ESA: Nennt Piratenhochburgen

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GueffHELL
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Beitrag von GueffHELL »

Ich lade Spiele und das meiner Meinung nach zu Recht.
Spiele wie Mass Effect habe ich mir gekauft, obwohl ich es vorher geladen habe und sogar durch gespielt hatte.
Wieso habe ich das getan? Die meisten Spiele sind fehlerhaft, Patches sind normal und wenn es dann immer noch nicht geht ist das nicht das Problem des Herstellers, sondern meins. Das sehe ich nicht ein.
Bestes Beispiel, Die Gilde 2. Als großer Fan von Die Gilde 1 habe ich mich sehr gefreut. Aber was lass man über Die Gilde 2? Abstürze und Bugs ohne Ende, selbst Patches brachten kaum Besserung. Also erstmal geladen und angezockt. Ich war froh mir das Spiel nicht für knapp 50 Euro gekauft zu haben. So geht mir das bei vielen Spielen.
Gute Spiele kaufe ich mir, wie z.B. Left 4 Dead, Battlefield und Mass Effect. Sind nur ein paar Beispiele.
Ob ich dadurch nun für andere Kriminell bin oder nicht ist mir egal.
Ich werde für unfertige Spiele niemals, von meinen wenigen, Geld ausgeben.
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Zulustar
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Beitrag von Zulustar »

4P|Zierfish hat geschrieben:ich muss noxolos zustimmen

und was die Rekordumsätze angeht...

schön und gut, aber wenn die Unternehmen am Ende des Tages dennoch
den roten Zahlen stehen, dann helfen auch Rekordumsätze nichts...

Was die Umsätze angeht findest du nicht, das die viel zu hoch sind?
Höher als ihre Leistung eigentlich ist und das nur weil ein gigantischer Verwaltungs Apparat auf die Beine gestellt wurde mit der Begründung für uns die bräuchten das um die Spiele vernünftig verteilen und bewerben zu können?
Aber Publisher sind in meinen Augen genau solche Milchmädchenrechner.
Der zeitpunkt an dem only Geld Spiele entwickelt, wird der Zeitpunkt wo ich mir die Kugel gebe, doch solange sind es Programmierer mit geklauten/vervielfältigten Konzepten und Ideen und die werden meistens nur geringfügig für ihre leistungen entlohnt, weil man ja noch die ganzen restlichen Verwaltungen und Räte füttern muss.

in Kleine Off-Topic Frage:
Wie legal ist es, sich CD-Keys für Steam-Spiele auserhalb von Steam zu kaufen?
Meine Meinung: Das is genauso illegal aber es juckt die Systeme noch weniger weil dort wenigstens ein kleiner obulus fliesst, der dem Publisher ums Maul geschmiert werden kann, sodass er seine Raubkopieargumente für kurze zeit vergräbt.
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Zierfish
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Beitrag von Zierfish »

Was die Umsätze angeht findest du nicht, das die viel zu hoch sind?

wtf?!?!?!?
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Bloody Sn0w
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Beitrag von Bloody Sn0w »

Zulustar hat geschrieben:Was die Umsätze angeht findest du nicht, das die viel zu hoch sind?
Höher als ihre Leistung eigentlich ist und das nur weil ein gigantischer Verwaltungs Apparat auf die Beine gestellt wurde mit der Begründung für uns die bräuchten das um die Spiele vernünftig verteilen und bewerben zu können?
Aber Publisher sind in meinen Augen genau solche Milchmädchenrechner.
Der zeitpunkt an dem only Geld Spiele entwickelt, wird der Zeitpunkt wo ich mir die Kugel gebe, doch solange sind es Programmierer mit geklauten/vervielfältigten Konzepten und Ideen und die werden meistens nur geringfügig für ihre leistungen entlohnt, weil man ja noch die ganzen restlichen Verwaltungen und Räte füttern muss.
Richtig. Am besten man führt eine Verkaufsgrenze ein, ab der ein Spiel kostenlos verteilt werden muss, damit auch ja nicht zu viel Umsatz generiert wird.
Gut, dass wenigstens die Indi-Entwickler nichts an "Verwaltungsapparate" abgeben müssen und so bekanntermaßen am besten entlohnt werden.
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Linden
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Beitrag von Linden »

Cool, Isreal ist mal bei was anderem Nummer 1, außer <insert taboo topic here>.

