Spector: "Hardcore-Leute werden sich aufregen"

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4P|BOT2
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Spector: "Hardcore-Leute werden sich aufregen"

Beitrag von 4P|BOT2 »

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Billie?
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Hardcoregamer

Beitrag von Billie? »

GTA 4: 8 Mio. COD 4: 10 mio Assasins Creed: 6,5 Spore: 1 mio

klar die Hardcoregamer sind nicht mehr so wichtig ... -.- ;)
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Ilove7
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kt

Beitrag von Ilove7 »

"Aber ein Künstler, der sein Werk nicht dem größtmöglichen Publikum präsentieren möchte, ist verrückt."
Ich finde das etwas widersprüchlich, aber kommt wohl drauf an aus welchem blikwinkel man es betrachtet.
Für mich ist kunst etwas außgergewöhnliches, aber kann etwas was einer breiten masse gefällt richtig außergewöhnlich sein?

Und sind gute künstler nicht alle ein bisschen verrückt :Kratz:
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4P|Sebastian
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Re: Hardcoregamer

Beitrag von 4P|Sebastian »

Billie_the_man hat geschrieben:GTA 4: 8 Mio. COD 4: 10 mio Assasins Creed: 6,5 Spore: 1 mio

klar die Hardcoregamer sind nicht mehr so wichtig ... -.- ;)

Bitte dran denken: Die Zahlen sind für a) Konsolen (und der Absatzmarkt ist größer) b) für mehr als ein System und c) GTA4 und CoD4 sind nun nicht wirklich Spiele die nur Hardcore-Gamer ansprechen (GTA4 würde ich sogar als Sonderfall zählen, das außerhalb jeder Statistik liegt) ... ;)

Wenn sollte man GTA4 (wenn es kommt) und CoD4 Verkaufszahlen PC-only mit Spore vergleichen und dort sind 1 Mio doch ein ziemlich guter Wert.
Zuletzt geändert von 4P|Sebastian am 08.10.2008 18:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Gruenwurm
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Beitrag von Gruenwurm »

Ja, gute Künstler sind definitiv bissl verrückt^^

Die Sache mit dem Hardcore- und Casualgamern geht mir so langsam auf die Nüsse. Ich will wieder was, was einen fordert und gso in die Geschichte eintauchen lässt, dass man glaubt man sei wirklich (für den Spielmoment^^) in dieser Welt.
Zwischendurchspiele schön und gut, aber kann mir auch nicht vorstellen, dass das einen Gamedesigner auf Dauer befriedigt.. die richtigen Gamer ja schon 10mal nich..
TNT.Achtung!
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Re: Hardcoregamer

Beitrag von TNT.Achtung! »

naja dem mann kann man das ja irgendwie nicht übel nehmen. er ist wenigstens ehrlich.
Billie_the_man hat geschrieben:GTA 4: 8 Mio. COD 4: 10 mio Assasins Creed: 6,5 Spore: 1 mio

klar die Hardcoregamer sind nicht mehr so wichtig ... -.- ;)
oh gott, ich glaube mein casual gamer alarm klingelt wieder.

fang erstmal selber an hardcore games zu zocken, damit du mal lernst was wirklich dazu gehört und was nicht :)
Zuletzt geändert von TNT.Achtung! am 30.09.2008 15:19, insgesamt 1-mal geändert.
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MandrillSphinx
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Beitrag von MandrillSphinx »

dennoch: hardcore-gamer sind für die evolution der industrie definitiv wichtiger, denk ich!
denn sonst könnte man ein 0815-game nach dem anderen für die casual-gamer rausbringen.
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A/W
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Beitrag von A/W »

Ich finde es schade das heute nicht mehr solche Herausragenden Spiele Entwickelt werden wie Deus Ex oder System Shock 2.


Es ist teilweise echt unglaublich das ein altes System Shock seinem
Inoffiziellen nachfolger Bioshock , immer noch um Jahre vorraus ist.


