauer des Crackens hinzuaddieren. Das dürfte den meisten Herstellern bereits reichen.

Ein Hardwaredongle kann im übrigen nicht emuliert werden, wenn er an die jeweilige Software gebunden ist. Das heißt es bringt dir nichts, dir ein Spiel zu laden ohne dass du nicht auch irgendeinen USB- Stick dazu nehmen musst. Ist auch dessen Hardware an das Programm welches auf ihm läuft gebunden, ähnlich eines TPM- Chips, kannst du dir die Methode mit einem xbeliebigen USB- Stick ebenfalls schnenken, ganz abgesehen davon, dass sich so etwas auch nicht durch Software emulieren lässt. Sicher besteht immer noch die Möglichkeit ein Spiel zu cracken, allerdings muss jede Kopie erneut gecrackt werden.

Beim Entfernen der Abfrage setzte Steinberg bereits darauf, dass diese im Programmcode niedergeschrieben wurde, an mehreren Stellen. Es musste erst das Programm dekompiliert und unter dne Millionen Codezeilen die Abfragen gefunden werde, deshalb dauert es wie gesagt 2 Jahre, bis die Kopie voll funktionstüchtig war, bis dahin lief sie nur immer bis zum Zeitpunkt einer unentdeckten Abfrage. Cracker blieben an dieser Software auch nur solange dran, weil sich schon fast ein Wettstreit entwickelte, wer diesen Schutz umgeht. Wohlgemerkt, bei diesem konnte man den Dongle auch durch Software emulieren.

Nun nimm das wesentlich sicherere Verfahren plus die Anzahl an Spielen, die jedes Jahr erscheinen. Da werden die Cracker jede Menge Arbeit bekommen, falls diese Aufgaben überhaupt lösbar sind.

Auch könnt ihr damit aufhören, aus Angst die Industrie könnte eurer Kopiererei einen Riegel vorschieben, solchen Techniken den Nutzen abzusprechen. Weder würde die Software damit zu Tode geschützt, noch könnte man dies mit einfachen Mitteln umgehen. Gebt die Hoffnung auf kostenlose Software in näherer Zukunft einfach auf, wenn sich dies erstmal durchsetzt, habt ihr nämlich keinerlei Argumente und schon gar keine Möglichkeiten mehr für das Raubkopieren.

Solange die Hersteller noch mit klassischen DRM- Maßnahmen dilletieren, hat man es ja leicht beim Runterladen ein gutes Gewissen zu haben, nicht?

Ich hab auch immer noch das Geheule über die TPM- Module und die Software Palladin von Microsoft in den Ohren, bei denen niemand mehr in der Lage gewesen wäre, Windows illegal zu zu nutzen. Es reichte allein die Ankündigung, das dies bald nicht mehr möglich sei und bumm, war das Geschrei groß.
Natürlich kamen alle mit Möglichkeiten dies zu umgehen, klammerten sich an Hoffnungen einfach die TPM- Chips abzulöten oder doch auf Linux zu migrieren, aber am Ende hätte man wohl einfach festgestellt, dass die legale Nutzung eventuell doch einen gewissen Preis rechtfertigt.
Woher das kommt, das soviele Cracker meinen die Kopierschutzsysteme knacken zu müssen? evtl weil sie es können ^^
Anders kann man es nicht ausdrücken ausser evtl, das die welche die Ideen hinter den ganzen Kopierschutzsystemen ausbrüten, auch nur Menschen sind.

Die Programmierer der Kopierschutzmassnahmen programmiern mit den selben Programmiersprachen wie auch die Cracker.Zum thema Zeitaufwand eines crackers ist zu hoch, das glaub ich nicht das sind Pro's am Gerät, die welche die Kopiersysteme meistens besstens kennen, sie sie knacken ist eigentlich nur ne frage von minuten/stunden.
Wenn ein cracker einmal nen perfekten crack geschrieben hat, funktioniert der lustigerweise auf jedem Rechner mit jeder Kopie des Orginals der DVD. Sollte grund genug sein die Zeit nicht mit nem Kopierschutz zu verschwenden sondern das Geld in die Entwicklung der Spiele zu stecken.

Und perfekte Lösungen gibt es keine selbst wenn man Spiele nur mehr online kaufen/herunterladen kann/muss. Hier gehts dann nach hinten los sobald sichn cracker das spiel gekauft hat, muss der Hersteller trotz Kopierschutz sicherstellen, das dieser das Spiel auch ohne Zusätze spielen kann.
Im Falle des Dongles könnt ich mir da ne gesetzliche Grauzone vorstellen, denn du kannst niemanden zwingen sich ne(n) spezielle(n) Hardware/(Rechner) zu kaufen ^^
Sobald das Spiel nach der Installation spielbar auf der Festplatte ist, kann ich auch über Software nen Weg implementieren unnötige CD/DVD abfragen auszuschalten, das war noch vor 15 jahren kein probb den labelnamen der CD zu ändern und auch heute zu Zeiten von Steam und DRM sind die Cracks noch kurioserweise eher im Netz als die Spiele im Laden stehen.