Schon wieder das Thema Raubkopieren? Bäh....
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$tranger
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Beitrag von $tranger »

4P|Zierfish hat geschrieben:
Was die Umsätze angeht findest du nicht, das die viel zu hoch sind?

wtf?!?!?!?
Ich finde das auch - Umsatz =/= Gewinn
Ist der Umsatz gigantisch, der Gewinn aber niedrig (aka rote Zahlen) geht zu viel Geld unterwegs verloren was von einer zu aufgeblasenen Geschäftsstruktur zeugt. Nur sind ENtlassungen da mMn. der falsche Ansatzpunkt.

Zu dem Informationsbeschaffungsstatement: lol!
Määäx67
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Beitrag von Määäx67 »

TachiFoxy hat geschrieben:
Määäx67 hat geschrieben:Kleine Off-Topic Frage:

Wie legal ist es, sich CD-Keys für Steam-Spiele auserhalb von Steam zu kaufen?
Denkst du, Valve verkauft die Keys im Laden samt DVD um damit die Kaeufer in die Falle zu locken und vor Gericht zu zerren? Frage beantwortet, oder?

Zum Topic schreibe ich gleich was, muss erstmal Lunch holen...
Nein, nicht beantwortet.

Ich habe mich vielleicht nicht klar ausgedrückt, aber was ich fragen wollte, ist ob man sich die Keys auf Seiten wie Onlinekeystore.com holen darf.
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The SPARTA
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Beitrag von The SPARTA »

Määäx67 hat geschrieben:
TachiFoxy hat geschrieben:
Määäx67 hat geschrieben:Kleine Off-Topic Frage:

Wie legal ist es, sich CD-Keys für Steam-Spiele auserhalb von Steam zu kaufen?
Denkst du, Valve verkauft die Keys im Laden samt DVD um damit die Kaeufer in die Falle zu locken und vor Gericht zu zerren? Frage beantwortet, oder?

Zum Topic schreibe ich gleich was, muss erstmal Lunch holen...
Nein, nicht beantwortet.

Ich habe mich vielleicht nicht klar ausgedrückt, aber was ich fragen wollte, ist ob man sich die Keys auf Seiten wie Onlinekeystore.com holen darf.
Ich war mir sicher das man darf, da sie ja gekauft sind :wink: Etwas anderes ist wenn du die Generirst , mit dem Keygen.

Sonst würde die Seite schon längst gesperrt sein, da sie auch noch recht bekannt ist.
johndoe504156
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Beitrag von johndoe504156 »

Was man hier liest ist einfach nur peinlich.

Sorry aber mit dem Standpunkt, dem einige hier dem Eigentum anderer Menschen gegenübertreten, sind sie zum Scheitern im Leben verurteilt.
Anscheinend kriegen die Meisten heutzutage nicht mal mehr Respekt vor fremdem Eigentum anerzogen.

Dieser Schwachsinn von wegen elektronische Erzeugnisse seien selbst nur "geklaute Ideen"... Ja klar, alles im Leben sind geklaute Ideen, deshalb kann jeder alles klauen, ein Autohersteller hat ja auch nicht das Rad erfunden, also klauen wir alle Autos usw.

Nur bescheuert, was hier die Leute von sich geben. Auch das Preis- und Bug-Argument finde ich zu geil.
Weil ich etwas zu teuer finde klaue ich es... hallo, gehts noch?
Und klar, wenn etwas fehlerhaft ist berechtigt mich es zum Diebstahl.

