Spielberg über Zwischensequenzen

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elektronaut
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Beitrag von elektronaut »

R_eQuiEm hat geschrieben:
ThePlake0815 hat geschrieben:Dann soll der gute mann mal einen Teil der MGS serie spielen ^^
meine Rede !

Aber er hat recht in der Hinsicht, das noch viel getan werden muss
Nun ja. MGS Cutscenes sind meines Erachtens völlig am Ziel vorbeigesegelt... Was will ich mit solch langgezogenen Sequenzen wenn ich spielen will? Dann schmeiss ich mir lieber auch eine DVD rein und gut ist.
Ausserdem ging es dem Herrn spielberg auch um die narrative Qualität der Sequenzen...kurz um sie bringen dem Gameplay was und fügen sich nahtlos ein in das Spiel.

Sehr schöner Artikel Julian! Danke!
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jackdaniel1987
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Beitrag von jackdaniel1987 »

ich denke vor allem auch an geskriptes leveldesign.
Viel Story heißt meißt auc viel geskripteter müll, wenig bewegungsfreiheit, wenig eigene entscheidungen die es zu treffen gilt.
Ruin
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Beitrag von Ruin »

Also ich finde auch das der Herr Spielberg irgendwo recht hat, da ich so bin, das ich mir teilweise Spiele nur wegen der Story kaufe. Um da ein, meiner Meinung nach, gutes Spiel zu nennen, fand ich z.B. das die Zwischensequenzen von Devil May Cry 4 sehr gut zur Story beigetragen haben und wer da nicht mit den Charakteren mitgefiebert hat, hat wohl irgendwas falsch gemacht. ^^

Mit freundlichen Grüße, Ruin
Zuletzt geändert von Ruin am 10.12.2008 14:51, insgesamt 1-mal geändert.
Ruin
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Beitrag von Ruin »

ich denke vor allem auch an geskriptes leveldesign.
Viel Story heißt meißt auc viel geskripteter müll, wenig bewegungsfreiheit, wenig eigene entscheidungen die es zu treffen gilt.
Das verstehe ich nicht so ganz. Spiele können doch eine richtig gute Story haben und dabei ihre Handlungsfreiheit behalten. Bestes Beispiel ist da wohl das kommenden Spiel Heavy Rain, das ja so werden soll, obwohl man da ja noch nicht soviel zur Story sagen kann.
alpha84
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Beitrag von alpha84 »

Ich glaub ich bin hier der einzige der die Zwischensequenzen in MGS4 mochte.

Ich fand die ham ein unwahrscheinlich viel mehr in das Spiel reingezogen auch dieses roboterrumgefahre im Flugzeug fand ich nicht so schlecht. Insgesamt waren die Sequenzen schon sehr lang, aber sogar jemand wie ich war von dem Spiel gefesselt und ich hab nicht mgs 1-3 gespielt. Hatte mal mgs2 für ps2 ne halbe Stunde gespielt und dann aufgehört, weil ich nicht mit klargekommen bin.

Also ich fand MGS4 geil und finde es sollte auch wie ein Film konsumiert werden, möglichst alles an einem Stück. Ich hatte 2 Tage frei und hab mir das Spiel in der Zeit komplett reingezogen und dann im gleichen Zeitraum noch zich mal irgendwelche Kapitel ins . und deins. um Gameplay abschnitte nochmal zu spielen.
Also ich find das toll wenn ein Spiel einen so in den Bann zieht, das man wirklich am Protagonist hängt.

Ein Spiel das z.b. von sehr vielen als sehr gelungen bezeichnet wird, finde ich Storytechnisch zu lahm und das ist Dead Space. Die Einführung ist dort einfach zu kurz zu platt, die Story nicht tief genug, und das hat das Spiel für mich gekillt auch wenn es ansonsten sehr gut ist.
Mochte es einfach nicht habs aufgehört zu spielen. Es gibt auch einen Anime zu Dead Space, der die Story leider keineswegs vertieft und wirklich zeigt das das Story Konzept seeeeehr begrenzt ist.

Also Spieleentwickler ich schau mir auch gerne vor jedem LVL ne 30 min. Storysequenz an wenn mich das dann mehr in das Spiel zieht und die Welt glaubwürdig macht.

Ich glaube das Hauptproblem warum so viele MGS kritisieren ist, das sie sich nicht genug Zeit für das Spiel genommen haben und es einfach mal so zwischendurch zocken wollten und das funktioniert einfach nicht mit MGS4.

Cod4 fand ich jetzt auch net die erzählerische Offenbarung, genau so wie Herrr Spielberg es sagt. Das lag aber schon immer an der Machart von Cod verchiedene Protagonisten die wechseln. Wenn man zwischen denen eine richtige Synergie herstellen könnte, das wär echt top.
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Don. Legend
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Beitrag von Don. Legend »

Achwas, ich mochte die Sequenzen in MGS 4 auch. Nicht nur ich ;)

Fands halt einfach toll weil sie einen in sich reingezogen haben und es war einfach spannender als ein Film ;)
alpha84
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Beitrag von alpha84 »

jackdaniel1987 hat geschrieben:ich denke vor allem auch an geskriptes leveldesign.
Viel Story heißt meißt auc viel geskripteter müll, wenig bewegungsfreiheit, wenig eigene entscheidungen die es zu treffen gilt.
Kannst du mir mal bitte ein Spiel nennen, wo das von dir aufgezeigte auch gut umgesetzt wurde?
Wie willst du denn bitte eine Story anders erzählen als durch gescriptete Events? Das wäre eine Revolution im Spielebereich.

