Ein russisches „Sojus“-Raumschiff ist mit einem Weltraumtouristen an Bord vom Raumfahrtzentrum Baikonur in Kasachstan ins All gestartet. Unter den Augen seines Vaters Owen – pensionierter Astronaut der Nasa – hob die Rakete mit Spieleentwickler Richard Garriott („Ultima“, „Tabula Rasa“) an Bord zur Internationalen Raumstation (kurz ISS von International Space Station) ab. Der am 4. Juli 1961 im englischen Cambridge geborene Garriott, der sowohl die britische als auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, zahlt 35 Millionen Dollar für seinen Ausflug ins All. Begleitet wird er vom US-Astronauten Michael Fricke und dem russischen Kosmonauten Juri Lontschakow, die die Besatzung der ISS ablösen.
Garriott soll nach zehn Tagen im All mit der alten Crew der ISS in einer „Sojus“-Kapsel zur Erde zurückkehren. Zuletzt hatte es Schwierigkeiten mit den Kapseln gegeben: Im April verfehlte eine ihr Landeziel um rund 420 Kilometer. Die „Sojus“ ist die dienstälteste bemannte Raumkapsel. (Reuters/ul)
Quelle: Computerbild.de
Richard Garriott fliegt ins All
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