PS der Hardwaredongle kann nicht sicher sein, seit wann isses nicht möglich minitools zu schreiben die ein nachmounten möglich/unmöglich machen, ich sag nur YAST machte es damals bei securom möglich, emulierte dvd laufwerke wurden als einzigstes dvd laufwerk angesehn kopierschutz hinfällig. Kopierschutzmassnahme überprüfen ob ein emulator aktiv ist wurde auch bereits gecrackt weiss ned was du mir erzählen willst, was in dem dongle stecken soll weshalb der nicht kopierbar/crackbar sein soll?

etwas anderes wollte ich damit nicht ausdrücken, war nur ne verdeutlichung von Kajetans Behauptung, die Industrie zieht immer den Kürzeren was Kopierschutzsysteme anbelangt.
EinfachNurIch
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Beitrag von EinfachNurIch »

Hi,

bezüglich der Dongleproblematik, das ist einfach und ergreifend nicht wirklich toll. Ich arbeite in einem Softwarehaus das seine Spezialsoftware ebenfalls seit Jahren mit Dongles schützt. Von wegen nur an Spezialkunden und die würden keine Kopien verwenden. Hallo, was meinst warum wir Dongles verwenden, weil es Spass macht?

Und wir wollen davon weg. Das Problem mit den Dongles ist einfach, die sind teuer (die Lizensgebühren an den Hersteller, in unserem Falle wie das Leben so spielt, Alladin) und zu unserem Leidwesen, sind sie fehleranfällig gerade USB-Dongles. Die werden teilweise nicht erkannt oder geben halt einfach mal Mist zurück und dann funktioniert die Anwendung nicht mehr und unsere Kunden sind dann total begeistert. Die alten Netzwerkdongles war genau so schlimm, die wurden teilweise nicht gefunden und die Anwendung hat ewig warten müssen, ob jetzt noch eine Antwort kommt oder nicht. Dann ist das System extrem aufwendiig, wenn z. B. Kunden ihre Lizensen ändern, dann muss ein neuer Dongle gemacht werden usw.

Unsere Hotline hatte schon mehr als einmal riesige Probleme mit den depperten Dongles und wir wollen nur noch weg von diesem Disaster.


Unter Kundengesichtspunkten, würde ich nie ein Dongle geschütztes Programm kaufen, wenn ich es vermeiden kann. Der normale User der sich nur für das Spiel interessiert, dem ist ein Dongle wohl auch zuviel. Ich habe an meinem Rechner z. B. keinen USB-Port mehr frei, weil heute ja alles an USB angeschlossen wird.

Zumal ich mir kein aktuelles Spiel mehr für den PC kaufe, da ich DRM und solches Gedöns nicht auf meinem Rechner mag, aus fertig. Da habe ich lieber die 3 aktuellen Konsolen und keine Probleme damit. Mich stört schon alleine die Aussicht darauf, daß ich nicht einmal Herr über den Inhalt bin der sich auf meinem Rechner befindet.
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Simon_says
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Beitrag von Simon_says »

Zulustar hat geschrieben:
Simon_says hat geschrieben:Woher kommt die Verblendung, es sei Crackern möglich jeden Kopierschutz zu umgehen? Sicher klappt das, je nach dem wieviel Aufwand man reinpackt. Nimmt man einfach dein sehr simples(und auf diese Technik nicht zutreffendes) Beispiel, muss man nur noch einige Jahre für die Dauer des Crackens hinzuaddieren. Das dürfte den meisten Herstellern bereits reichen.

Ein Hardwaredongle kann im übrigen nicht emuliert werden, wenn er an die jeweilige Software gebunden ist. Das heißt es bringt dir nichts, dir ein Spiel zu laden ohne dass du nicht auch irgendeinen USB- Stick dazu nehmen musst. Ist auch dessen Hardware an das Programm welches auf ihm läuft gebunden, ähnlich eines TPM- Chips, kannst du dir die Methode mit einem xbeliebigen USB- Stick ebenfalls schnenken, ganz abgesehen davon, dass sich so etwas auch nicht durch Software emulieren lässt. Sicher besteht immer noch die Möglichkeit ein Spiel zu cracken, allerdings muss jede Kopie erneut gecrackt werden.

