Atari: Einigung mit 4Players.de

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Der Rasierer
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Beitrag von Der Rasierer »

Auch wenn Atari jetzt den Schwanz eingezogen hat, das Vertrauensverhältnis ist auf jeden Fall gestört - ich persönlich werde Atari Produkte meiden.
Anophathalm
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Beitrag von Anophathalm »

Na das ist doch mal was. Fand das ganze auch echt arm, natürlich seitens der Anschuldigunen. Es lebe die Pressefreiheit ;)
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DrkJ_Thor
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Beitrag von DrkJ_Thor »

Der Klügere gibt nach ist das erste was mir dazu einfällt...
GrinderFX
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Beitrag von GrinderFX »

Ich finde man sollte im gegenzug eher was von atari als entschädigung fordern oder selbst anzeige erstatten. Selbst wenn sie jetzt klein beigeben, die anschuldigungen und das verhalten waren nicht ok und sind meiner meinung nach ein klarer verstoß. Nur so kann man solchen firmen zeigen, dass es so nicht geht.
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Linden
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Beitrag von Linden »

GrinderFX hat geschrieben:Ich finde man sollte im gegenzug eher was von atari als entschädigung fordern oder selbst anzeige erstatten. Selbst wenn sie jetzt klein beigeben, die anschuldigungen und das verhalten waren nicht ok und sind meiner meinung nach ein klarer verstoß. Nur so kann man solchen firmen zeigen, dass es so nicht geht.
Und was sollten sie einklagen? Das Faxpapier was der Anwalt verschwendet hat?
langhaariger bombenleger
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Beitrag von langhaariger bombenleger »

ThePlake0815 hat geschrieben:
Alpha eXcalibur hat geschrieben: Was ist eigentlich unangenehm daran sich als Opferlamm zu präsentieren?

...
genialer Post, echt... ...
Das an dem post wenig "geniales" ist hat ulpian doch schon eine Seite vorher bravourös dargelegt.
Cato
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Beitrag von Cato »

weiter so 4 PL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :idea:
4P|Marco
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Beitrag von 4P|Marco »

Ihr habt viele Möglichkeiten euch auszutauschen, euch mit Argumenten und Gegenargumenten zuzuschmeißen.
Nennt es bashen oder flamen, habt Spaß daran den anderen in die Ecke zu treiben, bis er hilflos den Schwanz
einzieht. Ihr könnt sogar ignorieren. Hört aber bitte auf euch als dumm, blöd oder sonst was zu bezeichnen!
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Xris
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Beitrag von Xris »

CRA hat geschrieben:Da ist Atari wohl dem Druck anderer Publikationen wie z.B. Spiegel Online (immerhin die meistgelesenste deutsche Nachrichtenseite) erlegen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/spielzeu ... 78,00.html
Interresanter Link, vor allem der Schluss läst aufhorchen:
Es ist nicht das erste Mal, dass das Unternehmen wegen seines Umgangs mit der Fachpresse in die Kritik gerät: Auch im Zusammenhang mit dem Rennspiel "Driv3r" gab es vor einigen Jahren Wirbel wegen schwer zu erklärenden Punktwertungen und allzu enthusiastischen Beiträgen in Spieleforen (mehr...).

Im Fall "Alone in the Dark" jedenfalls strebt Atari nun eine "konstruktive Deeskalation an". Weitere juristische Maßnahmen gegen 4Players seien derzeit nicht geplant.
Scheint so als versuche Atari nicht das erste mal die Fachpresse zu beeinflussen.

EDIT:
@Alpha eXcalibur
Im Fall von MGS4 muß ich dir ebenfalls wiedersprechen, immer im Zweifel für den Angeklagten, es gab ja vor dem 12ten bereits Tests online.
Dragao85
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Beitrag von Dragao85 »

was atari gemacht hat, war sicherlich nicht in ordnung, trotzdem sollten wie den unternehmen eine chance geben. immerhin haben die es ja zurückgenommen! das erfordet auch stärke, sich so in der öffentlichkeit lächerlich zu stellen!
ich meine... nobody is perfect.
bleibt nur zu hoffen dass sie endlich aus den fehlern lernen und das geld lieber in der qualitätskontrolle investieren.
immerhin haben sie auch bewiesen dass sie auch anders können, s. bsp. fahrenheit (klasse spiel meine meinung nach), Test Drive, Timeshift, Neverwinternights 2...
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UXMAL
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Beitrag von UXMAL »

Spunior hat geschrieben:
U-X-M-A-L hat geschrieben:...
Keine Sorge, alles geht jetzt weiter gewohnt. Die ganze Geschichte und ihr Ausgang haben keine Auswirkung auf die hiesige Arbeitsweise.

