Mass Effect: Speicherstände aufheben

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Fauk89
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Beitrag von Fauk89 »

Weiß nicht, aber gerade im Vergleich zu Kotor war das Spiel doch Müll. Fängt doch schon bei den Charakteren an, die hatten einfach keine Seele. Da wars mir auch echt egal wann wer aus welchem Grund gestorben ist. Bei Kotor ist das ganz anders, wenn ich nur drann denke wie ich ausgerastet wäre wenn HK47 gestorben wäre xD
johndoe797130
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Beitrag von johndoe797130 »

Klar, Mass Effect war das Spiel des Jahres - als Shooter! Nur leider ist Bioware keine Shooterschmiede und Mass Effect betitelte sich selbst nie als solches Spiel. Es wäre also nett wenn ihr den "Shooter namens Mass Effect" wieder vergessen würdet, denn das reale "Spiel namens Mass Effect" war bis auf die filmreife Inszenierung unterstes Vorschulniveau im Vergleich zu früheren Bioware Titeln.
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Sir Richfield
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Beitrag von Sir Richfield »

NobbyNobbs hat geschrieben:Man, man, man, klar, ihr habt alles die ganze Story vorhersehen können, ist schon klar, ihr müsst echt alle sowas von toll sein das ich euch einfach nur im Stillen bewundern muss. :roll:
Dann tu's! *g*
Nein, ernsthaft Du hast mit einem Spiel wie Mass Effect keine Chance bei gestandenen West RPG Spielern, die gerade von Bioware mehr erwarten.

Wer einmal durch Planescape: Torment ist, den überrascht keine Story mehr. (Wir reden da von einer Welt, in der Gassen Häuser gebähren - und das ist nur eine kleine Seltsamkeit am Rande - im Vergleich zu den wirklichen Problemen Sigils...)
Allerdings ist dieser Vergleich auch ein wenig unfair.
ME ist für ein anderes Publikum geschrieben worden als die Spiele damals.
ME muss erstmal ein Universum etablieren - PT hatte den Vorteil, dass es auf einer bekannten Lizenz aufbaute und fast nur die Leute, die auch die PnP Vorlage spielen, sich dessen angenommen haben. Die kannten die grundsätzlichen Regeln und das Setting und aus dem Grund hatte die Geschichte auch mehr Wirkung. (Das fing bei der Charaktererstellung an - dem Regelwerk entsprechend fängt man eigentlich schon als Halbgott an...) Deshalb war es für "uns" damals dramatischer zu wissen, dass der Charakter von einen Baatezu als "Kumpel" angesehen wird.
In ME müßten die ganzen Figuren erst einmal aufgebaut werden.

