Und da liegt der Hase im Pfeffer,Summer-Rain hat geschrieben:
Ein BWL-Lehrer an der Berufsschule hat an irgend einer Uni irgend einen Abschluss gemacht, wenn überhaupt, Berufsschullehrer sind auch oft Quereinsteiger ohne vollwertiges Studium.
Ein Top-Manager mit Millionen-Gehalt hat in der Regel einen 1er Abschluss an einer Elite-Uni (wie hart so ein Studium ist und was es kostet steht in keinem Verhältnis zu irgend einem BWL-Studium an ner 08/15-Uni) und hat danach umfassende Berufserfahrung gesammelt.
solche Jobs werden nicht an den geeignetsten Menschen vergeben, sondern an denjenigen, dessen Eltern genügend Kohle und Einfluss besessen haben, ihn auch auf eben diese "Elite"-Universitäten zu schicken. So hart ist das Studium dort auch nicht, auch dort wird nur mit Wasser gekocht.
Solche Jobs werden eben nur an bestimmte Leute vergeben, ohne dass dort eine tatsächliche Ausschreibung überhaupt zustande kommt.
Das ist Leuten, die das 400-fache eines normalen Arbeitnehmers verdienen, gelinde gesagt, vollkommen scheißegal. Wenns nicht mehr läuft, wird eben zum nächsten Unternehmen rotiert.Außerdem hat ein Mensch in dieser Position nunmal keine geregelte 40-Stunden-Woche, sondern muss wesentlich mehr leisten und trägt noch viel mehr Verantwortung. Selbst wenn er nicht dafür haften muss, wenn er ein Unternehmen "vor die Wand fährt", ist es doch hart mit der Gewissheit zu leben, dass jede Fehlentscheidung die Existenz hunderter oder tausender Arbeitnehmer gefährden könnte
Das Manager ( ich setzt das jetzt mal mit (Teil-)Bereichsleiter gleich) mehr verdienen müssen, ist normal, schon alleine um nicht bestechlich zu sein. Aber bei dieser krassen Differenz von Top-Manager zum Spieleentwickler kann von "leistungsgerechter Bezahlung" (nichts anderes sollen uns Grundgehalt und Bonuszahlungen verklickern) absolut keine Rede mehr sein - zumal man als Manager eben nicht für seine eigene Dummheit den Kopf hinhalten muss, sondern trotzdem noch schön die Brieftasche aufhält.
