WGA-Awards: Die Nominierten

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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

TNT.Achtung! hat geschrieben:das sind amerikanische autoren, die ein paar zufällige drehbücher gelesen haben. die werden bestimmt kein japanisch können.

ganz schwacher bash versuch :D
Ich hatte nicht im geringsten die Absicht zu bashen.
johndoe478604#4
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Beitrag von johndoe478604#4 »

Sagte der, der es selbst nie gespielt hat.
Der, der wohl jedem dahergelaufenen Autor den Profi-Stempel verpasst.
Erbärmlicher kann man seine negative Einstellung nicht mehr ausdrücken, so leid es mir auch tut.
Hätte ich nicht von dir erwartet, Trichter.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

In der WGA sitzen zum Teil richtig gute Leute. Ob die alle Ahnung von Spielen haben, weiß ich nicht und meiner Meinung nach hat keines der nominierten Spiele ne gute Story (Okay dieses Highschool Girl Spiel sagt mir gar nichts). Aber die sehen das wohl wie ich und lesen lieber die mies geschriebene Kurzgeschichte als den mies geschriebenen 1000 Seiten Roman.

Edit: Außerdem ist es einfach mal ganz angenehm, jemanden zu sehen, der bei einem Spiel viel Story nicht automatisch mit guter Story gleichsetzt, wie es bei Spielen Gang und Gebe ist.
TNT.Achtung!
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Beitrag von TNT.Achtung! »

ich glaube nicht das man hollywood autoren in irgendeiner weise als qualitätsmaßstab sehen muss :)
johndoe478604#4
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Beitrag von johndoe478604#4 »

Du hast es nicht gespielt, also ist die Aussage nichtig. Und nein, die Storykenntnisse aus dem ersten und evtl. zweiten Teil- den du, wenn ich mich recht entsinnen kann, nichtmal ganz durchgespielt hast, reichen nicht um Urteil über das Finale zu fällen.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

TNT.Achtung! hat geschrieben:ich glaube nicht das man hollywood autoren in irgendeiner weise als qualitätsmaßstab sehen muss :)
Die machen zumindest in der Regel halbwegs solide Arbeit, was man von vielen Gameautoren nicht behaupten kann.

@ .Opethian

Leider habe ich Teil 2 durchgespielt, hätte es bei Teil 1 belassen sollen. Ich wüsste gerne mal, ob Kojima bei Teil 1 schon freie Hand gehabt hat oder sie erst ab Teil 2 bekommen hat. De Fakto kenne ich aber die Story der MGS Saga und das nicht nur vom Hörensagen. Und so hart es klingt, genauso wie man die stilistische Qualität eines Buches in über 90% der Fälle anhand einer Seite erkennen kann, braucht man nur 5 Minuten MGS (egal ob 2,3 oder 4), um zu erkennen, dass entweder Kojima, sein Übersetzer oder wahrscheinlich beide stilistisch nicht gut sind.
TNT.Achtung!
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Beitrag von TNT.Achtung! »

die hollywood storys sind nur deswegen so solide, weil sie gut inszeniert wurden, von einem guten regisseur. was anderes macht kojima auch nicht. also was solls :)
johndoe478604#4
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Beitrag von johndoe478604#4 »

Gut, der Stil wird natürlich von einem Jeden rein subjektiv bewertet- darüber lohnt es sich nun nicht zu zänkeln. Wenn es aber um Storyelemente geht, so taucht man erst mit dem dritten Teil richtig in das Universum ein, da es sich nunmal um ein Prequel handelt, das eine menge neue Karten ins Spiel bringt.
Aber wie gesagt, über den Stil kann man noch lange ausufernd diskutieren, ohne einen gemeinsamen Nenner zu finden.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

TNT.Achtung! hat geschrieben:die hollywood storys sind nur deswegen so solide, weil sie gut inszeniert wurden, von einem guten regisseur. was anderes macht kojima auch nicht. also was solls :)
Sie sind aber nicht völlig konfus erzählt und benötigen eine Datenbank, damit man sie, selbst wenn man alle Teile kennt, halbwegs nachvollziehen kann.

