Fallout 3: Kindersicherung
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johndoe533741
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Ich finde es krass das es als "Atmosphäreminus" gewertet wird.
Mal ne Frage:
Wärt ihr denn losgegangen und hättet explizit Kidner getötet um die "Atmosphäre" zu spüren? Ich finde so eine Diskussion mehr als bescheuert udn unnötig.
Mich juckt das kein bisschen das die Kinder unsterblich sind. Sie sind sowieso nicht mein Ziel.
Mal ne Frage:
Wärt ihr denn losgegangen und hättet explizit Kidner getötet um die "Atmosphäre" zu spüren? Ich finde so eine Diskussion mehr als bescheuert udn unnötig.
Mich juckt das kein bisschen das die Kinder unsterblich sind. Sie sind sowieso nicht mein Ziel.
- Linden
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KaosTheorie hat geschrieben:Ich finde es krass das es als "Atmosphäreminus" gewertet wird.
Mal ne Frage:
Wärt ihr denn losgegangen und hättet explizit Kidner getötet um die "Atmosphäre" zu spüren? Ich finde so eine Diskussion mehr als bescheuert udn unnötig.
KaosTheorie - failed.a.user hat geschrieben: EDIT3: hier mal ein Beispiel, warum ein "moralischer" Mensch diese Funktion tatsächlich vermissen könnte OHNE "böse" absichten zu pflegen:
wenn kinder tötbar sind, dann kann dies auhc ausversehen geschehen. man muss somit aufpassen dies nicht zu tun, was also ein atmospherebildendes Element des Spiels ist. Es könnte einen auch betroffen machen, wenn es ausversehen doch geschieht - man fiebert mit, wie beim lesen eines guten buchs auch. Das ist bestandteil eines Rollenspiels.
Eine solche funktion ist NICHT NUR einem kranken dienlich!
Tatsächlich ist ein solches feature selbst nicht gestört, nur die art wie es genutzt wird kann es sein.
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@cal.50_BMG
es gibt auf dieser welt millionen von ego shooter spielern, die sich alle darüber kaputt lachen, wenn ein menschlicher körper kreativ auseinandergerissen wird. deswegen sind die aber noch lange keine potentiellen mörder, serienkiller oder sonstiges.
du versuchst mir hier wohl ne pfeiffer argumentation zu unterstellen.
was ist denn mit deathmatch ähnlichen shootern, wo nur die anzahl der frags zählt? wie schafft man denn da das spiel? wie gewinnt man dort, wenn nicht durch töten. überredest du deine gegner etwa dann sich selbst umzubringen?
auch bei spielen, die irgendwelche alibi ziele setzen wie ctf steht das töten immer noch im vordergrund. klar könnte man die fahne auch erobern ohne jemanden umzubringen, aber wie hoch ist die wahrscheinlichkeit, daß einem das gelingt? und würden wir das überhaupt spielen wollen, ohne jemanden abknallen zu können?
wir spielen shooter nicht um flaggen zu transportieren, aliens zu verjagen oder afrika zu retten. das könnten wir auch mit politisch viel korrekteren spielen. nein, wir spielen ego shooter, damit wir auf menschen schiessen und sie töten können. das macht uns spaß. alles andere ist eine jämmerliche ausrede.
das ist ja mal sowas von falsch. ich habe auch meinen spaß daran menschen zu töten. deswegen tue ich es aber nicht einfach, sondern eben im videospiel, wo niemand zu schaden kommt.Abgesehen davon: Wenn jemand wirklich aus Spaß Kinder sterben sehen will, dann ist es ihm egal, was für Emotionen die Umwelt des Spiels/Films/Buchs ihm zeigt: Er tut es einfach.
es gibt auf dieser welt millionen von ego shooter spielern, die sich alle darüber kaputt lachen, wenn ein menschlicher körper kreativ auseinandergerissen wird. deswegen sind die aber noch lange keine potentiellen mörder, serienkiller oder sonstiges.
du versuchst mir hier wohl ne pfeiffer argumentation zu unterstellen.
habe ich jemals was von verbot gesagt? hör auf das so aus dem zusammenahng zu reissen. ich wollte lediglich eine andere bewertung. es ist nunmal ein unterschied, ob man nur einen tötungsakt beschrieben bekommt, oder ob man ihn selber aktiv simuliert.Außerdem ist es sehr wohl möglich, dass Filme oder Bücher den Kindesmord unreflektiert wiedergeben und dem Zuschauer alles weitere überlassen - was ist also mit solchen Werken? Auch verbieten?
boah immer diese meinungen. das die auch immer wichtiger sein müssen als fakten...Bitte? Ich weiß ja nicht, aber das "Töten" der virtuellen Figuren ist meiner Meinung nach nur ein Weg, nicht unbedingt gleich das Ziel.