Deus Ex etc. sind keine einfachen Spiele , aber trotzdem auch für anfänger die sich mal wenigstens ein paar min. einarbeiten wollen.Gut Spielbar.


Trotzdem werden Spiele immer weiter vereinfacht und haben null Herausforderung oder ein halbwegs komplexes System.


Siehe Fallout 3: Einheitsmüll , Oblivion Klon (Oblivion war schon langweilig) ohne Tiefe.

Deus Ex 3 wird nach dem schlechten 2.Teil wahrscheinlich das selbe passieren.Kein vergleich mehr zu Deus Ex 1.


Einfach nur noch Traurig....


Billie_the_man hat geschrieben:GTA 4: 8 Mio. COD 4: 10 mio Assasins Creed: 6,5 Spore: 1 mio

klar die Hardcoregamer sind nicht mehr so wichtig ... -.- ;)

Was verstehst du den Bitte unter Hardcore Gamer?

Die Spiele zock ich dir mit verbundenen Augen durch....

Bei Assassin´s Creed muss man ja nicht mal mehr als eine Taste drücken , alles Automatisch.
Zuletzt geändert von A/W am 30.09.2008 15:25, insgesamt 1-mal geändert.
Talish
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Beitrag von Talish »

Hallo

@Sebastian
Das kann man nicht vergleichen, weil die 1 Mio verkaufen Spore Pakete nicht PC-Only sind. Wenn man die Zahlen nur von den PC-Verkäufen hätte, dann würde es gehen.

@Thema
Die sogenannten Hardcoregamer haben es den Entwicklern und Publishern erst ermöglicht zu ihrer derzeitigen grössse zu kommen. Ohne die Leute die die Spiele sich vor XX Jahren geholt hätten (angefangen vom C64 übern Amiga bis zu den ersten PCs), wären sie nicht da wo sie jetzt sind. Durch diese Leute wurde spielen am PC erst Gesellschaftsfähig (bissel übertrieben :lol: ).
Aber wirtschaftlich gesehen, kann ich diese Einstellung verstehen. Fastfood lässt sich schneller herstellen und verkaufen als ein aufwendigeres Gericht. So ist es auch bei den Spielen. Klar es gibt auch Spiele die nicht darunter fallen und sich sehr gut verkaufen lassen. Aber es zielt alles immer mehr auf den Casualgamer ab. Mit denen ist das schnelle und grosse Geld zu verdienen, weil sie oft jeden Mist kaufen, egal wie schlecht oder eingeschränkt er ist. Hey schmeissen wir ein Spiel eines grad erfolgreichen Films auf den Markt, egal wie schlecht das Spiel ist, aber wird einige hundertausendmal gekauft und hat sich so locker gelohnt.
INsanityDesign
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Beitrag von INsanityDesign »

Hmm, es wird hier immer sehr schnell der "Hardcore Gamer" mit dem "Hardcore Game" gleichgesetzt. Vielleicht sollte erst einmal geklärt werden (und warum nicht hier im Forum), was ein "Hardcore respektive Casual Gamer" und vor Allem was ein "Hardcore bzw. Casual Game" ist. Denn ich denke schon, dass auch ein "Casual Gamer" CoD4 spielen kann. Wie zieht man nun also Grenzen, wenn überhaupt.
Ich persönlich spiele kaum noch, habe früher aber alles durchgespielt was mir unter die Finger kam, egal ob Adventure, J'n'R, Shooter etc. pp. Heute bin ich froh, wenn ich mal ein Spiel wie Drakensang oder Assassins Creed beende, tue mich aber auch schwer bei Toki Tori. Ich spiele es, es macht mir höllisch Spaß, ob ich es irgendwann durchspiele steht in den Sternen.

