Konami: Teaser-Webseite für neues MGS

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jackdaniel1987
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Beitrag von jackdaniel1987 »

Ja Oberdepp, Clever...ne Quelle von 2007 ist ja viel aktueller als von 08...richtig.

Zu 2. Also wenn 90% einen Breitbandanschluss besitzen und Downloadportale nutzen so ist dies die Mehrheit.
10% der Kunden verliert man...frage ist wie viel man gewinnt!?
Ausserdem ist die Mehrheit überhaupt nicht uninteressant...kommst du aus Nordkorea oder was?

Und nochmal:
Wenn ich Mehrheit sage, meine ich auch mehrheit.
51% sind eine Mehrheit und ich denke das es nicht mehr all zu lange dauern wird bis diese erreicht ist.
Wie auch immer du ergänzen interpretierst...für heißt es minderheit.
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Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Meine Quelle ist aus 2008. Und Wikipedia als Quelle zu bezeichnen, ist eh schon eine Art Blasphemie.

Und zum Mehrheits-Ding:
Nein, ein Unternehmen möchte soviel Gewinn einfahren, wie nur möglich. Die würden nicht mal auf 10% aller Kunden verzichten. Zum Beispiel wäre das bei einem Spiel, dass sich ~4mio mal verkauft haben, ganze 400.000 Kunden, die man wegfallen lässt. Die Defizite sind zu hoch, als dass man sie wegfallen lassen kann, wirtschaftlich gesehen.

Es gibt keine Gründe, warum man auf optische Datenträger verzichten sollte. Wie gesagt, Download-Portale können optische Datenträger ergänzen, aber ersetzen werden sie die in den nächsten Dekaden auf keinen Fall. Es gibt ja jetzt noch nicht mal wirkliche Download-Portale, sondern maximal von dem einen oder andere Publisher und dann auch nur für den PC.

Es ist einfach nur blauäugig anzunehmen, dass wir in den nächsten Jahren keine Spiele mehr auf Datenträger kaufen, sondern sie downloaden müssen. Dagegen sprechen einfach viel zu viele Fakten.
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Ugauga01
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Beitrag von Ugauga01 »

Das Unternehmen, das es schafft 100% der Kunden zufrieden zu stellen will ich sehen...

Seh es mal aus nem anderen Winkel.
Es gibt 100 Kunden. 50 davon wollen FunktionA und bezahlen 50€. Die anderen 50 wollen FunktionB, zahlen aber nur 20€. In unserem Beispiel kann der Hersteller sich allerdings nur für eine Funktion entscheiden.

Welche wird er wohl nehmen? Und jetzt sag nicht "Er nimmt Beide, weil er Gewinn will"... :D
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Stimmt, momentan kann er nur eine Option wählen, die der optischen Datenträger. Später kann er vielleicht beide nehmen. Warum sollte er aber auf optische Datenträger verzichten?

In deinem Beispiel würden beide Optionen Sinn machen, nur eine aus zu wählen wäre etwas ... unmöglich?
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Ugauga01
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Beitrag von Ugauga01 »

Mehr Optionen = Mehr Kosten...
Es muss sich rentieren...
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Mehr Optionen = mehr Gewinn gleichzeitig auch.

Warum sollte ich auf eine bestimmte Zielgruppe gänzlich verzichten, nur weil ich eine Option zur Verfügung stellen möchte? Sie machen dadurch keine Extra-Verluste, sondern bedienen einfach nur einen größeren Markt.
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Ugauga01
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Beitrag von Ugauga01 »

Du denkst viel zu kurz.

Mehr Optionen bedeutet nicht automatisch mehr Gewinn. Mach dich mal mit der wirtschaftlichen Break-Even-Rechnung vertraut, dann meldest du dich nochmal und korrigierst dich selber. ;)
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danke15jahre4p
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Beitrag von danke15jahre4p »

Ugauga01 hat geschrieben:Du denkst viel zu kurz.

Mehr Optionen bedeutet nicht automatisch mehr Gewinn. Mach dich mal mit der wirtschaftlichen Break-Even-Rechnung vertraut, dann meldest du dich nochmal und korrigierst dich selber. ;)
mit dem break-even-point hat das ganze nix zu teuen! der break-even-point als indikator für die gewinnschwelle sagt nix über den sinn von optionen oder warengruppen aus! da sind marktanalysen eher der richtige ansatz!

jedoch ist es fatal für ein unternehmen sich nur auf eine option zu verlassen!

risokostreuung ist das stichwort! wenn option bzw. warengruppe a nach anfänglichem erfolg einbricht, ist es mehr als nötig noch b zu haben!

greetingz
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Danke, leifmann. Besser hätte ich es auf keinen Fall ausdrücken können.

Zumal der Break-Event-Point in dem Fall eh nur gegriffen hätte, wenn eine Option komlett auch von der anderen Option abgedeckt werden könnte, wie im aktuellen Fall eben nicht.
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Ugauga01
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Beitrag von Ugauga01 »

Öhm ich sehe das hier etwas anders.
Hier wurde von Oberdepp die Gewinnmaximierung in den Raum geworfen und bei dieser ist die Risikostreuung fehl am Platze, sondern der Break-Even notwendig.

