Allgemein: Kommt Abgabe für deutsche Entwickler?
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4P|Bot
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Allgemein: Kommt Abgabe für deutsche Entwickler?
Müssen wir bald tiefer in die Tasche greifen, um uns Perlen aus deutschen Landen wie <B>Gothic<B> <A class=DYNLINK onmouseover="DynToolTipp_Show('Klicken für <b>Gameinfos</b>')" onmouseout="DynToolTipp_Hide(); " href="javascript:DynCont_Display('Gamefinder','runmod.php?sid={SID}&LAYOUT=dyncont_gf&spielid=921')"><IMG height=11 src="http://www.4players.de/grafik/icon_info.gif" width=14 border=0></A></B></B>, <B>Far Cry<B> <A class=DYNLINK onmouseover="DynToolTipp_Show('Klicken für <b>Gameinfos</b>')" onmouseout="DynToolTipp_Hide(); " href="javascript:DynCont_Display('Gamefinder','runmod.php?sid={SID}&LAYOUT=dyncont_gf&spielid=2891')"><IMG height=11 src="http://www.4players.de/grafik/icon_info.gif" width=14 border=0></A></B></B> oder <B>SpellForce<B> <A class=DYNLINK onmouseover="DynToolTipp_Show('Klicken für <b>Gameinfos</b>')" onmouseout="DynToolTipp_Hide(); " href="javascript:DynCont_Display('Gamefinder','runmod.php?sid={SID}&LAYOUT=dyncont_gf&spielid=2889')"><IMG height=11 src="http://www.4players.de/grafik/icon_info.gif" width=14 border=0></A></B></B> leisten zu können? Der Bundesverband der Entwickler <A href="http://www.game-bundesverband.de/" target=_blank>G.A.M.E.</A> hält eine staatliche Förderung für notwendig und unterstützt einen bereits gestellten Förderantrag. In anderen Ländern sei eine Förderung gang und gäbe und auch in Deutschland werde sie bei Filmen längst praktiziert, so G.A.M.E. auf seiner Homepage. Deutschland sei die einzige Industrienation, die über keine nennenswerte Spieleproduktion verfüge, und bei der die Spieletitel zum überwiegenden Teil aus dem Ausland kämen. Andere wieder sind strikt dagegen wie etwa die PC-Games, die jüngst sogar eine <A href="http://www.pcgames.de/index.cfm?article_id=336540" target=_blank>Unterschriftenaktion</A> gegen eine verhasste "Sondersteuer" startete. Die Gegner fürchten höhere Endpreise durch eine solche Sonderabgabe, die 2 bis 3 Prozent des Verkaufspreises umfassen könnte. Eine von Publishern, Entwicklern und anderen Branchenvertretern besetzte Stelle würde die Finanzmittel dann verteilen. Bislang ist allerdings noch gar nichts entschieden, da der bereits 2003 gestellte Förderantrag noch geprüft wird. Ob es im Endeffekt eine Abgabe geben wird oder ob die Entwickler auch auf andere Weise gefördert werden können, steht also noch in den Sternen. <br><br>Hier geht es zur News: <a href="http://www.4players.de/rendersite.php?L ... wsid=36661" target="_blank">Allgemein: Kommt Abgabe für deutsche Entwickler?</a>
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ewerybody
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Haste ma nen Euro?
Ja da sag ich doch nich nein!
Find ich gut die Idee!
50cent oder nen € zahl ich gern mehr, wenns für die deutsche Computerspieleindustrie ist.
Und diese Petition von Computec ist ein ganz schönes Armutszeugnis: Offensichtlich schlecht recherchiert, nicht nachgefragt, Panikmache, Schlagzeilenhascherei...
Find ich gut die Idee!
50cent oder nen € zahl ich gern mehr, wenns für die deutsche Computerspieleindustrie ist.
Und diese Petition von Computec ist ein ganz schönes Armutszeugnis: Offensichtlich schlecht recherchiert, nicht nachgefragt, Panikmache, Schlagzeilenhascherei...
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nechromus
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- Registriert: 12.11.2004 11:08
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Endlich schreibt mal jemand halbwegs objektiv über die Sache. Vielen Dank!!!
