EA: "Qualität und Profitabilität schließen sich nicht aus"

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Deadmau51
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Beitrag von Deadmau51 »

sag das meiner FAUST DES GOTTES!!!
TNT.Achtung!
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Beitrag von TNT.Achtung! »

NSoldat hat geschrieben:
ist das denn so schlimm für dich ein 08/15 zocker zu sein?....
Dann erklär mir doch mal wo die Innovation von Mirrors Edge ist/war? Mag ja sein das nach der Demo plötzlich aus dem rumkletern-haudrauf-Verschnitt, ein getarntes Systemshock 2 geworden ist, aber das möchte ich doch stark bezweifeln.
weisst du überhaupt was innovation bedeutet? wäre das spiel jetzt wie system shock 2 wäre es bestimmt nicht mehr innovativ.
es gibt zwar innovativere spiele als me, aber ein 3d spiel, oder eher gesagt ein ego shooter, dessen kern gameplay darin besteht zu rennen, über hindernisse zu klettern und sprungeinlagen zu machen, statt gegner zu besiegen hat es so noch nicht gegeben. die steuerung ist ebenfalls neu. sicher hat es hangeln, rutschen, abrollen und ähnliches schon in anderen spielen gegeben, aber hier muss man sie zum ersten mal alle selbst ausführen. es wird fast nichts von einem skript abgeklappert, wie es bei assassins creed der fall ist, und man ist bei einigen kletterpassagen sogar vor rätseln der turnerei gestellt.

aber wenn du ein anderes spiel kennst, das so ähnlich ist, wie das was ich oben beschrieben habe, dann erwähn es mal.
Zuletzt geändert von TNT.Achtung! am 21.01.2009 19:52, insgesamt 3-mal geändert.
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Shoresofine
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Beitrag von Shoresofine »

xDan89 hat geschrieben:Das größte Problem an Spielen ist einfach, dass diese nicht Zeitlos sind.
Das stimmt nicht. Videospiele können ebenso zeitlos sein wie Filme oder Bücher. Ein Secret of Mana zum Beispiel oder ein Ocarina of Time wird man auch in fünfzig Jahren noch kennen, weil sie jeweils einen markanten Punkt in der Geschichte der Videospiele darstellen. Natürlich können sie mit den heutigen Standards nicht mithalten, doch das mindert nicht ihre Qualität und Bedeutung. Aber um Klassiker schätzen zu können, muss man sich natürlich für die jeweilige Szene interessieren. Ist einem Literaturgeschichte Schnuppe, wird man wohl lieber Rowling als Kafka lesen und Zweiterem kaum etwas abgewinnen können. Ebenso ist es mit Videospielen: wer sich wirklich mit ihnen beschäftigt, weiss auch die Meilensteine zu würdigen.
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Xris
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Beitrag von Xris »

@TNT.Achtung!

Das ganze aus der First Person Perspektive ist sicherlich neu. Von daher praktisch das Innovation ein so breits Spektrum an Möglichkeiten zulässt. Mirrors Edge nimmt bekanntes und verbindet es zu etwas neuem. Von mir aus lasse ich diesen Punkt also gelten. Dennoch sagt mir das Spiel nicht zu. Was nicht unbedingt an mangelnder zur kentnisnahme von etwas neuem liegen muß. Sondern auch Ausdruck des persönlichen Geschmacks sein kann und hier gefällt mir Mirrors Edge einfach nicht.
wäre das spiel jetzt wie system shock 2 wäre es bestimmt nicht mehr innovativ.
Ein Beispiel für Innovation, mehr nicht.
xDan89
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Beitrag von xDan89 »

@Shoresofine
nur das es bei büchern immer die selbe schrift ist(um diese zwei grundverschiedenen medien vergleichen zu können), bei spielen ist die engine bei fast jedem spiel eine andere und wechselt auch in regelmäßigen abständen.