Beim Entfernen der Abfrage setzte Steinberg bereits darauf, dass diese im Programmcode niedergeschrieben wurde, an mehreren Stellen. Es musste erst das Programm dekompiliert und unter dne Millionen Codezeilen die Abfragen gefunden werde, deshalb dauert es wie gesagt 2 Jahre, bis die Kopie voll funktionstüchtig war, bis dahin lief sie nur immer bis zum Zeitpunkt einer unentdeckten Abfrage. Cracker blieben an dieser Software auch nur solange dran, weil sich schon fast ein Wettstreit entwickelte, wer diesen Schutz umgeht. Wohlgemerkt, bei diesem konnte man den Dongle auch durch Software emulieren.

Nun nimm das wesentlich sicherere Verfahren plus die Anzahl an Spielen, die jedes Jahr erscheinen. Da werden die Cracker jede Menge Arbeit bekommen, falls diese Aufgaben überhaupt lösbar sind.

Auch könnt ihr damit aufhören, aus Angst die Industrie könnte eurer Kopiererei einen Riegel vorschieben, solchen Techniken den Nutzen abzusprechen. Weder würde die Software damit zu Tode geschützt, noch könnte man dies mit einfachen Mitteln umgehen. Gebt die Hoffnung auf kostenlose Software in näherer Zukunft einfach auf, wenn sich dies erstmal durchsetzt, habt ihr nämlich keinerlei Argumente und schon gar keine Möglichkeiten mehr für das Raubkopieren.

Solange die Hersteller noch mit klassischen DRM- Maßnahmen dilletieren, hat man es ja leicht beim Runterladen ein gutes Gewissen zu haben, nicht?

Ich hab auch immer noch das Geheule über die TPM- Module und die Software Palladin von Microsoft in den Ohren, bei denen niemand mehr in der Lage gewesen wäre, Windows illegal zu zu nutzen. Es reichte allein die Ankündigung, das dies bald nicht mehr möglich sei und bumm, war das Geschrei groß.
Natürlich kamen alle mit Möglichkeiten dies zu umgehen, klammerten sich an Hoffnungen einfach die TPM- Chips abzulöten oder doch auf Linux zu migrieren, aber am Ende hätte man wohl einfach festgestellt, dass die legale Nutzung eventuell doch einen gewissen Preis rechtfertigt.
Woher das kommt, das soviele Cracker meinen die Kopierschutzsysteme knacken zu müssen? evtl weil sie es können ^^
Anders kann man es nicht ausdrücken ausser evtl, das die welche die Ideen hinter den ganzen Kopierschutzsystemen ausbrüten, auch nur Menschen sind.

Die Programmierer der Kopierschutzmassnahmen programmiern mit den selben Programmiersprachen wie auch die Cracker.Zum thema Zeitaufwand eines crackers ist zu hoch, das glaub ich nicht das sind Pro's am Gerät, die welche die Kopiersysteme meistens besstens kennen, sie sie knacken ist eigentlich nur ne frage von minuten/stunden.
Wenn ein cracker einmal nen perfekten crack geschrieben hat, funktioniert der lustigerweise auf jedem Rechner mit jeder Kopie des Orginals der DVD. Sollte grund genug sein die Zeit nicht mit nem Kopierschutz zu verschwenden sondern das Geld in die Entwicklung der Spiele zu stecken.

Und perfekte Lösungen gibt es keine selbst wenn man Spiele nur mehr online kaufen/herunterladen kann/muss. Hier gehts dann nach hinten los sobald sichn cracker das spiel gekauft hat, muss der Hersteller trotz Kopierschutz sicherstellen, das dieser das Spiel auch ohne Zusätze spielen kann.
Im Falle des Dongles könnt ich mir da ne gesetzliche Grauzone vorstellen, denn du kannst niemanden zwingen sich ne(n) spezielle(n) Hardware/(Rechner) zu kaufen ^^
Sobald das Spiel nach der Installation spielbar auf der Festplatte ist, kann ich auch über Software nen Weg implementieren unnötige CD/DVD abfragen auszuschalten, das war noch vor 15 jahren kein probb den labelnamen der CD zu ändern und auch heute zu Zeiten von Steam und DRM sind die Cracks noch kurioserweise eher im Netz als die Spiele im Laden stehen.

