Die "kleine" Welt von Gothic 1 hat viel mehr zu bieten als ein Oblivion in dem immer die selben kleinen verstreuten Dungeons vorkommen oder ein Assassins Creed in dem man in der Offenen Welt überhaupt nichts entdecken kann.
klar kann man mit Copy und Paste eine recht kleine Welt gezwungen vergrößern aber dadurch wird die Welt sehr schnell Langweilig.
Die Welt von Oblivion ist groß die von Morrowind war noch größer und beide waren gefüllt von Leere!
Gefühlte 100 Mal die selbe Mission machen macht einfach keinen Spaß. Bei AC war es glaube noch nicht mal gefühlte 100 mal sondern wirkliche 100.
Jedenfalls mir nicht, der Mehrheit wohl schon.
das sind aber schwere vergleiche. zum einen war morrowind zu seiner zeit ja auch ein low budget titel, zum anderen war die welt von oblivion verglichen mit morrowind noch sehr viel größer! keine ahnung, wie du wieder zu dieser annahme kommst.
leer war morrowind deswegen aber nicht. man hatte zwar mit der begrenzten sichtweite immer den eindruck durch sehr lange landschaften zu laufen, de facto war das spiel aber überhäuft mit sidequests und dungeons.
aber was ist überhaupt so schlimm an leere? unsere welt ist nunmal durchpflügt mit riesigen landschaften, wo wir so gut wie nichts vorfinden. wenn alles auf einen kleinen fleck zusammengeferscht ist wirkt das ganze doch recht künstlich.
spielerisch ist das doch völlig egal, sofern man sich nur schnell genug durch die welt bewegen kann.
bei oblivion gibt es zwar viel raum, wo überhaupt nichts zu tuen ist, dennoch bietet das spiel mehr umfang als gothic 1. und morrowind erst recht! und man wird ja auch so gut wie nie gezwungen die langweilig werdenden landschaften 2 mal zu durchstreifen. es gibt immer wege das zu umgehen oder wenigstens zu beschleunigen.
und was gibt es schon dem missions design bei rpg´s vorzuwerfen? im grunde haben sie doch immer dieselbe struktur. entweder muss man irgendwas töten, oder irgendnen gegenstand wohin bringen oder herholen. lediglich die fassaden ändern sich.
bei gothic setzt man halt eher auf dialoge und grafikdesign um etwas zu variieren. von der grundstruktur her ändert sich absolut nichts. bei elder scrolls arbeitet man eher mit der erzählstruktur indem man längere geschichten im spiel selber durchlebt. dadurch haben zwar die quests an sich weniger varianz, motivieren aber dennoch zum weiterspielen.
diesen ganzen rpg-quests will man ja auch nichts vorwerfen, es wird wohl auch kaum etwas anderes geben, außer das töten und die itemsucherei. schlecht ist es nur dann, wenn man zuviele vorgaben hat und es einem zu einfach gemacht wird, wie bei oblivion mit dem kompass und erst recht scheiss assassins creed.