Aber ganz schön aufregend war es schon. Da hätte ich mal wieder Lust, etwas zu entspannen - vielleicht bei einem Ausflug in die beeindruckende Welt von Neverwinter Nights 2. Oder vielleicht doch ein paar neue Abenteuer mit dem Hexer Geralt in The Witcher... Fragen über Fragen...

;P
Ne,ne,da warte ich doch lieber auf AitD für die PS3 :wink:
Alpha eXcalibur
Beiträge: 1752
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Beitrag von Alpha eXcalibur »

Das an dem post wenig "geniales" ist hat ulpian doch schon eine Seite vorher bravourös dargelegt.
Nichts gegen ulpian, aber er hätte statt vieler Worte auch drunter schreiben können "Moral läßt mich kalt".




Aber ich widme mich doch lieber diesem, denn im Gegensatz zum Bombenleger hatte er sogar Argumente!

Selbst wenn man dir in allen Punkten zustimmten würde, rechtfertigt dies noch nicht die Schlussfolgerung, dass es von 4players moralisch (denn juristisch war es jedenfalls nicht zu beanstanden) falsch war, die Sache publik zu machen.
Falsch war es nicht unbedingt. Eher die Weise wie man den Artikel verfasste treibt doch einige Sorgenfalten auf die Stirn. Es wird nicht etwas hingestellt, und dem User suggeriert "denkt euch euren Teil dazu", nein, es wurde hart und hemmungslos Richtung Atari geschossen. Hetzkampagne nannte mans früher.
Und spätestens hier hätten andere ebenso erwähnt werden müssen. Wenn 4P wirklich glaubwürdig sein will. Das wäre dann sogar mutig gewesen. Ein Artikel im Sinne "wir sind Androhungen leid". So bleibt es bei einer einseitigen, dafür ziemlich impulsiv geführten Auseinandersetzung, die wie du ja selbst zugibst: nur die Spitze des Eisbergs darstellt.

Und man kann der GS, die ich noch nie mochte einiges vorwerfen, aber sie hatten zumindest Ehrlichkeit bewiesen, und sogar gesagt, das es ein anstrengendes Unterfangen ist dem massiven Druck von Publishern entgegen zu treten. Vor dieser Aussage ziehe ich meinen Hut.
Sie haben wenigstens Mut zuzugeben das es wirklich so ist.



Um noch auf juristische Beanstandung zurückzukommen. Nein. hier hat man wie schonmal an anderer Stelle erwähnt, eine Grauzone benutzt um Richtlinien zu umgehen. Das ist für reine Leser, besonders jene die Artikel hier ernst nehmen sicher mehr als i.O.

Aber mal ehrlich. Hätte ein breit aufgestellter Publisher mit richtiger Finanz- und Anwaltkraft wegen verfrühtem Test diesen Weg gewählt, wäre 4P zwar ebenso nichts passiert, aber ihren Zulieferer wären sie los gewesen, denn dieser hätte im Sinne juristischer Züge defintiv offen gelegt werden müssen, und da wäre eine äußerst saftige Geldbuße auf den Spielehändler zugekommen. Auch diese Gefahr bestand hier ja nie, weil Atari wie gesagt, es sich doch gar nicht leisten kann / konnte in irgendeiner Richtung vorzugehen.
Und ich habe zurecht gefragt, warum z.B. nicht MGS4 Tage vor Release und Embargo Termin veröffentlicht wurde. Man berichtete sogar in den News über die Vorgaben von Konami in den US Printmedien. Die Intention richtig "mutig" zu sein, hätte doch gerade hier wirklich umso größer sein müssen, gerade wenn MGS4 mit 90% ein richtiger Knaller geworden ist.
Mit dem "Händlertrick" wäre die Umgehung eines Embargos doch hier ebenso "legitim" gewesen.
Warum hat man sichs nicht getraut?