Also wo ist nun Casual und Hardcore anzusetzen? Beim Spieler oder beim Spiel? Oder vielleicht ganz woanders...
Dream works
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Beitrag von Dream works »

Die Industrie sieht eben ihre Chance gekommen und will einen möglichst breiten Markt erschließen. Ich denke aber, dass dieser Trend irgendwann den Zenit erreicht und auch die massenkompatiblen Spiele wieder anspruchsvoller werden. Eine ähnliche Entwicklung konnte man ja auch bei den großen Hollywood-Blockbustern der letzten Jahre erkennen. So ein Murks wie "Armageddon" als Sommerblockbuster zu veröffentlichen würde sich heute kein Regisseur mehr trauen, dafür sind die Ansprüche der Zuschauer einfach gestiegen.
Mal abgesehen davon, dass es es immer Spiele für den "harten Kern" geben wird. Wenn es immer mehr Spieler gibt, dann gibt es zwangsläufig auch immer mehr Hardcore-Spieler, zumal sich Neulinge auch zu solche entwickeln können, quasi die nächste Evolutionsstufe erreichen.
Ich mache mir jedenfalls keine Sorgen, dass es irgendwann nur noch Spiele mit einem Gameplay auf Moorhuhn-Niveau (siehe "Spore") gibt.
Z101
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Core ...

Beitrag von Z101 »

Was ist den eigentlich ein Core-Gamer? Diese überheblich auftretende ungenau definierte Menschenmasse, die im Allgemeinen verächtlich auf sogenannte "Casual-Spieler" herabblickt.

Viele der selbsternannten Core-Gamer nennen sich so, weil sie stundenlang Spiele wie Halo3 oder Gears of War spielen. Spiele also, die fraglos keinen Tiefgang haben und von der Mehrheit der Menschen als dumpfe Ballerspiele angesehen wird.

Andere spielen stundenlang RPG, diese kann normalerweise selbst ein Anfänger ohne weiteres durchspielen. Sie verzaubern eher mit der Story und epischer Länge als durch Schwierigkeitsgrad oder Tiefsinn des Gameplays.

Core-Gamer sind also im Prinzip Menschen die mehr Zeit als der Durchschnitt mit Videospielen verbringen. Das sollte keine Überheblichkeit rechtfertigen.

Das Core-Gamer nun besonders kunstfertige Spiele bevorzugen ist nicht so. Die meisten "kunstfertigen" Spiele, die mal etwas Neues ausprobieren, liegen wie Blei in den Regalen. Die üblichen 08/15-Shooter werden millionenfach verkauft.

Wenn man sich Spielestories in den sogenannten Core-Spielen wie Halo 3, GTA 4, Zelda, MGS oder RPG-Spielen ansieht, so sind diese fast immer gleichwertig ... schlecht. Voller übler Klischees, langweiliger, einseitiger Charaktere und C-Film-Dialogen, gepaart, gerade bei den Actionspielen, mit Anbiederung an das junge männliche Publikum. Videospiele mit nur einem Funken Anspruch kann man mit der Lupe suchen.

Sind Menschen die sich im Kino alle dumpfen Blockbusteractionfilme angucken deshalb Core-Filmgucker?

Das Casual-Spiele weniger anspruchsvoll sind ist ebenfalls ein Märchen. Dr. Kawashima strengt das Hirn mehr an als eine Runde Halo oder ein Ritt durchs Fantasyland.
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Kajetan
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Re: Ich rege mich nicht mehr auf

Beitrag von Kajetan »

Aus rein kommerziellen Gründen gebe ich jedem Recht, der in Zukunft verstärkt Spiele für Gelegnheitsspieler machen möchte.

Bitte, soll er, darf er, ist (noch) ein freier Markt. Und noch hat der Mainstream genügend Geld für Spiele, bevor die kommende Wirtschaftskrise wieder alle auf den Boden der Wirklichkeit zurückholt :)

Ich erlaube mir aber schon seit längerem auf solche Spiele zu verzichten und bin dem Entwickler, der für meinen Weggang zehn neue Gelegenheitsspieler bekommt auch deswegen nicht böse. Irgendwie muss ja die Miete bezahlt und der Kühlschrank gefüllt werden.

