@BossXxX:
was jammert ihr den alle so rum, so lange der mist nicht online aktiviert werden muss, ist mir das schnuppe ob der kopierschutz securom , starfurz oder der gleichen ist. solange ich die software installieren kann wie ich will ohne drm umklammerung
Auch in den vorigen Posts kam das Gefühl hoch, man würde
nur die Online-Aktivierung bzw. den Install-Counter befürchten.
Mir pers. hat diese Tatsache ebenfalls vom Kauf vieler Produkte abgeschreckt, aber es war beiliebe kein einzigster Grund. Mir missfällt vor allem die Überprüfung des Rechners auf "geeignete" Software. Ich kann verstehen, wenn zur Überprüfung des Originals die CD/DVD im Laufwerk bleiben muss. Wenn der Datenträger bestimmte unkopierbare Sektoren besitzt, und der Schutz gezielt darauf spezialisiert ist, kann ich damit leben.
Aber hier pfeifft man auf den Datenträger und bestimmt, ob meine
abseits der Spielewelt benutzte Software "im Sinne des Spieleherstellers" ist, oder nicht !
Ich finde es wahrlich
pervers, mir eine eigene Partition mit eigener Windows Installation einzurichten, nur weil die postnukleare Spielewelt zwar mit meiner Grafikkarte und meinem Prozessor klar kommt, aber einige Kilobytes "Kopierschutz" am Anfang des Abenteuers mich daran hindert... nur weil ein Brennprogramm wie Nero auf der Platte residiert.
Um es mal "anders" auszudrücken: Wer hier im Comments-Bereich einen Beitrag abgeben möchte, der sollte gefälligst zuerst
mir den Beitrag zuschicken, inklusive dem Lebenslauf und bevorzugte Musikrichtung.
Ich entscheide danach, ob diese Person für einen Kommentar berechtigt genug ist. Wenn ich feststellen sollte, dass die Person "Heavy Metal" oder gar "Schlagermusik" mag, wird der Post abgeblockt, egal wie passend der Kommentar ansonsten war. Die "Gefahr", dass ein Heavy Metal-liebender User mit "illegalen" Gewaltausdrücken um sich werfen
könnte, ist zu groß. Also wird der User von mir
gezwungen, sämmtliche MusikCDs in einem gesondertem Zimmer zu lagern.
Na ? Merkt man hierbei den schädlichen Einfluß des "Kopierschutzes" ?
@wernerking:
He ich kenn mich jetzt nicht so gut mit dem pc aus aber würde des nix bringen nero usw. auf ner passwort geschützten Partiton von meinem pc zu Installieren??
Ich bin mir zwar nicht 100%ig sicher, aber höchstwahrscheinlich stört sich SecuROM
nur, wenn die Programme auf
derselben Windows Installation laufen, nicht derselben Partition. Die Programme nutzen Registry-Einträge des Systems. Wenn der Kopierschutz gut ist, und anscheinend ist er eben gut genug für eine Nutzung, dann wird er nicht einfach nur blöd nachgucken, ob ein Programm auf "C:\Programme\Brennprogram\" installiert ist, sondern wird wohl zu allererst in der Registry nachsehen, ob das Programm dort Uninstall-Einträge, Seriennummern, Programmeinstellungen oder Zusatztreiber eingetragen hat.
Das heisst, Du müsstest das Programm UND sämmtliche Registry-Einträge vor dem Kopierschutz verstecken. Und am einfachsten erreichst Du dies mit einer
Deinstallation 
Eine Alternative wären "Portable" Software, die ihre Einstellungen
nicht in der Registry verankern und somit erkennbar wären. Aber Nero und/oder Daemon-Tools sind eindeutig keine portable Software. Die muss man sich auf einem Rechner installieren und kann sie nicht auf einem USB-Stift mitschleppen.
By the way: Ich habe mal vor einiger Zeit zum Spaß mein Nero in einer VMWare Maschine installiert und das DVD-Laufwerk darauf freigegeben. Und es funktionierte hervorragend ! VMWare-Nero brannte hübsch sogar eine DVD9 ohne zu mucken. Es war allerdings eine Video-DVD und keine Datenscheibe mit Kopierschutz, an der Nero ggf. irgendwelche Hardware-Tricks anwenden musste. Somit ist diese Methode kein Plasma-Gewehr. Ausserdem besteht die "Gefahr", dass die nächste SecuROM-Version selbst VMWare, den Maustreiber und das Monitorkabel als "gefährlich" einstuft
Entweder müsstest Du auf die Programme verzichten, oder eine eigene Partition
inklusive neuer Windows Installation aufbauen, in der Du dann alle "unerlaubte" Software bedenkenlos nutzen kannst.