Ich kann nur sagen, dass eine solche Maßnahme überfällig ist. Sind doch gerade britische Entwickler (un Entwickler aus anderen Staaten die Fördern)durch die staatliche Förderung in einem unfairen Vorteil gegenüber deutschen Entwicklern.
Ausserdem würde eine solche Förderung vielleicht auch den Mut zum \"neuen Spiel\" also einem Spiel, welches nicht die 150. Starcraft- oder Diablo- oder was weiss ich noch - Kopie ist, steigern.
Ausserdem gibt es so etwas wie wirklich deutsche Spiele. Damit meine ich keinen nationalistsichen Scheiss, sondern vielmehr Spiele deren Zielgruppe der deutsche Spieler mit seinen Vorlieben ist. Spiele wie BundesligaManager, Siedler, Gothik, Spellforce usw. zählen für mich dazu. Oft müssen sich deutsche Spiele im Ausland den Vorwurf gefallen lassen, ihre Spiele seien zu kompliziert oder sie hätten keine \"konsolige\" Optik, wären nicht Massenmarkt-tauglich eben deutsch.
Wenn ihr solche Spiele mögt und auch in Zukunft wollt und ein deutscher Einfluss im internationalen Spielgeschäft weiter von euch gewünscht wird, solltet ihr über solche Vorschläge noch einmal genauer nachdenken.
Im Übrigen wäre eine solche Förderung keine Subvention unrentabler veralteter Wirtschaftszweige wie dem Steinkohlabbau oder ähnlichen, sondern eine Investition in die Zukunft. Die Spieleindustrie ist einer der am stärksten wachsenden Bereiche.
Ich kann nur sagen, dass eine solche Maßnahme überfällig ist. Sind doch gerade britische Entwickler (un Entwickler aus anderen Staaten die Fördern)durch die staatliche Förderung in einem unfairen Vorteil gegenüber deutschen Entwicklern.
Ausserdem würde eine solche Förderung vielleicht auch den Mut zum \"neuen Spiel\" also einem Spiel, welches nicht die 150. Starcraft- oder Diablo- oder was weiss ich noch - Kopie ist, steigern.
Ausserdem gibt es so etwas wie wirklich deutsche Spiele. Damit meine ich keinen nationalistsichen Scheiss, sondern vielmehr Spiele deren Zielgruppe der deutsche Spieler mit seinen Vorlieben ist. Spiele wie BundesligaManager, Siedler, Gothik, Spellforce usw. zählen für mich dazu. Oft müssen sich deutsche Spiele im Ausland den Vorwurf gefallen lassen, ihre Spiele seien zu kompliziert oder sie hätten keine \"konsolige\" Optik, wären nicht Massenmarkt-tauglich eben deutsch.
Wenn ihr solche Spiele mögt und auch in Zukunft wollt und ein deutscher Einfluss im internationalen Spielgeschäft weiter von euch gewünscht wird, solltet ihr über solche Vorschläge noch einmal genauer nachdenken.
Im Übrigen wäre eine solche Förderung keine Subvention unrentabler veralteter Wirtschaftszweige wie dem Steinkohlabbau oder ähnlichen, sondern eine Investition in die Zukunft. Die Spieleindustrie ist einer der am stärksten wachsenden Bereiche.
- 4P|Bodo
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- Registriert: 23.10.2002 11:53
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Bitte keine staatliche Subventionierung
Hi Leute,
die faire Berichterstattung über die Überlegungen zur Einführung einer Förderung sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Allerdings bin ich selbst gegen eine staaliche Subventionierung der heimischen Entwickler. Und zwar aus ganz generellen Erwägungen: In einer Zeit, in der zu recht über Subventionsabbau nachgedacht wird, kann man keine neue Finanzförderung einführen. Der Staat sollte sich aus den komplexen Wirtschaftsabläufen weitgehend heraushalten, da ein Eingreifen unabsehbare Folgen haben kann. Wozu staatliche Förderung letztlich führen kann, sieht man bei der Landwirtschaft oder im Bereich der Schwerindustrie. Da gibt es Zöpfe, die längst abgeschnitten gehören! Auch sehe ich keinen Grund inländische Spieleentwickler gegenüber ausländischen zu bevorzugen. Wenn überhaupt sollte es eine EU-weite Förderung geben.
