Abendländer hat geschrieben:
Heutzutage sind alle Spiele darauf ausgelegt sie möglichst frustlos zu schaffen. Es gibt keine begrenzten Leben mehr, die Charactere heilen wenn sie eine Zeitlang ihre Ruhe haben, Speicherpunkte sind überall verteilt. Es gibt kein "diese Mission schaffe ich nicht". Man kann sie ja einfach immer wieder und wieder neu starten. Kein "ich hab nur noch ein Leben, aber ich bin im letzten Level. Verdammt ich MUSS das schaffen, ich MUSS einfach", kein "nur noch 10 Energie, ich muss zum Ende kommen ,schnell schnell ich darf jetzt nicht sterben. Verdammt was war das? War da was? Ich glaub da war was!!"
Ich bin sicher nicht der beste Shooter-Spieler der Welt, aber ich habe Call of Duty 4 im höchsten Schwierigkeitsgrad durchgespielt und bin vl. 8-10 mal gestorben.
einerseits werden die spiele heutzutage wirklich immer simpler, andererseits würde ich komplexität nicht mit schwierigkeitsgrad oder furstrierendem gamedesign gleichsetzten.
ich bin froh, dass es heute fast keine spiele mehr mit 4 unfairen levels, ein paar leben, keiner speichermöglichkeit und arsch voll frust gibt, bei denen ich jeden level unzählige male versuchen muss.
ich habe für solche spiele weder zeit noch nerfen übrig, und muss mir auch nicht beweisen irgend ein bockschweres spiel auf irgend einem ganz besonders hohen schwiereigkeitsgrad geschafft zu haben, da ich in meinem leben auch sonst noch genug herausforderungen habe.
wenn ich die selbe stelle 50 mal spielen soll, weil die herren designer vor einer unverhätnismässig schweren oder unfairen stelle auf einen savepunkt oder was auch immer verzichtet haben, habe ich schnell das gefühl das meine zeit verschwendet wird, da ich in erster linie unterhalten werden will.
allerdings möchte ich einigermasen anspruchsvoll unterhalten werden, und genau da habe ich ein problem mit vielein neueren spielen.
nichteinmal mehr die trivialsten dinge werden dem spieler zugemutet, damit wirklich jeder einzeller ein schnelles erfolgerlebis hat, und dafür muss es sich quasi wie von alleine spielen.