Und dann versuchte ME noch Gefühle zu wecken... naja, seit Kotor habe ich mich der dunklen Seite der Macht bei RPG verschrieben (einfach um zu sehen, wie weit die Entwickler da jeweils gehen) und während mich positiv überrascht hat, wie weit man bei ME damit gehen kann (Nervige NPC erschießen, Zwei Parteien gegeneinander ausspielen, dass sie sich gegenseitig umbringen UND dann noch den Informaten ins Unglück stürzen), so sehr haben mich dann auch die "Entscheidungen" kalt gelassen. Das einzige, was nervte war, dass ich mit einem Alien weiter machen musste, weil ich ja unbedingt einen der Menschen opfern musste - die war nun mal richtig geskillt, der Rest nicht. (Jupp, einen auf fiese, kaltherzige, fremdenfeindliche Hexe gemacht)
Und ja, die Nebenquests waren langweilig, und? Dafür was die Hauptquest verdammt packend inszeniert, die Spielzeit fand ich zwar auch zu kurz, aber was solls. Dafür hatte man endlich mal wieder richtig interessante Begleiter.
Hauptquest OK - nett inszeniert, richtig!
Interessante Begleiter... Gut, reden wir nicht mehr von Planescape, wo jeder Begleiter so viel Hintergrundgeschichte hatte, da würden andere ganze Spielserien von schreiben.
Aber selbst Neverwinter Nights 1 hatte interessantere Chars - und die habe ich nicht mal mitgenommen um mir den Rest anzuhören...
Nee, jeder ME NPC hatte ein großes Schild umhängen, auf dem groß stand, welche Emotion er ausdrücken soll. Dahinter standen dann eher alltägliche Gründe. Da war AK-74 kreativer...
Und ME soll weniger Wiederspielwert haben als KotoR? Also tut mir leid, bei KotoR hatte ich nach zweimal spielen die Nase voll weil es sich, egal mit welcher Klasse, irgendwie gleich angefühlt hat. Bei ME fühlt sich jede Klasse ganz anders an, ich glaub ich hab das Ding ca. 4 mal durchgespielt. Und über den Charakterausbau zu schimpfen ist doch wohl auch lächerlich. Ernsthaft, mich kotzt das langsam so an das die ganzen "oldschool" Rollenspieler dauernd meinen wenn im Hintergrund keine Würfel rollen dann ist das kein gutes Rollenspiel oder so ähnlich.
Habe nur ich eine Nahkampfklasse bei ME übersehen? Du hast doch nur die Wahl zwischen "Mit Pistolen aus der Deckung feuern" und "Mit nicht wirklichen technisch sauber funktionierenden "Zaubersprüchen" aus der Deckung feuern. Und da alle Gegner nur blind auf Dich zurennen... naja.
Äh, bei ME rollen genausoviele Würfel im Hintergrund wie bei jedem anderen RPG... Sonst könntest Du Dir die Charakterentwicklung sparen.
Nein, uns Oldskoolern geht's eher um mangelnde Storytiefe und dem schwindenen Taktikanspruch im Genre generell.
Der Charakterausbau bei ME ist auch nicht weniger gut durchdacht als bei bspw. BG2, was zwar mein Lieblingsspiel ist, aber weitestgehend wurde da bei einem Levelaufstieg doch nicht mehr gemacht als vielleicht mal ne neue Waffenfähigkeit hinzuzufügen.
Äh, was macht ME da anders oder besser? Bei alten AD&D Umsetzungen hast Du eigentlich eine deutlich größere Vielfalt im Charakterdesign als bei ME - gut, da ist nicht alles logisch, aber das nennt man eben Pech, Ripley.
Natürlich sind BG2, Planescape Torment und KotoR unerreicht, aber wie wäre es wenn man mal nicht dauernd jedes Spiel an absoluten Ausnahmespielen misst sondern es einfach nur ohne Vorbehalte genießt, dann hätte euch ME sicher auch viel mehr Spaß gemacht als das was es ist:
Habe ich versucht, aber alles Abseits der Hauptstory war dermaßen unkreativ... Und es sind ja nicht nur BG1, PT und Kotor... Es stinkt in fast allen "wichtigen" Belangen auch gegen BG 1, Icewind Dale I+II, Neverwinter Nights I+II, Wizardry, Ultima Underworld etc. pp ab.
Ich werde mir ME 2 aber auf jeden Fall ansehen - immerhin tut SciFi mal ganz gut. Immer nur High Fantasy nervt nämlich langsam!
Ein sehr gut inszeniertes Rollenspiel mit einer guten Story die aber keine Maßstäbe setzt, einem guten Rollenspielsystem das auch funktioniert und guten Charakteren. Die Nebenquests sind unkreativ, da stimme ich zu, aber das macht das Spiel in meinen Augen nicht weniger zum besten Rollenspiel seit KotoR (gemeinsam mit The Witcher das ebenfalls einfach nur toll war)
Wie gesagt, Teil des Problems ist, dass man von Bioware Besseres kennt. Und dass die PCler die nicht ganz saubere Portierung zum Erbrechen finden. (Wobei mir einfällt - ich müßte mal Jade Empire mit der XBox Fassung vergleichen...)
Armcommander
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Beitrag von Armcommander »

Ich weiß garnicht warum der Typ vorhin meinte, wir sind der Ansicht, dass ME nur schlecht ist.

Das stimmt ja garnicht. Zwischen super und schlecht gibts ja noch andere Werte!

