Spielberg über Zwischensequenzen

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Sonny-Red
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Beitrag von Sonny-Red »

TNT.Achtung! hat geschrieben:@sonny-red
sollen die jetzt etwa deiner meinung nach filme machen? ^^

die kritik an spielberg ist nachvollziehbar, wenn auch überflüssig. spielberg macht halt blockbuster kino. die dinge, die du an seinen film kritisierst kriegen auch über 90% aller anderen filme macher nicht besser hin.
wobei ich aber sagen muss, daß ihm james ryan schon verdammt gut gelungen ist.
1. Nein ich habe nie gesagt das sie Filme machen sollen. Nur das Spielemachern mehr möglichkeiten zu verfügung stehen als Filmemachern in ihrer Branche :wink:

2. Wenn meine Kritik überflüssig sein soll dann ist auch die Kritik von Spielberg überflüssig man sollte nicht etwas krisieren und behaupten das man es eher so machen würde ,obwohl man es nicht selber besser hinkriegt.

3. 90% Der Regisseure kriegen auch nicht soviel Geld wie er. 90% Der Regisseure bezeichnen sich auch nicht als Genies. Zum glück gibt es aber genügend Regisseure die es hin bekommen in Hollywood oder sogar auch in Deutschland gibt es welche :wink:
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Primerp12
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Beitrag von Primerp12 »

Es kommt eben ganz aufs Spiel an, wo auf Story und Charaktere wert gelegt wird, bleibt doch eigentlich kein anderer Weg, als ausführliche und gut in Scene gesetzte Cutscens einzubauen.
Ich meine wie will man die Dramatik rüberbringen, wenn man sich ingame noch bewegen kann?
Es gibt so viele Titel wo es mich absolut nicht juckt das nun dieser Nebencharakter stirbt, wenn man vorher keine Sympathie aufbauen kann funktioniert das eben nicht, da muss man doch zu Filmischen mittel greifen.
MG4 legt genau darauf wert und ich fand es in eben diesen Punkten grandios. Die einen finden es halt langweilig weil sie Spielen wollen, die anderen erfreuen sich an jeder Sekunde der rund 75min dauernden Schlusscene...so wie ich^^

mfg Primer
SnkShadow
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Beitrag von SnkShadow »

alpha84 hat geschrieben:
jackdaniel1987 hat geschrieben:ich denke vor allem auch an geskriptes leveldesign.
Viel Story heißt meißt auc viel geskripteter müll, wenig bewegungsfreiheit, wenig eigene entscheidungen die es zu treffen gilt.
Kannst du mir mal bitte ein Spiel nennen, wo das von dir aufgezeigte auch gut umgesetzt wurde?
Wie willst du denn bitte eine Story anders erzählen als durch gescriptete Events? Das wäre eine Revolution im Spielebereich.
Deus Ex! Das meiner Meinung nach einzige Spiel, das Stimmung, Story und Bewegungsfreiheit kombiniert hat.
Ok, die Entscheidungen waren nicht wirklich frei, aber doch auch nicht so gezwungen wie in vergleichbaren Spielen.
stiller mitleser
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Beitrag von stiller mitleser »

Recht hat er. Auch, wenn er MGS noch nicht gezockt hat :roll:
:|Nuke|:
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Beitrag von :|Nuke|: »

Der Mann hat echt Geschmack, CoD4, soso... Hab ich auch drei Mal (fast) am Stück bis zum Exzess gespielt ^^ (Natürlich mit Schlafen, Essen, Toilette, Duschen und Kumpelstreffen zwischendurch).