Oder glaubt ihr wirklich, dass ein Unternehmen was auf Gewinnmaximierung aus ist sagt: "Oh. Wir könnten statt 100 sicheren Kunden auch 110 Kunden haben, allerdings müssen wir dann Betrag XY riskieren"???
Es wird wohl eher auf "Wieviele Kunden die Option B mögen müssen es kaufen, damit wir überhaupt mit Option B Gewinn einfahren werden?", oder?

Die Risikostreuung ist in der Unternehmenswelt zwar auch eine wichtige Sache, für unser Beispiel ist sie jedoch nicht angebracht. Vor allem, da wir unterstellt haben, dass 90% der Kunden OptionA wollen und es daher ausgeschlossen ist, dass OptionA fehlschlägt.

Ich lasse mich natürlich gerne eines Besseren belehren. ;)
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Wo gehen wir davon aus, dass die Option der Download-Portale auf keinen Fall fehlschlägt? Das mit 90% war absichtlich hochgegriffen, es sind ja nicht mal 90% aller Konsoleros mit ihrer Konsole im Netz, selbst wenn sie es könnten.

Es geht doch darum, ob die Download-Portale in der nächsten Generation wie von jackdaniel1987 die optischen Datenträger ablöst und die Blu-Ray-Disc deswegen zu späte kommt. Momentan sieht es so aus: die erste Option ist die Option der optischen Datenträger, die auf jeden Fall funktioniert. Der Kunde kauft das Spiel so oder so, ob nun für 60 Euro im Laden oder für 60 Euro im E-Shop, der Kunde kauft es. Nur muss man sich fragen, kann man auf die Option der optischen Datenträger verzichten, wenn man nur noch Download-Portale anbietet und ich sage nein.

Das geht vielleicht in 30, vielleicht 40 Jahren. Da ist das spätestens standard. Aber in den nächsten 10 Jahren wird sich da nicht viel tuen. Das würde auch logistische Probleme aufwerfen, im technischen Sinne. Dazu kommt zusätzlich, dass nicht jeder ein Breitband-Anschluss hat und die einen haben, haben nicht alle gleich DSL16000 was mit immer größer werdenden Spiele doch sehr empfohlen ist, sondern gurken noch mit DSL2000 rum. Die potentiellen Kunden für Download-Portale minimieren sich automatisch.

Um sowas wie Download-Portale als einzige Option durch zu boxen, muss noch einiges getan werden und das auch für Filme und Musik.

Daher wird man in den nächsten Jahren erst daran arbeiten, Download-Portale als eine ergänzende Option anzubieten, so sieht doch aktuell die Lage aus. Erstmal die Grundlage für Download-Portale schaffen, bevor man daran denkt, optische Datenträger abzuschaffen.

Aber wenn die Grundlage gegeben ist, dann ist der Download-Portal für die Publisher natürlich die attraktivere Option. Sie können ein Spiel genau so teuer wie im Laden anbieten, sparen aber immens an Produktions- und Logistikkosten. Die Bandbreite zum Downloaden kann sich jeder Publisher ja jetzt schon fast leisten.

EDIT//
Mir faellt jetzt im Nachhinein ein, dass man vielleicht die Bandbreite für einen Download-Portal hätte, aber wenn wir davon ausgehen, dass optische Datenträger komplett wegfallen, steigt der Traffic ja ins unermessliche. Die Kosten für eine stabile Leistung werden sich die wenigsten leisten können. Und wenn man bedenkt, dass man dann locker zwischen 5GB und 10 GB für jedes Spiel, bei der PS3 wegen HD-Sound sogar noch wesentlich mehr, runterladen muss, dann erst recht nicht. Als alleinstehende Option geht meiner Meinung nach der Download-Portal schon wegen dem Traffic nicht.

Das nimmt kein Kunde in Kauf. Er zahlt 60 Euro für ein Spiel und kann es dann nicht runterladen, weil es gerade mehrere hundert tausend auch tuen. Dazu kommt, dass die 5-10GB nicht mal eben so runtergeladen sind, sondern dass es je nach Anbindung auch nochmal dauert.
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Ugauga01
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Beitrag von Ugauga01 »

Wir sagen eigentlich genau das Gleiche... :D

Du sprichst von jetzt und ich spreche von deinem "in 20 Jahren". ;)

Wobei ich nicht sagen würde, dass jemand der ein Spiel im Laden für 60€ kauft auch für 60€ runterlädt.

Ich persönlich würde mir ein neues Hobby suchen, wenn Spiele nur noch per Download angeboten werden und ich dafür dann trotzdem den Preis zahlen soll, den das Spiel mit Datenträger, Handbuch usw kostet.
Selbst 30€ wäre mir da noch zu teuer, denn schließlich sind das dann Risikoinvestitionen, wo man dann Glück oder Pech haben kann, je nachdem wie sich der Publisher oder der Entwickler über Wasser hält...
Oberdepp
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Beitrag von Oberdepp »

Joar, dann haut es wieder hin :).