Nintendo: Pläne für Edutainment-Serie
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- 4P|BOT2
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Nintendo: Pläne für Edutainment-Serie
Wie die Webseite Nintendo: Pläne für Edutainment-Serie
- Wulgaru
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Pläne für Edutainment-Serie
Man mag zwar Nintendo dafür kritisieren, dass sie sich mit solchen Maßnahmen noch weiter in die Casual-Ecke stellen, aber solche Pläne helfen meiner Meinung nach dem Image der Videospiele ungemein.
In Zeiten der Zensur und Verbotsdebatten, ist es doch gut wenn Nintendo mit solchen Maßnahmen positive Presse für die Videospielbranche betreibt.
Auf dieser Ebene wird die Tür aufgestoßen, die irgendwann einen differenzierteren Umgang der Massenmedien mit dem Thema Videospiel ermöglicht.
In Zeiten der Zensur und Verbotsdebatten, ist es doch gut wenn Nintendo mit solchen Maßnahmen positive Presse für die Videospielbranche betreibt.
Auf dieser Ebene wird die Tür aufgestoßen, die irgendwann einen differenzierteren Umgang der Massenmedien mit dem Thema Videospiel ermöglicht.
- Hunk
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Fähigkeiten wie diese wurden uns früher von unseren Eltern beigebracht.Dabei geht es z.B. um Farb- und Geräuscherkennung, Zahlenspiele und die ersten Schritte beim Lesen und Schreiben. Also quasi ein Dr. Kawashima oder Augentraining für die Kleinsten in kindgerechter Aufmachung.
Und später im Kindergarten verfeinert.
Mittels Büchern und nicht-elektronischem Spielzeug.
Irgendwo muss man bei der Erschließung von Zielgruppen auch eine Grenze ziehen.
Sonst gibt es bald Videospiele für das Baby im Mutterleib.
- Wulgaru
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Grundsätzlich hast natürlich Recht, aber kleine Kinder spielen nun einmal immer früher Videospiele der Trend wird sich eher ausweiten und irgendwann selbstverständlich sein (finde ich auch sehr traurigHunk hat geschrieben:Fähigkeiten wie diese wurden uns früher von unseren Eltern beigebracht.Dabei geht es z.B. um Farb- und Geräuscherkennung, Zahlenspiele und die ersten Schritte beim Lesen und Schreiben. Also quasi ein Dr. Kawashima oder Augentraining für die Kleinsten in kindgerechter Aufmachung.
Und später im Kindergarten verfeinert.
Mittels Büchern und nicht-elektronischem Spielzeug.
Irgendwo muss man bei der Erschließung von Zielgruppen auch eine Grenze ziehen.
Sonst gibt es bald Videospiele für das Baby im Mutterleib.
Da finde ich es besser wenn dann für Kinder geeignete Produkte bereitstehen.
Denn wenn ich mir solche Dinge wie Nintendogs ansehe, ist das zwar nichts für mich aber etwas Tolles für Kinder, wenn Nintendo speziell in dieser Richtung weiterentwickelt, finde ich es wie gesagt besser als wenn das Kind dann Halo oder Resident Evil spielen würde.
-
Ghisby
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tjo, nur leider gibts es genug eltern, die ihre kinde lieber mit elektronischem spielzeug abspeisen anstatt sich mit ihnen direkt zu beschäftigen! somit ensteht eine kaufkraft auf die es nintendo direkt abgesehen hat!
greetingz
in der regel sollten aber die eltern wissen, dass sogenannte ab 16 bzw. 18 jahre spiele erst recht nix für kinder sind! werden aber spiele speziell für eine zielgruppe in diesem alter hergestellt, schalten eltern noch schneller ihr hirn ab und haltenes für legitim! ganz nach dem motto "ein großer hersteller stellt solche spieler her, dann kann das ja nicht falsch für mein kind sein!"Wulgaru hat geschrieben:Denn wenn ich mir solche Dinge wie Nintendogs ansehe, ist das zwar nichts für mich aber etwas Tolles für Kinder, wenn Nintendo speziell in dieser Richtung weiterentwickelt, finde ich es wie gesagt besser als wenn das Kind dann Halo oder Resident Evil spielen würde.
greetingz
- Zeltinger
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Re: nene
leifman@work hat geschrieben:die ausweitung auf eine zielgruppe die meiner meinung nach noch nichts in dem alter an der flimmerkiste mit joypad in der hand zu suchen hat!
greetingz
Im Grunde ist das nichts anderes als ein Lerncomputer wie es sie jetzt schon Massenweise zu kaufen gibt!
Auch werden schon die kleinsten langsam an die Technik heran geführt, was für sie in dieser schnelllebigen Welt sicher von Vorteil sein könnte.