PS der Hardwaredongle kann nicht sicher sein, seit wann isses nicht möglich minitools zu schreiben die ein nachmounten möglich/unmöglich machen, ich sag nur YAST machte es damals bei securom möglich, emulierte dvd laufwerke wurden als einzigstes dvd laufwerk angesehn kopierschutz hinfällig. Kopierschutzmassnahme überprüfen ob ein emulator aktiv ist wurde auch bereits gecrackt weiss ned was du mir erzählen willst, was in dem dongle stecken soll weshalb der nicht kopierbar/crackbar sein soll?

etwas anderes wollte ich damit nicht ausdrücken, war nur ne verdeutlichung von Kajetans Behauptung, die Industrie zieht immer den Kürzeren was Kopierschutzsysteme anbelangt.
Oh Gott ja,

[ ] Du verstehst die Technik
[x] Du verstehst die Technik nicht

Aber ruhig weiterhin hoffen, dass es auch in Zukunft noch alles für lau gibt. :roll:
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

Simon_says hat geschrieben: Oh Gott ja,

[ ] Du verstehst die Technik
[x] Du verstehst die Technik nicht

Aber ruhig weiterhin hoffen, dass es auch in Zukunft noch alles für lau gibt. :roll:
Es geht nicht um die Hoffnung, es geht um das wesentliche, das Erkennen von Zweckmässigkeiten. Ein Kopierschutz der von Programmierern entwickelt wird, aber immer von andern Programmierern (etwas anderes sind cracker nicht) ausgehebelt wird, ist einfach unzweckmässig.Wir haben gesehen das selbst die Onlineaktivierung von securom umgehen werden kann.

Und derzeit müssen Publisher auf ihren Jahreshauptversammlungen eher Informationen bezüglich der Version des eingesetzten Kopierschutzes preisgeben, als das die Anleger interessieren würde welche Top-Spieletitel auf Veröffentlichung warten. Mit dem Kopierschutz, sind die Mio Versicherungsgelder, die man für die nichtgekauften Exemplare die man Raubkopien zuschiebt, gesichert.

Ein weiterer Indiz dafür, das mit der Forschung in Kopierschutzsysteme sinnlos die Mio der Käufer verballert werden, um scheinbare Sicherheit durch Versicherungen zu erlangen.
Dann macht man irgendwelche Studien die absolut aussagelos sind, weil sie bspw nicht die Verkaufszahlen in Abhängigkeit der in einer bestimmten Zeit veröffentlichten Titel angeben.
Was nützt mir die Analyse ausser zu erkennen das Steam beliebter wird bei unter anderem älteren Titeln, weil man sich so den Weg halt spart eine weitere Registrierung bei einem Onlinversandhandel machen zu müssen.

mfg zulu
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Simon_says
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Beitrag von Simon_says »

Es geht nicht um die Hoffnung, es geht um das wesentliche, das Erkennen von Zweckmässigkeiten. Ein Kopierschutz der von Programmierern entwickelt wird, aber immer von andern Programmierern (etwas anderes sind cracker nicht) ausgehebelt wird, ist einfach unzweckmässig.Wir haben gesehen das selbst die Onlineaktivierung von securom umgehen werden kann.
Es geht bei einem Kopierschutz mittlerweile nicht mehr darum, das Produkt auf ewig vor illegaler Nutzung zu schützen, sondern ein Kopiern solange herauszuzögern, bis ein Großteil der Umsätze eingefahren ist.
Derzeit lässt sich auch leicht behaupten, dass ein solcher Schutz unzweckmäßig ist, da er zumeist schon vor Verkaufsbeginn geknackt wurde.
Und derzeit müssen Publisher auf ihren Jahreshauptversammlungen eher Informationen bezüglich der Version des eingesetzten Kopierschutzes preisgeben, als das die Anleger interessieren würde welche Top-Spieletitel auf Veröffentlichung warten. Mit dem Kopierschutz, sind die Mio Versicherungsgelder, die man für die nichtgekauften Exemplare die man Raubkopien zuschiebt, gesichert.

Ein weiterer Indiz dafür, das mit der Forschung in Kopierschutzsysteme sinnlos die Mio der Käufer verballert werden, um scheinbare Sicherheit durch Versicherungen zu erlangen.
Dann macht man irgendwelche Studien die absolut aussagelos sind, weil sie bspw nicht die Verkaufszahlen in Abhängigkeit der in einer bestimmten Zeit veröffentlichten Titel angeben.
Was nützt mir die Analyse ausser zu erkennen das Steam beliebter wird bei unter anderem älteren Titeln, weil man sich so den Weg halt spart eine weitere Registrierung bei einem Onlinversandhandel machen zu müssen.
Solange man Kopierschutzsystem verwendet, deren umgehen eine simple Angelegenheit ist, die fast schon automatisiert abläuft, wird dies wohl auch so bleiben. Sobald aber Software an Hardware gebunden wird, muss jede Kopie zwangsläufig einzeln gehackt werden, bei dem Aufwand pro Kopie, nichts anderes als das Ende der Raubkopiererei.