Anders sieht dies freilich im Bereich Kultur aus. Könnte der Staat sich dazu durchringen, die Spiele als Kulturgut anzuerkennen und zu fördern, dann wäre ich damit einverstanden. Beim Film wird das schon praktiziert. Denn Kultur stellt eine ureigne Aufgabe des Staates dar, ganz abgesehen davon, dass unsere Gesellschaft noch weit davon entfernt ist, Spiele als Kultur anzusehen. Auch eine private Förderung der Entwickler (von Seiten der Spieleindustrie selbst) ist durchaus denkbar. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Gruß,
4P|Bodo
die faire Berichterstattung über die Überlegungen zur Einführung einer Förderung sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Allerdings bin ich selbst gegen eine staaliche Subventionierung der heimischen Entwickler. Und zwar aus ganz generellen Erwägungen: In einer Zeit, in der zu recht über Subventionsabbau nachgedacht wird, kann man keine neue Finanzförderung einführen. Der Staat sollte sich aus den komplexen Wirtschaftsabläufen weitgehend heraushalten, da ein Eingreifen unabsehbare Folgen haben kann. Wozu staatliche Förderung letztlich führen kann, sieht man bei der Landwirtschaft oder im Bereich der Schwerindustrie. Da gibt es Zöpfe, die längst abgeschnitten gehören! Auch sehe ich keinen Grund inländische Spieleentwickler gegenüber ausländischen zu bevorzugen. Wenn überhaupt sollte es eine EU-weite Förderung geben.
Anders sieht dies freilich im Bereich Kultur aus. Könnte der Staat sich dazu durchringen, die Spiele als Kulturgut anzuerkennen und zu fördern, dann wäre ich damit einverstanden. Beim Film wird das schon praktiziert. Denn Kultur stellt eine ureigne Aufgabe des Staates dar, ganz abgesehen davon, dass unsere Gesellschaft noch weit davon entfernt ist, Spiele als Kultur anzusehen. Auch eine private Förderung der Entwickler (von Seiten der Spieleindustrie selbst) ist durchaus denkbar. Aber das ist nur meine persönliche Meinung.
Gruß,
4P|Bodo
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frietz
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werden dann auch
firmen gefördert, die spiele programmieren, die in d nicht veröffentlicht werden können/dürfen, wie die ach so bösen ego-shooter? ich denke, dass die preise für ein spiel schon hoch genug sind, da brauch keine abgabe mehr drauf. und wenn die preise höher sind als im ausland, dann kauf ich das spiel im ausland und die deutsche wirtschaft guckt in die röhre.
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ewerybody
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frietz lässt in die Röhre gucken
Na dann hol deine Spiele aus dem Ausland.. wegen 50 cent/1 euro. Da bist du dann einer von wenigen. Das würde noch reichen glaube ich. ;]
Bodo? : Hallo auch! Wie ich den monströsen Artikel bei GAME angelesen habe würde diese Förderung doch überhaupt keine Mittel vom Staat kosten. Sie würde sich selbst finanzieren unzwar bei jedem Spielverkauf. AUCH bei Titeln die aus dem Ausland sind.
Umgekehrt: Es zahlt also auch der Chinese was an die innerländische Spieleentwicklung, wenn er einen TaxiRaser aus hiesigen Landen ersteht. (zB)
Warum soll das dann nicht hier auch so sein?
Der Vergleich zum Film wurde doch von GAME ebenso gemacht. Und du sagst dem auch zu! Ich verstehe den Einwand nicht.
Bei den momentanen Debatten [Deppatten vielleicht eher ;] ala SZ und Frontal21 sehe ich schwarz für eine Kulturgut-Anerkennung. Schade, wobei doch in Deutschland fast ausschliesslich harmlose Titel produziert werden ( ok Far Cry ist sicher nicht harmlos aber was noch...? ). Aber das erklär mal einer denen!
Bodo? : Hallo auch! Wie ich den monströsen Artikel bei GAME angelesen habe würde diese Förderung doch überhaupt keine Mittel vom Staat kosten. Sie würde sich selbst finanzieren unzwar bei jedem Spielverkauf. AUCH bei Titeln die aus dem Ausland sind.
