Gewaltspiele in der Kritik
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Gewaltspiele in der Kritik
Killerspiel-Debatte Runde 448573: Einen der Hauptrisikofaktoren für Jugendgewalt wollen Forscher in gewaltlastigen Spielen ausgemacht haben - das berichtet Gewaltspiele in der Kritik
- Genkis
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- InstinctiVe
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Gewaltspiele in der Kritik
Wenn ich mir überlege das so Leute für ein Psychologiestudium mindestens 5-6 Jahre an der Uni waren und eine Diplom Arbeit bestanden haben, nur um dann Förderungsgelder für solch irrelevanten und offensichtlich grob unsinnigen Schmarn rauszuhauen wird mir schlecht.
Spiele 2t größter Risikofaktor - nach Mitgliedschaft in einer Gang?! Mit diesem Statement ist soviel falsch und schwachsinnig das ich nichtmal weiß wo ich beginnen sollte, deshalb lass ichs.
Aber was ist mit der Beinträchtigung in Deutsch und Englisch? Das klingt für mich so, als hätten die an nem 3000 Schüler Gymnasium 500 Leute rausgesucht von denen 200 Gamer waren, dann waren die Gamer im Durschnitt ein wenig schlechter in Deutsch und Englisch als der Rest und dann wird daraus geschlossen das es an Spielen liegt?
Ich mein, dort wird nichtmal von einer generellen Verschlechterung in der Schule geredet, sondern nur von Deutsch und Englisch, soll das es Witz sein?
Das schönste ist aber das "Zugeständniss" am Anfang, für mich die Krönung der Lächerlichkeit. Das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen:
"Zwar gebe es auch andere Bedingungen wie familiäre Armut oder ein schlechtes Verhältnis zu den Eltern, die begünstigend wirken könnten - der "Konsum von Mediengewalt" sei aber der stärkste Faktor"
Das schießt einfach den Vogel ab. Kann ein Mensch wirklich bei klarem Verstand behaupten das Mediengewalt einen stärkeren Einfluss auf das Verhalten von Kindern hat als z.B.: häusliche Gewalt oder Vernachlässigung im Kindesalter durch die Eltern?!
All den beteiligten Leuten sollte unverzüglich eine Prüfung ihrer "Studien" auferlegt werden und zwar unter den Gesichtspunkten der Aberkennung ihrer Doktor, bzw Diplom Titel. Denn hierbei handelt es sich um naturwissenschaftliche Untersuchungen und Studien, durch diese kann man nicht einfach mutmaßlich solch groben Unsinn veröffentlichen.
Spiele 2t größter Risikofaktor - nach Mitgliedschaft in einer Gang?! Mit diesem Statement ist soviel falsch und schwachsinnig das ich nichtmal weiß wo ich beginnen sollte, deshalb lass ichs.
Aber was ist mit der Beinträchtigung in Deutsch und Englisch? Das klingt für mich so, als hätten die an nem 3000 Schüler Gymnasium 500 Leute rausgesucht von denen 200 Gamer waren, dann waren die Gamer im Durschnitt ein wenig schlechter in Deutsch und Englisch als der Rest und dann wird daraus geschlossen das es an Spielen liegt?
Ich mein, dort wird nichtmal von einer generellen Verschlechterung in der Schule geredet, sondern nur von Deutsch und Englisch, soll das es Witz sein?
Das schönste ist aber das "Zugeständniss" am Anfang, für mich die Krönung der Lächerlichkeit. Das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen:
"Zwar gebe es auch andere Bedingungen wie familiäre Armut oder ein schlechtes Verhältnis zu den Eltern, die begünstigend wirken könnten - der "Konsum von Mediengewalt" sei aber der stärkste Faktor"
Das schießt einfach den Vogel ab. Kann ein Mensch wirklich bei klarem Verstand behaupten das Mediengewalt einen stärkeren Einfluss auf das Verhalten von Kindern hat als z.B.: häusliche Gewalt oder Vernachlässigung im Kindesalter durch die Eltern?!
All den beteiligten Leuten sollte unverzüglich eine Prüfung ihrer "Studien" auferlegt werden und zwar unter den Gesichtspunkten der Aberkennung ihrer Doktor, bzw Diplom Titel. Denn hierbei handelt es sich um naturwissenschaftliche Untersuchungen und Studien, durch diese kann man nicht einfach mutmaßlich solch groben Unsinn veröffentlichen.