Ich zumindest ahne, welches Donnerwetter 4P da ins Haus gestanden hätte. Egal ob MGS4 90% oder 60% bekommen hätte. Denn darum gehts den meisten Publishern bei sowas gar nicht.





Am Rande:

Keine Sorge Plake. MGS4 möchte ich nicht mit AitD vergleichen. Jedenfalls nicht die Spiele als solche.
MGS4 ist aktuell gesehen nur das beste Beispiel, für ein Spiel das von gewissen Presse Einschränkungen betroffen war, und an diese hätte man, wenn wirklich




Zu ulpian nochmal:
Es ist okay wenn du es nicht unmoralisch findest, Leser nur einseitig über Vorgehen von Publishern zu informieren, wenn lediglich ein nahezu Wehrloser in die Schusslinie gerät. Ich persönlich empfinde leider so.
Ich fange ja auch nicht mit einem, an beiden Armen amputierten eine Schlägerei an, nur weil ich diese nicht verlieren kann. Bzw. trete nochmal nach wenn der Kerl schon japsend am Boden liegt.
Du verstehst. ;)

Der Fall Atari ist keine Ausnahme. Wer nichts glaubt, kein Problem!
Boykottieren könnte man viele.


Der Vorredner "NSOLDAT" hats erkannt:
Scheint so als versuche Atari nicht das erste mal die Fachpresse zu beeinflussen.

Generell denke ich ist alles gesagt. Letztlich muss jeder für sich selbst entscheiden was er bereit ist zu glauben, und für bare Münze zu nehmen. Zumal es auch in solchen Diskussionen nicht nur richtig oder falsch gibt, und die Wahrheit meist irgendwo dazwischen liegt.
Man kann nur hoffen das sich jeder zum Thema Publisher Verhalten so seine Gedanken macht, und das nicht nur im Bezug auf Atari.

In diesem Sinne,
HardFighT
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Beitrag von HardFighT »

Ich bin mir sicher, 4P hat hier viele viele Leser dazugewonnen! So viel Ehrlichkeit muss einfach belohnt werden! Das schönste an 4P ist, dass sie jedem Hype einfach wiederstehen. Ich denke da an Hellgate London, Age of Conan und Crysis...
Nur Bioshock fand ich nie und nimmer "Ausgezeichnet".
AC und MGS4 ist in meinen Augen dafür zurecht gehypt worden, beides Spiele mit hervorragender Storry. AC ist am Anfang etwas träge, aber wird immer besser.

Und bestechlich ist 4P auch nicht. Im Gegensatz zur Gamestar - Die sind sowas von gekauft, mehr kaufen kann man ja gar nicht!
Würde mich jetzt nur interessieren, womit 4P ihr Geld verdient? Werbung allein? Die meisten haben doch Firefox/AdBlock Plus...
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S0werCr0wd
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Beitrag von S0werCr0wd »

Der Rasierer hat geschrieben:Auch wenn Atari jetzt den Schwanz eingezogen hat, das Vertrauensverhältnis ist auf jeden Fall gestört - ich persönlich werde Atari Produkte meiden.
dito
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Howdie
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Beitrag von Howdie »