Nehmen wir an ich sei EA und entscheide mich dazu, dass sämtliche Spiele nur noch zusammen mit einem USB- Token ausgeliefert werden. Der sich in der Verpackung zum Spiel befindende Stick kann nur in Verbindung mit der darin enthaltenen Seriennummer aktiviert werden und ist an diese Kopie des Spiels gebunden. D.h. selbst wenn es einer Gruppe gelingen sollte eine Kopie zu hacken, nutzt ihnen dies nur etwas für ihre Kopie, nicht für die Millionen anderer Titel welche alle einzigartig sind. Es funktioniert also nicht, mit dem selben Key tausende Kopien anzufertigen, man muss dies für jeden Key zusammen mit dazugehörigem Token erneut machen. Keine Keygeneratoren, keine Möglichkeit sich die Hardware aus dem Netz zu ziehen, enormer Aufwand zum Cracken eines Spiels.
Es wird wahrscheinlich so ablaufen, dass eine Gruppe dies bewerkstelligt, sich dafür feiern lässt einen Kopierschutz umgangen zu haben und trotzdem keiner das Spiel ohne Lizenz zocken kann.

Alle bisherigen Ansätze zielen darauf ab, das Erstellen und Verbreiten von Kopien einzudämmen, dieser Ansatz lässt freies Kopieren zu, was sowieso nicht zu verhindern ist, erlaubt aber nicht das Abspielen, ohne entsprechende Lizenz, welche als Hardware ausgeliefert wird und damit nur unter enormen Kostenaufwand zu vervielfältigen ist.

Vor- und Nachteile dieser Technik für die Hersteller:

+ Keinerlei Raubkopien mehr
+ Keinerlei Bereitstellung von Aktivierungsservern

- Eventuell geringfügige Kostensteigerung
- Keinerlei Möglichkeiten den Resellermarkt einzudämmen
- Keinerlei Onlinevertrieb bei Vollschutz vor Raubkopien(hier gibt es die Möglichkeit Softwaredongels zu verwenden, diese sind aber wesentlich schneller zu kancken als die Hardwarevariante, dauern sollte dies trotzdem bis zu einem Jahr)

Vor- und Nachteile für den Kunden:

+ Einfache Bedienung
+ Keinerlei Aktivierung notwendig
+ Wiederverkäuflich

- Keine illegales "Antesten" mehr

Ein weiteres Problem dürfte allerdings für die Hersteller sein, dass ab dem Punkt an dem Kopieren nicht mehr ohne Weiteres möglich ist, man auch Qualität liefern muss. Man kann dann eben nicht mehr ein NFS 33 veröffentlichen und meinen, dass sich das Spiel millionenfach besser verkauft hätte, wenn nicht so viele Leute ohne erworbene Lizenz spielen würden. Man wird dann feststellen, dass Schund sich schlecht verkauft, was sich im Endeffekt vielleicht sogar positiv auf die gesamte Entwicklung der Videospiele auswirken könnte.

Das mit der Versicherung halte ich im Übrigen für Unsinn, niemand würde einen Schadensfall verssichern, der immer eintritt, und dann auch noch millionenfach.
Zuletzt geändert von Simon_says am 17.03.2009 15:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

Simon_says hat geschrieben:

Es geht nicht um die Hoffnung, es geht um das wesentliche, das Erkennen von Zweckmässigkeiten. Ein Kopierschutz der von Programmierern entwickelt wird, aber immer von andern Programmierern (etwas anderes sind cracker nicht) ausgehebelt wird, ist einfach unzweckmässig.Wir haben gesehen das selbst die Onlineaktivierung von securom umgehen werden kann.
Es geht bei einem Kopierschutz mittlerweile nicht mehr darum, das Produkt auf ewig vor illegaler Nutzung zu schützen, sondern ein Kopiern solange herauszuzögern, bis ein Großteil der Umsätze eingefahren ist.
Derzeit lässt sich auch leicht behaupten, dass ein solcher Schutz unzweckmäßig ist, da er zumeist schon vor Verkaufsbeginn geknackt wurde.

Und derzeit müssen Publisher auf ihren Jahreshauptversammlungen eher Informationen bezüglich der Version des eingesetzten Kopierschutzes preisgeben, als das die Anleger interessieren würde welche Top-Spieletitel auf Veröffentlichung warten. Mit dem Kopierschutz, sind die Mio Versicherungsgelder, die man für die nichtgekauften Exemplare die man Raubkopien zuschiebt, gesichert.

Ein weiterer Indiz dafür, das mit der Forschung in Kopierschutzsysteme sinnlos die Mio der Käufer verballert werden, um scheinbare Sicherheit durch Versicherungen zu erlangen.
Dann macht man irgendwelche Studien die absolut aussagelos sind, weil sie bspw nicht die Verkaufszahlen in Abhängigkeit der in einer bestimmten Zeit veröffentlichten Titel angeben.
Was nützt mir die Analyse ausser zu erkennen das Steam beliebter wird bei unter anderem älteren Titeln, weil man sich so den Weg halt spart eine weitere Registrierung bei einem Onlinversandhandel machen zu müssen.
Solange man Kopierschutzsystem verwendet, deren umgehen eine simple Angelegenheit ist, die fast schon automatisiert abläuft, wird dies wohl auch so bleiben. Sobald aber Software an Hardware gebunden wird, muss jede Kopie zwangsläufig einzelne gehack werden, bei dem Aufwand pro Kopie, nichts anderes als das Ende der Raubkopiererei.