ganz ehrlich gesagt glaube ich nicht daran, dass sich in 50 jahren noch irgendjemand an spiele wie secret of mana denkt. vielleicht in errinerung schwelgt aber sehr wahrscheinlich nicht mehr spielt. außerdem wird es einem grafikverliebten mainstream egal sein, was vor 15 jahren meilensteine gesetzt hat. ich glaube kaum das auch nur 10% der heute 14-16 jährigen secret of mana oä. kennen. und das wird in 10 jahrn nicht besser sein.
Auch hier ist es bei filmen etwas anderes. auch wenn sich in diesem bereich über die letzten 50 jahre die bildqualität verbessert hat, ist diese nicht so markant, wie zurzeit noch bei videospielen. alleine wenn man die EA franchises vergleicht, merkt man wie sich alleine innerhalb der letzten 5jahren die grafik bei nfs titeln(sind jetzt die einzigen die ich mehr oder weniger verfolgt habe) verbessert hat.
Auch das medium internet spielt im bereich gaming immer größere rollen und aus diesem grund wird man mit veralteten titeln(zumindest multiplayertiteln) wenig bis gar nichts anfangen können - da sonst keiner spielt.
Entschuldigt die weite abschweifungen.
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Ugauga01
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Beitrag von Ugauga01 »

Das mit Ocarina of Time stimmt zwar, dass es wirklich legendäre Spiele waren, aber das Problem liegt nicht in der Engine oder so, sondern am Medium.

JETZT kann man noch an N64 kommen um das zu spielen, aber in 50 Jahren werden alle N64-Konsolen kaputt sein und es gibt keine mehr.
Und worauf soll man dann (das inzwischen entladene) Ocarina of Time spielen?

Ein Buch kann man auch in 50 Jahren nochmal hervorkramen und man kann es lesen, einen elektronischen Datenträger jedoch nicht.
TNT.Achtung!
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Beitrag von TNT.Achtung! »

du kannst es auch auf einem pc emulator spielen, oder falls es dir das wert ist, für die wii ist es auch gegen ein kleines entgelt für virtual console verfügbar. es wird schon genug getan, vorallem auf pc seite, um alte spiele zu konservieren. also mach dir da mal keinen kopf.
NSoldat hat geschrieben:Was nicht unbedingt an mangelnder zur kentnisnahme von etwas neuem liegen muß. Sondern auch Ausdruck des persönlichen Geschmacks sein kann und hier gefällt mir Mirrors Edge einfach nicht.
das ist schön für dich, hat aber nichts mit der diskussion zu tuen. keine ahnung warum du damit überhaupt angefangen hast.
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jackdaniel1987
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Beitrag von jackdaniel1987 »

Also in meinen Augen sind Videospiele sehr wohl Kunstwerke.
Genau wie Bilder, Musik und Filme.
In meinen Augen ist es sogar die höchste aller Künste.
Denn man kann sich das Kunstwerk nicht nur ansehen oder hören...man kann selber ein Teil dessen werden.
Ja es ist eine Interaktive Kunstform.

Warum sie noch nicht so anerkannt ist liegt am alter dieser Kunst.
Ich gehöre mit zur ersten Generation die wirklich mit Videospielen aufgewachsen ist.
Die Wertschätzung für diese Form der kunst wird mit den folgenden Generationen sicherlich steigen...das hoffe ich nicht, davon ist einfach aus zu gehen.
xDan89
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Beitrag von xDan89 »

@TNT.Achtung!

Was die Konservierung angeht, es gibt emulatoren für Windows. Nur vermittelt so ein Emulator nicht das feeling eines zB.: SNES Pads. auch wenn das jetzt keinen wirklichen einfluss auf das spiel selbst hat, fällt diese möglichkeit für so einige Nostalgiker(für mich zB(ebenso, wie ich kein PDF-Buch lesen kann)) flach. Oder das Ausblassen der Kasetten...

Und auch wenn du dir heute SNES-Roms besorgen möchtest, tust du dir damit verdammt schwer(abgesehn davon, dass es zur Zeit noch gegen das Urhebergesetz verstösst - wenn man nicht das Original besitzt).

Und zum anderen kommt noch das Problem hinzu, dass, auch wenn man eine originale Konsole der Generation 1990 zuhause hat, diese(ohne großen aufwand) nur mit einem PAL/NTSC Fernsehgerät kompatibel ist. Und bei den meisten werden die alten, normalen Fernseher ausgetauscht. Es wird auf HDMI/.. umgestellt. Auch wenn es heute noch abwärtskompatible(SCART) Geräte gibt. wird es solche in nicht all zu ferner zukunft eher nicht mehr geben.
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Ich sehe im aktuellen Trend der Spiele ein ganz anderes Problem. Nämlich die Einfachheit, die Anpassung an den Mainstream. Das hat der eine oder andere hier vielleicht angedeutet, aber es ging bisher immer einher mit Innovation.

Ich selber brauche nicht unbedingt Innovation, wenn das vorhandene gut verpackt ist. Nehmen wir zum Beispiel die Resident Evil Reihe, die meiner Meinung nach gut mein Argument untermauert.

