Im Grunde glaube ich das wir der gleichen Meinung sind bzw. bei dem Punkt auf den ich hinauswollte knapp aneinander vorbeireden.Schindler33 hat geschrieben:Nicht direkt. Die Studie ist eine Metastudie. Das heisst, sie hat im Prinzip nur andere Studien untersucht und dabei festgestellt, das nur etwas 40% von den 27 untersuchten Studien im Bereich Aggression nicht mit wissenschaftlichen Kritierien gearbeitet haben.Wulgaru hat geschrieben:Nun ja,
die eine Studie sagt, dass Videospiele gewaltfördernd sind und süchtig machen, was uns als Gamer natürlich so nicht in de Kram passt.
Jetzt sagt eine andere Studie das dem ganz und gar nicht so ist und nennt die Methoden der restlichen Studien unzureichend.
Dieses Ergebnis trifft natürlich eher den Konsens der videospielenden Gemeinde.
Das bedeutet allerdings noch lange nicht, dass diese Studie jetzt richtiger oder falscher ist, als die von Herrn Pfeiffer, sondern einfach das uns das Ergebnis besser in den Kram passt.
Die Studienergebnisse von Herrn Pfeiffer treffen eben eher die Interessen der Politik.
Ausserdem seien die Studien oft politisch motiviert gewesen. Somit wurde vermutlich auch nicht im Sinne doppelblinder, randomisierterte Studie geforscht. Dreifachblind waren diese sicherlich nicht, wenn sie ideologisch motiviert waren.
Beim Fazit gebe ich dir allerdings recht. Diese zwei Herren behaupten, dass es keinen signifikanten Zusammenhang zwischen Mediengewalt und Aggression gibt.
Wir beide sind der Meinung, dass es keinen Zusammenhang zwischen Mediengewalt und Aggression gibt.
Dies ist unsere persönliche, nicht wissenschaftlich belegte Ansicht.
Wenn diese Ansicht durch eine Studie bzw. in diesem Fall eine Metastudie bestätigt wird, kann sie aber trotzdem wissenschaftlich gesehen falsch sein.
Konkret an diesem Beispiel:
Die Metatudie behauptet, dass bei den jeweiligen Gewalt/Medien Studien falsche, nichtwissenschaftliche und zudem politisch motivierte Methoden angewandt wurden.
Allerdings haben wir wiederum keinen Beweis, dass diese Behauptung der Metastudie richtig ist, da auch sie von falschen Kriterien ausgegangen sein kann bzw. gegenteilig motiviert gewesen sein könnte (es muss ja nicht die Politik sein, es gibt auch andere Interessengruppen).
Langer Rede kurzer Sinn:
Mal ehrlich wir spielen alle Videospiele, konsumieren andere Medien und haben Spaß daran, wir brauchen doch keine Studien die uns darin bestätigen oder? :wink:
