CEO-Gehälter im Blick

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M_Coaster
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Beitrag von M_Coaster »

Oberdepp das Grundeinkommen ist finanzierbar! Beschäftige dich damit und du weißt warum! Es ist jedenfalls finazierbarer als das jetzige Konzept! Das Problem ist die egomanische Denkweise, das Ellbogengesetz das alle mit der Muttermilch hier im Staat bekommen. Aber mal schnell in zwei Sätzen alles wegpauschalisieren ist natürlich denkbar einfach!

Frankreich ist in einigen Bereichen viel weiter als wir! Guck Dir doch einfach mal die Familienpolitik an! Da geht der mündige Bürger z.B. auch mal auf die Straße - hier fängt das abfeiern von Millionengehältern bei 16 jährigem im Gamerforum an. Das ist traurig!

Zu eurem jeder ist seines Glückes Schmied gedanken...

Jeder kann wenn er fleißig ist was aus sich machen - das stimmt! Für manchen ist es trotzdem einfacher als für andere, dem kann man nicht widersprechen. ABER und das ist doch der Punkt dieser Diskussion, wer etwas aus sich in wirtchaftlicher Sicht machen möchte, der muss und darf zwangsläufig trotzdem nicht soviel verdienen! Ich rede hier nicht von 200k oder 500k sondern von zig Millionen die manch ein Mensch bekommt. So ein Gehalt ist doch pure Verachtung gegenüber jedem Normalverdiener! Es geht also nicht darum das man so werden kann, und wer das kann, sondern um die Gehälter!
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Linden
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Beitrag von Linden »

Oberdepp hat geschrieben: @Linden:
Jeder, der seinen Arsch bewegt kann auch was erreichen. Es gibt etliche Elite-Unis in Deutschland, die auf den Sozial-Status scheißen, bzw. sind es gerade in bestimmten Fachbereichen wie zum Beispiel den ganzen Ingenieurs-Wissenschaften selten die Elite-Unis die vorne sind. Das sind nur Ausreden, die man bentutzt, wenn man versagt hat.
Ich fühle mich nicht wie ein "Versager"... aber finde es schade, dass Menschen es schwerer gemacht wird, nur weil ihre Eltern einen anderen Sozialen Status haben (siehe unfair). Ich habe auch nie gesagt, dass man das nicht wett machen kann indem man z.B. fleißig ist. Verteidigst du jetzt im ernst die Studien Gebühren etc? Die mehr und mehr werden? Klar man bekommt Kredite, aber irgendwas läuft doch da falsch wenn man für Bildung viel Geld zahlen muss. Wo das in Frankreich hinführte sollte die meisten ja mit bekommen haben. In den USA reicht ja sogar nen Realschulabschluss um zu studieren. Aber darum sollte es hier nicht gehen. Ich habe es ja selbst auf Arbeit erlebt, wir haben nen Azubi genommen der faul, dumm und großmäulig ist. Und alles nur weil sein Papi nen wichtiger Kunde ist wurden besser qualifizierte Leute abgewiesen.
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Na, wegen der Ellbogengesellschaft ist doch ein Grundeinkommen auf Dauer nicht tragbar. Die Wirtschaft würde zusammenbrechen und ein Staat kann auf Dauer nicht ein ganzes Land finanzieren. Wenn das durchsetzbar wäre, würde man das auch machen.

Und entschuldige mal. Ich weiß ja nicht, was du über Frankreich gelesen hast, aber das steht im extremen Kontrast zu dem, was in Frankreich abgeht. Guck dir doch die Banlieues an. Sowas wie dort würde sich hier in Deutschland dank unseren Sozialsystems gar nicht entwickeln können. Dagegen ist Neukölln ein Witz.

Und nochmal zum Gehalt eines Managers:
Wer entscheidet denn bitte, wieviel jemand verdienen darf? Wenn ich eine Firma aufbauen würde und sie nach 10 Jahren mehrere milliarden Umsatz machen würde, dann wäre es doch nur mein Anrecht, wenn ich demensprechend auch verdiene als CEO.

Außerdem tut ihr ja so, als würde jeder Manager soviel verdienen. Das ist so ein Irrglauben. Die meisten sind irgendwo vielleicht Filialleiter, oder was weiß ich und verdienen auch maximal ihre 3000 pro Monat nur. Lass es 3500 pro Monat sein. Dann verdienen die fast so viel wie ich als Programmierer.
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Linden hat geschrieben:
Oberdepp hat geschrieben: @Linden:
Jeder, der seinen Arsch bewegt kann auch was erreichen. Es gibt etliche Elite-Unis in Deutschland, die auf den Sozial-Status scheißen, bzw. sind es gerade in bestimmten Fachbereichen wie zum Beispiel den ganzen Ingenieurs-Wissenschaften selten die Elite-Unis die vorne sind. Das sind nur Ausreden, die man bentutzt, wenn man versagt hat.
Ich fühle mich nicht wie ein "Versager"... aber finde es schade, dass Menschen es schwerer gemacht wird, nur weil ihre Eltern einen anderen Sozialen Status haben (siehe unfair). Ich habe auch nie gesagt, dass man das nicht wett machen kann indem man z.B. fleißig ist. Verteidigst du jetzt im ernst die Studien Gebühren etc? Die mehr und mehr werden? Klar man bekommt Kredite, aber irgendwas läuft doch da falsch wenn man für Bildung viel Geld zahlen muss. Wo das in Frankreich hinführte sollte die meisten ja mit bekommen haben. In den USA reicht ja sogar nen Realschulabschluss um zu studieren. Aber darum sollte es hier nicht gehen. Ich habe es ja selbst auf Arbeit erlebt, wir haben nen Azubi genommen der faul, dumm und großmäulig ist. Und alles nur weil sein Papi nen wichtiger Kunde ist wurden besser qualifizierte Leute abgewiesen.
In USA ist ein High School Abschluss, also der Abschluss nach der 12. Klasse erforderlich, um ans College oder an die Uni studieren zu gehen. Sowas wie ein Realabschluss gibt es dort erst gar nicht. Viele in den USA haben zwar kein High School Abschluss, sondern nur den von der Middle-School / Junior High, was unserer mittlere Reife gleich ist, aber die können nicht mal eine vernünftige betriebliche Ausbildung anfangen.

Und nein. Ich finde die immer wachsenden Studiengebühren auch nicht sonderlich fair. Aber die sind keine Ausrede dafür, warum man nicht studieren gehen sollte. So hoch sind die nämlich auch nicht. Und es gibt etliche Stipedien und Förderungsprogramme, wo man sich das auch ohne ein Kredit nehmen zu müssen leisten kann. Es gibt sogar Betriebe, die finanzieren einem das Studium. Es gibt so viele Möglichkeiten. Außerdem gibt es noch Bundesländer wie Berlin zum Beispiel, wo es keine Studiengebühren gibt, sondern nur die normalen Immetrikulationsgebühren, die sich jeder leisten kann. Man schafft sein Studium dann vielleicht nicht in 8 Semestern, sondern erst in 10. Aber wenn auf'm Diplom trotzdem eine 1.3 steht, man zig Praktika etc. vorweisen kann, dann ist es schnuppe.
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M_Coaster
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Beitrag von M_Coaster »

Oberdepp hat geschrieben:Na, wegen der Ellbogengesellschaft ist doch ein Grundeinkommen auf Dauer nicht tragbar. Die Wirtschaft würde zusammenbrechen und ein Staat kann auf Dauer nicht ein ganzes Land finanzieren. Wenn das durchsetzbar wäre, würde man das auch machen.
Man raffst du es nicht! Guck dir den Film an! Das ganze wird gerade im Bundestag beratschlagt, es gibt das schon in der Praxis, weißt du überhaupt worum es da geht beim Grundeinkommen? Das ganze ist eine Steuerreform die funktioniert! Das ist doch schon bewiesen! Aber weißt du warum das nicht gemacht wird? Weißt du warum man darüber so wenig weiß? Weil es den Bürger unabhäniger machen würde! Mehr Freiheit, weniger versklavt durch Geld und Arbeitgeber - und welcher Arbeitgeber in einer reinen Gewinnmaxiemierungsgesellschaft will das schon?

Und Oberdepp, wir reden hier nicht die Manager schlecht! Im grunde bin ich als Teamleiter selber einer, sondern die Gehälter mancher(!) Manager!
tamberlane
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Beitrag von tamberlane »

Oberdepp hat geschrieben:
@Linden:
Jeder, der seinen Arsch bewegt kann auch was erreichen. Es gibt etliche Elite-Unis in Deutschland, die auf den Sozial-Status scheißen, bzw. sind es gerade in bestimmten Fachbereichen wie zum Beispiel den ganzen Ingenieurs-Wissenschaften selten die Elite-Unis die vorne sind. Das sind nur Ausreden, die man bentutzt, wenn man versagt hat. Ich selber komme auch nicht gerade aus reichen Verhätlnissen, im Vergleich zu anderen sogar aus eher ärmlicheren, aber ich habe auf der TU-Berlin Informatik studiert und die ist im Fachbereich Informatik deutschlandweit immer mit oben gewesen. Und davon gibt es etliche Beispiele.
Du machst deinem Namen gerade mal wieder alle Ehre, was? Auch du wirst es trotz deiner ach so tollen TU Berlin nicht schaffen, an solche Jahresgehälter in Millionenhöhe zu kommen, selbst wenn du das wollen und alles dafür geben würdest, einfach weil dein sozialer Status dazu nicht ausreicht - es sei denn du baust dir selbstständig was auf. Es geht hier nicht darum nen guten Abschluss zu machen, sondern darum mit diesem guten Abschluss auch leistungsgerecht bezahlt zu werden. Und das geht eben nur wenn man einflussreiche Eltern/einen guten Leumund hat bzw. man schon im goldenen Käfig aufgewachsen ist.

Dann schaufeln sich Manager noch Bonuszahlungen zu, die das Grundgehalt um das x-fache übersteigen. Welcher "normale" Arbeitnehmer kann hier von sich behaupten, das x-fache seines Lohnes zusätzlich als Bonus/Gewinnbeteiligung/Zielerreichungsabhängiges Entgelt bekommen zu haben?
Wenn Aktionäre dem zustimmen, ist das zwar rechtens, aber dann hat hier schon der Aufsichtsrat eindeutig versagt (wobei dieser aus genau dem gleichen Personenkreis besteht, wie eben angesprochener Manager).
Desweiteren wird hier immer von der ach so großen Verantwortung gefaselt, die doch so ein armes Managerwürstchen hat und die auch angemessen bezahlt werden muss - was für eine Verantwortung hat ein Manager, der im Falle einer Unternehmenspleite unter seiner Leitung keine Konsequenzen zu befürchten hat?
Ach ja, und dass die Leute 16h+ an jedem Tag doch sooooo hart arbeiten kann gut sein, aber frag z.B. mal einen Unfallchirurgen in der Notaufnahme eines Uniklinikums, wie seine "geregelte" Arbeitszeit doch aussieht.

"Leistungen" die einzig dem Konsum dienen, und somit Umsatz generieren, werden ins unermessliche belohnt, Leistungen die eine soziale Komponente beinhalten und deren Wertschöpfung nicht am Tauschmittel "Geld" festzumachen ist, einfach unterdrückt/unter den Teppich gekehrt.

Somit geb ich hier Lichtpunkt vollkommen recht, die Bezeichnung des Feudalismus trifft es hier ziemlich genau - die Adelsmänner wurden zu Managern, Zahlenjongleuren, Vorstandsvorsitzenden und Politikern, aber sonst hat sich einfach gar nichts geändert.
langhaariger bombenleger
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Beitrag von langhaariger bombenleger »

Ich muss den naiven Kindern hier mal Recht geben, Manager ist DER easy Traumjob überhaupt, für den man weder Qualifikation braucht, noch mehr als 2,5 Stunden locker im Büro am Tag abbrechen muss. Work-a-Holic? Keine Spur! Nur wer wenig tut und leistet, wird Manager eines Großunternehmens. Das ist so offensichtlich das man darüber garnicht diskutieren muss.

Meldungen über Manager, die Drogenprobleme haben, weil sie unter dem Leistungsdruck sich vollkoksen und zukippen sind ebenso frei erfunden wie die Managerselbstmorde oder die lächerlichen Gerüchte über Burnout etc, das die Manager befallen soll.

http://inhalt.monster.de/2646_de-DE_p1.asp
http://www.die-wirtschaft.at/ireds-39872.html
http://www.welt.de/wirtschaft/article21 ... sseln.html
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/ ... y/10357916
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,396101,00.html
http://www.zeit.de/1958/42/Maessigen-Si ... rr-Manager
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/ ... y/10357916
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,396101,00.html
http://www.zeit.de/1958/42/Maessigen-Si ... rr-Manager


"Erschreckende Zahlen
48 Prozent der Top-Manager in Deutschland und der Schweiz geben nach dem Top-Management Survey der Beratergruppe Neuwaldegg an, sehr häufig oder häufig das Gefühl zu haben, durch die berufliche Tätigkeit stark belastet zu sein - in Österreich sagen das sogar fast 60 Prozent der Top-Führungskräfte."

Ebenso ist diese Studie aus der Luft gegriffen:

http://www.willmroth.com/pdf/Studie_wor ... 070209.pdf

Alles nur gezielte Missinformation, damit nicht jeder diesen Traumjob ausfüllen will, was jeder spielend könnte!
Das oft die falschen Leute ganz oben sind, sieht man ja auch an unserer deutschen Fussballnationalmannschaft:"Den hätte ich auch noch versenkt!"

Und genauso greifen auch milliardenschwere Unternehmen blindlings sich den erstbesten, naseweißen Uni-Absolventen, damit sie ihn fürs nichtstun mit Millionen überschwemmen können.
So funktioniert Kapitalismus!!!
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M_Coaster
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Beitrag von M_Coaster »

lol du bist mir ja einer! Nochmal es geht ums Gehalt in Millionenhöhe und zweitens wenn du so eine umfrage unter Ärzten, Werbeleuten, Einzelhandelskaufleuten etc pp machen würdest, käme das gleiche raus! Als wenn die Lidl Kassiererin bei dem heutigen Arbeitsdruck ohne jeglichen Rechte in dem Betrieb, keine Bounrout Syndrome hätte... man man man...das wird ja immer lustiger hier!
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Mindfre@k
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Beitrag von Mindfre@k »

wenn ich so einen Gehalt bekommen würde wie die Manager.....dann würd ich von mir aus 20h+ pro Tag hart arbeiten^^

Diese ganzen Manager haben alle keine Seele sie beuten alle Leute aus.


(Meine Meinung)
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ColdFever
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Beitrag von ColdFever »

langhaariger bombenleger hat geschrieben:"Erschreckende Zahlen
48 Prozent der Top-Manager in Deutschland und der Schweiz geben nach dem Top-Management Survey der Beratergruppe Neuwaldegg an, sehr häufig oder häufig das Gefühl zu haben, durch die berufliche Tätigkeit stark belastet zu sein
Die armen Manager - mir kommen gleich die Tränen. Zur Info: Das Gleiche gilt sicher auch für die meisten Krankenschwestern, Lehrer, Bauarbeiter, IT-Leute und eigentlich jeden ehrlichen Job. Nur bekommen die einfachen Menschen kein Millionengehhalt und können nicht mit 45 auf der eigenen Südseeinsel in den Ruhestand gehen. Natürlich muss es auch den Beruf des Managers geben. Aber es ist nicht nachzuvollziehen, warum der CEO von EA trotz 650 Mio. Verlust im letzten Quartal 5. Mio einstreicht - das 5-fache Gehalt des US-Präsidenten.