Statt auf alte Elemente zu setzen, versucht man in RE den Nerf der Zeit zu treffen und bringt neue Elemente ein, die so zwar nicht innovativ sind, aber selber in der Serie so nie drinne waren.

Um es mal auf den Punkt zu bringen:
Aktuell ist es der Wegfall der Schreibmaschine, die durch das aktuelle Checkpoint-System ersetzt wird. Die breite Masse will halt nicht nach Farbpatronen suchen, um speichern zu können, sondern sie will sich um das Speichern selbst nicht kümmern. Also muss für die breite Masse ein automatisches Checkpoint-System her. Dass das alte Speicher-System aber zum Survival-Element beigetragen hat, wird einfach mal ignoriert.

Genau so auch die Kamera. Viele Spieler meinten, die alte Perspektive in RE ist einfach zu altmodisch. Dass das aber ein stilistisches Mittel war, ist vielen unbekannt, bzw. sie wollen es erst gar nicht einsehen. Für die breite Masse aber war die alte Kamera-Perspektive einfach zu unpraktisch. Man sah Gegner nicht rechtzeigt, man hat nicht so ein tollen Überblick gehabt. Das sind aber genau die Sachen, die die alte Kamera-Perspektive in RE beabsichtigt hat und essentiel zum Survival-Element beigetragen hat.

Weiter geht es mit dem Fokus auf Baller-Orgien. Wenn ich schon lese, dass in RE 5 die Gegner Munition und Geld fallen lassen, dann könnte ich heulen. Hauptsache der Spieler kann ballern. Was anderes soll man anscheinend nicht mehr in RE tuen. Nur noch ballern. Statt um sein Leben zu laufen, ballert man sich den Weg frei. Oh, zwei Gegner? Alles kein Problem, man kann sie ja wegballern. Einfach nur ballern.

Und a propos ballern, damit kommen wir zum nächsten Punkt: Shooter.

Anspruchsvolle Shooter sind heute so sehr gefragt wie Weltfrieden: gar nicht. Bestes Beispiel ist die Rainbow Six Reihe. Was damals als Tactical-Shooter angefangen hat, wurde immer mehr zum simplen und linearen Action-Shooter, wie es am Ende die Las Vegas Reihe ist. Team-Mitglieder individuell ausstatten? Bitte, das ist für den heutigen Shooter-Fan zu viel verlangt. Genau so Team-Mitglieder individuell ansprechen, alles viel zu viel für die breite Masse. Also wird es weggelassen. Stattdessen setzt man auf pure Action und Baller-Orgien. Wo man sich in alten Teilen die Gegner noch suchen musste, man noch relativ frei durch die Kampagne bewegen konnte, so läuft man in der Las Vegas Reihe schnurrstracks von einer Baller-Orgie in die nächste. Ist ja auch realitisch: wenn Terroristen heutzutage in ein Casino einmarschienre und Geiseln nehmen, kommen sie gleich zu tausende und man killt sich natürlich auch zu tausende.

Wo früher Tactical-Shooter noch früher taktisches Denken vom Spieler abverlangt haben, so verlangen taktische Shooter heutzutage nur noch relativ gutes Aiming und Ausdauer, um die Horde an Gegner auszuschalten. Taktisches Denken? Naja, das beschränkt sich darauf, ob ich nun am linken Rand oder rechten Rand der Tür in Deckung gehe, mehr nicht.

Und nun allgemein zu Shooter:
Die breite Masse an Spieler wollen in Shooter nur eines, ballern ohne Ende. Ist natürlich nicht verkerht, immerhin handelt es sich um Shooter. Aber ich weiß noch ganz genau wie ich früher in der Schule mit Freunden noch davon geschwärmt habe, wie es wäre, wenn man die und jene Freiheiten hätte in Shooter. Genau die Sachen, die heutzutage als verpöhmt gelten. Lieber will die breite Masse heute das, wo man vor 10 Jahren schon überdrüssig von war: lineare Level mit nonstop Gegner.