Aaaaaber ... gleichzeitig gewinnt der kleine Indie-Entwickler, der Randgruppen-Bediener, der kreative Wilde und Wagemutige in mir einen neuen Kunden. Nein, von meinem Geld und das anderer Mainstream-Flüchtlinge wird er sich keine Ferraris kaufen können. Den "Carmack machen", das war nur eine ganz bestimmte kurze Phase möglich. Aber er wird hoffentlich genug Geld von uns bekommen, um davon vernünftig leben zu können, damit er weiterhin Spiele macht, die a) Ausdruck seiner Kreativität sind und b) uns Mainstream-Flüchtlinge Freude in kommenden Jahren schenken werden.
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sir.stan
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Beitrag von sir.stan »

Sollte es einem Künstler nicht um sein Werk und erst dann irgendwann um den Kommerz gehen? Man kann sich Aussagen auch so zurechtbiegen, wie man sie braucht, um dann mit derart hohlen Phrasen sein Gehalt zu rechtfertigen. Dass es hier nicht um Kunst sondern einzig darum geht, den Leuten durch massenkompatible und fortsetzungstaugliche Ware möglichst effizient (EA lässt grüssen) die Kohle aus der Tasche zu ziehen, ist doch offensichtlich.
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Mauricius
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Beitrag von Mauricius »

Jups, bei Assassin´s Creed war das gelegentliche Drücken eines Knopfes eher lästig.
Und dennoch sehe ich nicht viel negatives an der Entwicklung, der Großteil meiner jährlichen Spiele sind eh "Zwischendurch-Games", zu denen ich in erster Linie Sportspiele zähle. Ob es Core oder Casual ist, liegt doch auch bei vielen Spielen am Gamer selbst. Ich kann GTA core spielen auf 100%, oder einfach nur n bissl Spaß zwischendurch damit haben. Das gilt für viele Titel, und die großen Titel zeichnen sich nicht selten dadurch aus, dass sie beide Bereiche abdecken.
Ich verstehe auch nicht, warum man immer so tut, als könnte man nur echten Spielspaß als Coregamer mit Coregames haben. Selbst meine Freundin spielt alle 2 Jahre begeistert ein Final Fantasy, ist das Spiel jetzt Core oder Casual?
Oder ist meine Freundin eine verkappte Coregamerin und sie weiss es nur nicht?
Das ist mal wieder ein Trend, der mit Singstar aufkam, mit der Wii erfolgreich fortgesetzt wird, und der irgendwann auch wieder umkippt.
Denn auch der Casual wird sich irgendwann mit dem zehnten Balnace Board Yoga langweilen, und Singstar etc. werden auch nicht für alle Zeiten die häuslichen Wochenendpartys bestimmen.
Das, was heute Singstar ist, war in den neunziger Jahren Raclette. Macht auch kaum noch jemand. Allein in diesem Jahr kommen für meine Xbox noch 12 Titel raus, die ich alle potentiell kaufen und spielen würde, das ist zeitlich gar nicht machbar, ohne sich vollständig zu isolieren, und so werden davon locker 6 Titel aufs nächste Jahr bei mir warten müssen, und auch da sind schon jetzt gut 10 Titel angekündigt, die in meine Konsole wollen. Hinzu kommt, dass der Markt natürlich wächst, je mehr potentielle Spieler es da draussen gibt. Und so werden ach immer wieder Spiele erscheinen, mit denen auch der harte Kern seine Freude hat.
Der Großteil, der sich über die Vercasualisierung aufregt, bezeichnet sich selbst zwar als Core, gehört aber wohl kaum dazu. Und für die ganz harten Freaks wird es immer eine Nische geben, das ist jetzt so und das wird auch zukünftig so sein, und dennoch haben auch Coregamer ne Menge Spaß mit so manchem ach so bösem Casualgame.