Umgekehrt: Es zahlt also auch der Chinese was an die innerländische Spieleentwicklung, wenn er einen TaxiRaser aus hiesigen Landen ersteht. (zB)
Warum soll das dann nicht hier auch so sein?
Der Vergleich zum Film wurde doch von GAME ebenso gemacht. Und du sagst dem auch zu! Ich verstehe den Einwand nicht.
Bei den momentanen Debatten [Deppatten vielleicht eher ;] ala SZ und Frontal21 sehe ich schwarz für eine Kulturgut-Anerkennung. Schade, wobei doch in Deutschland fast ausschliesslich harmlose Titel produziert werden ( ok Far Cry ist sicher nicht harmlos aber was noch...? ). Aber das erklär mal einer denen!
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johndoe-freename-59884
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@bodo: sorry ich verstehe dein argument nicht. zum einen vertrittst du die neo-liberale meinung, dass das was der markt nicht nachfragt, auch nicht subventioniert werden soll.
wenn aber das gleiche produkt als kulturgut angesehen wird, dann soll es unterstützt werden? als argumentation für/gegen subventionieren imho nicht konsistent.
mmhh... glaube nicht, das bei subv. bessere spiele rum kämen. nur dt. entwickler könnten dann etwas entspanntere business-pläne entwerfen.
ich bin auf jeden fall gegen eine solche maßnahme.
wenn aber das gleiche produkt als kulturgut angesehen wird, dann soll es unterstützt werden? als argumentation für/gegen subventionieren imho nicht konsistent.
mmhh... glaube nicht, das bei subv. bessere spiele rum kämen. nur dt. entwickler könnten dann etwas entspanntere business-pläne entwerfen.
ich bin auf jeden fall gegen eine solche maßnahme.
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johndoe-freename-59884
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ewerybody
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Hmmm.. :/ Wir finanzieren mit unseren Steuern SOO viel Scheiss! Von den Mehrwertsteuern die auf den Games sind werden mit Sicherheit einige Dinge bezahlt von denen man gar nicht drüber nachdenken mag. Auf jeden Fall ist mehr zahlen immer kacke!!
Aber das wäre mal ne Sache die uns selbst aber was bringen würde meiner Meinung nach. Uns Spielern meine ich und natürlich unseren Entwicklern! Dafür würde ich gern was geben!
Aber das wäre mal ne Sache die uns selbst aber was bringen würde meiner Meinung nach. Uns Spielern meine ich und natürlich unseren Entwicklern! Dafür würde ich gern was geben!
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johndoe-freename-59884
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hmmm... da hast du sicher recht, ewerybody. aber irgendwie hat diese sache einen seltsamen beigeschmack. von rumgeheule und \"ähh wir können keine marktfähigen spiele produzieren\" - ok das war jetzt sehr gemein und ist so auch sicher nicht richtig.
habe mir in der zwischenzeit den text bei g.a.m.e. mal durchgelesen und versucht zu rechnen. dort ist von jährlich 1,7 milliarden euro umsatz für den deutschen markt die rede. ich weiß nicht, wo die die zahlen her haben, aber der dt. markt hatte laut vud (die zahlen wurden _vor_ der auflösung zusammengetragen) für 2003 ein umsatzvolumen (software für alle plattformen inkl. edutainment) in deutschland von brutto 1,13 milliarden euro. (das ist mal ne zahl!). die entwickler wollen von dem kuchen nun bis zu 3 Prozent abbekommen. dann sind wir bei ca. 34 mio. euro. die g.a.m.e. jungs sagen, dass ein vollpreisprodukt unter einem budget von 2 mio. euro nicht mehr zu machen ist und die range bis ca. 20 mio geht. also wären damit allein 1,7 - 20 spiele machbar.
da aber mit sicherheit mischfinanzierungen vorliegen werden, ist die tendenz eher nach oben, als nach unten. aus entwicklersicht sind das natürlich wunderbare zahlenspielchen. ob wir das brauchen ist eine andere frage. ich bin weiterhin der meinung, dass nicht.