Sicher ist keine Arbeit der Welt 10.000 mal so wertvoll wie die einer Krankenschwester. Ich melde mich jedenfalls hiermit freiwillig für den "Knochenjob" als EA-CEO, falls diese Niete am besten zusammen mit seinem neuen Uber-DRM für PC und der Hochpreispolitik für jährliche Updates endlich entsorgt wird. Aber als Krankenschwester auf einer Kinderkrebsstation würde ich auch für 5 Mio. nicht einen Monat arbeiten wollen. Wer so etwas mental aushält und noch dazu einen guten Job macht, der sollte eher belohnt werden als die Nadelstreifenhaie.
langhaariger bombenleger
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Beitrag von langhaariger bombenleger »

M_Coaster hat geschrieben:lol du bist mir ja einer! Nochmal es geht ums Gehalt in Millionenhöhe und zweitens wenn du so eine umfrage unter Ärzten, Werbeleuten, Einzelhandelskaufleuten etc pp machen würdest, käme das gleiche raus! Als wenn die Lidl Kassiererin bei dem heutigen Arbeitsdruck ohne jeglichen Rechte in dem Betrieb, keine Bounrout Syndrome hätte... man man man...das wird ja immer lustiger hier!
Ja, ich lach mich auch grad tot.

Ein Schenkelklopfer, wie du in einem 5-seitigen Thread für mich festlegst, das es um Gehälter in Millionenhöhe geht.
Schonmal auf den Gedanken gekommen das ich mich auf andere Kommentare beziehe? Echt ein Brülller!

Und so sind auch 100000000000 Lidl Kassiererinnen mit krassem Burnout kein Gegenargument dafür, das Manager zu sein ein harter Job ist. Da musste ich auch erst einmal herzhaft ablachen, haha!


Da dir aber anscheinend soviel daran liegt, meine Meinung im Bezug auf die Höhe der Gehälter zu erfahren: Dieses Thema fasse ich nicht mit der Kneifzange an!

Die Firmen werden wissen, warum sie ihren Managern soviel zahlen. Vielleicht liegt es ein wenig daran, das jeder Kassierer sein kann aber unter 10.000 Kassierern kein Manger ist. Das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Wenn sie das Geld nicht wert wären, warum sollte eine Firma dann längerfristig diese Beträge aufbringen?
Es ist ähnlich wie mit den Fussballern, es sind einzigartige Leistungsträger, die schlussendlich alleine ihre Entscheidungen fällen und auf dem Platz stehen. Jeder einzelne Kassierer ist austauschbar, aufs einfachste zu ersetzen. Ein Uli Borowka und Riccitiello sind dies anscheinend nicht und kassieren deswegen einen Löwenanteil des Umsatzes im Gegensatz zu all den kleinen Zahnrädchen des Betriebes.

Da Leistungen in diesen Gebieten schwer messbar sind, gehört immer mindestens ein bisschen Glück oder Beziehungen etc. dazu, um in solche Positionen zu kommen.
Mit Sicherheit spielen in der 2. und 3. Liga und noch tiefer so einige Spieler, die das Format eines Erstligaspielers hätten, nur keine Gelegenheit bekommen.

Natürlich sollte der Verdienst aber immer in Relation dazu stehen, in welcher Klasse man spielt. Und das zu beurteilen, dafür fehlt mir die Grundlage.
johndoe504156
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Beitrag von johndoe504156 »

*gähn* Wenn man nichts kluges zu erwidern weiss, einfach mal aggressiv in den Wald reinrufen und ein wenig auf den Linken-Busch klopfen, huh, vielleicht springt ja tatsächlich so ein fusseliger Ökotyp mit Schaum vorm Mund raus. :D
Aber keine Sorge, ich bin zu viel Philantrop um darauf die sicher erwartete Reaktion zu zeigen und mich aus der Ruhe bringen zu lassen.
Oh man, du denkst, du bist ein ganz Schlauer, was? Soll ich dir was verraten? Nur weil du in ein Forum schreibst, dein IQ sei 142 (na und?, kennst du den der anderen Diskussionsteilnehmer?) heißt das nicht, dass deine Meinung richtig ist. Was du schreibst ist linksorientiertes pseudo-weltverbesserer-gequatsche. Leuten wie dir fällt es leider nur nie auf, dass es an der Realität vorbeigeht.
Im übrigen auch an den geltenden Gesetzen aber da du nicht mal das begreifst erspare ich mir einen Kommentar bezüglich deines IQs. :lol:

Sakuraba, dein Zorn in allen Ehren, aber offensichtlich diskuttieren wir von 2 grundsätzlich nicht miteinander vereinbarenden Standpunkten aus.
Können wir uns vielleicht darauf einigen dass Du der Meinung bist, das sich die Menschheit den Privatinteressen einiger macht/besitzgeiler Greise und aufstrebenden egozentrischer Möchtegerns unterwerfen sollte, und ich eher der Meinung bin dass dies dem Vorankommen ethischer und moralischer Entwicklung einer Gesellschaft zweifellos im Wege steht?
Wenn ich das schon lese, als ob "die Gesellschaft" bzw. "die Menschen" an einer moralischen oder ethischen Weiterentwicklung interessiert sind. Völlig an der Realität vorbei, völlig an der Natur des Menschen vorbei.
Das mag für dich (was ich nicht mal glaube) ein Ziel sein, für das Gros der Bevölkerung ist es das sicherlich nicht.

Du scheinst kein Dämlack zu sein, Du bist nur von der anderen Seite, also spare ich mir hier eine ausführliche Begründung.
Ich denke dass Du sehr gut verstehst worin meine Anspielung auf den Feudalismus mündet.
Das einige, so wie Du, den "Privatbesitz" über die Interessen der Gesellschaft stellen und der unverblühmten Meinung sind aufgrund der ihnen von Geld/Besitz und der damit einhergehenden Macht, nach Gutdünken mit vielen Schicksalen mitleidlos und kalt umgehen zu können wie unsereins mit Bauernopfern beim Schach, oder als wenn diese Menschen zu ihrem Privateigentum dazugehören. (um es mal zu konkretisieren)
Die die Menschheit ausbeuten und ausbluten so wie es ihnen gerade beliebt um den eigenen Gewinn noch ein wenig zu steigern.
Völlig ohne Not, nur weil es ihnen Spass macht.
Ich glaube du verstehst nicht, was ein Rechtsstaat ist, kann das sein?
Vielleicht solltest du deinen IQ überprüfen lassen, wenn du nicht in der Lage bist, das zu verstehen.
Nur weil es deiner Meinung nach anscheinend nur begrenzten bis keinen Privatbesitz geben sollte heißt das nicht, dass alles besser werden würde. Nenne mir doch mal geglückte Staatskonstrukte, in denen so verfahren wurde. Achja, gibt es ja nicht, zu dumm. :roll:

Auf den Rest gehe ich gar nicht ein, da ich dich nie als Zecke bezeichnet habe.

Du bleibst mir übrigens immer noch die Antwort schuldig, weshalb Aktionäre mit ihrem Geld nicht so verfahren dürfen, wie es ihnen beliebt.

Aber um es mit deinen "intellektuellen" Schlußworten zu sagen, gleich wirst du mich sicherlich als dummen BWLer bezeichnen, der nicht wie du erleuchtet wurde und das "tolle Utopia" vor Augen hat.

Aber tue mir wenigstens den Gefallen und informiere dich über gültige Gesetze, bevor du aufs Neue antwortest.
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Skippofiler22
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Beitrag von Skippofiler22 »

Also zu den Gehältern sage ich nur: Es wundert mich (nicht), dass die CEOs trotz Wirtschaftskrise noch mehr von ihrem Gehalt wollen und gleichzeitig Mitarbeiter entlassen.
lichtpunkt
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Beitrag von lichtpunkt »

Oh man, du denkst, du bist ein ganz Schlauer, was? Soll ich dir was verraten? Nur weil du in ein Forum schreibst, dein IQ sei 142 (na und?, kennst du den der anderen Diskussionsteilnehmer?) heißt das

Ach wie wunderbar, Sakuraba ist zurückgekehrt und gibt MIR die Ehre.
Und ich hab schon gedacht, ich hätte heute Abend keinen Spass mehr, aber man soll ja die Nacht nicht vor dem schlafengehen verfluchen.