In ein paar Jahren wird auch der Computer im Kindergarten und in den Grundschulen Standard sein, von daher finde ich das schon ganz ok was Nintendo da vor hat.
- Wulgaru
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@leifman@work
Ja Eltern sollten es wissen, aber zumindest in meinem Bekanntenkreis bin ich die einzige Person die auch erst mit 12 oder 16 die dafür freigegebenen Spiele/Filme zocken bzw. sehen durfte
.
Und da waren durchaus sehr verantwortungsvolle Eltern darunter.
Diese Eltern hatten einfach keine Ahnung von Videospielen und ich bin deswegen eher der Meinung das kind- und lerngerechte Spiele gut geeignet sind, auch den Eltern einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Medium ihrer Kinder beizubringen.
Ja Eltern sollten es wissen, aber zumindest in meinem Bekanntenkreis bin ich die einzige Person die auch erst mit 12 oder 16 die dafür freigegebenen Spiele/Filme zocken bzw. sehen durfte
Und da waren durchaus sehr verantwortungsvolle Eltern darunter.
Diese Eltern hatten einfach keine Ahnung von Videospielen und ich bin deswegen eher der Meinung das kind- und lerngerechte Spiele gut geeignet sind, auch den Eltern einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Medium ihrer Kinder beizubringen.
- BenOlerO
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Also das finde ich wirklich auch eine wenig erfreuliche Entwicklung. Wobei natürlich die Tatsache, dass es einen Markt gibt, noch schwerer wiegt, als der Wille aus diesem Markt Profit zu schlagen.
Die Kids sollen mit lustigen Büchern und Bauklötzen spielen und diese Dinge so lernen. Immerhin ist es auch wirklich besser verträglich auf mit nichtgiftigen Farben bemalten Bauklötzen als auf Wii-Fernbedienungen rumm zukauen.
Ob das dem Image der Videospiele zuträglich ist, weiß ich auch nicht. Man kann ja genauso sagen: „Da schaut die Schweine! Jetzt wollen sie schon unsere Kleinkinder an ihren Schund heranführen.“ Und ganz nebenbei gibt es auch wirklich Wichtigeres als das Image von Videospielen. Mal ehrlich.
Irgendwie mache ich mir da auch wirklich sorgen, was aus solchen Kindern wird. Ich glaube nämlich nicht, dass die später besser mit dem Unterschied von virtueller und realer Welt umgehen können. Da sie nie den bewussten ersten Schritt aus der realen Welt in die virtuelle tun (dazu braucht es nämlich wirklich ein gewisses Alter) befürchte ich, dass die Grenzen für Menschen die schon extrem früh viel Zeit so verbracht haben, noch viel weiter verschwimmen, als das heute schon manchmal der Fall ist.
Die Kids sollen mit lustigen Büchern und Bauklötzen spielen und diese Dinge so lernen. Immerhin ist es auch wirklich besser verträglich auf mit nichtgiftigen Farben bemalten Bauklötzen als auf Wii-Fernbedienungen rumm zukauen.
Ob das dem Image der Videospiele zuträglich ist, weiß ich auch nicht. Man kann ja genauso sagen: „Da schaut die Schweine! Jetzt wollen sie schon unsere Kleinkinder an ihren Schund heranführen.“ Und ganz nebenbei gibt es auch wirklich Wichtigeres als das Image von Videospielen. Mal ehrlich.
Irgendwie mache ich mir da auch wirklich sorgen, was aus solchen Kindern wird. Ich glaube nämlich nicht, dass die später besser mit dem Unterschied von virtueller und realer Welt umgehen können. Da sie nie den bewussten ersten Schritt aus der realen Welt in die virtuelle tun (dazu braucht es nämlich wirklich ein gewisses Alter) befürchte ich, dass die Grenzen für Menschen die schon extrem früh viel Zeit so verbracht haben, noch viel weiter verschwimmen, als das heute schon manchmal der Fall ist.
- The_Outlaw
- Beiträge: 1616
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Ich schließe mich meinem Vorredner in allen Punkten an.
Desweiteren sehe ich es, wie ebenfalls schon einer angedeutet hat, so: Zu viele Eltern schenken ihrem Kind VIEL zu wenig Aufmerksamkeit. Dies betrifft zwar nicht nur Kleinkinder, aber gerade diese müssen doch Interaktionen lernen. Eltern bestärken, wie ich finde, in gewissen Teilen das Vorhaben mancher Politiker, alles und jeden zu bevormunden, weil viele Eltern nicht so viel Zeit ihrem Kind schenken wollen, wie sie müssten. Welche Sorte Eltern hier überwiegt, sei mal dahingestellt, aber mich regen zu viele Leute einfach auf, wenn sie gar nicht auf die Idee kommen, Fehler bei sich zu suchen. Und dass Eltern gerade im Bezug auf Videospiele nicht den richtigen Umgang kennen (wohl aber, muss man erwähnen, deshalb, weil sie selbst nie Erfahrungen damit gemacht haben), zeigt sich ja leider immer wieder und wird immer wieder durch Medien-Erstattungen neu aufgehetzt: Computerspiele böse, Eltern haben keine Schuld.
Gut, etwas abseits geraten, zugegeben... also kurz und knapp: Videospiele für so eine Zielgruppe sind zwar besser als ungeeignete Spiele, aber problemlos mit altbewährten Mitteln (Bilderbüchern, Knete, Lego usw. ) zu ersetzen, welche Kind und Eltern zusammen nutzen können.
Desweiteren sehe ich es, wie ebenfalls schon einer angedeutet hat, so: Zu viele Eltern schenken ihrem Kind VIEL zu wenig Aufmerksamkeit. Dies betrifft zwar nicht nur Kleinkinder, aber gerade diese müssen doch Interaktionen lernen. Eltern bestärken, wie ich finde, in gewissen Teilen das Vorhaben mancher Politiker, alles und jeden zu bevormunden, weil viele Eltern nicht so viel Zeit ihrem Kind schenken wollen, wie sie müssten. Welche Sorte Eltern hier überwiegt, sei mal dahingestellt, aber mich regen zu viele Leute einfach auf, wenn sie gar nicht auf die Idee kommen, Fehler bei sich zu suchen. Und dass Eltern gerade im Bezug auf Videospiele nicht den richtigen Umgang kennen (wohl aber, muss man erwähnen, deshalb, weil sie selbst nie Erfahrungen damit gemacht haben), zeigt sich ja leider immer wieder und wird immer wieder durch Medien-Erstattungen neu aufgehetzt: Computerspiele böse, Eltern haben keine Schuld.
Gut, etwas abseits geraten, zugegeben... also kurz und knapp: Videospiele für so eine Zielgruppe sind zwar besser als ungeeignete Spiele, aber problemlos mit altbewährten Mitteln (Bilderbüchern, Knete, Lego usw. ) zu ersetzen, welche Kind und Eltern zusammen nutzen können.
- Wulgaru
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Wie gesagt:
Ich stimme weitestgehend zu.
Es ist im grunde keine große Kunst den Medienkonsum der Kinder zu überwachen indem man sich einfach an die Altersbschränkungen der Fsk Und Usk hält und vielleicht noch Limits setzt: Eigenen Fernseher oder Rechner kriegt man erst ab einem bestimmten Alter usw.
So kann man zum Beispiel viel besser überwachen was Kinder so im fernsehen sehen bzw. auch hier zeitliche Beschränkungen und Limits setzen
Aber viele Eltern tun dies eben nicht, würden aber glaube ich diese angekündigten Produkte von Nintendo kaufen, von denen ich eigentlich keinen Zweifel habe, dass sie hochwertig sein werden bzw. anderen Herstellern den Trend vorgeben.
Und das ist schließlich besser als gar nichts
Ich stimme weitestgehend zu.
Es ist im grunde keine große Kunst den Medienkonsum der Kinder zu überwachen indem man sich einfach an die Altersbschränkungen der Fsk Und Usk hält und vielleicht noch Limits setzt: Eigenen Fernseher oder Rechner kriegt man erst ab einem bestimmten Alter usw.
So kann man zum Beispiel viel besser überwachen was Kinder so im fernsehen sehen bzw. auch hier zeitliche Beschränkungen und Limits setzen
Aber viele Eltern tun dies eben nicht, würden aber glaube ich diese angekündigten Produkte von Nintendo kaufen, von denen ich eigentlich keinen Zweifel habe, dass sie hochwertig sein werden bzw. anderen Herstellern den Trend vorgeben.
Und das ist schließlich besser als gar nichts
- Hunk
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Re: nene
Vom Prinzip her ja.ChildoftheKoRn hat geschrieben:Im Grunde ist das nichts anderes als ein Lerncomputer wie es sie jetzt schon Massenweise zu kaufen gibt!
Trotzdem bietet die Wii in dem Fall noch die Möglichkeit sich andere, zusätzliche Spiele zu kaufen.
Was dann möglicherweise interessant ist für den Herrn Papa (oder Frau Mama).
Natürlich kann man dies dann wiederum mit Mehrwert und dergleichen verrechnen, aber Nintendo wird schon wissen wieso, weshalb und warum.
- Xephirr
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