habe mir in der zwischenzeit den text bei g.a.m.e. mal durchgelesen und versucht zu rechnen. dort ist von jährlich 1,7 milliarden euro umsatz für den deutschen markt die rede. ich weiß nicht, wo die die zahlen her haben, aber der dt. markt hatte laut vud (die zahlen wurden _vor_ der auflösung zusammengetragen) für 2003 ein umsatzvolumen (software für alle plattformen inkl. edutainment) in deutschland von brutto 1,13 milliarden euro. (das ist mal ne zahl!). die entwickler wollen von dem kuchen nun bis zu 3 Prozent abbekommen. dann sind wir bei ca. 34 mio. euro. die g.a.m.e. jungs sagen, dass ein vollpreisprodukt unter einem budget von 2 mio. euro nicht mehr zu machen ist und die range bis ca. 20 mio geht. also wären damit allein 1,7 - 20 spiele machbar.
da aber mit sicherheit mischfinanzierungen vorliegen werden, ist die tendenz eher nach oben, als nach unten. aus entwicklersicht sind das natürlich wunderbare zahlenspielchen. ob wir das brauchen ist eine andere frage. ich bin weiterhin der meinung, dass nicht.
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johndoe-freename-67557
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Das ist SO nicht ganz richtig - ich lass mir die meisten Games (da die englischen Versionen einfach die bessere Sprachausgabe haben) aus Thailand importieren (sind alles 100%ige Originale) und spare so pro Game 15 - 25 €, da ich maximal 30€ INKL. Porto auf den Tisch lege.Original von Ewerybody
Na dann hol deine Spiele aus dem Ausland.. wegen 50 cent/1 euro. Da bist du dann einer von wenigen. Das würde noch reichen glaube ich. ;]
Arschkarte fuer deutsche Wirtschaft - wenns noch teurer wird dann kaufen noch weniger.
Naja die sollen mal ihr Zeug da durchziehen - unsere Staatsmaenner wissen ja sowieso, was am besten fuer die deutsch Wirtschaft ist
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johndoe-freename-42413
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selbst wenn ich mir spiele aus england importiere sind die spiele immer noch billiger als hier. das argument das man die hiesige industrie subventioneren sollte zieht bei mir nicht. es kommen einfach zu viele gurken dabei heraus! außerdem sollten die lieber mal ihre gehaltsvorstellungen runterschrauben. ok man will ja noch was verdienen aber wenn man sich überlegt das die spiele vor der euro einführung doch schon um einiges billiger waren?! ich frage mich wo das noch hinführen soll? und was ist mit den raubkopierern? die bekommt man so auf keinen fall an den kragen! eher schafft man sich so noch mehr! und wenn man schon subventionirt dann sollte man doch vielleicht allgemein die preise für deutsche produkte senken! das lockt doch viel mehr als ein teuer subventioniertes produkt wo man noch drauf legen muss und das am ende sogar nix taugt!
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atari.com
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- Registriert: 05.10.2004 15:26
- User ist gesperrt.
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Also der Reihe nach.
Zum Kaufpreis:
Wer den Artikel von G.A.M.E gelesen hat, wird feststellen, dass die Publisher der Meinung sind, dass es keine Preissteigerung DURCH diese Abgabe geben wÜrde.
Ehrlich gesagt verstehe ich die Aufregung auch nicht ganz. Vor ein paar Jahren hat ein Spiel noch 80 DM gekostet und jetzt sind es 50 €. Meines Wissens gab\\\\\\\'s diesbezüglich keine Unterschriftenaktion (PC GAMES) und wir reden im Moment nur von 50 €.
Hier scheinen zudem falsche Vorstellungen von der Gewinnverteilung zu herrschen.
von den 50€ bekommt
- der Handel 35 - 40 %
- der Publisher 30 - 40 %
- und der Entwickler den Rest.
Vom Löwnanteil sieht der Entwickler nie was.
Wenn\\\\\\\'s gut läuft, verkauft man in Deutschland etwa 150.000 Exemplare. Damit kann man bestenfalls ein 2.000.000 € Budget decken. Bei einer Entwicklungszeit von 18 Monaten stünden einem dann gerade mal 112.00 € / Monat zu Verfügung. Wenn man davon Miete, Lizenzen und ~ 20 Mitarbeiter finanzieren muss, wird man davon nicht reich.