Recht geben muss ich ihm auch, denn obwohl manche Introsequenzen wirklich das Adjektiv "episch" verdient haben, hapert es doch vielerorts an den Zwischensequenzen. Ja, Half Life 2 ist sehr gut, kommt ohne Sequenzen aus, doch gerade bei Strategiespielen wie Command & Conquer mit den genialen Computer-generierten Sequenzen freut man sich immer auf die nächste, obwohl man dazu sagen muss, dass C&C keine wirklich erzählerisch anspruchsvollen Hintergrundgeschichten hat ^^

Meine Top 3 der atmosphärischsten Intros:

1. Command & Conquer - Alarmstufe Rot 2
2. Fallout 3
3. Warhammer 40000 Dawn Of War
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AngelJdF
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Beitrag von AngelJdF »

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johndoe792845
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Beitrag von johndoe792845 »

er sollte sich mal in sachen story die diablo reihe antun.gibt imho nichts besser durchdachtes.
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crewmate
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Beitrag von crewmate »

Wirklicher Einfluss auf die Geschichte wird meist nur vorgetäusch.
Mir fällt spontan Golden Sun ein, wo man eine Frage so lange gestellt bekam, bis man die richtige Antwort wählte.
Ein Ähnliches Beispiel ist Fahrenheit wo man scheinbar den Verlauf selbst bestimen kann, doch im Endeffekt nur die Endsequenz beeinflusst.
Dasselbe bei der Silent Hill Reihe.


man sollte da nicht verallgemeinern.
Spiele sollten auch linear sein dürfen wenn es zu ihnen passt.
Dann ist auch besseres Storytelling möglich. Auch mit der Aktivität des Spielers.
tormente
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Beitrag von tormente »

Spielberg? Der hat seine goldenen Jahre bereits hinter sich. Sollte sich zur Ruhe setzen der Mann.
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RoKKei
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Beitrag von RoKKei »

tormente hat geschrieben:Spielberg? Der hat seine goldenen Jahre bereits hinter sich. Sollte sich zur Ruhe setzen der Mann.
richtig... bin ganz deiner meinung hab laaaaange keinen guten film mehr von ihm gesehn...
Cyberblitzbirne
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Beitrag von Cyberblitzbirne »

Soll er mal zu Bioware-Games greifen.

Was BGI+II an Story und Spielerbindung geschafft haben, würde auch ihm gefallen. Und was Mass Effect an Cutscenes und Model-Design angeht, wow...
Arkune
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Beitrag von Arkune »

RoKKei hat geschrieben:
tormente hat geschrieben:Spielberg? Der hat seine goldenen Jahre bereits hinter sich. Sollte sich zur Ruhe setzen der Mann.
richtig... bin ganz deiner meinung hab laaaaange keinen guten film mehr von ihm gesehn...
Dann habt ihr einfach lange von ihm keinen Film mehr gesehen. München zum Beispiel der hat ihm zwei weitere Oscar Nominierungen eingebracht.
Auch ist der Mann nicht nur Regisseur sondern ist auch in der Produktion tätig er hat unter anderem Letters from Iwo Jima und Flag of our Father mit verbrochen genauso wie die Geisha.
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Simon_says
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Beitrag von Simon_says »

RoKKei hat geschrieben:
tormente hat geschrieben:Spielberg? Der hat seine goldenen Jahre bereits hinter sich. Sollte sich zur Ruhe setzen der Mann.
richtig... bin ganz deiner meinung hab laaaaange keinen guten film mehr von ihm gesehn...
Er arbeitet derzeit an Jurassic Park 4, endlich wieder Dinos, böse Fleischfresser gegen gehirnamputierte Menschen, die den IQ einer Scheibe Toast haben, da selbst Raptoren diese übertölpeln.

Ihm vorzuwerfen, keine guten Filme mehr zu machen, ist ein wenig falsch, jeder seiner letzten Filme war an den Kinokassen ein Erfolg, alle paar Jahre lässt er auch ein größeres Werk auf die Zuschauer los. Wer sich seine Filmografie anschaut, sieht das er eigentlich nur sehr wenig gute, im Sinne von kulturell wertvoll, Filme gedreht hat. Die Zeit dazwischen füllte er mit Blockbustern wie der Indiana Jones Reihe.