Nehmen wir an ich sei EA und entscheide mich dazu, dass sämtliche Spiele nur noch zusammen mit einem USB- Token ausgeliefert werden. Der sich in der Verpackung zum Spiel befindende Stick kann nur in Verbindung mit der darin enthaltenen Seriennummer aktiviert werden und ist an diese Kopie des Spiels gebunden. D.h. selbst wenn es einer Gruppe gelingen sollte eine Kopie zu hacken, nutzt ihnen dies nur etwas für ihre Kopie, nicht für die Millionen anderer Titel welche alle einzigartig sind. Es funktioniert also nicht, mit dem selben Key tausende Kopien anzufertigen, man muss dies für jeden Key zusammen mit dazugehörigem Token erneut machen. Keine Keygeneratoren, keine Möglichkeit sich die Hardware aus dem Netz zu ziehen, enormer Aufwand zum Cracken eines Spiels.
Es wird wahrscheinlich so ablaufen, dass eine Gruppe dies bewerkstelligt, sich dafür feiern lässt einen Kopierschutz umgangen zu haben und trotzdem keiner das Spiel ohne Lizenz zocken kann.
Das Probb was ich dir sagen will, das solche Chips niemand mitmachen würde der mündig genug ist sich seine hardware selbst auszusuchen.
Anders ausgedrückt, was soll den Kopierschutz dann bspw von Securom unterscheiden? Securom hat eine dll datei die in Verbindung mit dem "steam" oder Lizenskey und dem Internet automatisch das Programm entriegelt.
D.h. nach der Entriegelung ist das spiel kopierschutzfrei auf deiner Platte, dann noch den Steam support deaktivieren und voila.
Was soll anderes passieren bei nem USB Dongle? Ganz zu schweigen von der überaus bescheidenen USB-fehlerbehebungssituation. Die Option das für jeden dongle ein anderen Verschlüsselungsmechanismus zu wählen, ist auch reichlich unsicher da zu teuer in der Umsetzung^^

So wie EinfachnurIch schon schrieb, jeder Programmierer will eine sichere Lösung und keine wo man erst noch Jahre an der Funktionalität schrauben muss.
Weiterhin kann auch auf dem Dongle nichts drauf was sein was ein Programmierer/cracker nicht versteht.
Simon_says hat geschrieben:Alle bisherigen Ansätze zielen darauf ab, das Erstellen und Verbreiten von Kopien einzudämmen, dieser Ansatz lässt freies Kopieren zu, was sowieso nicht zu verhindern ist, erlaubt aber nicht das Abspielen, ohne entsprechende Lizenz, welche als Hardware ausgeliefert wird und damit nur unter enormen Kostenaufwand zu vervielfältigen ist.

Vor- und Nachteile dieser Technik für die Hersteller:

+ Keinerlei Raubkopien mehr
+ Keinerlei Bereitstellung von Aktivierungsservern

- Eventuell geringfügige Kostensteigerung
- Keinerlei Möglichkeiten den Resellermarkt einzudämmen
- Keinerlei Onlinevertrieb bei Vollschutz vor Raubkopien(hier gibt es die Möglichkeit Softwaredongels zu verwenden, diese sind aber wesentlich schneller zu kancken als die Hardwarevariante, dauern sollte dies trotzdem bis zu einem Jahr)

Vor- und Nachteile für den Kunden:

+ Einfache Bedienung
+ Keinerlei Aktivierung notwendig
+ Wiederverkäuflich

- Keine illegales "Antesten" mehr

Ein weiteres Problem dürfte allerdings für die Hersteller sein, dass ab dem Punkt an dem Kopieren nicht mehr ohne Weiteres möglich ist, man auch Qualität liefern muss. Man kann dann eben nicht mehr ein NFS 33 veröffentlichen und meinen, dass sich das Spiel millionenfach besser verkauft hätte, wenn nicht so viele Leute ohne erworbene Lizenz spielen würden. Man wird dann feststellen, dass Schund sich schlecht verkauft, was sich im Endeffekt vielleicht sogar positiv auf die gesamte Entwicklung der Videospiele auswirken könnte.