Das sind alles nur Vorwände um das eigene fehlerhafte Verhalten zu rechtfertigen, nur leider ziehen die nicht.

Und bitte jammert doch nicht rum, dass Publisher xy Geschäftsgebäude besitzt und seine Umsätze zu hoch sein.
Ihr "Spezialisten" habt betriebswirtschaftlich null Ahnung also maßt euch doch bitte nicht an zu wissen, was für Umsatzrentabilitäten in diesem Geschäftsbereich gut bzw. schlecht sind.


Wenn ich sowas lese:
Ist der Umsatz gigantisch, der Gewinn aber niedrig (aka rote Zahlen) geht zu viel Geld unterwegs verloren was von einer zu aufgeblasenen Geschäftsstruktur zeugt. Nur sind Entlassungen da mMn. der falsche Ansatzpunkt.

Wie alt bist?
Hast du jemals einen Geschäftsbericht gelesen? Lies doch mal den EAs und zeig mir ihre aufgeblasenen Strukturen.
Es ist so peinlich, was man hier liest, geht gar nicht.
bossi
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Beitrag von bossi »

ich glaube mann sollte generell zwischen raubkopierern trennen. wenn ich mir spiel xy runterlade weil man es sich runterladen KANN, heisst es noch lange nicht das ich für dieses spiel geld ausgeben würde, wenns im netz nicht verfügbar wäre! somit hätte die spieleindustrie keinen schaden/gewinn durch mich! oder wenn sich jemand 3 spiele im jahr leisten kann, mein gott soll er sich halt die spiele saugen und nur 3 kaufen!! ist ja sowieso im netz verfügbar. wieso sollte ich für ein schrottspiel mit null langzeitmotivation geld ausgeben? wenns sowieso im netz verfügbar ist, schau vielleicht rein und irgendwann fliegts von der platte!
was meint ihr wie die leute in die läden rennen wenn ein spiel hammer inhalt hat und genug lanzeitmotivation durch online inhalte usw bietet!
johndoe259790
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Beitrag von johndoe259790 »

Das soll Jeder seinen moralischen Vorstellungen entsprechend mit seinem Gewissen vereinbaren.

Vergleiche mit materiellen Gütern anzustellen, ist genauso schwachsinnig wie die Annahme, dass jeder Download = 1 weniger verkauften Exemplar enspricht. Wenn man zuhause mit minimalen Mitteln ein BMW in 5 minuten 1:1 reproduzieren könnte, dann würden viele Moralapostel BMW fahren.

Würde man den finanziellen Aspekt aussen vor lassen, bliebe nur noch die Kriminalisierung des Medienkonsums übrig. Stellt euch mal vor, es gibt tatsächlich Menschen, die Spiele spielen ohne dafür zu zahlen. Oha!
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rezman
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Beitrag von rezman »

Ich muss sagen ich Konsumiere durch aus schwarzware, allerdings kaufe ich im monat locker für 150 € Spiele DVD's und Musik :-) mehr geht nicht.
Die Reizflutung ist aber so hoch und für mal eben reinschnuppern zahle ich keine 50€ Neue vertriebsmodelle brauch das land.. brauchbare spiele DVD's werden gekauft der rest naja gesehn und dann verrottet es..
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sourcOr
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Beitrag von sourcOr »

das bug-argument sitzt ja sowieso nicht, schließlich sollte man schon durch tests genug über die qualität aufgeklärt worden sein, vollspiel als "demo" runterzuladen zieht also auch in den wenigsten fällen. das einzige was bleibt, ist dann der preis, wobei man im prinzip wohl halt einfach verzichten muss. ich tu's ja selbst abundzu, kaufe mir die spiele dann aber auch im nachhinein in der regel (experimente mache ich beim saugen auch nicht).
bossi hat geschrieben:ich glaube mann sollte generell zwischen raubkopierern trennen. wenn ich mir spiel xy runterlade weil man es sich runterladen KANN, heisst es noch lange nicht das ich für dieses spiel geld ausgeben würde, wenns im netz nicht verfügbar wäre!
naja, es passiert aber oft, dass sich jemand ein spiel lieber lädt, als es zu kaufen, macht also von dem produkt des entwicklers gebrauch, ohne ihn dafür zu entlohnen. das ist dann doch ziemlich gemein. und wenn du kein geld für ein spiel ausgeben willst und es dafür lädtst, kann das schon ein schaden sein, immerhin warst dann auch du ein interessent.