Besser wäre es, eine solche Partition/Installation für
Spiele einzurichten, dann kann man auf Extra-Software wie "Brenndienst" oder "Fax-Service" schon mit nLite pfeiffen und bekommt ein schnelleres Grundsystem - extra für Spiele
Dafür muss man sich aber auch or Augen halten, dass man zum Spielen den Rechner neu starten und hochfahren muss. Eine kleine Partie X oder Y, wärend im Hintergrund z.Bsp. eMails geholt werden, ein langer Druckjob ausgeführt oder das System auf Viren geprüft wird, ist somit schon ein Problem.
Das
Spiel an sich stört sich ja am eMail-Verkehr nicht im geringstem. Es ist alleinig der Kopierschutz, der sich an Software wie Nero, Alcohol usw. aufhängt.
Man kann nur den Hersteller anschreiben und um Information bitten, ob und wann eine "Veränderung" per Patch geplant ist. Egosoft z.Bsp. gibt nach 1-2 Jahren immer ein Patch für die X-Serie raus, in der der Kopierschutz dann entfernt wird. Ich habe von der Serie alle normale und Enhanced Versionen gekauft, und nun warte ich bei der aktuellsten eben darauf, dass man mir sagt wann ein solcher Patch in Arbeit ist. Bis dahin verweilt das Spiel nur wenig genutzt auf der Spiele-Partition.
Oder ... man muss sich in einschlägigen Kreisen begeben und nach einem Crack suchen. Da man das Spiel (hoffentlich!) legal erworben hat, ist das Gewissen da für einige Zeit beruhigt. Allerdings geht das Spielchen bei jedem neuen Patch von vorne los und Egosoft war sogar so gut, dass bei gecrackten Versionen des Hauptprogrammes bestimmte Fehler im Spiel auftauchten, wie z.Bsp. selbstzerstörende Raumschiffe, verschwindendes Geld, usw.
SecuROM an sich geht bei FO3 wohl den "leichten" Weg. CD-Abfrage UND Systemcheck. Aber im Grunde genommen wollen Hersteller wie EA lieber den Gebrauchtmarkt austrocknen. Aus diesem Grunde entwickelt man Schutzmechanismen, die an speziellen Rechnern "festgekettet" sind und dessen Nutzung abseits des ersten installierten Rechners zur Höllenqual werden lässt.
Ein altes Command & Conquer lässt sich gut auf eBay kaufen. Kein Wunder, LAN rein und los geht der Spaß. Allerdings hört derselbe auf, wenn man beim Kauf erstmal
online beim Herstellerserver de-registrieren muss, dem Support den
Grund des Rechnerwechsels (neue Hardware, Neuinstallation, Weiterverkauf, ...) mitteilen darf und zu guter letzt noch dem Käufer sämmtliche Informationen beim Verkauf mitgeben muss, wie und wo er sich dann beim Server um-melden kann.
Die Software verhält sich damit schon fast wie ein Auto, welches ich ebenfalls anmelden, ummelden, abmelden muss. Und SecuROM & Co. gehen ganz explizit in diese Richtung !
Hätte SecuROM (und andere neue Schutzdinger) nicht die dumme Angewohnheit mir vorschreiben zu müssen, mit was ich brennen darf, damit ich im All rumdüsen oder in der postapokalyptischen DC rumlaufen darf, wäre mir der reine Kopierschutz kein großer Grund zum Verzicht. Aber so ?
Wie gesagt... müsste jeder Kommentarschreiber erstmal seinen Kommentar UND zusätzliche persönliche Daten durch einen undurchsichtigen Dritten "verifizieren" lassen, wären sie ganz ganz schnell angepisst. Moderierte Foren sind an sich was gutes, denn man hält unpassende bzw. beleidigende Kommentare zurück, aber was der pers. Geschmack angeht, sollte der Moderator gefälligst die Finger davon lassen. So auch beim hier eingesetztem SecuROM: "Weg von meiner installierten Software, Kleiner ! Guck' gefälligst nur auf die DVD !"