Auch als Produzent ist er nicht untätig, der relativ neue Film Eagle Eye wurde bspw. von ihm produziert.

Völlige Missgriffe wie Hook oder DIe Geisha leistet er sich auch von Zeit zu Zeit. Aber ich stimme ihm völlig zu:

"Dort gibt es noch keine Synergie zwischen dem Storytelling und dem Spielen. Sie geben sich so viel Mühe dabei, die ganzen Filme mit Motion-Capturing zu machen und die Charaktere zu schildern. Und in der Sekunde, wo das Spiel wieder losgeht, wo du die Kontrolle übernimmst, vergisst du alles, was dir diese Einspieler eigentlich nahe bringen sollten, und beschäftigst dich wieder mit dem Abschießen irgendwelcher Sachen."

Zumeist läuft es wirklich nur so ab, dass man ab und an eine Zwischensequenz zu sehen bekommt und den Rest der Zeit sich ständig wiederholenden Aufgaben nachgeht.
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3nfant 7errible
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Beitrag von 3nfant 7errible »

Der Kommentar des Herrn Spielberg ist ebenso richtig wie er überflüssig ist. Scheinbar hat er sich noch nicht ausgiebig mit den Problemen und Zwickmühlen, denen sich Spielentwickler gegenübersehen auseinandergesetzt.
Selbst bei höchsten Budgets scheint es auch heute noch ein Ding der Unmöglichkeit zu sein einen perfekten Kompromiss zwischen spielerischer Freiheit & Tiefe und spektakulärer Story-Präsentation zu bewerkstelligen.

Den meisten Erfolg scheinen ja die zu haben, die sich dieser Problematik bewusst sind und sich deshalb weitestgehend auf ein Element beschränken. Als Beispiele seien da GTA auf der einen Seite und CoD auf der anderen Seite des Spektrums zu nennen - total open world vs hardcore scripting.
Am Ende kommts darauf an, dass man gut unterhalten wird, ob auf die eine oder andere Weise. Zum Glück gibts ja reichlich Auswahl, so dass jeder was passendes finden kann oder dass man genügend Abwechslung hat.
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RoKKei
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Beitrag von RoKKei »

Arkune hat geschrieben:
RoKKei hat geschrieben:
tormente hat geschrieben:Spielberg? Der hat seine goldenen Jahre bereits hinter sich. Sollte sich zur Ruhe setzen der Mann.
richtig... bin ganz deiner meinung hab laaaaange keinen guten film mehr von ihm gesehn...
Dann habt ihr einfach lange von ihm keinen Film mehr gesehen. München zum Beispiel der hat ihm zwei weitere Oscar Nominierungen eingebracht.
Auch ist der Mann nicht nur Regisseur sondern ist auch in der Produktion tätig er hat unter anderem Letters from Iwo Jima und Flag of our Father mit verbrochen genauso wie die Geisha.
Naja ich würde mich schon aufgrund meiner echt riesigen DVD sammlung und meinem zweiwöchigen kinobesuchen als filmfreak bezeichnen...

Jedem das seine aber die von dir genannten Filme fand ich vollkommen uninteressant...

Sind halt typische Blockbuster nach dem Motto: "Ohhh der Spielberg, der is bestimmt gut"...

klar muss man sich erst seinen namen machen aber wie man an den verkaufscharts oder kinocharts sieht ist der durchschnittskonsument seeehr einfach gestrickt...

man werfe einfach jedes jahr ein noch schlechteres saw raus und schon is das ein blockbuster...

Ich kann da Martin Scorsese, Dave Lynch, Tarantino oder sogar eine Guy Ritchie mehr abgewinnen, achja und die Coen-Brüder schlagen bei mir auch voll ein...

Ich fand JP wenn ich ehrlich bin auch scheisse... gut ich relativiere meine Aussage...


Ich fand keinen Spielberg film gut...