was ist denn mit deathmatch ähnlichen shootern, wo nur die anzahl der frags zählt? wie schafft man denn da das spiel? wie gewinnt man dort, wenn nicht durch töten. überredest du deine gegner etwa dann sich selbst umzubringen?
auch bei spielen, die irgendwelche alibi ziele setzen wie ctf steht das töten immer noch im vordergrund. klar könnte man die fahne auch erobern ohne jemanden umzubringen, aber wie hoch ist die wahrscheinlichkeit, daß einem das gelingt? und würden wir das überhaupt spielen wollen, ohne jemanden abknallen zu können?
wir spielen shooter nicht um flaggen zu transportieren, aliens zu verjagen oder afrika zu retten. das könnten wir auch mit politisch viel korrekteren spielen. nein, wir spielen ego shooter, damit wir auf menschen schiessen und sie töten können. das macht uns spaß. alles andere ist eine jämmerliche ausrede.
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johndoe533741
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Wie wärs wenn du einfach mal die Fingerchen still hälst? Hab ich irgendwo geschrieben das ich a.user meine? Vielleicht mal daran Gedacht das ich die allgemeien Diskussion, bzw. viel eher die allgemeine News meine?Linden hat geschrieben:KaosTheorie hat geschrieben:Ich finde es krass das es als "Atmosphäreminus" gewertet wird.
Mal ne Frage:
Wärt ihr denn losgegangen und hättet explizit Kidner getötet um die "Atmosphäre" zu spüren? Ich finde so eine Diskussion mehr als bescheuert udn unnötig.KaosTheorie - failed.a.user hat geschrieben: EDIT3: hier mal ein Beispiel, warum ein "moralischer" Mensch diese Funktion tatsächlich vermissen könnte OHNE "böse" absichten zu pflegen:
wenn kinder tötbar sind, dann kann dies auhc ausversehen geschehen. man muss somit aufpassen dies nicht zu tun, was also ein atmospherebildendes Element des Spiels ist. Es könnte einen auch betroffen machen, wenn es ausversehen doch geschieht - man fiebert mit, wie beim lesen eines guten buchs auch. Das ist bestandteil eines Rollenspiels.
Eine solche funktion ist NICHT NUR einem kranken dienlich!
Tatsächlich ist ein solches feature selbst nicht gestört, nur die art wie es genutzt wird kann es sein.
Nee gelle? Hauptsache mal Postcount +1...
Als ob schonmal irgendeiner darauf geachtet hat das Kinder in Spielen sterben. Ihr redet hier völligen Blödsinn. Und Linden, noch was:
Ich hab hier lediglich meine eigene Meinung vertreten. So ne Scheisse aber auch was? Hauptsache mal dumm quergemalt.
Applaus.
- psych02007
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Geralt von Rivia
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GermanWings
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Du vergleichst allen Ernstes eine Rassendiskriminierung mit der nicht vorhandenen Möglichkeit, Kinder zu töten?a.user hat geschrieben: den sinn habe ich verstanden und schon vorher beantwortet gehabt. was du allerdings gekonnt ignoriert hast. hier nochmal für dich:
mich stört als weißer auch, wenn man schwarze diskriminert. ich muss nicht betroffen sein, dass mich etwas/eine regel stört.
oder konkret auf das spiel bezogen: es könnte einen stören, dass einem die möglichkeit dazu genommen wurde - bevormundung. das muss nicht bedeuten, dass man dies auch vorhatte.
Eine Rassendiskriminierung, wie du sie als Beispiel verwendest, bedeutet im besten Falle sozial-edukative Nachteile - oder Schlimmeres.
Ein Ausschließen des Kindermordens (also eine "Bevormundung") wird keinen Spieler in Depressionen stürzen.
Natürlich muss man nicht persönlich betroffen sein, um mit etwas nicht einverstanden zu sein. Das habe ich auch nicht behauptet. Wäre ja schlimm.
Allerdings macht es einen Unterschied, wie eine Eliminierung dargestellt wird. Lese ich die Meldung, dass 100 Kinder in Afrika gestorben sind, berührt es die meisten doch weniger, als ein Beitrag in Bild und Ton.
Insofern: Wenn ich in Fallout 3 eine Atombombe zünde & danach alle tot bzw. weg sind, ist es doch etwas anderes, als jeden Einzelnen mit nem Messer zu häuten. Nicht moralisch, aber im Grad der Gewaltdarstellung doch zu unterscheiden.
Vielleicht denkst du in - sagen wir - 10 Jahren anders darüber, wenn du selbst Kinder hast.
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Nun, selbstverständlich müsste man im Spiel danach als Kindermörder bekannt und gehasst sein, auch dürften die Eltern des Kindes oder allgemein die umstehenden Personen natürlich nicht tatenlos zuschauen, das ist natürlich klar :wink:KaosTheorie hat geschrieben:Ich finde es krass das es als "Atmosphäreminus" gewertet wird.