Gründe warum ich ein Rollenspiel erneut spiele:

a) viele Geheimnisse zu entdecken
b) interessante liebgewonnene Charaktere
c) viele Nebenquests
d) Skillungssystem fleht geradezu darum es auch anders zu spielen

Meiner Ansicht nach hat ME eben nichts davon geboten. trotzdem habe ich es einmal durchgespielt und das will ja immerhin auch was heißen, denn es gab auch schon Rollenspiele die ich mittendrin abgebrochen habe.

ME ist für mich ein leicht überdurchschnittliches Taktikrollenspiel, was viel Potential hatte, es aber leider nicht genutzt hat.

Auf Teil 2 freue ich mich zwar, aber ich fiebere ihm nicht entgegen und das hat einen Grund:

DRAGON AGE

Was ich davon auf der GC gesehen habe, und was mir der Community-Typ von Bioware geflüstert hat was alles geplant ist und wieviel Herzblut sie reingesteckt haben (seine Augen funkelten als er es mit BG2 verglich).
Wo][rm
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Beitrag von Wo][rm »

hach ja das leidige Thema:

Mass Effect als Shooter mit RPG Elementen = göttlich
Mass Effect als reinrassiges RPG = *gähn*

ganz simpel halt :)

Vlt ändert der neue Teil ja was drann und das Gewicht verschiebt sich mehr in Richtung reinrassiges RPG.
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Lord_Zero_00
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Beitrag von Lord_Zero_00 »

Ich fand alles an ME genial (auch die Nebenmissionen). :P

Habe jede Beschreibung der Planeten und jeden Storyfetzen der Nebenmissionen verschlungen. Weiß auch gar nicht, was einige hier für eine Vorstellung vom Universum haben. Fand die Atmosphäre auf diesen leblosen Planeten richtig gut. Hatte das erste Mal in einem Sci-Fi Spiel das Gefühl, mich wirklich in einem riesigen Universum zu befinden und dieses zu erkunden (und es gab ja auf vielen Planeten doch nette Kleinigkeiten zu entdecken).
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MØnd©LØud
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Beitrag von MØnd©LØud »

was man Bioware SEHR hoch anrechnen muss das sie ein unheimlich glaubwürdiges Universum geschaffen ohne lizenz verwurstung like *Starwars müll* ich finde spiele viel beeindruckender wenn es für das spiel eigens erschaffenes universum ist in das man super abtauchen kann und selbst wenn die Story von Mass Effect kurz war kann man durch die nahezu perfekte inszenierung die Story über seine fantasy aus unendlich,auf basis dieses universums, erweitern
Eliosto
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Beitrag von Eliosto »

Ich habe ME beim ersten durchspielen sehr genossen. Aber es reizt mich kaum für nen zweiten durchgang. Das finde ich sehr schade, weil das Universum das Bioware erschaffen hat große Klasse ist und noch sehr viel Potential hat. Deshalb freue ich mich auf einen zweiten Teil.

Allerdings bin ich der Meinung das RPGs in letzter Zeit zu Shooter lastig sind. Habe nach ME Fallout 3 gespielt und finde das Spiel genial, aber es war auch zu Shooterartig. Das Addon noch mehr als das Hauptspiel, aber ich hoffe auf ein richtig gutes RPG mit komplexer Charakterentwicklung in der nächsten Zeit. Wo ich nach dem Levelaufstieg erst mal 30 Minuten überlegen muss wo ich am besten die Punkte verteile. Is wohl nur noch schwer zu vermarkten in der heutigen Casual Zeit .....
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träxx-
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Beitrag von träxx- »

Im 2ten Teil kommt sicherlich diese Asari Konsultin nochmal vor.
Mit Savegame wird sie sicherlich schwanger sein, ohne nicht.
Arkune
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Beitrag von Arkune »

Ich denke es geht um Gimmicks so in etwa wie bei Xenosaga.
Ich glaube einfach jede relevante Entscheidung aus dem ersten Teil zu übernehmen würde den Umfang sprengen da man ja sicher auch in Teil 2 wieder Einfluss auf den Verlauf der Geschichte nehmen kann.
Würde mich natürlich freuen wenn dem nicht so wäre aber auf der anderen Seite schränkt das auch die Möglichkeiten ein „Schwächen“ des Vorgängers zu beseitigen (Levelsystem, Fertigkeiten usw.)