Sobald ein Spiel wie Far Cry 2 rauskommt, wo der Spieler zumindest etwas Freiheiten hat, so ist der normale Shooter-Spieler überfordert. Er fühlt sich gelangtweilt, wenn er mal von einem Ort zum anderen reisen muss, ohne gleich hunderte von Gegnerhorde gekonnt den Schädel vom Leib zu ballern. Das sind meistens aber Elemten, die genau die selben Spieler in anderen Genre liebend gerne in Kauf nehmen. Sie haben keine Probleme damit zum Beispiel in einem MMORPG, wenn sie erstmal 30 Minuten brauchen um zum Ort zu kommen, wo sie eigentlich erst richtig anfangen zu spielen. Damit hat der Spieler von heute kein Problem, aber wenn er in einem Shooter mal nur eine Minute nicht den Abzug drücken kann, so langweilt sich genau der selbe Spieler schon. Und das ist jetzt mal ausnahmsweise nicht übertrieben dargestellt sondern genau so, wie ich es in Community-Portalen wie diesem hier immer wieder beobachte.

Der Hardcore-Gamer von heute ist mehr Casual-Gamer als eh und je, um mal es auf den Punkt zu bringen.
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M_Coaster
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Beitrag von M_Coaster »

Oberdepp hat geschrieben:
Der Hardcore-Gamer von heute ist mehr Casual-Gamer als eh und je, um mal es auf den Punkt zu bringen.
Das ist der springende Punkt!
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AEV-Fan
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Beitrag von AEV-Fan »

Der Oberdepp trifft einige Nägel auf den Kopf :Daumenrechts:
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Shoresofine
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Beitrag von Shoresofine »

Das grösste Problem von Konsolen-Videospielen sind wohl die Monopole, die sich um sie gebildet haben. Als privater Entwickler mit neuen Ideen hat man's da schwer. Niemand betreibt riesigen Aufwand, nur um dann keinen Publisher oder später keine Abnehmer fürs Produkt zu finden. Bei PC-Software ist das schon einfacher, da man die Programme schon eher an den Mann bringen bzw. überhaupt produzieren kann. Früher war das Bücherschreiben auch einer erlesenen Oberschicht vorenthalten, heute sind Texte um ein Vielfaches reichhaltiger, weil sie von jedem geschrieben werden können.

Wenn man Kunst nur aus kapitalistischen Beweggründen erschafft, leidet ihre Individualität. Das war schon immer so und wird sich auch nicht ändern.
Oberdepp hat geschrieben:Weiter geht es mit dem Fokus auf Baller-Orgien. Wenn ich schon lese, dass in RE 5 die Gegner Munition und Geld fallen lassen, dann könnte ich heulen.
Das war bei Resi 4 auch der Fall, und dem Spiel hat's nicht geschadet. Es mag daran liegen, dass dies mein erstes Resident Evil war und ich das Feeling der Vorgänger nicht kenne (Ich habe mir geschworen, das nachzuholen ;)), aber der Atmosphäre tut dies keinen Abbruch, da der vierte Teil mehr als nur Ballern ist. Über die Fortsetzung will ich nicht allzu viele Worte verlieren, darüber hab ich mich noch nicht schlau gemacht. Doch Resident Evil 4 halte ich für ein exemplarisches Beispiel dafür, dass Anpassung an den Puls der Zeit nicht zwingend schlecht sein muss.
xDan89 hat geschrieben:außerdem wird es einem grafikverliebten mainstream egal sein, was vor 15 jahren meilensteine gesetzt hat.
Natürlich wird es ihnen egal sein. Das heisst aber nicht, dass es egal ist. Wie jackdaniel1987 sehe auch ich in Videospielen Kunst. Es werden heutzutage auch tausende Mainstreambücher geschrieben, die fleissig gelesen werden — für Goethe oder Mann interessiert sich die breite Masse trotzdem nicht. Glaub mir: Ocarina of Time wird ebensowenig sterben wie Faust. Die Erhaltung dieser Meilensteine ist technisch sogar machbar, wie du gesehen hast, doch selbst wenn es nicht so wäre: würde das ihre Qualität mindern? Ist es nicht egal, ob ich ein Spiel auf dem Wii Classic Controler oder dem klassischen SNES-Controller spiele?
xDan89 hat geschrieben:auch wenn sich in diesem bereich über die letzten 50 jahre die bildqualität verbessert hat, ist diese nicht so markant, wie zurzeit noch bei videospielen.
Filme mit Farb und Ton waren damals ebenfalls markante Fortschritte, markanter sogar als die heutigen im Bereich der Videospiele. Mittlerweile haben sich diese Quantensprünge eingependelt, die Technik verbessert sich nur noch in Feinbereichen. Dasselbe wird auch mit den Videospielen geschehen. Ich sehe den Unterschied dieser beiden Entwicklungen nicht.
TNT.Achtung!
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Beitrag von TNT.Achtung! »

der unterschied besteht darin, daß heutzutage alles schneller geht :)

oberdepp kann ich auch soweit zuzstimmen, bis auf eine sache.
Oberdepp hat geschrieben: Sobald ein Spiel wie Far Cry 2 rauskommt, wo der Spieler zumindest etwas Freiheiten hat, so ist der normale Shooter-Spieler überfordert. Er fühlt sich gelangtweilt, wenn er mal von einem Ort zum anderen reisen muss, ohne gleich hunderte von Gegnerhorde gekonnt den Schädel vom Leib zu ballern. Das sind meistens aber Elemten, die genau die selben Spieler in anderen Genre liebend gerne in Kauf nehmen. Sie haben keine Probleme damit zum Beispiel in einem MMORPG, wenn sie erstmal 30 Minuten brauchen um zum Ort zu kommen, wo sie eigentlich erst richtig anfangen zu spielen. Damit hat der Spieler von heute kein Problem, aber wenn er in einem Shooter mal nur eine Minute nicht den Abzug drücken kann, so langweilt sich genau der selbe Spieler schon.
du hast die kritik zu far cry 2 wohl eher oberflächlich aufgeschnappt. es wurde nicht kritisiert, daß man zu wenig action hätte und es zuviel leerlauf gebe. im gegenteil. den meisten war es zuviel action. es wurde einfach zuviel geballert und das viel zu monoton und in vielen situationen nicht einmal nachvollziehbar. wenn man stundenlang immer wieder die selbe seelenlose ballerei vorgesetzt bekommt die nur mehr nervt, als das sie spaß macht, dann ist das einfach nicht gut. darüber muss auch garnicht gestritten, da fc2 ja jetzt nicht das erste open world spiel auf dem markt ist und es nahezu vorgänger besser gemacht hatte in diesen punkten. da zieht auch der vergleich mit mmorpgs nicht. die wissen nämlich auch eben diese übergangspassagen zu einer mission abwechslungsreicher zu gestalten. das passiert z.b. durch ein komplexeres kampfsystem, durch verschiedene und auch durch eine ansehnlichere landschaft, die wirklich open world gameplay bietet und nicht wie fc2 mit seinen felsformierten levelschläuchen, die sogar jede atmossphäre totschlagen.
dasselbe kann man ja auch bei gta iv sehen. alle 3 3d teile davor haben mehr spielerische abwechslung geboten als der neue 4er. deswegen wird gerade dieser teil von core gamern so kritisiert. open world mit langem autofahren heisst nicht gleich freiheit und viele möglichkeiten etwas in der spielwelt zu tuen. gta iv nervt wenigstens nicht wie fc2 mit ständig überflüssigen ballerorgien, aber den menschen macht es nunmal mehr spaß wenn sie in regelmäßigen etwas zu tuen kriegen und das muss nicht unbedingt was mit bleihaltiger luft zu tuen haben.

xDan89 hat geschrieben: Und auch wenn du dir heute SNES-Roms besorgen möchtest, tust du dir damit verdammt schwer(abgesehn davon, dass es zur Zeit noch gegen das Urhebergesetz verstösst - wenn man nicht das Original besitzt).
selbst wenn man es original besitzt ist das rom saugen afaik nicht legal. aber es stört die entwickler ja nicht, weil das ja fast ausschließlich spiele betrifft, die sowieso nicht mehr vertrieben werden und zum anderen sind die sich auch bewusst, das dort eine archivierungsarbeit geleistet wird, die sie selber niemals aufwenden würden.
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jackdaniel1987
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Beitrag von jackdaniel1987 »

Naja wenn sie über die Virtual Console laufen werden sie ja noch vertrieben.
Von daher ist es durchaus eine Urheberrechtsverletzung.

Das große Problem von FarCry2 hieß Respawn.
Andauernd wurden die Checkpoints neu gespawned das hatte nur wenige "meter" gedauert.
Ansonsten war FarCry ein schritt in die richtige Richtung.

Ich finde die Mainstreamhure auch hier und da nervig, man muss aber sagen das auch ganz wunderbare Spiele entstehen.
Hier sei Metal Gear 4 in meinen Augen positiv zu erwähnen.

Oft fehlt es spielen auch eine Botschaft zu vermitteln.
Das soll jetzt nicht komisch klingen oder so aber ich warte immernoch auf ein Antikriegsspiel.
Ja spiele die nicht nur eine geschlossene Story haben wie MGS4 sondern dabei auch stellung beziehen...viell. auch Kontrovers.
Denn genau das zeichnet große kunst meines erachtens aus.