Mal ne Frage:
Wärt ihr denn losgegangen und hättet explizit Kidner getötet um die "Atmosphäre" zu spüren?
In einem Rollenspiel mit offener Welt, möchte ich halt keine unsichtbarien Barrieren haben, in welcher Form auch immer.
Und zu deiner Frage: So kannst du das nicht sehen, man tötet in solchen Spielen die Charaktere ja nicht unbedingt nur des Tötens wegen, sondern auch wegen der Effekte, die das nach sich zieht ...
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langhaariger bombenleger
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Kinder darf ich in Computerspielen nicht töten weil sie wehrlos sind?
Darf ich Rollstuhlfahrer töten?
Rentner, wenn ja welches Alter?
Schlafende?
Darf ich Gegner mit Gewehr erschiessen wenn sie nur ihre Fäuste zur Gegenwehr haben?
Wenn sie mit dem Rücken zu mir stehen?
Wenn ich weiss das sie mich nicht töten können, weil ich viel besser bin als sie?
Das kann man so weiterstricken wie man will. Soll nur verdeutlichen, dass die Grenze, die gezogen wird, im Grunde rein willkürlich ist und an keinem Attribut eindeutig festsetzbar ist, welches man Kindern zuschreibt.
Kinder sind tatsächlich wertvoller als Erwachsene -undzwar für die Erwachsenen, die bereits Kinder haben.
Das in einem Spiel, welches gemeiner Meinung nach wesentlich brutaler ist als die Realität, Kinder nicht ermordet werden können obwohl dies ja bekanntlich in der Realität möglich ist, deutet auf eine offensichtliche Logiklücke, die dann oft in Richtung Doppelmoral gedeutet wird.
Diese Lücke wird aber korrekterweise dadurch gefüllt, das es sich bei Kindermord schlicht und einfach um ein von der gesellschaft verachtetes Phänomen und insbesondere um ein Tabu handelt.
Und wer Tabus bricht, der braucht oft gute Argumente. Die Konsequenz sah man zum Beispiel auch bei den Medien Fernsehen und Kino, wo dieses Thema sehr lange mit besonderer Behutsamkeit behandelt wurde und größtenteils immer noch wird.
Einige Tabubrüche der Vergangenheit waren wichtig, ob der des Kindermordes auch gebrochen werden muss, ob Kinder gleichbehandelt werden sollen, muss jeder selbst abwägen.
Vermutlich aber ist der Gewinn für die Gesellschaft relativ gering und die Geschmacklosigkeit relativ groß.
Ich persönlich schätze aber jede Interaktionsmöglichkeit, die ich in Spielen habe, sehr. Die Vorstellung eine Wahl zu haben, ist viel spannender als das Bewustsein, dass man eh nicht "mörderisch" handeln könnte, auch wenn man es niemals tun würde.
Darf ich Rollstuhlfahrer töten?
Rentner, wenn ja welches Alter?
Schlafende?
Darf ich Gegner mit Gewehr erschiessen wenn sie nur ihre Fäuste zur Gegenwehr haben?
Wenn sie mit dem Rücken zu mir stehen?
Wenn ich weiss das sie mich nicht töten können, weil ich viel besser bin als sie?
Das kann man so weiterstricken wie man will. Soll nur verdeutlichen, dass die Grenze, die gezogen wird, im Grunde rein willkürlich ist und an keinem Attribut eindeutig festsetzbar ist, welches man Kindern zuschreibt.
Kinder sind tatsächlich wertvoller als Erwachsene -undzwar für die Erwachsenen, die bereits Kinder haben.
Das in einem Spiel, welches gemeiner Meinung nach wesentlich brutaler ist als die Realität, Kinder nicht ermordet werden können obwohl dies ja bekanntlich in der Realität möglich ist, deutet auf eine offensichtliche Logiklücke, die dann oft in Richtung Doppelmoral gedeutet wird.
Diese Lücke wird aber korrekterweise dadurch gefüllt, das es sich bei Kindermord schlicht und einfach um ein von der gesellschaft verachtetes Phänomen und insbesondere um ein Tabu handelt.
Und wer Tabus bricht, der braucht oft gute Argumente. Die Konsequenz sah man zum Beispiel auch bei den Medien Fernsehen und Kino, wo dieses Thema sehr lange mit besonderer Behutsamkeit behandelt wurde und größtenteils immer noch wird.
Einige Tabubrüche der Vergangenheit waren wichtig, ob der des Kindermordes auch gebrochen werden muss, ob Kinder gleichbehandelt werden sollen, muss jeder selbst abwägen.