(Das ist allerdings auch nicht der Sinn dieser Abgabe)
Zur Verteilung der Gelder:
Es ist in der Tat auch nicht zu leugnen, dass in Deutschland viele Spiele mit schlechter Qualität produziert werden. Das ist bei Minibudgets allerdings auch kein Wunder und leider gilt:
Ohne Geld kein Spiel und ohne Spiel/Prototyp kein Geld.
Im Moment sind staatliche Fördermittel praktisch nicht vorhanden und einen klassischen Kredit (500.000+ €) bekommt man ohne Sicherheiten nicht so ohne weiteres.
Und genau da versucht G.A.M.E anzusetzen. Mit dem Geld soll Entwicklern bei der Entwicklung innovativer Prototypen und erfolgversprechenden Konzepten geholfen werden.
(Mehr Infos: http://www.game-face.de/article.php3?id_article=138 )
Davon provierten in erster Linie die deutschen Spieler, denn deutsche Entwickler versuchen für den deutschen Markt zu entwickeln.
zum Thema: Subventionen
wo lag doch gleich der Unterschied zwischen Subvention und Förderung?
In diesem Fall wird nachhaltig Geld in Innovation investiert und eigentlich ist, dass doch genau das, was unsere Politiker fordern.
Das hat nichts mit Subvention, also staatlich verordnetem Preisdumping, zu tun.
Zum Kaufpreis:
Wer den Artikel von G.A.M.E gelesen hat, wird feststellen, dass die Publisher der Meinung sind, dass es keine Preissteigerung DURCH diese Abgabe geben wÜrde.
Ehrlich gesagt verstehe ich die Aufregung auch nicht ganz. Vor ein paar Jahren hat ein Spiel noch 80 DM gekostet und jetzt sind es 50 €. Meines Wissens gab\\\\\\\'s diesbezüglich keine Unterschriftenaktion (PC GAMES) und wir reden im Moment nur von 50 €.
Hier scheinen zudem falsche Vorstellungen von der Gewinnverteilung zu herrschen.
von den 50€ bekommt
- der Handel 35 - 40 %
- der Publisher 30 - 40 %
- und der Entwickler den Rest.
Vom Löwnanteil sieht der Entwickler nie was.
Wenn\\\\\\\'s gut läuft, verkauft man in Deutschland etwa 150.000 Exemplare. Damit kann man bestenfalls ein 2.000.000 € Budget decken. Bei einer Entwicklungszeit von 18 Monaten stünden einem dann gerade mal 112.00 € / Monat zu Verfügung. Wenn man davon Miete, Lizenzen und ~ 20 Mitarbeiter finanzieren muss, wird man davon nicht reich.
(Das ist allerdings auch nicht der Sinn dieser Abgabe)
Zur Verteilung der Gelder:
Es ist in der Tat auch nicht zu leugnen, dass in Deutschland viele Spiele mit schlechter Qualität produziert werden. Das ist bei Minibudgets allerdings auch kein Wunder und leider gilt:
Ohne Geld kein Spiel und ohne Spiel/Prototyp kein Geld.
Im Moment sind staatliche Fördermittel praktisch nicht vorhanden und einen klassischen Kredit (500.000+ €) bekommt man ohne Sicherheiten nicht so ohne weiteres.
Und genau da versucht G.A.M.E anzusetzen. Mit dem Geld soll Entwicklern bei der Entwicklung innovativer Prototypen und erfolgversprechenden Konzepten geholfen werden.
(Mehr Infos: http://www.game-face.de/article.php3?id_article=138 )
Davon provierten in erster Linie die deutschen Spieler, denn deutsche Entwickler versuchen für den deutschen Markt zu entwickeln.
zum Thema: Subventionen
wo lag doch gleich der Unterschied zwischen Subvention und Förderung?
In diesem Fall wird nachhaltig Geld in Innovation investiert und eigentlich ist, dass doch genau das, was unsere Politiker fordern.
Das hat nichts mit Subvention, also staatlich verordnetem Preisdumping, zu tun.
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johndoe-freename-63244
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- Registriert: 07.02.2004 13:10
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johndoe-freename-59884
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