@ .Opethian

Und da ist das Problem, das übrigens nicht nur MGS, sondern auch andere Spiele betrifft. Dieses auf den ersten Blick so komplexe und wendungsreiche Universum ist ne riesige Mogelpackung hinter der sich die Unfähigkeit, eine Geschichte einfach zu erzählen, verbirgt. Nur, weil eine Geschichte tausend Charaktere und Organisationen und komische Geheimbünde aufweist, muss es noch lange nicht komplex sein. So etwas zu erschaffen ist sogar wesentlich einfacher, als eine auf den ersten Blick wesentlich simplere, dafür aber absolut straighte Story. Wenn du MGS magst, ist das vollkommen okay, aber mich ärgert es allgemein, dass in Spielemags, bei jedem Spiel, das viel Story hat, diese Story automatisch als gut oder ganz häufig als episch bezeichnet wird, unabhängig davon, wie unlogisch oder mies erzählt sie daherkommt. Das brauchst du nicht auf MGS beziehen, es gibt genug andere Beispiele.
johndoe478604#4
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Beitrag von johndoe478604#4 »

Trust& Betrayal war imho noch nie so packend- und ja, genau auf diesen Storyaspekt baut MGS eigentlich auf.
Sicher hast du mit der Aussage komplex != automatisch episch recht, doch weil Kojima all diese Handlungssträge in einem ziemlich genialen Finale so verknüpft, dass keine offene Fragen mehr zurückbleiben, ist faszinierend.

Aber eben- es bleibt ein subjektives Empfinden.

In diesem Sinne,
eine gute Nacht.
TNT.Achtung!
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Beitrag von TNT.Achtung! »

4P|TGfkaTRichter hat geschrieben:
TNT.Achtung! hat geschrieben:die hollywood storys sind nur deswegen so solide, weil sie gut inszeniert wurden, von einem guten regisseur. was anderes macht kojima auch nicht. also was solls :)
Sie sind aber nicht völlig konfus erzählt und benötigen eine Datenbank, damit man sie, selbst wenn man alle Teile kennt, halbwegs nachvollziehen kann.
ich empfehle dir die serie lost. die wird dir gefallen ^^
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

TNT.Achtung! hat geschrieben:
4P|TGfkaTRichter hat geschrieben:
TNT.Achtung! hat geschrieben:die hollywood storys sind nur deswegen so solide, weil sie gut inszeniert wurden, von einem guten regisseur. was anderes macht kojima auch nicht. also was solls :)
Sie sind aber nicht völlig konfus erzählt und benötigen eine Datenbank, damit man sie, selbst wenn man alle Teile kennt, halbwegs nachvollziehen kann.
ich empfehle dir die serie lost. die wird dir gefallen ^^
Da sind wenigstens die Dialoge gescheit geschrieben. Außerdem ist selbst Lost nicht annährend so konf.... ähm komplex wie auch nur ein MGS Teil!
TNT.Achtung!
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Beitrag von TNT.Achtung! »

daran merkt man das du mgs4 nicht gespielt hast. am ende ergibt doch alles irgendwie noch einen sinn. das ist halt der vorteil, wenn man eine abgeschlossene story erzählt und sie am besten schon vorher so plant. das kann man von einer kommerziellen hollywood serie natürlich nicht erwarten.
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johndoe869725
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Beitrag von johndoe869725 »

TNT.Achtung! hat geschrieben:daran merkt man das du mgs4 nicht gespielt hast. am ende ergibt doch alles irgendwie noch einen sinn. das ist halt der vorteil, wenn man eine abgeschlossene story erzählt und sie am besten schon vorher so plant. das kann man von einer kommerziellen hollywood serie natürlich nicht erwarten.
Wenn du glaubst, dass Kojima MGS4 im Kopf hatte, als er sich MGS2 ausgedacht hat, dann glaubst du auch, dass George Lucas beim Dreh von Star Wars 1 bereits an Mediclorianer (oder wie immer die Dinge auch heißen mögen) gedacht hat.

Was Lost angeht: Da habe ich allerdings auch das Gefühl, dass die keine Ahnung haben, worauf die hinauswollen. Aber irgendne Auflösung wird denen schon einfallen.
TNT.Achtung!
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Beitrag von TNT.Achtung! »

der vergleich mit den mediclorianern ist blödsinn, da sie nichts mit der story zu tuen haben. ich habe auch nicht gesagt, daß kojima schon das komplette spiel im sinn hatte. aber als er schon damals das erste metal gear rausbrachte (nicht mgs1), hat er bestimmt schon ungefähr gewusst, wie die ganze geschichte am ende ausgehen könnte.
es ist zwar kein weltbewegendes ende, aber wenigstens macht es sinn und das trotz dem ganzen story wust, der vorher da war.