:)
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Jhena
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Beitrag von Jhena »

also ab und zu lade ich auch spiele. aber ich finde nich dass ich der industrie damit schade, denn das sind eig immer spiele die ich mir sonst sowieso nich kaufen würde.
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$tranger
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Beitrag von $tranger »

Sakuraba hat geschrieben: Und bitte jammert doch nicht rum, dass Publisher xy Geschäftsgebäude besitzt und seine Umsätze zu hoch sein.
Ihr "Spezialisten" habt betriebswirtschaftlich null Ahnung also maßt euch doch bitte nicht an zu wissen, was für Umsatzrentabilitäten in diesem Geschäftsbereich gut bzw. schlecht sind.
...
Wie alt bist?
Hast du jemals einen Geschäftsbericht gelesen? Lies doch mal den EAs und zeig mir ihre aufgeblasenen Strukturen.
Es ist so peinlich, was man hier liest, geht gar nicht.
Vielen Dank, dass du meinen Post komplett aus dem Zusammenhang gerissen hast :)
Zierfisch hat sich gewundert, dass jemand sagte der Umsatz sei zu hoch, die Antwort drauf war dass Umsatz =/= Gewinn ist.
Und das kann man selbst völlig ohne BWL-Studium wissen.
Und wenn ein Unternehmen keinen Gewinn macht, aber riesige Umsätze, dann muss ja wohl das Geld irgendwo verloren gehen.
Bei Rohstoffen kann's ja gerade bei Software wohl kaum liegen. Werbung und Marktforschung (primär sowie sekundär) kosten Einiges an Geld, auch fixe Kosten können Einiges auffressen - Auch wenn man als Dachmarke zig verschiedene, durch Fusionen und Übernahmen integrierte Untermarken verwalten muss, kommt ein nicht geringer Aufwand zusammen.
Wenn ich allerdings einen Blockbuster-Millionenseller nach dem Anderen rausbringen muss, nur um mich über Wasser halten zu können, kann etwas nicht stimmen.
Dafür brauche ich auch keinen BWL-Abschluss - ob die Umsatzrentabilität für gerade diese Branche gut oder schlecht ist tut nichts zur Sache wenn man am Jahresende ein Minus vorm Gewinn hat, da die Hauptmaxime eines Geschäftsmanns am Ende immer noch die Gewinnmaximierung ist. Ich sage auch nichts gegen ideale Kostendeckung aller Lohn.- Grundstücks.- Steuer.- und ähnlicher Kosten, denn das wäre immer noch nah am Normalfall.

Ich habe mich nichtmal so weit aus dem Fenster gelehnt, zu behaupten dass ich weiß, woran die niedrige Umsatzrentabilität festzumachen ist. "aufgeblähte Geschäftsstruktur" heißt für mich in diesem Fall nur, dass offensichtlich keine ausreichende Kostendeckung erreicht werden kann (mag sein, dass das anders rübergekommen ist als gedacht).

Ich bin übrigens 24 Jahre alt und habe sowohl Geschäftsberichte gelesen als auch selbst Jahresbilanzen erstellt, also kenne ich mich zumindest rudimentär mit der Materie aus. Ich lasse mich auch gerne eines Besseren belehren, aber nicht in diesem Ton bitte...
Zuletzt geändert von $tranger am 18.02.2009 18:44, insgesamt 4-mal geändert.