Das mit der Versicherung halte ich im Übrigen für Unsinn, niemand würde einen Schadensfall verssichern, der immer eintritt, und dann auch noch millionenfach.
hier liegt das Probb wiegesagt etwas tiefer nämlich in der durchaus schmierigen oder schlüpfrigen Formulierung unserer Gesetzetexte, die auf der einen Seite eine Sicherheitskopie dir zu gestehen, aber auf der andern seite darfst du auch bei gekauften DVD's keinen Kopierschutz umgehen.
Wie will ich dann eine Kopie von allen Orginalen erstellen können, wenn teilweise der Kopierschutz dafür sorgen sollte, das die DVD's im DVD-Laufwerk nicht richtig gelesen werden konnten.
Du sagst es sollte min 1 Jahr dauern den Dongle zu umgehen, ich sag dir da was dagegen, verschlüsselungsysteme die 100 % sicher sind ohne hintertür sind gesetzlich illegal erklärt worden, bestes Bsp PGP (unter version 2.9) wars glaube hatte es noch einen 1024 bit verschlüsselungscode der knapp 1000 Jahre fürs einmalige knacken gebraucht hätte. Heimatschutzverein sieht die Gefahr oh da brauchen wir ja in Zukunft zu lange zum entschlüsseln der privaten Mails im Land also erklärt man es kurz für illegal wenn der Programmierer keine gesetzliche Hintertüre einbaut (die Hintertüre ist immer das gefundene Fressen für Cracker ^^)

Und abschliessend das mit den Versicherungen ist leider kein Unsinn, eine Firma wie EA plant beim Jahresetat einen bestimmten MIO betrag mitein der als Verlust durch illegale Vervielfältigung geführt wird.
Das macht jedes grosse Unternehmen, welches in Gefahr gerät das Produkte unrechtmässig entwendet werden könnten.
Selbst Karstadt rechnet schon in den Jahresetat vor dem Start des neuen Verkaufsjahr eine vorkalkulierte Mio Pausschale für Ladendiebstahl mit ein.
Ein Unternehmen wie EA wär doch dumm wenn die sich ihre "Werte" nicht doppelt absichern würden.
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Simon_says
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Beitrag von Simon_says »

Zulustar hat geschrieben: Das Probb was ich dir sagen will, das solche Chips niemand mitmachen würde der mündig genug ist sich seine hardware selbst auszusuchen.
Anders ausgedrückt, was soll den Kopierschutz dann bspw von Securom unterscheiden? Securom hat eine dll datei die in Verbindung mit dem "steam" oder Lizenskey und dem Internet automatisch das Programm entriegelt.
D.h. nach der Entriegelung ist das spiel kopierschutzfrei auf deiner Platte, dann noch den Steam support deaktivieren und voila.
Was soll anderes passieren bei nem USB Dongle? Ganz zu schweigen von der überaus bescheidenen USB-fehlerbehebungssituation. Die Option das für jeden dongle ein anderen Verschlüsselungsmechanismus zu wählen, ist auch reichlich unsicher da zu teuer in der Umsetzung^^
Du kannst das Spiel kopieren wie du willst, dies soll damit nicht verhindert werden. Nutzen kannst du die Software aber nicht, die Abfrage lässt sich nämlich nicht ohne weiteres entfernen. Steinberg hats vorgemacht. Selbst die Softwarelösung brauchte Jahre um vernünftig gecrackt zu werden, sollte ein TPM- Chip in einem USB- Stick verbaut sein, kann da kommen wer will, bis das ausgehebelt ist, existiert das Spiel sowieso nur noch in Geschichtsbüchern. Die Presie bewegen sich bei 6$ pro Stick, zieht man vom Gesamtspielpreis den für normalen Kopierschutz, Bereitstellung von Registrierungsservern, usw. ab, dürfte der Titel am Ende kaum mehr kosten.

So wie EinfachnurIch schon schrieb, jeder Programmierer will eine sichere Lösung und keine wo man erst noch Jahre an der Funktionalität schrauben muss.
Weiterhin kann auch auf dem Dongle nichts drauf was sein was ein Programmierer/cracker nicht versteht.