Hättest Du meinen Post, sowie den darüberliegenden, aufmerksam gelesen, der im übrigen an einen Forentroll gerichtet war und an keinen Diskussionsteilnehmer, würde sich die Frage mitsamt ihrer Antwort schon erübrigt haben.
Und nochmal im Klartext und ohne komplizierten Schachtelsatz: ich halte keinen für blöde - ich unterstelle maximal gespielte Dummheit oder einfach nur ein bissel Ignoranz.
Ignorant zu sein ist kein Verbrechen, ich weiß, aber auf Dauer nervt es halt ein wenig. :wink:

Ganz davon abgesehen ist das auch ein klitzekleines etwas OffToppic, aber weils Dir offensichtlich so eine Riesenfreude bereitet darauf rumzureiten, das Wort IQ taucht ja schliesslich mehr als einmal in deinem langen Text auf, mache ich mir trotzdem die Mühe die ersten Absätze nur diesem schönen Thema zu widmen.
Bitte.
Gern geschehen.
Es ist mir immer wieder eine Freude ein Lachen in die Gesichter meiner lieben Mitmenschen zu zaubern.
Wenn ich das schon lese, als ob "die Gesellschaft" bzw. "die Menschen" an einer moralischen oder ethischen Weiterentwicklung interessiert sind. Völlig an der Realität vorbei, völlig an der Natur des Menschen vorbei.
...
Ich möchte dich doch bitten nicht in den gleichen Fehler zu verfallen den Du mir noch ein paar Sätze vorher selbst im kleineren Maßstab unterstellt hast: Die Natur des oder der Menschen zu kennen.
Auch wenn es dich, warum auch immer(ich habs so im Gefühl), sehr traurig stimmen wird, aber die Natur des Menschen ist nicht Egoismus und/oder Bosheit, das Gegenteil ist der Fall, wie die Wissenschaft beweist.
Damit das schwierige, weil vermutlicherweise unbekannte, Thema Menschlichkeit nicht gleich böse Kopfschmerzen bereitet, hier eine Empfehlung zum vorher durchlesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Altruismus

und hier einer von vielen Artikeln dazu:

http://science.orf.at/science/news/143644

Aber nicht gleich in Tränen der Freude ausbrechen, von vorne bis hinten lesen, dann denken und erst dann wieder schreiben. Erspart mir und anderen unnötige Erklärungen. :)
Ich glaube du verstehst nicht, was ein Rechtsstaat ist, kann das sein?
Doch, verstehe ich sehr gut, kann nicht sein. :wink:
... (Flame)
Siehe ganz oben *lol*
Nur weil es deiner Meinung nach anscheinend nur begrenzten bis keinen Privatbesitz geben sollte heißt das nicht, dass alles besser werden würde.
Privatbesitz darf es schon geben, aber es muss begrenzt sein wieviel Besitz und Macht sich ein einzelner Mensch anhäufen darf.
Das muss alleine schon aus dem guten Grund passieren, um das Überleben und die Sicherheit der Menschheit im Gesamten zu gewährleisten.
Was man mit sehr viel Geld alles anrichten kann, hat ja die Vergangenheit gezeigt .
Ich erwähne hier, nur als Beispiel,die Ölspekulation eines gewissen Milliardärs der nur aus "Spass" die wirtschaftliche Stabilität massiv ins Wanken brachte. Link gibts jetzt aber nicht dazu, hab heute noch mehr vor als nur zu recherchieren. Aufmerksame Beobachter wissen sicher was und wen ich meine.
Jaja, ich weiß, Börsenaufsicht, internationale Gesetze blabla, nützt nur alles nen Scheiss, weil wenn es einer gemacht hat, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen, klar kann man im nachhinein den Übeltäter bestrafen, wenn man es überhaupt tut, aber wem nützt das dann noch?
Nenne mir doch mal geglückte Staatskonstrukte, in denen so verfahren wurde. Achja, gibt es ja nicht, zu dumm.
Genau. Verflixt nochmal. Du hast RECHT!
:roll:
Da braucht man ja auch erst gar nichts Neues versuchen. Ist ja eh schon zum Scheitern verurteilt.
Macht alle mit. Wir lassen uns einsargen. Es hat keinen Sinn mehr zu streben. Alle Ideen wurden schon gelebt und waren vergeblich.
Aber tue mir wenigstens den Gefallen und informiere dich über gültige Gesetze, bevor du aufs Neue antwortest.
Ja, hab ich gemacht, und nu?
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Linden
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Beitrag von Linden »

bitt e suarkarba antowrte daruafjn! zu geihl h eijnfach nur!