Alpha eXcalibur hat geschrieben:Falsch war es nicht unbedingt. Eher die Weise wie man den Artikel verfasste treibt doch einige Sorgenfalten auf die Stirn. Es wird nicht etwas hingestellt, und dem User suggeriert "denkt euch euren Teil dazu", nein, es wurde hart und hemmungslos Richtung Atari geschossen. Hetzkampagne nannte mans früher.
Naja... wenn man sinnlos mit Klagen bedroht wird ist das auch nichts anderes. Schau dir doch einfach mal Politiker im Wahlkampf an. Dagegen was das hier eher die Kinderkrippe. Und Politiker stehen weit mehr im Focus der Öffentlichkeit.
Alpha eXcalibur hat geschrieben:Und spätestens hier hätten andere ebenso erwähnt werden müssen. Wenn 4P wirklich glaubwürdig sein will. Das wäre dann sogar mutig gewesen. Ein Artikel im Sinne "wir sind Androhungen leid". So bleibt es bei einer einseitigen, dafür ziemlich impulsiv geführten Auseinandersetzung, die wie du ja selbst zugibst: nur die Spitze des Eisbergs darstellt.
Yepp
Alpha eXcalibur hat geschrieben:Und man kann der GS, die ich noch nie mochte einiges vorwerfen, aber sie hatten zumindest Ehrlichkeit bewiesen, und sogar gesagt, das es ein anstrengendes Unterfangen ist dem massiven Druck von Publishern entgegen zu treten. Vor dieser Aussage ziehe ich meinen Hut.
Sie haben wenigstens Mut zuzugeben das es wirklich so ist.
Wobei ich anzweifele, dass sie dem Druck tatsächlich standhalten, denn einige exklusive Vorschauen waren Lobgesänge auf die größte Grütze.
Alpha eXcalibur hat geschrieben:Aber mal ehrlich. Hätte ein breit aufgestellter Publisher mit richtiger Finanz- und Anwaltkraft wegen verfrühtem Test diesen Weg gewählt, wäre 4P zwar ebenso nichts passiert, aber ihren Zulieferer wären sie los gewesen, denn dieser hätte im Sinne juristischer Züge defintiv offen gelegt werden müssen, und da wäre eine äußerst saftige Geldbuße auf den Spielehändler zugekommen. Auch diese Gefahr bestand hier ja nie, weil Atari wie gesagt, es sich doch gar nicht leisten kann / konnte in irgendeiner Richtung vorzugehen.
Naja. Atari, beziehungsweise Infogrames mag finanzielle Probleme haben, aber das Unternehmen wäre locker in der Lage so ein Klage anzustrengen. Aber zu welchem Zweck? Um einem Händler eine kleine Strafe aufzudrücken? Pffft. Lächerlich! Und warum sollte 4P denn seinen Zulieferer nennen? Wer sollte sie dazu zwingen? Ein Gericht? 4P hat mit dem Kauf gegen kein Gesetz verstossen und sie kennen die Verträge zwischen Zulieferer und Publisher nicht, also würde sie auch wohl kein Richter zu einer Aussage zwingen. Halte ich zumindest für sehr unwahrscheinlich.
Alpha eXcalibur hat geschrieben:Und ich habe zurecht gefragt, warum z.B. nicht MGS4 Tage vor Release und Embargo Termin veröffentlicht wurde. Man berichtete sogar in den News über die Vorgaben von Konami in den US Printmedien. Die Intention richtig "mutig" zu sein, hätte doch gerade hier wirklich umso größer sein müssen, gerade wenn MGS4 mit 90% ein richtiger Knaller geworden ist.
Mit dem "Händlertrick" wäre die Umgehung eines Embargos doch hier ebenso "legitim" gewesen.
Warum hat man sichs nicht getraut?

Ich zumindest ahne, welches Donnerwetter 4P da ins Haus gestanden hätte. Egal ob MGS4 90% oder 60% bekommen hätte. Denn darum gehts den meisten Publishern bei sowas gar nicht.
Also ich kenne keinen Händler, der MGS4 schon vorher hatte. Zweitens hätte man MGS4 nicht einfach einen Tag vorher testreif durchspielen können. Und drittens beruhte der erste Teil des Test auf dem Event in Paris, bei dem jeder der anwesenden Journalisten ein sehr hartes NDA unterschreiben musste. Und wenn man einen NDA unterzeichnet hält man sich auch dran. Denn sonst wird man dafür haftbar gemacht.

Aber kein Testmuster (wie bei AitD) = kein NDA = keine Verpflichtungen gegenüber dem Publisher. So einfach ist das.


Ansonsten gilt (wie Alpha schon sagte): Die Branche ist wie jede andere auch. Es wird mit harten Bandagen gekämpft. Auf allen Seiten. Jeder ist sich selbst der Nächste und der Konkurrenzdruck ist hoch. Wenn jemand meint, er könne mit Populismus seine Position stärken, wird er das auch tun. Im Grunde nichts anderes als die Guerilla-Methoden der PR-Leute, die in die entsprechenden Threads posten... Das war so, das ist so und wird auch immer so sein.
Zuletzt geändert von Howdie am 25.06.2008 16:07, insgesamt 1-mal geändert.