Was du da beschreibst klingt für mich nach Far Cry 2 und das ist einfach nur LANGWEILIG.
alpha84
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Beitrag von alpha84 »

Ach ja übrigens wenn Julian das Interview selber zusammengefasst hat, dann Hut ab. Ist ne gute News.
Sonny-Red
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...

Beitrag von Sonny-Red »

Sorry aber ich halte nicht viel von Spielberg. Seine 0815 storys sind eigentlich Popcorn Kino. Er könnte noch viel von einigen Spiele entwicklern lernen. Er will sich auf die Charakter konzentrieren? Sorry aber die Tief der Charaktäre fehlt wirklich in fast all seinen Filmen das wurde immer an ihm Kritisiert und dann kommt er mit so nem Spruch :lol:

Er ist nicht der einzige der Spiele mag. Quentin Tarantino z.B. liebt JRPG und die ist auch ein Fan der MGS reihe. Er sprach auch damals darüber das er gerade LO gespielt hat :lol:

Peter Jackson ist ein totaler Halo freak das weiß glaube ich aber jeder :lol:

Robert De Niro spielt gerne auf dem DS hat er noch vor kurzem gesagt.

Martin Scorsese spielt selber zwar nicht liebt es aber zuzusehen :lol: Er mag MGS und Und irgendein spiel auf der Xbox dessen name er nicht kannte aber er hat es voll komisch beschrieben :lol: Er sagt er würde einem Jugendlichen der Familie immer ein paar spiele kaufen mit der Bedingung das er es vor ihm zockt. Er sagt er mag die geschichten und das Spiele viel mehr möglichkeiten solche zu erzählen jedoch oft daran versagen das sie zu schwer sind :lol: Halt Marti was soll man dazu noch sagen :wink:
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-Matt-
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Beitrag von -Matt- »

elektronaut hat geschrieben:Ausserdem ging es dem Herrn spielberg auch um die narrative Qualität der Sequenzen...kurz um sie bringen dem Gameplay was und fügen sich nahtlos ein in das Spiel.
Also genau wie die Cutscenes in MGS4?
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jackdaniel1987
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Beitrag von jackdaniel1987 »

@Alpha84
genau du hast recht, aber ich habe wohl glaube ich auch nichts anderes gesagt.
bis zu einem gewissen grad finde ich geskriptetes leveldesign auch in ordnung aber man sollte es auch nicht übertreiben.

wenn ich tiefsinnige charakterstudien will schau ich mir forrest gumb an aber ich spiele ganz sicher keinen ego shooter.
TNT.Achtung!
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Beitrag von TNT.Achtung! »

@sonny-red
sollen die jetzt etwa deiner meinung nach filme machen? ^^

die kritik an spielberg ist nachvollziehbar, wenn auch überflüssig. spielberg macht halt blockbuster kino. die dinge, die du an seinen film kritisierst kriegen auch über 90% aller anderen filme macher nicht besser hin.
wobei ich aber sagen muss, daß ihm james ryan schon verdammt gut gelungen ist.
Ruin hat geschrieben:
ich denke vor allem auch an geskriptes leveldesign.
Viel Story heißt meißt auc viel geskripteter müll, wenig bewegungsfreiheit, wenig eigene entscheidungen die es zu treffen gilt.
Das verstehe ich nicht so ganz. Spiele können doch eine richtig gute Story haben und dabei ihre Handlungsfreiheit behalten. Bestes Beispiel ist da wohl das kommenden Spiel Heavy Rain, das ja so werden soll, obwohl man da ja noch nicht soviel zur Story sagen kann.
angesichts des geistigen vorgängers dieses spiels, fahrenheit, bezweifle ich, daß dies wirklich funktionierte. handlungsfreiheit und gut inszenierte storys beissen sich irgendwie. es gibt auch spiele mit handlungsfreiheit, die trotzdem eine packende geschichte erzählen können, nur muss man halt dann dort damit leben, daß die eben nicht mit einer hollywood mäßigen filmreife daherkommt, sondern nur in form von direkten dialogen oder textabschnitten erzählt wird.
.emerald
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Beitrag von .emerald »

Filmfuzzies wie Spielberg, lasst uns bloß in Ruhe! Ich will weder Spiele, die sich anfühlen wie Filme, noch will ich noch mehr Filme, die aussehen wie Spiele. Beide Medien haben ihre Vor- und Nachteile und sollten deswegen eigenständig bleiben.
Liberty-Snake
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Beitrag von Liberty-Snake »

Ich sehe das genauso wie einer meiner Vorredner, ich weiß nicht mehr wer...

Man muss sich auf jeden Fall für Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots Zeit nehmen...

Denn ich habe es mir irgendwann in der Stadt um 19:00 (an einem Freitag) oder so gekauft und erst Samstagmorgen gespielt, bin um 10:00 oder so aufgestanden und habe bis 15:00 gespielt...Meine Augen waren kurz vor´m Bluten, aber egal, ich konnte/wollte nicht mehr aufhören...

Und genau das macht für mich ein Spiel aus, irgendwann, wenn mal die ersten beiden Akte durchspielt (mit "durchspielen" meine ich ohne auszumachen), dann ist dieses Spiel bald nicht nur mehr eine Jagd zweier Männer um die ganze Welt...

Die Zwischensequenzen in Metal Gear Solid 4 sind super.
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Evil_Jared
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Beitrag von Evil_Jared »

die besten cutscenes hatte meiner meinung nach immer noch max payne 2. die story vom spiel war sowieso n knaller und der comic-look hat auch dazugepasst. allerdings fand ich den film nich soooo gelungen - wäre man halt beim original geblieben...