- 3nfant 7errible
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Dafür braucht man keine Studie um festzustellen, dass unter ZUVIEL spielen die schulischen Leistungen leiden.Auch sei eine Beeinträchtigung der Noten in den Fächern Deutsch und Englisch festgestellt worden.
Wobei es da egal sein sollte, ob es um sogenannte Killerspiele oder andere Spiele handelt.
Das mit den Englisch-Noten halte ich trotzdem für fragwürdig. Gerade in Online-Spielen ist Englisch doch quasi "Amtssprache", d.h. jeder ist mehr oder weniger gezwungen sich damit auseinander zu setzen.
Und was bitte schult Fremdsprachenkenntnisse bitte mehr als der direkte Gebrauch der Sprache mit anderen Menschen?
- Genkis
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Re: Gewaltspiele in der Kritik
genau das mein ichInstinctiVe hat geschrieben:
Das schönste ist aber das "Zugeständniss" am Anfang, für mich die Krönung der Lächerlichkeit. Das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen:
"Zwar gebe es auch andere Bedingungen wie familiäre Armut oder ein schlechtes Verhältnis zu den Eltern, die begünstigend wirken könnten - der "Konsum von Mediengewalt" sei aber der stärkste Faktor"
Das schießt einfach den Vogel ab. Kann ein Mensch wirklich bei klarem Verstand behaupten das Mediengewalt einen stärkeren Einfluss auf das Verhalten von Kindern hat als z.B.: häusliche Gewalt oder Vernachlässigung im Kindesalter durch die Eltern?!
veröffentlichen.
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ZackUndTot
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Wie will man eigentlich belegen, dass Spiele die Ursache für die Gewaltbereitschaft sind? Ich denke eher, die haben gesehen: Oha, der hat sich vor 3 Jahren mal geprügelt, aha, der spielt Counterstrike - also steht fest: Counterstrike ruft Gewalt hervor.
Ich denke eher, das Problem liegt anders rum: Gewaltbereite Kinder spielen eben auch gerne gewalttätige Spiele.
Außerdem frage ich mich wirklich, wie eine Studie der Harvard-Universität zu solch gegensätzlichen Ergebnissen kommen kann.
Achja, 650 Personen reicht nicht mal für eine repräsentative Umfrage, wie will man also darauf eine Studie begründen?
Ich denke eher, das Problem liegt anders rum: Gewaltbereite Kinder spielen eben auch gerne gewalttätige Spiele.
Außerdem frage ich mich wirklich, wie eine Studie der Harvard-Universität zu solch gegensätzlichen Ergebnissen kommen kann.
Achja, 650 Personen reicht nicht mal für eine repräsentative Umfrage, wie will man also darauf eine Studie begründen?
Eine grobe Faustregel besagt: Um deutschlandweit repräsentative Ergebnisse zu erhalten, müssen mindestens 1000 Personen befragt werden.
Wikipedia
- Spunior
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Also das, was man in vielen Spielen von anderen Teilnehmern dargeboten bekommt, würde ich nur eingeschränkt als Englisch bezeichnen.Das mit den Englisch-Noten halte ich trotzdem für fragwürdig. Gerade in Online-Spielen ist Englisch doch quasi "Amtssprache", d.h. jeder ist mehr oder weniger gezwungen sich damit auseinander zu setzen.
- gracjanski
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Genauere Informationen zu den verwendeten Methoden bzw. Fragebogen-Items sowie zur Datenauswertung liegen allerdings nicht vor.
= News ist Mülldas berichtet heute.de
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nonetheless finde ich es so was von lächerlich wie der Staat mit allem Mitteln versucht jegliche Gewalt in uns Menschen zu herauszuprügeln. 1. ist Deutschland eines der sichersten Länder der Welt und zweitens gehört Aggression nun mal zum menschlichen Wesen dazu. Als ob die Spinner nicht vom Kommunismus und der Utopietheorie nicht gelernt hätten,d ass der Mensch sich nicht verbiegen lässt. Das Gesetz muss sich der menschl. Psyche unterordnen nicht umgekehrt.
@English: Mein English ist durch Everquest 2 deutlich besser geworden
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TNT.ungut
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ich finde es eher bedenklich, daß sie immer nur auf die studien zurückgreifen, die sich eindeutig für ihre eigene these aussprechen. sämtliche gegensätzlichen studien werden komplett ignoriert und totgeschwiegen.
genauso erwähnen sie heute immer noch, daß die amokläufer von emsdetten und erfurt begeisterte counterstrike spieler waren, obwohl das de facto doch überhaupt nicht stimmt.
gerade die spinner vom zdf mussten doch schon millionen von zuschauerbeschwerden diesbezüglich hinnehmen, selbst auf höchster ebene, und genauso haben sie schon dutzende diskussionen durchlitten, die ihren zweifelhaften journalismus ihnen vor augen führte.
trotzdem wiederholen sie immer wieder den selben scheiss, als ob irgendeine interessen gemeinschaft dahinter hängt.
das ist aber auch wieder mal ein grund mich zum diktator der welt zu wählen. mit mir gäbe es solche sachen nicht. ich würde die pressefreiheit viel härter einschränken, als ich es mit der meinungsfreiheit hier im forum mache.
leute die so etwas verfassen werden dann unter harte strafen gestellt. fronteinsatz in afrikanischen bürgerkriegen. dort können sie ja mal schauen inwiefern videospiele gewalt verursacht
genauso erwähnen sie heute immer noch, daß die amokläufer von emsdetten und erfurt begeisterte counterstrike spieler waren, obwohl das de facto doch überhaupt nicht stimmt.
gerade die spinner vom zdf mussten doch schon millionen von zuschauerbeschwerden diesbezüglich hinnehmen, selbst auf höchster ebene, und genauso haben sie schon dutzende diskussionen durchlitten, die ihren zweifelhaften journalismus ihnen vor augen führte.
trotzdem wiederholen sie immer wieder den selben scheiss, als ob irgendeine interessen gemeinschaft dahinter hängt.
das ist aber auch wieder mal ein grund mich zum diktator der welt zu wählen. mit mir gäbe es solche sachen nicht. ich würde die pressefreiheit viel härter einschränken, als ich es mit der meinungsfreiheit hier im forum mache.
leute die so etwas verfassen werden dann unter harte strafen gestellt. fronteinsatz in afrikanischen bürgerkriegen. dort können sie ja mal schauen inwiefern videospiele gewalt verursacht
- Listrius
- Beiträge: 7
- Registriert: 29.11.2007 07:49
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Die Sache mit den Englischkenntnissen, kann ich net verstehen.... denn ich hab meine Englischkenntnisse zum Teil auch von Englischsprachigen Spielen, und mit meinen Kenntnissen hats im Abi auch für ne 1 in der Abschlussprüfung gereicht 
Aber davon mal abgesehen, sind diese "Studien" eh der größte Müll, da die Leute einfach nur einen Sündenbock haben wollen, dem sie alles in die Schuhe schieben können. Ich meine es schreit ja auch keiner "Verbietet Tetris!" wenn irgendwelche Vollidio*** meinen Steine von Autobahnbrücken schmeißen zu müssen.
so long
Aber davon mal abgesehen, sind diese "Studien" eh der größte Müll, da die Leute einfach nur einen Sündenbock haben wollen, dem sie alles in die Schuhe schieben können. Ich meine es schreit ja auch keiner "Verbietet Tetris!" wenn irgendwelche Vollidio*** meinen Steine von Autobahnbrücken schmeißen zu müssen.
so long
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ZackUndTot
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Listrius hat geschrieben:Ich meine es schreit ja auch keiner "Verbietet Tetris!" wenn irgendwelche Vollidio*** meinen Steine von Autobahnbrücken schmeißen zu müssen.
warum werden Krimis eigentlich nicht verboten? Schließlich erfährt man da doch tausend Wege, eine Person zu töten.
Zuletzt geändert von ZackUndTot am 15.05.2008 12:16, insgesamt 1-mal geändert.
- GoreFutzy
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Ganz klar! Hauptrisikofaktor.Einen der Hauptrisikofaktoren für Jugendgewalt wollen Forscher in gewaltlastigen Spielen ausgemacht haben - das berichtet heute.de und bezieht sich dabei auf einen Bericht in der neuesten Ausgabe der GEO Wissen. Die erwähnt nämlich drei Studien, die zu diesem Schluss gekommen sein wollen.
Je mehr man sich damit auseinander setzt, desto wütender macht es einen. Die Politiker haben selber Schuld, wenn sie Opfer irgendwelcher Anschläge werden. Ein Mensch wird nicht glücklich, wenn man ihm so vieles verbietet. Er wird dagegen wahrscheinlich was unternehmen...
Hauptfaktor ist ja wohl eher das schlechte Verhältniss von Eltern und Kindern. Ich habe schon viele "unter 10 jährige" gesehen, die so depressiv wegen ihren Eltern waren, dass sie sterben wollten.
Es kann einfach nicht sein, unglaublich!
- revolver0celot.
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