Vermutlich aber ist der Gewinn für die Gesellschaft relativ gering und die Geschmacklosigkeit relativ groß.
Ich persönlich schätze aber jede Interaktionsmöglichkeit, die ich in Spielen habe, sehr. Die Vorstellung eine Wahl zu haben, ist viel spannender als das Bewustsein, dass man eh nicht "mörderisch" handeln könnte, auch wenn man es niemals tun würde.
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johndoe533741
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The Bth Dimension hat geschrieben:Nun, selbstverständlich müsste man im Spiel danach als Kindermörder bekannt und gehasst sein, auch dürften die Eltern des Kindes oder allgemein die umstehenden Personen natürlich nicht tatenlos zuschauen, das ist natürlich klar :wink:KaosTheorie hat geschrieben:Ich finde es krass das es als "Atmosphäreminus" gewertet wird.
Mal ne Frage:
Wärt ihr denn losgegangen und hättet explizit Kidner getötet um die "Atmosphäre" zu spüren?
In einem Rollenspiel mit offener Welt, möchte ich halt keine unsichtbarien Barrieren haben, in welcher Form auch immer.
Und zu deiner Frage: So kannst du das nicht sehen, man tötet in solchen Spielen die Charaktere ja nicht unbedingt nur des Tötens wegen, sondern auch wegen der Effekte, die das nach sich zieht ...
Okay, Punkt akzeptiert. Aber wovon ich rede ist das es niemandem aufgefallen wäre, wenn nciht diese Mitteilung gekommen wäre. Ich wollte damit nur ins Gewissen rufen das niemand darauf explizit geachtet hätte. Verstehst du?
Wieso regen sich dann die Leute darüber auf?
- träxx-
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- AEV-Fan
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Hachja, hab mir das ganze nochmal bis hier durchgelesen. Was soll ich noch sagen... Es ist meine persönliche Meinung, dass es zu weit geht, wenn man sich dran stört, dass man keine Kinder in einem Spiel ermorden kann.
Finde es ziemlich schade, dass überhaupt auf einen solchen Aspekt Wert gelegt wird.
Nunja, der Mensch ist eben von Natur aus grausam. Ich wette, dass echte Gladiatorenkämpfe im TV extreme Einschaltquoten hätten. Und ich kann mir auch vorstellen, dass nicht wenige User, die sich hier für besonders abstrahierungsfähig halten, groß applaudieren würden.
Natürlich geht es bei Fallout 3 nur um ein Spiel, virtuelle Pixelkinder...und kein Schwein stört sich daran, wenn man die abknallen, erwürgen, vergasen, verbrennen oder vierteilen kann. Muss doch so sein( sonst Atmosphäreminus, zu wenig Gore usw. usw.). Ich verstehe nur immernoch nicht was man daran findet. Aber Leute, die nichtmal den Unterschied zwischen Gewalt gegen wehrlose Kinder und die Gewalt in einem Krieg zwischen Soldaten (wie in jedem dritten Spiel eben) erkennen, werden sich auch damit nicht befassen können.
In paar Jahren gibts bestimmt völlig realistische Spiele, in denen ihr dann Eingeweide riechen könnt und Frauen und Kinder durch Stimulation fühlt, wenn ihr sie "mit eigenen Händen" zu Tode quält. Mal schauen, was die Entwickler dann alles für euch einbauen dürfen, damit sie euch "genug Atmosphäre" bieten...
Finde es ziemlich schade, dass überhaupt auf einen solchen Aspekt Wert gelegt wird.
Nunja, der Mensch ist eben von Natur aus grausam. Ich wette, dass echte Gladiatorenkämpfe im TV extreme Einschaltquoten hätten. Und ich kann mir auch vorstellen, dass nicht wenige User, die sich hier für besonders abstrahierungsfähig halten, groß applaudieren würden.
Natürlich geht es bei Fallout 3 nur um ein Spiel, virtuelle Pixelkinder...und kein Schwein stört sich daran, wenn man die abknallen, erwürgen, vergasen, verbrennen oder vierteilen kann. Muss doch so sein( sonst Atmosphäreminus, zu wenig Gore usw. usw.). Ich verstehe nur immernoch nicht was man daran findet. Aber Leute, die nichtmal den Unterschied zwischen Gewalt gegen wehrlose Kinder und die Gewalt in einem Krieg zwischen Soldaten (wie in jedem dritten Spiel eben) erkennen, werden sich auch damit nicht befassen können.
In paar Jahren gibts bestimmt völlig realistische Spiele, in denen ihr dann Eingeweide riechen könnt und Frauen und Kinder durch Stimulation fühlt, wenn ihr sie "mit eigenen Händen" zu Tode quält. Mal schauen, was die Entwickler dann alles für euch einbauen dürfen, damit sie euch "genug Atmosphäre" bieten...