Das wäre ein Problem der Hersteller, welches man durch eine saubere Programmierung umgehen kann und speziell für Spiele fallen auch noch diverse Funktionen weg, bspw. das Abrufen der Lizenz über ein Netzwerk.
Zu dem anderen Punkt gilt: Die Cracker können dir keine Hardware zur Verfügung stellen. Darin liegt der Trick. Man kommt nicht ohne Weiteres da dran.
hier liegt das Probb wiegesagt etwas tiefer nämlich in der durchaus schmierigen oder schlüpfrigen Formulierung unserer Gesetzetexte, die auf der einen Seite eine Sicherheitskopie dir zu gestehen, aber auf der andern seite darfst du auch bei gekauften DVD's keinen Kopierschutz umgehen.
Wie will ich dann eine Kopie von allen Orginalen erstellen können, wenn teilweise der Kopierschutz dafür sorgen sollte, das die DVD's im DVD-Laufwerk nicht richtig gelesen werden konnten.
Dieses Recht ist davon auch überhaupt nicht betroffen. Du kannst dir soviel Kopien davon anfertigen wie du willst, dein Schrank kann mit den Dingern überquillen. Spielen kannst du immer nur eine und auch nur im Zusammenhang mit deinem Dongle. Das Problem des nicht lesbaren Kopierschutzes gehört damit auch der Vergangenheit an.
Und abschliessend das mit den Versicherungen ist leider kein Unsinn, eine Firma wie EA plant beim Jahresetat einen bestimmten MIO betrag mitein der als Verlust durch illegale Vervielfältigung geführt wird.
Das macht jedes grosse Unternehmen, welches in Gefahr gerät das Produkte unrechtmässig entwendet werden könnten.
Selbst Karstadt rechnet schon in den Jahresetat vor dem Start des neuen Verkaufsjahr eine vorkalkulierte Mio Pausschale für Ladendiebstahl mit ein.
Ein Unternehmen wie EA wär doch dumm wenn die sich ihre "Werte" nicht doppelt absichern würden.
Es ist sogar definitiv Unsinn, eine Versicherung die solche Verluste abdeckt, geht bereits nach der ersten fälligen Zahlung krachen, so etwas versichert niemand. Ladendiebstahl ist da auch etwas völlig anderes.
Falls doch, Quellen bitte, ich glaub ich muss auch einige Zinsausfälle versichern.
Natone
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Beitrag von Natone »

Was reden hier alle eigentlich über Kopierschutz? Die Gameindustrie hat für letztes Jahr Rekordgewinne gemeldet, obwohl ALLES aber wirklich ALLES gecrackt wurde! Für was denn noch DRM und sonstige Ferz mit Krücken? Also verhungern wird echt niemand! Die Publisher nicht, weil sie wie gesagt Rekordgewinne eingefahren haben und die Raubkopierer nicht, weil sie das Geld für die piele nicht ausgeben! Also sind doch alle glücklich und zufrieden!
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Simon_says hat geschrieben:
Zulustar hat geschrieben:[...]
[...]
[...]
Das wäre ein Problem der Hersteller, welches man durch eine saubere Programmierung umgehen kann und speziell für Spiele fallen auch noch diverse Funktionen weg, bspw. das Abrufen der Lizenz über ein Netzwerk.
Zu dem anderen Punkt gilt: Die Cracker können dir keine Hardware zur Verfügung stellen. Darin liegt der Trick. Man kommt nicht ohne Weiteres da dran.

[...]
hier liegt das Probb wiegesagt etwas tiefer nämlich in der durchaus schmierigen oder schlüpfrigen Formulierung unserer Gesetzetexte, die auf der einen Seite eine Sicherheitskopie dir zu gestehen, aber auf der andern seite darfst du auch bei gekauften DVD's keinen Kopierschutz umgehen.
Wie will ich dann eine Kopie von allen Orginalen erstellen können, wenn teilweise der Kopierschutz dafür sorgen sollte, das die DVD's im DVD-Laufwerk nicht richtig gelesen werden konnten.
Entschuldige mal, schon mal was von Emulation gehört? Virtuelle Laufwärke inklusive Fix-Images lassen grüßen. Alles lässt sich knacken. Aber wie du schon sagtest, es geht nicht darum, etwas Absolutes zu haben, sondern eine Maßnahme, die den Gewinn möglichst maximiert für das Unternehmen. Die Piraterie wird man auch nicht mit USB-Sticks unterbinden können, höchstens erschweren, was aber schon ausreichen kann.
[...]
Es ist sogar definitiv Unsinn, eine Versicherung die solche Verluste abdeckt, geht bereits nach der ersten fälligen Zahlung krachen, so etwas versichert niemand. Ladendiebstahl ist da auch etwas völlig anderes.
Falls doch, Quellen bitte, ich glaub ich muss auch einige Zinsausfälle versichern.
Das ist wirklich Unsinn. Diese vorberechnete Verluste tragen die Unternehmen auf eigene Kappe. Aber nicht, in dem sie Millionen-Beträge zur Seite scheffeln, sondern in dem sie die Piraterie in die Umsatz-Kalkulation einfließen lassen. Keine Versicherung ersetzt einen Schaden, der nicht nachweisbar ist. Da kann ja jeder kommen und sagen, dass durch die Piraterie so und so viel Moneten flöten gegangen sind. Wenn das der Fall wäre, würde man nicht so sehr über die Piraterie fluchen als Publisher und Entwickler, weil es denen am Ende ja egal sein kann. Ihr Spiel wird gespielt und die Kohle kommt rein, ob nun durch den Verkauf oder durch die Versicherung zwecks Piraterie.